Chris Cleave Die Liebe in diesen Zeiten

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Inhaltsangabe zu „Die Liebe in diesen Zeiten“ von Chris Cleave

Eine große Liebesgeschichte in Zeiten des KriegesMary North ist jung, hübsch und aus guter Familie. In ihrem ganzen Leben musste sie noch nichts Schwereres heben als ein Cocktailglas. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet sie sich impulsiv und voller Enthusiasmus in London zur Truppenunterstützung. Sie wird allerdings ganz unheroisch nur als Hilfslehrerin an einer Schule eingesetzt. Dabei lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen ... Aber ihre Verlobung begegnet größeren Hindernissen als nur dem Widerstand von Marys Familie. Denn eines Tages kommt Toms Freund Alistair, der sich freiwillig gemeldet hat, auf Heimaturlaub, und sein Zusammentreffen mit Mary löst in ihnen beiden heftige, nie gekannte Gefühle aus. Doch sie werden einander so bald nicht wiedersehen. Briefe sind ihre einzige Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben. Und bald überschattet das Drama des Krieges alles andere. Mary und Alistair sehen sich Erfahrungen ausgesetzt, die in ihrem Grauen fast unwirklich erscheinen. Wie lange werden sie noch aneinander Halt finden können?

Der Autor beschwört die beklemmende und zerstörerische Atmosphäre des Krieges hervor - sowohl in London als auch an der Front.

— Buecherwurm1973
Buecherwurm1973

Ein bewegende, stark geschriebener Antikriegsroman, der für mich das Zeug zum Jahreshighlight hat.

— Klusi
Klusi

Eine etwas andere Liebesgeschichte.

— coffeetimelady
coffeetimelady

Es hat mich beeindruckt,es war toll zu lesen aber durch die Kriegs Zeiten auch erschreckend

— buecherGott
buecherGott

So war wohl die Liebe im Krieg: Weniger romantisch, dafür voller Sehnsucht, Verzweiflung und Unsicherheit. Exzellenter Schreibstil.

— DonnaVivi
DonnaVivi

Mitreißender Roman der nach Liebesschmonzette riecht, aber flammendes Antikriegs-Plädoyer ist. Wunderbar!

— WendyAleina
WendyAleina

Klappentext passt gar nicht zum Buch! Es ist keine Liebesgeschichte, sondern eine Kriegsgeschichte!

— Julia2610
Julia2610

Alles andere als eine Liebesschnulze!

— Charlea
Charlea

Mehr Kriegsroman als Liebesgeschichte - ein Unterhaltungsroman der zeigt, welche Blessuren der Krieg an Körper und Seele hinterlässt.

— jenvo82
jenvo82

Weniger eine Liebesgeschichte und mehr eine realistische Darstellung des Krieges. Trotzdem empfelenswert!

— FloP
FloP

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  • Leserunde zu "Die Liebe in diesen Zeiten" von Chris Cleave

    Die Liebe in diesen Zeiten
    TanjaMaFi

    TanjaMaFi

    Eine große Liebe in Zeiten des Kriegs Als der zweite Weltkrieg ausbricht, ändert es einiges im Leben der jungen Mary North von Grund auf. Mitten im Chaos und im Grauen wird sie nicht nur aus ihrem behüteten Leben herausgerissen, sondern trifft auch auf zwei Männer, die in ihr bisher unbekannte Gefühle wecken ...Dass Liebe tatsächlich zu jeder Zeit alles andere in den Schatten stellen, uns Halt und Mut geben und nicht nur das eigene Leben beeinflussen kann, zeigt Chris Cleave eindrucksvoll in seinem neuen Roman "Die Liebe in diesen Zeiten". Erlebt die berührende Geschichte von Mary, Tom und Alistair in unserer Leserunde!Mehr zum InhaltMary North ist jung, hübsch und aus guter Familie. In ihrem ganzen Leben musste sie noch nichts Schwereres heben als ein Cocktailglas. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet sie sich impulsiv und voller Enthusiasmus in London zur Truppenunterstützung. Sie wird allerdings ganz unheroisch nur als Hilfslehrerin an einer Schule eingesetzt. Dabei lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen ... Aber ihre Verlobung begegnet größeren Hindernissen als nur dem Widerstand von Marys Familie. Denn eines Tages kommt Toms Freund Alistair, der sich freiwillig gemeldet hat, auf Heimaturlaub, und sein Zusammentreffen mit Mary löst in ihnen beiden heftige, nie gekannte Gefühle aus. Doch sie werden einander so bald nicht wiedersehen. Briefe sind ihre einzige Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben. Und bald überschattet das Drama des Krieges alles andere. Mary und Alistair sehen sich Erfahrungen ausgesetzt, die in ihrem Grauen fast unwirklich erscheinen. Wie lange werden sie noch aneinander Halt finden können?Neugierig geworden? Dann schau gleich in das große Special zum Buch mit vielen tollen Zusatzinformationen und einem großen Interview mit dem Autoren!Mehr zum AutorChris Cleave hat viel Erfahrung in unterschiedlichen Berufen gesammelt so arbeitete er unter anderem als Barmann, Hochseematrose, Journalist, unterrichtete Meeresnavigation und gründete eine Internetfirma. Mittlerweile schreibt er für den englischen "Guardian" und lebt zusammen mit seiner Familie in London.Gemeinsam mit dtv vergeben wir 25 Exemplare von "Die Liebe in diesen Zeiten" unter allen, die sich bis zum 17.04.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und folgende Frage beantworten:Mary North ist mit ihrem Kollegen Tom verlobt, den Marys Familie nicht standesgemäß findet. Mit dessen Freund Alistair, der als Soldat an der Front kämpft,  verbinden sie jedoch heftige Gefühle und ein heimlicher  Briefwechsel. Für wen würdet ihr euch an ihrer Stelle entscheiden, wenn euer Leben oder das eures Geliebten jeden Tag vorbei sein kann?Ich freue mich auf deine Antworten und drücke dir die Daumen!* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen

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    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    22. May 2017 um 22:13
    engineerwife schreibt Ich musste mir bei Beendigung dieses Abschnitts erstmal wieder bewusst machen, dass wir uns im Jahr 1941 befinden. Eine Ende des Kriegs ist noch lange nicht in Sicht und schon jetzt ist es ...

    Ich bin nicht sicher, die Bombenangriffe auf London hörten Mitte 1941 auf, da Hitler seinem Ziel Grossbritannien zu schwächen nicht näher kam. Er hat sich danach eher südlich orientiert ...

