Chris Guillebeau

 4.3 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Die Kunst, anders zu leben, Start-up! und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Chris Guillebeau

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Chris GuillebeauDie Kunst, anders zu leben
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Die Kunst, anders zu leben
Die Kunst, anders zu leben
 (8)
Erschienen am 08.05.2017
Chris GuillebeauStart-up!
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Start-up!
Start-up!
 (3)
Erschienen am 08.04.2013
Chris GuillebeauTop-Job
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Top-Job
Top-Job
 (2)
Erschienen am 21.03.2017
Chris GuillebeauVom Glück des Strebens
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Vom Glück des Strebens
Vom Glück des Strebens
 (2)
Erschienen am 14.04.2015
Chris GuillebeauDie Kunst, anders zu leben: Erschaffe deine eigenen Regeln und führe das Leben, das du dir wünschst
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Die Kunst, anders zu leben: Erschaffe deine eigenen Regeln und führe das Leben, das du dir wünschst
Chris Guillebeau$100 Startup
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$100 Startup
$100 Startup
 (2)
Erschienen am 08.05.2012
Chris GuillebeauThe $100 Startup
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The $100 Startup
The $100 Startup
 (0)
Erschienen am 24.05.2012
Chris GuillebeauBorn for This: How to Find the Work You Were Meant to Do by Chris Guillebeau (2016-04-05)
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Born for This: How to Find the Work You Were Meant to Do by Chris Guillebeau (2016-04-05)

Neue Rezensionen zu Chris Guillebeau

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Rezension zu "Top-Job" von Chris Guillebeau

Die Karriere in die eigene Hand nehmen
WinfriedStanzickvor einem Jahr



„So machen Sie Ihren Beruf zur Berufung!“, verspricht dieser Ratgeber von Chris Guillebeau, dem Gründer und Gastgeber des jährlich stattfindenden World Domination Summit, bei dem Tausende von Kulturschaffenden und Vordenkern zusammenkommen und neue Ideen und Projekte kreiieren.

Es ist ein Buch, das erzählt und berichtet von Menschen überall auf der Welt, die erfolgreich ihre Karriere in die Hand genommen haben, Menschen, die entweder als Angestellte oder durch den Sprung in die Selbständigkeit ihre Berufung gefunden haben. Menschen begegnen einem in diesem Buch, die vollständig aufgehen in dem, was sie tun. Um diesen Beispielen nachzueifern und seinen eigenen speziellen Weg zu finden und zu gehen, bietet Guillebeau  eine Fülle von Werkzeugen, Übungen und Gedankenexperimenten, mit denen der Leser sich auf seinen eigenen Weg machen kann, seine eigene Karriere planen , vielleicht mehr verdienen und vor allen Dingen die Aufgabe findet und dann ausfüllt, die zu den eigenen Interessen, Fähigkeiten und Erfahrungen passt.

Gut fand ich den Ansatz, dass all das nicht notwendigerweise Existenzgründung oder Stellenwechsel bedeuten muss, sondern dass innerhalb des momentanen Jobs oft ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten schlummern, die entdeckt und belebt werden können.



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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Vom Glück des Strebens" von Chris Guillebeau

"Lesen Sie schlechte Bücher nicht zu Ende." (273)
R_Mantheyvor 3 Jahren

Leider habe ich mich nicht an diesen Ratschlag gehalten, den der Autor natürlich nicht auf sein Werk bezieht. Die Hoffnung, doch noch etwas Interessantes in seinem Werk zu finden, hat sich nicht mehr bestätigt. Und wieder einmal bin ich auf einen Titel hereingefallen. Denn Titel und Untertitel dieses Buches machen in der Tat ein wenig Hoffnung. Wer kennt nicht das Glücksgefühl, wenn man in einer Tätigkeit oder einem Bestreben, das man aus einem inneren Drang heraus angefangen hat, aufgeht und es trotz aller Freude über den Erfolg bedauert, wenn alles abgeschlossen ist? Das geschieht auch in kleinen Dingen, beim Kochen oder Backen, beim Basteln, einer langen und sinnvollen Reise oder bei anderen Tätigkeiten, die ein Ziel haben und Spass machen.

