Der Totensucher

von Chris Karlden 
4,6 Sterne bei64 Bewertungen
Der Totensucher
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MikkaGs avatar

Gekonnt geschrieben, spannend, mit glaubhaften Charakteren und einigen unerwarteten Wendungen... Eher Krimi als Thriller.

K

Super!

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Inhaltsangabe zu "Der Totensucher"

Ein Serienmörder. Eine verschwundene Tochter. Ein Wettlauf gegen die Zeit.

Adrian Speer hat alles verloren: Seit ihrer Entführung vor zwei Jahren ist seine Tochter verschwunden, und von seinem Job wurde er suspendiert. In einer Abteilung für besonders grausame Gewaltverbrechen wagt er einen Neubeginn. Der erste Fall führt ihn und seinen Partner zu einer alten Fabrikhalle, in der sie eine bestialisch zugerichtete Leiche finden. Schon am nächsten Tag taucht ein weiteres Opfer auf, das nach demselben Muster getötet wurde. Auf dem Handy des Toten entdecken sie ein aktuelles Foto von Speers Tochter. Die fieberhafte Jagd nach dem Serienmörder beginnt.

Ein charismatisches Ermittlerduo unter Hochspannung

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746633428
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:18.08.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.01.2018 bei Audible Studios erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    heinokos avatar
    heinokovor 4 Monaten
    Vor Spannung knisternd

     

    Vor Spannung knisternd

     

    Dieser Thriller hat alles, was ein guter Thriller haben muss: fesselnde Spannung, fesselnder Plot, fesselnde Protagonisten!

    Die Kurzbeschreibung bringt es auf den Punkt: Ein Serienmörder. Eine verschwundene Tochter. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Adrian Speer hat alles verloren: Seit ihrer Entführung vor zwei Jahren ist seine Tochter verschwunden und von seinem Job wurde er suspendiert. In einer Abteilung für besonders grausame Gewaltverbrechen wagt er einen Neubeginn. Der erste Fall führt ihn und seinen Partner zu einer alten Fabrikhalle, in der sie eine bestialisch zugerichtete Leiche finden. Schon am nächsten Tag taucht ein weiteres Opfer auf, das nach demselben Muster getötet wurde. Auf dem Handy des Toten entdecken sie ein aktuelles Foto von Speers Tochter. Die fieberhafte Jagd nach dem Serienmörder beginnt.

    Der bedrückend gute Plot wird in relativ kurzen Kapiteln erzählt und behält von Anfang bis Ende seinen gleichbleibend fesselnden Spannungsbogen. Die Geschichte macht Windungen und Wendungen, bleibt immer wieder neu überraschend. Und da man mit Lucys Vater, dem sympathischen Ermittler Adrian Speer, mitleidet, mitfiebert, ist man als Leser in der Handlung auch emotional gefangen. Vom Prolog bis zum Buchende gibt es für den Leser kein Entkommen. Ich kann nur empfehlen: Lesen Sie selbst!

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    Karin_Zahls avatar
    Karin_Zahlvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ich mag die Bücher!
    Der Totensucher!!!

    Der Totensucher
    Das Cover hat mich gleich angesprochen und wieder neugierig gemacht.Der Todesprophet war schon super spannend geschrieben.Der Anfang ging wieder sehr spannend los,zwischendurch zog es sich für mich etwas.Dennoch durchaus gute Story.Da gibt es sicher einen weiteren Teil,mit dem super sympathischen Ermittlerteam.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 10 Monaten
    Der Totensucher

    Zwei Jahre nach der Entführung seiner Tochter Lucy ist Adrian Speer immer noch getrieben von Schuldgefühlen, der Frage, wie er hätte damals irgendwas tun können, um diese Tat zu verhindern.

    Nun wurde er zum Morddezernat versetzt. Bei seinem neuen Fall taucht während der Ermittlung ein Handyfoto seiner Tochter auf. Endlich eine neue Spur? Gleich mit mehreren Morden bekommt er es zu tun, unterstützt wird er von Hauptkommissar Bogner, zusammen sind sie ein gutes Team.  Die Toten wurden merkwürdig dargestellt, nackt und gefesselt, der Mund mit Stroh ausgestopft. Neue Hinweise auf seine Tochter erhält Adrian, als der Täter Kontakt zu ihm persönlich aufnimmt.

    Leichter, flüssiger Schreibstil mit der nötigen Spannung. Als guter Krimikenner wurde ich auf die falsche Spur geführt und bis zum Ende ratlos, die Auflösung krass und überraschend. Gute Arbeit des Autors. Die Fortsetzung erwarte ich hier dringend.

    Kommentare: 1
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    SillyTs avatar
    SillyTvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend konstruiert
    Gelungener Beginn

     Zwei Jahre ist es nun her, dass sich für den ehemaligen Drogenfahnder Adrian Speer das Leben völlig änderte. Zwei Jahre, als er beschloss, noch einmal schnell mitten in der Nacht von zu Hause fortzugehen und seine zehnjährige Tochter Lucy allein zu lasssen. Zwei Jahre, als er mitten in der Nacht einen Anruf seiner Tochter erhielt und sie ihm voller Angst mitteilte, jemand sei im Haus. Seit dieser Nacht fehlt von dem kleinen Mädchen jede Spur. Speers Ehe zerbrach und sein älterer Sohn Jonathan gibt ihm die Schuld. Doch jetzt hat er eine neue Chance, er soll in der neu gegründeten Mordkommission in Berlin, die für besonders schwere Fälle zuständig ist, gemeinsam mit Kriminal-hauptkommissar Bogner und der jungen Tina Jeschke ermitteln. Gleich sein erster Fall führt ihn zu einem bestialisch getöteten Mann und dieser ist kein Unbekannter für Speer. Als gleich am nächsten Tag eine weitere grausam zugerichtete Leiche gefunden wird, wird den Ermittlern klar, dass Eile angesagt ist. Doch damit nicht genug, der Fall wird auch noch persönlich für Speer.
    Meine Meinung:
     Ein Thriller der mir durch das düstere Cover schnell auffiel und dank des sehr spannenden Klappentextes zu meinem Beuteschema wurde. Schon der Einstieg fiel sehr leicht, denn der Prolog hält den Leser umgehend in Atem und auch darauf gibt es nur wenig Zeit Luft zu holen. Karlden schreibt flüssig, direkt und mitreißend, so dass man hier einfach wissen möchte, wie es weitergeht. Dabei gibt es durchaus Szenen bezüglich des Falls, die der Autor recht anschaulich beschreibt und nicht immer für schwache Nerven geeignet sind. Auch sonst ist alles mit genug Details beschrieben, so dass Situationen und auch Personen klar vor dem inneren Auge entstehen.
    Der Plot ist gut konstruiert und die Spannung steigert sich innerhalb des Thrillers kontinuierlich. Man erfährt von den Ermittlungen, bekommt kleinere Einblicke in das Privatleben der Ermittler und erhält Hintergründe zu dem Fall, so dass der Leser Raum für Spekulationen erhält. Zugegeben, gerade zu Beginn dachte ich, dass es zwar sehr spannend geschrieben ist, aber alles in gewissem Maße bekannt war, doch der Autor hat es sehr gut geschafft, mit Drehungen und Wendungen zu überraschen und konnte letzten Endes voll überzeugen. Zu guter Letzt bekommt der Leser noch seinen Showdown, der ihn in Atem hält und das Adrenalin steigen lässt.
    Durch den Erzähler in dritter Person hat man hier durchaus das Gefühl, das Geschehen live zu verfolgen. Man ist mitten in den Ereignissen und Ermittlungen und hat eine gute Beobachterposition. Mit geschickten Perspektivenwechseln bekommt man immer wieder Puzzlestücke, die man gemeinsam mit dem Ermittler Speer versucht zusammenzusetzen. Doch die einzelnen Puzzleteile ergeben wirklich erst zum Ende hin ein Gesamtbild. So verfolgt man die Ermittler sowohl bei der Untersuchung des Falls, aber auch stückchenweise im Privatleben, bekommt Einblicke auf den Täter und auch die Empfindungen eines Opfers, deren grausame Erlebnisse Gänsehaut entstehen lassen.
    Die Ermittler waren mir hier durchaus sympathisch, auch wenn diese dann doch recht typisch sind in der Charakterisierung. Da wäre zum einen Bogner, der Ermittler im Anzug, korrekt und doch ist bei ihm privat nicht alles so, wie es sein sollte. Speer ist der persönlich zerstörte Ermittler, doch eigentlich merkte man ihm das gar nicht zu sehr an. Seine Handlungen waren für mich immer absolut nachvollziehbar und ich konnte mich sehr gut in ihn hineindenken. Zu guter Letzt ist da noch Tina, die optisch nicht so ganz in die Kriminalpolizei passen will und keinen leichten Stand hat. Sie bleibt hier noch recht blass, doch da hier durchaus der Eindruck entsteht, dass es der Beginn einer Reihe ist, wird man wohl noch einiges über die drei Ermittler der Mordkommission erfahren.
    Mein Fazit:
     Spannend und gut durchdacht, verknüpft der Autor bekanntes mit vielen Wendungen und Überraschungen und konnte mir nicht nur sehr unterhaltsame Lesestunden verschaffen, sondern mich mitten in seinen Thriller werfen. Die Perspektivenwechsel mag ich sehr gerne, da ich so immer wieder in die einzelnen Personen Einblick nehmen kann. Geschickt wird die Spannung immer mehr gesteigert und letzten Endes hatte ich den Eindruck, dass hier noch viel mehr hintersteckt, als bisher aufgedeckt wurde. Das Ende lässt darauf hoffen, dass wir hier den Einstieg in eine neue Thrillerreihe erhalten haben. Für Thrillerfans gute und spannende Unterhaltung - Leseempfehlung!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: hat alles was der perfekte Thriller braucht
    perfekt

    Das Buch hat mich sowohl vom Titel als auch vom Cover her als erstes angesprochen. Auch wenn ich den Autor vorher nicht kannte versprach die Kurzbeschreibung eine spannungsgeladene Story, und genau die habe ich auch bekommen!

    Wir werden sofort in die Story geworfen und lesen über Adrian Speer, der nach der Entführung seiner 11 jährigen Tochter von seinem Dienst als Drogenfahnder suspendiert wird.

    Nachdem er 2 Jahre erfolglos versucht hat die Entführer aufzuspüren bekommt er die Möglichkeit beim Morddezernat in Berlin wieder einzusteigen.

    Gemeinsam mit seinem neuen Partner Robert Bogner ermittelt er im ersten Mordfall. Eine ehemalige Kiezgröße wurde nackt, Kopfüber aufgehängt mit herausgeschnittener Zunge aufgefunden. Noch während die beiden Ermitttler am rätseln sind, wer hinter dem Mord steckt, taucht die 2te genauso inszenierte Leiche auf. Dieses Mal ein Rechtsanwalt - im Zuge der Ermittlungen finden die beiden das Handy des Opfers, auf dem sich ein aktuelles Foto von Lucy - der entführten Tochter von Adrian Speer - befindet.

    Für Speer beginnt eine Hetzjagd, denn der Täter hat gesagt er wüsste wo Lucy ist und würde das Geheimnis preisgeben wenn Speer ihn aufspüren könnte, bevor er seinen 4ten Mord durchgeführt hat.

    Schon im Prolog zeigt sich der tolle Schreibstil von Chris Karlden der einen sofort in den Bann zieht, der einen packt und nicht mehr loslässt. Ich war atemlos und musste einfach nur umblättern, umblättern und immer weiter weiterlesen.

    Die Charaktere waren durchweg authentisch, und sympathisch, manche erst auf den 2ten Blick aber das war sicher so gewollt.

