Chris Dougherty

 3.6 Sterne bei 8 Bewertungen

Alle Bücher von Chris Dougherty

Zombie Inc.

Zombie Inc.

 (5)
Erschienen am 23.02.2016
Zombie Inc.: Endzeit-Thriller

Zombie Inc.: Endzeit-Thriller

 (3)
Erschienen am 13.02.2017

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Rezension zu "Zombie Inc." von Chris Dougherty

Teilweise spannend
PeryRhodanvor 6 Monaten

Man macht keinen Fehler oder denkt, dass es vergeudete Zeit ist, wenn man sich das Buch in die Hände nimmt.
Es ist an manchen Stellen schön spannend, an manchen etwas traurig und an manchen spaßig lustig.
Das ergibt m. E. ein gutes Mix.

Es könnte etwas länger sein und die Spannung dürfte nach meinem Empfinden ruhig mehr in die höhe getrieben werden.
Auch vermisst man hier und da einfallsreichere Ideen, wenn man es liest und dabei sich das Ganze bildlich vorstellt.

Aber im Ganzen und Großen ist das Buch nicht schlecht und eine Empfehlung wert.

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Rezension zu "Zombie Inc.: Endzeit-Thriller" von Chris Dougherty

Das Ende der Apokalypse naht
Annejavor 10 Monaten

Im Rahmen einer meiner Jahres-Challenges, entschied ich mich dafür dieses Buch zu lesen. Ich hatte schon länger daran gedacht und nun tat ich es endlich. 

Mich zog es zu diesem Buch, da es endlich mal eine andere Thematik als den Ausbruch einer Zombie-Invasion hatte. 

Willkommen in der Zeit, in der Zombies zwar immer noch eine Gefahr sind, mittlerweile aber sogar als Abwehr im Garten verwendet werden. Zu verdanken haben  wir dies Zombie Inc., einer Firma welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Menschen vor den herum laufenden Untoten zu schützen. Gäbe es da nur nicht das Problem, das es kaum mehr Zombies gibt. Was also tun? Zombie Inc. lässt sich da schon etwas einfallen oder?

Der Start ins Buch ist etwas holprig, da man sich erst einmal zurecht finden muss. Wir lernen zwar Carl kennen, der im weiteren Verlauf der Geschichte sehr viel Bedeutung für uns hat, aber ich konnte zuerst nicht klar erkennen was er da überhaupt machte. Erst so nach und nach erfährt man was eigentlich los ist. Hier fängt dann auch die Spannung an, da wir die ersten Zombies erleben dürfen. Wer das Genre öfter liest, wird allerdings feststellen, das man sich sehr gewählt ausdrückt, und nicht jede Einzelheit bis ins Extreme beschrieben wird. Dies macht es allerdings verdaulicher für die weniger hart gesottenen.

Tatsächlich wirkt die Welt sehr traurig, da Angestellte der Zombie Inc. gerade zu ausgenutzt werden. Man bekommt stetig das Gefühl, das es mit dieser Firma etwas nicht stimmt. Dies zeigt sich auch in Gruppierungen, die gegen die Ausnutzung der Zombies sind. Hier musste ich allerdings oftmals den Kopf schütteln, da diese jungen Bewohner der neuen Welt, nicht verstehen wollten, das von den geliebten Vätern, Müttern, Kindern oder Enkeln nicht mehr viel übrig ist. 

Der Schreibstil, war eine Achterbahnfahrt der Empfindungen. Jede Reaktion eines Charakters legte sich sofort auf mich und sorgte damit für ein intensiveres Leseerlebnis. Die Idee zum Buch und auch sein Inhalt heben sich stark von bereits bekannten Zombie-Romanen ab. Ich fühlte mich sehr wohl in dieser Welt, wobei ich am Ende jedoch froh war das Buch einfach schließen zu können und nicht gegen jemanden kämpfen zu müssen. Den Kämpfe gibt es reichlich.

Fast schon rührend fand ich die Darstellung von Festtagen wie Ostern, Weihnachten usw., da diese abgeschafft wurden. Hier ist es schön zu erlesen wie ältere Bewohner der Welt sich an diese Feste erinnern und jüngeren Generationen erklärten warum und wie man sie feierte. 

Nur das Ende störte mich sehr, da ich hier das Gefühl bekam, das gewaltig geschludert wurde. Ich fand innerhalb kürzester Zeit viele Fehler und die Geschichte nahm einen Verlauf den man nicht mehr verfolgen konnte. Ich war zusehends verwirrt und bekam dann auch noch ein offenes Ende, obwohl dies ein abschließendes Buch war, oder?

Gleich zu Anfang möchte ich mit Carl anfangen, mit dem wir auch in die Geschichte einsteigen. Er ist Gutachter bei Zombie Inc. und kümmert sich um Probleme von Kunden. Er ist schon etwas älter und hat die Zombie-Apokalypse nicht nur erlebt sondern musste auch Opfer beklagen, welche ihn nachts immer noch heimsuchen. Er ist etwas grob, aber hat auch seine guten Seiten, die er aber nicht jeden zeigt.

Dill ist junge 26 und hat nun endlich den Sprung zur Gutachterin geschafft, nachdem sie jahrelang in der Wartung tätig war. Für sie ist Leben außerhalb der gesicherten Mauern von Zombie Inc. etwas besonderes, da sie z.B. noch nie einen echten Zombie sah. Sie ist sehr emotional, was man auch jederzeit versteht, da sie schlimmes erlebt hat. Man erlebt im Buch wie sie von einem unreifen Mädchen zu einer starken Frau mit enormen Durchsetzungsvermögen wird. Dabei wird sie immer charismatischer.

Neben den beiden Hauptprotagonisten lernen wir sowohl viele tolle Charaktere kennen, als auch welche die man hasst. Dabei gilt allerdings ein gewisses Gleichgewicht, so das von beiden ausreichend vorhanden ist.

Die Beschreibungen der einzelnen Personen waren ok, hätten aber zwischendurch wirklich ausgeprägter sein können, denn ein richtiges Bild wollte sich nachhaltig einfach nicht einstellen. Trotzdem fand ich die Vielfalt sehr gut, da man genug Persönlichkeiten wählte, so das jeder jemanden für sich findet. 

Das Cover war nicht ganz mein Geschmack, da irgendwie etwas fehlte. Klar man sieht einen Zombie, aber ich hätte es irgendwie ansprechender gefunden wenn man z.B. das Logo der Zombie Inc. gezeigt hätte. 

Der Schriftstil war mir zudem zu verspielt. Das Buch hat durch aus Unterhaltungswert, aber auch einen sehr ernsten Hintergrund der dadurch nicht wirklich reflektiert wurde.

Manchmal kann das Ende eine Apokalypse genau so spannend sein wie der Ausbruch. Unterhaltsamer Zombie-Thriller mit vielen emotionalen Momenten, die wirklich bewegen.

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Rezension zu "Zombie Inc." von Chris Dougherty

Gibt es eine Welt nach der Zombiapokalypse?
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Ja, es gibt sie. Und genau darum geht es in diesem Buch.
Nicht um die Zombis, nicht um die Apokalyse, sondern um das "Danach".
Die Welt ist wieder sicher - unter anderem weil die Firma Zombi Inc. erfolgreich Abwehrsysteme vertreibt. Dazu gehören 25 Jahre nach der Apokalypse u.a. "Gartenzombis", die schick vor dem eigenen Haus postiert werden, um vor dem größten Problem in der neuen Welt zu schützen: menschlichen Plünderern. Denn nur der Besitzer weiß, wo der Weg ist. Die Zombis können nicht weg (oder den Besitzer angreifen), weil sie explosive Halsbänder tragen, die durch unsichtbare Lasernetze zur Explosion gebracht werden.

Und genau damit geht es auch los: Einem Gartenzombi, dessen Halsband eben nicht (vollständig) explodiert ist.
Außendienstler und Gutachter Carl muss das ganze anschauen, im Schlepptau hat er die junge Praktikantin Dill. Carl ist alt genug, um eine Welt ohne Zombis zu kennen, Dill nicht. Sie wurde während der Apokalypse geboren.

Was den technischen Defekt ausgelöst hat, ob es eventuell Sabotage war und was der Arbeitgeber der beiden (und so ziemlich aller) damit zu tun hat, ist Gegenstand der Geschichte.

Dabei gibt es Witziges (die Wranger mit ihrer verqueren Sprache), die bikerlike daher kommen und für das Einfangen bzw. Unschädlichmachen freier Zombis zuständig sind. Aber auch etwas zum "Gruseln", die Cleaner beispielsweise, deren Job es ist, die Zombiüberreste von der Straße zu entfernen.
Aber auch ganz "Normales" - den augenscheinlich herrlich oberflächlichen Vertrieb zum Beispiel.

Zu Beginn jedes Kapitels gibt es Einblicke in das Zombi Inc. - Mitarbeiter - Handbuch, bei dem manch einer vermutlich spontan beschließen wird, dass sein eigener Arbeitgeber vielleicht doch gar nicht so schlimm ist...

Die Kernstory ist ein bisschen Verschwörungstheorie, ein bisschen Thriller, die Hintergrundgeschichten beleuchten vor allen Dingen die Leben von Carl und Dill, die zwar aus sehr unterschiedlichen Zeiten stammen, aber doch sehr ähnliches erlebt haben.

Mein größter Kritikpunkt am Buch: Die Z.A.M.S. - Organisation. "Zombis als Menschen sehen". Eine kleine (?) Gruppe sehr junger Menschen, die für Zombirechte und gegen deren Ausbeutung eintreten. Zwar erscheint die Existenz der Gruppierung logisch und ist auch gut begründet, aber für die Einführung, die Verflechtungen einiger Charaktere und der rebellischen Idee dahinter, spielt Z.A.M.S. unterm Strich halt gar keine Rolle. Man hätte dieser Organisation entweder mehr Beteiligung am Hauptplot geben müssen oder aber konsequent auf sie verzichten können.

Alles in allem für mich als jemand, der Zombigeschichten nicht sonderlich mag, ein wirklich gutes Buch.

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