  • Ganz anders als erwartet, aber richtig gut!

    Die Liebe in diesen Zeiten
    krissysch

    krissysch

    21. May 2017 um 20:34

    Als der Zweite Weltkrieg in London verkündet wird, lässt die junge Mary North alles stehen und liegen und meldet sich sofort als Hilfskraft zur Unterstützung an. Doch statt den von ihr erwarteten Aufgaben bekommt sie eine Stelle als Hilfslehrerin und muss nicht nur dabei helfen, Kinder aufs Land zu evakuieren, sondern auch die zurückgeblieben Kinder im Alleingang unterrichten. Dabei lernt sie Tom kennen, der für die Schulen verantwortlich ist und schnell entwickelt sich mehr zwischen den beiden. Während Mary mit ihrer neuen Aufgabe zu kämpfen hat, plagen Tom die Gewissenbisse, denn im Gegensatz zu seinem Freund und Mitbewohner Alistair hat er sich nicht freiwillig für den Krieg gemeldet. Dieser muss, mit dem harten Leben an der Front konfrontiert, ebenfalls mit einigen Problemen kämpfen. Seine einzigen Lichtblicke sind die Besuche in der Heimat, bei denen er nicht nur Tom, sondern auch Mary trifft..   Obwohl ich das Cover dieses Buches wunderschön finde, muss ich gestehen, dass ich sowohl dieses als auch den Klappentext sehr irreführend finde. Beide lassen eine Liebesgeschichte zu Kriegszeiten vermuten und werden dem eigentlich Inhalt dieses Buches, dessen Fokus viel mehr auf dem Krieg als der Liebesgeschichte liegt, keineswegs gerecht.   Auch ich bin mit der Vermutung an das Buch herangegangen, dass hier die Beziehung von Tom, Mary und Alistair im Vordergrund steht und es zu einem Liebesdreieck kommt (was aber nicht der Fall ist!) und war positiv überrascht, dass diese Geschichte nicht nur viel mehr zu bieten hat, sondern auch viel tiefgründiger, viel rührender, viel authentischer ist, als ich je erwartet hätte.   Der Schreibstil des Autors ist für diese Geschichte einfach perfekt. Er hat die perfekte Balance aus ausschmückenden und nüchtern beschreibenden Worten, sodass die Geschehnisse, besonders die an der Front bei Alistair, sehr authentisch wirken und man ihm das Geschehen total abkauft. Es gibt leichtere Szenen, fröhliche Szenen, schöne Szenen, und dann wieder Szenen, in denen man so überrumpelt wird vom Krieg und dessen Auswirkungen, dass man dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann.   Neben Tom, Alistair und Mary mochte ich besonders zwei Nebenfiguren sehr gern: Hilda, Marys beste Freundin, und Zachariah, einer von Marys Schülern. Zusammen mit den anderen Charakteren bieten sie der Geschichte eine abwechslungseiche Mischung aus verschiedensten Typen und Charakteren. Mit der Zeit merkt man jedoch auch, wie sehr der Krieg diese abstumpft und die einst schillernd hoffnungsvollen Charaktere immer mehr abstumpfen, was ich wahnsinnig gut gemacht finde.   Entgegen des äußeren Anscheins hat dieses Buch also so viel mehr zu bieten und ist eine riesige Leseempfehlung von mir. Ein Blick hinter die romantisch verklärt wirkende Fassade lohnt sich! Es gab Szenen, die mich sehr berührt haben und selbst nach dem Lesen musste ich immer wieder an Mary, ihre Schule und ihre Geschichte denken.

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  • Die Liebe in diesen Zeiten

    Die Liebe in diesen Zeiten
    Klusi

    Klusi

    21. May 2017 um 13:45

    Klappentext:Mary North ist jung, hübsch und aus guter Familie. In ihrem ganzen Leben musste sie noch nichts Schwereres heben als ein Cocktailglas. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet sie sich impulsiv und voller Enthusiasmus in London zur Truppenunterstützung. Sie wird allerdings ganz unheroisch nur als Hilfslehrerin an einer Schule eingesetzt. Dabei lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen ... Aber ihre Verlobung begegnet größeren Hindernissen als nur dem Widerstand von Marys Familie. Denn eines Tages kommt Toms Freund Alistair, der sich freiwillig gemeldet hat, auf Heimaturlaub, und sein Zusammentreffen mit Mary löst in ihnen beiden heftige, nie gekannte Gefühle aus. Doch sie werden einander so bald nicht wiedersehen. Briefe sind ihre einzige Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben. Und bald überschattet das Drama des Krieges alles andere. Mary und Alistair sehen sich Erfahrungen ausgesetzt, die in ihrem Grauen fast unwirklich erscheinen. Wie lange werden sie noch aneinander Halt finden können? Mein Eindruck:Liest man den Titel und den Klappentext, entsteht meiner Meinung nach ein völlig falscher Eindruck, denn so mancher wird dahinter eine Liebesgeschichte mit einer Dreiecksbeziehung vermuten, was jedoch nicht zutrifft. Mary North, eine lebenslustige junge Frau aus gutem Hause, möchte etwas anderes tun als im Ritz Cocktails zu trinken oder Teegesellschaften zu besuchen. Als der Krieg ausbricht, meldet sie sich freiwillig und wird als Lehrerin eingeteilt. Die meisten Kinder sind aufs Land evakuiert, und so bleiben nur ein paar Außenseiter, die Mary unterrichten kann. Unter ihnen ist der farbige Zachary. Das Schicksal des Jungen berührt sie, und zwischen Lehrerin und Schüler entsteht eine Art Kameradschaft. Für ihre Toleranz, Minderheiten gegenüber muss Mary häufig büßen, denn so schrecklich die Ereignisse des Kriegs auch sind, so tief verwurzelt und stark sind die Vorurteile der Menschen, und für die Londoner kommt es fast einem Kriegsverbrechen gleich, farbige Kinder zu unterrichten und sich gar mit ihnen auf der Straße blicken zu lassen.Mary ist mir sehr sympathisch. Obwohl sie es "nicht nötig hätte", zu arbeiten, möchte sie etwas tun, um ihr Land im Krieg zu unterstützen. Ihre offene, tolerante Art, ihr Gerechtigkeitssinn und wie sie mit ihren Schülern umgeht, gefällt mir sehr. Tom, den Mann an ihrer Seite, hat sie bei ihren Bemühungen um die Stelle als Lehrerin kennengelernt. Bei dieser Verbindung ist der Begriff „Gegensätze ziehen sich an“ sehr passend, denn Tom ist ruhig, in sich gekehrt und besonnen, wo Mary impulsiv und leidenschaftlich reagiert.Alistair ist Toms bester Freund. Als er auf Heimaturlaub nach London kommt, unternehmen sie einiges zu viert, zusammen mit Marys Freundin Hilda, von Mary und Tom mit dem Hintergedanken, aus ihren besten Freunden könnte vielleicht auch ein Paar werden. Aber bald schon muss Alistair wieder zurück nach Malta, zu seinem Stützpunkt. Starke, aber widersprüchliche Gefühle hat er mit im Gepäck, denn einerseits findet er Hilda durchaus sympathisch, aber Mary geht ihm nicht aus dem Kopf.Der Roman ist abwechselnd aus Marys Sicht und aus Alistairs Blickwinkel geschildert. Sie sind die Protagonisten der Geschichte. Im Verlauf der Kriegsjahre erleben sie so viel Schreckliches, dass sie emotional und körperlich hart an ihre Grenzen kommen.Chris Cleave hat einen sehr besonderen Schreibstil, der in der Übersetzung von Susanne Goga-Klinkenberg hervorragend bewahrt wurde. Sprachgewaltig und bildhaft, mit starken Metaphern und jeder Menge Sarkasmus, bringt der Autor die Schrecken und die Folgen des Krieges zum Ausdruck, so dass man sich dem dramatischen Szenario nicht entziehen kann. Der britische Humor, der häufig mitschwingt und nur allzu oft in Galgenhumor mündet, kann nicht über den Wahnsinn hinwegtäuschen, der sich während der Kriegsjahre abgespielt hat. Die Beschreibungen der zerstörten Orte und gebrochenen Seelen sind von einer traurigen Poesie.Ja, es ist auch eine sehr berührende Liebesgeschichte, aber wer Romantik sucht, wird sie hier ganz sicher nicht finden. Der Wahnsinn des Kriegs und was er mit und aus den Menschen macht, steht hier im Vordergrund. Dies zu verdeutlichen, ist vermutlich auch das Hauptanliegen des Autors und der Beweggrund, diesen Roman zu schreiben. Starke Charaktere, als reale Vorbilder für die Protagonisten hat er dabei in seiner eigenen Familie, bei seinen Großeltern, gefunden.

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  • Eine seltsame Liebesgeschichte im Zweiten Weltkrieg

    Die Liebe in diesen Zeiten
    DonnaVivi

    DonnaVivi

    20. May 2017 um 19:45

    Chris Cleave deutet mit „Die Liebe in diesen Zeiten“ eine Liebesgeschichte an, doch die Romanze lässt lange auf sich warten. Vielmehr wird im Roman die Möglichkeit gezeigt, dass sich Menschen unter allen Umständen – auch im Krieg – verlieben können, und dass es trotzdem keine Garantie zum Glück ist. Es geht jedoch um wesentlich mehr: Nach kurzer Einleitung wird man intensiv mit Antikriegsgedanken bombardiert. Die Brutalität der Kriegsszenen beherrscht die Erzählung, die Absurdität der Handlungen sowohl im zivilen als auch im militärischen Umfeld werden kritisch dargestellt – eine ziemlich klare Stellungnahme des Autors. Also doch ein Antikriegsroman mit Nebenhandlung. Als Gegenpol zu den negativen Gedanken gibt es schlagfertige Dialoge und lustige Sprüche. Aber auch wenn die Situationen mit Sarkasmus entschärft werden, fällt es oft schwer, dabei zu schmunzeln. Selbst, wenn sich die schmerzhaften Emotionen in Grenzen gehalten werden, stimmt der Roman nachdenklich. Chris Cleaves knappe, unkomplizierte Formulierung wirkt schockierend überzeugend, die sympathischen Helden erleben spannende Kriegsmonate in einer bildhaft präsentierten Umgebung. Man findet liebenswerte Charaktere auch in den Nebenrollen, sie sind alle ausnahmslos interessant und lebendig gezeichnet. Der Autor bringt das damalige Lebensgefühl – die Romanhandlung umfasst die Zeit von 1939 bis 1942 – sehr einfühlsam näher. „Die Liebe in diesen Zeiten“ ist eine sehr realistische, tiefgehende Geschichte „ohne Zuckerguss“. Chris Cleave bringt dabei Situationen hervor, die zeigen, wie die Liebe in der Kriegszeit vermutlich war: Weniger romantisch, dafür voller Sehnsucht, Verzweiflung und Unsicherheit – aber es gab immer einen kleinen Hoffnungsschimmer. Eine tiefgründige Lektüre, packend und gnadenlos. „Es hatte geholfen, dass sie betrunken waren.“

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    • 2
  • Der Krieg und die Liebe

    Die Liebe in diesen Zeiten
    coffeetimelady

    coffeetimelady

    19. May 2017 um 12:29

    Die Geschichte in diesem Buch ist keine Dreiecksbeziehung (auf die Idee brachte mich das Cover, der Klappentext und der Titel), sondern eine Geschichte über das Zusammenkommen von Menschen, die sich so nie getroffen hätten.Im Fokus des Buches steht Mary, das Upperclassgirlie, das sich entschlossen hat aus ihrer Blase auszubrechen und ihrem Leben einen Sinn zu geben. Natürlich verläuft nicht nach Marys romantischen und naiven Vorstellungen, aber das hält Mary nicht ab...Die Geschichte beschreibt sehr anschaulich, wie brutal ein Krieg in das Leben der Menschen einschlägt. Mary und ihre Freundin Hilda sind Entbehrungen nicht gewohnt und deren anfängliche romantische Verehrung des Krieges, die ihren Höhepunkt in der Form eines Mannes in Uniform hat, wird durch die Realität absurdum geführt. Als die beiden Frauen mit dem Krieg konfrontiert werden, können sie nur schwer mit seinem Schrecken fertig werden.Tom und sein Freund Alistair sind in einer klischeehaften Männerwelt gefangen, in der der Eine ein strahlender Held in Uniform ist und der Andere ein ängstlicher Bürohengst. Auch sie müssen sich der Realität stellen und ihre e genen moralischen Grundwerte hinterfragen.Die Sprache der Geschichte ist eine "verschnörkelte", die mit der brutalen Realität des Krieges kollidiert. Diese malerische Darstellung bringt die Geschehnisse dem Leser unter die Haut.Für mich war die Sprache der beste Teil des Buches.Der Handlungsstrang des Buches ist sehr facettenreich, da immer wieder Wendungen auftauchen mit denen der Leser kaum rechnen konnte.Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.  

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  • So viel mehr als es Versprach!

    Die Liebe in diesen Zeiten
    neverlandprincess

    neverlandprincess

    18. May 2017 um 17:28

    Mary North ist jung, hübsch und aus guter Familie. In ihrem ganzen Leben musste sie noch nichts Schwereres heben als ein Cocktailglas. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet sie sich impulsiv und voller Enthusiasmus in London zur Truppenunterstützung. Sie wird allerdings ganz unheroisch nur als Hilfslehrerin an einer Schule eingesetzt. Dabei lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen ... Aber ihre Verlobung begegnet größeren Hindernissen als nur dem Widerstand von Marys Familie. Denn eines Tages kommt Toms Freund Alistair, der sich freiwillig gemeldet hat, auf Heimaturlaub, und sein Zusammentreffen mit Mary löst in ihnen beiden heftige, nie gekannte Gefühle aus. Doch sie werden einander so bald nicht wiedersehen. Briefe sind ihre einzige Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben. Und bald überschattet das Drama des Krieges alles andere. Mary und Alistair sehen sich Erfahrungen ausgesetzt, die in ihrem Grauen fast unwirklich erscheinen. Wie lange werden sie noch aneinander Halt finden können? _____________________________________________________________________ »Als der zweite Weltkrieg ausbricht, ändert es einiges im Leben der jungen Mary North von Grund auf. Mitten im Chaos und im Grauen wird sie nicht nur aus ihrem behüteten Leben herausgerissen, sondern trifft auch auf zwei Männer, die in ihr bisher unbekannte Gefühle wecken ...«__________________________________________________________________Doch was laut Klappentext und Titel vielleicht als reine, vielleicht auch kitschige Liebesgeschichte erwartet wird entpuppte sich beim Lesen als so viel mehr! Die Geschichte beginnt mit einem eher lockeren Einstieg und der Einführung der Protagonisten. Noch ist der Krieg weit entfernt; die Protagonistin aus einer gehobenen Schicht scheint nicht sonderlich nah am Geschehen zu sein, sie handelt derweil so, dass es Außenstehende wie den Leser womöglich mit dem Kopf schütteln lässt, und sagt auch Dinge, die wir nicht nachvollziehen können oder als befremdlich auffassen. Doch lässt man sich auf eben dies ein und bedenkt den Hintergrund, dass dies in der Vergangenheit, die von Gewalt und Vorurteilen geprägt und dadurch teilweise ihre Grausamkeit erhielt, beruht, kann man nicht anders als dem Autor alles abzunehmen. Seine Darstellungen der Welt, wie sie war, erscheinen mir sehr realistisch und bedacht. Die Versprochene Liebesgeschichte wird dabei nur schleppend und nebenher eingebaut. Zwar spielt sie eine tragende Rolle, jedoch überschattet sie keinesfalls die Ereignisse des sich langsam stärker ausprägenden Krieges und dessen Auswirkung auf das Leben der Menschen. Und nach dieser Einführung der Protagonistin, ihrer Problematik mit dem ihr vom Kriegsministerium aufgetragenen Job, Lehrerin zu sein - bei welchem sie mit Sicherheit vor ihre Grenzen geführt wird, jedoch lernt, eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen – und der Einführung ihrer beiden Verehrer zieht das Buch sehr schnell an. Die Ereignisse des Krieges werden deutlicher, betreffen Mary und die Menschen um sie herum immer öfter und auf grausamere Weise. Durch Alistair, welcher als Soldat hautnah dabei ist, jedoch auch durch die in London verbliebenen tritt die Veränderung, die durch den Krieg gebracht wurde, immer klarer hervor. Teilweise wirklich schlimme Schilderungen von gefallenen Soldaten oder Opfern einer Fliegerbombe inmitten von London untermauern die Aufkommenden Gefühle der Angst und Verzweiflung der Menschen. Auch wenn Mary mir zunehmend unsympatischer wurde, und ich damit, wie sie Dinge handhabt – oder eben nicht – nicht so recht einverstanden war; die Figuren um sie herum und deren Entwicklung, welche alle hier durchmachen, fand ich sehr spannend zu beobachten. Ob man nun die vom Autor gewählten Personen mag, oder nicht, das Thema des Buches ist wirklich gut und facettenreich dargestellt. Die unterschiedlichsten Menschen mit unterschiedlichsten Ausgangssituationen werden plötzlich mit einer Situation konfrontiert, die alles bisher bekannte überschattet und in den Hintergrund drängt. Man beobachtet die Sichtweisen dieser auf den Krieg, und wie sie damit umgehen. Dabei wandelt sich die allgemeine Stimmung beim Lesen schnell.Vom anfänglichem Unterschätzen der Situation, die Menschen wie sie darüber Witze machen und die Gefahr nicht ernst nehmen, zu einer wirklich mitreißenden Tragik und Grausamkeit, welcher sie machtlos ausgeliefert sind.Der Autor hat hier diese Wendung bemerkenswert eingefädelt  und das in einem Ausmaß, in welchem man es auf den ersten Seiten niemals Vermutet hätte! Der Titel scheint nach dem Lesen vielleicht etwas, und vielleicht auch dem potentiellen Leser einiges vorzuenthalten, denn es geht nicht allein um die Liebe in diesen Zeiten. Es geht vielmehr um die Umstände des Krieges, wie Personen davon betroffen werden, damit umgehen und zurechtkommen oder eben nicht. Wie die Menschen versuchen, sich trotz alledem was ihnen wiederfährt nicht zu verlieren. Darin eingeschlossen ist auch die Liebe, aber eben nur zu einem gewissen Teil. Was zu Beginn vielleicht für eine kitschige Dreiecksbeziehungs-Geschichte gehalten wurde entpuppt sich als eine grausame und tragische, jedoch vom Autor vor allem einfach realistisch dargestellte Entwicklung der Figuren unter den gegebenen Umständen.  4 / 5 ★

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  • Ganz anders, als erwartet!

    Die Liebe in diesen Zeiten
    reading-is-my-way-of-life

    reading-is-my-way-of-life

    18. May 2017 um 10:48

    Worum geht's: Mary North lebt ein tolles, behütetes Leben in London. Doch als dann der zweite Weltkrieg ausbricht, ändert sich schlagartig alles. Sie meldet sich impulsiv und voller Enthusiasmus zum Kriegsdienst und wird als Lehrerin eingeteilt. Das sich dadurch ihr ganzes Leben ändert, weiß sie vorher noch nicht. Meine Meinung:Oh je, wo soll ich da bloß anfangen?Vielleicht direkt damit, das ich unbedingt los werden möchte, dass das Buch so viel anders ist, als wie es auf dem ersten Blick scheint. Es handelt sich bei "Der Liebe in diesen Zeiten" nicht um einen kitschigen Liebesroman mit seichtem zweiter Weltkriegschauplatz.Oh nein. Viel mehr ist es ein Kriegsbuch in der die Liebe zum Leben, Freundschaft, Verlust und Trauer thematisiert wird. Da passt der original Titel "Everyone brave is forgiven" um Welten besser. Denn in dieser Aufmachung, ist es leider ein wenig unter Wert gehandelt.Aber jetzt noch einmal näher zum Inhalt. In dem Roman geht es hauptsächlich um Mary, Hilda, Tom und Alistair. Die ersten, sowie die letzten beiden sind beste Freunde. Einer der vier zieht in den Krieg, die anderen bleiben Zuhause in London der 1940er Jahre. Der Autor beschreibt den Krieg unglaublich authentisch. Am Anfang sind die Menschen naiv und denken, sie könnten die "bösen Deutschen" einfach so zwischen ihren Fingern zerquetschen. Wozu ein Grund zur Sorge? Krieg ist doch herrlich! Doch nach ca. der Hälfte des Romans kommt auch bei dem letzten Charakter die Nachricht an: Nein, der Krieg ist nichts schönes. Er ist grausam und unberechenbar. Und genau letzters bringt der Autor wunderbar mit vielen, vielen Plottwists ein - die meisten davon habe ich wirklich nicht kommen sehen.Wer jetzt denkt, der Roman sei nur und vorallem durchgehend harter Tobak, der irrt. Denn neben seinen vielen Kriegsschauplätzen - die man vorallem durch Alistair erleben kann - und den vielen Grausamen Momenten die Mary, Tom und Hilda in London erwartet, hat der Roman auch seine lustigen Stellen die einen mindestens schmunzeln lassen. Die Dialoge sind frisch und zügig, triefen vor Sarkasmus und lockern den düsteren Hintergrund auf. Und dann ist da ja auch noch die Liebe. Die ist erfrischender Weise eher im Hintergrund gehalten und drängt sich nicht so auf. Ich habe sie für diese Zeit als unglaublich realistisch empfunden und obwohl so viele schreckliche Dinge passieren, beendet man den Roman doch mit einem Lächeln auf den Lippen.Fazit:Ein wundervoller Roman voller Freundschaft, Mut und Vergebung. Der deutsche Titel trifft leider nicht annähernd um was es sich bei der Geschichte eigentlich handelt. Ich persönlich bin restlos übrzeugt und kann jedem dieses Buch nur ans Herz legen.

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  • Die Liebe in diesen Zeiten

    Die Liebe in diesen Zeiten
    buecherGott

    buecherGott

    18. May 2017 um 08:14

    Die Liebe in diesen Zeiten der Titel passt zum Buch wir bekomme genau mit wie es zu der Kriegs zeit gelaufen ist,wie hart das ist zu leben und wie viel einem bleibt und dennoch schnell zu ende gehen kann.Ich bin eigentlich nicht so der Leser über solche Romane dennoch hat der Roman mich gefesselt es ist eine große Geschichte mit ganz viel Herz,Freundschaft,Mut aber auch die schwarzen Seiten vom KriegMich hat Mary sehr beeindruckt wie stark sie ist,willenstark und auch mutig sie wusste immer was sie wollte und wie sie es umsetzen konnte Auch der schreib Stil des Autors ist klasse Grad bei so einem Buch Ein Buch was im Bücherregal nicht fehlen darf 😀😎

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  • Von mir Note Eins mit Sternchen ...

    Die Liebe in diesen Zeiten
    engineerwife

    engineerwife

    17. May 2017 um 14:54

    Wer hier eine Dreiecksbeziehung zwischen Mary, Tom und Alistair vermutet und erhofft, wird enttäuscht sein. Wer jedoch ein tiefgründiges Buch über die Grauen des zweiten Weltkriegs gepaart mit immer wieder neuen Hoffnungsschimmern am Horizont erlesen möchte, dem sei dieses ans Herz gelegt. Der Buchmarkt ist in den letzten Jahren mit Büchern, die genau diese Zeit beschreiben, recht überschwemmt worden, dennoch schafft es „Die Liebe in diesen Zeiten“, sich von der breiten Masse abzuheben. Monat für Monat wird der Materie ein Kapitel gewidmet in dem man die Protagonisten kennen , bewundern und manchmal auch verabscheuen lernt. Aus der verwöhnten Mary wird – anders als aus ihrer Mutter – eine mutige junge Frau, die sich den auftauchenden Problemen durchaus zu stellen weiß. Sie kämpft für die Gerechtigkeit und vor allem Gleichberechtigung zweier verschiedener Rassen. Sie setzt sich ein für die Kinder und die Schwachen mit einer Leidenschaft, die ihresgleichen sucht. Während Tom Mary zu lieben versucht, ist er doch längst nicht immer einer Meinung mit ihr. Ob ihre Liebe stark genug sein kann? Und dann haben wir Alistair, der den Krieg auf Malta von einer seiner grausamsten Seiten erlebt. Dieses Antikriegsbuch bezieht den Leser mit ein. Man fühlt sich mittendrin im zerbombten London, auf Malta, wo die Leute langsam schlichtweg ausgehungert werden aber auch im Club mit den schwarzen Musikern, die nur bei Nacht sichtbar werden dürfen. Schon zwei des Autors Vorgängerbücher – „Lieber Obama“ und „Little Bee“ haben mich beeindruckt. Mit diesem Buch aber konnte mich Chris Cleave schlichtweg begeistern

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  • Doch kein Liebesdreieck - zum Glück!

