Chris Adrian Die große Nacht

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Inhaltsangabe zu „Die große Nacht“ von Chris Adrian

Ein dunkler Sommernachtstraum in San Franciscob2

Auf ihrem Weg zu einer glamourösen Party treffen drei Menschen auf eine Festgesellschaft der anderen Art: Titanias Gefolge ist angetreten, um den Mittsommer nach altem Brauch zu feiern. Doch diesmal geraten die Dinge aus der Bahn. Titania ist außer sich vor Trauer über den Leukämietod eines Menschenkinds, das ihr Mann ihr einst zum Geschenk machte. Aus Zorn bricht sie den Tausend Jahre alten Zauber, der den Dämon Puck in Bann gehalten hat. Die Folgen sind dramatisch, in dieser wie in jener Welt. Die große Nacht ist angebrochen.

Die große Nacht stößt einem in unbekanntes Terrain und lässt einem, auch lange nach dem Lesen nicht los.

— Nespavanje

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Eine traumatisierte Mittsommernacht

    Die große Nacht

    Nespavanje

    25. July 2015 um 11:17

    Aus schierer Verzweiflung über den Verlust ihres einzigen menschlichen Kindes und dem Verschwinden ihres Ehemannes, fasst Titania, die Königin aller Elfen, einen schrecklichen Entschluss: Sie wird den Unhold Puck aus seinem Gefängnis befreien. Eigentlich hätte sich das Elfenvolk, weil es Mittsommernacht feiern wollte,  in einem Park in San Francisco niedergelassen. So werden auch einige menschliche Protagonisten, mehr unfreiwillig als freiwillig, Zeugen des elfschen Treibens und nehmen auch direkt daran teil. „Die große Nacht“ ist Chris Adrians persönliche Hommage an den großen Meister Shakespeare und ist sehr durchdrungen und komplex. Mir hat sein deutscher Debütroman sehr gut gefallen und ganz zu Recht, wie ich finde, wurde er von der Zeitung The New Yorker, auf die Liste „20 under 40“ gesetzt. Auf dieser Liste, wie dessen Titel bereits verrät, wurden 20 Schriftsteller unter 40 Jahren ausgewählt, deren Werke man unbedingt lesen sollte. Gerade seine liebevolle Zeichnung der Charaktere hat es mir angetan: Er treibt etwa seine Protagonisten nicht nur an die Grenze der Obszönität, nein er treibt sie sogar darüber hinaus. Generell spielt die Sexualität, aber auch die Liebe eine gewichtige Rolle in dieser Geschichte und der Romancier hebt vor allem mit Puck, die Bösartigkeit auf eine neue Stufe und lässt den Leser tief in die traumatischen Zwänge der handelnden Charaktere eintauchen. Auf den ersten Blick scheinen sie nur zufällig in diesen Park geraten zu sein: Da eine Gruppe von Menschen die auf eine Party wollen und den Park als Abkürzung nutzen und auf der anderen Seite eine Gruppe von Obdachlosen, die ein Stück einstudieren wollen. Seite für Seite erschließt sich die oben bereits erwähnte Komplexität rund um Titania und Oberon und mit gespielter Lässigkeit, springt die Geschichte zwischen verschiedenen Zeitabschnitten und Protagonisten hin und her. Ganz ehrlich gesagt musste ich manchmal ein wenig innehalten, durchatmen und nach einer kurzen Pause wieder weiterlesen. Manchmal bin ich selber an meine Grenzen gestoßen worden, manchmal war mir dieser Roman ein bisschen zu viel. Aber das haben eben gute Romane an sich: Sie stoßen einem in unbekanntes Terrain und lassen einem auch lange nach dem Lesen nicht los. Die große Nacht ist das erste Werk des Autors das ich gelesen habe und ich kann es kaum erwarten mehr von ihm zu lesen.

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 16 austauschen!

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  • Sommernachtstraum in SanFrancisco

    Die große Nacht

    Gruenente

    16. January 2014 um 17:37

    Titania, die Elfenkönigin wohnt nicht bei Theben, sondern in einem Park in San Francisco. Eine Stadt, die ich literarisch nur aus den Maupin-Büchern kenne. "Die große Nacht" passt da inhaltlich irgendwie ganz gut dazu. Oberon hat Titania schon vor einem Jahr verlassen, nachdem sie vor Kummer über den Tod ihres Ziehkindes die ganze Lebenslust verloren hat. Jetzt steht wieder eine groß Nacht an und Titania sieht sich nicht in der Lage das Mittsommernachtsfest entsprechend zu begehen. Verzweifelt erlöst sie die Bestie Puck von seinem Bann und gibt damit ihrem Todeswunsch nach. Während im Elfenteil des Parks die Post abgeht, versuchen drei menschen unabhängig voneinander den Park zu durchqueren um zu einer Party zu gelangen. Wegen dem Aufruhr im Elfenland ist das nicht möglich. Alle drei landen in Titanias Palast. Ausserdem ist noch eine Gruppe Obdachloser unterwegs, die ein Musical zu "Soylent Green ist aus Menschenfleisch" einstudieren wollen. Es gibt sicher einige Parallelen zu Shakespeare, aber der Roman folgt doch einer eigenen Geschichte. Vielleicht hätte ich mir mehr wiederkehrende Handlungen gewünscht. Die Stärke des Roman liegt in den Geschichten in der Geschichte. Die Schicksale von Molly, Will und Henry sind auf magische Weise miteinander und auch mit der Elfenkönigin verstrickt. Diese aufwändigen Konstruktionen haben mir gut gefallen. Insgesamt war das Buch für mich aber ein Stück weit überfrachtet. Etwas zuviel. Trotzdem ein auch unterhaltsamer Roman über Liebe, Verlust und Ängsten. Traum und Wirklichkeit verschmelzen auch hier, wie im großen dramaturgischen Vorbild, miteinander 

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  • Rezension zu "Die große Nacht" von Chris Adrian

    Die große Nacht

    MrsFine

    14. December 2012 um 13:33

    Titanias Volk möchte die große Nacht feiern, doch seine Königin ist schon lange nicht mehr in Feierlaune; sie war der Menschlichkeit zu nahe und außerdem hat ihr Gemahl Oberon sie verlassen. Und so begeht sie in ihrer Verzweiflung einen törichten Fehler, der alles nur noch schlimmer macht. Dies hat nicht nur Einfluss auf das magische Volk, sondern auch auf die Menschen, welche sich des Nächtens in Titanias Park befinden. Persönliche Meinung Um diese Geschichte at es mir sehr leid getan. Denn es gab sehr viel gute Parts, welche durch einige Schlechte zunichte gemacht wurden. Dieses Buch kann mit einer wunderbaren, poetischen Sprache punkten. Jedoch nur solange es sich nicht um das Thema Sex dreht; hier wird die Sprache leider urplötzlich recht derbe. Und um Sex geht es in diesem Buch dann doch recht oft. Für mich wäre dies in Zusammenhang mit den mythischen Geschöpfen, welche oft sehr mit Lust und Trieb verbunden sind, nicht weiter schlimm gewesen. Aber wie gesagt fand ich den plötzlichen Stilbruch und die teils für die Geschichte nicht relevante, gezwungene Einbringung der Szenen störend. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und haben Tiefgang. Dafür war das Ende meiner Meinung nach zu oberflächlich und nicht ganz schlüssig. Fazit Definitiv kein Roman für jüngeres Publikum, auf Grund der expliziten Sexszenen. Bei diesem Buch finde ich es sehr schade, dass das Potenzial durch einige Schnitzer nicht ausgeschöpft werden konnte. Ich würde den Roman nicht weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Die große Nacht" von Chris Adrian

    Die große Nacht

    Lutra

    05. November 2012 um 17:02

    Der Sommernachtstraum ist mein liebstes Shakespeare-Stück. Deshalb hatte ich relativ hohe Erwartungen an dieses Buch, geschrieben von einem Kinderarzt, der gleichzeitig Autor ist. Leider wurden diese von "Die große Nacht" nicht erfüllt. Zwar ist das Buch unbestritten ein Fantasie-Feuerwerk, absurd und rauschhaft ohnegleichen. Doch fehlt mir die ursprünglich im Stück präsente Komik. Shakespeare kann so wahnsinnig lustig sein, warum das aus der Geschichte herausschreiben? Dass einem der Kopf brummt wie auf dem Karussell, weil die Story verwirrend ist, die Charaktere ihre Identität auseinandergenommen bekommen und dauernd zwischen den Zeiten hin- und her gehüpftf wird, würde mich nicht stören, wenn es nur nicht so unlustig wäre. Ich glaube, Shakespeare-Fans werden leicht enttäuscht nach der Lektüre zurückbleiben. Ich finde, der Geschichte hätte es gut getan, wenn sie sich gar nicht erst an dem Theaterstück anlehnen hätte wollen.

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  • Rezension zu "Die große Nacht" von Chris Adrian

    Die große Nacht

    walli007

    04. November 2012 um 09:57

    Elfenwirrwarr Titania und Oberon sind zerstritten, d. h. Oberon ist gegangen und seitdem verschwunden. Um den Lauf der Dinge zu ändern und die Mittsommernacht zu begehen, lässt Titania den gebändigten Puck frei. Der nun nicht mehr gebändigt ist und in dieser großen Nacht wie eine Bestie durch den Park wütet. In diesem Park San Franciscos verirren sich zur gleichen Zeit mehrere Menschen. Einige Penner, die ein Musical aufführen wollen, Henry, der über eine verlorene Liebe nicht hinwegkommt, Molly, die sich hässlich findet und Will, der eine Trennung hinter sich hat aber eigentlich ein Glückskind ist. Und wie es so ist, wenn Menschen und Elfen aufeinandertreffen, bricht ein ziemliches Chaos los. Wenn ich mich recht entsinne, war auch das Stück von Shakespeare nicht eines meiner Liebsten. Und ähnlich ging es mir mit dem Buch. Zwar hat der Autor die Story virtuos in die heutige Zeit übertragen und auch sämtliche Fäden verknüpft, doch das Durcheinander war mir dann doch zu groß. Die Achtlosigkeit der Elfen, die die Menschen wie Spielzeug behandeln, zu schwer zu ertragen. Die Geschichte zu konfus. Letztlich scheint am Ende alles am richtigen Ort, das Chaos beseitigt, dennoch war das Lesen des Handlungssalates beschwerlich. Was mich zu dem Ergebnis bringt, dass ich mich nicht auf alles stürzen sollte, sobald der Name Shakespeare auftaucht. Denn das ist zwar fast immer gut, aber eben nur fast und bei diesem Buch wäre eine Leseprobe sicherlich hilfreich gewesen. Da ich mich kenne und somit weiß, dass ich Bücher, in denen viel geschwafelt wird, nicht besonders mag, hätte ich schnell gemerkt, das dieses hier wohl nicht das richtige für mich ist. Doch wie schon öfter erwähnt, es liegt an mir und nicht am Autor, dessen Konstruktion schlüssig und folgerichtig war. Ihm wären nur Leser zu wünschen, die das mehr zu schätzen wissen.

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  • Rezension zu "Die große Nacht" von Chris Adrian

    Die große Nacht

    Hasewue

    19. October 2012 um 21:56

    Als das Kind der Elfenkönigin Titania stirbt, ist diese außer sich vor Wut und Trauer und weil ihr Mann Oberon sie verlassen hat, ist sie nun auch ganz auf sich gestellt inmitten ihres Hofstaates. Zudem steht das Mittsommerfest kurz bevor und um nicht allein zu sein löst sie den tausend Jahre alten Zauber, der den Dämon Puck bannte. Die Folgen dieser Befreiung bekommen auch die Menschen mit, darunter Molly, Henry und Will und kommen so mitten zwischen die Fronten. Ich bin ein großer Fan von William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und war deswegen besonders gespannt wie eine moderne Version dazu aussehen könnte. Chris Adrians „Eine große Nacht“ ist angelehnt an Shakespeares Stück und die Idee dazu ließ mich neugierig werden. Leider hat es aber gar nicht meinen Erwartungen entsprochen. Der Beginn war zwar sehr vielversprechend, doch wurde die Geschichte bald wirr und unübersichtlich mit den ganzen Sprüngen und Perspektivwechseln. Keine Person hatte wirklich Tiefgang oder eine Eigenschaft, die meine Sympathie und mein Interesse an ihr geweckt hätte. Überhaupt spürte ich beim Lesen eine gewisse Distanz zur Geschichte was wohl daran liegt, dass ich einfach keinen rechten Zugang zu ihr oder ihren Protagonisten fand. Spannung war auch nicht vorhanden und die Handlung war für mich so sehr zäh zum Lesen. Dennoch gefiel mir neben dem schönen Cover besonders Adrians Schreibstil, wobei dieser auch etwas gewöhnungsbedürftig war. Zum einen schreibt er abwechslungsreich und intelligent und es gab viele Sätze und Stellen, die mich sehr berührten, zum anderen aber werden diese schönen Sätze aber mit direkten, teils vulgären Ausdrücken durchsetzt und so kommt ein gewisser Kontrast zustande, der fast schon brutal die Stimmung zerstörte. Ansonsten kann ich nicht allzu viel sagen, als dass mir die Idee und Thematik gut gefielen, sowie die Verbindung von moderner Fantasy mit einer klassischen Grundidee, der abwechslungsreiche und teils sehr tiefgründige Schreibstil und das Cover. Alles andere fand ich trotz eigener Ideen von Seiten Adrians zu platt, zu wirr und zu farblos und die Geschichte an sich war auch zu zäh als dass ich sagen könnte, dass ich dieses Buch gerne gelesen habe. 2 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Die große Nacht" von Chris Adrian

