Chris Cleave

 4.1 Sterne bei 557 Bewertungen
Autor von Little Bee, Gold und weiteren Büchern.
Autorenbild von Chris Cleave (© privat)

Lebenslauf von Chris Cleave

Chris Cleave hat viel Erfahrung in unterschiedlichen Berufen gesammelt so arbeitete er u.a. als Barmann, Hochseematrose, Journalist, unterrichtete Meeresnavigation und gründete eine Internetfirma. Mittlerweile schreibt er für den englischen "Guardian" und lebt zusammen mit seiner Familie in London.

Alle Bücher von Chris Cleave

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Buchformat:
Cover des Buches Little Bee (ISBN: 9783423416979)

Little Bee

 (276)
Erschienen am 01.10.2012
Cover des Buches Gold (ISBN: 9783423215909)

Gold

 (77)
Erschienen am 01.06.2015
Cover des Buches Lieber Osama (ISBN: 9783498009328)

Lieber Osama

 (71)
Erschienen am 21.07.2006
Cover des Buches Die Liebe in diesen Zeiten (ISBN: 9783423217545)

Die Liebe in diesen Zeiten

 (65)
Erschienen am 26.10.2018
Cover des Buches Brief an einen Attentäter Lieber Osama ... (ISBN: 9783423431767)

Brief an einen Attentäter Lieber Osama ...

 (5)
Erschienen am 04.08.2017
Cover des Buches Little Bee (ISBN: 9783423254236)

Little Bee

 (0)
Erscheint am 09.04.2021
Cover des Buches Little Bee (ISBN: 9783862310685)

Little Bee

 (19)
Erschienen am 18.02.2011

Neue Rezensionen zu Chris Cleave

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Rezension zu "Die Liebe in diesen Zeiten" von Chris Cleave

Wann beginnt der Krieg?
MissNorgevor 23 Tagen

✿ Kurz zur Geschichte ✿

Mary North ist jung, hübsch und aus guter Familie. In ihrem ganzen Leben musste sie noch nichts Schwereres heben als ein Cocktailglas. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet sie sich impulsiv und voller Enthusiasmus in London zur Truppenunterstützung. Sie wird allerdings ganz unheroisch nur als Hilfslehrerin an einer Schule eingesetzt. Dabei lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Aber ihre Verlobung begegnet größeren Hindernissen als nur dem Widerstand von Marys Familie. Denn eines Tages kommt Toms Freund Alistair, der sich freiwillig gemeldet hat, auf Heimaturlaub, und sein Zusammentreffen mit Mary löst in ihnen beiden heftige, nie gekannte Gefühle aus. Doch sie werden einander so bald nicht wiedersehen. Briefe sind ihre einzige Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben. Und bald überschattet das Drama des Krieges alles andere. Mary und Alistair sehen sich Erfahrungen ausgesetzt, die in ihrem Grauen fast unwirklich erscheinen. Wie lange werden sie noch aneinander Halt finden können?

(Quelle: Amazon.de)

✿ Meine Meinung ✿

Ich kann gleich schreiben, das dieses Buch nur 1* bekommen wird, weil es einfach nur …….. ist. Im Grunde hat mir, außer dem Cover an dem Roman nichts gefallen. Die Personen sind alle einfach nur unsympathisch, der Plot ist so träge und oftmals behäbig und die Dialoge einfach nur platt und sinnlos. Zudem wurden viele unnötige Sachen dazwischen erzählt, die mich einfach nur haben gähnen lassen. Mehr will ich dazu gar nicht schreiben. 

✿ Mein Fazit ✿

Das Geld kann man sich für bessere Bücher sparen.

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Rezension zu "Little Bee" von Chris Cleave

„Udoh heißt Frieden“. Little Bee und ihre Geschichtehat mich sehr überwältigt und berührt. Ein Roman mit Bezug zur Gegenwart und zur Gesellschaft. Ganz großartig erzählt!
Flohvor 2 Monaten

Meine Rezension zu diesem bewegenden und starken Buch soll eine besonders lobende Liebeserklärung an diesen Roman darstellen! Der mir zuvor noch unbekannte britische Autor Chris Cleave hat mit „Little Bee“ einen Roman geschrieben, der mich sehr berührt hat, der Gefühle erzeugt hat, der durch Worte Bilder gezeichnet hat und der den Anstoß gegeben hat, sich bestimmten Konflikten und Themen zu stellen und auch andere Perspektiven und Blickwinkel wahrzunehmen. Ich hoffe, dass ich mit meiner Rezension diesem bewegendem Buch gerecht werde und meine ehrliche Begeisterung und Freude über diesen wunderschönen und doch sehr heftigen, dramatischen, traurigen, ungefilterten und bewegenden  Roman zu Papier bringen kann. „Little“ ist eine literarische Perle, absolut heftig und knallhart von der Thematik und unglaublich sanft, poetisch, malerisch und liebevoll im geschriebenen Wort. Ein Buch, welches gefunden werden will, und sich nicht aufdrängt. Dieses Buch besitzt durch seine Gesellschaftskritik, durch sein Thema und seine bildreiche Sprache eine enorme Aussagekraft und lässt den Leser mit seinen Gedanken manchmal allein, um ihn dann wieder abzuholen und neue Eindrücke und Dimensionen erfahren zu lassen. WOW. Wer hat so ein Buch schon mal gelesen?

Mit seinem Roman über ein Flüchtlingsdrama hat Chris Cleave schon weit früher, als die große Flüchtlingswelle 2015 über Europa hereinbrach von den Zuständen, der Gewalt, dem Krieg, der Schicksale einzelner und ganzer Völker in diesem Buch berichtet. Hier beweist der Erfolgsautor Chris Cleave, welche Emotionsgewalt und welche Sprachkunst im geschriebenen Wort zu finden sind und wie man sie in einem Roman bündelt um die Leserschaft zu begeistern und mitzunehmen. Mich hat dieses Zitat auf dem Buchrücken zum Buch geführt: „Oft wünsche ich mir, ich wäre kein afrikanisches Mädchen, sondern eine britische Pfundmünze. Dann würde sich jeder freuen, mich zu sehen…“. 

 

Ich habe in Chris Cleaves Feder etwas gefunden, was mir unglaublich gut gefällt und mir diese Fluchtgeschichte sehr nahe bringt. Ein sehr bildreicher und poetischer Schreibstil mit einer knallharten Wahrheit und Schärfe, die an die Gesellschaft appelliert. Perspektivenwechsel und viele weitere moralische und ethische Gewissenfragen, mit denen man sich unweigerlich auseinandersetzt, wenn man Seite um Seite dieses Romans genießt und spürt. Der Brite Chris Cleave hat eine besondere Stärke und Aussagekraft, er schreibt aus Sicht der Protagonisten (insbesondere aus Little Bees und Sarahs Seele und Position heraus), sein Stil wirkt dadurch losgelöst und auf die Protagonisten adaptiert, es wirkt absolut talentiert und selbstbewusst und er hat sich als Autor wunderbar intensiv mit seinem Themenkomplex befasst und ihm gelingt es einen formvollendeten Roman daraus zu machen, der den Leser am Ende des Drama mit offenem Mund stehen lässt und den brennenden Wunsch auslöst, unbedingt bald mehr von ihm und seinem Talent zu lesen und als Buch oder Roman in den Händen zu halten. Chris Cleave hat in „Little Bee“ zwar eine fiktive Geschichte erzählen lassen, die jedoch der Realität entspricht und zu jeder Zeit eine wahre Begebenheit hätte sein können. Autor Chris Cleave dringt hier extrem intensiv in eine Thematik vor, vor der viele gern die Augen verschließen würden…Nicht nur die Fluchtgeschichte ist hier Thema, es geht um gesellschaftliche, politische , ethische und vor allem moralische Themen, aus zwei unterschiedlichen Welten (die Erste Welt mit seinen Luxusproblemen stößt auf die Dritte Welt mit ihren Nöten und Ausbeutungen).

Erschienen im dtv Verlag

 

Inhalt / Beschreibung (Text von der Verlagshomepage übernommen):

„Ein einzigartiger, aufwühlender, packender Roman - 

Manchmal wünscht sie sich, sie wäre eine englische Pfundmünze: dann würde sich nämlich jeder freuen, sie zu sehen. Little Bee ist 16 Jahre alt und stammt aus Afrika. In ihrer Heimat ist ihr Schreckliches zugestoßen, und seit zwei Jahren lebt sie in einem englischen Abschiebelager für Asylbewerber. Trotz allem ist sie ein Mensch voll Lebensfreude, Witz und Intelligenz. In England kennt sie außerhalb des Lagers nur zwei Menschen: Vor Jahren hat sie in Nigeria das Ehepaar Sarah und Andrew, die im englischen Kingston-upon-Thames ein privilegiertes Leben führen, kennengelernt. Ein furchtbares gemeinsames Erlebnis hat eine tragische Verbindung zwischen ihnen geschaffen. Als Little Bee aus dem Lager entlassen wird, ruft sie bei Sarah und Andrew an. Ein Anruf, der unvorhersehbare Folgen hat: Einige Tage später bringt sich Andrew um. Und kurz darauf steht Little Bee vor Sarahs Tür ...“

 

Handlung:

In diesem Buch geht es um weit mehr, als nur die Abhandlung des Klapptextes oder der Inhaltsangabe. Dieses Buch geht absolut in die Tiefe und wird aufgrund seiner Intensität den Blick und die Anschauung der Leser berühren oder gar verändern. Das Flüchtlingsdrama um das nigerianische Mädchen und Namensgeberin für die deutsche Romanausgabe Little Bee, basiert auf dem Roman "The Other Hand" von Chris Cleave. In seinem Werk schildert der britische Autor ein Flüchtlingsdrama, welches die Ängste und Nöte von asylsuchenden Geflüchteten beginnend in einem Abschiebegefängnis „Black Hill“ aufgreift. Im Fokus steht hier ein 14jähriges Mädchen, Little Bee, was ihre afrikanische Heimat Nigeria fluchtartig verlassen musste. Die „Bösen Männer“ brachten Tod und Leid über ihr Dorf und Little Bee machte sich mit ihrer älteren Schwester auf die Flucht durch den Dschungel… Irgendwie schaffte es Little Bee auf einem Frachter nach England zu gelangen, dort brachte man sie in ein Abschiebegefängnis. Dort lehrte sie sich einwandfreies Englisch und befasste sich intensiv mit der britischen Kultur. Nach zwei Jahren Aufenthalt in der Abschiebehaft kommt Little Bee mit drei weiteren Mädchen frei. Doch diese Freiheit bedeutet nichts, wenn man keine Papiere besitzt. Die inzwischen 16 jährige Little Bee nutzt das einzige, was ihr von ihrer Flucht geblieben ist, eine Visitenkarte von Andrew O´Rouke und ruft ihn an um umm Hilfe zu bitten…. Mit fatalen Folgen…. Viele ereignisreiche Tage später, die einer weiteren Flucht gleichkommen, in denen Little Bee Entscheidungen treffen musste, die anderen Mädchen hinter sich lassen musste und ihren gefährlichen Weg nach Kingston upon Thames allein bewältigen und überstehen. Am Tag von Adrews Beerdigung steht Little Bee plötzlich an der Tür der O'Rourkes. Dort trifft sie auf Sarah O´Rourke, die sie einst vor über 2 Jahren am Strand von Nigeria kennengelernt hatte. Dort hatten die Zeitungsherausgeberin Sarah und ihr Ehemann Andrew den Urlaub verbracht, der ihre Ehe retten sollte. Das Paar musste damals eine schreckliche Wahl treffen - eine Entscheidung, an der der Mann zugrunde ging und die er mit einer Depression und einem schrecklichen Suizid bezahlte… Welche Rolle spielt Little Bee und ihr Anruf in dieser Tragödie…?

Dadurch, dass dieses Buch weit mehr als nur ein Flüchtlingsdrama abhandelt, ist es absolut dicht, geballt, bewegend, intensiv, menschlich und kritisch mit der Menschheit und den Wertevorstellungen der verschiedenen Welten selbst. In diesem Buch habe ich sehr viele Ansätze gefunden um zu sinnieren und zu reflektieren. Begünstigt durch die bildreiche Sprache, die vielen unglaublichen Textstellen, die ich mir als Zitate bewahre, und den Kern aller moralischen Themen. WOW. Wechselnde Erzählperspektiven aus Sicht von Little Bee und ihrer Flucht und Suche nach einer Heimat und aus Sicht von Sarah einer nun alleinerziehenden Mutter und Witwe, in einer Affäre die sehr viel Bedeutung für sie hat, ein Wechsel der Erzählweise voller Menschlichkeit, Offenheit, Wärme, Poesie, Bilder und Herzschmerz, Geschichten die es zu entschlüsseln gilt… Vom Inhalt möchte ich einfach gar nicht zu viel verraten. Dieses Buch handelt von einfach zu vielem um es einzeln zu definieren. Ein Komplex aus menschlichen Handlungen und Gefühlen, beeinflusst von der Kultur und Gesellschaft. Ein Buch, welches für ungefilterte Gefühle, Intensität und Weltanschauung sorgt.

Der Autor (Text von der Verlagshomepage übernommen):

„Chris Cleave hat u.a. als Kolumnist für den englischen 'Guardian' geschrieben, als Barmann und Hochseematrose gearbeitet, Meeresnavigation unterrichtet und eine Internetfirma aufgezogen. Bereits sein erster Roman 'Lieber Osama' wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, sein zweiter, 'Little Bee', zu einem Weltbestseller. Er lebt mit seiner Familie in London.“

Tipp:

Ein Blick auf die Autoren-Homepage von Chris Cleave, sowie das Autorenspecial und die Sonderseiten zum Buch auf der Verlagshomepage von dtv und dem dtv-Magazin lohnen sich sehr um noch mehr über die Ambitionen des Autors, seiner Recherche, dem Thema Flucht und Asyl und zur Entstehung des Romans zu erfahren.

https://www.dtv.de/blog/interviews/chris-cleave/

https://chriscleave.com/little-bee/

 

Äußeres / Cover:

Ich habe die Sonderausgabe als Mini-Taschenbuch im kleinen Format gelesen. Es ist sehr hochwertig verarbeitet, die Seiten weisen eine angenehme Haptik auf, das Schriftbild ist sehr locker und ansprechend, obwohl das Format sehr klein und handlich ist büßt es nichts an Lesequalität ein. Das Cover ist absolut schön gewählt, es hat Bezug zum Inhalt und man bleibt unweigerlich mit dem Blick auf das Buch hängen. Die Silhouette eines afrikanisch erscheinenden Mädchens mit gelocktem Haar und einem großen Ohrring. Orangegelber Hintergrund, wie die untergehende nigerianische Sonne. Ein dunkelblaues Dach, ein Himmel, über London mit seinen Wahrzeichen. Eine kluge Kombination, die zu Assoziationen einlädt. Gefällt mir in Bezug auf den Kern (die vielen Kerne) des Romans sehr gut.

