Chris Karlden Unvergolten

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Inhaltsangabe zu „Unvergolten“ von Chris Karlden

Eine junge Frau, die wider Erwarten aus dem Koma erwacht. Eine Wahrheit, die zu schrecklich ist, um sie zu glauben. Eine Vergangenheit, die niemals geschehen ist. Eine Erklärung, die alles in den Schatten stellt! Für Linda Förster bricht eine Welt zusammen. Als sie zwei Wochen nach einem schweren Autounfall aus dem Koma erwacht, eröffnet man ihr, dass ihr Mann Mark bei dem Unfall ums Leben kam. Dann jedoch glaubt sie sich zu erinnern, dass Mark gar nicht im Wagen saß, als der Unfall geschah! Während Lindas Realität mehr und mehr verschwimmt, wird ihr eines jedoch immer klarer: Die Wahrheit kann sie retten – oder vollständig in den Wahnsinn treiben...

Super spannend und temporeich.

— Donnas

Verwirrung und Spannung garantiert

— Tine_1980

Aufgrund des überraschenden Endes gibt es von mir 3 Sterne. Ansonsten war mir der Roman zu verwirrend, wenn auch spannend.

— fitzelchen

Psychothriller der fesselt, aber auch für etwas Verwirrung sorgt.

— Rheinmaingirl

Der Autor schickt den Leser immer wieder in die Irre - das macht großen Spaß!

— Nadine1307

Ich bin mit Linda zusammen fast verzweifelt und kann "Unvergolten" reinen Gewissens an Thriller-Freunde weiterempfehlen.

— Sick

Ein unglaublich schnelles Tempo, von Anfang an zieht Dich in seinen Bann und selbst wenn das Buch durch ist, wirkt es nach!

— RebekkaT

Spannend vom ersten Wort bis zum letzten Punkt

— Rolchen

Spannend geschrieben nur das Ende fand ich nicht so gut.

— Pucki60

Ein rasantes Tempo bei dem man kaum zu Atem kommt und am Ende fragt wo die Wahrheit und wo der Wahn liegt. Top!

— Marion22

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    Unvergolten

    vicky_1990

    13. January 2016 um 09:52

    Ich habe das fast 400 Seiten Buch gar nicht aus der Hand geben wollen. Mich hat das Buch während dem Lesen gefangen gehalten. Der Klappentext hält was er verspricht! Man fiebert mit Linda auf jeder Seite mit. Ist Mark nun Tod oder nicht, und was verbirgt sich hinter alle dem? Nur das Ende hat mit etwas unvorbereitet getroffen muss ich zugeben. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher ob es mir gefällt oder nicht. Auf jeden Fall waren die letzten Seiten mit unterwarteten Handlungen gefüllt. Das Buch ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden!

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  • ganz großes Kin... ähh.. Durcheinander

    Unvergolten

    CoffeeToGo

    08. January 2016 um 08:38

    Linda erwacht nach einem Autounfall im Krankenhaus aus dem Koma. Allerdings sind die Erinnerungen an den Unfall wie ausgelöscht, genau so wie sie falsche Erinnerungen und Erinnerungslücken hat. Einzig als man ihr mitteilt, ihr Mann sei bei dem Unfall ums Leben gekommen, glaubt sie zu wissen, dass er gar nicht im Wagen saß. Linda erzählt aus der Ich-Perspektive, wodurch der Leser sich gut in sie hinein versetzen soll, doch den einzigen Eindruck, den ich von ihr bekam, war der einer armen, irren Frau. Trotz dieses Kritikpunktes empfand ich den Anfang des Buches als sehr positiv. Die Geschichte ist zwar nicht neu, dennoch machte sie Lust auf mehr und hielt mich am Lesen. Zwar war es hier teilweise auch sehr abstrus und unstrukturiert, doch das hat mich erst nicht gestört, da solche Art Bücher dafür bekannt sind. Was ich etwas komisch fand war, dass Linda viel im Alleingang ermittelt hat, kein normaler Mensch würde in dieser Situation auf so eine Idee kommen. Solche Geschichten finde ich immer ein bisschen anstrengend (was nicht unbedingt negativ gemeint ist), weil man sehr aufpassen muss, was passiert, um dem Geschehen angemessen folgen zu können. Doch hier ging das irgendwann nicht mehr, egal wie sehr ich es versucht habe. Immer wieder kamen neue Überraschungen hinzu, die mich meine Lösung immer wieder haben umwerfen lassen. Als auch noch die Mafia ins Spiel kam, fand ich das Ganze einfach nur noch lächerlich und langweilig. Schlagartig war die vorher aufgebaute Spannung weg. Und es wurde noch besser... Je näher ich dem Ende kam, desto komischer wurde es. Zudem habe ich nun gar nicht mehr durchgeblickt. Ständig veränderte der Autor die Lösung, der man als Leser scheinbar näher kam. Das finde ich in anderen Büchern gelungen, hier war es ein einziges Durcheinander, das keinen Spaß mehr gemacht hat. Ich weiß nicht, wie man auf so ein schlechtes Ende kommen kann, es war einfach nur völlig unlogisch und an den Haaren herbeigezogen. Schade, der Anfang war vielversprechend, doch die Umsetzung total daneben.

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  • Hochspannung vom Feinsten!

    Unvergolten

    ConnySch

    24. August 2015 um 20:24

    Schon die Leseprobe vom Buch „Unvergolten“ von Chris Karlden hat mich gefesselt. Dieser kleine Ausschnitt war so spannend, dass ich es kaum erwarten konnte, endlich das Buch zu lesen. Inhaltsangabe: Los geht das Buch mit dem Mord an einem Mann vor den Augen seiner Familie. Zu diesem Mord kommt im letzten Drittel des Buches noch die Aufklärung. Dann geht’s zur Hauptgeschichte: Linda erwacht aus dem Koma und erfährt dass sie schwanger und ihr Mann tot ist. Er starb bei einem Autounfall, den sie beide hatten und durch den sie ins Koma gefallen ist. Allerdings „sagt“ ihr ihre Erinnerung, dass sie alleine im Auto unterwegs war um sich mit ihm in einer verlassenen Hütte zu treffen, er daher nicht mit ihr im Auto gesessen haben kann. Was ist also mit Mark (ihrem Mann) wirklich passiert? Hinzu kommt noch ein Trauma aus Ihrer Kindheit, dass sie seit 20 Jahren verfolgt. Immer wieder sieht sie, seit sie aus dem Koma aufgewacht ist, ihren damaligen Entführer oder glaubt sie nur, ihn zu sehen? Sie fühlt sich von ihm auf jeden Fall verfolgt. Auch erinnert sie sich an Ereignisse und Personen, die so jedoch nicht passiert sind/sein können – wie z. B. ihren letzten Geburtstag. Die Ärzte und auch ihre Familie/Freunde wiederlegen dies immer wieder mit Argumenten, die sie selbst an ihrer Zurechnungsfähigkeit zweifeln lassen. Was also ist mit ihr los? Spielt ihr ihr Gehirn nach dem Unfall einen „Streich“ oder wird sie langsam verrückt? Oder macht sie allen nur was vor um einen vielleicht von ihr begangenen Mord zu vertuschen? Oder hat alles doch mit Mark zu tun, war er evtl. nicht der, der er vorgab zu sein? Es bleibt spannend. Das Buch „Unvergolten“ kann ich jedem ans Herz legen, der gerne Thriller liest. Die ganze Zeit über bleibt die Spannung erhalten, man wird mitgerissen von der Geschichte und fiebert mit den Charakteren mit. Ihre Schwester Maja war mir jedoch eine zeit lang total unsympathisch, den Charakter von Schwarzenberger hingegen mag ich.

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  • "Unvergolten" von Chris Karlden

    Unvergolten

    SanniR

    29. July 2015 um 13:33

    Die Leseprobe von „Unvergolten“ fand ich superspannend und deshalb habe ich mich sehr gefreut, das Buch lesen zu dürfen. Schon im Prolog wird ein Mann vor den Augen seiner Familie regelrecht hingerichtet. Im ersten Kapitel ist man dann bei Linda, die im Krankenhaus liegt und nach einem Auto-Unfall aus dem Koma erwacht ist. Von diesem Auto-Unfall weiß sie jedoch nichts mehr. Ebenso wenig will sie glauben, dass ihr Mann im Auto neben ihr saß und beim Unfall ums Leben gekommen ist. Anfangs war ich sehr von der Geschichte gefesselt, wollte ich doch unbedingt wissen, wie der Mord an dem Familienvater mit Linda und ihrem Auto-Unfall zusammenhängt. Doch der Leser muss sich hier sehr, sehr lange gedulden und mit Linda einige Katastrophen überstehen. Irgendwann wirkte das Ganze jedoch nur noch unglaubwürdig. Es kam mir vor, als ob der Autor versucht hat, mit noch ein paar eingeschobenen schlimmen Ereignissen (an die sich Linda natürlich nicht erinnern kann) die Seiten- und Kapitelzahl in die Höhe zu treiben. Mit Linda bin ich auch überhaupt nicht warm geworden, ich habe mir oft gedanklich an den Kopf gegriffen und mich gefragt, wann sie endlich mal vernünftig handelt. Doch davon war nie die Spur. Nach ca. 200 Seiten, in denen es von Gedächtnislücken und unerklärlichen Ereignissen nur so wimmelte, wurde dann auch endlich mal wieder der Mord aus dem Prolog erwähnt. Doch schlauer wurde man daraus auch nicht. Es folgten weitere Gedächtnislücken Lindas und weitere – für mich nicht wirklich nachvollziehbare – Handlungen und Ereignisse. Dennoch war die gesamte Geschichte spannend und fesselnd geschrieben. Der Autor hat immer versucht, die Spannung aufrecht zu erhalten. Viele Dinge hat er aber meiner Meinung nach viel zu ausführlich beschrieben und manche Personen waren nicht wirklich von Bedeutung. Aber auf den letzten Seiten überschlugen sich die Ereignisse regelrecht und ich musste mich anstrengen, damit ich der Geschichte noch folgen konnte. Es wirkte fast, als hätte der Autor bemerkt, dass er jetzt mal zum Ende kommen muss. Dieses war jedoch noch viel unglaubwürdiger (und noch weniger nachzuvollziehen), wie die Handlung und Aufklärung zuvor. Was ich sehr schade fand, denn die Geschichte bot wirklich viel Potenzial. Doch viele Ereignisse waren einfach viel zu unglaubwürdig. Das Ende hat mich in keinster Weise zufrieden gestellt und mich sogar etwas enttäuscht.

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  • Und sie finden dich

    Unvergolten

    Tine_1980

    29. April 2015 um 19:36

    Am Anfang wird der Geburtstagsmorgen der Tochter von Jürgen und Anne beschrieben. Jürgen entdeckt etwas in der Zeitung, was er heimlich heraus reißt, man weiß aber nicht was. Jürgen ist voller Angst, als dann auch noch ein Auto hinter der Einfahrt anhält, der Mann mit Maske und Waffe aussteigt und seine Frau und die Kinder mitansehen müssen, wie er ermordet wird. Der nächste Teil handelt von Linda, die nach einem Unfall aus dem Koma erwacht. Mit der Zeit kommen einige Erinnerungen zurück, dennoch hört ihre Erinnerung am Tag des Unfalls nach einem ominösen Anruf auf und ihr fehlen 8 Stunden ihres Lebens, bis der Unfall passiert, bei dem angeblich ihr Mann Mark gestorben sein soll. Es folgen viele Verwirrungen in der darauf folgenden Zeit, sie wird mit ihrer Entführung als Neunjährige konfrontiert, der der Entführer ihr im Krankenhaus auflauert und bedroht, aber niemand hat ihn gesehen. Als sie sich selbst aus dem Krankenhaus entläßt und die erste Nacht allein zu hause verbringt, wacht sie auf und ihre größte Angst völlig im Dunkeln zu sein ist da, ihre Nachtlampe, die sie seit der Kindheit besitzt ist aus, das Licht geht nicht, die Rollos sind ganz zu und auch sämtliche andere Lichter funktionieren nicht. Sie hat das Gefühl, daß jemand in ihrem Haus war. Also läuft sie mit panischer Angst zum Sicherungskasten, bei dem die Hauptsicherung raus ist. Als die Lichter wieder funktionieren, sieht sie, daß das Licht im Büro ihres Mannes an ist, obwohl sie nicht im Zimmer war. Das ganze Büro ist verwüstet und sie kann sich nicht daran erinnern, ob sie in ihren Stunden, die sie immer wieder vergißt, es selbst verwüstet hat oder doch jemand im Haus war. So passieren Dinge, Personen verfolgen Linda, kein Anderer sieht sie, sie wird immer verwirrter, da sie überhaupt nicht mehr weiß, was sie sich einbildet und was wirklich passiert und sie immer wieder falsche Erinnerungen hat bzw. Stunden, an die sie sich überhaupt nicht erinnern kann. Der Schreibstil ist super zu lesen, sehr flüssig, sehr spannend und eben von an Anfang an sehr verwirrend, was es mit diesem Anruf auf sich hat. Ich hatte zwar immer wieder während des Lesens Überlegungen angestellt und auch immer wieder überlegt, ob ihr Mann vielleicht wirklich nicht neben ihr im Auto saß, aber im nächsten Kapitel wurde dann wieder alles verworfen. Die Kapitel endeten so, daß man einfach weiterlesen mußte. Teilweise war es schon sehr verwirrend und ich hätte mir etwas mehr Klarheit gewünscht, aber am Ende klärt sich alles auf. Der erste Teil der Aufklärung ist super, danach wird man nochmals völlig verwirrt, was sich dann aber größtenteils doch aufklärt. Mit ein paar offenen Fragen stehe ich noch da, aber im Großen und Ganzen ein gelungenes Ende. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und so weit gestreut, daß ich am Anfang öfters überlegen mußte, wer das jetzt war, aber auch dies gibt sich im Laufe des Buches. Ein Buch zum Weiterempfehlen, wenn man gerne miträtselt, aber auf die Lösung kommt man glaube ich nur ansatzweise.

