Chris Chibnall , Erin Kelly Broadchurch - Der Mörder unter uns

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Inhaltsangabe zu „Broadchurch - Der Mörder unter uns“ von Chris Chibnall

In diesem Ort gibt es viele GEHEIMNISSE. Aber nur einen, der mordet, um seines zu bewahren. Danny Latimer war elf Jahre, als er starb. Sterben musste. Seine Leiche fand man unten am Kliff. Bei ihren Ermittlungen stoßen Ellie Miller und Alec Hardy in dem kleinen Ort Broadchurch an der englischen Südküste auf mehr Verdächtige, als ihnen lieb ist. Dannys Vater hat kein Alibi für die Tatzeit. Wo war er in dieser Nacht? Dannys Freund hat sämtliche Nachrichten von seinem PC und Handy gelöscht. Worum ging es da? Der Zeitungsverkäufer, die unfreundliche Frau im Trailerpark, der Postbote – sie alle haben etwas zu verbergen. Aber was? Als die Wahrheit ans Licht kommt, ist in Broadchurch nichts mehr, wie es einmal war. Wer ist der Mörder von Danny Latimer? ***Endlich als Buch: Die TV- Mega-Erfolgsserie aus Großbritannien***

Bis zum Ende spannend und mehr als eine Wahnsinns-Wendung!

— Maiximaix

Ganz solider Krimi, der sehr schnell erzählt wird. Bin sehr auf die Serienvorlage gespannt!

— Luiline

Ein elektrisierender Krimi, in dem ein Mord noch viel mehr Opfer fordert und ein Dorf spaltet - sehr lesenswert!

— EvelynM

Die Staffel war so toll. Da war das Buch Pflichtlektüre

— ManuHerold

Unheimlich spannend! Packend und überhaupt nicht vorhersehbar! Love it!

— Jellybaby

Man erkennt den versierten Drehbuchautoren, die "Kamera" zoomt immer wieder auf Indizien, dann Kapitel-Cliffhanger. super spannend.

— Schokolatina

Gutes Buch, hat mich aber bis auf die Auflösung nicht so vom Hocker gehauen.

— Jenny3003

Hervorragend konstruierter Krimi, bei dem nicht nur die Polizei im Dunkeln tappt.

— nati51

Klasse Krimi und hoffentlich gibt es eine Fortsetzung

— harlekin1109

Absolut empfehlenswert! Mein persönlicher Highlight des Jahres!

— KENA

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  • Klassischer Krimi mit sehr überraschendem Ende

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    Katjuschka

    Es handelt sich hier um einen klassischen "Wer war es" - Krimi um ein Verbrechen in dem kleinen fiktiven Ort Broadchurch in Südengland. Jeder kennt jeden, man grüßt die Nachbarn freundlich, man trifft sich zum Tee oder zum gemeinsamen grillen. Die Kinder gehen gemeinsam zur Schule oder zum Sport. Kleinstadtidyll, Spießbürgertum? Das ändert sich als der 11jährige Danny tot am Strand gefunden wird und es schnell klar ist, der Täter kannte sich in Broadchurch aus, er ist einer von ihnen. Die örtliche Polizistin, DS Ellie Miller, ist schnell überfordert, zu eng ist sie mit der Familie von Danny befreundet Dazu kommt, dass sie bei einer Beförderung übergangen wurde und einen ortsfremden Schotten als neuen leitenden Ermittler, DI Alec Hardy, vor die Nase gesetzt bekommt. Und diese beiden können nicht so wirklich gut miteinander! Die Bewohner von Broadchurch werden nervös, die Kinder dürfen kaum noch ohne Aufsicht aus dem Haus, jeder ist schließlich verdächtig. Nach und nach kommen kleinere und größere Geheimnisse ans Tageslicht. Es kommt im Dorf irgendwann zu einem Selbstmord, doch schnell ist klar, der Täter läuft noch immer frei herum. Der Leser ist immer auf dem Stand der Ermittler und tappt bis zum Ende völlig im Dunkeln. Es gibt zwar mehrere Verdächtige, wacklige oder gar keine Alibis, aber niemals ein echtes Motiv. Für mich gab es im Prinzip nur eine einzige Person, die sich wirklich verdächtig verhielt, weswegen ich ihn eigentlich direkt ausgeschlossen habe. Wäre doch zu einfach gewesen... Die Auflösung ist mehr als überraschend! Der Schreibstil ist gut, die Personen und ihre unterschiedlichen Empfindungen und Probleme sind sehr gut beschrieben. Nur auf die Kinder (Dannys Schwester Chloe, sein Freund Tom) wird für mich leider nicht genügend eingegangen. Es gibt eine TV-Mini-Serie zu diesem Buch. Das Buch wurde aber erst nach der Ausstrahlung geschrieben und angeblich wussten selbst die Darsteller bis kurz vor Drehschluss nicht, wer der Mörder ist.