Doch um solche Banalitäten geht es hier nicht. Hier wird das Extravagante in den Vordergrund geschoben, das Unnormale, nicht im Alltag Aufgehobene. Leider kann man diesen speziellen Inhalt nur erahnen, wenn man das Buch zu lesen beginnt oder wenn man den Autor kennt. Der hat nämlich schon andere Bücher verfasst, die zu einem Leben jenseits des Mainstreams aufrufen. An sich ist das nicht schlecht und hat sicher seine Berechtigung. Nur sind solche Werke eben nicht für die Mehrheit der Menschen gedacht, sondern für eine kleine Randgruppe mit dem Hang zum Besonderen. So bereiste der Autor alle Ländern dieser Welt. Nicht etwa, um sie näher kennenzulernen. Das wäre schließlich viel zu normal. Nein, er wollte einfach mal überall gewesen sein, um am Ende genau das der Welt kundzutun. Wozu aber soll das gut sein? Natürlich, um dieses Bedürfnis bei ihm zu befriedigen. Das ist sicher sein gutes Recht. Aber wen interessiert das schon? Oder was bringt das anderen, die eher im normalen Leben bleiben wollen?

Man findet in diesem Buch noch andere merkwürdige Ziele, die Menschen für sich auserkoren haben. Etwa 17 Jahre lang nicht zu reden. Oder seine ganze Lebenszeit mit der Dokumentation derselben zu verbringen und jedes Jahr einen persönlichen Rechenschaftsbericht zu schreiben. Das grenzt dann schon ans Komische und ist ein Widerspruch in sich. Neben solchen extravaganten Unternehmungen gibt es jedoch auch ganz vernünftige Vorhaben, die andere Menschen zum Nachahmen annimieren sollen. Allgemeine Ratschläge, wie man solche Pläne schmieden und verwirklichen kann, bietet das Buch in Hülle und Fülle. Dieses Bestreben des Autors verbindet sich mit ständigen Berichten über konkrete Beispiele, die ihm Menschen gesandt haben. Entstanden ist daraus ein typisch amerikanisches Gemisch aus unkritischen Berichten und allgemeinen Ratschlägen.

Dass man auch auf viel einfachere Art nach dem Motto des Untertitels glücklich werden kann, kommt dem Autor allerdings nicht in den Sinn. Das erschien ihm wahrscheinlich zu primitiv zu sein und nicht als Inhalt eines Buches geeignet. Aber genau das würde einem entsprechenden Text viel mehr Aufmerksamkeit und Nützlichkeit verschaffen. Wer hingegen sein Glück im Streben nach extravaganten Zielen sucht, für den eignet sich dieses Buch vielleicht. Ausgenommen sind dabei allerdings Leute, die ein solches Buch nicht brauchen, weil sie ihm schon lange voraus sind. Etwa Laura Dekker, die als Minderjährige einhand segelnd auf Weltreise ging. Solche Menschen wissen in der Regel, was sie tun und brauchen keinen der allgemeinen Allerweltsratschläge aus diesem Buch.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Die Kunst, anders zu leben" von Chris Guillebeau

Nonkonformismus als Geschäftsidee
R_Mantheyvor 3 Jahren

Der Titel dieses Werkes wird nicht jeden ansprechen, denn die meisten Menschen streben nach Konformität. Wenn man schon nicht die Kunst, anders zu leben, erlernen möchte oder auch darauf verzichten will, eigene Regeln zu erschaffen, wie es uns der erste Untertitel des Buches empfiehlt, dann würden wir doch sicher alle gerne das Leben führen, das wir uns wünschen. Das ist nämlich die dritte Verheißung, die uns versprochen wird, wenn wir den Ratschlägen des Autors folgen.

Gibt es außer diesen diffusen Marketingsprüchen aber vielleicht doch ein Geheimnis, von dem wir noch nie etwas gehört haben und das in diesem Buch steht? Die ersten paar Seiten lesen sich noch ganz spannend, aber dann wird zunehmend deutlicher, dass sich der Autor an eine sehr kleine Gruppe von Menschen wendet, die in der Tat ein Leben führen wollen, das recht ungewöhnlich aussieht, den meisten anderen aber kaum gefallen wird.

