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Sunshine_Books

vor 4 Monaten

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Ich hatte von Chris Karlden noch nichts gelesen, konnte dem Buch aber auch nicht widerstehen, als ich das Verlagsprogramm durchlas. Die Geschichte ist in der dritten Person geschrieben, mal aus Bens Sicht, mal aus der der Polizisten und hin und wieder der des Täters. Dabei legt der Autor ein unglaubliches Tempo an den Tag, was es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. In Bens Haut möchte sicherlich niemand stecken, da die Vorkommnisse ihn im Laufe der Story sehr verändern. Auch wenn mein heimlicher Held ja doch der Polizeireporter ist. Obwohl er sich im wahren Leben wohl in keiner Redaktion halten könnte - trotzdem nette Idee und toller Charakter.
Mir hat auch die Auflösung gefallen, auch wenn ich eine Person schon eine Weile im Verdacht hatte.

"Es war nicht leicht gewesen, sie zu überreden. Aber am Ende hatte sie mitgemacht. Sie brauchte das Geld. Und nun dachte sie, er würde ihr nach getaner Arbeit den versprochenen Lohn einfach so vor der Tür überreichen. Aber sein Plan war ein anderer." (Seite 13)

Durch die vielen Eckpunkte im Buch hatte ich schon ein bisschen Angst, dass das Ende zu konstruiert wirkt. Aber hier hat der Autor sich eine sehr schlüssige Auflösung ausgedacht, die ich so nicht habe kommen sehen.

Fazit:
Ich bin ja aktuell auf dem Thrillertrip und dieser hier hat mir unglaublich gut gefallen. Wer jetzt in der dunklen Jahreszeit etwas Spannung gebrauchen kann, sollte unbedingt zugreifen! Die Charaktere sind gut gewählt, die Handlung zwar hin und wieder ziemlich grausam, aber eben auch sehr spannend und die Auflösung ist gelungen.

Autor: Chris Karlden
Buch: Der Todesprophet
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