 

Schreibstil:

Als ich dieses Buch mit seinen ersten Zeilen begonnen habe, so war ich schon gleich von der atemberaubenden Aussagekraft dieses Autors gefangen genommen. Der Leser wird direkt angesprochen, als würde man in einer Lesung sitzen und Little Bee vor sich sehen und ihrer Geschichte lauschen. So wird man direkt abgeholt und von Little Bee als Roman und von Little Bee als Protagonistin und Zentrum der Geschichte mitgenommen und erst auf der allerletzten Seite wieder losgelassen, auch wenn dieses Buch den Leser gar nach Beenden nicht mehr so schnell verlässt. Das Buch wird mich noch lange berühren und beschäftigen. Großes Lob für diese intensive Kraft und Aussage in der Umsetzung und im Erzählstil, der von Little Bee zu Sarah wechselt und zurück. Dadurch gewinnt man Perspektiven beider Welten und innigste Gedanken und Ängste. Beweggründe werden so unglaublich greifbar und nachvollziehbar, wo man sonst nur mit dem Kopf schütteln würde. Es gibt kein klares Schwarz oder Weiß. Auch nicht zwischen Afrikanern und Briten. Die Welt (die Erste Welt, sowohl auch die Dritte Welt) bestehen aus unglaublich vielen Farbtönen und Graustufen. Vielleicht sollte man eine bunte und vielfältige Zweite Welt daraus schöpfen?... Sehr ideologisch, aber dieses Buch treibt den Leser zu wirklich poetischen Gedanken an. Bereits die ersten Zeilen und Chris Cleaves besonderes Stilmittel besitzen Tiefe. Voller Mut, Offenheit, Wagnis und Glaube an seine Geschichte, setzt Ch. Cleave seinen Roman fort und nimmt seine Leser mit in die Geschichte von Little Bee, ihrer Flucht, ihrer zwei Jahre Abschiebehaft, ihrer Suche nach Heimat und ihrem Kontakt zu Andrew O`Rouke. Chris Cleave lässt zwei Welten aufeinander treffen, er nimmt uns mit ins moderne London und in das afrikanische Nigeria, welches von den Bösen Männern auf der Suche nach Öl bekämpft und zerstört wird. Chris Cleaves Worte erzählen nicht nur einen authentischen, dramatischen, herzlichen und schmerzlichen Roman, seine mit Bedacht gewählten  Worte erzeugen Bilder, die man sowohl positiv gemalt, als auch negativ dargestellt nie wieder vergisst. Dieser Schreibstil ist einfach der Wahnsinn, ich habe so viel Emotionen und Charme und Witz noch nie so intensiv erlebt und gelesen. WOW. Völlig unbefangen und mit einem offenen und differenzierten Blick führt uns Autor Cleave durch Bees Gedanken und Träume, durch das afrikanische Familienleben in ihrem Dorf, und was sie entbehren musste und was sie alles verloren hat um eine sichere Heimat und Zukunft zu finden. In Afrika kennen sie das Wort Zukunft nicht, da es für sie gar keine Zukunft gibt, so ähnlich findet man eine Textstelle im Buch geschrieben. Ich habe begonnen, mir besonders eindringliche und schöne Zitate, sowie appellierende Passagen zu markieren, glaubt mir, dieses Buch ist voll davon!

Und in genau diesen ehrlichen Zitaten besagt der Autor Chris Cleave in einem Wortlaut, worum es in diesem Buch überhaupt geht: „Die Träume meines Landes sind nicht anders als eure – sie sind so groß wie das menschliche Herz.“ (Zitat Seite 455)

Der bemerkenswerte Autor Chris Cleave beweist es auf jeder Seite, in jeder Zeile und sogar zwischen dem geschriebenen Wort immer wieder: Er hat einen unglaublich einmalig nahen und sehr authentischen Schreibstil, der diesen wichtigen und gesellschaftskritischen Roman so eindringlich und unvergesslich intensiv werden lässt. Der gekonnte Wechsel der Erzählperspektiven bringt Frische und Schwung in die Gegenwart und die Vergangenheit, wobei es dann mit jeder gelesenen Seite aus Kindheitserinnerungen, Sehnsüchten und aktuellen Gefahren, den Zeiten des Krieges und der Lebensgeschichte von Little Bee und der Liebesgeschichte von Sarah und das damalige schicksalhafte Zusammentreffen am Strand von Nigeria immer beklemmender und eindringlicher wird, und der Leser beinahe bis zum Ende des Buches Antworten finden will. Chapeau!!!!!

