Der Todesprophet

von Chris Karlden 
4,5 Sterne bei53 Bewertungen
Der Todesprophet
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (48):
AnjaScs avatar

Spannend, grausam ohne blutig zu sein und großartig geschrieben.

Kritisch (2):

Was stark begann, ließ stark nach. Zu oft gelesen, zu viel bekannt. Schade!

Alle 53 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Todesprophet"

Ein Mörder mit einer grausamen Botschaft.

Ein Mann, der ihn aufhalten muss, um nicht alles zu verlieren.

Ein Jahr ist es her, dass der Journalist Ben Weidner in Äthiopien Grausames erlebte. Seitdem leidet er unter Panikattacken und Erinnerungslücken. Auch seine Beziehung zu Nicole, der Mutter der gemeinsamen Tochter Lisa, ist am Ende. Als Ben die Leiche einer Frau findet, deuten erste Hinweise auf ihn als Mörder. Bei dem Versuch, seine Unschuld zu beweisen, gerät Ben mehr und mehr in ein Netz aus unglücklichen Verstrickungen. Schon bald beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem ihn seine Vergangenheit einholt und weit mehr auf dem Spiel steht als nur der Verlust seiner Freiheit.

Chris Karlden – ein neuer Star unter den deutschen Thrillerautoren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746632322
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:382 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:15.08.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.01.2017 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne35
  • 4 Sterne13
  • 3 Sterne3
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Hakas avatar
    Hakavor 2 Monaten
    Spannender Thriller

    Ich durfte dieses Buch als Wanderbuch lesen und war sehr begeistert.
    Die Handlung ist von Anfang bis Ende spannungsgeladen.
    Ben erlebt schreckliche Momente, die man sich kaum vorstellen kann.
    Wenn man denkt, schlimmer kann es nicht werden, wird man mit noch schlimmeren Situationen konfrontiert.
    Der Schreibstil liest sich flüssig.
    Die Charaktere sind sehr gut beschrieben.
    Dies ist mein erstes Buch von Chris Karlden, aber bestimmt nicht mein letztes.
    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    AnjaScs avatar
    AnjaScvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, grausam ohne blutig zu sein und großartig geschrieben.
    Ein Thriller, der mich begeistert hat

    Inhalt: Ben Weidner ist ehemaliger Journalist, der aus Krisengebieten berichtet hat. Nach einem traumatischen Einsatz, bei dem er einen Menschen töten musste, hat er sich verändert, leidet an Flashbacks, wird schnell wütend, hat Panikattacken und Blackouts. So erwacht er auch an einem Morgen und hat keinerlei Erinnerung was in einer gewissen Zeitspanne passiert ist. Weil er sein Handy vermisst, fährt er zu seiner Bekannten Tamara und ab da nimmt das Unglück seinen Lauf. Tamara ist tot! Sie wurde gefesselt, in der eigenen Badewanne ertränkt und Ihr Sohn musste dabei zusehen… Ben findet die beiden und obwohl er die Polizei verständigt tragen bald etliche kleine Indizien und Beweise dazu bei, dass er als Hauptverdächtiger in den Fokus der Ermittlungen gerät. Als Bens Noch-Ehefrau und seine Tochter verschwinden entzieht er sich dem Zugriff der Polizei und ist nicht nur auf der Flucht, sondern versucht auch den Killer zu stoppen, oder vielleicht auch nicht… Fazit: Chris Karlden hat mich mit diesem Thriller komplett in seinen Bann gezogen. Ich war gefesselt, fasziniert und konnte mich dem Sog der Geschichte nicht entziehen. Innerhalb von ein paar wenigen Stunden war ich durch diesen wirklich großartigen Thriller „geflogen“. Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil und schafft es einen mit in die Geschichte hineinzuziehen. Die Charaktere sind alle gut dargestellt und man kann ihre Beweggründe und Ihre Handlungen nachvollziehen… Toller Plot, wahnsinnig gute Umsetzung ohne wirklich blutig zu sein, aber grausam. Die Spannung war für mich durch die Bank auf einem hohen Niveau und ich musste wissen, wie es weiter geht. Seite um Seite habe ich an den Buchstaben geklebt, habe mitgefiebert, gerätselt und am Ende das Buch zugeschlagen und gedacht: Das ist fast ein Fitzek Ende! Ich kann an dieser Stelle nur sagen: Bravo und der Autor hat einen neuen Fan.

    Kommentieren0
    30
    Teilen
    Popis avatar
    Popivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend und rasant. So muss ein Thriller sein. :)
    Der Todesprophet

    „Der Todesprophet“
    Chris Karlden

    Klappentext:
    Ein Mörder mit einer grausamen Botschaft.

    Ein Mann, der ihn aufhalten muss, um nicht alles zu verlieren.

    Ein Jahr ist es her, dass der Journalist Ben Weidner in Äthiopien Grausames erlebte. Seitdem leidet er unter Panikattacken und Erinnerungslücken. Auch seine Beziehung zu Nicole, der Mutter der gemeinsamen Tochter Lisa, ist am Ende. Als Ben die Leiche einer Frau findet, deuten erste Hinweise auf ihn als Mörder. Bei dem Versuch, seine Unschuld zu beweisen, gerät Ben mehr und mehr in ein Netz aus unglücklichen Verstrickungen. Schon bald beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem ihn seine Vergangenheit einholt und weit mehr auf dem Spiel steht als nur der Verlust seiner Freiheit.

    Autor:
    Chris Karlden, geb. 1971, studierte Rechtswissenschaft und arbeitet derzeit als Jurist in der Gesundheitsbranche. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter im Südwesten Deutschlands. Sein erster Psychothriller "Monströs" veröffentlicht als E-Book, hat sich bisher mehr als 50.000-mal verkauft. Im Aufbau Verlag (atb) erschien 2016 mit "Der Todesprophet" sein Debüt im Taschenbuch.

    Ab 18. August 2017 ist Chris Karldens neuer Thriller DER TOTENSUCHER erhältlich.
    Es ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe um die Ermittler Adrian Speer und Robert Bogner, die einer neu eingerichteten Mordkommission der Berliner Polizei zur Aufklärung besonders grausamer Verbrechen angehören.


    Meine Meinung:

    Ich liebe spannende Bücher, die mich fesseln.
    Und Chris Karlden hat mich mit seinem Thriller „Der Todesprophet“ wirklich gefesselt.

    Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite mit Spannung vollgepumpt und sehr rasant geschrieben, mit tollen Wendungen.
    Die Protagonisten so gut hervorgeholt, dass man sie sich bildlich vorstellen konnte.
    Mich hat sein Werk absolut begeistert und ich würde mich freuen, bald mehr von ihm lesen zu können.

    Ich kann „Der Todesprophet“ jedem Thrillerfan empfehlen.

    Kommentieren0
    136
    Teilen
    Nisniss avatar
    Nisnisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Guter psychologischer Spannungsaufbau
    Die Bestrafung der Sünder

    Journalist Ben Weidner, nach einschneidenden und dramatischen Erlebnissen in Äthiopien psychisch gezeichnet, wird immer wieder von blitzartigen Erinnerungsfetzen heimgesucht, die Panikattacken und Blackouts verursachen. Seine Ehe ist gescheitert und beruflich reduziert, traut man ihm nur noch eine journalistische Tätigkeit bei einer Boulevardzeitung zu.

    Eines Abends lernt er Tamara Engel kennen, doch am nächsten Morgen ist diese tot. Erste Hinweise deuten auf ihn als Täter hin, doch Ben hat keinerlei Erinnerungen an den vergangenen Abend. Nicht nur Selbstzweifel treiben ihn an, seine Unschuld zu beweisen, sondern auch die zahlreichen Hinweise die auf ihn als Täter deuten. Ben gerät immer tiefer in ein Netz aus Verstrickungen hinein, die kaum noch zu entwirren sind. Als ihm das ganze Ausmaß bewusst wird, kann er sich nur noch auf den Polizeireporter Freddie verlassen, bevor er erkennen muss, dass er längst der Gejagte in einem grausamen Spiel um Leben und Tod ist.

    Der Autor:

    Chris Karlden, Jahrgang 1971, hat Rechtswissenschaften studiert und arbeitet derzeit als Jurist in der Gesundheitsbranche. Er lebt mit seiner Familie im Südwesten Deutschlands. Sein erster Psychothriller »Monströs« war bereits ein großer Erfolg. (Quelle: Aufbau Verlag)

    Reflektionen:

    Chris Karlden hat mich mit seinem Thriller Der Todesprophet angenehm überrascht, denn schon nach den ersten Seiten war ich tief in der spannenden Handlung versunken, die schnörkellos und klar geschrieben ist. Reich an Details und in bildhafter Sprache genießt man seinen Ausdruck, der die Lebendigkeit des Thrillers maßvoll prägt.

    Gelungen sind ihm vor allem die Charakterzeichnungen der Hauptfigur Ben und die des Täters. Ben Weidner wird schier verrückt, da er von den Hinweisen, die auf ihn als Täter schließen lassen, erdrückt wird und er immer tiefer in eine Story hineingesogen wird, aus der es kaum einen Ausweg zu geben scheint. Der innere Kampf, der Ben in Selbstzweifel stürzen lässt, da er immer wieder von Blackouts und Flashbacks heimgesucht wird und der psychische Druck, der durch die erdrückenden Beweise seitens der Polizei auf ihm lasten, sind gelungen authentisch dargestellt. Bens Gemütszustand und seine akuten Nöte wecken Emotionen, die den Leser veranlassen mit zu ermitteln und in einem hohen Tempo zu lesen.

    Der Täter, der immer mal wieder in kurzen Perspektiven zu Wort kommt, erlaubt einen Blick in dessen Psyche und Motivation. Grausam ist vor allem, dass er kleine Kinder bei seinen Taten zusehen lässt und begründet dies für sich schlüssig im Namen Gottes.

    Der Spannungsaufbau ist zwar gelungen und ein Spannungshöhepunkt jagt den nächsten, aber für mich persönlich fiel die Spannung immer wieder ab. Vielleicht lese ich zu bewusst, zu sehr auch im Kleinen und zwischen den Zeilen, weshalb mich unglaublich viele Wiederholungen in meinem Lesefluss gestört haben. Es waren nicht nur die zahlriechen Wiederholungen die mir missfielen, sondern auch, teilweise ganze Kapitel lang, Rechtfertigungen von Verhaltensweisen und Handlungen der Figuren. Solche ständigen Wiederholungen und Rechtfertigungen ärgern mich, denn als Leser darf man mir schon zutrauen, dass ich Inhalte behalte, verstehe und in der Lage bin zu schlussfolgern.

    Trotzdem hat mir der Todesprophet gut gefallen, denn die Idee der Geschichte wurde ansonsten sehr gut umgesetzt und sie zeigt in ihrer kompakten Struktur, ein anspruchsvolles Werk in einem sehr angenehmen, literarischen Stil.

    Fazit und Bewertung:

    Psychologisch spannender und aufwendig gezeichneter Thriller über einen scheinbar religiös motivierten Täter, der die Sünder zur Rechenschaft zieht, um die Gesellschaft von ihnen zu erlösen. Wohlgeformte Charaktere und eine reich an Details geschriebene Story, aber mit zahlreichen Wiederholungen, die das Lesevergnügen etwas schmälern.

    Kommentieren0
    50
    Teilen
    marcusjohanuss avatar
    marcusjohanusvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Myteriös, psychologisch und spannend. So liebe ich meine Thriller.
    Myteriös, psychologisch und spannend. So liebe ich meine Thriller.

    Chris Karlden erfindet mit "Der Todesprophet" das Genre nicht neu, aber er bedient es virtuos. 


    Der Roman hat alles, was ich von einem wirklich guten Thriller erwarte: Überzeugende und mitreißende Figuren, Mysterien, überraschende Wendungen und Spannung bis zum Schluss.

    Kommentare: 1
    2
    Teilen
    UnterDieHauts avatar
    UnterDieHautvor 2 Jahren
    superspannend

    Von Chris Karlden hatte ich bisher noch nichts gelesen gehabt, somit war ich umso gespannter, wie mir sein Schreibstil und die Story gefallen würden. Er hat mich nicht enttäuscht ;-)

    Der Autor nimmt einen in seinem Buch in 59 Kapiteln mit auf eine spannende Reise, die einem kaum Zeit zum Luft holen lässt.

    Besonders die Kapitel aus Sicht des Täters haben mir super gut gefallen. Man erfährt nicht nur wie er vorgegangen ist, sondern auch warum. Das gefällt mir persönlich immer sehr gut.

    Die Kapitellänge empfand ich als sehr angenehm und verführte, zusammen mit der Story und dem Schreibstil, immer „nur noch ein Kapitel ;-)“ zu lesen.

    Obwohl ich bei einer Person schon recht früh wusste, dass sie auch „böse“ ist, hat Chris Karlden es trotzdem geschafft, mich hervorragend an der Nase rumzuführen.

    Das Cover finde ich sehr ansprechend und gut gelungen.

    Den Titel finde ich sehr treffend gewählt.

    FAZIT:
    Immer wenn ich dachte, ich weiß wie der Hase läuft, wurde vom Autor noch ne Schippe oben drauf gepackt und ich eines Besseren belehrt^^ Freue mich schon auf weitere Bücher von ihm.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Sunshine_Bookss avatar
    Sunshine_Booksvor 2 Jahren
    Perfekt für Thrillerfans

    Ich hatte von Chris Karlden noch nichts gelesen, konnte dem Buch aber auch nicht widerstehen, als ich das Verlagsprogramm durchlas. Die Geschichte ist in der dritten Person geschrieben, mal aus Bens Sicht, mal aus der der Polizisten und hin und wieder der des Täters. Dabei legt der Autor ein unglaubliches Tempo an den Tag, was es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. In Bens Haut möchte sicherlich niemand stecken, da die Vorkommnisse ihn im Laufe der Story sehr verändern. Auch wenn mein heimlicher Held ja doch der Polizeireporter ist. Obwohl er sich im wahren Leben wohl in keiner Redaktion halten könnte - trotzdem nette Idee und toller Charakter.
    Mir hat auch die Auflösung gefallen, auch wenn ich eine Person schon eine Weile im Verdacht hatte.

    "Es war nicht leicht gewesen, sie zu überreden. Aber am Ende hatte sie mitgemacht. Sie brauchte das Geld. Und nun dachte sie, er würde ihr nach getaner Arbeit den versprochenen Lohn einfach so vor der Tür überreichen. Aber sein Plan war ein anderer." (Seite 13)

    Durch die vielen Eckpunkte im Buch hatte ich schon ein bisschen Angst, dass das Ende zu konstruiert wirkt. Aber hier hat der Autor sich eine sehr schlüssige Auflösung ausgedacht, die ich so nicht habe kommen sehen.

    Fazit:
    Ich bin ja aktuell auf dem Thrillertrip und dieser hier hat mir unglaublich gut gefallen. Wer jetzt in der dunklen Jahreszeit etwas Spannung gebrauchen kann, sollte unbedingt zugreifen! Die Charaktere sind gut gewählt, die Handlung zwar hin und wieder ziemlich grausam, aber eben auch sehr spannend und die Auflösung ist gelungen.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Girdies avatar
    Girdievor 2 Jahren
    Ein Highlight unter den deutschen Thrillerbüchern

    „Der Todesprophet“ im gleichnamigen Thriller von Chris Karlden versetzt Berlin in Aufregung. Der Titel ist angelehnt an sein Tatmotiv. Eine Spritze, wie auf dem Cover zu sehen, kommt zwar auch zum Einsatz, doch seine Tötungsmethode ist sehr viel subtiler.

    Bereits im Prolog lernt der Leser den Journalisten Ben Weidner kennen. Für einen Artikel ist er in Äthiopien unterwegs als er plötzlich in eine ungeahnte, tödliche Extremsituation gerät. Doch trotz des bleibenden Schreckens verweigert er jede Therapie. Seine Ehe mit Nicole leidet darunter und steht kurz vor der Scheidung. Eines Tages findet Ben nach einem interessanten Abend mit einem Date auf der Suche nach seinem Handy in der Wohnung der jungen Frau deren Leiche. Die Angabe eines Datums am Fundort lässt bald eine Vermutung Wirklichkeit werden, denn eine weitere Leiche wird zur angegebenen Zeit gefunden. Ben ist erstaunt, weil er der Taten verdächtigt wird. Aber aufgrund der Ereignisse in Afrika leidet er unter Flashbacks und Bewusstseinsausfällen. Die Fakten sprechen gegen ihn und allmählich traut er sich selbst nicht mehr. Er ahnt noch nicht, dass das Grauen für ihn noch nicht seine schlimmste Form angenommen hat und bald schon kämpft er um weit mehr als nur seine Unschuld.

    Geschickt baut Chris Karlden Ben von Beginn an als potentiellen Mörder auf. Seine Motive sind begründet und selbst Ben glaubt schließlich daran, dass er während Aussetzern seines Bewusstseins die Taten vollzogen hat. Ich wollte dieser These nicht folgen, aber leider sprachen immer mehr Fakten dafür. Gerne hätte ich Ben sympathisch gefunden, aber sein Widerstand gegen eine Psychotherapie und die Konsequenzen daraus machten ihn mehr zu einer bedauernswerten Person. Dennoch fand ich es gut, in diesem Thriller mal nicht die üblichen Kriminalkommissare als Ermittler zu sehen, sondern mit Ben eine Person die um ihre Unschuld kämpft.

    Der Thriller ist hervorragend konstruiert auch wenn sehr viele Zufälle eine Rolle spielen sowie die Arglosigkeit eines Charakters von dem ich dies nicht vermutet hätte. Alles erscheint schließlich schlüssig auch wenn etwas sehr oft auf die grausamen Erlebnisse von Ben als Motiv hingewiesen wird. Ben bleibt ständig in Bewegung was dazu beiträgt, das ständig etwas passiert und keine Langeweile aufkommt. Es gibt etliche unerwartete Wendungen selbst in den brenzligsten Situationen bei denen der Autor durch seinen Einfallsreichtum glänzt. Die Spannungskurve bleibt dadurch hoch bis zum Schluss. Vor allem habe ich lange gerätselt ob Ben wirklich der Täter ist. Für eine Antwort auf die Frage, wenn nicht er es war wer dann, standen mehrere Personen zur Verfügung, denen ich aufgrund dessen mein Vertrauen nicht mehr schenken konnte. Dank des leicht lesbaren Schreibstils konnte ich das Buch zügig lesen um endlich der Aufklärung näher zu kommen.

    Für mich ich das Buch ein Highlight unter den deutschen Thrillerromanen und ich vergebe gerne eine Leseempfehlung.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    H
    Hexenhausvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unglaublich spannend und sprachlich auf einem hohen Niveau. Das beste seiner drei bisherigen Bücher. Bin gespannt auf sein nächstes Werk!
    Ein Thriller im besten Sinne des Wortes!

    Ein echter Thriller mit Gänsehautmomenten. Sehr bildliche, anschauliche Beschreibungen und Handlungsstränge. Nichts für schwache Nerven!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    buechermaus88s avatar
    buechermaus88vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Thriller
    Spannender Thriller


    Ich habe mich mal wieder in mein Genre gewagt. Thriller. Und dann noch einer meiner liebsten Sorte, denn für mich war er zum großen Teil ein Psychothriller. Ich mag, wenn es an die Nerven geht.

    Cover:

    Das Cover finde ich sehr spannend. Schon vor dem Lesen ist das Kopfkino bei mir losgegangen. Bei dem Titel und dann eine Spritze auf dem Cover habe ich mir ein Buch à la Todesengel im Krankenhaus vorgestellt. Bekommen habe ich etwas ganz anderes. Zu Thrillern gehört meiner Meinung nach ein farbarmes Cover mit Eyecatchern und das hat dieses Cover geschafft.

    Inhalt:

    Ben Weidner ist Journalist und ihn plagen auch ein Jahr nach seinen schrecklichen Erlebnissen in Äthiopien Albträume und von Zeit zu Zeit muss er sich mit Blackouts rumschlagen. Seine Frau hat ihn verlassen und sein Job ist nun ein anderer. Im Rahmen einer Recherche zu einem Artikel sagt ihm ein Wahrsager die Zukunft voraus und dass um 2:41 Uhr etwas Schlimmes geschehen wird. Ben schreibt darüber. Und prompt ist er der Hauptverdächtige in einem Mordfall, da genau diese Uhrzeit hier eine wichtige Rolle spielt. Ben sieht nur eine Möglichkeit. Er muss fliehen und versuchen seine Unschuld zu beweisen. Doch der Täter ist gerissen und schreckt auch nicht vor Bens Familie zurück.

    Meine Meinung:

    Ich liebe Psychothriller. Und Chris Karlden hat es hier geschafft, dass der Leser mit dem Protagonisten Ben leidet. Ich mag Ben. Und ich habe ihn nicht für einen Mörder gehalten. Doch zusammen mit seinen Blackouts und seinen Selbstzweifeln habe ich auch begonnen zu überlegen, ob Ben nicht doch ein Mörder sein könnte und seine Taten dann vergisst. Der Thriller beginnt schon recht rasant. Man erfährt was genau Ben in Äthiopien passiert ist und bemitleidet ihn. Durch diesen Rückblick versteht man auch, warum es Probleme mit seiner Frau und Tochter gibt. Im Laufe des Thrillers erkennt man dann, dass es sich nicht um einen einfachen Mordfall handelt und hinter den Taten ganz andere Motive verborgen sind. Immer mehr Menschen sind im Laufe des Thrillers miteinander verwoben und auch, wenn ich zeitweise Angst hatte, dass der Autor hier den roten Faden aus den Augen verliert, hatte alles am Ende einen Sinn und war wirklich gut durchdacht. Was mir an diesem Thriller besonders gefallen hat ist, dass hier ein „normaler“ Mensch im Mittelpunkt stand und der Thriller nicht, wie es in vielen Thrillern passiert, aus Sicht des Kommissars geschrieben wurde. Zwar spielen diese hier ebenfalls eine Rolle, jedoch sind sie anfangs eher Nebenrollen und kommen erst gegen Ende des Buches mehr zum Vorschein. Zugegebenermaßen muss ich sagen, dass der Thriller zum Ende hin auch ein paar Klischees bedient. Allerdings gibt es heutzutage wohl kaum noch Thriller, in denen es keine Inhalte gibt, die nicht irgendein Klischee bedienen.

    Mein Fazit:

    Auch den nächsten Thriller von Chris Karlden werde ich definitiv lesen. Ich mag seinen Schreibstil und seine Denkweise.

    Kommentieren0
    5
    Teilen

    Ähnliche Bücher für noch mehr Lesestunden

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    aufbauverlags avatar

    Ein Mörder mit einer grausamen Botschaft. 
    Ein Mann, der ihn aufhalten muss, um nicht alles zu verlieren. 



    Ein Jahr ist es her, dass der Journalist Ben Weidner in Äthiopien Grausames erlebte. Seitdem leidet er unter Panikattacken und Erinnerungslücken. Auch seine Beziehung zu Nicole, der Mutter der gemeinsamen Tochter Lisa, ist am Ende. Als Ben die Leiche einer Frau findet, deuten erste Hinweise auf ihn als Mörder. Bei dem Versuch, seine Unschuld zu beweisen, gerät Ben mehr und mehr in ein Netz aus unglücklichen Verstrickungen. Schon bald beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem ihn seine Vergangenheit einholt und weit mehr auf dem Spiel steht als nur der Verlust seiner Freiheit. 

    Zur Leseprobe


    Leserunde mit Chris Karlden, dem neuen Star unter den deutschen Thrillerautoren

    Chris Karlden, Jahrgang 1971, hat Rechtswissenschaften studiert und arbeitet derzeit als Jurist in der Gesundheitsbranche. Er lebt mit seiner Familie im Südwesten Deutschlands. Sein erster Psychothriller »Monströs« war bereits ein großer Erfolg. Mehr zum Autor unter www.chriskarlden.de




    Jetzt bewerben!

    Wir verlosen 25x Print-Exemplare des hochspannenden Thrillers! 

    Bewerbt euch bis zum 07.August im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr folgende Frage beantwortet: Welchen Thriller habt ihr zuletzt gelesen?

    Nach der Bewerbungsphase werden wir die Leseabschnitte einteilen und einen Startschuss zum Lesen geben. 

    Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!

    Euer Team vom Aufbau Verlag

    * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks