Chris Fabry Junikäfer, flieg

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Inhaltsangabe zu „Junikäfer, flieg“ von Chris Fabry

Die neunjährige Juni hat ihr ganzes Leben mit ihrem Vater in einem Wohnmobil auf den Straßen Amerikas verbracht. Und bisher war sie eigentlich glücklich mit diesem Nomadendasein. Doch dann entdeckt sie durch Zufall ein Plakat mit einer Vermisstenanzeige. Und erkennt sich sofort wieder. Diese Entdeckung stellt ihr Leben auf den Kopf ...

Chris Fabry ist eine tiefgründige Erzählung über die Sehnsucht eines Kindes nach Identität und Geborgenheit gelungen. Über Schmerz und Verzweiflung, die durch Gnade und Liebe geheilt werden - und eine sanfte Erinnerung daran, dass Gott die Fäden in der Hand hält und alle Dinge zum Guten wenden kann.

...zum größten Teil aus der Sicht der neunjährigen Protagonistin geschrieben, was das Buch sehr authentisch macht...

— MellisBuchleben

Ein sehr emotionales und zu herzengehendes Buch,das wunderbar geschrieben und gleichzeitig von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist

— tinstamp

Junikäfer ein Buch das man gelesen haben muss, emotional,spannend und dramatisch bis zum Ende. Dieses Buch wird den Leser zu Tränen rühren.

— claudi-1963

Absolutes Highlight! Wunderschöne Geschichte über ein ganz besonderes kleines Mädchen

— Traeumerin109

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    Junikäfer, flieg

    MellisBuchleben

    11. August 2017 um 12:52

    Inhalt und SchreibstilDer Klappentext hört sich sehr vielversprechend an:"Ich habe meinem Papa alles geglaubt. Bis ich mein Foto auf einem Plakat sah. [...] Eine tiefgründige Erzählung über die Sehnsucht eines Kindes nach Identität und Geborgenheit."Die neunjährige Juni ist mit ihrem Vater im Norden Amerikas mit dem Wohnmobil unterwegs und führt ein glückliches Leben. Doch eines Tages entdeckt sie eine Vermisstenanzeige mit ihrem eigenen Foto darauf. Ihre Welt gerät aus den Fugen und sie begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Meinung"Junikäfer flieg" ist zum größten Teil aus der Sicht der neunjährigen Protagonistin geschrieben, was das Buch sehr authentisch macht. Ihr Charakter ist sehr fein ausgearbeitet, so dass man sie einfach lieb gewinnen muss. Dem Autoren ist es gelungen, die Denkweise einer Neunjährigen darzustellen. Es ist fesselnd geschrieben und in dem Sinne spannend, dass es einige Wendungen enthält und der Leser sich mit Juni zusammen auf die Suche nach ihrer Herkunft und der Wahrheit macht. Das Buch konnte mich überzeugen und hat vier Herzen erhalten.

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  • Leserunde zu "Wer Hoffnung sät: Roman." von Chris Fabry

    Wer Hoffnung sät

    Arwen10

    In wenigen Tagen erscheinen die neuen Frühjahrsbücher bei Gerth Medien. Dieses Buch ist auch darunter. Wer den Autor kennt, kann sich nun auf ein neues Leseabenteuer freuen. Ich danke dem Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde. Wer Hoffnung sät Chris Fabry  Zum Inhalt: Karin ist mit einem Pastor verheiratet, hat drei Kinder und lebt in der Kleinstadt Dogwood, West Virginia ein nettes Leben. Doch das seltsam distanzierte Verhalten ihres Mannes irritiert sie mehr und mehr. Ruthie, eine ältere Frau aus Karins Gemeinde, wird ihr eine wichtige Stütze. Doch je mehr die beiden in Karins Vergangenheit vordringen, desto deutlicher wird, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt ... Die Dinge werden nicht einfacher, als Will nach zwölf Jahren Gefängnis nach Dogwood zurückkommt, wo ihn viele noch immer hassen. Denn damals hat er unter Alkoholeinfluss zwei kleine Mädchen überfahren. Jetzt ist sein Plan, endlich das zu Ende zu bringen, was er damals begonnen hatte: Das Traumhaus für seine Traumfrau zu bauen und sie zu heiraten. Nur dass diese Frau niemand anders ist als ... Karin. Dieser Roman von Bestseller-Autor Chris Fabry besticht durch vielschichtige, lebensnahe Charaktere und wurde mit dem renommierten "Christy Award" ausgezeichnet. Hier findet ihr eine Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817186 Infos zum Autor Chris Fabry hat bereits rund 60 Bücher veröffentlicht, von denen mehrere mit Preisen ausgezeichnet wurden. In Deutschland wurde er mit "Junikäfer flieg" und "Mehr als mein Herz" bekannt. Chris Fabry ist Vater von neun Kindern und lebt mit seiner Familie in Arizona. Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 16. Januar 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

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    • 175

    Arwen10

    15. February 2017 um 07:35
    tinstamp schreibt Ich habe gesehen, dass es im Original bereits 2008 herausgekommen ist. Vielleicht war es eher ein Buch mit "Anfangsschwiergkeiten"?

    Dieses Buch gehört übrigens zu Junikäfer flieg und Sinfonie des Himmels. Alle drei Bücher gehören lose zusammen. Vor einiger Zeit hatte der Verlag noch überlegt, ob er es veröffentlicht, weil es ...

  • Eine schöne und doch unverhersehbare Reise

    Junikäfer, flieg

    danzlmoidl

    16. September 2016 um 09:52

    Inhalt:Die neunjährige Juni hat ihr ganzes Leben mit ihrem Vater in einem Wohnmobil auf den Straßen Amerikas verbracht. Und bisher war sie eigentlich glücklich mit diesem Nomadendasein. Doch dann entdeckt sie durch Zufall ein Plakat mit einer Vermisstenanzeige. Und erkennt sich sofort wieder. Diese Entdeckung stellt ihr Leben auf den Kopf ... Chris Fabry ist eine tiefgründige Erzählung über die Sehnsucht eines Kindes nach Identität und Geborgenheit gelungen. Über Schmerz und Verzweiflung, die durch Gnade und Liebe geheilt werden - und eine sanfte Erinnerung daran, dass Gott die Fäden in der Hand hält und alle Dinge zum Guten wenden kann.Meine Meinung:Nachdem ich nun alles ein wenig habe wirken lassen, kann ich nun meine Rezension schreiben. Ich habe schon wahnsinnig viel von diesem Buch gehört, umso genialer war die Nachricht, dass ich die Möglichkeit bekomme, es lesen zu dürfen. Meine Gefühle, die durch dieses Buch ausgelöst wurden, kann man eigentlich gar nicht in Worte fassen. Ich habe mich sofort bei Junikäfer und ihrem Vater wohlgefühlt. Sie haben mich auf eine Reise mitgenommen, die mir gezeigt hat, dass es gar nicht wichtig ist, wo man ist, sondern nur, wer um einen herum ist. Der Schreibstil von Chris Fabry ist einfach nur traumhaft. Er schafft es die Passagen, die aus der Sicht von Junikäfer geschrieben wurden, absolut „kindlich“ rüber zu bringen, ohne die erwachsenen Leser zu unterfordern. Ich finde das ist eine wahnsinnig tolle Gabe. Das Zusammenspiel der verschiedenen Erzählperspektiven ist perfekt gelungen, die Übergänge waren klar, man wusste immer genau, wo man sich gerade befindet. Auch dies ist nicht immer selbstverständlich, manche Sprünge können hier auch gerne mal überfordern. Das Buch birgt viele Überraschungen und Handlungen, die ich so nicht erwartet hätte. Bis zum Schluss hätte ich mich nicht wetten trauen, wie es ausgeht. Die Personen sind total liebevoll gezeichnet, jede auf ihre Art, aber auch nicht jede sympathisch. Gerade das macht aber dieses Buch auch wieder total interessant. Ich freue mich schon auf viele weitere Bücher dieses Autors und hoffe, dass ich sie bald lesen darf. Sinfonie des Himmels liegt schon wahnsinnig lange auf meinem SuB, ich denke dort wird es nicht mehr lange liegen :)Fazit:Unbedingt lesen, kann man nur empfehlen.

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  • Fesselnd bis zum Schluss und darüber hinaus

    Junikäfer, flieg

    coala_books

    12. September 2016 um 15:46

    Chris Fabry hat mit seinem Roman ein meisterhaftes Werk geschaffen über die Suche nach Identität und was Familie bedeutet. man begleitet die kleine Juni, die mit ihrem Vater durchs Land tourt und im Wohnwagen lebt. Doch sie hat Zweifel, ob nicht doch irgendwo noch mehr Familie existiert, seit sie ihr Gesicht auf einem Poster entdeckt hatte.Die Geschichte kann von Beginn an fesseln und entwickelt eine regelgerechte Sogwirkung, der man sich nur schwer entziehen kann. Die Gefühle, Ängste und Wünsche von Juni, aber auch allen anderen Personen kommen erstaunlich gut und nachvollziehbar beim Leser an. Aber schnell wird auch klar, dass in diesem Roman nicht alles schwarz und weiß ist, sondern man etwas weiter denken kann. das große Geheimnis um Juni wird dabei nur nach und nach entschlüsselt und man begibt sich auf eine wahre Achterbahn der Gefühle, Zweifel und Gedanken, die man sich unweigerlich macht. Was macht Identität aus, was bedeutet Familie und woran macht man diese Familie aus? Aber auch christliche Ansichten wurden gekonnt in den Roman verwoben, sodass sie schlüssig und sehr glaubhaft ankommen.Das Buch lebt durch jede Menge Gefühle, die wirklich gut vermittelt werden sowie viele Wendungen, die man so nicht vorausahnen kann. Eine Geschichte, in der man regelgerecht mitfiebert, sie miterlebt und sich ihr nicht entziehen kann. Ganz großes Kino und ein Buch, welches ich so schnell nicht wieder vergessen kann. 

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  • Junikäfer flieg

    Junikäfer, flieg

    tinstamp

    23. August 2016 um 18:26

    Seit langer Zeit steht dieses Buch auf meiner Wunschliste und nun ist es endlich eingezogen ...und wurde auch gleich gelesen. Und ich kann nur sagen: Schade, dass ich so lange damit gewartet habe! Dieser Roman hat mich von Anfang an gepackt und mich auf eine Achterbahn der Gefühle geschickt. Die kleine Juni (oder June im englischen Original) ist ein Mädchen, welches man sofort ins Herz schließt. Seit sie denken kann, ist sie mit ihrem Vater und dem gemeinsamen Wohnmobil durch die USA unterwegs....von Norden bis Süden und von Westen nach Osten. Sie ist aufgeschlossen und clever, fröhlich und liebt ihren Vater von ganzem Herzen, der sie auch unterrichtet. Als sie eines Tages mit ihrem Wohnmobil länger auf einem Kaufhausparkplatz stehen und auf ein Ersatzteil für den Wohnwagen warten müssen, entdeckt Juni eine Vermisstenanzeige. Darauf ist das Foto eines Kleinkindes und daneben ein computeranimiertes Bild des Mädchens, wie es nach sieben Jahren aussehen soll. Und Juni erkennt sich selbst darauf..... Juni wird neugierig und möchte mehr über sich erfahren und warum ihr Vater nie mit ihr an einem Ort bleibt und sie keine Freundinnen hat. Als Leser spürt man instinktiv, dass John, der Mann, den sie Vater nennt, der Entführer sein muss. Und doch ist er äußerst liebevoll zu Juni, lehrt sie viele wichtige Dinge des Lebens und gibt ihr Gottvertrauen. Im kleinen Örtchen Dogwood hingegen sucht Ella Edwards seit sieben Jahren nach ihrer verschwundenen Enkeltochter Natalie Ann. Sie fühlt, dass Natalie noch lebt und gibt trotz aller Widerstände nicht auf. Als man plötzlich das Auto findet, mit dem das kleine Mädchen damals entführt wurde, wird der Fall neu aufgerollt. Doch als der Wagen aus dem See gezogen wird, ist der Kindersitz leer und man findet auch keine Leiche. Der wunderbare Erzählstil des Autors lässt einem in diese so emotionale und herzzereißende Geschichte versinken. Man kann nicht glauben, dass John wirklich ein Kindesentführer sein soll und im Laufe des Romans stellt sich der Leser immer mehr die Frage, was damals wirklich passiert ist. Man spürt auf der einen Seite die Sehnsucht, die Juni hat, endlich die Wahrheit zu erfahren. Sie wünscht sich eine Familie, ein Zuhause und Freundinnen. Außerdem möchte sie wissen, woher sie kommt und was diese furchtbaren Albträume bedeuten, die sie schon jahrelang quälen..... Auch der Glaube spielt hier eine Rolle, wirkt aber nie aufdringlich. Er gibt aber vorallem der Großmutter Halt und lässt sie nicht aufgeben. Überraschende Wendungen erschaffen zusätzlich Spannung und die Geschichte bleibt sehr lange rätselhaft. Erst nach und nach erfährt man, was damals passiert ist und erst ganz am Schluss kommt die Wahrheit ans Licht. Die wichtigste Frage wird beantwortet und trotzdem bleiben noch einige wenige Punkte offen. Ich mag es überhaupt nicht, wenn das Ende zu offen bleibt, doch hier ist es (fast) perfekt, wie es ist. Schreibstil: Der Schreibstil von Chris Fabry ist wunderbar einfühlsam und voller Lebensweisheiten, ohne lehrreich zu wirken. Die Geschichte erscheint real, es ist nichts übertrieben oder unrealistisch. Die Figuren sind lebendig und vorallem Juni ist herzerfrischend. Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht von Juni in der Ich-Perspektive. Hier hat es der Autor es geschafft, die Gedanken und Gefühle einer Neunjährigen authentisch rüberzubringen. Aber es wird auch in der dreitten Person aus der Erzählperspektive von John, Sheriff Preston, Ella und William (Großeltern) und Sheila (einer Supermarktangestellten) berichtet, dessen Geschichten dem Roman das Gerüst geben. Allgemeines/Tipp: Zu "Junikäfer flieg" gibt es noch ein Buch des Autors, "Die Sinfonie des Himmels", indem Juni nochmals einen kleinen Auftritt hat....eine Art Nachfolgeband. Außerdem wird Ende August die Geschichte als DVD erscheinen. Ich habe sie mir schon bestellt, war allerdings etwas enttäuscht vom deutschen Trailer, wo man Juni einfach in Kate umbenannt hat und der Name mit dem englischen Originaltitel und dem deutschen Titel überhaupt nichts mehr gemeinsam hat. Auch der Ort ist ein anderer und Schi fahren kommt nie im Buch vor.... Auch ihre Mutter scheint im Film anders dargestellt zu werden.....die Synchronstimmen sind auch nicht das Gelbe vom Ei........aber ich werde mich einfach mal überraschen lassen.... Fazit : Ein sehr emotionales und zu herzengehendes Buch, das wunderbar geschrieben ist und gleichzeitig von der ersten bis zur letzten Seite spannend bleibt. Absolut gelungen und eines meiner Highlights des Jahres! Meine Leseempfehlung!

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    • 4
  • "... aber die Liebe ist die größte"

    Junikäfer, flieg

    Martinchen

    22. August 2016 um 18:14

    Klappentext: "Die neunjährige Juni hat ihr ganzes Leben mit ihrem Vater in einem Wohnmobil auf den Straßen Amerikas verbracht. Und bisher war sie eigentlich glücklich mit diesem Nomadendasein. Doch dann entdeckt sie durch Zufall ein Plakat mit einer Vermisstenanzeige. Und erkennt sich sofort wieder. Diese Entdeckung stellt ihr Leben auf den Kopf ..." Gleich auf der ersten Seite entdeckt die Protagonistin Juni das Plakat mit der Vermisstenanzeige, so dass der Leser sofort in die Geschichte hineingezogen wird und unbedingt wissen will, was passiert ist. Da Chris Fabry sein Handwerk versteht, wird die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Die Auflösung berührt tief und lässt Spielraum für die eigene Fantasie. Das Buch wird hauptsächlich aus Sicht der Hauptperson Juni erzählt. Juni ist ein pfiffiges, intelligentes Mädchen, das einem sofort ans Herz wächst. Wechselnde Perspektiven in Junis Heimatort, die dem Leser die Geschehnisse der Vergangenheit und der Gegenwart nahe bringen, erhöhen die Spannung, weil sie verschiedene Deutungen zulassen. Das Buch ist lebendig und emotional geschrieben, die Sprache ist klar und gut lesbar. Die Geschichte enthält viel Stoff zum Nachdenken, viele der Protagonisten haben viel Kummer erfahren und gehen sehr unterschiedlich damit um. Das Buch ist in einem christlichen Verlag (Gerth Medien) erschienen. So spielen die christlichen Werte eine große Rolle. Chris Fabry bindet sie wie selbstverständlich in die Geschichte ein, so dass das Buch auch Nichtchristen zu empfehlen ist. Das Cover zeigt ein fröhliches Mädchen, das über eine Wiese läuft - genau so habe ich mir Juni vorgestellt. Fazit: ein tiefgründiges und sehr berührendes Buch, das mehr als 5 Sterne verdient hat. Eine unbedingte Leseempfehlung von mir.  

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  • ... nicht mitten in der Halbzeit abbrechen, sondern bis zum Ende durchziehen (Seite 142)

    Junikäfer, flieg

    Taluzi

    20. August 2016 um 14:07

    Junikäfer reist mit ihrem Vater seit 7 Jahren durch Amerika. Sie hat schon viele Orte, Länder und Sehenswürdigkeiten gesehen. Ihr Vater brachte ihr Lesen, Schreiben und viel Wissenswertes über das Land bei. Aber Juni ist auch viel alleine. Als das Wohnmobil kaputt ist, bleiben sie auf dem Parkplatz eines Supermarktes längere Zeit stehen. Dort entdeckt Juni ein Plakat mit einer Vermisstenanzeige, auf dem Foto erkennt sie sich. Junikäfer gerät ins Grübeln, wer ist ihre Familie? Als der Supermarktleiter das Wohnmobil vom Parkplatz abschleppen lässt, kommen John und Juni erstmal bei Sheila unter. Sheila kümmert sich rührend um Juni und macht John klar, dass Juni ein normales Leben braucht mit Freundinnen und Schule. Bei Sheila sehen sie wie in den Medien, wie ein Wagen aus dem Wasser geborgen wird. Es ist der Wagen von Dana, deren Tochter vor 7 Jahren verschwand. Ella Edwards, die Oma des verschwundenen Kindes, glaubt fest daran, dass ihre Enkelin noch lebt. Was ist damals wirklich passiert? Die Geschichte ist lebendig und emotional erzählt. Hauptsächlich wird sie aus der Sicht von Juni erzählt in der Ich-Perspektive. Aber es gibt auch Perspektivenwechsel, da wird aus Ellas oder Prestons Sicht erzählt, dann aber im auktorialen Erzählerstil. Durch die Wechsel weiß ich als Leser immer etwas mehr und kenne schon einige Hintergründe der Geschichte. Aber erst am Ende löst der Autor Chris Fabry die ganze Geschichte und ihre Hintergründe auf. Gut gefallen haben mir die Diskussionen zwischen Sheila und John, über die Frage, was braucht ein Kind? Das machte nachdenklich. Rührend fand ich, wie John bemüht war, wirklich das Beste für Junikäfer zu machen. Dabei hat John selber keine gute Kindheit gehabt und selber nie erfahren was elterliche Liebe bedeutet. „Junikäfer, flieg“ ist im Gerth Medien Verlag erschienen, einem christlichen Verlag. Die Protagonisten sind gläubig und setzen ihre Hoffnungen in Gott. Die christlichen Werte werden hier mit in die Geschichte verflochten und erscheinen ganz selbstverständlich. Sie werden dem Leser nicht aufgezwungen. Das Buch ist tiefgründig, emotional und einfach lesenswert.

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  • Leserunde zu "Junikäfer, flieg" von Chris Fabry

    Junikäfer, flieg

    Arwen10

    Bei dieser Leserunde stehen die Teilnehmer schon fest. Wer möchte, kann sich mit eigenem Exemplar noch anschließen: Junikäfer flieg von Chris Fabry Zum Inhalt: Die neunjährige Juni hat ihr ganzes Leben mit ihrem Vater in einem Wohnmobil auf den Straßen Amerikas verbracht. Und bisher war sie eigentlich glücklich mit diesem Nomadendasein. Doch dann entdeckt sie durch Zufall ein Plakat mit einer Vermisstenanzeige. Und erkennt sich sofort wieder. Diese Entdeckung stellt ihr Leben auf den Kopf ... Chris Fabry ist eine tiefgründige Erzählung über die Sehnsucht eines Kindes nach Identität und Geborgenheit gelungen. Über Schmerz und Verzweiflung, die durch Gnade und Liebe geheilt werden - und eine sanfte Erinnerung daran, dass Gott die Fäden in der Hand hält und alle Dinge zum Guten wenden kann.

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    • 92
  • Egal wo du bist, wichtig ist nur das die Menschen dich lieben.

    Junikäfer, flieg

    claudi-1963

    20. August 2016 um 00:33

    Juni (Junikäfer) ein 9-jähriges Mädchen zieht mit ihrem Vater im Wohnwagen durch das Land. Überall wo es ihnen gefällt halten sie sich auf um irgendwann wieder weiterzufahren. Eines Tages stehen sie mal wieder auf einem Parkplatz eines Supermarktes und können nicht weiter, weil Ersatzteile fehlen für den Wohnwagen. Im Supermarkt sieht Juni dann einen Steckbrief eines vermissten Mädchens das aussieht wie sie und Junikäfer wird verunsichert was es mit ihr und diesem Plakat auf sich hat. Als der Leiter den Wohnwagen abschleppen will, finden sie bei Sheila einer Verkäuferin Unterschlupf. Und Junikäfer erlebt das erste Mal Mutterliebe, ein eigenes Bett und fühlt sich total wohl. Doch Junikäfer lässt das Plakat im Supermarkt nicht mehr los, was ist mit diesem Mädchen Natalie? Da sehen sie bei Sheila Nachrichten das man aus einem See ein sieben Jahre altes Auto geborgen wurde, mit einem leeren Kindersitz. Am nächsten Tag will John weiterziehen, aber Sheila bittet ihn Juni bei sich zu lassen. Doch Juni will John nicht alleine ziehen lassen und schleicht sich heimlich nachts in den Wohnwagen, schließlich will sie von ihrem Vater die Wahrheit wissen. Ist John den überhaupt ihr Vater ? Was ist vor sieben Jahren passiert, das Juni sogar Alpträume davon hatte ? Meine Meinung: Dieses Buch ist ein so emotional geschriebenes Werk, das mich total gepackt hat. Gleichzeitig war es so spannend das man es kaum weglegen konnte. Das Ende dieses Romans hat mich dann total zu Tränen gerührt. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen, die Leser werden es lieben. Dem Autor ist ein wirkliches Meisterwerk gelungen und mich würde es nicht wundern, wenn es so beliebt werden würde wie "Die Hütte". Ein Roman den ich mir gut vorstellen kann das er verfilmt werden könnte. Der Glaube spielt natürlich auch in diesem Buch eine Rolle und trotzdem denke ich werden es auch Leser lieben die mit dem Glauben nicht so viel zu tun haben. Man merkt auch am Schreibstil, das dieser Autor schon mehrere Bücher geschrieben hat. Am Ende des Buches bleibt für jeden Leser Platz seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Das Cover passt meiner Ansicht wunderbar zum Buch da ich mit diesem Junikäfer vor Augen hatte. Für mich kann es nur 5 von 5 Sterne für dieses Buch geben und ich kann es nur allen weiterempfehlen, lest es ihr werdet begeistert sein.

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  • Herzerwärmend und mitreißend

    Junikäfer, flieg

    Smilla507

    11. August 2016 um 21:11

    „Es ist egal, wo du bist, wichtig ist nur, dass du mit Leuten zusammen bist, die du lieb hast.“ (S. 109) Solange Juni zurückdenken kann fahren sie und ihr Papa kreuz und quer mit dem Wohnmobil durch Amerika. Nirgends bleiben sie für länger. Eines Tages entdeckt Juni, - auch liebevoll von ihrem Papa „Junikäfer“ genannt - im Supermarkt einen Aushang mit einer Vermisstenanzeige. Diese und das Foto treffen haargenau auf sie zu! Obwohl Juni bislang sehr glücklich war mit ihrem Leben beginnt sie sich zu fragen, wer sie suchen könnte. Ihre Mutter? Und wer ist eigentlich ihr Papa wirklich? Von nun an nimmt das Nomadendasein eine abenteuerliche Wendung... Die neunjährige Juni ist eine Protagonistin, die man einfach lieben muss! Die kleine Ich-Erzählerin ist pfiffig und trotz fehlender Schulbildung schlauer als man vermutet. Die Erzählperspektiven wechseln sich ab, auch die Erlebnisse von John (Junis Vater), Sheila (einer Supermarktangestellten) und Sheriff Preston sind u.a. Teil der Handlung. Während John und Juni wegen eines Motorschadens zunächst festsitzen wird in Dogwood ein Fund gemacht, der den Fall eines vor 7 Jahren verschwundenen Mädchens neu aufrollt. Chris Fabry weiß seine Leser zu fesseln. Er hat einen flotten Schreibstil, der durch meist kurze und klare Sätze besticht. Man fliegt förmlich durch die Handlung und ist gespannt auf die Entwicklungen. Viele Geheimnisse ranken sich um Juni, John und das Verschwinden des Mädchens vor 7 Jahren. Nach und nach werden diese gelüftet und nie war das Ende des Buches vorhersehbar, das mich total bewegte. Es ist kein Happy End im klassischen Sinne und überlässt noch einiges der Fantasie des Lesers. Wer – ebenso wie ich – wissen möchte, wie es mit Juni weiter ging sollte das Buch „Sinfonie des Himmels“ lesen, in dem sie eine kleine Rolle hat. Im Übrigen ein ebenso mitreißender Roman, allerdings ganz anders als „Junikäfer“. Fazit: „Junikäfer“ ist ein herzerwärmender, christlicher Roman mit Tiefgang und einer guten Portion Spannung!

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  • Chris Fabrys bester Roman!

    Junikäfer, flieg

    heaven4u

    11. August 2016 um 10:08

    Junikäfer ist 9 Jahre und kennt schon viel von Nordamerika, weil sie mit ihrem Papa in einem Wohnwagen lebt und immer herumreist. Ihr Papa tut alles für sie, nur sesshaft werden, das will er nicht. Als sie eines Tages ihr eigenes Bild auf einem Vermisstenplakat entdeckt, fragt sie sich wer sie wirklich ist. Als sie von der netten Verkäuferin Sheila für kurze Zeit aufgenommen werden, merkt sie wie toll es ist, in einem richtigen Bett zu schlafen und ein festes Heim zu haben. Doch welches Geheimnis trägt ihr Papa mit sich herum, dass er nicht an einem Ort bleiben kann? Ob es etwas mit dem Plakat zu tun hat? Von Chris Fabry habe ich bereits einige Bücher gelesen, die mich immer fesseln konnten, doch Junikäfer flieg ist mein Favorit. Dieses Buch hat mich gleich auf der ersten Seite gepackt und bis zur letzten Seite und darüber hinaus nicht losgelassen. Es enthält so viele wichtige Frage: Wer bin ich? Woher komme ich? Wie wichtig ist Familie? Ist es wichtig sich mit seiner Vergangenheit zu versöhnen? Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, so dass man Einblick in unterschiedliche Gedanken bekommt. Besonders lieb gewonnen habe ich natürlich Junikäfer, die mit ihren neun Jahren einen noch kindlichen Blick auf die Dinge hat. Dieses kleine Mädchen bringt so machen Erwachsenen durcheinander. Auf ihre eigene Art und Weise hat sie Jesus im Herzen, das spürt man auch beim lesen. Der Glaube spielt eine sehr wichtige Rolle – wie bei allen Büchern des Autors, dennoch darf es auch kritische Stimmen geben. Besonders gut fand ich hier die Figur des Sheriff Preston, dessen Frau gläubig ist, er aber selbst nicht, dennoch weiß er ihren Glauben zu schätzen. Natürlich fliegt man nur so durch die Seiten, auch wenn man das Buch bereits gelesen hat. Am Schluss sollte man Taschentücher griffbereit haben. Das Ende ist etwas offen, was daran liegt, dass Junikäfer in „Die Sinfonie des Himmels“ nochmal einen kleinen Auftritt hat. Aber gerade bei dieser Geschichte stört mich das gar nicht, weil man so noch eine Weil in dem Roman verharrt und überlegt, wie es wohl weitergegangen ist mit John und Junikäfer. Sehr positiv gefallen hat mir, dass selbst Nebencharaktere eine Geschichte hatten und näher beleuchtet werden, ohne dass es Längen gibt oder langweilig wird. Dieses Buch ist ein einziges Kopfkino – man möchte immer wieder darin eintauchen. Eine absolute Leseempfehlung!

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  • Eine Geschichte, die Herzen erobert

    Junikäfer, flieg

    Traeumerin109

    08. July 2016 um 19:11

    Juni führt ein Nomadenleben, gemeinsam mit ihrem Papa reist sie mit einem Wohnmobil durch Nordamerika, solange sie denken kann. Nirgendwo bleiben die beiden lange, ihr Zuhause ist die Straße. Junikäfer, so nennt Papa sie, hat schon mehr gesehen als die meisten anderen in ihrem Alter. Aber eines Tages entdeckt sie in einem Supermarkt das Bild eines vor sieben Jahren entführten kleinen Mädchens. Das stellt ihr komplettes bisheriges Leben auf den Kopf, denn auf dem Bild ist sie selbst zu sehen. Bedeutet das, dass ihr über alles geliebter Papa gar nicht ihr richtiger Papa ist?Mutig macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. „Eine Geschichte, die Herzen erobert“ So steht es auf der Rückseite des Buches, und tatsächlich: Mein Herz hat die Geschichte sehr schnell erobert. Es ist eine unglaublich bewegende Geschichte über ein aufgewecktes kleines Mädchen, das mir sofort ans Herz gewachsen ist. Am liebsten würde man den kleinen Junikäfer in den Arm nehmen. Da ist so viel Lebensklugheit in dem kleinen Mädchen, ein solcher Wissensdurst, aber gleichzeitig auch so viel Sehnsucht nach Geborgenheit. Auch der Papa ist eine ganz tolle Persönlichkeit, finde ich. Hier merkt man einfach, dass es beim Vatersein nicht darauf ankommt, ein Kind zu zeugen, sondern vor allem, ein Kind zu lieben. Und das tut er, aus ganzem Herzen. Es wird unglaublich schön beschrieben, wie er mit seinem Junikäfer umgeht, wie er ihr alles Wichtige beibringt oder schon beigebracht hat. Auch sie hängt ja total an ihm, durchaus verständlich, sogar nachdem sie erfahren hat, dass er nicht ihr richtiger Papa ist. Einfach ein bezauberndes Team, die beiden. Der Schreibstil von Chris Fabry ist auch sehr, sehr schön zu lesen. Er schafft es, die Dinge mit wenigen, treffenden Worten zu benennen, oft genug humorvoll und immer sehr einfühlsam. So habe auch ich als Leser etwas gelernt und gestaunt. Die Lebensweisheit, die ich in diesem Buch gefunden habe, ist in keinster Weise gekünstelt oder übertrieben in Szene gesetzt. Es passt einfach alles! Fazit: Nicht nur wunderbar geschrieben, sondern auch sehr tiefgründig und mitreißend. Ein Buch, das ich wirklich weiterempfehlen kann. Von mir klar volle Punktzahl.

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  • Leserunde zu "Die Bank unter der Linde" von Dorothea Morgenroth

    Die Bank unter der Linde

    Mia-S

    Ich gratuliere der lieben Laura, zu diesem Gewinn. Wir beginnen am 01. Juni  zu lesen. Und dann immer eine Woche für je 3 Kapitel (bzw. 4 Kapitel - am Ende). Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr  Anderen mit dabei bleibt, und wir zusammen  eine schöne Leserunde haben könnten.

    • 50
  • Auf der Suche nach der Wahrheit

    Junikäfer, flieg

    nadesa

    19. February 2016 um 00:21

    Seit sie denken kann, reist die kleine Juni mit ihrem Papa im Wohnmobil von Ort zu Ort. Eines Tages sieht sie ihr Bild auf einer Vermisstenanzeige und stellt somit ihr ganzes Leben in Frage. Ist sie selbst dieses Mädchen, das vor vielen Jahren entführt wurde und wer ist dieser Mann, der sich so liebevoll um sie kümmert und den sie für ihren Papa hält ? Es wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektvie des Mädchens geschrieben. Ihre unkomplizierte Art nimmt den Leser sofort gefangen. Man fiebert und rätselt mit, was wohl vor Jahren wirklich geschehen ist. Eine wichtige Rolle spielt auch die Oma von Juni. Sie hat nie die Hoffnung aufgegeben und war sich sicher, dass Juni noch lebt. Die Figur des Vaters hat mich besonders beeindruckt. Obwohl der Leser davon ausgehen muss, dass er ein Verbrechen begangen hat, möchte man ihn davor beschützen, dass er von der Polizei gefunden wird. Die Geschichte nimmt immer neue Wendungen und somit bleibt sie bis zum Schluss spannend. Dieser Roman hat mich sehr berührt und ich kann ihn nur weiterempfehlen. Junikäfer muss man einfach lieben !

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  • Ein Highlight der Bücherszene!

    Junikäfer, flieg

    Sonnenwind

    Für Notfälle wie diesen müßte man mehr als fünf Sterne vergeben können - so zehn oder so. Ich mußte mich mit aller Gewalt am Riemen reißen, um nicht zu heulen wie ein Schloßhund. Und dabei war es gar nicht gefährlich oder schmerzvoll, in keinem Moment! Aber von vorn: Juni tourt mit ihrem Vater durchs Land (wobei der Name eine Schnapsidee ist; im Original heißt sie June, was im Englischen ein gängiger Vorname ist, aber in deutscher Übersetzung einfach nicht funktioniert. Auch June Bug ist im Englischen kein Problem, aber Juni und dann Junikäfer ist schon etwas "strange"). In einem Supermarkt sieht sie ihr Gesicht auf einem Fahndungsplakat für vermißte Kinder. Die Polizei hat die Bilder mit einem Computer-Programm künstlich gealtert, und sie sieht sich wirklich sehr ähnlich. In diesem Moment fängt sie an zu fragen - und der Leser gleich mit. Und das bleibt so, bis zu den letzten paar Seiten. Liebevoll erzählt der Autor Junis Geschichte. Er selbst hat neun Kinder, und vielleicht muß man das auch, um diese Tiefe in ein einfaches Buch zu legen. Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gefesselt und nicht wieder losgelassen. Wieviel Aussage, Kraft und Leben kann ein fähiger Autor in ein Buch legen! Eigentlich ist die Handlung nicht zum Weinen, aber als Leser weiß man mehr als das Kind, und dann wird es manchmal schon hart. Und am Ende ist alles so bittersüß, daß man am liebsten gleich nochmal von vorn anfangen möchte! "Junikäfer flieg" ist der Vorgängerband von "Sinfonie des Himmels", aber die Bücher haben eigentlich nur Junis Person gemeinsam. Ich habe sie in der "falschen" Reihenfolge gelesen, aber das hat dem keinen Abbruch getan. Ich kann mir niemanden vorstellen, der nicht viel aus diesen Büchern für sich nehmen kann. Ein echtes Leseerlebnis!

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