Chris Collins Hurra, es wächst!

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Inhaltsangabe zu „Hurra, es wächst!“ von Chris Collins

Im Garten ist was los! Hier erleben Kinder mit ihren Eltern, wie es grünt und wächst. In vielen tollen und leicht realisierbaren Projekten werden die Kinder selbst zu kleinen Gärtnern. Sie sehen Gemüsesämlinge wachsen, legen ein eigenes Beet an, beobachten Regenwürmer im Kompost oder basteln Blumentöpfchen aus Zeitungspapier für die eigene Aussaat. Es macht einfach Spaß, im eigenen Garten pflanzen, pflegen und ernten zu können.

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  • Gemüsegärtnern mit Kindern

    Hurra, es wächst!
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    14. July 2013 um 12:48

    Ich hatte das Glück, dass wir immer einen eigenen Garten hatten und ich von klein auf ein eigenes Beet hatte, in dem ich anpflanzen durfte, was ich wollte. Es kam nicht darauf an, was zu was passt, wie gerade eine Pflanzreihe ist, wie ordentlich etwas war - es war wichtig, dass ich Spaß und Freude an dem hatte, was ich da tat und was da wuchs. Die Liebe zu selbstgezogenen Pflanzen ist mir bis heute geblieben und nach einer "ordentlichen" Phase gönne ich mir jetzt wieder, der Natur nicht allzusehr ins Handwerk zu pfuschen. Sprich: ich bin wieder die unkonventionelle Gärtnerin, die ich als Kind schon war. Das Ergebnis: nicht alles klappt, aber ich hab Spaß! Außerdem habe ich die schönsten Schmetterlinge im Garten, erfreue mich an Libellen, überall nisten Singvögel und der Garten ist ein kleines Paradies. "Hurra, es wächst!" vermittelt Kindern ebenfalls Spaß am Gärtnern, aber auf eine etwas geordnetere Weise. Das ist ja auch gar nicht so falsch! Im Buch finden sich tolle Ideen und Vorschläge zu Gemüse, Obst und Salat, aber nur zwei Seiten mit Blumen: einmal Sonnenblumen, einmal Wildblumen. Das finde ich ein wenig schade, denn ich hatte als Kind sehr viel Freude an all den herrlichen, bunten Blumen im Garten. Ja, klar, das Ernten ist für die Kids auch ein Highlight, aber ein paar mehr Blumen hätten das Buch nur um wenige Seiten dicker gemacht, nicht wahr? Schön finde ich die Idee, Anzuchttöpfchen aus Zeitungspapier selbst zu basteln. Das beschäftigt die Kids schon im Winter mit der Vorbereitung für die eigenen Gemüseanzucht und lehrt sie Recycling auf spielerische Art. Auch die Seiten mit den Ideen für Vogelhäuschen, Vogelscheuchen, Winterfutter für Vögel selbst machen usw. sind sehr gelungen. Weniger hilfreich jedoch sind die Tipps gegen Schnecke - die taugen nämlich nichts ....! Trotzdem - ich finde, das ist ein Buch, das Kids und Eltern viel Freude macht und hilft, die Kinder an die Natur heranzuführen und ihnen die Freude am Gärtnern näherzubringen. Liebevoll gestaltet mit einfachen Texten und tollen Fotos und mit vielen bunten, lustigen Ideen. Klar, man kann das alles auch ohne "Schnickschnack" (z.B. Salat in Mustern oder Namenszügen säen) machen, aber witzig sind die Vorschläge schon. Und wir dürfen ja nicht vergessen: bierernst wird das Leben von allein, Kinder müssen lachen und Spaß haben! Von mir vier glänzende Sterne für ein weiteres gelungenes KOSMOS-Buch!

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  • Für Kinder aber nicht kindgerecht

    Hurra, es wächst!
    sabisteb

    sabisteb

    07. July 2013 um 11:40

    Was einem bei diesem Buch zuerst auffällt, ist er Schreibstil. Er richtet sich in direkter Anrede in Du-Form an den kindlichen Leser. Damit wäre die Zielgruppe wohl nicht die Elternschaft, sondern das Kind. Dafür ist das Buch aber nicht Kindgerecht genug aufgemacht, teils zu überladen und eher für 10-12 Jährige geeignet, also jene, die ohnehin schon alleine gärtnern (sollten). So hatte ich mir das nicht gedacht. Ich hatte ein Buch erwartet, in dem Projekte vorgestellt werden, die man auch schon mit kleineren Kindergartenkindern im Kindergarten durchziehen kann, oder wie man Grundschulkinder der unteren Klassen für Blumen und Pflanzen allgemein interessieren könnte. Was man hier letztendlich bekommt, ist ein ganz normales Gartenbuch, das einem erklärt, wie man Hochbeete anlegt und Pflanzen zieht, das aber nicht kindgerecht sondern nur in kindlicher Sprache. Die Projekte an sich sind auch nicht kindgerecht, sondern ganz normale Projekte, die sich hauptsächlich um essbare Pflanzen drehen, Gemüsebeete eben. Nix von Wildblumen, verschiedenen Topfpflanzen und dergleichen. Einige Kapitel sind auch meiner Meinung nach fehlerhaft, bzw. provozieren unangenehme Fragen für die Eltern. So S.32, wo es heißt, Basilikum soll nicht abends gegossen werden, weil er sonst schimmelt. Was ist, wenn es abends regnet? Müsste man den dann nicht konsequenterweise abdecken? Solche Fragen hätte ich als Kind gestellt. Oder S. 34, da geht es um Unkraut jäten. Als Verfechter des pfluglosen Mischfruchtanbaus muss ich den Autor darauf hinweisen, dass freie Bodenflächen biologisch nicht vorgesehen sind, ist Boden Pflanzenfrei, erodiert und trocknet er aus. Unkrautjäten ist nicht sinnvoll in dieser extremen Form. Zurückstutzen, damit das Unkraut nicht größer ist als die Nutzpflanzen ist OK, besser noch, gleich in Mischkultur mit nützlichen Unkräutern wie Klee pflanzen, der ein Stickstofffixierer ist und die Mitpflanzen so gleich düngt. Mehr Bewuchs hält mehr Feuchtigkeit, kahler Boden trocknet schneller aus. S. 40 geht es um die Pflanzen, die man mit Kindern sähen kann und da habe ich das Gefühl, dass der Autor keine wirkliche Ahnung von einigen der vorgeschlagenen Pflanzen hat: Kirschtomaten, sehr witzig, es gibt über 2000 Tomatensorten von denen viele geeigneter wären, als die 2 m hoch werdende Kirschtomate. Pfefferminze ist eine echte Pest, die vermehrt sich über Rhizome und sollte auf keinen Fall in einem Beet gehalten werden, aus dem sie ausbüchsen kann, am besten im Topf halten, wo man sie unter Kontrolle hat. Im Übrigen kann man Pfefferminze nicht über Samen anzüchten, da es sich um einen Hybriden handelt, der nur über Stecklinge vermehrt werden kann. S. 50: Entweder Kartoffeln oder Tomaten, darauf sollte man hinweisen. Pflanzt das Kind Tomaten und Kartoffeln zusammen, wird es eine bittere Enttäuschung erleben, weil die Kartoffeln die Tomate mit Phytophthora infestans umbringt. Auf das Gepläre, weil die Tomatenkultur praktisch über Nach ex geht, hätte ich keine Lust. S. 54: Überhaupt Tomaten. Es gibt viele Sorten, die man nicht ausgeizen darf, besonders viele alte Strauchtomaten, die sind pflegeleichter, besonders für Kinder, denn um die braucht man sich gar nicht kümmern, nicht mal festbinden. S. 72: Sonnenblumen im Garten sind für Kinder nicht geeignet. Zwar lassen sie sich sehr einfach anzüchten, haben aber bei einem Naturgarten mit Schnecken gerade mal eine 30% Überlebenschance. Die werden gerne über Nach gefällt und am Morgen hat man das Gepläre und muss trösten. Nein Danke! Wenn Sonnenblume, dann kleine, die man sicher im Topf halten kann, fern von allen Schnecken. S. 77: Diese Töpfe aus Zeitung halten genau so lange, bis man das erste Mal gießt, wer kommt denn auf solche Ideen?! Des Weiteren ist man der Meinung, man könnte Schnecken mit Eierschalen aufhalten (in Kombination mit Schneckenkorn S. 107). Da muss ich leider darauf hinweisen, dass Eierschalen Schnecken egal sind, die kriechen über Rasierklingen und winterharte Kakteen ohne sich zu verletzen (und fressen sogar diese winterharten Kakteen an, samt Stacheln), Eierschalen bemerken die nicht mal. Lieber sollte man sein Beet mit vielen anderen Blumen mit bepflanzen, damit die Schnecken diesen Beiwuchs (der hier als Unkraut bezeichnet wird und ausgejätet werden soll) fressen. Pflugloser Mischfruchtanbau mit „Unkräutern“ im Beet erhöht die Überlebenschance der Nutzpflanzen auf natürliche Art. Und das ist mein Hauptkritikpunkt an diesem Buch. Die Kinder werden mit überholten Ansichten indoktriniert. Einerseits geht es darum Tiere und Vögeln im Garten anzusiedeln, indem man ihnen Häuser baut, dann jedoch werden die Beerenfrüchte mit Netzen abgedeckt. Was soll das? Die gewünschten Amseln mögen halt Johannisbeeren und Heidelbeeren. Will man Amseln, muss man eben Beeren abgeben sonst verfängt sich die sture Amsel im Netz und dann muss man dem Kind den toten Vogel erklären. Die Kinder müssen lernen, dass man eben einen Teil seiner Ernte mit den Tieren teilen muss, dass Verluste an Schnecken, Igel und Vögel Teil der Natur sind und dass man diese mit einberechnen muss und daher mehr säht, als man tatsächlich benötigt, weil man mit 50% Naturspende planen sollte. Man sollte sie lehren mit der Natur und den Tieren zu leben und sie nicht mit den alten Methoden wie Schneckenkorn und Netzen indoktrinieren. Es gibt auch witzige Ideen, wie leere Eierschalen mit Kresse zu bepflanzen, das ist aber die Ausnahme. Ich habe spontan viel mehr und bessere Projektideen als in diesem Buch präsentiert werden, das nichts anderes ist als ein klassisches (überholtes) Gartenbuch, das im kindlichen Stil geschrieben ist, aber nicht im mindesten Kindgerecht ist, schon gar nicht, wie angegeben, für 5 Jährige. Ab 10 ist das Buch ok, da ist es aber bereits zu spät wirklich Begeisterung zu wecken.

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