Chris Bunch Der Stein der Macht

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Stein der Macht“ von Chris Bunch

Spannenden, bemerkenswerten und lustigen Abenteuer eines juwelenschleifenden Zwerges in einer Welt voller Magie und Wunder.

— Admiral

Stöbern in Fantasy

Cainsville – Zeit der Schatten

Das Buch konnte mich leider nicht wirklich begeistern, 3,5 Sterne von mir

lenisvea

Aschenputtel und die Erbsen-Phobie

Hammer krasse Plottwists ,super gur:3

josiw

Gwendys Wunschkasten

King kann auch kurz. :)

Lexy_Koch

Die Verzauberung der Schatten

Besser als Band 1! An manchen Stellen aber leider so lang gezogen ansonsten sehr gut!

Sylinchen

Göttin der Dunkelheit

Ein Buch mit sehr viel ungenutztem Potenzial. Schade. Für mich eine sehr große Enttäuschung.

Lucy-die-Buecherhexe

Prinzessin Fantaghiro - Im Bann der Weißen Wälder

magisch märchenhaft - Fantaghiro ist unglaublich, hat mich als Kind schon verzaubert und mir Mut gemacht - gelungene Adaption

KleinerKomet

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine echte Überraschung.

    Der Stein der Macht

    Admiral

    10. September 2015 um 11:27

    Peirol ist ein an seinen Beinen missgestalteter Mensch (oft politisch inkorrekt als "Zwerg" bezeichnet), der als Juwelenkenner- und schleifer durch die halbe Welt zieht, um einen besonders schönen und mächtigen Juwel zu finden. Der Autor ist Chris Bunch und sein Roman schimpft sich "Der Stein der Macht" (2000). Von Anfang an sind die Tätigkeitsfelder des Protagonisten Peirols klar: ein Mischung aus Dieb, Kaufmann, Juwelenschleifer, Abenteurer und durch Erfahrungen abgehärteter Zwerg, ehm Mensch. Eine sehr unoriginelle, aber doch interessante Mischung. Jedenfalls bringt er jemanden in reiner Notwehr um und muss aus seiner Heimtstadt Sennen für einige Zeit verschwinden. Ein Magier nutzt dies aus, ködert Peirol mit seiner wunderschönen, jungfräulichen (vermeintlich !) und blutjungen Tochter Kima, und schickt ihn auf die Suche nach einem legendären und machtvollen Gemmen. Peirol erlebt auf der Reise doch ziemlich viel: er wird Sklave, Artillerist, Liebhaber (anderer Frauen), Räuber, Besitzer eines Juwelenladens, vermeintlicher Anhänger eines irren Glaubens, Pirat, Feuerwehrmann und gewiss noch mehr, was mir entfallen ist. Reicht schon. Wenn ihr mehr zum Inhalt wissen wollt, lest das Buch selbst. Und es würde sich auch lohnen. Ich will euch auch verraten, wieso ich das denke. Der Schreibstil ist echt gewöhnungsbedürftig. Sie ist sehr kolloquial, oft mit kurzen leicht unvollendet anmutenden Sätzen, oft aber auch mit langen, verschachtelten Sätzen, die schnell zwischen einzelnen Gedanken hin und her springen. Nach 10 Seiten wollte ich das Buch erzürnt weglegen. Gut, dass ich es nicht tat, Freunde ! Die Sprache wurde aus einer subjektiven Schwäche des Buches, doch irgendwie zu einer objektiven Stärke, denke ich. Der Sprachstil ist nämlich eine sehr interessante Mischung aus allwissendem Er-Erzähler (erkennbar, an kleineren Kommentaren wie "das wäre ein freudiges Ereignis gewesen, aber so sollte es nicht kommen") und kolloquialer Rückschau des Protagonisten durch eine spätere Erzählung. Die Idee ist keineswegs besonders neu: Zwerge, die Juwelenschleifen, gierig sind und schwanken zwischen irrationalem Zorn und berechnender Rationalität, kommt ja bereits bei Tolkien und Heitz vor. Dennoch ist diese Figur echt schön in das Handlungsumfeld eingelassen. Die Perspektive ist sehr speziell und die Hauptfigur kaum austauschbar. Die gesamten Geschehnisse sind eine sehr plausible Abhandlung von wechselseitigen Aktionen und Reaktionen zwischen Peirol und seiner Umwelt. Die Welt ist in meinen Augen also in sich geschlossen logisch unf glaubwürdig. Auch der Handlungsverlauf an sich ist sehr gelungen: im Rückblick kann ich kaum Glauben, dass all die Ereignisse tatsächlich Platz finden in dem doch relativ kleinen Buch von gerade Mal 400 Seiten, das ich innerhalb von 3 Tagen oder so runtergelesen habe. Trotzdem ist das Buch nicht überladen ! Die wichtigen Figuren haben Zeit zu entstehen, Peirol sich zu entwickeln und der Autor gibt uns die Möglichkeit, Personen zu hassen und zu lieben, sowie Personen aus verschiedenen Perspektiven kennen zu lernen. Das Ende ist keinesfalls überraschend, ja eher schon vorhersehbar, wie ich finde, da die Gier des Magiers Abbas und die Vernunft Peirols irgendwie absehbar waren. Dennoch ist das Ende echt gut, da es ein sehr passender Abschluss ist. Ich brauche nicht immer unvorhergesehene dramalastige Paukenschläge. Die Handlung an sich war spontan und überraschend genug, das Ende ist schön abgerundet. Witzig ist das Buch stellenweise auch ! Es hat micht echt überrascht, da ich weder vom Buch, noch vom Autor jemals etwas hörte. Ja, das Buch lag sogar 2-3 Jahre bei mir ünberührt rum. Dabei ist es nun eine angenehme Überraschung. Hat mir echt gefallen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks