Chris Cleave

 4.1 Sterne bei 528 Bewertungen
Autor von Little Bee, Gold und weiteren Büchern.
Chris Cleave

Lebenslauf von Chris Cleave

Chris Cleave hat viel Erfahrung in unterschiedlichen Berufen gesammelt so arbeitete er u.a. als Barmann, Hochseematrose, Journalist, unterrichtete Meeresnavigation und gründete eine Internetfirma. Mittlerweile schreibt er für den englischen "Guardian" und lebt zusammen mit seiner Familie in London.

Neue Bücher

Die Liebe in diesen Zeiten

 (53)
Neu erschienen am 26.10.2018 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Chris Cleave

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Little Bee

Little Bee

 (266)
Erschienen am 01.02.2011
Gold

Gold

 (75)
Erschienen am 01.06.2015
Lieber Osama

Lieber Osama

 (69)
Erschienen am 21.07.2006
Die Liebe in diesen Zeiten

Die Liebe in diesen Zeiten

 (53)
Erschienen am 26.10.2018
Brief an einen Attentäter Lieber Osama ...

Brief an einen Attentäter Lieber Osama ...

 (0)
Erschienen am 04.08.2017
Little Bee

Little Bee

 (18)
Erschienen am 18.02.2011

Neue Rezensionen zu Chris Cleave

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W

Rezension zu "Die Liebe in diesen Zeiten" von Chris Cleave

Ein großer Roman über Liebe, Freundschaft, Mut und Verlust in Zeiten des Krieges
WinfriedStanzickvor einem Monat


 

Der Londoner Journalist und Autor Chris Cleave wurde für seinen ersten Roman „Liebe Osama“ mit Preise überhäuft und auch seine folgenden Romane „Little Bee“ und „Gold“ kamen bei der Kritik gut an.

 

Auch sein neuer Roman „Liebe in diesen Zeiten“ (im englischen Original „Everyone Brave Is Forgiven“), der in einer deutschen Erstausgabe bei DTV premium erschienen ist, erzählt er eine bewegende und erschütternde Geschichte aus den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs, als die Deutschen über lange Zeit nicht nur London bombardierten und die englische Bevölkerung nicht nur an den Folgen dieser Angriffe litt, sondern auch daran, dass es kaum Hoffnung auf Besserung gab.

 

Die im September 1939 beginnende Romanhandlung erzählt von zwei Hauptfiguren und deren Schicksal. Zum einen ist da die sehr junge Londoner Lehrerin Mary North, die aus gutem Hause stammt und deren Vater als Mitglied des Unterhauses versucht, in die Regierung zu kommen. Mary löst sich im  Laufe der Handlung von der strengen Ordnung ihrer Familie und versucht, oft in freundschaftlicher Auseinandersetzung mit ihrer Freundin Hilda, sich als Hilfslehrerin für benachteiligte Kinder einzusetzen. Unter anderen für einen schwarzen Jungen namens Zachary. Sie will ihm Schreiben und Lesen beibringen, aber er lehrt sie etwas nicht weniger Wichtiges.

 

Und da ist der Restaurator Alistair Heath, der sich gleich zu Beginn  des Kriegs freiwillig zur Armee meldet und im Laufe der Jahre, die Cleave chronologisch verfolgt,  fürchterliche Erfahrungen macht, schließlich aber unter dem Verlust seines rechten Armes überlebt.

 

Doch nicht nur er erleidet in diesem Krieg schwere körperliche und seelische Verletzungen. Chris Cleave beschreibt auf dem Hintergrund einer bewegten und immer wieder vom krieg bedrohten Lebensgeschichte, wie der Krieg Zerstörungen und Verwüstungen anrichtet im Herzen und der Seele von Menschen und wie er fast verhindert, dass sie noch lieben können.

 

Ich habe durch die Lektüre des Buches viel gelernt über den Bombenterror der Nazis auf England und erinnerte mich beschämt daran, die ich als Schüler schon Ende der sechziger Jahre von englischen Familien aufgenommen wurde wie ein eigener Sohn. Da war kein Ressentiment mehr spürbar.

 

Cleave hat für seinen Roman Erinnerungen seines Großvaters verwendet, der auf Malta lebte und ebenso wie Alistair Heath die lange Belagerung der Insel durch die Nazis und ihre Verbündeten erlebte.

 

„Liebe in diesen Zeiten“ ist ein engagierter, über lange Strecken melancholischer Roman, der die Schrecken des Krieges und seine Folgen für die Seelen der Menschen beschreibt und dennoch eine Hymne auf die große Kraft der Liebe singt.

