Chris Fabry Mehr als mein Herz

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Inhaltsangabe zu „Mehr als mein Herz“ von Chris Fabry

Truman Wiley war einmal ein erfolgreicher Journalist und Kriegsberichterstatter. Doch inzwischen lebt er getrennt von seiner Frau. Und wegen seiner Spielschulden steht ihm das Wasser bis zum Hals. Er schafft es noch nicht einmal, seinen schwer herzkranken Sohn im Krankenhaus zu besuchen. Da bietet ihm seine Noch-Ehefrau eine Rettungsleine an: Er soll die Lebensgeschichte eines Bekannten aufschreiben, der wegen Mordes zum Tode verurteilt worden ist, seine Unschuld jedoch bis zuletzt beteuert. Truman lässt sich darauf ein und entdeckt bei seinen Nachforschungen schier Unfassbares. Schließlich wird er vor eine lebensverändernde Entscheidung gestellt ... Ein tief bewegendes Buch.

Richtig spannend und so gut geschrieben ... allerdings habe ich kurz vor Schluss geahnt, wie es ausgeht, das war etwas schade.

— cho-ice
cho-ice

Interessante Thematik im Buch.

— Seelensplitter
Seelensplitter

Ein Buch voller bewegender Momente und einem unvorhersehbarem Ende. Tolle Charaktere und toller Humor. :)

— Maerchentraum
Maerchentraum

Ein Buch das man nicht so schnell vergisst. Sehr gelungenes Werk.

— pallas
pallas

Ein Buch mit viel Spannung und einer überraschenden Wendung. Hat mich tief bewegt!

— Smilla507
Smilla507

Ich bin erstaunt, welche Wege Gott mit uns Menschen geht. Ein wirklich tolles Buch, obwohl ich lange brauchte um mit Trumann warm zu werden.

— MelE
MelE

Nach der Lektüre des Buches muss man erstmal durchatmen - was für eine Wendung!

— heaven4u
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    Mehr als mein Herz
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    31. December 2014 um 13:05

    Meine Meinung zum Buch: Mehr als mein Herz. Ein Buch was zum nachdenken anregt, das mitfiebern lässt und einem vor Staunen den Mund offen stehen lässt. Es fordert den Leser heraus, über das Thema "Todesstrafe" mehr als bisher nach zu denken.  Eigentlich ist der Journalist Truman am Ende. Seine Ehe ist an einem Punkt angelangt wo nur noch ein echtes Wunder den Zerbruch aufhalten kann. Truman muss lernen, nicht mehr weg zu laufen. Da fällt seiner Frau ein echt guter Gedanke ein. Doch wie wird Truman damit umgehen, wenn er es herausfindet, dass alles anders ist, als gedacht? Und dann macht auch noch seine Tochter einen sehr gewagten und lebensgefährlichen Schritt um ihrem Vater zu helfen, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Obwohl die ganze Lebenssituation dieser Familie ein einziges auf dem Glatteis laufen ist, schafft es Chris mir in diesem Buch starke Persönlichkeiten aufzuzeigen. Chris Fabry packt in seinen Roman starke Gefühle. Hoffnung aber auch Bangen. Er stellt klar, dass es nicht nur schwarz weiß gibt sondern viele Nuancen dazwischen. Auch wie er das Thema "Glauben" im Buch behandelt, finde ich authentisch, und nicht überladen oder überzogen. Nein, selbst Zweifel haben in diesem Buch Platz und bringen somit die ganze Geschichte oftmals noch mal in eine andere Richtung als zuerst vermutet. Einziges Manko für mich war, dass die Geschichte sich bis über die Hälfte erst einmal ziemlich gezogen hat, und sich dann Ereignis über Ereignis überschlagen hat. Und das es mehrere Erzähl-Formen im Buch gegeben hat, die sich dann wieder gedreht haben. Z.B. erst spricht Truman mich als Leserin an (Zumindest wirkte es so) dann war das aber auf einmal nicht mehr vorhanden. Sondern ich musste ich mich anders in die Geschichte hinein denken. Deswegen gibt es nur 4 Sterne.  Fazit: Ein Buch, das mich noch mal über das Thema Todesstrafe nachdenken lässt. Verpackt in einer spannenden Handlung. .

