Chris Colfer Struck by Lightning: The Carson Phillips Journal

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Inhaltsangabe zu „Struck by Lightning: The Carson Phillips Journal“ von Chris Colfer

Sehr angenehm zu lesen und witzig - aber etwas zu kurz und zu konzipiert. Ich liebe es trotzdem :)

— R_Marie
R_Marie

Wirklich nur zu empfehlen!

— leemaree
leemaree

<3

— Zoeybird
Zoeybird
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    Struck by Lightning: The Carson Phillips Journal
    R_Marie

    R_Marie

    09. September 2016 um 21:17

    Carson Philips weiß schon lange, was er im Leben will: zuerst auf der Northwestern University studieren (Bewerbung schon abgeschickt), dann der jüngste Journalist sein, der je einen Artikel in der NYT veröffentlicht hat, und schließlich Chefredakteur des New Yorker werden. Er will etwas erreichen, raus aus seiner Heimatstadt und glücklich sein. Und dazu legt er sich ordentlich ins Zeug. Er ist nicht nur Chefredakteur der wöchentlichen Schülerzeitung (die er wegen mangelnder Motivation der anderen alleine schreibt), sondern leitet auch den Schreibclub (mit zwei Mitgliedern, ihm inklusive). Carson steckt so viel Energie in seinen Traum, dass es fast ansteckend ist.Später einmal wird er ein hohes Tier sein, aber jetzt? Jetzt ist er nicht nur bei Schülern und Lehrern unbeliebt, weil er nicht nur besserwisserisch ist, sondern es wirklich besser weiß. Er verfolgt seine Ziele seeehr hartnäckig – einmal hat er seinem Direktor 1893 Emails geschrieben, weil er die Lektüre seines Magazins zur Pflicht machen wollte – und schüchtern ist er nicht gerade.Das mit diesen Emails ist natürlich vollkommen unrealistisch und würde eher in eine Komödie passen, oder? Tatsächlich schrieb Chris Colfer erst das Drehbuch und dann das Buch. Vielleicht bin ich voreingenommen, aber ich finde, das merkt man. Das Buch hätte ruhig etwas länger und ausführlicher sein dürfen. Es hat etwa 250 Seiten und sehr große Schrift.Wie Carson selbst feststellt, ist er nicht glücklich. Seine Mutter findet sogar, er habe Depressionen. Er hat unglaublich viel negative Energie, wie auch beim Lesen seiner Journal-Einträge auffällt. Über alles kann er sich aufregen, nichts ist ihm gleichgültig. Mir hat es sehr gefallen, seine Gedanken zu lesen, weil sie witzig und geistreich sind. Leider ist das Buch nicht so amüsant, wie es auf den ersten Blick aussieht. Nicht umsonst plant Carson seit Jahren seine Flucht – er hat kein schönes Zuhause. Überall erfährt er Zurückweisung, auf niemanden kann er sich verlassen. Und seine Großmutter, die er über alles liebt und jeden Tag besucht, leidet an Alzheimer und erkennt ihn nicht mehr. Die Dialoge waren stets kurz und witzig. So gut kontern können sonst nur Charaktere in Filmen. Solche Charaktere gibt es überhaupt bloß in Filmen … Außerdem verlief alles zu reibungslos, die Auftritte mancher Figuren kamen mir wie angeordnet vor. Ich habe es genossen, das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist super und voller sarkastischer Kommentare. Dass wir Carsons Aufzeichnungen lesen, hat dazu beigetragen, dass sich das Buch sehr flüssig lesen lässt. Die Geschichte hat mich oft mitgerissen. Dadurch, dass Carson sehr gut im Austeilen und stark ist, war er nicht der arme Protagonist, mit dem man nur Mitleid hat. Ich hatte trotzdem welches, weil ihm so viel Schlechtes und Ungerechtes widerfährt, dass es fast wehtut (okay, manchmal ist es seine Schuld). Ein paar der Situationen, in denen er steckt, kamen mir bekannt vor, und ich hätte genauso gefühlt, nur vielleicht nicht so übertrieben, wie es Leute in Filmen und Büchern oft tun.Und dann kommt das Ende und Chris Colfer schlägt mir ins Gesicht. Es hat ein paar Stunden gedauert, bis meine Wut abgeklungen war. Ich werde nicht spoilern, aber eigentlich hätte ich es wissen müssen. Ich wusste es sogar und habe es verdrängt! Hat leider alles nichts genützt. Ein komisches und zugleich tragisches Buch 

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