    Der Spannungsbogen ist zu keinem Zeitpunkt abgeflaut und hat mich durch das Buch getragen. An jeder Ecke ist etwas passiert, die Kapitel haben alle mit Cliffhangern geendet und man musste einfach weiterlesen. Zum Ende hin war es fast nicht zu ertragen, ich habe immer wieder Pausen machen müssen weil ich nicht wollte dass das Buch endet, aber trotzdem unbedingt wissen wollte wie es nun weitergeht.

    Das Ende spricht für eine Fortsetzung und ich habe gesehen, dass der Autor sich dazu auch schon geäussert hat, dass diesbezüglich etwas geplant ist. Darauf freue ich mich schon SEHR!

    Dieses Buch ist das 30te was ich 2017 gelesen habe und mein Jahreshighlight! Für mich von Vorn bis hinten DER perfekte Thriller! Hier stimmte wirklich alles!

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    kadiyas avatar
    kadiyavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Reihenauftakt
    Ein Ermittler an den Grenzen seiner Selbstbeherrschung

    Was, wenn Dein Kind entführt wird- und deine Welt von jetzt auf gleich implodiert-wenn sich alles bisher dagewesene auflöst und Du selbst das einzige Puzzleteilchen bist, was nach 2 Jahren bangen Hoffens das Schicksal in der Hand hält?


    Als Ermittler im Drogendezernat hat sich Adrian Speer über die legale Grenze seines Undercover-Einsatzes hinausbewegt, sich mit mächtigen Mogulen angelegt- und dadurch alles verloren, Job-Kind-Frau....




    Zwei Jahre später geschehen bestialische Morde im selben Muster, in der neu gegründeten Mordkommission bekommt Speer die Chance, sich zu rehabilitieren- bis der Mörder gezielt Kontakt zu ihm als Ermittler sucht- und verspricht, dass er neue Informationen zum Verbleib von Speers Tochter habe- so er den Mörder vor dem geplanten Tod des 4. Opfers ausfinding macht.


    Das Katz-und-Mausspiel beginnt.




    Ein rasanter Krimi, der den Leser atemlos hält und gut zu lesen ist- am Ende werden es mir persönlich ein paar zu viele Namen und Handlungsstränge- was der Geschichte aber keinen Abbruch tut.


    Leseempfehlung!


    Danke an netgalley.de und den atb-Verleag für das kostenlose Rezi-Exemplar!

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    unclethoms avatar
    unclethomvor einem Jahr
    Großartig!

    Die eher hintergründige Thematik Kindesmissbrauch und die Rache an den Tätern hat einen tollen und lebendigen Thriller entstehen lassen. Oder ist es gar keine Rache? Ich denke, lest das Buch und findet es selbst heraus.
    Die Schreibweise des Autors ist so bildhaft, dass es bei mir schon nach ganz wenigen Seiten mein Kopfkino zum Rattern gebracht hat.
    In mehreren Handlungssträngen nimmt Chris Karlden seine Leser mit auf eine Reise die fesselnder kaum sein könnte. Jeder Handlungsstrang für sich ist schon eine spannende Story, doch gemeinsam lässt einen das Buch nicht los vor dem dramatischen Finale.
    Das Buch ist ein wahrer Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann.
    Wie man es schon aus dem Erstling von Chris Karlden gewöhnt ist sind die Figuren lebendig und wirken allesamt echt und gut durchdacht, da bleiben keine Wünsche offen.
    Sehr schön sind wieder die Schauplätze, die sich vor meinem inneren Auge gebildet haben so dass ich mich gut dorthin versetzen konnte.
    Ich fand den Roman im Großen und Ganzen noch besser, noch rasanter und noch spannender und ich bin sehr gespannt welche Entwicklung der Autor noch nehmen wird.
    Insgesamt sind das für mich 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor einem Jahr
    Gerechtigkeit