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    • 4
  • 2 Sterne

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    PistchPatsch

    Habe das Buch auf Empfehlung der Verkäuferin gekauft, sie meinte es hätte ein überraschendes Ende... Sagen wir mal so das Buch ist sehr gut geschrieben, es ließt sich sehr angenehm u d die dahinter stehende Idee ist auch super. Leider muss ich sagen das man hätte mehr aus der Story machen können, desweiteren viel es mir sehr schwer mich in die Gegend und Geschichte hinein zu versetzen. Nochmal werde ich es nicht lesen, da bin ich schon zu sehr von Sebastian fitzen, mo Hayder etc. verwöhnt.

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    • 2
  • Gute Unterhaltung, aber kein Schocker

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    Jenny3003

    28. February 2016 um 17:38

    In einem kleinen Städtchen wird am Strand ein totes Kind gefunden. Keiner weiß wie es dort hin kam und warum niemand gemerkt hat, dass es nachts nichts zuhause war. Hört sich ja erst mal gut an, allerdings braucht die Geschichte schon etwas bis sie mal ins Laufen kommt. Ich mag die Ermittler, weil sie sehr gegensätzlich sind und man am Anfang denkt, dass sie gar nicht miteinander klarkommen werden. Man erfährt zudem viel Privates, was wichtig für die Story ist, leider fällt aber dadurch die Spannung etwas ab. Ich glaube ich hatte mir durch die tollen Bewertungen und den Klappentext einfach mehr versprochen. Die Auflösung wer der Täter ist, ist aber ziemlich gut gemacht und recht tragisch. Man kann nur leider schon einige Zeit voraussehen, dass es so kommt wie es dann auch in etwa war, was mich prinzipiell aber nicht so sehr stört solange der Weg zur Auflösung gut gemacht ist. FAZIT: Das Buch hat mich gut unterhalten, ließ mich aber nicht mit einem flauen Gefühl im Magen zurück, wie ich das bei Büchern mit dieser Thematik eher erwartet hätte.

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  • Fassaden

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    walli007

    12. February 2016 um 12:44

    Die Leiche des 11jährigen Danny Latimer wird am Strand gefunden. Der erste Fall für die Polizistin Ellie Miller nachdem sie aus dem Urlaub zurück ist. Die versprochene Beförderung hat sie nicht bekommen, dafür wurde ihr der abgehalfterte Ermittler Alec Hardy vor die Nase gesetzt. Miller, die schon ihr ganzes Leben in Broadchurch verbracht hat, kennt das Opfer. Es handelt sich um einen Schulfreund ihres eigenen Sohnes. Niemand ist in der fraglichen Zeit in die Stadt gekommen, niemand hat sie verlassen. Der Mörder muss jemand aus dem Ort sein. Jemand, den man kennt. Die Einwohner beginnen sich gegenseitig mit Misstrauen zu betrachten. Das Buch wurde nach einer ITV-Serie geschrieben. Zum Glück jedoch handelt es sich nicht um einen bloßen Abklatsch der Serie. Broadchurch wurde im Frühjahr 2015 im ZDF ausgestrahlt. Leider erst in der Spätvorstellung, so dass möglicherweise etliche potentielle Zuschauer nie die Auflösung erfahren haben. Und so ruft der Roman vielleicht das in Erinnerung, was man gesehen hat, und schließt die Lücken. Dabei entwickelt der Roman eine eigene Stimmung. Zwar ähnlich wie in der TV-Serie, aber eben doch anders, da man beim Lesen die eigene Vorstellungskraft bemühen muss. Und das tut man gerne. Man lässt sich in das Idyll des kleinen Städtchen hineinziehen. Hier, wo die Zeitung kaum über Schlimmeres zu berichten weiß als mal ein Verkehrsverstoß, soll ein Mord begangen worden sein. Langsam nehmen die Ermittlungen ihren Lauf. Nach und nach werden Informationen zutage gefördert, die ein ganz anderes Licht auf die Einwohner werfen. So Mancher hat mehr zu verbergen als zunächst vermutet wird. Und nicht nur die örtliche Presse mischt kräftig mit.  Mit der vagen Erinnerung an die Hintergrundmusik der Serie liest man mit wachsender Spannung von den Geschehnissen in Broadchurch. Ellie, die teile gegen ihre eigenen Freunde ermitteln muss, und Hardy, der nicht mit offenen Karten zu spielen scheint, der einen ganz schlechten Ruf hat. Ist er der Untersuchung überhaupt gewachsen? Nur langsam fügt sich ein Teilchen zum anderen bis zu einem packenden und überraschenden Finale. Von der Serie wurde eine weitere Staffel gedreht, die soweit bekannt ist, noch nicht im deutschen Fernsehen zu sehen war.

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  • Solide Story, aber unangenehmer Schreibstil

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    MagicMoment

    07. July 2015 um 21:39

    Das Buch „Der Mörder unter uns“ ist der Roman zu der TV-Serie „Broadchurch“. Das wusste ich allerdings noch nicht, als ich das Buch gekauft habe, denn die Fernsehserie war mir völlig unbekannt. Die Handlung des Buches ist schnell erklärt: Der 11-jährige Danny Latimer wird tot am Strand aufgefunden, er wurde erwürgt. Das Ermittlerduo Ellie und Hardy versucht den Mörder zu finden und schnell wird klar, es muss jemand aus dem Bekanntenkreis des Opfers gewesen sein. Schnell sind viele Bewohner von Broadchurch verdächtig, denn sie alle scheinen irgendein Geheimnis zu haben. Doch hat dieses wirklich etwas mit dem Mord an Danny zu tun? Der Schreibstil des Romans ist recht ungewöhnlich, man merkt, dass die Autoren sich strikt an die TV-Serie gehalten haben. Es werden immer einzelne Szenen beschrieben, der Autor fungiert als Beobachter, der einfach nieder schreibt, was er sieht. Das ist ein wenig ungewohnt und teilweise auch störend. Denn über die einzelnen Charaktere erfährt man dadurch nur wenig, der Autor schaut eben kaum in ihre Köpfe hinein, beschreibt nur sehr selten ihre Gedanken.  Es kommt durch den ungewöhnlichen Stil auch zu sehr schnellen Szenenwechseln, so dass man als Leser aufgrund der Vielzahl an Personen schon sehr aufpassen muss, den Faden nicht zu verlieren. Die Handlung an sich finde ich nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Anfangs ist das Buch ein wenig langweilig, die Spannung steigert sich aber,  je besser man die Charaktere kennenlernt. Ein klassisches Buch, das man lesen kann, aber auch nichts verpasst, wenn man es nicht liest.

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  • Ein Krimi auf höchstem Niveau!

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    KENA

    29. April 2015 um 14:28

    „Der Mörder unter uns“ von Chris Chibnall und Erin Kelly beschreibt auf 444 Seiten die Suche des 11jährigen Danny Latimer, der in einem kleinen Ort an der englischen Küste gewaltsam zu Tode kam. Die zwei Ermittler: Ellie Miller, geboren in Broadchurch, deren Sohn Tom der beste Freund des ermordeten Danny war. Lebt seit Geburt in dieser Stadt, kennt jeden, ist somit involviert, befangen… Und der harte Alec Hardy, strafversetzt, mit einem verpfuschten Fall im Background. Der Ellie‘s Job bekommen hat. Lebt am Limit, weiß, dass er sich eigentlich nicht belasten darf, es könnte den Tod für ihn bedeuten… Um sie herum die Bewohner dieser kleinen Stadt;              Elli kennt sie alle. Der Vater des toten Jungen, sein Mitarbeiter, der Kioskbesitzer, der Pfarrer. Sogar ein Hellseher darf mitmischen.  Alle Verdächtigt. Die Journalisten, die wie die Aasgeier um sie herum schweben. Jeder Stein wird umgedreht, jede Vergangenheit durchleuchtet, jedes schmutzige Detail ans Licht gebracht. Manch einer hält dem nicht Stand. Nur der Täter, der wird erst mal nicht ermittelt. Erst als der Sommer sich dem Ende neigt und eine Schwere sich über die Kleinstadt legt, da kommen ganz unverhofft die Dinge ins Rollen und die schrecklichste aller Lösungen bereitem dem Ganzen ein Ende. Dies ist kein Buch, welches man nebenbei liest. Ein Krimi in höchst anspruchsvoller Sprache geschrieben. Man muss „dranbleiben“ um nicht den Faden zu verlieren.  Eine Kleinstadt voller Menschen, voller Geheimnisse.                                                                        Man hat manchmal das Gefühl, die Kamera schwenkt von einer Szene zur anderen, dadurch kommen einem das Buch und die Geschehnisse auch unheimlich „schnell“ vor. Vielleicht mag es daran liegen, dass die beiden Autoren bisher Drehbücher (z.B. für Law&Order“) geschrieben haben. Die Personen werden genau betrachtet, gut beschrieben. Es wird detailliert erzählt, ohne sich in Unwichtigkeiten zu  verlieren. Der Schmerz der Mutter, die Hilfslosigkeit der Polizei, Ellie‘s Unruhe, alles ist gut nachvollzuziehen. Ein Krimi auf höchstem Niveau, der ohne große Worte 5 Sterne verlangt und unbedingt gelesen werden muss!