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  • Extrem thrillig

    Unvergolten

    hoonili

    10. January 2015 um 22:48

    Linda Förster hatte einen Autounfall und liegt seitdem im Koma. Als sie erwacht ist die Welt plötzlich fremd um sie herum. Sie kann sich kaum noch an etwas erinnern. Ihr Mann ist auch bei dem Unfall gestorben, aber Linda glaubt dass er gar nicht dabei war. Es macht sie rasend, nicht zu wissen was passiert ist. Sie möchte nicht länger im Krankenhaus bleiben und entlässt sich auf eigene Gefahr. Außerdem muss sie an früher denken. Sie wurde als Kind von einem Mann in ein Loch eingesperrt. Sie glaubt, dass er sie verfolgt und frei ist. Aber stimmt das wirklich? Ihr ehemaliger Psychologe Dr. Kreutzer soll ihr dabei helfen, die Wahrheit heraus zu finden. Aber kann sie ihm trauen? Und was ist die Wirklichkeit? Wow, ich bin endlos begeistert von diesem Thriller. Ich konnte mein Tablet kaum aus der Hand legen und habe richtig mit gefiebert. Linda ist mir als Person von Beginn an sympathisch und ich konnte mich gut in diese Person hineinversetzen. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss und auch dann ist das Ende nicht hervorsehbar.

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  • Leserunde zu "Unvergolten" von Chris Karlden

    Unvergolten

    Edel_Elements

    Mein neuer Psychothriller UNVERGOLTEN ist als eBook erschienen. Nun möchte ich die Leserinnen und Leser bei Lovelybooks zu einer Leserunde einladen. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele von Euch bei meiner ersten Leserunde teilnehmen und bin sehr gespannt auf Euer Feedback und die gemeinsame Diskussion. Für Linda Förster bricht eine Welt zusammen. Als sie zwei Wochen nach einem schweren Autounfall aus dem Koma erwacht, eröffnet man ihr, dass ihr Mann Mark bei dem Unfall ums Leben kam. Dann jedoch glaubt sie sich zu erinnern, dass Mark gar nicht im Wagen saß, als der Unfall geschah! Während Lindas Realität mehr und mehr verschwimmt, wird ihr eines jedoch immer klarer: Die Wahrheit kann sie retten – oder vollständig in den Wahnsinn treiben... Der Verlag Edel eBooks stellt 20 eBooks zur Verfügung. Unter allen, die sich bis Sonntag, 19. Oktober 2014 zur Teilnahme anmelden, werden die Bücher verlost und danach per eMail an die Gewinner im gewünschten Format bzw. passend für das jeweilige Lesegerät zugeschickt. Die Leserunde beginnt dann am Mittwoch, den 22. Oktober 2014 und läuft über vier Wochen bis zum 19. November 2014. Selbstverständlich sind auch alle Leserinnen und Leser herzlich willkommen, die unabhängig vom Gewinn eines eBooks an der Leserunde teilnehmen möchten. Vorab wünsche ich schon einmal spannende Unterhaltung und uns allen eine tolle Leserunde. P.S. Auch diejenigen, die "Unvergolten" bereits gelesen und rezensiert haben, dürfen natürlich gerne an der Buchbesprechung ab dem 22.10.14 teilnehmen. Vielleicht habt ihr Fragen an den Autoren, die er natürlich gerne beantworten wird.  

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    • 183
  • Psychothriller um Linda mit vielen Wendungen

    Unvergolten

    Rheinmaingirl

    01. January 2015 um 20:51

    Mir hat der Thriller „Unvergolten“ von Chris Karlden ganz gut gefallen. Besonders das Buchcover wirkt geheimnisvoll und wirft viele Fragen auf. Ein Teil bleibt auch nach dem Thriller und besonders zwischendurch aufgrund der vielen Wendungen zurück. Der Thriller war angenehm und flüssig zu lesen. Mit der Protagonistin fühlt man richtig mit. Linda erwacht aus dem Koma und erfährt, dass ihr Mann bei einem Autounfall ums Leben kam. Ihr Gedächtnis spielt ihr einen Streich und  sie sieht und spricht mit Menschen, die nicht wirklich vorhanden sind. Unklar ist was nun wirklich passiert und was ihr nur so vorkommt. Der Autor schafft es mit Spannung zu fesseln und diese nimmt immer weiter zu und durch viele Wendungen muss man immer wieder neu überlegen. Mir waren diese Wendungen teilweise leider schon etwas zu viel . Insgesamt ein spannender Psychothriller, der allerdings auch für etwas Verwirrung sorgt.

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  • Ein wahrer Pageturner!

    Unvergolten

    Nadine1307

    30. December 2014 um 12:47

    Linda erwacht im Krankenhaus und muss feststellen, dass sie bei einem Autounfall verletzt wurde und dadurch unter Gedächtnisverlust leidet. Hinzu kommt schockierenderweise, dass ihr Mann bei diesem Unfall ums Leben gekommen sein soll. Linda schafft es, Stück für Stück, sich wieder an ihr altes Leben zu erinnern und ist entsetzt, wenn oftmals Erinnerung und Realität nicht zusammenpassen. Die zentrale Frage lautet: was ist real und was ist Phantasie? Chris Karlden schafft es, den Leser mit seinem Psychotriller "Unvergolten" ein ums andere Mal in die Irre zu führen. Wähnt man sich in Sicherheit und meint, dem Rätsel nun auf die Spur gekommen zu sein und den Durchblick zu haben, nimmt die Handlung wieder eine ganz andere Wendung, als man vermutet hätte. Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, wobei es oftmals kursiv gedruckte Einwürfe gibt, die als eine Art Zwiegespräch Lindas mit sich selbst zu sehen sind. Ein hervorragendes stilistisches Mittel, um in ihr Seelenleben und ihre nicht unwichtige Vergangenheit einzutauchen. Die Figuren werden vielschichtig präsentiert. Man schwebt als Leser oft zwischen Sym- und Antipathie. Man leidet mit Linda mit, die sich in einer zermürbenden Situation befindet - einerseits fühlt sie sich verfolgt, traut ihrer eigenen Erinnerung aber auch nicht völlig, sodass sie an ihrem Verstand zweifelt. Die Kapitel haben eine gute Länge, enden meistens mit einem Cliffhanger - man muss einfach weiterlesen! Ich bin sehr gut unterhalten und mehrfach aufs Glatteis geschickt worden: das passiert nicht oft. Ein wahrer Pageturner, der seine 5 Sterne mehr als verdient hat.

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  • Unvergolten

    Unvergolten

    JessicaLiest

    14. December 2014 um 18:20

    Inhalt: Für Linda Förster bricht eine Welt zusammen. Als sie zwei Wochen nach einem schweren Autounfall aus dem Koma erwacht, eröffnet man ihr, dass ihr Mann Mark bei dem Unfall ums Leben kam. Dann jedoch glaubt sie sich zu erinnern, dass Mark gar nicht im Wagen saß, als der Unfall geschah! Während Lindas Realität mehr und mehr verschwimmt, wird ihr eines jedoch immer klarer: Die Wahrheit kann sie retten – oder vollständig in den Wahnsinn treiben... Cover: Das Cover finde ich großartig. Es wirkt sehr geheimnisvoll und aufregend. Genau nach meinem Geschmack. Charaktere: Die Charaktere haben mir allesamt gut gefallen und wurden gut dargestellt. Vor allem Linda, sie hatte es wirklich nicht leicht. Erst dieser furchtbare Unfall und dessen Folgen. Da sie anfangs keinerlei Erinnerungen daran hat, verlässt sie sich auf die Erzählungen ihrer Familie, bis sie sich stück für stück erinnert … doch wer kann ihr versichern das es sich dabei um die Wahrheit handelt? Lest doch einfach selbst und lasst euch überzeugen ;) Meine Meinung: Das Buch hat mich von der ersten Seite an überzeugt und begeistert. Die Spannung war die ganze Zeit vorhanden, mein Kopfkino lief auf Hochtouren. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war flüssig und sehr angenehm zu lesen. Handlung und Charaktere haben mich ebenfalls überzeugt. Ein rundum gelungenes Buch, welches ich wirklich nur empfehlen kann.