    Adrian Speer von von der Drogenfahndung ausgeschlossen und erhält eine neue Chance in der Mordermittlung. Ihn verfolgt ein traumatisches Erlebnis der Vergangenheit. Vor zwei Jahren wurde im Rahmen seiner Undercover-Tätigkeit seine siebenjährige Tochter entführt und es fehlt noch jegliche Spur von ihr. Adrian kann sich noch immer nicht mit dem Gedanken abfinden, seine Tochter nicht wiederzufinden, obwohl seine Frau und sein Sohn sich von ihm abgewandt haben. Zu Beginn seiner Tätigkeit in der neuen Abteilung wird er mit seinem neuen Kollegen zu einer grausam getöteten Leiche eines älteren Mannes gerufen. Nur einen Tag später bekommen sie es mit dem nächsten Toten zu tun und der Täter nimmt Kontakt zu Adrian auf. Er behauptet zu wissen, wo seine Tochter ist...


    Chris Karlden konnte mich schon mit seinem Thriller "Der Todesprophet" begeistern, "Der Totensucher" steht dem aber in nichts nach. Der Autor erzählt die packende Geschichte in einem sehr lebendigen und flüssig zu lesenden Schreibstil. Seine Haupt-protagonisten werden interessant charakterisiert und ihre Schicksale geben dem Thriller einen zusätzlichen Schub an Spannung und Dramatik. Gerade Adrian Speer hat mit seinem schweren Schicksal zu hadern und wird durch die Hoffnung getrieben, seine Tochter doch noch wiederzufinden. Der Spannungsbogen kann in dieser sehr clever konzipierten Geschichte auf einem sehr hohen Niveau gehalten werden, um dann in einem fulminanten und über-raschenden Finale zu enden. Die Dramatik und das hohe Tempo des Thrillers haben mich durch die Seiten fliegen lassen und so fiel es mir unglaublich schwer, das Buch zur Seite zu legen.


    "Der Totensucher" bietet alles, was ein spannender und zugleich fesselnder Thriller braucht. Es bleibt zu hoffen, dass das dramatische Ende eine Fortsetzung bekommt, ich würde mich zumindest sehr freuen. Insgesamt ein tolles Buch, welches ich sehr gerne weiter-empfehle und mit fünf von fünf Sternen bewerte!!!

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    MikkaGs avatar
    MikkaGvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gekonnt geschrieben, spannend, mit glaubhaften Charakteren und einigen unerwarteten Wendungen... Eher Krimi als Thriller.
    Durchweg spannend, gut konstruiert