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  • Der Mörder unter uns

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    niklas1804

    21. January 2015 um 18:32

    In diesem Ort gibt es viele GEHEIMNISSE. Aber nur einen, der mordet, um seines zu bewahren. Danny Latimer war elf Jahre, als er starb. Sterben musste. Seine Leiche fand man unten am Kliff. Bei ihren Ermittlungen stoßen Ellie Miller und Alec Hardy in dem kleinen Ort Broadchurch an der englischen Südküste auf mehr Verdächtige, als ihnen lieb ist. Dannys Vater hat kein Alibi für die Tatzeit. Wo war er in dieser Nacht? Dannys Freund hat sämtliche Nachrichten von seinem PC und Handy gelöscht. Worum ging es da? Der Zeitungsverkäufer, die unfreundliche Frau im Trailerpark, der Postbote – sie alle haben etwas zu verbergen. Aber was? Als die Wahrheit ans Licht kommt, ist in Broadchurch nichts mehr, wie es einmal war. Wer ist der Mörder von Danny Latimer? Die Werbung zu diesem Buch verspricht wirklich nicht zu viel! Von meiner Seite eine klare Empfehlung, was wohl auch daran liegt, dass der Krimi NACH der TV-Serie erschienen ist. Ich selbst habe diese zwar nicht gesehen, doch wenn sie im Mai 2015 in deutscher Version auf DVD erscheint, werde ich sie mir zulegen! Zu Beginn der Lektüre wird einem der Schreibstil noch etwas holprig vorkommen, was sich aber schnell legt, Denn kurze, beschreibende Sätze lassen dem Leser die Landschaft, die Ort, die Personen vor den Augen erscheinen. Dieser Schreibstil erinnert stark an ein Drehbuch - man kann sich die Handlung wirklich haargenau vorstellen! Doch das passt einfach super zum Gesamtwerk, da man hinterher einfach die Umsetzung bzw. die Vorlage durch die TV-Serie sehen will! Die Handlung selbst - genial. Etwas anderes kann man nicht sagen. jeder in Broadchurch hat irgendeine Macke, irgendetwas zu verbergen. Was das alles ist, wie was zusammengehört und wie dann alles im Endeffekt ins Konzept passt - das ist eine Höchstleistung, alle kleinen Details so zu kombinieren, dass hinterher eine logische Lösung auf dem Tisch liegt. Klasse Leistung von Chris Chibnall, dem Drehbuchautor der Serie, und Erin Kelly, der Autorin. Die Personen, so unterschiedlich sie auch sind, haben alle ein gewisse Tiefe und handeln authentisch. Klar, dass jeder in einem Dorf irgendwo einen Schuss weg hat, ist nicht unbedingt normal. Aber gerade dadurch steigt die Spannung und der Krimi streicht den Bereich des Psychothrillers. Es entstehen durch/während die/der Ermittlungsarbeit einige spannende, teilweise schockierend-gruselige Szenen. Doch Die Autoren schaffen es, diese weitgehend realitisch bleiben zu lassen - kein Abschlachten mit Blutvergießen Und dann noch die beiden Ermittler: Alec Hardy, der auch seine Problemchen hat, und so etwas wie Gefühle oder menschliche Instinkte scheinbar nicht mit auf den Weg bekommen hat. Und Ellie Miller, die gutherzige "Dorfpolizistin", die mit dem Mordfall an Danny Latimer ihren ersten großen Einsatz hat, und immer und bei jedem an das Gute im Menschen denkt. So unterschiedlich die beiden sind, so gut müssen sie irgendwann einmal zusammenarbeiten. Was spätestens beim überzeugenden, realistischen, aber auch überraschenden Schluss gelingen sollte... Fazit: Ein wirklich mehr als durschnittlich guter Krimi, den ich nur empfehlen kann!!!

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  • Wie die Serie Broadchurch - spannend und genial

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    Estel90

    13. January 2015 um 17:00

    Inhalt: Broadchurch ist ein kleiner Küstenort in England, in dem jeder jeden kennt und der im Sommer vom Tourismus lebt. Eigentlich. In diesem Sommer wird die Leiche des elfjährigen Danny Latimer gefunden und schnell sind wegbleibenden Touristen beinahe die geringste Sorge der Bewohner Broadchurchs. Plötzlich scheint jeder ein Geheimnis zu haben, das um jeden Preis ein solches bleiben soll. Die heile Welt des kleinen Örtchens droht nach und nach unterzugehen. DI Alec Hardy kam durch sein eigenes Geheimnis nach Broadchurch, doch die Vergangenheit droht ihn schneller einzuholen, als ihm lieb ist. Danny Latimer ist nicht der erste zu lösende Mordfall seiner Karriere - aber es könnte der letzte sein. Mein Eindruck: Natürlich kam ich beim Lesen nicht umhin, Vergleiche mit der Serie zu ziehen. Diese hat mich besonders dadurch beeindruckt, dass die Emotionen der einzelnen Figuren sehr ruhig gezeigt wurden. Beinahe stille Aufnahmen sorgten für große Spannung und ich war überrascht, wie gut es im Buch gelungen ist, diese Spannung ebenfalls zu vermitteln. Obwohl ich die Figuren alle aus der Serie kannte - und mir sogar ausnahmsweise mal die meisten der Gesichter merken konnte! - war es anfangs ein wenig schwierig, die vielen Charaktere auseinanderzuhalten. Das wurde besonders durch häufige Szenenwechsel erschwert. Insgesamt hatte ich die Namen dann aber irgendwann doch wieder drauf und auch die Szenenwechsel haben mich weniger gestört, da ein Schnitt nie unpassend war. Manchmal gab es dann noch den ein oder anderen Satz, der in meinen Augen unglücklich übersetzt worden ist - aber insgesamt hat mich die flotte Sprache durchweg fesseln können und selbst diese kleinen Punkte haben den Lesefluss nur minimal gestört. Fazit: Trotz der Tatsache, dass ich die Geschichte durch die Serie - und damit auch die Auflösung - schon kannte, war das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig. Im Gegenteil: Ich habe mich sehr gefreut, Broadchurch auf diese Weise noch einmal besuchen zu können. Wer Krimis mag, welche die Geheimnisse einer Dorfgemeinschaft aufdecken, ist mit "Der Mörder unter uns" gut beraten. Spannend von Anfang bis Ende - mit einem Schluss, der auch beim zweiten "Erleben" doch noch unerwartet ist - findet man hier wunderbare Lesestunden. Und hinterher seht Euch bitte die Serie an ;-) Wegen kleinerer Unstimmigkeiten: 4 von 5 Sternen.

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  • Solider englischer Krimi

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    SusanneSH68

    19. December 2014 um 19:10

    Mich hat das Buch angesprochen, weil ich gerne Krimis aus Großbritannien lese. Von der "Vorgeschichte" sprich TV-Serie war mich nichts bekannt. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Ein solider englischer Krimi, gut zu lesen, spannend geschrieben. Die Ermittler fand ich jetzt nicht so toll, aber es war interessant zu lesen, was in so einer Situation in einem kleinen Dorf alles so passieren kant. Ein Mord ist geschehen und plötzlich kommen alte Geschichten wieder hoch und Menschen die vorher friedlich Tür an Tür gelebt haben, verdächtigen sich plötzlich untereinander. Spannende Situation neben der eigentlichen Frage, wer den Jungen denn nun getötet hat. Dazu gibt es auch noch eine Wendung in er Geschichte, aber die wird hier natürlich nicht verraten.

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  • Der Mörder unter uns !!

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    Die-Rezensentin

    08. December 2014 um 19:57

    Rezension bezieht sich auf: Broadchurch - Der Mörder unter uns: Kriminalroman (Taschenbuch) In dem kleinen idyllischen Dörfchen Broadchurch kommt ein 11 jähriger Junge unter mysteriösen Umständen ums Leben. Schon bald stellt sich heraus, es war Mord und der Täter ist zu 90% unter den Dorfbewohnern zu finden. In dem Ort, wo jeder jeden kennt und alle befreundet sind, traut keiner seinem Freund oder Nachbarn so etwas zu. Doch plötzlich ändert sich die Stimmung und es breitet sich allgemeines Misstrauen aus. Mit dem Fall betreut sind Ellie Miller und Alec Hardy, ein nicht ganz harmonisches Team, denn Hardy hat Ellie gerade den Posten weggeschnappt, mit dem sie fest rechnete. Bei `Der Mörder unter uns ` handelt sich um einen ruhigen Krimi mit viel Ermittlerarbeit, doch auch das Privatleben der Protagonisten wird ausführlich behandelt. Das mag ich sonst nicht, doch hier passte es perfekt, um viele Handlungen oder Vorgänge nachvollziehen zu können. Besonders gefiel mit, dass man die Familie des Opfers schon kennenlernte, bevor die Tat geschah. So leidet man ganz anders mit ihnen, aber auch die anderen Mitwirkenden sind mir während des Lesens richtig ans Herz gewachsen. Das Autorenpaar schafft es, immerzu häppchenweise neue Personen in den Kreis der Verdächtigen mit einzubeziehen. Hier wird so einiges zutage befördert und erlogene Alibis, zerstörte Festplatten und falsche Namen machen es für den Leser total undurchsichtig, wer hier als Täter in Frage kommt. Gleichzeitig gelingt es aber auch, die Stimmung rüberzubringen, die dort herrscht. Trauer, Wut, Hilflosigkeit und man sieht mal wieder, was man mit falschen Verdächtigungen anrichten kann. Die Polizei tappt lange im Dunkeln, fügt Stückchen für Stückchen zusammen und das überraschende Ende kann sich sehen lassen. Ein hervorragend konstruierter Krimi, fesselnd geschrieben, mit interessanten Charakteren und jeder Menge Ermittlerarbeit. Die Spannung beginnt direkt mit dem Prolog und hält sich über 400 Seiten. Wer etwas ruhigere, aber packende Krimis mag, sollte sich `Der Mörder unter uns` nicht entgehen lassen.

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  • Kennt man einen Menschen je wirklich?

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2014 um 15:17

    Es gibt Krimis, bei denen der Mord nur die Kulisse für einen exzentrischen Ermittler ist. Und es gibt Krimis wie „Broadchurch“. Kelly und Chibnall haben in der Romanfassung des britischen TV-Hits die emotionale Zerstörungskraft eingefangen, die sich erst nach dem eigentlichen Verbrechen entwickelt. „Niemand kommt rein nach Broadchurch, und niemand kommt raus.“ Broadchurch an der Südküste Englands: Eine Kleinstadt, die vom Tourismus lebt und in der sich die Bewohner kennen. Oder besser zu kennen glauben. Denn eines Morgens liegt am Strand die Leiche des elfjährigen Danny Latimer. DI Alec Hardy, ein neuer Polizist in der Stadt, muss herausfinden, wer aus der Gemeinde ihn umgebracht hat. Dabei kommt Hardy, dessen Karriere ohnehin schon durch frühere Fehlschläge belastet ist, nicht in den Ermittlungen voran. Denn jeder in der Stadt hat etwas zu verbergen, und jeder macht sich verdächtig. Warum will Dannys Vater Mark nicht preisgeben, wo er in der fraglichen Nacht gewesen ist? Warum löscht Dannys bester Freund alle Nachrichten von seinem Computer? Was weiß die kaltherzige Frau aus dem Trailerpark, was der alternde ZeitungsverkäuBroadchurchfer, was der junge Priester? Nach und nach kommen bei allen Verdächtigen Geschichten aus der Vergangenheit ans Tageslicht, die daran zweifeln lassen, ob man seine Freunde und Familie je wirklich kennt. Das fragt sich bald auch Dannys Mutter Beth, die nicht nur die Trauer und Wut verarbeiten muss. Mittlerweile ist die Presse auf den Kindsmord aufmerksam geworden und bringt noch mehr durcheinander… Man sollte meinen, „Broadchurch“ ist vom Thema irgendwie schon einmal dagewesen, aber der Schein trügt. Natürlich werden Klischees aufgegriffen, wie das des Ermittlers mit einem Makel, oder der Geheimnisse wie aus der Klatschpresse. Und auch Kindsmord ist nicht neu in der Kriminalliteratur. Jedoch ist es der Thriller-Autorin Kelly gelungen, die den Roman ausgehend von Chibnalls TV-Serie geschrieben hat, all das so zusammenzusetzen, dass es den Leser ins Herz trifft. Denn hier ist die Familie des Opfers nicht nur die Kulisse für die Ermittlung, sondern steht im Vordergrund. Indem die Erzählperspektive zwischen den Figuren wechselt, bekommt man den größtmöglichen Einblick in die Emotionen und Motive der betroffenen Bewohner von Broadchurch. Auch das überraschende Ende, das den Leser sprachlos macht, weiß die althergebrachten Krimi-Muster neu zu interpretieren. Fragen werden aufgeworfen, die sonst bei der Suche nach dem Mörder (die übrigens auch hier nicht zu kurz kommt) wenig aufkommen: Wie geht man mit einem so unvorstellbaren Verlust um? Kann man je wirklich mit einer persönlichen Tragödie abschließen? Wem kann man trauen, wenn jeder etwas verbirgt? „Wie die meisten Briten hatte ich diese Serie schon im Fernsehen gesehen und war regelrecht besessen davon!“ (Erin Kelly) „Broadchurch – Der Mörder unter uns“ ist die Romanbearbeitung der Serie, die 2013 mit vielen bekannten Schauspielern (u.a. David Tennant und Olivia Coleman) das britische Publikum begeistert hat. Sonst gehen Film und Buch meist den umgekehrten Weg, hier aber wird bewiesen, wo die Stärken des jeweiligen Mediums liegen: Die Atmosphäre und das Tempo sind in den acht Episoden unnachahmlich bebildert, die Schauspieler und Schauspielerinnen lassen den Zuschauer nah an den Ereignissen teilhaben. Dagegen gewährt das Buch einen tiefen Blick in die Psyche der Figuren, wie es filmisch kaum umzusetzen ist. Wer zuerst die Serie gesehen hat, erkennt die Story ziemlich genau wieder, die Emotionen werden noch stärker wieder aufgewühlt. Wer zuerst das Buch liest, kann sich anschließend in das filmische Broadchurch begeben. Beide Medien ergänzen sich perfekt. „Broadchurch“ ist ein Buch, das den Leser komplett in Beschlag nimmt – man kann es an einem verregneten Wochenende verschlingen. Wer einen actionreichen Krimi sucht, wird hier nicht fündig. Aber wer zu diesem britische Whodunnit aus der oberen Liga greift, wird mit einer Story belohnt, die einen mit dem Beenden des Buches nicht loslassen wird. Oft kann man den Werbeaufklebern auf einem Roman nicht trauen, aber diesmal muss ich mich dem Urteil anschließen: Unbedingt lesen! © Bücherstadt Kurier 