 

Ein großer Roman über Liebe, Freundschaft, Mut und Verlust in Zeiten des Krieges.

 

 

 

 

 

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mondblumes avatar

Rezension zu "Little Bee" von Chris Cleave

Ein wunderschön geschriebenes Buch, das mich nicht kalt gelassen hat.
mondblumevor 4 Monaten

Little Bee beschreibt die Geschichte des nigerianischen Mädchens Little Bee, welches aus ihrem Land flüchtet und in England bei einem Paar unterkommen möchte, welches es nur einmal flüchtig am Strand getroffen hatte. Zuerst aber kommt Little Bee für zwei Jahre in ein Abschiebegefängnis, aus dem sie unter kuriosen Umständen entlassen wird. Sie taucht genau an dem Tag bei Sarah auf, an dem deren Mann Andrew beerdigt wird. Wie hängt die Geschichte von Little Bee und dem gut situierten, englischen Paar Sarah und Andrew zusammen? Nach und nach, jeweils aus der Sicht von Sarah und Little Bee, werden die Zusammenhänge klar. In nüchterner Sprache bei Sarah, in sehr bildlicher, beinahe schon poetischer Sprache bei Little Bee. Vergangenheit und Gegenwart sind so geschickt miteinander verwebt, dass ich nicht aufhören wollte, weiter in die Geschichte einzutauchen. Ab und an fand ich, dass Little Bee ein wenig zu klischeehaft gezeichnet war, aber als Gegensatz zum europäischen Denken passte es. Das Ende hat mich sehr bewegt.

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Bücherfüllhorn-Blogs avatar

Rezension zu "Die Liebe in diesen Zeiten" von Chris Cleave

Protagonisten alle unsympathisch, seltsame Art von Humor
Bücherfüllhorn-Blogvor 4 Monaten

Nach den ersten 130 Seiten war ich kurz vor dem abbrechen. Die Hauptprotagonistin Mary und ihre Freundin Hilda waren mir total unsympathisch. Sie sind reich, albern und kindisch, und freuen (!!) sich auf den Krieg, sind ganz aufgeregt, wann es endlich losgeht! Sie sind total ahnungslos und begreifen den Ernst der Lage nicht, wie wahrscheinlich viele andere, die in der gleichen Gesellschaftsschicht leben. Erst ab der Mitte des Buches, als sie sich freiwillig für den Sanitätsdienst melden, sehen sie das Ausmaß und den Gräuel, die der Krieg anrichtet. Dennoch leben sie „abgehoben“ von anderen, haben noch Hauspersonal und können Cocktails im Ritz trinken. Die Gespräche und der Humor der beiden konnte ich nicht nachvollziehen, sie waren für mich unsäglich unbedeutend und albern. Ähnlich erging es mir mit den männlichen Hauptprotagonisten Tom und Alistair, derselbe Humor der nicht bei mir ankam, dieselben langweiligen Gespräche.

Deswegen war auch der Hauptgrund, warum mir die Geschichte, die Protagonisten und das Love-Interest nicht zugänglich werden konnten, der Erzählton. Dieser war so „überdimensioniert heiter“, mit einer Art von Ironie und Humor, mit dem ich nichts anfangen konnte, der mich verwirrte. Ein Beispiel: Alistair muss nach einer Verletzung der Arm amputiert werden. Mary und ihre Mutter unterhalten sich, und ihre Mutter meint, „der wächst ja wieder nach“. Das soll lustig sein? Aber so hört sich das im Buch an, wie so viele andere „ironische „und „witzige“ Dialoge. Ich konnte damit nichts anfangen, sondern war eher ratlos. Diese Ironie war witzig gemeint, und sollte wohl die Schwere der Verletzungen, die Gräuel und insgesamt das Ertragen des Krieges leichter machen, mir erschien es nur seltsam und sehr unpassend.

Das Love-Interest, das zuerst zwischen Tom und Mary entsteht, ist leidenschaftslos und irgendwie kühl. Gleichzeitig verliebt sich Mary auch noch in Alistair, der eigentlich mit Hilda verkuppelt werden sollte. Die einzig halbwegs wahre Liebe die daraus hervorging, war die zwischen Mary und Alistair, aber auch voller Schuldgefühle wegen Tom und Hilda. Diese Liebe zwischen Mary und Alistair war auch nicht richtig fassbar, weil dieses Love-Interest überhaupt nur in schriftlicher Form, mittels Briefen, „passiert“. Diese Briefe sind genauso wie die flapsigen Dialoge, kindisch und seltsam. Es sollte wohl witzig sein, den Krieg in Worten „herunterspielen“, vielleicht um schlimmste Momente so besser zu verkraften, aber ich fand es einfach nur seltsam.

