Chris Callaghan Schokopokalypse

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Inhaltsangabe zu „Schokopokalypse“ von Chris Callaghan

Jelly liebt Schokolade. So wie ihre Oma, ihre Eltern und überhaupt jeder in Mampfton. Schließlich ist die kleine Stadt das Zentrum der Schokoladenherstellung. Doch dann kommt die Horrormeldung: Die Schokopokalypse steht bevor! In wenigen Tagen soll Schluss sein mit Schokodokis und all den anderen Köstlichkeiten. Jelly kann das einfach nicht glauben. Und obwohl sich alle schokopokalyptischen Vorzeichen bewahrheiten, hat sie einen anderen Verdacht. Dass Geschäftsmann Garibaldi und der dubiose Dave irgendwas im Schilde führen …

Witzig, spannend und herrlich schräg! Ein richtig tolles und super schokoladiges Abenteuer für Groß und Klein!

— CorniHolmes

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  • Witzig, spannend und herrlich schräg! Ein wunderbar schokoladiger Hörspaß für Groß und Klein!

    Schokopokalypse

    CorniHolmes

    16. November 2017 um 14:57

    Ich bin ja immer auf der Suche nach witzigen Kinderbüchern. Als ich das erste Mal über „Schokopokalypse“ gestolpert bin, konnten der kreative Titel und das lustige Cover sofort meine Neugier wecken. Da es zu dem Buch auch eine Lesung mit Julia Nachtmann gibt, habe ich mich ohne groß zu zögern für das Hörbuch entschieden. Jelly lebt mit ihren Eltern und ihrer Oma in der Stadt Mampfton, die bekannt ist für ihre Schokolade. Man könnte Mampfton sogar als die Schokoladenstadt schlechthin bezeichnen. Klar, dass jeder Bewohner in Mampfton Schokolade liebt. Ganz besonders natürlich die leckeren Schokodoki Riegel. Auch Jelly vergöttert diese leckere Nascherei und ist wie alle in Mampfton hellauf entsetzt, als ein Professor in den Fernsehnachrichten verkündet, dass die Schokopokalypse bevorstehe! Angeblich sei er auf eine Prophezeiung gestoßen, die das Ende der Schokolade vorhersagt. Jelly kann das einfach glauben. Keine Schokolade mehr? In Mampfton? Nie im Leben! Sie ist überzeugt davon, dass etwas anderes hinter den schokopokalyptischen Vorzeichen steckt und sie beginnt der Sache auf den Grund zu gehen. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit trifft Jelly auf so einige höchst verdächtige Gestalten. Da wäre zum einen Garibaldi Schokolati, dem das edelste Schokoladengeschäft in der Stadt gehört. Auch dem seltsamen Dave traut Jelly nicht über dem Weg. Und die nervige Nachbarin Mrs Brunstable steckt ihre Nase auch ständig in Angelegenheiten hinein, die sie gar nichts angehen. Jelly will das Rätsel um die angebliche Schokopokalypse unbedingt lösen und stürzt sich ein spannendes, und ziemlich verrücktes, Abenteuer… Ich war sofort ganz begeistert von dieser witzigen und skurrilen Geschichte! Da hatte mir der Klappentext also nicht zu viel versprochen, kreative und herrlich komische Einfälle bekommt man hier wahrlich jede Menge geboten. So finde ich schon den Stadtnamen „Mampfton“ richtig klasse. Und auch die große Begeisterung aller Bewohner für Schokolade. In dieser Stadt ist ein Leben ohne diese Süßigkeit vermutlich undenkbar. Dass eine Schokopokalypse daher der reinste Albtraum für die Mampftoner ist, ist logisch. Na ja, ich denke mal, nicht nur die Einwohner in dieser schokoladensüchtigen Stadt wären entsetzt, auch so einige, die nicht in Mampfton wohnen, würden ordentlich zu schlucken haben, wenn es plötzlich hieße, dass es aus und vorbei ist mit Schokolade, oder? ;-) Ich muss hier vorwarnen: Wenn ihr dieses Hörbuch hört, werdet ihr unbändige Lust auf Schokolade verspüren. Also wäre es besser, immer einen Riegel oder eine Tafel griffbereit zu haben. Das Hörbuch handelt allerdings nicht nur von Schokolade, auch eine richtig nette Krimigeschichte wurde hier mit eingebaut. Schließlich ist Jelly von Anfang an davon überzeugt, dass diese Prophezeiung, die das Ende der Schokolade vorhersagt, nicht stimmen kann. Jelly betätigt sich daher als Detektivin und versucht den Dingen auf den Grund zu gehen. Ich habe dieses humorvolle und willensstarke Mädchen sofort fest in mein Herz geschlossen. Mit Jelly ist dem Autor eine ganz wunderbare Protagonistin gelungen, die man einfach gern haben muss. Auch die anderen Charaktere wurden perfekt ausgearbeitet. So haben mir auch Jellys Eltern richtig gut gefallen, ganz besonders der Vater, der etwas schrullig wirkt und der mich immer wieder sehr zum Schmunzeln gebracht hat. Mein Lieblingscharakter aber ist Jellys Oma. Diese ist einfach nur genial und sie war auch eines meiner Highlights in der Geschichte. Auch die verdächtigen Gestalten in dem Hörbuch fand ich klasse. Diese tragen zum Teil nicht nur äußerst ulkige Namen wie Garibaldi Schokolati – sie benehmen sich auch sehr verdächtig, sodass man wie Jelly das Gefühl hat, dass in Mampfton gerade etwas ganz und gar nicht mit rechten Dingen zugeht. Ich war hier ständig am Mitfiebern, am Schmunzeln und am Grinsen. Perfekt wurde mein Hörspaß durch die großartige Lesung von Julia Nachtmann. Ich kannte sie bereits aus anderen Hörbüchern und wusste daher schon, wie toll sie vorlesen kann. Auch hier beweist sie mal wieder ihr Können und verstellt ihre Stimme sehr gekonnt. Zwischendurch liest auch immer kurz ein Mann, der neue Informationen zur Schokopokalypse gibt. Diese werden immer mit Trommelschlägen angekündigt, sodass diese Stellen richtig dramatisch wirken. Ich kann „Scholopokalypse“ absolut empfehlen! Die Mischung aus skurriler Geschichte und spannendem Krimi ist sehr gut gelungen und wird nicht nur Kindern Freude bereiten. Auch Erwachsenen kann ich diese unterhaltsame Lesung sehr ans Herz legen. Fazit: Witzig, spannend und skurril! Eine geniale Story, richtig tolle Charaktere und dazu dann noch die grandiose Lesung von Julia Nachtmann. Da muss das Hörbuch doch einfach klasse sein, oder? Ich jedenfalls bin total begeistert und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

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