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  • Lebensgeschichten und Lebenslügen

    Mehr als mein Herz
    MelE

    MelE

    31. December 2014 um 09:15

    "Mehr als mein Herz" ist nun das dritte Buch, welches ich vom Autor Chris Fabry gelesen habe und wieder einmal hat er es geschafft mich zu überzeugen. Am Anfang wurde ich mit dem Protagonisten Truman nicht warm, denn ich empfand ihn als reichlich oberflächlich, was sich auch erst nach und nach zerstreuen konnte. Manchmal bleibt der erste Eindruck bestehen, aber hier kann ich sagen, das es immer noch Menschen unter uns gibt, die bereit sind sich zu verändern, auch wenn es ein schleichender Prozess ist. Natürlich kann dies nur geschehen, wenn man eine starke Familie hinter sich hat, die zu einem hält, egal, wie sehr man sie verletzt hat. Trumann ist ein Spieler, der alles Geld verprasst und sich deshalb im Visier eines Geldeintreibers befindet, der auch nicht davor zurückschreckt, Truemanns Ehefrau zu bedrohen. Truemann ist in meinen Augen sehr egoistisch und labil. Wie kann er sich aus den Fängen des Geldeintreibers befreien? Wird er es schaffen, sich an das Bett seines todkranken Sohnes Adrian zu begeben? Wird sich der Einfluss seiner Familie wohlwollend auf Trumann auswirken oder wird er, sobald es brenzlig wird abhauen, da er es nicht ertragen kann? Truemann ist in ganzer Linie ein Versager, der die große Chance bekommt ein Buch zu schreiben über einen Gefangenen, der unschuldig zum Tode verurteilt wird, ob sich dies bestätigen wird? Das Herz des Verurteilten, soll Adrian bekommen, dessen Lebenserwartung immer schlechter wird, je mehr wir im Buch voranschreiten. Die Hinrichtung von Terrell Conley ist festgesetzt und die Transplantation fast schon genehmigt. Wird Trumann seiner Gabe als Journalist gerecht werden? Emotional bietet "Mehr als mein Herz" seinen Lesern jede Menge Wut, aber es zeigt auch auf, wie groß Gottes Liebe zu uns Menschen ist. Christ Fabry hat einen unverwechselbaren Schreibstil und auch wenn jedes seiner Bücher andere Themen behandelt, haben sie einen Wiedererkennungswert für mich. Humorvoll und tiefgründig lässt er uns teilhaben an Trumanns Leben und die Veränderung die geschieht, auch wenn diese nicht gleich erkennbar ist. Ich fühlte mich sehr wohl beim Lesen und auch wenn ich das Ende als sehr schockierend empfunden habe, war es genau das, worauf der Autor die ganze Zeit über hingearbeitet hat. Absolut authentisch und wahrheitsliebend begegnen wir einer außergewöhnlichen Story, die sich mehr als "nur" in mein Herz bohrt. Absolute Leseempfehlung!  "Ich gebiete Euch, einander zu lieben, wie ich euch liebe. Die größte Liebe beweist der, der sein Leben für seine Freunde hingibt".  Johannes 15, 12+13

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  • Leserunde zu "Mehr als mein Herz: Roman" von Chris Fabry

    Mehr als mein Herz
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer weiteren Leserunde einladen: Der Verlag Gerth Medien stellt zwei Exemplare des Buches "Mehr als mein Herz“ von Chris Fabry zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! "Truman Wiley war einmal ein erfolgreicher Journalist. Doch diese Zeiten sind vorbei. Seinen Job ist er los, seine Frau hat sich von ihm getrennt und wegen seiner Spielschulden steht ihm das Wasser bis zum Hals. Er schafft es noch nicht einmal, seinen schwer herzkranken Sohn im Krankenhaus zu besuchen. Da bietet ihm seine Noch-Ehefrau eine Rettungsleine an: Er soll die Lebensgeschichte eines Bekannten aufschreiben, der wegen Mordes zum Tode verurteilt worden ist, seine Unschuld jedoch bis zuletzt beteuert. Und noch viel wichtiger: Der Mann möchte sein Herz Trumans Sohn spenden! Truman lässt sich darauf ein und entdeckt bei seinen Nachforschungen schier Unfassbares. Schließlich wird er vor eine lebensverändernde Entscheidung gestellt ... Ein tief bewegendes Buch, das mit dem Christy Award ausgezeichnet wurde. "  Den Link zum englischen Trailer findet ihr hier.                          Hier der Link zu Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=201&sku=816935 Bitte bewerbt euch bis zum 26. September hier im Thread und beantwortet die Frage, warum euch das Buch interessiert. Bitte beachtet, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine CHRISTLICHE Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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    • 156
  • "Herz(liche) Grüße aus der Todeszelle..."

    Mehr als mein Herz
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    27. October 2014 um 08:47

    Der an Spielsucht erkrankte Journalist Trumann Wiley hat eine große Summe an Schulden, eine kaputte Ehe und ist arbeitslos. Außerdem liegt sein Sohn, der seit seiner Geburt einen Herzfehler hat, sterbenskrank im Krankenhaus. Die Rechnungen stapeln sich und die Zeit, die für eine mögliche Herztransplantation bleibt, wird knapper. Da bietet seine Frau Ellen ihm an, ein Buch für ihren Bekannten Terrell zu verfassen, der im Gefängnis die letzten dreißig Tage bis zur Hinrichtung abwartet. Trumann soll für den laut eigener Aussage unschuldigen Mann festhalten, wie er im Gefängnis zu Gott gefunden hat. Und Terrell möchte nach seiner Hinrichtung sein Herz spenden: An Trumanns Sohn. Das Dilemma, dass voraussichtlich eine Person sterben wird und (entweder Terrell oder Trumanns Sohn) und es für dieses Problem keine zufriedenstellende Lösung geben kann, macht das Buch zu etwas Besonderem. Während bei anderen Büchern das Ende absehbar ist, bleibt es hier bis zum letzten Kapitel spannend. Der Leser ist bei der Suche nach einer Lösung hin- und hergerissen und kommt nicht drum herum, mitzufiebern. Der Schreibstil von Chris Fabry gefällt mir gut. Es gibt viele Dialoge, interessante Nebencharaktere und viele Fragen, die im Laufe der Geschichte geklärt werden müssen. Das Buch wird fast durchgängig aus Sicht von Trumann erzählt. Auch wenn Trumann durch seine vielen Fehler nicht die sympathischste Hauptperson ist, hat mir sein Humor sehr gefallen und mich trotz vieler ernster Themen oft zum Lachen gebracht. Meiner Meinung nach ist der Autor Chris Fabry ist für dieses Buch zu Recht mit dem Christy-Award ausgezeichnet worden. "Mehr als mein Herz" ist ein spannendes, humorvolles Buch, was zum Nachdenken anregt, erschüttert und in Erinnerung bleibt.

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  • Lebensgeschichten und Lebenslügen

    Mehr als mein Herz
    MelE

    MelE

    21. October 2014 um 17:00

    "Mehr als mein Herz" ist nun das dritte Buch, welches ich vom Autor Chris Fabry gelesen habe und wieder einmal hat er es geschafft mich zu überzeugen. Am Anfang wurde ich mit dem Protagonisten Truman nicht warm, denn ich empfand ihn als reichlich oberflächlich, was sich auch erst nach und nach zerstreuen konnte. Manchmal bleibt der erste Eindruck bestehen, aber hier kann ich sagen, das es immer noch Menschen unter uns gibt, die bereit sind sich zu verändern, auch wenn es ein schleichender Prozess ist. Natürlich kann dies nur geschehen, wenn man eine starke Familie hinter sich hat, die zu einem hält, egal, wie sehr man sie verletzt hat. Trumann ist ein Spieler, der alles Geld verprasst und sich deshalb im Visier eines Geldeintreibers befindet, der auch nicht davor zurückschreckt, Truemanns Ehefrau zu bedrohen. Truemann ist in meinen Augen sehr egoistisch und labil. Wie kann er sich aus den Fängen des Geldeintreibers befreien? Wird er es schaffen, sich an das Bett seines todkranken Sohnes Adrian zu begeben? Wird sich der Einfluss seiner Familie wohlwollend auf Trumann auswirken oder wird er, sobald es brenzlig wird abhauen, da er es nicht ertragen kann? Truemann ist in ganzer Linie ein Versager, der die große Chance bekommt ein Buch zu schreiben über einen Gefangenen, der unschuldig zum Tode verurteilt wird, ob sich dies bestätigen wird? Das Herz des Verurteilten, soll Adrian bekommen, dessen Lebenserwartung immer schlechter wird, je mehr wir im Buch voranschreiten. Die Hinrichtung von Terrell Conley ist festgesetzt und die Transplantation fast schon genehmigt. Wird Trumann seiner Gabe als Journalist gerecht werden? Emotional bietet "Mehr als mein Herz" seinen Lesern jede Menge Wut, aber es zeigt auch auf, wie groß Gottes Liebe zu uns Menschen ist. Christ Fabry hat einen unverwechselbaren Schreibstil und auch wenn jedes seiner Bücher andere Themen behandelt, haben sie einen Wiedererkennungswert für mich. Humorvoll und tiefgründig lässt er uns teilhaben an Trumanns Leben und die Veränderung die geschieht, auch wenn diese nicht gleich erkennbar ist. Ich fühlte mich sehr wohl beim Lesen und auch wenn ich das Ende als sehr schockierend empfunden habe, war es genau das, worauf der Autor die ganze Zeit über hingearbeitet hat. Absolut authentisch und wahrheitsliebend begegnen wir einer außergewöhnlichen Story, die sich mehr als "nur" in mein Herz bohrt. Absolute Leseempfehlung!  "Ich gebiete Euch, einander zu lieben, wie ich euch liebe. Die größte Liebe beweist der, der sein Leben für seine Freunde hingibt". Johannes 15, 12+13

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  • Ein Buch voller bewegender Momente und einem unvorhersehbarem Ende

    Mehr als mein Herz
    Maerchentraum

    Maerchentraum

    19. October 2014 um 16:25

    Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Auf dem Bild zu sehen, sind zwei sympathische Männer. EInmal Tru, die Hauptperson des Buches und Vater des unten zu sehenden jungen Mannes, Adrian. ich finde, dass beide Personen auf dem Bild sehr sympathisch wirken. Auch die Farb- und Schriftwahl gefällt mir sehr gut. :) Inhalt: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil des Autors ist wirklich wundervoll. Er schreibt flüssig und interessant und auch sein Humor in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen. Auch die Schriftgröße ist angenehm groß, wodurch das Lesen noch mehr Spaß macht. Die Personen sind wirklich gut beschrieben. Bei allen Hauptpersonen kommen die Gefühle und Ängste gut rüber. Der Autor versteht es, die Protagonisten den Lesern näher zu bringen und sie den Lesern ans Herz wachsen zu lassen. Das ist nicht so einfach. Mir waren die Hauptpersonen auch alle sympathisch, mit all ihren Fehlern und Schwächen. Wie bei den bisherigen Büchern, die ich von Fabry gelesen habe, ist es auch bei diesem Buch so, dass das Buch  vom Thema her, nicht so leicht zu lesen ist. Es geht einem ans Herz, was passiert. Es sind Schicksale, die bewegen.  Die Hauptperson, Tru, die viele Fehler begangen hat und nun langsam versucht es wieder gut zu machen und die verletzte Familie und der Versuch, wieder zueinander zu finden, stehen hier im Mittelpunkt des Buches. Nebenher geht es auch darum, ein Buch über Conley, einem verurteilen Mörder, der noch 30 Tage bis zur Todesstrafe auszusitzen hat, zu schreiben, damit Trus herzkranker Sohn dessen Herz bekommen kann. Zu den Buchrecherchen stößt Tru dabei auf einige Hinweise, die ihn zu einer schweren Entscheidung bringen wird. Mir war schon vor dem Lesen klar, worauf er stoßen würde und so stellte sich für mich nur die Frage, "Wann findet er es raus und wie beeinflusst das die Geschichte". Die Person, die damit in Verbindung steht, war auch die Person, die ich mir beim Lesen gedacht hatte. Trotzdem kam es zum Schluss dann doch noch zu einer sehr überraschenden Wendung, mit der wahrscheinlich keiner gerechnet hätte. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, so wie das bei Fabrys tollen Schreibstil zu erwarten war, trotzdem fand ich, dass sich das Buch an einigen Stellen etwas gezogen hat. Bis zur Mittes des Buches geht es hauptsächlich um die Gedanken der Protagonisten und der Fall selber wird erst zum Ende des Buches wirklich angegangen. Dann aber doch noch mit voller Fahrt voraus. Was mich allerdings noch gestört hat war, dass das Buch für mich persönlich keinen richtigen Abschluss hatte und einige Dinge für mich nicht richtig Sinn ergaben. Besonders, was das Ende anging. Es gab Fragen, die ich da gerne noch beantwortet gehabt hätte, bzw. etwas besser aufgelöst.  Das Ende war nichtsdestotrotz schockierend und bewegend und Tru hat zum Ende des Buches dann doch noch eine Entscheidung für Gott getroffen. Auch, wenn das meiner Meinung nach, etwas zu plötzlich kam. ;) Für mich persönlich aber nicht so gut, wie z.B. "Die Symphonie des Himmels.". :) Fazit: Ein sehr gut zu lesendes Buch, voller bewegender Momenten. Mit interessanten Charakteren und einem schockierenden und unvorhersehbarem Ende. Absolut empfehlenswertes Buch.