Der talentierte Schriftsteller Ch. Cleave hat einen wunderbaren und unverwechselbaren  Schreibstil, voller Wucht und Wortgewalt und Aussage, ich bin seinen Erzähl- und Schreibkünsten hoffnungslos verfallen, ich habe dieses Buch sehr genossen, mit Herz und Seele und Verstand. Dieses Buch setzt ein Denkmal! Ein Denkmal aus Worten so ehern wie Stahl oder Stein. Das Buch liest sich sehr gut, trotz der emotionalen Schwere der Thematik, die Sätze sind von angenehmer Länge, nicht zu einfach, aber auch nicht zu kompliziert gestaltet, sehr verständlich zu lesen. Das Buch wird von so vielen wunderbaren Zitaten und Botschaften durchzogen, die die bildhafte und eindringliche Sprache und Aussage des Autors unterstreichen und sogar Witz und Ironie der Dinge erlauben. Perfekt würde ich sagen.

Ein ganz besonderer Schreibstil, sprachlich ist dieses Buch von Chris Cleave durch das gewählte Thema und die Art der Umsetzung doch schon ein kleines Meisterwerk, aussagend und bedeutend ist es ein Denkmal. Der ambitionierte Ausnahmeautor Chris Cleave beherrscht die Kunst, eine gute Balance zwischen Dialog, Gedanken und Eindrücken hervorzubringen und besonders intensiv und nah in den Dialog mit dem Leser zu treten.

Charaktere:

Der Klapptext des Buches weist bereits darauf hin, dass hier zwei Welten aufeinander treffen. Mit einer Wucht, die den Leser umhaut. Ich möchte zu den Protagonisten im Buch gar nicht zu viel verraten, denn die einzelnen Charakterstudien aller (besonders die von Little Bee, Sarah, Andrew, Sohn Charlie und Lawrence) fordern den Leser arg heraus und man wird unweigerlich Position zu einzelnen Handlungen für sich beziehen, die sich schnell wieder revidieren oder festigen. Chris Cleave hat hier eindringliche Psychogramme geschaffen und ich muss zugeben, dass Schwarz oder Weiß einfach nicht klar abzugrenzen ist. Sei es Menschlich, politisch, emotional, gesellschaftlich, ethisch oder moralisch. Das Buch greift durch seine besonderen und herausragenden Skizzierungen der Protagonisten sehr tief und man wird sich wirklich lange damit befassen, warum etwas so geschah, wie es geschah. Nicht nur mit der Fluchtgeschichte wird man sich hier befassen, sondern auch mit Egoismus, Menschlichkeit, Courage, Gewissen, Wahrheit und Geheimnis, Affären, persönliches Glück und Erfüllung, Mut und Wagnis…. Einfach alles, was den Menschen und die Gesellschaft ausmacht. Und das aus zwei Welten, die aufeinanderprallen. Hochachtung!

Bezug auf die Gegenwart:

Das Thema Flüchtlingsströme, Abschiebehaft, Flüchtlingslager, Asyl und Abschiebungen drangen hier in Europa besonders ins Gewusstsein und Alltagsleben ein, als 2015 die große Flüchtlingswelle und der Krieg im Nahen Osten (ganz gleich ob im Irak, Syrien oder anderswo in der Welt) die Nachrichten und Gemeinden beschäftigte. Dieser Roman spielt noch vor dieser Zeit, zeigt aber schon die gleichen Probleme und Ansichten auf, die auch 2015 die Gesellschaft spaltete. Rassismus, Krieg, Ausländerfeindlichkeit und Hass. Aber auch Menschen, denen die Schicksale nicht unberührt liesen und die Hilfe spendeten und noch heute spenden. Auch dieses Buch ist ein Mahnmal, es rüttelt auf und lässt Nachdenken. Leider passieren in der heutigen Zeit ähnliche persönliche Schicksale, jeder hat seine eigene Fluchtgeschichte zu erzählen und die aktuelle Flüchtlingswelle lässt sich sehr gut mit der Zeit vor den großen Anstürmen und offenen Grenzen erklären. Dieses Buch spielt tatsächlich noch viele Jahre bevor die wahnsinnigen Flüchtlingswellen starteten und ein Asylantrag noch weit weniger Dimensionen annahm. Man spürt jedoch, dass sich die Schreibarbeit an dem Roman mit dem hereinbrechenden Szenario vergleichen lässt. Aber es geht eben um mehr, als ein Asylverfahren und Gesetze. Es geht um Heimat, Zukunft, Menschlichkeit, Sicherheit und Freiheit. Schade, dass diese Werte nicht allen Menschen zustehen. Ohne Fingerzeig, aber mit großer Wirkung! Das hinter jedem Menschen eine persönliche Geschichte steckt, sei es Flucht oder der Gewissenkonflikt einer Mutter mit einer Affäre.

 

Kritikpunkte:

Ich finde keine. Dabei dachte ich immer, ein Buch müsse Ecken und Kanten haben um brillant zu schimmern und wie ein Diamant zu polarisieren. Diesem Büchlein (meine Mini-Sonderausgabe von einem handtaschentauglichen Taschenbuch-Format) gelingt es auch ohne Ecken und Kanten brillant und perfekt zu scheinen, selbst die Ecken des Taschenbüchleins sind rund geschliffen. Wenn das nicht ein Omen ist…. Ich finde wirklich keinerlei Kritik.

 

Meine persönliche Leseerfahrung und Meinung:

Ich bin von diesem Buch so sehr angetan, dass ich nicht weiß, ob ich die treffenden und würdigen Worte finden kann. Es ist definitiv mein aktuelles Lesehighlight in diesem Früh-Sommer, der von der Corona-Pandemie 2020 geprägt ist!

Ich war, nein bin, von dem Buch auf eine besondere Weise angetan. Allein der Titel hatte eine magische Anziehungskraft in Hinblick auf das treffend gewählte Cover mit dem Scherenschnittprofil einer afrikanischen jungen Frau, wie man assoziieren kann. Die vielen Pressestimmen und das Medieninteresse zum Buch ließ schon anmerken, dass es sich hier um ein ganz besonderes Stück Literatur handelte. Ich bin, muss ich zugeben, durch Zufall auf das Buch gestoßen und habe die ganzen Besprechungen und Sonderspecials zum Buch und Autor damals gar nicht wahrgenommen. Aber sein Werk wirkt damals wie heute ungebrochen gut.  Ich bewundere, mit welcher Aussagekraft, welcher Eindringlichkeit und Intensität der Autor Chris Cleave hier seine Leser erreicht und mitreißt. Dieses Buch, Little Bees und Sarahs  Geschichte, hat mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Es ist keine leicht zu verdauende Kost, ich habe an vielen Passagen mit Tränen gekämpft und konnte mit jeder Faser das elendige Leid, aber auch die unstillbare Hoffnung und Wehmut nachempfinden. Aber ich habe mich auch immer wieder den vielen anderen Inhalten und Themen gewidmet, mit denen Chris Cleave hier jongliert. Courage und Gewissenskonflikte, Egoismus, Selbsterhalt, Scheitern, Liebe, Zwiespalt….. viele gesellschaftliche Themen, denen man hier begegnet.

Äußerst gut gelungen und lobend empfinde ich die Perspektivenwechsel der Erzählstränge aus Vergangenheit, Erinnerung, Erlebtem und der Gegenwart. Zudem der Bezug zur heutigen Flüchtlingsthematik und die Entwicklung bis dorthin. Dazu ein Eheleben, was die Partner nicht erfüllt, ein Kind im Batman Kostüm, unausgesprochenen Gefühle und Trauma, der Wunsch zu gefallen und die Flucht von Little Bee. Das lockert den so ernsten Roman auf und bringt neben der beklemmenden und heftigen Thematik auch eine Nebenhandlung im frischen und amüsanten Stil mit treffenden Witz und Esprit zum Vorschein. Dem Leser stellen sich viele Fragen und Seite um Seite kommt man den Kern der Geschichte näher, bis es seinen Abschluss wieder einmal in Afrika an der Küste findet, dort wo alles begann endet es auch….

Ich bewunderte die Schreibkunst des beherzten britischen Autors, das Buch ist von solch einer Emotionsgewalt, Tragik und Erschütterung durchzogen, dass trotzdem noch Hoffnung, Liebe und Menschlichkeit Platz fanden. Der Stil ist sehr aufwühlend und bewegend. Das Buch hat es geschafft, mich zu fesseln und viele Emotionen aufkommen zu lassen. Es hat mich zum Weinen gebracht, es liest und lässt mich noch immer intensiv nachdenken und reflektieren. Das Buch ist erstklassig recherchiert und von grandioser Umsetzung.  Mir erschien keine der Handlungsstränge zweifelhaft oder falsch, auch wenn mich einige Passagen unerwartet heftig getroffen und erschüttert haben. Chris Cleave zeigt durch seine Protagonisten, mit welchen Problemen einzelne Menschen zu kämpfen haben. In Anbetracht der Lage anderer werden eigenen Probleme gar Luxusprobleme und ganz klein.  Chris Cleave ist offen und ehrlich, er hat eine wunderbar differenzierte Gratwanderung und einen wahren Blickwinkel geliefert, der mir einen Roman geschenkt hat, der mich sehr sehr lange bewegt und beeindruckt.  

Das Buch ist definitiv ein weltbewegendes Stück Literatur und mein persönliches Lesehighlight in diesem Corona-Früh-Sommer 2020, auch wenn „Little Bee“ keine Neuerscheinung ist!

Hier darf man meiner persönlichen Lesechronik zum Roman folgen und meine Leseeindrücke wahrnehmen:

https://www.lovelybooks.de/bibliothek/Floh/lesestatus/2620091808/2622657874/2622685443/

 

Fazit:

Dieses Buch ist ein thematisch schwer zu verdauendes Buch. Emotional sehr aufwühlend und den Tränen nahe. Ein Buch, welches gelesen werden sollte, ein Denkmal, ein Mahnmal, ein gutes Stück Romankunst. Eine heftige und intensive, aber poetisch wunderbare Leseerfahrung mit 5 Sternen ++++++!  

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W

Rezension zu "Die Liebe in diesen Zeiten" von Chris Cleave

Ein großer Roman über Liebe, Freundschaft, Mut und Verlust in Zeiten des Krieges
WinfriedStanzickvor 2 Jahren


 

Der Londoner Journalist und Autor Chris Cleave wurde für seinen ersten Roman „Liebe Osama“ mit Preise überhäuft und auch seine folgenden Romane „Little Bee“ und „Gold“ kamen bei der Kritik gut an.

 

Auch sein neuer Roman „Liebe in diesen Zeiten“ (im englischen Original „Everyone Brave Is Forgiven“), der in einer deutschen Erstausgabe bei DTV premium erschienen ist, erzählt er eine bewegende und erschütternde Geschichte aus den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs, als die Deutschen über lange Zeit nicht nur London bombardierten und die englische Bevölkerung nicht nur an den Folgen dieser Angriffe litt, sondern auch daran, dass es kaum Hoffnung auf Besserung gab.

 

Die im September 1939 beginnende Romanhandlung erzählt von zwei Hauptfiguren und deren Schicksal. Zum einen ist da die sehr junge Londoner Lehrerin Mary North, die aus gutem Hause stammt und deren Vater als Mitglied des Unterhauses versucht, in die Regierung zu kommen. Mary löst sich im  Laufe der Handlung von der strengen Ordnung ihrer Familie und versucht, oft in freundschaftlicher Auseinandersetzung mit ihrer Freundin Hilda, sich als Hilfslehrerin für benachteiligte Kinder einzusetzen. Unter anderen für einen schwarzen Jungen namens Zachary. Sie will ihm Schreiben und Lesen beibringen, aber er lehrt sie etwas nicht weniger Wichtiges.

 

Und da ist der Restaurator Alistair Heath, der sich gleich zu Beginn  des Kriegs freiwillig zur Armee meldet und im Laufe der Jahre, die Cleave chronologisch verfolgt,  fürchterliche Erfahrungen macht, schließlich aber unter dem Verlust seines rechten Armes überlebt.

 

Doch nicht nur er erleidet in diesem Krieg schwere körperliche und seelische Verletzungen. Chris Cleave beschreibt auf dem Hintergrund einer bewegten und immer wieder vom krieg bedrohten Lebensgeschichte, wie der Krieg Zerstörungen und Verwüstungen anrichtet im Herzen und der Seele von Menschen und wie er fast verhindert, dass sie noch lieben können.

 

Ich habe durch die Lektüre des Buches viel gelernt über den Bombenterror der Nazis auf England und erinnerte mich beschämt daran, die ich als Schüler schon Ende der sechziger Jahre von englischen Familien aufgenommen wurde wie ein eigener Sohn. Da war kein Ressentiment mehr spürbar.

 

Cleave hat für seinen Roman Erinnerungen seines Großvaters verwendet, der auf Malta lebte und ebenso wie Alistair Heath die lange Belagerung der Insel durch die Nazis und ihre Verbündeten erlebte.

 

„Liebe in diesen Zeiten“ ist ein engagierter, über lange Strecken melancholischer Roman, der die Schrecken des Krieges und seine Folgen für die Seelen der Menschen beschreibt und dennoch eine Hymne auf die große Kraft der Liebe singt.

 

Ein großer Roman über Liebe, Freundschaft, Mut und Verlust in Zeiten des Krieges.

 

 

 

 

 

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die Liebe in diesen Zeiten

Eine große Liebe in Zeiten des Kriegs

Als der zweite Weltkrieg ausbricht, ändert es einiges im Leben der jungen Mary North von Grund auf. Mitten im Chaos und im Grauen wird sie nicht nur aus ihrem behüteten Leben herausgerissen, sondern trifft auch auf zwei Männer, die in ihr bisher unbekannte Gefühle wecken ...

Dass Liebe tatsächlich zu jeder Zeit alles andere in den Schatten stellen, uns Halt und Mut geben und nicht nur das eigene Leben beeinflussen kann, zeigt Chris Cleave eindrucksvoll in seinem neuen Roman "Die Liebe in diesen Zeiten". Erlebt die berührende Geschichte von Mary, Tom und Alistair in unserer Leserunde!

Mehr zum Inhalt
Mary North ist jung, hübsch und aus guter Familie. In ihrem ganzen Leben musste sie noch nichts Schwereres heben als ein Cocktailglas. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet sie sich impulsiv und voller Enthusiasmus in London zur Truppenunterstützung. Sie wird allerdings ganz unheroisch nur als Hilfslehrerin an einer Schule eingesetzt. Dabei lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen ... Aber ihre Verlobung begegnet größeren Hindernissen als nur dem Widerstand von Marys Familie. Denn eines Tages kommt Toms Freund Alistair, der sich freiwillig gemeldet hat, auf Heimaturlaub, und sein Zusammentreffen mit Mary löst in ihnen beiden heftige, nie gekannte Gefühle aus. Doch sie werden einander so bald nicht wiedersehen. Briefe sind ihre einzige Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben. Und bald überschattet das Drama des Krieges alles andere. Mary und Alistair sehen sich Erfahrungen ausgesetzt, die in ihrem Grauen fast unwirklich erscheinen. Wie lange werden sie noch aneinander Halt finden können?

Neugierig geworden? Dann schau gleich in das große Special zum Buch mit vielen tollen Zusatzinformationen und einem großen Interview mit dem Autoren!

Mehr zum Autor
Chris Cleave hat viel Erfahrung in unterschiedlichen Berufen gesammelt so arbeitete er unter anderem als Barmann, Hochseematrose, Journalist, unterrichtete Meeresnavigation und gründete eine Internetfirma. Mittlerweile schreibt er für den englischen "Guardian" und lebt zusammen mit seiner Familie in London.

Gemeinsam mit dtv vergeben wir 25 Exemplare von "Die Liebe in diesen Zeiten" unter allen, die sich bis zum 17.04.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und folgende Frage beantworten:

Mary North ist mit ihrem Kollegen Tom verlobt, den Marys Familie nicht standesgemäß findet. Mit dessen Freund Alistair, der als Soldat an der Front kämpft,  verbinden sie jedoch heftige Gefühle und ein heimlicher  Briefwechsel. Für wen würdet ihr euch an ihrer Stelle entscheiden, wenn euer Leben oder das eures Geliebten jeden Tag vorbei sein kann?

Ich freue mich auf deine Antworten und drücke dir die Daumen!

* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen
607 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Gold
"Was verlierst du, wenn du gewinnst?" 

Eindrucksvoll erzählt der Autor Chris Cleave in seinem Roman "Gold" die Geschichte von Kate und Zoe:  zwei Freundinnen, die Sportlerinnen und somit vor allem auch  Konkurrentinnen sind. Dieses faszinierende Buch handelt von Träumen und den nie endenden menschlichen Anstrengungen, diese zu erreichen.

Mehr zum Buch:
Kate und Zoe: Sportlerinnen, Freundinnen und Konkurrentinnen. Sie sind befreundet, seit sie sich vor vierzehn Jahren für das englische Nationalteam der Radrennfahrer beworben haben. Sie sind die Besten im Land – aber wer ist die Bessere von ihnen beiden? Diese Frage ist seit der Zeit ungeklärt, als Zoe, die Ehrgeizige, Kompromisslose, 2004 bei den Olympischen Spielen antrat, während Kate, die Verbindliche, Gewissenhafte, auf einen Start verzichtete, um sich zu Hause um ihr krankes Baby zu kümmern. Jetzt steht wieder eine Olympiade bevor. Beide sind auf dem Zenit ihrer Fähigkeiten - es wird wohl das letzte Mal sein, dass sie um Gold kämpfen. Doch Kates Leben wird von ganz anderen Sorgen beherrscht: Ihre Tochter Sophie, inzwischen acht, leidet an Leukämie und muss sich einer zweiten Chemotherapie unterziehen, die sie fast bis an den Tod schwächt. Zoe hat sich unterdessen mit ihrem unbekümmerten Liebesleben eine Diskussion darüber eingehandelt, ob man ihr die Startzulassung entziehen soll. Und zwischen den Freundinnen steht seit Jahren ein Geheimnis, das immer schwerer auf ihnen beiden lastet. Sollte es jemals enthüllt werden, wäre nichts in ihrem Leben mehr so, wie es war ...
=> Leseprobe 

Nutzt jetzt eure Chance und lasst euch von "Gold" in eine Geschichte voller Liebe, Geheimnisse und Hoffnung hineinziehen. Denn eines ist sicher: dieses Buch hallt lange nach und ist so schnell nicht zu vergessen. 

Zusammen mit dem dtv Verlag suchen wir 25 Testleser, die im Gewinnfall zeitnah am Austausch in den Leseabschnitten der Leserunde teilnehmen, sowie abschließend eine Rezension schreiben. Bewerbt euch dafür einfach bis zum 09.04. und beantwortet folgende Frage:

Welche Träume habt ihr? Wie weit würdet ihr dabei gehen? Würdet ihr für einen von diesen vielleicht sogar eine Freundschaft riskieren?
304 BeiträgeVerlosung beendet
L
Hallo, ich überlege, ob ich mir das Buch Little Bee kaufe. Cover und Inhaltsangabe sprechen mich an. Habt Ihr das Buch schon gelesen? Könnt Ihr es empfehlen? Vielen Dank
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auf 89 Wunschzettel

von 17 Lesern aktuell gelesen

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