Choga Regina Egbeme Hinter goldenen Gittern

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Inhaltsangabe zu „Hinter goldenen Gittern“ von Choga Regina Egbeme

Berührend!

— labbeyr

Ein schönes Buch über ein wirklich interessantes Leben

— Fee14

Ich habe Dieses Buch vor Jahren gelesen und es hat mich total berührt.

— Larabello

Nimmt den Leser für sich ein und lässt in eine fremde Kultur blicken

— Avalee
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    Hinter goldenen Gittern

    Avalee

    11. December 2015 um 22:11

    Dieser Roman handelt von einer jungen Frau, die ihrer Halbschwester, die sie gerade erst kennengelernt hat, von ihrer Kindheit erzählt. Choga Regina wächst in einem Harem mit vielen Müttern und noch mehr Geschwistern auf. Noch während sie im Kindesalter ist, beschließt ihr Vater, ihre leibliche Mutter und sie sowie ein paar wenige weitere Haremsmitglieder auf eine Farm zu schicken, die von den Auserwählten bewirtschaftet werden soll. Die Arbeit auf der Farm beginnt Choga Spaß zu machen und sie wird selbstständiger, indem sie auf dem dortigen Markt selbst geerntetes Gemüse und andere Dinge verkauft. Als eine ihrer ebenfalls auf der Farm lebenden Schwestern verheiratet werden soll und sich deshalb versteckt, hat das gravierende Folgen für ihre kleine Farmfamilie: Zur Strafe werden sie alle zurück in den Harem geholt und die Farm wird einem anderen Haremsoberhaupt übergeben. Dann kommt der Tag, an dem die "Vision" einer Haremsfrau Choga zum Verhängnis wird: Sie soll nun auch verheiratet werden. Mit dem neuen Farmbesitzer, der alles andere als freundlich zu ihr ist. Es war sehr interessant, ein paar Einblicke in ein (afrikanisches) Haremsleben zu bekommen. Mich hat es sehr gewundert, wie die meisten Frauen doch miteinander harmonieren und auch untereinander gut befreundet sind. Für mich ist es nun leichter, die Leute zu verstehen, die ein solches Leben führen können. Dass die Mädchen an wildfremde Männer, die meist auch noch Jahrzehnte älter sind, verheiratet werden, ist für mich unverständlich. Deshalb habe ich mich an diesen Stellen sehr in Choga und auch die anderen Mädchen hineinversetzt, mit ihnen gelitten und eine tiefe Ungerechtigkeit empfunden. Generell ist dieses Buch so geschrieben, dass man von Freude, Hass, Trauer, Mitleid und anderen Gefühlen überschwemmt und mitgerissen wird. Alles in Allem ein sehr empfehlenswerter Roman, durch den man auch einen Einblick in die fremde Kultur erhaschen kann.

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