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  • Sehr bewegender unvorhersehbarer Roman

    Mehr als mein Herz
    pallas

    pallas

    19. October 2014 um 09:54

    Dieses Buch " Mehr als mein Herz" ist eine wahre Kostbarkeit, denn über eine dramatische, fesselnde Story können wir miterleben, wie Gott vermeintlich verschlungene Wege geht und sich dann doch als die einzig richtigen und für die gute Lösung geradlinigsten und besten Pfade erweisen. Wenn man diesen Pfaden voll Vertrauen folgt, erhält der damit verbundene Weg zum Ziel einen tieferen Sinn. Truman Wiley, früher ein sehr erfolgreicher Jouralist, lebt ohne Perspektive auf eine bessere Zukunft. Er ist ein Spieler. Getrennt von seiner Familie lebend verursacht er durch seine Leidenschaft immer mehr Schulden. Sein Sohn ist todkrank und braucht ein neues Herz. In der Story des Buches erfahren wir von Terrell Conley als einem zu Tode Verurteilten. Besonders dramatisch an dieser Romanfigur ist, dass Terrell unschuldig verurteilt wurde. Im Indizienprozess spachen alle Beweise jedoch gegen ihn. Terrell war in seinem füheren Leben alkoholabhängig und fand im Zuchthaus in der ihm verbleibenden Zeit bis zur Hinrichtung zu Gott. Eine Stelle in der Bibel spricht ihn ganz besonders an: Johannes Kap. 15 Vers 12-13 "Ich gebiete Euch, einander zu lieben, wie ich euch liebe. Die größte Liebe beweist der, der sein Leben für seine Freunde hingibt". Diese Stelle blüht in seiner Seele auf und wird zum zentralen Inhalt der Heilsbotschaft für ihn. So bietet Terrell Conley schließlich an, dem herzkranken Sohn Truman Wileys sein Herz zu spenden. Truman wird von seiner Ehefrau gebeten über diesen besonderen Mann ein Buch zu schreiben. Er entschließt sich folglich darüber zu berichten - Terrells Leben der ein Zeichen der Liebe setzen will und sein eigenes Herz spendet um Leiden zu lindern. Je tiefer sich Truman in die Marterie einarbeitet merkt er, dass Terrell tatsächlich die Wahrheit spricht und er folglich unschuldig hingerichtet werden soll. Was soll Truman nun tun? Conleys Freiheit würde automatisch den Tod seines Sohnes bedeuten. Aber würde andererseits sein Sohn mit einem Herzen eines Mannes leben wollen, der unschuldig gestorben ist? Eigentlich wäre ja dann Truman ein Mörder, wenn er die offensichtliche Unschuld des „Herzspenders“ aus egoistischen Gründen verschwiege. Diese packende, mitreißende Story ist ein Plädoyer für die Wahrheit und die Liebe Gottes. Gott macht aus allem das Beste. Jeder Mensch erhält seinen Weg hier auf Erden von Gott in Liebe gewollt vorgezeichnet. Diesen Weg sollte der Mensch im Laufe seines Lebens möglichst nicht verlassen, denn auf Abwegen lauert das Unglück.  Das Buch hat mich emotional sehr mitgenommen. Ein unglaublich dramatisches Thema wird über hervorragende Erzähltechnik perfekt, authentisch und bis ins Detail glaubwürdig inszeniert. Kein Wunder also, dass meine Gefühle turbulent im Geschehen mitgerissen wurden. Höhen und Tiefen, Abgründe und Hoffnung, Leben und Tod spannen unglaublich schöne erzählerische Bögen in diesem herrlichen Werk. Der Autor Chris Fabry gönnt dem Leser über humorvolle Episoden Atempausen, schafft dadurch aber auch sehr geschickt ab und zu die notwendige Distanz zum eigentlich sehr ernsten Thema. Geschickt deswegen, weil durch diese kurzen Abstände die jeweils danach folgenden, emotional spannenden Situationen mit umso größerer Wucht, umso mitreißenderem Effekt wirken. So ist dieser Roman nicht an einer einzigen Stelle langweilig, ganz im Gegenteil! Durch den vordergründigen Krimi-Charakter ist er ein echter „Page-Turner“ und fesselt bis zum unerwarteten Schluß. Über das Ende möchte ich keine Worte verlieren. Ich gönne jedem Leser die zu keinem Zeitpunkt zu vermutende Auflösung der Story. Gerade dieses spannende unfassbar emotionale Ende möchte ich jedem geneigten Leser nicht verraten. Nur so viel: Größtes Lob für den Autoren Chris Fabry, der dieses spannende, unvorhersehbare Ende ersonnen hat. Gottes Botschaft an die Menschen ist eindeutig - wende Dich ihm zu und übergebe Dein Leben in seine Hände. Diese Story wird mir lange in Erinnerung bleiben und so kann ich es nicht nur empfehlen, sondern möchte alle ermuntern diesen grandiosen Roman zu lesen, die ein solches Thema interessant finden. Enttäuschung AUSGESCHLOSSEN! Chris Fabry erhielt mehr als zu Recht für diesen Roman den begehrten Christy Award Preis.