    Die Liebe in diesen Zeiten
    WendyAleina

    WendyAleina

    17. May 2017 um 09:41

    Ein Roman mit einem irreführenden Klappentext.Verspricht dieser eine unangenehme Dreiecksbeziehung oder doch zumindest eine alberne Schmonzette im Kriegssetting, verbirgt sich dahinter ein Roman um eine unsichere aber mutige junge Frau, die dabei ist ihren Weg zu finden - und vom Krieg unterbrochen wird. Die Charaktere werden jeder auf eigene Weise mit dem Sterben, der Bedrohung und weiteren Katastrophen konfrontiert und geben ihr bestes um durchzuhalten.Neben Rassenkonflikten und der Arm-Reich-Schere erleben wir jugendliche Leichtsinnigkeit und verwöhnte Frauen, denen der Bombenhagel den Kopf ordentlich gerade rückt.Ein mitreißendes Plädoyer gegen den Krieg, denn was große Staatschef und Machtinhaber miteinander auszufechten wünschen - letztlich leiden Abertausende oder gar Millionen unschuldiger Bürger auf katastrophale Weise.Einen Punkt Abzug von mir, weil mir im ersten Buchdrittel die Entwicklung und Darstellung der Charaktere teilweise recht eindimensional und "plot-device"ig vorkam, das war unangenehm. Das hat sich im weiteren Verlauf des Buches aber wieder gegeben. Ein interessanter und vor allem mitreißender Roman, bei dem Chris Cleave uns hautnah an die Leiden des Kriegs heranführt - ohne dabei ins Patriotische oder Melodramatische abzugleiten und immer aufgelockert durch eine Prise Humor, die die Charaktere sich in ihrer verzweifelten Lage zu bewahren zwingen.

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  • Der Krieg aus anderer Sicht....

    Die Liebe in diesen Zeiten
    Katjuschka

    Katjuschka

    14. May 2017 um 18:33

    Ich hatte aufgrund des Klappentextes eine Liebesgeschichte während des Krieges erwartet. Genaugenommen eine Art Dreiecksgeschichte. Aber eigentlich ist es eine Geschichte über den Krieg aus der Sicht zweier Menschen die sich lieben. Da ist zuallererst Mary, eine junge Frau aus der englischen Oberschicht. Sie kommt mir zuerst, und leider auch generell über weite Strecken, sehr naiv und weltfremd vor. Man hat das Gefühl, sie hält den Krieg für einen großen Spaß! Erst gegen Ende wird sie mir erst langsam sympathisch. Auch ihre Freundin Hilda kam zuerst recht langweilig und oberflächlich rüber, doch auch sie entwickelt sich im Laufe des Krieges sehr. Ich mochte sie und ihre Tapferkeit schlussendlich eigentlich sogar mehr als  Mary. Außerdem gibt es natürlich noch Tom und Alistair. Zwei Freunde, die dem Krieg ganz unterschiedlich begegnen. Tom bleibt in London, Alistair meldet sich freiwillig. Tom war leider von Anfang an für mich etwas langweilig und blass. Alistair war sofort prägnanter und einnehmender. Die Beschreibungen der Erlebnisse während seiner Einsätze sind von sehr eindringlicher Art. Er muss einiges miterleben und ertragen, was sicher so manchen Soldaten hätte zerbrechen lassen. So ist es auch unausweichlich das Alistair seelische und körperliche Traumata zurückbehält. Allerdings kommt nicht nur er "versehrt" davon, denn es bleiben für alle ganz unterschiedliche Wunden und Narben zurück und die Zukunft, die vor ihnen lag, ist zerstört. Aber am Ende bleibt die Hoffnung auf eine neue Zukunft und ein neues Leben. Der Schreibstil ist zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, hat mir aber dann doch recht schnell sehr gut gefallen. Er war anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Die Geschichte beeindruckt und lässt einen bewegt zurück. Kurz: Komplett anders als erwartet, aber ein Buch das begeistert, wenn man sich darauf einlässt.

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  • Emotionale Kriegsgeschichte

    Die Liebe in diesen Zeiten
    Julia2610

    Julia2610

    13. May 2017 um 18:36

    Das Buch „Die Liebe in diesen Zeiten“ spielt während des zweiten Weltkrieges. Die Protagonistin ist die junge Mary North, die sehr sympathisch ist und sich in den Kopf gesetzt hat ihren Teil für England zum Krieg beizutragen. Neben Mary spielen zwei Männer eine wichtige Rolle. Zum einen Tom, der, wie Mary auch, in der Schule arbeitet sowie Toms bester Freund Alistair, der an die Front zieht. Eine weitere wichtige Person ist Hilda, Mary’s beste Freundin. Das Buch zeigt wie die Menschen den zweiten Weltkrieg empfinden, was dieser mit ihnen macht, was jeder einzelne darin erlebt und wie dieser die Menschen verändert. Der Klappentext lässt ganz klar eine Dreiecksbeziehung vermuten, aber das ist hier gar nicht der Fall. Der Verlag sollte wirklich den Klappentext und auch das Cover überarbeiten. Denn auch letzteres wird dem Buch in keinster Weise gerecht. Ich habe ein-zwei Kapitel gebraucht, um in das Buch reinzukommen. Der Schreibstil war für mich anfangs gewöhnungsbedürftig. Ich kann leider gar nicht so genau sagen woran es liegt, aber es hat einfach ein wenig gedauert. Wenn man aber erst einmal in das Buch reingefunden hat, dann liest es sich sehr flüssig. Der Autor schafft es den Leser des Öfteren eine Gänsehaut zu verpassen. Es muss einfach nur schrecklich gewesen sein den Krieg mitzuerleben. Chris Cleave ist ein toller Autor. Er schafft es den Lesern unterschiedliche Charaktere zu zeigen, die unterschiedlich am Krieg mitwirken und deren Leben komplett verändert werden. Man durchläuft mit jedem Charakter Zeiten voller Optimismus, Zeiten der Resignation, Zeiten der körperlichen Versehrtheit, einfach Zeiten des Krieges, die ganz ganz schlimm waren. Nichtsdestotrotz muss ich leider einen Stern abziehen, da das Buch vorgibt etwas anderes zu sein. Es sollte sich, laut Klappentext um eine Dreiecksbeziehung während des zweiten Weltkrieges drehen. Letzteres sollte dabei lediglich den Schauplatz stellen. Dem Leser wird aber schnell klar, dass es darum nicht gehen kann. Der Krieg und was er mit den Menschen macht steht im Fokus. Darum geht es in der Geschichte.  Wenn sich jemand das Buch kauft, etwas erwartet und etwas ganz anderes bekommt, kann der Leser auch schnell unzufrieden mit dem Buch sein. Das Buch ist, für mich, zwar trotzdem toll geschrieben und zeigt historisch gesehen ein tolles Werk, dennoch habe ich etwas völlig anderes erwartet. 