    Zu dem Zeitpunkt, da die Handlung dieses Thrillers beginnt, durchlebt Protagonist Adrian Speer sein persönliches Drama bereits seit zwei Jahren: damals wurde seine 11-jährige Tochter Lucy entführt – aus der eigenen Wohnung, wo er sie nur kurz alleine gelassen hatte. Seitdem fehlt von ihr jegliche Spur und nun kratzt Speer, nach einem Totalabsturz in jedweder Hinsicht, die Scherben seines Lebens mühsam zusammen, als frisch ernanntes Mitglied einer neu gegründeten Mordkommission.
    Leider verfällt er im Laufe der Handlung ein wenig in das Klischee des toughen, wild entschlossenen Ermittlers, der nichts mehr zu verlieren hat, im Alleingang loszieht und sich einen Dreck darum schert, was ihm von Vorgesetzten befohlen oder untersagt wurde... Was bei Weitem nicht die Konsequenzen hat, die es im echten Leben wahrscheinlich hätte!
    Aber das kann man ihm in meinen Augen dann doch verzeihen, denn er ist ansonsten authentisch, überzeugend und sympathisch, und immerhin geht es hier um einen verzweifelten Vater, der die einzige Chance ergreift, die seine Tochter noch hat.  Ich habe jedenfalls sehr mit ihm mitgefiebert!
    Manchmal fand ich seine emotionalen Reaktionen vielleicht nicht ganz glaubwürdig, er erschien mir in manchen Situationen zu gefasst... Aber möglicherweise hat er da auch einfach das Limit dessen erreicht, was einen Menschen noch erschüttern kann –  oder ist ist der fortwährende Schlafmangel, der ihn abstumpft. (Mal ehrlich: schlafen Kriminalpolizisten wirklich so wenig, wie es einem in Krimis und Thrillern suggeriert wird?)
    Ihm zur Seite steht Ermittler Robert Bogner, der erst ein wenig skeptisch ist, was seinen wortkargen neuen Kollegen betrifft. Aber man merkt schon nach den ersten Kapiteln: hier haben sich zwei gefunden, die ein verdammt gutes Team abgeben könnten! Beiden ist Loyalität wichtig, beide haben ihre Prinzipien und beide können auch mal um die Ecke denken und an dem rütteln, was schon gesichert scheint.
    Perfekte Menschen sind sie beide nicht, und das ist auch gut so. Ja, manchmal verstoßen sie gegen ihre eigenen Prinzipien, aber mir sind Charaktere mit Ecken und Kanten, echten Schwächen und Fehlentscheidungen deutlich lieber als glattgebügelte, unfehlbare Superhelden.
    Jedenfalls bekommen sie es mit bestialischen Morden zu tun: der Mörder hängt seine Opfer an den Fußgelenken auf, schneidet ihnen die Zunge heraus, stopft ihnen Stroh in den Mund und lässt sie dann langsam ausbluten. Auf den ersten Blick hat das absolut nichts mit der Entführung von Speers Tochter zu tun, doch dann findet sich auf dem Handy eines Opfers ein Foto von Lucy – und zwar ein aktuelles.
    Die Geschichte hält durchgehend einen hohen Spannungsbogen. Der Mörder ist den Ermittlerin immer einen Schritt voraus, in rasantem Tempo überschlagen sich die Ereignisse und der Autor spielt gekonnt mit den Erwartungen des Lesers. Immer, wenn man gerade denkt, jetzt wüsste man, wie alles zusammenhängt, setzt Chris Karlden noch eine unerwartete Wendung oben drauf, überspannt aber niemals den Bogen der Glaubwürdigkeit. Gut, bei der ein oder anderen Wendung kann man sich als Leser denken, dass es eine falsche Fährte ist, aber die schlussendliche Auflösung fand ich an keinem Punkt wirklich vorhersehbar.
    Die Perspektive wechselt zwischendurch ein paarmal zur Sicht des Mörders, und man ahnt schnell, dass man ihn vielleicht sogar ein wenig verstehen kann, ob man das nun will oder nicht... Ist er ein Monster – oder ist er ein Rächer, der die tötet, die es verdient haben?
    Das Ende schreit nach einer Fortsetzung: was die Morde betrifft, ist die Geschichte zwar in sich abgeschlossen, aber in anderer Hinsicht bleibt noch alles offen. Ich hoffe darauf, dass Speer und Bogner eine ganze Reihe bekommen werden.
    Der Schreibstil ist souverän, mit gutem Tempo und Sprachrhythmus. Ich habe das Buch durchweg gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt. 
    Fazit:Eine neu gegründete Mordkommission bekommt es direkt mit einem Serienmörder zu tun. 
    Der Leser folgt dabei hauptsächlich den Ermittlern Adrian Speer und Robert Bogner, die sich buchstäblich gerade erst kennengelernt haben und sich jetzt in einem Fall wiederfinden, der ihre neue Partnerschaft auf die Probe stellt. Besonders für Speer wird dies zur Zerreißprobe, stellt sich doch schnell heraus, dass zumindest eines der Opfer Kontakt hatte zu Lucy: Speers Tochter, die vor zwei Jahren entführt wurde und seitdem vermisst wird.
    Gekonnt geschrieben, spannend, mit glaubhaften Charakteren und einigen unerwarteten Wendungen... Ein kleines Manko stellt für mich dar, dass Speers Verhalten im echten Leben sicher sehr viel drastischere Konsequenzen hätte, und für mich ist das Buch auch mehr ein Krimi als ein Thriller, aber dennoch finde ich das Buch sehr gelungen. Noch wird hier jedoch nicht alles aufgeklärt, weswegen ich vermute, dass dies der erste Band einer neuen Reihe ist! 

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    lenisveas avatar
    lenisveavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder ein tolles Werk des Autoren, super spannend mit überraschenden Wendungen
    Der Totensucher

    Broschur, 400 Seiten Aufbau Taschenbuch 978-3-7466-3342-8 9,99 € *) Inkl. 7% MwSt. Zum Buch: http://www.aufbau-verlag.de/index.php/der-totensucher.html Ein Serienmörder. Eine verschwundene Tochter. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Adrian Speer hat alles verloren: Seit ihrer Entführung vor zwei Jahren ist seine Tochter verschwunden, und von seinem Job wurde er suspendiert. In einer Abteilung für besonders grausame Gewaltverbrechen wagt er einen Neubeginn. Der erste Fall führt ihn und seinen Partner zu einer alten Fabrikhalle, in der sie eine bestialisch zugerichtete Leiche finden. Schon am nächsten Tag taucht ein weiteres Opfer auf, das nach demselben Muster getötet wurde. Auf dem Handy des Toten entdecken sie ein aktuelles Foto von Speers Tochter. Die fieberhafte Jagd nach dem Serienmörder beginnt. Ein charismatisches Ermittlerduo unter Hochspannung Meine Meinung: Ich habe ja im letzten Jahr schon mit Begeisterung Der Todesprophet von Chris Karlden gelesen und war daher sehr gespannt auf sein neuestes Werk. Freundlicherweise wurde mir dieses Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt. Der Einstieg ist mir hier wieder sehr gut gelungen. Es fing direkt mit Spannung an und als dann das Bild von Adrian Speers Tochter Lucy ins Spiel kam, konnte ich das Buch nur noch ganz schwer aus der Hand legen. Ich fand, die beiden Ermittler haben sich auch sehr gut aufeinander eingestellt, waren nach einiger Zeit ein gutes Team geworden. Adrian Speer hat mir als Charakter sowieso sehr gut gefallen, man konnte sich sehr gut in seine Situation hinein versetzen. Allerdings hatte ich viel früher damit gerechnet, dass er wegen persönlicher Gründe suspendiert wird. Die Geschichte selbst konnte mich immer wieder überraschen. Die Auflösung war auch sehr gelungen, zumal sich der Autor auch am Ende noch sehr überraschender Wendungen bedient hat. Das etwas offene Ende lässt mich auf eine Fortsetzung hoffen. Das schafft der Autor in seinen Thrillern immer sehr gut. Alles in allem war dies wieder ein hervorragender Thrller. Ich kann hier nur eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Chris Karlden kann sich wirklich mit anderen namhaften Thrillerautoren messen lassen. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch von ihm. Der Totensucher bekommt von mir volle 5 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar
    Ein Serienmörder. Eine verschwundene Tochter. Ein Wettlauf gegen die Zeit.

    Adrian Speer hat alles verloren: Seit ihrer Entführung vor zwei Jahren ist seine Tochter verschwunden, und von seinem Job wurde er suspendiert. In einer Abteilung für besonders grausame Gewaltverbrechen wagt er einen Neubeginn. Der erste Fall führt ihn und seinen Partner zu einer alten Fabrikhalle, in der sie eine bestialisch zugerichtete Leiche finden. Schon am nächsten Tag taucht ein weiteres Opfer auf, das nach demselben Muster getötet wurde. Auf dem Handy des Toten entdecken sie ein aktuelles Foto von Speers Tochter. Die fieberhafte Jagd nach dem Serienmörder beginnt.

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    Chris Karlden, Jahrgang 1971, hat Rechtswissenschaften studiert und arbeitet derzeit als Jurist in der Gesundheitsbranche. Er lebt mit seiner Familie im Südwesten Deutschlands. Sein erster Psychothriller »Monströs« war bereits ein großer Erfolg. Mehr zum Autor unter www.chriskarlden.de

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