    Die große Nacht

    anushka

    25. July 2012 um 20:57

    Die große Verwirrung Titania, die Elfenkönigin, hat vor kurzem ihr Kind verloren. Und nun steht das größte Fest des Jahres bevor - Mittsommernacht. Besonders fröhlich wird es nicht, da Titania unerwarteter Weise große Trauer empfindet. Diese hat bereits ihren Gemahl Oberon vertrieben. Aus lauter Überdruss lässt sie Puck frei, der die gesamte Welt zerstören will. Eine surrealistische Nacht beginnt im Buena Vista Park in San Francisco, in die auch Menschen hineingezogen werden. Henry, der Kinderarzt, trauert immer noch seinem Geliebten hinterher. Will, der Baumpfleger, hat eine schwierige Liebe hinter sich, der etwas Übernatürliches anhaftete. Und auch Molly trauert einer vergangenen Beziehung hinterher. Hinzu kommen diverse Obdachlose, die von Huff angeführt werden, der unter Wahnvorstellungen leidet. Sie proben im Park ein Musical um dem Bürgermeister den Garaus zu machen. So richtig habe ich nicht verstanden, was mir dieses Buch sagen will. In der Tat ist es dem Autor gelungen, mich in diese surrealistische Nacht hineinzukatapultieren, die wie ein drogeninduzierter, wirrer Traum erscheint. Abwechselnd taucht man in die Lebensgeschichten der Charaktere ein und befasst sich hauptsächlich mit den diversen Formen von Liebe und ihrem meist traurigen Ende. Doch die einzige Geschichte, die mich wirklich berührt hat, ist die Erzählung des Todes von Titanias Jungen. Bei allen anderen Lebensgeschichten gab es so viele Elemente, die nicht zu Ende geführt wurden oder nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun hatten, dass ich mich fragte, was mir das Ganze überhaupt bringt. Wie jede Nacht ist auch diese irgendwann zu Ende, doch hat sich danach wirklich etwas geändert? Die Menschen werden alles vergessen oder umdeuten und die Elfen sind weg. Aber was ist bloß die Botschaft? Zugegeben, der Schreibstil ist durchaus ansprechend und die Ideen sind kreativ. Wahrscheinlich haben aber besonders solche Leser Spaß, die auch Shakespeares Sommernachtstraum kennen, da hier sehr deutliche Parallelen bestehen (Oberon, Titania, Puck und das Theaterstück) und Shakespeares Komödie umgedeutet wird. Aber dieses Buch ist keineswegs eine Komödie und wirkte auf mich insgesamt sehr wirr. Es ist auch keineswegs ein Buch für eingefleischte Fantasyliebhaber, da es zwar im wahrsten Sinne phantastisch ist, sich aber wenig der Art der Elfen widmet, wie man es aus der Mainstream-Fantasy kennt. Es ist also mehr ein Roman mit übernatürlichen Elementen. Alles in allem wird mir das Buch sicherlich in Erinnerung bleiben, in Begeisterungsstürme hat es mich aber nicht versetzt. Dazu war es zu (ver-)wirr(-end) und durcheinander und teilweise auch zu langgezogen. Die Botschaft wurde mir nicht klar und ich fühlte mich zu sehr in einem phantastischen Drogentraum. Trotzdem hat das Buch literarische Qualität und ich kann mir gut vorstellen, dass es in der zeitgenössischen Literatur einen Platz findet (und von Kritikern gehypt wird).

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