Meister Guillebeau reist sehr gern durch die Welt, hilft ab und zu in Afrika aus, spielt in einer Jazz-Band und betreibt kleinere Geschäfte, die er Unternehmen nennt. Für deren Gründung reichen nach seiner Auskunft jeweils hundert Euro. Vorrangig aber ist er Betreiber einer Internetseite und Autor. Mit anderen Worten: Er finanziert sein nonkonformistisches Leben durch Berichte darüber und Ratschläge für Nachahmungswillige. Und offensichtlich funktioniert dies ziemlich gut.

Neben einigen interessanten Gedanken, auf die ich gleich komme, fällt dem gewöhnlichen Leser sicher auf, dass sich der Autor vielleicht unbewusst, vielleicht auch nicht, gerne selbst erhöht und recht selbstgefällige Ansichten besitzt. Im Kapitel 6 ("Universität versus Blogosphäre") stellt er eine Tabelle auf, über die man je nach Laune lächeln oder den Kopf schütteln kann, denn mit ihr will er dem Leser einreden, dass im Gegensatz zur Universität, die alternative Methode, Fachkenntnisse zu erwerben, das Verfassen von Texten fürs Internet wäre, was darüber hinaus wesentlich billiger, schneller und effektiver sei.

Mit solchen Aussagen werden das Niveau des Textes und seine Zielgruppe ziemlich deutlich beschrieben. Auf der anderen Seite enthält dieses Buch zahlreiche Anregungen zum Hinterfragen eigener Lebensmodelle.

Im ersten Teil rät uns der Autor ein besonderes Leben zu führen. Er bringt dazu eine Reihe von Beispielen von Menschen, die ihrem Leben schlagartig eine andere Richtung gegeben haben, nachdem die Einsicht zu ihnen durchgedrungen war, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. Er appelliert an uns, die Angst vor Veränderungen zu überwinden, uns von zu viel überflüssigem Besitz zu verabschieden und den großen Sprung zu wagen.

Berichte und Empfehlungen aus dem Arbeitsleben des Autors füllen den zweiten Teil ("Selbstbestimmtes Arbeiten"). Während der erste Teil noch relativ allgemein gehalten war, dominiert nun die spezielle Arbeitswelt des Autors in seiner "Blogosphäre". Das setzt sich auch im dritten Teil fort ("Die Macht der Konvergenz"). Er beginnt mit einigen Ideen zur Entrümpelung des eigenen Daseins, der Erstellung einer "Nicht-Erledigungs-Liste" und anderen minimalistischen Grundsätzen.

Dann folgen Hinweise für Leute, die es dem Autor nachmachen und möglichst billig und lange durch die Welt reisen wollen. Schließlich lernen wir noch, dass wir unsere Arbeitszeit nicht nach Stunden, sondern nach ihrem Ergebnis messen sollten. Am Ende geht es dann noch um Glück und das Verändern der Welt.

Das Buch enthält einige interessante Anhänge zu den Online-Aktivitäten des Autors und seiner Tätigkeit in Äthiopien.

Besonders aufschlussreich fand ich seine Antworten auf "häufig gestellte Fragen". Da erfahren wir, dass Nonkonformität für den Autor die Alternative zum "Schlafwandeln" der meisten Leute sei. Auch sei es gut, wenn man beginnt, Autoritäten infrage zustellen. Dass der gesamte Text mit Zitaten von solchen Menschen bepflastert ist, würde Freud sicherlich hintergründig lächeln lassen.

Fazit.
Im Gegensatz zu seinem recht allgemeinen Titel bietet dieses Buch außer einigen Fragestellungen im Grunde nur einen Einblick in den sehr speziellen Nonkonformismus seines Autors. Dies tut es allerdings sehr konsequent und reichlich selbstgefällig. Diejenigen, die dem Autor nacheifern wollen, würden es wohl mit fünf Sternen benoten. Ich würde ihm drei geben, also hat es wohl vier verdient.

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