Dann kamen Szenen, in denen Szenen aus Theaterstücken, Weihnachtsaufführungen etc. genau beschrieben wurden. Oder die Comedy Show mit Zacharys Vater. Das waren für mich unnötige und unwichtige Längen.

Einzig und allein die Szenen mit Alistair im Kriegsgeschehen waren spannend zu lesen, und er schien mir auch der einzige Protagonist, der die volle Härte des Krieges erlebte, und dennoch versuchte, Mensch zu bleiben.

Alles in allem: Die Geschichte um Liebe und Schuld im zweiten Weltkrieg in London und Malta konnte mich leider nicht überzeugen. Hauptursache war der überdimensioniert heitere und ironische Erzählton, mit dem ich nicht zurechtkam. Auch die weiblichen Charaktere waren mir nicht sympathisch, und von „ großer Stärke“ der Hauptprotagonisten konnte ich außer bei Alistair nichts feststellen.

Sterne: Eigentlich war es für mich schnell klar, ich kann leider nur einen von fünf Sternen vergeben. Bereits auf den ersten 130 Seiten waren für mich alle Hauptprotagonisten extrem unsympathisch.

Das alleine wäre ja nicht schlimm gewesen, aber der Erzählton hatte durchgehend so eine spezielle Art von merkwürdigen Humor, Sarkasmus und Ironie, den ich seltsam fand und gar nicht verstehen wollte. Mary lief oft glücklich und flapsig wie ein Häschen hoppelnd durch London, so als ob nicht gerade Krieg wäre. Genauso waren die Dialoge. Ich mag eigentlich dieses ironisch-spöttische in Büchern, aber es muss passen. Und hier hatte ich das Gefühl, es war komplett daneben. Die Liebesgeschichte war für mich auch nicht wie angekündigt, herzzerreißend, sondern eigentlich nicht vorhanden oder eher als Zeitvertreib und nicht ernsthaft. Einzig allein Alistair und seine Kriegserlebnisse waren emotional und tiefgründig. Alles andere „verblubberte“ so an der Oberfläche. So habe ich irgendwann angefangen, meistens die Dialoge zwischen Mary und Hilda und die Theater/Comedy-Nacherzählungen nur zu „überfliegen“, und war froh, als ich das Ende gelesen habe, dass ich persönlich eher enttäuschend fand, aber dennoch zu der Geschichte, den Personen und dem Erlebten passte. Insgesamt war diese Geschichte leider nichts für mich.

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Gespräche aus der Community

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TanjaMaFis avatar

Eine große Liebe in Zeiten des Kriegs

Als der zweite Weltkrieg ausbricht, ändert es einiges im Leben der jungen Mary North von Grund auf. Mitten im Chaos und im Grauen wird sie nicht nur aus ihrem behüteten Leben herausgerissen, sondern trifft auch auf zwei Männer, die in ihr bisher unbekannte Gefühle wecken ...

Dass Liebe tatsächlich zu jeder Zeit alles andere in den Schatten stellen, uns Halt und Mut geben und nicht nur das eigene Leben beeinflussen kann, zeigt Chris Cleave eindrucksvoll in seinem neuen Roman "Die Liebe in diesen Zeiten". Erlebt die berührende Geschichte von Mary, Tom und Alistair in unserer Leserunde!

Mehr zum Inhalt
Mary North ist jung, hübsch und aus guter Familie. In ihrem ganzen Leben musste sie noch nichts Schwereres heben als ein Cocktailglas. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet sie sich impulsiv und voller Enthusiasmus in London zur Truppenunterstützung. Sie wird allerdings ganz unheroisch nur als Hilfslehrerin an einer Schule eingesetzt. Dabei lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen ... Aber ihre Verlobung begegnet größeren Hindernissen als nur dem Widerstand von Marys Familie. Denn eines Tages kommt Toms Freund Alistair, der sich freiwillig gemeldet hat, auf Heimaturlaub, und sein Zusammentreffen mit Mary löst in ihnen beiden heftige, nie gekannte Gefühle aus. Doch sie werden einander so bald nicht wiedersehen. Briefe sind ihre einzige Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben. Und bald überschattet das Drama des Krieges alles andere. Mary und Alistair sehen sich Erfahrungen ausgesetzt, die in ihrem Grauen fast unwirklich erscheinen. Wie lange werden sie noch aneinander Halt finden können?

Neugierig geworden? Dann schau gleich in das große Special zum Buch mit vielen tollen Zusatzinformationen und einem großen Interview mit dem Autoren!

Mehr zum Autor
Chris Cleave hat viel Erfahrung in unterschiedlichen Berufen gesammelt so arbeitete er unter anderem als Barmann, Hochseematrose, Journalist, unterrichtete Meeresnavigation und gründete eine Internetfirma. Mittlerweile schreibt er für den englischen "Guardian" und lebt zusammen mit seiner Familie in London.

Gemeinsam mit dtv vergeben wir 25 Exemplare von "Die Liebe in diesen Zeiten" unter allen, die sich bis zum 17.04.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und folgende Frage beantworten:

Mary North ist mit ihrem Kollegen Tom verlobt, den Marys Familie nicht standesgemäß findet. Mit dessen Freund Alistair, der als Soldat an der Front kämpft,  verbinden sie jedoch heftige Gefühle und ein heimlicher  Briefwechsel. Für wen würdet ihr euch an ihrer Stelle entscheiden, wenn euer Leben oder das eures Geliebten jeden Tag vorbei sein kann?

Ich freue mich auf deine Antworten und drücke dir die Daumen!

* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen
Zur Leserunde
litschis avatar
"Was verlierst du, wenn du gewinnst?" 

Eindrucksvoll erzählt der Autor Chris Cleave in seinem Roman "Gold" die Geschichte von Kate und Zoe:  zwei Freundinnen, die Sportlerinnen und somit vor allem auch  Konkurrentinnen sind. Dieses faszinierende Buch handelt von Träumen und den nie endenden menschlichen Anstrengungen, diese zu erreichen.

Mehr zum Buch:
Kate und Zoe: Sportlerinnen, Freundinnen und Konkurrentinnen. Sie sind befreundet, seit sie sich vor vierzehn Jahren für das englische Nationalteam der Radrennfahrer beworben haben. Sie sind die Besten im Land – aber wer ist die Bessere von ihnen beiden? Diese Frage ist seit der Zeit ungeklärt, als Zoe, die Ehrgeizige, Kompromisslose, 2004 bei den Olympischen Spielen antrat, während Kate, die Verbindliche, Gewissenhafte, auf einen Start verzichtete, um sich zu Hause um ihr krankes Baby zu kümmern. Jetzt steht wieder eine Olympiade bevor. Beide sind auf dem Zenit ihrer Fähigkeiten - es wird wohl das letzte Mal sein, dass sie um Gold kämpfen. Doch Kates Leben wird von ganz anderen Sorgen beherrscht: Ihre Tochter Sophie, inzwischen acht, leidet an Leukämie und muss sich einer zweiten Chemotherapie unterziehen, die sie fast bis an den Tod schwächt. Zoe hat sich unterdessen mit ihrem unbekümmerten Liebesleben eine Diskussion darüber eingehandelt, ob man ihr die Startzulassung entziehen soll. Und zwischen den Freundinnen steht seit Jahren ein Geheimnis, das immer schwerer auf ihnen beiden lastet. Sollte es jemals enthüllt werden, wäre nichts in ihrem Leben mehr so, wie es war ...
=> Leseprobe 

Nutzt jetzt eure Chance und lasst euch von "Gold" in eine Geschichte voller Liebe, Geheimnisse und Hoffnung hineinziehen. Denn eines ist sicher: dieses Buch hallt lange nach und ist so schnell nicht zu vergessen. 

Zusammen mit dem dtv Verlag suchen wir 25 Testleser, die im Gewinnfall zeitnah am Austausch in den Leseabschnitten der Leserunde teilnehmen, sowie abschließend eine Rezension schreiben. Bewerbt euch dafür einfach bis zum 09.04. und beantwortet folgende Frage:

Welche Träume habt ihr? Wie weit würdet ihr dabei gehen? Würdet ihr für einen von diesen vielleicht sogar eine Freundschaft riskieren?
Zur Leserunde
L
Hallo, ich überlege, ob ich mir das Buch Little Bee kaufe. Cover und Inhaltsangabe sprechen mich an. Habt Ihr das Buch schon gelesen? Könnt Ihr es empfehlen? Vielen Dank
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

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von 17 Lesern aktuell gelesen

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