Chris Helmbrecht

 3.6 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Fucking Moskau!.
Chris Helmbrecht

Lebenslauf von Chris Helmbrecht

Chris Helmbrecht, Jahrgang1971, lebt – nach Stationen in New York und Teneriffa – seit zehn Jahren in Moskau. Nach einer Karriere als Bundespolizist und als einer der besten Extrem-Snowboarder Deutschlands, betreibt er heute eine Kreativagentur und gehört zu den bekanntesten Partymachern und DJs der Stadt. Sein Blog auf stern.de über das wilde Leben in der russischen Metropole machte Furore. Nebenbei schreibt er für verschiedene Magazine, und ist Initiator des englischsprachigen moscow-blog.com. 2012 spielte er die Hauptrolle im russischen Kurzfilm Ya Vernus (dt. „Ich komme zurück“).

Alle Bücher von Chris Helmbrecht

Fucking Moskau!

Fucking Moskau!

 (22)
Erschienen am 08.07.2013

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Chris Helmbrecht

Neu
LimitLesss avatar

Rezension zu "Fucking Moskau!" von Chris Helmbrecht

Moskaus Frauen - Ein Erfahrungsbericht
LimitLessvor 4 Jahren

Fucking Moskau - Der Titel ist Programm. Leider hatte ich ganz andere Erwartungen an das Buch, die es nicht erfüllen konnte. Das erste Drittel war noch in Ordnung, da hab ich mir gedacht: "Ok, er wohnt jetzt in Moskau, mit all den schönen Frauen und den lockeren Regeln, da muss er sich mal ausleben." Aber als nach der Hälfte immer noch keine Besserung in Sicht war, wurde es nur mehr langweilig. Jedes (ok, fast jedes) Kapitel läuft nämlich gleich ab. Chris geht in einen Club, trinkt viel Alkohol, schleppt ein Mädl ab und hat Sex mit ihr. Als ob das das Einzige wäre, das Chris im Leben tut. Abwechslung? Null (naja, die Frauen sind natürlich jedesmal andere!) Irgendeine zusammenhängende Geschichte? Fehlanzeige! Entwicklung des Hauptcharakters? Es gab für mich keinen Unterschied zwischen dem Chris am Anfang und dem am Ende und es sind dann doch einige Jahre vergangen. 

Es kam bei mir so an, als wäre das mit den Frauen Angeberei und er will jedem unter die Nase reiben, wie viele er schon hatte. Vereinzelt liest man wirklich interessante Sachen über die Einstellung der Menschen in Moskau, deren Kultur, wie sie leben, aber wie gesagt, nur vereinzelt und dann wird schnell wieder zum gewohnten Thema Sex, Drogen und Wodka zurückgegangen.  Bezug konnte ich, außer vielleicht zu Chris ein wenig, weil er die einzige Person ist, die sich beständig durchs Buch zieht, zu niemanden aufbauen. Die Nebencharaktere tauchen einmal auf und sind dann wieder verschwunden. Wie ein One-Night-Stand eben so abläuft. Auch Chris war für mich nicht so richtig greifbar.

Literarisch ist das Buch auch keine so große Herausforderung. Es liest sich eigentlich ganz gut und schnell, aber man merkt, dass es das erste Buch des Autors ist. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und das Buch ist mit seinen knapp über 200 Seiten schnell gelesen.


Fazit

Oft sinnloses und oberflächliches Geplänkel über Russlands Frauen und wie der Autor Sex mit ihnen hat. Das, was ein gutes Buch oder eine gute Geschichte ausmacht, ist mir ziemlich abgegangen. Da hätte man bestimmt noch mehr rausholen können. Kein Buch, aus dem ich viel mitnehmen werde. Meine Erwartungen waren einfach ganz andere, als ich dann geboten bekommen habe.

Kommentieren0
5
Teilen
T

Rezension zu "Fucking Moskau!" von Chris Helmbrecht

Untertitel beweist Aussagekraft
tuenn48vor 5 Jahren

Sex, Drugs & Wodka - eine sehr einfache und deshalb doch sehr passende Inhaltsbeschreibung dieses Buches. Es handelt sich um sehr direkte, kurzweilige, leicht verdaubare Kost, die jedoch ständig um die selbe Thematik kreist. Der Autor ist um keine Hyperbel verlegen. Man erhält einen teilweise sogar schockierend nahen und persönlichen Einblick in die Privatssphäre des promiskuitiven Autors. Das Buch vermittelt den Eindruch einen sehr interessantes Gesicht Moskaus mit seinen Gepflogenheiten und Sitten aus erster Hand kennen zu lernen - mit allem was dazugehört und für die Meisten wohl sehr weit entfernt und kaum denkbar ist. Die schamlose Erzählweise (vor allem der Erlebnisse sexueller Art), die Anfangs noch sehr authentisch, spannend und mitreißend wirkt,  nutzt sich jedoch recht schnell ab und beginnt zu langweilen.

Ob man dieses Buch nun triviale, feucht-fröhliche Unterhaltung oder einen außergewöhnlichen, aufregenden Einblick in ein außerordentliches, pulsierendes Leben nennt liegt ganz an dem subjektiven Empfinden des jeweiligen Lesers.

Kommentare: 1
2
Teilen
Kleinstadtkatzes avatar

Rezension zu "Fucking Moskau!" von Chris Helmbrecht

Wo Fucking draufsteht..ist auch Fucking drin...
Kleinstadtkatzevor 5 Jahren


Ein sehr auffälliges und keinesfalls unabsichtlich gestaltetes Cover räkelt sich einem entgegen... denn wo Fucking drauf steht, ist auch Fucking drin.
Chris Helmbrecht ist ein geschäftiger Mann, den es berufstechnisch von Teneriffa nach Russland verschlägt... und zwar gleich und sofort in den Mittelpunkt ... in die Hauptstadt Moskau. Schnell bekommt der Protagonist, welcher Chris selbst ist, mit wie die Metropole tickt und wie dort die Menschen (voran Frauen) leben. Durch seinen stetig wachsenden Bekanntenkreis kommt dieser in allerlei Clubs und lädt den Leser wahrlich zu einer Reise der Extraklasse durch das Moskauer Nachtleben ein. Schnell wird einem klar, dass dieses Buch ein Reiseführer der anderen Art sein wird. Munitiös und unverschämt schildert Chris die Sitten und Bräuche der russischen Feierkultur, seine Abenteuer mit Frauen und dem Wasser des Lebens. Nebenbei bekommt man (aber auch wirklich nur im Hintergrund) weitere interessante Infos geboten.. über Oligarchen, russische Polizisten, Moskauer Straßen und Wohnbedingungen. Man fühlt sich stellenweise sehr gut unterhalten, manchmal leicht "verarscht", weil man so manchen Zustand (braune Brühe aus dem Duschhahn z.B.) nicht glauben kann und letzten Endes irgendwann vor lauter Bettgeschichten überfordert bis gelangweilt. Wie bereits erwähnt, macht das Cover dem Inhalt alle Ehre.

Fazit: Gute Unterhaltung.. aber hey, Chris... das kannst Du besser ;-)

Kommentieren0
9
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
ChrisHelmbrechts avatar
Hallo Lovelybooks Community,

ich möchte Euch einladen mein erstes Buch "Fucking Moskau!" mit mir zu lesen und es zu besprechen. Ich bin zwar schon lange Blogger und schreibe hin und wieder Artikel für die Presse, aber dies hier ist mein erstes Buch und es interessiert mich, was ihr davon haltet. Vielleicht gibt es ja auch den ein oder anderen unter Euch, der sich für's Partymachen und Moskau interessiert und mit mir darüber reden will.

Mein Buch besteht (aus wahren ;-) Kurzgeschichten, aus meinen letzten 10 Jahren hier in Moskau. Es geht um Russland, Partys, Oligarchen, den Geheimdienst und Wodkasaufen mit Mafia Bossen. Es dreht sich um die Stereotypen, aber auch den ganz privaten Blick in das Leben hier. Es geht um das Aufwachen am Morgen, neben einer wunderschönen Frau mit den Gedanken "Das Leben ist so unglaublich gut und nett zu mir". Es geht aber auch um die Abgründe. Das Wodkarauschen. Den gegenseitigen Konsum von Männern und Frauen. Das harte Moskau. Das "Fucking" im Titel ist ein Superlativ und so extrem, wie die Stadt selbst.

Aber urteilt selbst. Der Heyne Verlag gibt uns netterweise 15 Bücher. Wenn ihr eines lesen und rezensieren wollt, dann bewerbt Euch.

Sagt mir einfach, warum Ihr das Buch lesen und besprechen wollt. Die besten 15 Kommentare bekommen eines umsonst.

Ich freu mich auf unsere Leserunde. Auf geht‘s!

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Chris Helmbrecht wurde am 01. August 1971 in München (Deutschland) geboren.

Chris Helmbrecht im Netz:

Community-Statistik

in 22 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks