Chris Culver

 4.2 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Falsches Blut, Stummer Tod und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Chris Culver

Falsches Blut

Falsches Blut

 (9)
Erschienen am 20.01.2014
Stummer Tod

Stummer Tod

 (0)
Erschienen am 15.12.2014
The Outsider

The Outsider

 (0)
Erschienen am 15.08.2013
The Abbey

The Abbey

 (0)
Erschienen am 18.07.2012
By Any Means

By Any Means

 (0)
Erschienen am 15.08.2014

Neue Rezensionen zu Chris Culver

Neu
Luminellas avatar

Rezension zu "Falsches Blut" von Chris Culver

Action und Spannung bis zum Schluss
Luminellavor einem Jahr

Die Polizei von Indianapolis tappt im Dunkeln als die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Detective Ash Rashid, glaubt nicht, dass seine Nichte an einer Überdosis Drogen gestorben ist. Er ermittelt unkonventionell auf eigene Faust und bringt dadurch sich und seine Familie in große Gefahr. Kurz darauf gibt es noch mehr Tote und Ash weiß nicht mehr wem er trauen kann. Mein Fazit: Ein spannendes gut geschriebenes Buch, das den Leser in seinen Bann zieht. Nicht umsonst war das Buch ein Erfolg in den USA und 16 Wochen auf der Bestsellerliste der New York Times. Allerdings gibt es auch gewisse Unstimmigkeiten in der Handlung. Der Schreibstil und die spannende Handlung machen dies aber wieder mehr als wett. Die Hauptperson Ash hat sehr menschliche Züge, der Leser kann seine Handlungen, dadurch dass das Buch in der Ich-Perspektive erzählt wird, gut nachvollziehen. Aus meiner Sicht ist das Buch vielmehr ein gut gelungener Actionthriller mit einem sympathischen Helden. Das Ende hat mich dann doch noch überrascht, hier nimmt das Buch eine unerwartete Wende. Für alle, die Action und Thriller lieben uneingeschränkt zu empfehlen!

Kommentieren0
1
Teilen
himmelspirats avatar

Rezension zu "Falsches Blut" von Chris Culver

"Falsches Blut" von Chris Culver [Rezension]
himmelspiratvor 3 Jahren


Mit "Falsches Blut" hat Chris Culver eine neue Krimi-Serie gestartet. Auch wenn es um einen amerikanischen Krimi oder Thriller handelt, hat alles enthält, was ich von einem amerikanischen Thriller erwarte hat er doch einige Elemente, die ihn zu etwas besonderen machen. 
Aber erstmal ein wenig zum Inhalt."Detective Ash Rashid hat genug von Leichen und brutalen Mordfällen, er will die Mordkommission verlassen. Doch er wird noch einmal zu einem Tatort gerufen: Im Gästehaus eines der reichsten und mächtigsten Männer der Stadt wurde die Leiche einer jungen Frau gefunden – die Tote ist Rashids Nichte Rachel. Bei der Obduktion diagnostiziert der Rechtsmediziner eine Überdosis und legt den Fall zu den Akten. Für Rashid ergibt das alles keinen Sinn, zumal sich die Todesfälle in Rachels Freundeskreis zu häufen scheinen. Gegen alle Vorschriften beginnt er zu ermitteln …"

Wie der Name des Detective schon zeigt, handelt es sich nicht um den typischen WASP (White Anglo-Saxon Protestant) Ermittler, sondern um einen Detective mit Mitgrantenhintergrund und einem moslemischen Glauben. Zudem weißt Ash Rashid Ecken und Kanten auf und ist damit ein Mensch, mit dem man identifizieren kann oder dessen Handlungen verständlich sind. Dieser wird zu Beginn oft betont und sehr plakativ dargestellt, aber zu sehr an der Oberfläche als das der Autor sich wirklich mit dem Glauben auskennt. Z B. wird das 5x tägliche Ritualgebet oft erwähnt, aber der Beerdigungsritus, der eine sehr große Bedeutung hat, wird bei der verstorbenen Rachel nur am Rande gestreift.
Als ich anfing das Buch zu lesen, dachte ich nur puh, schaffst Du es das Buch durchzulesen, so spannend ist es ja nicht, doch in kürzester Zeit hat sich das geändert, nach noch nicht mal 30 weiteren Seiten war ich so gebannt und habe mitgefiebert, wie es mir selten bei amerikansichen Thrillern passiert, doch nicht bei diesem. Die Spannung beim Lesen war kaum auszuhalten. Immer wenn ich dachte ich weiß wie es weitergeht, hat der Autor mit einer neuen Wendung überrascht, die schlüssig und logisch war und zur Geschichte passte.  Keine Wendung wirkte konstruiert. Das ist eines der wenigen Bücher, bei dem ich hin und hergerissen war zwischen "lass es zu Ende sein, damit ich endlich weiß wie es ausgeht" und "was gleich durch, das geht nicht, willl es noch lange, lange weiterlesen". Die Ermittlungen laufen nicht immer glatt, was auch an Ash Rashid liegt, der nun nicht immer der einfachste Detectige ist und der auf Grund seiner Art die Ermittlungen immer wieder anders angeht als erwartet. Oft habe ich mich auch gefragt, wer seine Ermittlungen im Hintergrund manipuliert, gibt es dunkle Hintermänner? Auf jeden Fall ein lohnenswerter Krimi - eher kein Thriller, der mit neuen Ideen und viel Spannung aufwartet.

www.leserattenhoehle.blogspot.de

Kommentieren0
2
Teilen
Kaisus avatar

Rezension zu "Falsches Blut" von Chris Culver

Lesenswerter Thriller!
Kaisuvor 5 Jahren

Der ermittelnde Detektive Ash Rashid in diesem Thriller entspricht in keiner Weise dem so typischen muslimischen Mitbürger, der sich brav an alle Regeln seiner Glaubensgemeinschaft hält. Trinken ist nicht erlaubt? Aber es vertreibt doch die bösen Geister und Erinnerungen! Lügen streng verboten? Aber in Ausnahmesituationen wie dem Krieg ist es doch auch erlaubt! So schlängelt sich Ash auch durch sein Berufsleben und gerät dadurch in eine unangenehme Situation, die nicht nur für ihm, sondern auch für seine Familie gefährlich wird.

In einem aktuellen Mordfall wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie ist für Ash keine Unbekannte, ist es doch seine Nichte Rachel, die offensichtlich im Drogenrausch gestorben ist. Die Ermittlungen sind rasch abgeschlossen. Tod durch übermäßigen Drogenkonsum. Ein eindeutiger Fall. Aber Ash glaubt nicht daran und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Als dann auch noch Rachels Freund tot aufgefunden wird, verstärkt sich seine Vermutung, dass er es hier mit einem großen Fisch zu tun hat, der gerade seine Spuren verwischt.

Hatte ich anfangs noch sehr den Verdacht, es rutscht alles in die Vampir-Klischee-Schiene, so wurde dieser jedoch im Laufe der Zeit (zum Glück) nicht bestätigt.
Der Erzahlstil ist recht locker und fließend zu lesen. Man wird nicht übermäßig mit Fachbegriffen bombardiert und wenn, ist alles verständlich erklärt.
Die Beziehung von Ash zu seiner Familie ist sehr rührend dargestellt, man spürt das enge Band, was seine Frau und ihn verbindet. Sein Fels in der Brandung quasi. Dennoch wird es nie kitschig.

Im Laufe der Zeit kommen immer mehr Figuren zur Handlung hinzu. Alles wird immer komplexer. Man fragt sich irgendwann im Stillen, wer denn noch so alles auftaucht. Aber da die Namen nie zu kompliziert sind, kann man sich diese gut behalten und verliert nicht den Überblick in dem Netz der Verstrickungen, was Detektive Ash unerlaubt aufdeckt.
Selbst in Momenten, wo man sich fragt "Warum merkt keiner was Ash da macht?" wird es einem schlüssig vom Autor erklärt und man löscht die gedanklichen Fragezeichen.

Positiv ist auch die Ich-Perspektive, aus der alles erzählt wird. Ich mag diese Erzählform sehr, da sie einen oft den Hauptcharakter viel näher bringt und auch wenn mich diese Buch nicht zu 100% überzeugen konnte, habe ich Ash und seine persönlichen Lebensweisheiten, wie die kommende, sehr ins Herz geschlossen.
"Und mich dafür eine wichtige Lektion gelehrt: Niemand verdient eine zweite Chance. Menschen ändern sich nicht, sondern werden bloß älter." [S.120 Z.10] Einzig der Lieutenant Bowers konnte mich nicht überzeugen. Er ist der Gegenspieler von Ash und versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass dieser ungenehmigt weiter ermittelt.
Bowers wirkt die ganze Zeit mürrisch und wie ein Musterlieutenant, der alles richtig machen will, damit er sein Gesicht wahren kann.
Dann kommt einer Wende und er ist plötzlich freundlich und hilfsbereit. Da man nie Anzeichen gefunden hat, dass er alles nur "spielt" - was die naheliegende Vermutung wäre - kauf ich ihm dieses Verhalten nicht ab. 

Ein ruhiger Thriller, der seinen Spannungselemente hat und am Ende auch noch mit einer kleinen Überraschung daherkommt. Der Figurenausbau war mir zeitweise nicht ausgereift genug und auch fehlten mir gelegentlich die Spannungselemente.
Dennoch ist das Buch lesenswert und ich würde der Fortsetzung, die schon in Arbeit ist, auf jeden Fall eine Chance geben.

7 von 10 Punkten

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 32 Bibliotheken

auf 11 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks