Chris Bradford Samurai - Der Weg des Kämpfers

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Inhaltsangabe zu „Samurai - Der Weg des Kämpfers“ von Chris Bradford

Im Jahr 1610 versenken Piraten vor der Küste Japans ein englisches Handelsschiff. Jack Fletcher, der Sohn des Steuermanns, ist der einzige Überlebende. Der berühmte Schwertmeister Masamoto Takeshi adoptiert ihn und lässt ihn zum Samurai ausbilden. Doch noch immer schwebt Jack in Lebensgefahr. Der gefürchtete Ninja Drachenauge hat es auf einen großen Schatz abgesehen, den Jack aus dem Schiff gerettet hat: das Logbuch seines Vaters.

super spannend!

— ProLamer

liest sich weg wie nix, direkt den zweiten Teil hinterher

— Howiateyourbrain

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    Samurai - Der Weg des Kämpfers

    Lydia255

    21. May 2013 um 11:31

    Ich finde das Cover einfach fantastisch. Das Cover eines Buches sollte immer genau das darstellen, um was es in der Geschichte geht und hier kann sich jeder Kunde sofort ein Bild davon machen. Es geht um die Samurai, Kämpfe, Blutvergießen, die japanische Kultur und einfach um die Ausbildung zum Samurai. Jeder kann dadurch ziemlich schnell für sich entscheiden, ob das Buch etwas für einen ist oder eben nicht. Die ganze Gestaltung ist wirklich edel (typisch japanisch) und gelungen und hat sogleich mein Interesse geweckt. Vorwahrnung: In diesem Buch geht es um ein sehr spezielles Themengebiet, wofür der Leser sich vorher auch interessieren muss. Ich liebe das Land Japan (und werde irgendwann sicherlich dort Urlaub machen) und interessiere mich auch sehr für die vielseitige, japanische Kultur und Geschichte. Samurai und Ninjas sind Beriffe, die dort nicht fehlen dürfen. Es geht um den zwölfjährigen Jack Fletcher, der zunächst zwei Jahre als Mastaffe auf dem Schiff Alexandria lebt, dann als Einziger einen brutalen Überfall überlebt und dann an die Küste von Japan geschwemmt wird, wo er nun als Waisenkind von einem Samurai adoptiert wird und in Rekordzeit erlernen muss, wie die Japaner zu sprechen, wie sie zu denken und wie sie zu leben. Er ist der erste und einzige Engländer auf japanischem Boden und ist schon dabei sich anzupassen, obwohl ihm viele Steine in den Weg stellen und viele ihn wegen seiner Andersartigkeit nicht akzeptieren wollen. Jack Fletchers unglaubliches Leben nimmt damit seinen Lauf und der Junge sieht sich gezwungen, in Japan zu bleiben. Nur das Logbuch seines Vaters, das Portolan, ist ihm geblieben und eines Tages will er wieder zurück nach England zu seiner kleinen Schwester Jess. Die beiden waren jetzt Waisen, da die Mutter schon zuvor an einer Lungenentzündung verstarb. Seine Gefühle in dieser unglaublichen Situation - Schmerz, Trauer, Einsamkeit, Verwirrung, Hoffnungslosigkeit und Haltlosigkeit- werden authentisch und ungekünstelt beschrieben. Jack bleibt trotz allem stark, mutig und entschlossen, auch wenn er jetzt völlig auf sich allein gestellt ist. Ich war jedesmal gleichermaßen erstaunt und ergriffen, wie sehr mich diese Geschichte in den Bann zog. Akiko ist seine erste gleichaltrige Freundin dort und sie begegnet ihm sofort sehr freundlich und höflich. Sie führt ihn geduldig in die japanische Kultur ein und zwischen ihnen entwickelt sich eine immer stärker und tiefer werdende Freundschaft. Jack würde es niemals zugeben, aber er ist auf jeden Fall ein wenig in die kluge, disziplinierte und wunderschöne Akiko verliebt! Yamato, Masamotos zweiter Sohn, hasst ihn vom ersten Tag an. Jack wird niemals den Ersatz von seinen großen Bruder sein, der vor kurzem von einem gefürchteten Ninja ermordet wurde, da kann sein Vater sagen was er will. Chris Bradfords Schreibstil ist einfach perfekt. Er legt genau die richtige Menge an Action, Spannung, Gefühl und Atmosphäre in die Geschichte hinein und ich musste das Buch einfach in einem Zug durchlesen, so sehr hat der Autor mich in das 17. Jahrhundert Japans entführt. Diese vielen, vielen, neuen Informationen über die japanische Kultur habe ich geradezu begierig aufgesogen. Allein wie der Autor die Umgebung und Gegestände beschreibt, lässt mich wohlig aufseufzen. Ich finde es einfach wunderschön und poetisch, wenn das Rascheln der Blätter eines Baumes mit weicher Seide verglichen wird, sodass man praktisch den Wind auf der eigenen Haut spüren möchte. Die ganze Geschichte ist abgesehen vom Prolog, aus Jacks Sicht in Ich-Form und in Vergangenheit erzählt und man kann sich wunderbar in seine Lage hineinversetzen. Was ich auch noch toll finde sind die Kapitelüberschriften, welche momentan immer seltener vorkommen. Vor jedem Kapitel ist außerdem eine Seite, die mit einem einzelnen, großen Schriftzeichen bedruckt ist: 侍, das Zeichen für die Samurai. Ich habe ewig gesucht, aber ich finde einfach keine Kritikpunkte. Die Geschichte hat mich einfach vollkommen überzeugt und gefesselt und diese Reihe werde ich hundertprozentig weiterlesen. Japan hat mich schon immer fasziniert, aber mit diesem Buch erreicht mein Fernweh nie gekannte Dimensionen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich in die Geschichte und in den Protagonisten Jack verliebt habe und wie unendlich gespannt ich auf alle weiteren Abenteuer und Lebensweisheiten bin, die Jack sicherlich noch erleben und erfahren wird. Alle Charaktere besitzen Tiefe und machen eine deutliche Entwicklung durch. Akiko, Yamato und viele andere begleiten Jack in seinem neuen Leben und sind Zeugen seines eigenen Kampfes, sich in Japan zu beweisen und akzeptiert zu werden. Diese Rezension gleicht eigentlich einem ausführlichen Liebesbrief und damit möchte ich auch schließen! Ich liebe dieses Buch! Fazit: Natürlich 5 von 5 Punkten mit Herz! :) Ein MUST-READ für groß und klein, die Action und Japan lieben!

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  • Rezension zu "Samurai 1: Der Weg des Kämpfers" von Chris Bradford

    Samurai - Der Weg des Kämpfers

    JuliaO

    28. August 2011 um 14:23

    Ab 12+
    Stellenweise finde ich den Stil zwar nicht SO berauschend, und etwas abgehackt, aber alles in allem ein wirklich spannendes Buch! Besonders, die immer wieder erwähnten Einsichten in das Denken eines Samurais, in Zen, und auch in Bushido fand ich schön und nicht zu ausführlich um den Nicht-So-Viel-Lesern die Lust zu verderben ;)

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