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  • Buch zur Erfolgsserie - Umsetzung mit Schwächen

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    WildRose

    19. October 2014 um 09:23

    Viele Filme und Serien basieren ja auf einer Buchvorlage, doch im Falle von "Broadchurch" ist es genau umgekehrt: Hier wurde nach dem Erfolg der Mini-Serie entschieden, doch ein Buch zum mehrteiligen TV-Krimi zu veröffentlichen. Als großer "Broadchurch"-Fan war mir klar: Dieses Buch muss ich einfach lesen! Leider hat die Autorin Erin Kelly es nicht wirklich geschafft, die einzigartige, stimmungsvolle Atmosphäre in Broadchurch zu beschreiben, die in der TV-Serie einfach unglaublich gut hervorgehoben wird. Die Beschreibung von Broadchurch ist insgesamt zwar in Ordnung, doch es scheint fast so, als sei Erin Kelly davon ausgegangen, nur Leute, die die Serie bereits gesehen hätten, würden auch das Buch lesen. Daher glaube ich, dass "Broadchurch" für Leute, die die Serie nicht kennen, ein bisschen an Spannung einbüßen wird. Erin Kelly hält sich sehr genau an die Ereignisse der Serie, was eigentlich ja auch nicht schlecht ist, doch manchmal hat sie es dabei auch übertrieben. Das Buch hätte die Gelegenheit sein können, mehr über das Innenleben der "Broadchurch"-Charaktere zu erfahren, leider aber blieben diese ziemlich flach und eindimensional. Teilweise liest sich das Buch fast wie das Drehbuch zur Serie, was äußerst bedauernswert ist. Erin Kelly hätte ruhig etwas mutiger sein können. Hätte man z.B. mehr über die Latimers, die Eltern des ermordeten Jungen Danny, erfahren, dann wäre dies für "Broadchurch"-Seher ziemlich spannend gewesen und hätte die Geschichte vielschichtiger wirken lassen. Ein Buch zu einer Serie sollte eigentlich immer mehr Handlung und Information liefern als die Serie selbst, das hat bei "Der Mörder unter uns" leider nicht perfekt geklappt. Die polizeilichen Ermittlungen und die Suche nach Dannys Mörder sind nichtsdestotrotz spannend. Dennoch konnte das Buch, auch wenn es sich flüssig liest und eine nette Ergänzung zur Serie ist, meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden.

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  • eBook Kommentar zu Broadchurch - Der Mörder unter uns von Chris Chibnall

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    Roswitha

    via eBook 'Broadchurch - Der Mörder unter uns'

    Dies ist das erste mal, dass mich ein Krimi zu Tränen gerührt hat. - außerdem war er sehr spannend geschrieben!

    • 2
  • Nichts für mich

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    nic

    Vermutlich stehe ich mit der Meinung ziemlich alleine, aber ich habe mir mit diesem Buch echt schwergetan. Die Kurzbeschreibung liest sich spannend. Es geht um einen Ort voller Geheimnisse, die während des Verlaufs aufgedeckt werden und die Einwohner erschüttern. Nachdem ein elfjähriger Junge tot aufgefunden wird, ermittelt die ortsansässige Polizisten in dem Mord. Allerdings wird ihr ein Kollege vorgesetzt, von dem bekannt ist, dass er einen früheren Fall vergeigt hat, und ein Kindsmörger deshalb nicht verurteilt werden konnte. Der Vorgesetzte ist ein muffiger Kerl, unfreundlich, ohne je ein freundliches Wort über die Lippen zu bringen. Irgendwie hat jeder mit jedem zu tun, angeblich sind alle miteinander befreundet oder sogar verwandt, allerdings stellt sich mit der Zeit heraus, dass das nicht der Wahrheit entspricht und jeder irgendwas zu verbergen hat. Für Dannys Tod gibt es viele Verdächtige, auch der Vater kann zunächst nicht ausgeschlossen werden. Warum er sein Alibi erst verschweigt, liegt für den Leser auf der Hand.  Dass die Geschichte von einer Fernsehsehrie abgeleitet ist, die in England hoch geschätzt wurde, wusste ich nicht. Das ganze hat den Charakter eines Drehbuches. Fehlen nur noch die Angaben zur Kameraeinstellung. Undurchsichtig, oberflächlich, unspannend. Wenn ich einen Krimi lese, will ich kein Drehbuch lesen. Ich fand den Aufbau verwirrend, die Sprünge zu den jeweiligen Szenen genauso, man muss oft schon genau überlegen, wohin die Autorin den Leser jetzt wieder zerrt. Die Dialoge sind so oberflächlich wie die Protagonisten. Dass alles geheimnisvoll sein soll, schön und gut, aber die ganze Story setzt scheinbar voraus, dass man sich in dem Ort und mit dem Menschen auskennt und eben eine gewisse Ahnung hat. Ich fand das Buch nicht besonders aufregend. Teilweise werden Geheimnisse angedeutet, teilweise kann man erahnen, wie es ausgehen wird, da das ganze Buch den Eindruck macht, nach einem Fernsehkrimi-Schema aufgebaut zu sein. Vermutlich werden mich die Serienfans steinigen, aber für mich war "Broadchurch. Der Mörder ist unter uns" nichts herausragendes, es sein denn, was negative Eindrücke angeht. Ich konnte weder mit den örtlichen Begebenheiten etwas anfangen, noch mit der Dorfinterna. Das Ende ist keinesfalls überraschend, beizeiten kann man sich denken, wie die Aufklärung aussieht. Falls das ein Auftakt zu einer Buchreihe sein soll, steige ich hier vermutlich schon aus.

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    • 2
  • Broadchurch - Der Mörder unter uns

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

    Manu2106

    17. September 2014 um 15:52

    Spannung von der Ersten bis zur Letzten Seite, garantiert! In diesem Ort gibt es viele GEHEIMNISSE. Aber nur einen, der mordet, um seines zu bewahren. Danny Latimer war elf Jahre, als er starb. Sterben musste. Seine Leiche fand man unten am Kliff. Bei ihren Ermittlungen stoßen Ellie Miller und Alec Hardy in dem kleinen Ort Broadchurch an der englischen Südküste auf mehr Verdächtige, als ihnen lieb ist. Dannys Vater hat kein Alibi für die Tatzeit. Wo war er in dieser Nacht? Dannys Freund hat sämtliche Nachrichten von seinem PC und Handy gelöscht. Worum ging es da? Der Zeitungsverkäufer, die unfreundliche Frau im Trailerpark, der Postbote – sie alle haben etwas zu verbergen. Aber was? Als die Wahrheit ans Licht kommt, ist in Broadchurch nichts mehr, wie es einmal war. Wer ist der Mörder von Danny Latimer? Der Einstieg geling mir recht gut, zuerst war ich ein wenig verwirrt von den vielen Charakteren, aber die hat man recht schnell drauf, und kann sie recht gut zuordnen. In Broadchurch kennt jeder jeden, so ist es für Ellie Miller nicht wirklich leicht zu ermitteln, es ist ihr erster Mordfall und sie steht der Familie Latimer sehr Nahe, ausserdem kann sie sich nicht vorstellen, das der Mörder aus dem Ort kommen soll, so muss Alec Hardy ganze Arbeit leisten, damit Ellie ihr Denken ändert. Aber auch so hat Hardy ganz schön zu kämpfen, denn seine Vergangeheit holt ihn schneller wieder ein als ihm lieb ist... Der Mörder und sein Motiv werden recht spät enttarnt. Ich hatte den Mörder tatsächlich auf meiner Verdächtigen Liste, das Verhalten des Menschen fand ich teilweise sehr komisch, hab ihn aber wieder gestrichen, weil ich kein Motiv fand... letztendlich war er es doch, und ich war ein klein wenig geschockt... Spannend ist es zu lesen, wie durch die voranschreitenden Ermittlungen das Misstrauen gesät wird... jeder taut jedem nun alles zu... Es sind zwar einige Charaktere denen man in dieser Geschichte begegnet, aber sie wurden alle sehr gut ausgearbeitet, zu jedem Charakter kann man sich ein Bild machen, sie werden sehr gut beschrieben, man lernt sie alle ganz gut kennen. Die Beschreibung der Schauplätze finde ich klasse, es wurde alles so beschrieben, das man sich die Umgebung sehr gut vorstellen kann. Lesen tun wir die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln, zum einen aus Dannys Familie, dann dürfen wir den Ermittlungen von Ellie und Hardy beiwohnen und was die Journalisten treiben erleben wir auch hautnah mit, auch einige Bewohner begleiten wir, das hebt die Spannung. Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, wir lesen aus verschiedenen Perspektiven, das stört den Lesefluss nicht, die Geschichte lässt sich trotzdem flüssig lesen. Die 444 Seiten wurden unterteilt in Prolog, 67 Kapitel und Epilog. "Broadchurch - Der Mörder unter uns" ist ein spannender Kriminalroman, in dem es nicht langweilig wird, ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden mit dem Buch, und kann es nur empfehlen.

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