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  • Ein tief bewegendes Buch!

    Mehr als mein Herz
    Smilla507

    Smilla507

    „(...) ein zorniger Reporter kann sehr unangenehm werden.“ (S. 464) Truman Wiley ist ein bekannter, aber arbeitsloser Journalist, spielsüchtig, hoch verschuldet und lebt getrennt von Ehefrau und Familie. Eines Tages unterbreitet ihm seine Ehefrau ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann: Er soll ein Buch schreiben über den zum Tode verurteilten Terell Conley. Dieser möchte Trumans herzkrankem Sohn Adrian nach seiner Hinrichtung sein Herz spenden. Doch die Zeit rennt, denn Adrians Leben hängt am seidenen Faden und bis zur Hinrichtung sind es nur noch 30 Tage... Bei seinen Recherchen stößt Truman auf Ungeheuerliches. Er muss sich entscheiden zwischen dem Leben seines Sohnes und der Wahrheit. Hat man einen Fabry Roman gelesen will man alle lesen! Hätte ich nicht bereits ein fantastisches Buch dieses Autors gelesen, wäre ich wohl vor den Themen zurück geschreckt: Herztransplantation, Todeszelle, Spielsucht... Nein, attraktiv wirkt der Inhalt auf den ersten Blick nicht gerade. Aber da ich von der „Sinfonie des Himmels“ so begeistert war, musste ich auch das neueste Buch aus Chris Fabrys Feder lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Truman ist nicht gerade der Vorzeige-Ehemann bzw. Vater. So schafft er es beispielsweise nicht seinen Sohn im Krankenhaus zu besuchen. Den Gehaltsvorschuss für das Buch verspielt er erst einmal. Mit dem Glauben seiner Frau möchte er nichts zu tun haben. Man möchte ihn schütteln. Aber er macht eine langsame Wandlung durch. Würde er mir im realen Leben begegnen, würde ich ihn als zynischen Egoist abstempeln. Durch das Buch, das hauptsächlich aus seiner Perspektive erzählt wird, gewinnt man Einblicke „hinter die Fassade“; in sein Gefühlsleben und seine Vergangenheit, wodurch er sich zum sympathischen Unsympath entwickelt. Dadurch, dass Truman mit dem christlichen Glauben nicht viel am Hut hat, ist die Story in dieser Hinsicht nicht so tiefgehend, man wird allerdings gezwungen, sich mit der Todesstrafe und Transplantationen auseinander zu setzen. Und obwohl man meinen sollte, dass dieses Buch prädestiniert ist zum Tränen vergießen, musste ich doch über so manche lustige Formulierung von Truman lachen. Je weiter die Handlung voran schreitet desto spannender wird es. Irgendwann findet man sich in einem Krimi wieder und kann das Buch beim besten Willen nicht mehr aus der Hand legen. Ich fühlte mich häufig an John Grisham-Verfilmungen oder „Dead Man Walking“ erinnert. Das Ende bietet überraschende Wendungen und ich kann nur den Tipp geben: Taschentücher parat halten! Fazit: Chris Fabry ist zu Recht Gewinner des Christy Award und man sollte sich seine Bücher nicht entgehen lassen. Egal um welche Themen es geht!

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    • 4
  • Spannend und unberechenbar bis zum Schluß

    Mehr als mein Herz
    Arwen10

    Arwen10

    24. September 2014 um 14:06

    Truman Wiley war einmal ein erfolgreicher Journalist. Doch schon lange verdient er kein Geld mehr. Er hat die Familie verlassen, zahlt seiner Frau keinen Unterhalt mehr, weil er pleite ist. Die Tochter musste deshalb das College verlassen und sein Sohn liegt im Krankenhaus und wartet auf ein Spenderherz. Da bekommt Truman von seiner Frau ein Angebot, er soll die Lebens- und Bekehrungsgeschichte eines Mörders aufschreiben. Truman bekommt dafür Geld und sein Sohn das Herz des zum Tode verurteilten. Wie immer schafft es Fabry, die Figuren so zum Leben zu erwecken, dass man ein Teil ihres Lebens wird. Truman ist vordergründig ein Versager, der als Vater und Ehemann komplett ausgefallen ist. Im Laufe der Geschichte hat man aber das Gefühl, dass es nicht alles ist. Nach und nach entdeckt man ein Stück von Truman. Leider wird diese Entwicklung durch den Ausgang der Geschichte gestoppt. Mir hat von daher das Ende leider nicht gefallen. Zum einen kann man darüber streiten, welches Leben nun verdient , weiterzuleben. Ein junger Mensch, der alles noch vor sich hat, ein Mensch der viel schlechtes getan hat, ein Mörder ? Wenn man es aus der ewigen Perspektive betrachtet, sind nicht alle auf den Tod gut vorbereitet. Natürlich verstehe ich die Bedeutung vom Ende des Buches, trotzdem gefällt es mir nicht. Die Themen Todesstrafe und Organtransplantation sind zudem zwei sehr schwierige Themen, die viel Diskussionen herausfordern.  Nicht immer ist eine Organtransplantation von Erfolg gekrönt, abgesehen von der medizinischen Seite, dass nicht zweifelsfrei feststeht, ob der Spender auch wirklich tot ist, da es ständig neue Geräte gibt, die wieder mehr messen können, als vorherige. Dazu die Todesstrafe, wo es immer wieder zu Justizirrtümern kommt. Nur um ein paar Überlegungen zu nennen. Dem Autor ist es außerordentlich gut gelungen, die inneren Konflikte einzufangen. Die handelnden Personen bleiben einem nicht fremd. Teilweise so ab Mitte des Buches geht das Buch in Richtung Krimi/Thriller, was zusätzliche Spannung erzeugt, die ich jetzt nicht unbedingt gebraucht hätte. Mir fehlen ernsthafte Gespräche zwischen Truman und seinen Kindern und Truman und seiner Frau. Truman ist auf dem Weg, trotz der Einsicht, dass Klärungsbedarf ist, schweigen sie. Es werden nur die akuten Dinge angesprochen. Mir hat das Buch insgesammt recht gut gefallen, weil es Fabry versteht, so zu schreiben, dass man gefesselt ist. Das Ende soll wahrscheinlich so sein, dass es zu Diskussionen auffordert. Es ist spannend, da bis zum Schluß der Ausgang der Geschichte offen bleibt. Zwischendurch überlegt man als Leser, ob nun wirklich der Mörder in der Todeszelle sitzt. Ein Buch das herausfordert, über eigene Positionen nachzudenken.

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  • Ein sehr mitreißender Roman

    Mehr als mein Herz
    heaven4u

    heaven4u

    10. September 2014 um 13:45

    Truman Wiley, arbeitsloser Jornalist, spielsüchtig und von seiner Frau getrennt lebend ist ein Egoist ohne Gleichen. Wichtig ist nur, dass er einen Vorteil hat. Doch das Leben meint es nicht gut mit ihm, er bekommt keine Arbeit, steckt bis zum Hals in Schulden und sein herzkranker Sohn wird bald sterben, wenn es kein Wunder gibt. Da macht ihm seine Noch-Frau ein Angebot, von dem er so gar nicht begeistert ist, aber es ist die einzige Chance für seinen Sohn. Er soll für einen Todeskandidaten, dessen Hinrichtung in 30 Tagen ist, seine Biografie schreiben und zeigen, dass er unschuldig ist und wie er zu Gott fand. Dafür würde Terrell Conley seinem Sohn sein Herz spenden. Doch ist er wirklich so unschuldig wie er vorgibt oder hat er den Mord wirklich begangen? Truman verstrickt sich immer tiefer in diesen Fall und begibt sich auf gefährliches Terrain. Bücher von Chris Fabry sind immer ein Garant für wunderbare Unterhaltung mit Tiefgang, die einem noch eine ganze Weile nachgeht. So ging es mir auch mit diesem Buch! Mehr als mein Herz ist wirklich in keiner Weise vorhersehbar. Immer wieder gibt es unverhoffte Wendungen und Entscheidung. Das Ende ist ein einziges Feuerwerk der Gefühle! Besonders gefallen hat mir, dass Faby aus Sicht von Truman schreibt, obwohl ich anfangs dachte was das für ein Mensch ist. Er ist so egoistisch und auf sich bedacht, verspielt seinen letzten Cent und den von anderen, vor Krankenhausbesuchen drückt er sich wo er kann. Wer will so einen Mann als Ehemann und Vater haben? Er hat sich nie um seine Kinder gekümmert, war lieber in irgendwelchen Krisengebieten als Jornalist unterwegs anstatt seine Kinder und seine Frau zu unterstützen. Besonders ist auch, dass Truman kein Christ ist und dies auch auf sehr lange Zeit hin rigeros ablehnt. Es gibt auch keine Spontan-Bekehrung wie es oft der Fall ist in christlichen Büchern, das rechne ich dem Autor hoch an, denn das ist im richtigen Leben auch eher unrealistisch. Auch die anderen Charaktere haben ihre guten und schlechten Seiten. Was anfangs als harmloser Roman beginnt, entpuppt sich ab der Hälfte als ein Thriller der einen atemlos durch die Seiten rasen lässt, weil man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Todesstrafe und Organspende sind zwei wichtige Themen, zentrale Rolle spielt aber der Glaube und die Versöhnung mit der Vergangenheit und dass nicht jeder der es vorgibt auch unschuldig ist. Da die Geschichte die meiste Zeit aus Trumans Sicht geschrieben ist, wird man als Christ sehr herausgefordert sich seinen Zweifeln gegenüber dem Glauben seiner Frau zu stellen und sich selbst zu hinterfragen warum man glaubt. Die Entwicklung der Charaktere ist sehr glaubwürdig und bleiben im Kopf hängen. Die bildhafte Sprache des Autors lässt sofort ein lebhaftes Kopfkino zu. Meine absolute Leseempfehlung für diesen Roman! Zur Recht hat der Autor dafür den begehrten Christy Award bekommen!

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  • Leserunde zu "Junikäfer, flieg" von Chris Fabry

    Junikäfer, flieg
    SarahRomy

    SarahRomy

    Nachdem uns die "Sinfonie des Himmels" (by Chris Fabry) so gut gefallen hat, möchten ein paar Leser und ich gerne gemeinsam den Vorgängerband "Junikäfer, flieg" lesen. Wer möchte, kann sich uns gerne in dieser Leserunde anschließen :) Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 13.07. Danach können wir hier gerne einen gemeinsamen Starttermin ausmachen :) Beide Bücher "Junikäfer, flieg" und "Sinfonie des Himmels" können unabhängig voneinander gelesen werden. Wer das Buch nicht zu Hause im Bücherregal stehen hat, kann es sich entweder direkt beim Verlag http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816641 oder z. B. auch bei Amazon bestellen http://www.amazon.de/Junik%C3%A4fer-flieg-Roman-Chris-Fabry/dp/3865916414/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1404574659&sr=1-1&keywords=junik%C3%A4fer+flieg

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