Choga Regina Egbeme

 4.2 Sterne bei 169 Bewertungen

Alle Bücher von Choga Regina Egbeme

Hinter goldenen Gittern

Hinter goldenen Gittern

 (101)
Erschienen am 21.06.2012
Hinter dem Schleier der Tränen

Hinter dem Schleier der Tränen

 (35)
Erschienen am 01.05.2004
Die verbotene Oase

Die verbotene Oase

 (33)
Erschienen am 01.12.2002
Choga Regina Egbeme: Sonderband (3in1)

Choga Regina Egbeme: Sonderband (3in1)

 (0)
Erschienen am 06.06.2013
Die verbotene Oase

Die verbotene Oase

 (0)
Erschienen am 29.11.2006
Hinter dem Schleier der Tränen

Hinter dem Schleier der Tränen

 (0)
Erschienen am 06.11.2006

Neue Rezensionen zu Choga Regina Egbeme

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Rezension zu "Hinter goldenen Gittern" von Choga Regina Egbeme

Eine Frau lässt ihr Leben in Deutschland hinter sich, um eine von vielen Ehefrauen im Harem zu werde
Paperboatvor 18 Tagen

Eine Bayerin trennt sich von ihrem Ehemann und ihrer Tochter in Deutschland, um in Lagos die 33. Frau eines wohlhabenden Afrikaners zu werden.
Die Autorin, Choga Regina Egbeme, wächst als Tochter dieser nach Afrika ausgewanderten Frau im Harem auf. Dort hat sie viele Mütter, von denen jede sich um jedes Kind kümmert, und ebenso zahlreiche Geschwister. Ihr Vater leitet die Glaubensgemeinschaft "Church Of Black Jesus", die gesamte Familie wird im Sinne des Christentums erzogen und lebt danach. Die Nächstenliebe, die CHoga gelehrt wurde, kommt an vielen Stellen des Buches vor.
Sie beschreibt, wie zufrieden sie ihre Kindheit hinter den Mauern des Haarems verbrachte, mit welcher Wärme und Liebe sie aufgezogen wurde. Die Welt außerhalb des Harems lernt sie erstmalig kennen, als ihre Mutter im Auftrag des Vaters auf eine weit entfernte Farm geschickt wird, um diese zu bewirtschaften. Choga entdeckt ihre Liebe für die Natur und unterstützt ihre Mutter und die Mitfrauen in allen Arbeiten auf der Farm.
Ihre persönliche Hölle beginnt, als ihr Vater beschließt, sie an einen 40 Jahre älteren Mann zu verheiraten.
Viele Jahre später lernt Choga ihre Halbschwester Magdalena bei einem Treffen in Lagos kennen und erzählt ihr die Geschichte ihres Lebens.

Das Buch war trotz der darin teils beschriebenen Ereignisse erfrischend zu lesen. Unterschiede zu bisher von mir gelesenen Büchern ähnlichen Themas sind zum einen die Religion und der damit verbundene Glaube und die harmonische Vorgeschichte. Erst ab dem letzten Drittel des Buches beginnt die Welt, in die man sich zuvor eingelesen hat, Stück für Stück zu zerbrechen. Trotz aller schrecklicher Ereignisse jedoch liest man immer wieder Zeilen voller Hoffnung.

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Rezension zu "Die verbotene Oase" von Choga Regina Egbeme

Eine starke Gemeinschaft inmitten von Glaubenskriegen
Avaleevor 3 Jahren

Choga lebt mittlerweile mit ihrem Sohn, einigen ihrer alten „Mamas“ und anderen Frauen des Compound sowie deren Kindern zusammen auf der Farm ihrer verstorbenen Mutter auf der sie aufwuchs. Sie führen ein ruhiges, sparsames Leben, wobei Choga ihre Heilerinnenfähigkeiten tatkräftig für die Familie einsetzt.
Eines Tages steht Efe, Chogas Halbschwester, mit ihrem todkranken Sohn vor der Tür. Sie wird mit offenen Armen empfangen, genauso wie Magdalena, Chogas deutsche Halbschwester, die zukünftig die Kinder unterrichten soll. Neben einer Schule schaffen es die Frauen mit etwas Hilfe auch ein Heilhaus aufzubauen.
Allerdings nehmen die religiösen Konflikte zwischen Muslimen und Christen um die Gemeinschaft herum zu und äußern sich in immer stärker werdender Gewalt. Auch ihre kleine Oase bleibt nicht verschont …

Wie bereits im erste Band, kann man sich mit dieser Story in eine fremde Kultur hineinfühlen. Man erlebt als Leser die festen Familienbande der Frauen mit und es ist bemerkenswert, was hier alles gemeinsam geschaffen wird.
Allerdings weckte die Handlung eine gewisse Antipathie gegenüber Muslimen in mir. Sicher sind nicht alle Muslime so wie in diesem Buch beschrieben, doch dass es Menschen gibt, die aufgrund ihres Glaubens anderen Menschen – in diesem Fall vor allem Frauen – das Leben so schwer machen ist erschreckend; wenn auch leider nicht neu.

Wie schon Hinter goldenen Gittern (Band 1) sehr zu empfehlen.

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Rezension zu "Hinter goldenen Gittern. Hinter dem Schleier der Tränen" von Choga Regina Egbeme

Eine Lebensgeschichte, die mich nicht berühren konnte
Krimifee86vor 4 Jahren

Klappentext: Mit 42 Jahren lässt sich die Deutsche Lisa Hofmayer auf das Abenteuer ihres Lebens ein: Sie wird die 33. Frau eines afrikanischen Mannes in Nigeria. In ihrer neuen Großfamilie - mit 76 Kindern und 48 Frauen - findet Lisa ungeahnten Lebensmut. Schon bald wird ihre kleine Tochter Choga geboren. Glücklich wächst sie in der Obhut zahlreicher Mütter auf. Doch als sie 16 Jahre alt wird, bestimmt ihr Vater über ihr weiteres Schicksal: Sie wird gezwungen, einen 30 Jahre älteren Mann zu heiraten. Obwohl er an Aids erkrankt ist, vergewaltigt er seine junge Frau brutal. Aber mit Hilfe ihrer Mutter gelingt Choga die Flucht ...

Cover: Das Cover ist okay. Es zeigt eine Frau, deren Gesicht fast vollständig hinter einem weißen (! – wichtig für das Buch) Schleier verborgen ist. Etwas irritierend finde ich, dass die Frau hinter ihrem Schleier stark geschminkt ist, was auf mich etwas unpassend wirkt. Ansonsten aber okay.

Schreibstil: Mich hat der Schreibstil von Choga Regina Egbeme leider überhaupt nicht angesprochen. Ihr Schicksal mag schlimm und grausam gewesen sein, aber irgendwie konnte es mich dennoch nicht berühren. Alles war irgendwie so distanziert, kalt und gefühllos dargelegt. Es war, als würde man einen Tatsachenbericht lesen oder ein ärztliches Gutachten, aber nicht die Lebensgeschichte einer jungen Frau.
Insgesamt fand ich auch an vielen Stellen weder die Handlung von Chogas Mutter noch von ihr selber nachvollziehbar, wobei man sich natürlich nur schwerlich ein Urteil erlauben darf, wenn man nicht selber in einer solchen Situation war.

Die Story: Es handelt sich bei dem Roman um die Geschichte von Choga Regina Egbeme, die Tochter einer Deutschen, die in einem Harem in Nigeria groß wird und eine glückliche Kindheit hat. Dann aber wird sie mit einem sehr viel älteren Mann zwangsverheiratet und ihr Leben wird die Hölle…
Es ist spannend und interessant, zu erfahren, wie das Leben in einem Harem so abläuft bzw. das Leben in einem Land wie Namibia. Insbesondere weil Choga Regina Egbeme oftmals nicht nur ihre eigenen Gedanken darlegt, sondern auch die ihrer Mutter, die ja ein ganz anderes Leben (nämlich das in Deutschland) kennt und somit die Unterschiede.
Inhaltlich möchte ich die Geschichte wie immer bei realen Schicksalen nicht beurteilen, da ich mir kein Urteil über die Handlungsweisen der Personen anmaßen werde. Schließlich bin ich nicht in ihren Schuhen gegangen, wie man immer so schön sagt.

Fazit: Ich kann verstehen, dass es für einen Autor schwer ist, über sein eigenes Leben zu schreiben, das nicht immer besonders schön war. Jedoch, wenn man seine Geschichte unbedingt publizieren möchte, sollte man auch an den Leser denken. Mich jedenfalls hat die Geschichte von Choga Regina Egbeme leider nicht berührt, da sie sehr gefühllos erzählt wurde. Schade. Ich kann daher nur zwei Punkte vergeben.

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