Coco Chanel & Igor Strawinsky

von Chris Greenhalgh 
4,6 Sterne bei14 Bewertungen
Coco Chanel & Igor Strawinsky
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Lesenswerte Geschichte einer Liebe zwischen zwei Ausnahme-Talenten.

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Außergewöhnlicher, wunderbar poetischer Roman über die stürmische Affäre zweier Ausnahmekünstler

Alle 14 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Coco Chanel & Igor Strawinsky"

Die wahre Geschichte einer amour fou
1913 findet in Paris die Uraufführung des Balletts „Le sacre du printemps” statt. Der Komponist Igor Strawinsky wird für seine radikal neue Musik ausgepfiffen. Doch im Publikum befindet sich eine Frau, die von den dissonanten Rhythmen wie berauscht ist und spürt, dass diese Musik genauso bahnbrechend modern ist wie ihre Modekreationen: Coco Chanel. Es sollen noch sieben Jahre vergehen, ehe sie sich das erste Mal persönlich kennenlernen – und sich zwischen den beiden exzentrischen Künstlern eine leidenschaftliche aber höchst delikate Liebesaffäre entspinnt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442743162
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:11.10.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    charlottecoles avatar
    charlottecolevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Lesenswerte Geschichte einer Liebe zwischen zwei Ausnahme-Talenten.
    Die Geschichte einer Liebe zwischen zwei Ausnahme-Talenten

    Ich bin kein wahnsinnig großer Fan von Büchern, die im Präsens geschrieben sind ... auf dieses hier trifft das zu, und trotzdem hat es mir gefallen. Der Bogen der Geschichte ist gut gespannt, die Eigenheiten der Charaktere gut eingefangen ... Auch wenn es mir manche der Beschreibungen ein wenig zu blumig waren. Aber der Charakter von Coco Chanel wird wunderschön detailliert beschrieben, fast wie eine Studie dieser Frau. Lesenswert!

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    RosaEmmas avatar
    RosaEmmavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Außergewöhnlicher, wunderbar poetischer Roman über die stürmische Affäre zweier Ausnahmekünstler
    Leidenschaft und Inspiration


    „Amour Fou” par excellence

    Coco Chanel & Igor Strawinsky von Chris Greenhalgh beschreibt die stürmische Affäre der Modeschöpferin Coco Chanel und dem Komponisten Igor Strawinsky im Paris der zwanziger Jahre. Als Coco als junge Modeschöpferin im Jahre 1913 die Premiere des Balletts von Strawinskys Le sacre du printemps miterlebt, ist sie fasziniert von dieser für die damalige Zeit radikalen musikalischen Revolution, für die das Publikum jedoch noch nicht reif ist. Die Uraufführung endet in einem Skandal, der Komponist wird für seine Dissonanzen ausgepfiffen.

    Leidenschaft und Inspiration

    Nach sieben Jahren lernt Coco Chanel den introvertierten Komponisten erstmals persönlich kennen und fühlt sich sofort sehr von ihm angezogen. Sie lädt den im französischen Exil lebenden mittellosen Strawinsky und seine Frau und Kinder in ihre Villa in Garches ein. Dort beginnt die leidenschaftliche Affäre der beiden exzentrischen Persönlichkeiten, die Coco zu ihrem weltberühmten Parfum Chanel No. 5 inspiriert und Strawinsky neue Kreativität verleiht.

    Chris Greenhalgh: Britischer Poet ersten Ranges

    Cocos und Igors Geschichte wird mit einer „wunderbare Sprache“ und mit viel Liebe zum Detail erzählt. Es ist eine eher untypische Liebesgeschichte, die nie ins Banale abgleitet und bei der beide Persönlichkeiten in ihrer ganzen Komplexität dargestellt werden.

    Coco Chanel & Igor Strawinsky ist der erste Roman von Chris Greenhalgh, einem britischen Dichter und Schriftsteller, der 1963 in Manchester geboren wurde. Er hat bisher drei Gedichtbände und zwei Romane veröffentlicht und das Drehbuch für die Verfilmung seines o.g. Romans geschrieben.

    Sehenswerte Verfilmung

    Coco & Igor wurde von Jan Kounen mit dem Chanel-Model Anna Mouglalis und dem schwedischen Star Mads Mikkelsen verfilmt. Der Film schwelgt in schönen Bildern und ist nicht nur für jeden Chanel-Fan sehenswert.

    Weitere Informationen zu Chris Greenhalgh findet ihr auf seiner Website www.chris-greenhalgh.com.

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    Janine2610s avatar
    Janine2610vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Interessanter Lesestoff über die Beziehung der großen Modeschöpferin Coco Chanel zu dem Komponisten Igor Strawinsky.
    Mode, Musik und eine außergewöhnliche Affäre

    Der Klappentext:

    1913 findet in Paris die Uraufführung des Balletts „Le sacre du printemps” statt. Der Komponist Igor Strawinsky wird für seine radikal neue Musik ausgepfiffen. Doch im Publikum ist eine Frau, die von den dissonanten Rhythmen wie berauscht ist und spürt, dass diese Musik genauso bahnbrechend modern ist wie ihre Modekreationen: Coco Chanel.
    Es vergehen sieben Jahre, bis der Choreograf Sergej Diagilew Coco mit dem inzwischen aus Russland nach Paris geflohenen Igor Strawinsky bekannt macht. Coco Chanel lädt den mittellosen Komponisten ein, mit seiner lungenkranken Frau und den Kindern in ihrer luxuriösen Villa in Garches zu wohnen und dort in Ruhe sein Frühlingsopfer zu überarbeiten, während sie mit Chanel Nr. 5 das erste synthetische Parfüm kreiert. Hier entspinnt sich eine leidenschaftliche und höchst delikate Liebesaffäre zwischen den beiden exzentrischen Künstlern ...

    Meine Meinung:

    Coco und Igor treffen beide zu einem Zeitpunkt ihres Lebens aufeinander, wo sie anfällig für die Leidenschaft des jeweils anderen sind.
    Coco ist alleinstehend, hat sich gerade erst einigermaßen von dem Tod ihres Exfreundes Boy erholt und Igors Beziehung zu seiner Ehefrau Jekaterina ist größtenteils von Bitterkeit und Askese geprägt, sodass es dem Komponisten "leicht" gemacht wird, eine Liaison mit Coco einzugehen. - Und das auch noch im selben Haus, in dem Jekaterina und seine 4 kleinen Kinder leben.

    Also ich muss ehrlich sagen, das fand ich schon echt dreist von den beiden. Wie konnten die zwei nur glauben, dass niemand etwas davon mitbekommt? Sowohl Jekaterina, obwohl durch ihre Tuberkulose geschwächt, als auch die Kinder UND das Hauspersonal besitzen genug Einfühlungsvermögen um derartige Veränderungen wahrzunehmen. Selbst als Coco und Igor dann ahnen, dass die anderen Hausbewohner evtl. etwas von der Affäre wissen, hören sie nicht auf, oder werden gar vorsichtiger. Da kann man es mir wohl nicht verübeln, dass ich keine Sympathie für die beiden aufbringen konnte.
    Coco ist überhaupt eine mir unsympathische Frau. So emanzipiert und stark sie in dem Buch auch beschrieben wird, mit ihrem kühlen, distanzierten Charakter und der Art, dass immer alles nach ihrer Nase tanzen muss, bin ich nicht klar gekommen. Und dem Eindruck, dass sie Igor nur als kurzzeitiges "Spielzeug" benutzt hat, konnte ich mich bis zum Schluss, wo sie dann auch noch kurz vor ihrem Tod an die Zeit mit Igor gedacht hat, nicht erwehren.

    Igor ist da wohl schon ein netterer Geselle, aber dass er eine Affäre mit einer Frau eingeht, die im selben Haus wohnt, wie seine Ehefrau und seine Kinder, ist in meinen Augen trotzdem "unter aller Sau".
    Obwohl Jekaterina die hauptsächlich Leidtragende in der ganzen Geschichte ist, habe ich nicht so richtig Mitleid mit ihr empfunden. Warum? Tja, dieses ewig kranke, jammernde Ding hatte einfach was Abstoßendes. Selbst ihren Kindern gegenüber hat sie sich wenig herzlich benommen...

    Ziemlich interessant fand ich die Szenen ganz am Anfang und am Schluss des Buches, wo man Coco Chanel, eigentlich Gabrielle Chanel, kurz vor ihrem Tod im Alter von 87 Jahren kennenlernt. Interessant ist ebenfalls die Tatsache, dass Coco und Igor im selben Jahr verstorben sind, und Igor im Alter von 88 Jahren - für jede Klaviertaste ein Lebensjahr.
    Auch der Lebenslauf der beiden, ganz zuletzt, ist lesenswert!

    Ich habe das Buch trotz der in meinen Augen überaus unsympathischen Charaktere gefesselt verfolgt (denn der Schreibstil ist herrlich zu lesen) und bin eigentlich sehr dankbar, dass ich durch diese Lektüre einen Einblick in einen wenigstens kleinen Abschnitt aus dem Leben zwei solcher bedeutender Persönlichkeiten bekommen habe.

    Kommentare: 6
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    curlysues avatar
    curlysuevor 7 Jahren
    Rezension zu "Coco Chanel & Igor Strawinsky" von Chris Greenhalgh

    Ein großartiges Buch über zwei faszinierende Persönlichkeiten und deren schicksalschwangere Begegnung. Auch wenn vieles nicht ganz den historischen Tatsachen entsprechen mag, so kann man sich doch nur zu lebhaft vorstellen, wie diese beiden Exzentriker voneinander angezogen wurden. Und man kommt nicht umhin "Le Sacre du Printemps" in den CD-Player zu legen, ganz laut aufzudrehen und sich der Stimmung hinzugeben. Das Buch nimmt einen genauso gefangen, wie der stampfende Rhythmus der Musik und über all dem schwebt ein Hauch von Chanel No 5.

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    kalligraphins avatar
    kalligraphinvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Beschreibt, wie so eine Affaere trotz vermeintlicher Prinzipientreue aufkommen kann, wie sich die Zuneigungen verlagern und was Liebe ist.
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    Tantejuvor 15 Tagen
    Kristy_s avatar
    Kristy_vor einem Jahr
    Samarkants avatar
    Samarkantvor 3 Jahren
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    lonavor 3 Jahren
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    nina_vor 5 Jahren

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