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  • Alles andere als eine Liebesschnulze!

    Die Liebe in diesen Zeiten
    Charlea

    Charlea

    12. May 2017 um 16:23

    Cover / Artwork / Romanaufbau Wenn man das Buch noch nicht gelesen hat, mag das Cover wirklich optisch sehr schön und auch ansprechend gestaltet sein. Sowohl Schriftart als auch das gewählte Bild haben mich schon dazu bewogen, das Buch lesen zu wollen. Auch der gewählte Klappentext hat mich sofort angesprochen: ich habe eine Dreieck-Liebesgeschichte zur Zeit des Zweiten Weltkriegs erwartet. Nachdem ich das Buch nun ausgelesen habe muss ich sagen, dass ich das Buch verschlungen habe, obwohl sowohl der Klappentext als auch die Covergestaltung eigentlich nicht gut gewählt wurden, dazu komme ich in meinem Fazit jedoch noch einmal. Was ich an dieser Stelle lobend hervorheben möchte ist das sehr gute Schriftbild, die fantastische Schreibe und der Aufbau des Romans vom Autor Chris Cleave, als auch die handliche Aufmachung des annähernd 500 Seiten Romans. Das Buch war mich ein echter Pageturner, den ich kaum mehr als ein paar Stunden am Tag, in denen ich arbeiten musste, zur Seite legen wollte.   Inhalt Das Buch spielt in London zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die Protagonistin Mary stammt aus einem wohlhabenden Zweig und hat sich in den Kopf gesetzt, ihren Teil für England beizutragen. Daher meldet sie sich freiwillig im Kriegsministerium, von dem sie als Lehrerein eingesetzt wird. Wie auch bereits auf dem Klappentext zu lesen ist, spielen zwei Männer eine wichtige Rolle im Buch und in Marys Leben: Tom, mit dem sie zusammen an der Schule arbeitet, und Alistair, Toms Freund. Darüber hinaus ist noch Marys beste Freundin Hilda zu erwähnen. Das Buch zeigt, wie Menschen sich durch die Ereignisse des Krieges entwickeln und verändern, die auf dem Klappentext erwähnte Dreiecksbeziehung ist in meinen Augen nicht Thema des Buches. Der Autor beschreibt herausragend, wie sich Ansichten im Laufe der Zeit ändern, Charaktere aufgrund der unmenschlichen Kriegsgeschehnisse reifen und Gefühle zunehmend zur Mangelware werden.   Fazit Ich habe selten ein Buch gelesen, das derart flüssig geschrieben wurde und dennoch eine solche Charakterentwicklung beschreibt. Darüber hinaus hat mich der Autor mehr als einmal überrascht, indem er seine Handlung konsequent erzählt hat, ohne den gängigen Klischeevorstellungen zu entsprechen. Wie ich eingangs schon beschrieben habe, bin ich der Auffassung, dass hier sowohl der Titel als auch der Klappentext irre führend sind. Beim Titel lässt sich sagen, dass das zumindest auf eine schlechte Übersetzung des Originaltitels zurück zu führen ist, der frei übersetzt:" Jedem Mutigen wird vergeben" lautet - was wiederum auch einem Textzitat aus der zweiten Hälfte des Buches entspricht und absolut fantastisch gepasst hätte. Beim Klappentext bin ich mir nicht so sicher, warum dieser gewählt wurde und auch bei der Gestaltung des Titels auf dem Cover bin ich nicht zufrieden, da beides auf eine klassische Liebesschnulze hinweist, was es aber bei Weitem nicht ist. Und die Auswirkungen stelle ich mir schon fatal vor, denn ich vermute, dass vielen Lesern, die einfach generell keine Schnulzen lesen, dieses Buch gar nicht unterkommen würde. Wiederum wird es Leser geben, die ausschließlich Schnulzen lesen möchten, aber mit diesem Buch eventuell nichts anfangen werden können. Im Grunde bin ich froh, dass ich beides gerne lese, denn sonst wäre ich auf das Buch gar nicht aufmerksam geworden. Dennoch denke ich, dass hier die falsche Zielgruppe angesprochen wird. Doch ich mag meine Rezension gar nicht mit negativen Worten beenden, da mir das Buch dazu einfach viel zu gut gefallen hat. Sogar das Ende hat mir fantastisch gefallen - es war wirklich von vorne bis hinten perfekt durchdacht.

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  • Zwischen Trümmern, Trauer und Träumen

    Die Liebe in diesen Zeiten
    jenvo82

    jenvo82

    12. May 2017 um 09:58

    „Zehntausende waren gestorben, und wer übrigblieb, war krank vor Elend. Dies war eine Eigenschaft des Krieges, vor der einen niemand warnte: dass der Tod die Krankheit der Lebenden war, ein Gift, das sich im Körper sammelte.“ Inhalt Kurz nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges befindet sich London in euphorischer Stimmung, die Freiwilligen melden sich zum Kriegsdienst, alles befindet sich in Aufbruchstimmung und die Zukunft erscheint machbar, wenn der Krieg erst gewonnen ist. Für Mary North, ein Mädchen aus gutem Hause scheint eine Stelle als Lehrerin genau die richtige Chance zu sein, ihr Leben selbstbewusst in Angriff zu nehmen. Dort lernt sie nicht nur ihren neuen Freund Tom kennen, sondern engagiert sich mit Herzblut für ihre Zöglinge. Doch schon bald ziehen dunkle Wolken auf und als die ersten Bomben fallen, verlagert sich das Herz der Stadt unter die Erde in die Bunker ohne Licht. Mary muss erkennen, dass nun ganz andere Prioritäten gesetzt werden und das ein Menschenleben in Sekundenbruchteilen beendet werden kann. Zwischen den feindlichen Geschützen verliert sich nicht nur Tom, sondern auch ihre Zuversicht auf eine hoffnungsfrohe Zukunft. Einzig ihre Schwärmerei für Toms besten Freund Alistair hält sie über Wasser, doch der befindet sich direkt an der Front auf der Insel Malta, die unter Dauerfeuer liegt und schon bald dem Erdboden gleich gemacht werden soll … Meinung In diesem intensiven Roman über das zivile Leben in Kriegszeiten, legt der Autor Chris Cleave das Augenmerk auf die Veränderungen, die ständige Alarmbereitschaft, Bomben und Fliegergedröhn auf die menschliche Psyche haben. Er zeigt eindrucksvoll und perspektivenreich, wie einst zuversichtliche junge Menschen mehr und mehr den Halt verlieren und voller Schrecken und Unverständnis den Machenschaften der Kriegsmaschinerie gegenüberstehen. Schon bald stehen nicht nur die Protagonisten, sondern auch der Leser vor der Frage: „Wozu soll all das Leid überhaupt gut sein?“ Gleich gefolgt von der bitteren Einsicht, dass ein Leben in Kriegszeiten nicht viel mehr als ein Überleben darstellt. Beim Lesen des Buches war ich etwas in der Zwickmühle, weil mir einerseits die historisch inspirierte Handlung über das tatsächliche Kriegsgeschehen zu Beginn der 40er-Jahre sehr gut gefallen hat, mir aber die laut Klappentext angekündigte Dreiecksbeziehung zwischen einer jungen Frau und zwei besten Freunden definitiv zu kurz kam. Die Kombination zwischen den Themen Liebe und Krieg konnte mich hier nicht befriedigen, schon allein weil ich bereits zahlreiche Bücher mit dieser Thematik konsumiert habe und alle sehr emotional, sehr fesselnd und ergreifend waren. Während mir dieses Buch eher an der Oberfläche blieb, die stellenweise durch eine sehr humoristische, für mich unpassende Schreibweise unglücklich ergänzt wurde. Sowohl der Anspruch als auch der Tiefgang der Emotionen haben mir gefehlt. Obwohl es sich um einen gut lesbaren, abwechslungsreichen Unterhaltungsroman handelt, hätte mir eine andere Blickrichtung gleich zu Beginn des Buches deutlich besser gefallen. Sehr positiv hingegen bewerte ich die direkte, teils schauerliche Auseinandersetzung des Autors mit den Kriegsereignissen, den Fliegerangriffen, den Verstümmelungen und Spätschäden, die auch zeigen, wie schwer es war als normaler Zivilist, die Welt um sich herum überhaupt noch anzunehmen, ohne an ihr zu zerbrechen. Cleave setzt sich umfassend mit der Problematik des Drogenmissbrauchs auseinander, er erörtert konsequent die Frage von Rassenunterschieden und die Folgen derer für alle Beteiligten. Er entwirft Figuren, die sowohl miteinander als auch allein schlüssig agieren und deren Handlungen man nachvollziehen kann. Ans Herz gewachsen ist mir dennoch keine von Ihnen, weil die Betonung weniger auf ihren Individuen beruht, als vielmehr auf ihren Entscheidungen im Alltag. Dort wiederum greift der Autor viele wichtige, elementare Werte auf, die wohl gerade im Krieg an immenser Bedeutung gewinnen: er zeigt wahre Freundschaft, unbeirrbare Loyalität, mutigen Einsatz und echte Kameradschaft. Er zeigt, wie Menschen sein können, wenn sie nicht so sein dürfen, wie sie sind, weil ihnen die historische Entwicklung die Luft zum Atmen raubt. Fazit Ich vergebe 3,5 Lesesterne (aufgerundet 4) für diesen historisch ambitionierten Roman, der viele spannende Lesestunden verspricht und das Kriegsgeschehen gekonnt einfängt. Wer jedoch einen  ergreifenden, dramatischen, vielleicht auch erschütternden Roman und eine traurig/schöne Liebesgeschichte erwartet, der wird hier etwas enttäuscht zurückbleiben, denn das kann er leider nicht bieten. An dieser Stelle sei gesagt, dass sowohl der Titel des Buches als auch der abgedruckte Klappentext etwas Anderes suggerieren als dann tatsächlich geboten wird.  

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 14.04.2017: _Jassi                                           ---  38 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   83,5 Punkte Astell                                           ---    0 Punkte BeeLu                                         ---   62 Punkte Bellis-Perennis                          ---  261 Punkte Beust                                          ---   100 Punkte Bibliomania                               ---   97 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  161 Punkte ChattysBuecherblog                --- 111 Punkte CherryGraphics                     ---   62.5 Punkte Code-between-lines                ---  55 Punkte Eldfaxi                                       ---   51 Punkte Farbwirbel                                ---   44 Punkte fasersprosse                            ---     9 PunkteFrau-Aragorn                           ---     4 Punkte Frenx51                                     ---  41 Punkte glanzente                                  ---   60 Punkte GrOtEsQuE                               ---   71 Punkte hannelore259                          ---   33 Punkte hannipalanni                           ---   71 Punkte Hortensia13                             ---   53 Punkte Igelchen                                    ---   11 Punkte Igelmanu66                              ---   95 Punkte janaka                                       ---   63 Punkte Janina84                                   ---    44 Punkte jasaju2012                               ---   16 Punkte jenvo82                                    ---   56 Punkte kalestra                                    ---   26 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   57 Punkte Katykate                                  ---   44 Punkte Kerdie                                      ---   99 Punkte Kleine1984                              ---   61 Punkte Kuhni77                                   ---   60 Punkte KymLuca                                  ---   50,5 Punkte LadyMoonlight2012               ---   26 Punkte LadySamira090162                ---   124 Punkte Larii_Mausi                              ---    24 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   30 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   36 Punkte louella2209                            ---   58 Punkte lyydja                                       ---   55 Punkte mareike91                              ---    20 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  39 Punkte MissSternchen                          ---  29 Punkte mistellor                                   ---   123 Punkte Mone97                                    ---   20 Punkte natti_Lesemaus                        ---  39 Punkte Nelebooks                               ---  160 Punkte niknak                                       ----  180 Punkte nordfrau                                   ---   74 Punkte PMelittaM                                 ---   82 Punkte PollyMaundrell                         ---   24 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   52 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   35 Punkte SaintGermain                            ---   82 Punkte samea                                           --- 28 Punkte schadow_dragon81                  ---   73 Punkte Schmiesen                                  ---   92 Punkte Schokoloko29                            ---   23 Punkte Somaya                                     ---   100 Punkte SomeBody                                ---   94,5 Punkte Sommerleser                           ---   87 Punkte StefanieFreigericht                  ---   94 Punkte tlow                                            ---   55 Punkte Veritas666                                 ---   87 Punkte vielleser18                                 ---   68 Punkte Vucha                                         ---   78 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   40 Punkte Wolly                                          ---   82 Punkte Yolande                                       --   64 Punkte

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