Chloe Neill Biting Cold

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Inhaltsangabe zu „Biting Cold“ von Chloe Neill

Merit has been a vampire for only a short while, but she's already seen a lifetime's worth of trouble. She and her Master, centuries-old Ethan Sullivan, have risked their lives time and again to save the city they love. But not all of Chicago is loving them back. Anti-vampire riots are erupting all over town, striking vampires where it hurts the most. A splinter group armed with Molotov cocktails and deep-seated hate is intent on clearing the fanged from the Windy City come hell or high water. Merit and her allies rush to figure out who's behind the attacks, who will be targeted next, and whether there's any way to stop the wanton destruction. The battle for Chicago is just beginning, and Merit is running out of time. (Quelle:'E-Buch Text/08.08.2013')

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    Biting Cold
    MissLillie

    MissLillie

    16. October 2013 um 00:36

    was ein furioses Ende- Paige Toon gleich, die auch nicht immer alle Seelen glücklich macht. Warum nur muss ich jetzt bis Februar 2014 warten um den neunten und somit vorletzten Band der Reihe um die Chicagoland Vampires zu lesen? Inhalt: Merit ist erst seit Kurzem ein Vampir, aber sie hat schon genug Ärger gehabt, dass es für ein ganzes Menschenleben reicht. Sie und ihr Meister, der Jahrhunderte-alte Ethan Sullivan, haben immer und immer wieder ihr Leben riskiert, um die Stadt, die sie lieben zu retten. Aber nicht ganz Chicago ist davon begeistert. Anti-Vampir-Krawalle breiten sich in der ganzen Stadt aus und treffen Vampire da, wo es am meisten weh tut. Eine, mit Molotov-Cocktails bewaffnete, Splittergruppe und tief-sitzender Hass beabsichtigen die Windy-City von den Fangzähnen zu säubern, komme, was da wolle. Merit und ihre Verbündeten beeilen sich herauszufinden, wer hinter diesen Anschlägen steckt, wer das nächste Ziel ist und ob es irgendeine Möglichkeit gibt, diese mutwillige Zerstörung zu beenden. Der Kampf um Chicago hat gerade erst begonnen, und Merit läuft die Zeit davon. Bewertung: Chloe Neill's Schreibstil ist schön, sie schreibt anregend, spannend und mit einem angenehm mitreißendem Wortschatz. Ich mag ihre Ausdrucksweise, schon allein deswegen ist die Reihe um Merit und Ethan absolut lesenswert. Aber auch die auf 10 Bände ausgelesgte Geschichte um die Hüterin des Hauses Cadogan und ihren Meistervampir und große Liebe Ethan ist wunderschön zu lesen. Die Geschichte ist rund, mit spannungsgeladenen Elementen, hinreißend romantischen Momenten und charmantem Witz. Man muss die Chicagoland Vampires und ihre verzwickten Probleme mit der Obrigkeit aus dem verstaubten Europa, den normalen Alltags- und Beziehungsproblemen und den anderen übernatürlichen Wesen einfach lieben. Bisher hat sich die Autorin mit jedem weiteren Band gesteigert und so auch in diesem, der ein furioses Ende hat, der einen kribbelig auf das Erscheinen des neunten Bands warten lässt. Fazit: Ein Muss für jeden Freund von Merit und Co. 5 Sterne von mir für diesen tollen achten Band. :)

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  • Chicagoland Vampires wie man sie kennt und liebt!

    Biting Cold
    trilliand

    trilliand

    06. May 2013 um 23:06

    Der Anfang des Buches ist etwas seltsam -- Ethan war tot, jetzt ist er wieder hier, und am Anfang scheint es, als hätte er sich so gar nicht geändert. Noch dazu war man ja ein ganzes Buch ohne ihn gewöhnt, und wird jetzt damit konfrontiert, dass Ethan im Prinzip dort ansetzt, wo er zwei Bücher zuvor geendet hat. Als Leser tut man sich da ein bisschen schwer anfangs. Man merkt dann aber schnell, dass es für Merit auch nicht so ganz leicht ist, obwohl sie natürlich glücklich ist über Ethans Rückkehr, und dass Ethan mit den Entwicklungen die Merit während seiner Abwesenheit durchgemacht hat, auch nicht 100% zurechtkommt. Insofern a classic Chloe Neill, die mit den Emotionen ihrer Charaktere ganz nah am Leser ist. Die Story bringt sehr viel Action mit sich, denn natürlich geht es nicht nur um Ethans und Merits Beziehung, sondern ganz Chicago wird bedroht. Der Herd der Bedrohung ist näher als man vermuten mag, was wiederum eine sehr mutige Wendung im Plot der Reihe ist. Ich finde nicht, dass die Charaktere im Buch fremd wirken, sondern sich eben aufgrund ihrer jeweiligen Geschichte die sie erleben, in andere Richtungen weiterentwickeln. Merit macht hier große Schritte, zwangsweise, nach allem was sie durchgemacht hat. Logisch, dass sie mittlerweile zur "Beschützerin" mutiert ist. Zudem sind im Chicagoland Universum Vampire per se nicht unbedingt besonders stark oder machtvoll, sondern eben nur einige, und Merit ist eine davon. Der "Endkampf" geht nun nicht eben nebenbei vonstatten, sondern glückt im Endeffekt auch nur aufgrund von Teamarbeit verschiedenster Supernaturals. Mallorys "Entzug" ist eine gute Idee, sonst wäre sie aus der Geschichte verschwunden, auch hier wird bestimmt in späteren Bänden noch Bezug darauf genommen, warum die Shifter sich dazu überhaupt bereiterklärt haben. Seth Tate...hm,..eine kreative Wendung und Grundidee und auch absolut nachvollziehbar, wenn auch sehr extrem. Einer der Momente wo man als Leser genauso erst mal vor den Kopf gestoßen ist wie die Charaktere im Buch. ;) Die Order der Zauberer ist schwach - auch das ist keine große Überraschung, sondern passt ins Bild des Chicagoland Universums, in dem alle Dachorganisationen sich in großer Zurückhaltung üben und sich dadurch auszeichnen, im Großen und Ganzen nichts zu tun. Auch die anderen Häuser und anderen Supernaturals grenzen sich größtenteils von den Problemen ab, mit einigen wenigen Ausnahmen. Somit haben dann Merit und das ganze Cadogan Haus Abenteuer zu bestehen die sie sonst ja gar nicht erst bestreiten müssten. Das ganze ist vielleicht etwas überzeichnet dargestellt, von der Realität aber nicht so weit entfernt. Es sind doch meistens einige Wenige, die Sachen in die Hand nehmen und bewegen, die große Mehrheit schaut zu. Was mir unangenehm aufgefallen ist, ist dieser ganze koloniale Hintergrund mit dem die Entstehung der Häuser und des GP erklärt wurden. Ja, schon nachvollziehbar, aber dann der Sätzelange amerikanische Pathos: wir sind unabhängig, wir können für uns stehen, wir managen besser als die europäischen Häuser, blabla. In einer Fantasy-Story finde ich den Blickwinkel unangebracht, sowas erwarte ich höchstens wenn Bruce Willis in Armageddon mit einem Bohrtrupp die Welt vor einem Asteroiden rettet, aber nicht wenn ich in einem künstlich erdachten Universum von Supernaturals lese. Ich bin gespannt ob die Autorin das gute Niveau ihrer Serie halten kann, bei Charlaine Harris' anfangs großartiger Sookie Stackhouse ging es ja dann leider kontinuierlich bergab. Wenn die Sache mit Ethan und Merit klappt, könnte das ganze aber in Richtung Cat & Bones auf höherem Niveau laufen, und das wäre großartig!

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  • Rezension zu "Biting Cold" von Chloe Neill

    Biting Cold
    Bissfan

    Bissfan

    20. September 2012 um 11:49

    rezensiert von Shiku Die Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Bänden. __________________ Ethan ist von den Toten zurückgekehrt, doch zu welchem Preis? Merit verdankt dies ihrer besten Freundin Mallory, doch deren Motiv war keineswegs, dass sie Merits Wunsch erfüllen wollte. Stattdessen strebte sie danach, das Böse aus dem Maleficium zurück in die Welt und diese damit wieder in Einklang zu bringen – Ethan sollte dabei als Mittel zum Zweck dienen, um ihre Kräfte zu vergrößern. Das konnten sie letzten Endes noch verhindern, doch Mallory ist auf freiem Fuß und sucht nach dem Maleficium, um ihr Vorhaben zu einem Ende zu bringen. Unerwartete Unterstützung erhält sie dabei von Seth Tate, bei dem immer noch nicht klar ist, was für ein Wesen er eigentlich ist. Als es jedoch zur Konfrontation kommt, verlaufen die Dinge nicht so, wie Mallory, Merit oder Ethan es erwartet hätten. So oder so ist aber klar: Chicago ist erneut in ernsten Schwierigkeiten. Dieses Mal könnte es das Leben Hunderter kosten. Nur um das noch einmal kurz zusammenzufassen: Band 4 war ein bisschen schwächer, verabschiedete sich aber mit einem vielversprechenden Ende. Band 5 machte so einiges wieder gut und Band 6 jetzt … nun. Es war klasse. Erneut führt Chloe Neill ein paar neue Wesen ein, legt den Fokus aber nur auf eine neue Rasse, ohne die anderen jedoch zu vergessen. Für eine ordentliche Überraschung ist also gesorgt, denn was genau da auf uns zukommt, hätte ich wirklich nicht erwartet. Dass damit auch eines der größeren Rätsel der Reihe gelöst wird, ist natürlich nur von Vorteil. Auch andere Dinge handhabt die Autorin wie in den bisherigen Romanen: Der Schreibstil und der Humor gehören da dazu, was jetzt nicht überraschend kommt. Merit hat ihr loses Mundwerk nach allem, was passiert ist, immer noch nicht verloren, im Gegenteil: Ich mochte sie ja schon vorher sehr gerne, mittlerweile habe ich einen Punkt erreicht, an dem ich sie gerne verehren würde, mit Altar und allem drum und dran. Das hat einen einfachen Grund: Die Frau rockt! Aber so richtig. Ethan kann auch nach seiner Wiedergeburt sein Machoverhalten nicht ganz ablegen und wieder einmal lässt er zu, dass seine Gefühle in den Weg gelangen und ihm die Logik anderer Lösungen erst erklärt werden muss, damit er es einsieht. Er ist kein vollkommen unsympathischer Charakter, seine Sorgen und Ängste sind nachvollziehbar und letzten Endes weiß auch er, was er zu tun hat und was er auch tun kann. Ihm wurden seine Schwächen ganz bestimmt nicht gegeben, um Merit besser aussehen zu lassen – in dem Fall müssten auch andere Charaktere Ethans Irrwege beschreiten. Die junge Vampirin ist keine Frau ohne Emotionen, aber sie weiß sie zu ignorieren und ihren Verstand zu benutzen, wenn es darauf ankommt. Sie weiß auch, dass man den werten Herren nicht immer nachgeben muss, dass man ihnen helfen kann, aber ihnen dafür nicht hinterherzulaufen braucht oder gar sollte. Sie war bisher schon immer ein starker Charakter, aber in „Biting Cold“ wird es einmal mehr deutlich. Grund genug zum Zusammenbruch hätte sie: Ihre beste Freundin ist gewissermaßen drogenabhängig und hat dafür gesorgt, dass ganz Chicago großer Gefahr ausgesetzt wird, ihr Partner macht Stress, jemand trachtet nach ihrem Leben und und und. Es wäre zu leicht für die Autorin gewesen, in das „die arme, arme Protagonistin, lassen wir sie in Selbstmitleid versinken“-Schema zu verfallen. Stattdessen behält Merit einen kühlen Kopf und macht etwas dagegen – ohne dabei vollkommen emotionslos oder eine Mary Sue zu sein. So hält sich – ich glaube, zum ersten Mal bei dieser Reihe – die Spannung über das komplette Buch, nur um am Ende noch einmal richtig zuzulegen. Zugegebenermaßen ist die Handlung hier auch ein wenig linearer, deswegen aber nicht einfach oder leicht zu durchschauen. Der politische Konflikt der bisherigen Bücher besteht nach wie vor, aber in „Biting Cold“ lag der Fokus nicht darauf, einfach weil sich Merit als Sentinel momentan um ganz andere Dinge kümmern muss. Anderen Problemen kann sie zwar nicht entkommen, Darius West zum Beispiel, aber sie ist zum Großteil auf die Jagd nach der Gefahr fixiert, alles andere nimmt eine nebensächliche Rolle ein. Ist auch logisch: Wenn sie sich ablenken lassen würde und bald alle tot wären, welchen Sinn würde dann noch Politik machen? Sollte jemand diese jetzt schon vermissen: Die Konflikte für den nächsten Band haben sich mit einer Ausnahme noch nicht herauskristallisiert. Eins kann ich aber vermutlich versprechen und das ist, dass die Politik wieder eine größere Rolle spielen wird. Am Ende des sechsten Bandes passiert nämlich noch etwas ganz Interessantes, das zwar keine Action verspricht, bei mir aber trotzdem für Begeisterungsschreie gesorgt hat. There are some serious problems heading this way! “Biting Cold” ist für mich bisher der beste Band der Reihe, an dem ich mal überhaupt nichts auszusetzen habe: Das Buch ist spannend, witzig, hat eine wunderbare Protagonistin, deren Verhalten man sich zum Vorbild nehmen kann. Ein Glück, dass die Bücher aller sechs Monate erscheinen, das Warten wäre sonst unerträglich.

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  • Rezension zu "Biting Cold" von Chloe Neill

    Biting Cold
    Shiku

    Shiku

    20. September 2012 um 10:01

    Die Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Bänden. ___________________________ Ethan ist von den Toten zurückgekehrt, doch zu welchem Preis? Merit verdankt dies ihrer besten Freundin Mallory, doch deren Motiv war keineswegs, dass sie Merits Wunsch erfüllen wollte. Stattdessen strebte sie danach, das Böse aus dem Maleficium zurück in die Welt und diese damit wieder in Einklang zu bringen – Ethan sollte dabei als Mittel zum Zweck dienen, um ihre Kräfte zu vergrößern. Das konnten sie letzten Endes noch verhindern, doch Mallory ist auf freiem Fuß und sucht nach dem Maleficium, um ihr Vorhaben zu einem Ende zu bringen. Unerwartete Unterstützung erhält sie dabei von Seth Tate, bei dem immer noch nicht klar ist, was für ein Wesen er eigentlich ist. Als es jedoch zur Konfrontation kommt, verlaufen die Dinge nicht so, wie Mallory, Merit oder Ethan es erwartet hätten. So oder so ist aber klar: Chicago ist erneut in ernsten Schwierigkeiten. Dieses Mal könnte es das Leben Hunderter kosten. Nur um das noch einmal kurz zusammenzufassen: Band 4 war ein bisschen schwächer, verabschiedete sich aber mit einem vielversprechenden Ende. Band 5 machte so einiges wieder gut und Band 6 jetzt … nun. Es war klasse. Erneut führt Chloe Neill ein paar neue Wesen ein, legt den Fokus aber nur auf eine neue Rasse, ohne die anderen jedoch zu vergessen. Für eine ordentliche Überraschung ist also gesorgt, denn was genau da auf uns zukommt, hätte ich wirklich nicht erwartet. Dass damit auch eines der größeren Rätsel der Reihe gelöst wird, ist natürlich nur von Vorteil. Auch andere Dinge handhabt die Autorin wie in den bisherigen Romanen: Der Schreibstil und der Humor gehören da dazu, was jetzt nicht überraschend kommt. Merit hat ihr loses Mundwerk nach allem, was passiert ist, immer noch nicht verloren, im Gegenteil: Ich mochte sie ja schon vorher sehr gerne, mittlerweile habe ich einen Punkt erreicht, an dem ich sie gerne verehren würde, mit Altar und allem drum und dran. Das hat einen einfachen Grund: Die Frau rockt! Aber so richtig. Ethan kann auch nach seiner Wiedergeburt sein Machoverhalten nicht ganz ablegen und wieder einmal lässt er zu, dass seine Gefühle in den Weg gelangen und ihm die Logik anderer Lösungen erst erklärt werden muss, damit er es einsieht. Er ist kein vollkommen unsympathischer Charakter, seine Sorgen und Ängste sind nachvollziehbar und letzten Endes weiß auch er, was er zu tun hat und was er auch tun kann. Ihm wurden seine Schwächen ganz bestimmt nicht gegeben, um Merit besser aussehen zu lassen – in dem Fall müssten auch andere Charaktere Ethans Irrwege beschreiten. Die junge Vampirin ist keine Frau ohne Emotionen, aber sie weiß sie zu ignorieren und ihren Verstand zu benutzen, wenn es darauf ankommt. Sie weiß auch, dass man den werten Herren nicht immer nachgeben muss, dass man ihnen helfen kann, aber ihnen dafür nicht hinterherzulaufen braucht oder gar sollte. Sie war bisher schon immer ein starker Charakter, aber in „Biting Cold“ wird es einmal mehr deutlich. Grund genug zum Zusammenbruch hätte sie: Ihre beste Freundin ist gewissermaßen drogenabhängig und hat dafür gesorgt, dass ganz Chicago großer Gefahr ausgesetzt wird, ihr Partner macht Stress, jemand trachtet nach ihrem Leben und und und. Es wäre zu leicht für die Autorin gewesen, in das „die arme, arme Protagonistin, lassen wir sie in Selbstmitleid versinken“-Schema zu verfallen. Stattdessen behält Merit einen kühlen Kopf und macht etwas dagegen – ohne dabei vollkommen emotionslos oder eine Mary Sue zu sein. So hält sich – ich glaube, zum ersten Mal bei dieser Reihe – die Spannung über das komplette Buch, nur um am Ende noch einmal richtig zuzulegen. Zugegebenermaßen ist die Handlung hier auch ein wenig linearer, deswegen aber nicht einfach oder leicht zu durchschauen. Der politische Konflikt der bisherigen Bücher besteht nach wie vor, aber in „Biting Cold“ lag der Fokus nicht darauf, einfach weil sich Merit als Sentinel momentan um ganz andere Dinge kümmern muss. Anderen Problemen kann sie zwar nicht entkommen, Darius West zum Beispiel, aber sie ist zum Großteil auf die Jagd nach der Gefahr fixiert, alles andere nimmt eine nebensächliche Rolle ein. Ist auch logisch: Wenn sie sich ablenken lassen würde und bald alle tot wären, welchen Sinn würde dann noch Politik machen? Sollte jemand diese jetzt schon vermissen: Die Konflikte für den nächsten Band haben sich mit einer Ausnahme noch nicht herauskristallisiert. Eins kann ich aber vermutlich versprechen und das ist, dass die Politik wieder eine größere Rolle spielen wird. Am Ende des sechsten Bandes passiert nämlich noch etwas ganz Interessantes, das zwar keine Action verspricht, bei mir aber trotzdem für Begeisterungsschreie gesorgt hat. There are some serious problems heading this way! “Biting Cold” ist für mich bisher der beste Band der Reihe, an dem ich mal überhaupt nichts auszusetzen habe: Das Buch ist spannend, witzig, hat eine wunderbare Protagonistin, deren Verhalten man sich zum Vorbild nehmen kann. Ein Glück, dass die Bücher aller sechs Monate erscheinen, das Warten wäre sonst unerträglich.

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