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  • Ein beklemmender Thriller mit einer etwas sehr konstruierten Geschichte

    Unvergolten

    mrs-lucky

    17. November 2014 um 16:04

    „Unvergolten“ ist ein anfänglich beklemmender Thriller, der mich letztendlich mit seiner zunehmend absurd konstruierten Geschichte nicht beeindrucken und überzeugen konnte. Hauptperson des Thrillers ist Linda Förster, die einen Tag nach ihrem 29. Geburtstag bei einem Autounfall nicht nur ihren Mann verliert, sondern selber so schwer verletzt wird, dass sie für zwei Wochen ins Koma fällt. An den Unfallhergang und den Tod ihres Mannes kann sich Linda nicht erinnern, und auch sonst tauchen Erinnerungslücken auf, beziehungsweise erscheinen vergangene Ereignisse ihr anders, als sie tatsächlich stattgefunden haben. Dazu kommt, dass der Unfall mit dem Jahrestag eines traumatischen Ereignisses aus Lindas Kindheit zusammen fällt. Vor 20-Jahren wurde sie entführt und musste einige Tage in einem Erdloch verbringen. Linda wurde in letzter Minute gerettet und war danach lange in psychiatrischer Behandlung. Durch den Unfall und das Koma brechen alte Wunden auf, Linda fühlt sich verfolgt und kann ihrem Verstand nicht mehr trauen. Lindas Unsicherheit und Ängste sind glaubhaft geschildert. Ihre Eindrücke sind so plastisch geschildert, dass der Leser mit ihr mit leidet und rätselt, was Wirklichkeit ist und was Lindas was ihrem verwirrten Geist geschuldet ist. Mit zunehmendem Verlauf wird die Geschichte aus meiner Sicht leide immer unrealistischer. Nicht nur Linda sondern auch ihr Umfeld handelt unlogisch und den Umständen unangemessen. Es kommen zu viele Zufälle zusammen, als das ich die Geschichte als glaubwürdig empfinden konnte. Lindas Geisteszustand und ihre Ängste sind zwar so geschildert, dass ich ihre Furcht Wahnsinnig zu werden nachvollziehen konnte, viele ihrer Handlungen jedoch nicht, so dass mir ihr Schicksal letztendlich nicht wirklich nahe gegangen ist. Das Ende bietet zwar einige Überraschungen, wirkt anderseits ebenso konstruiert wie der Rest der Geschichte und kann nicht alle Fragen nachvollziehbar klären. Die Idee und sprachliche Umsetzung der Geschichte sind in weiten Teilen überzeugend, beim Verlauf der Geschichte war mein Eindruck: Weniger ist oft mehr.

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  • Leider zu viel gewollt

    Unvergolten

    SDiddy

    16. November 2014 um 08:17

    Eine junge Frau, die wider Erwarten aus dem Koma erwacht. Eine Wahrheit, die zu schrecklich ist, um sie zu glauben. Eine Vergangenheit, die niemals geschehen ist. Eine Erklärung, die alles in den Schatten stellt! Für Linda Förster bricht eine Welt zusammen. Als sie zwei Wochen nach einem schweren Autounfall aus dem Koma erwacht, eröffnet man ihr, dass ihr Mann Mark bei dem Unfall ums Leben kam. Dann jedoch glaubt sie sich zu erinnern, dass Mark gar nicht im Wagen saß, als der Unfall geschah! Während Lindas Realität mehr und mehr verschwimmt, wird ihr eines jedoch immer klarer: Die Wahrheit kann sie retten – oder vollständig in den Wahnsinn treiben... Ich habe dieses Buch gelesen und dann erstmal eine Weile gebraucht, um diese Rezension zu schreiben, da es mich total verwirrt zurückgelassen hat. Ich würde dieser Geschichte 3 Punkte geben, habe ich mich aber für 4 entschieden, da mir der Autor seine Gesichtspunkte sehr nett erklärt hat und weil er es geschafft hat das ich so lang darüber nachgedacht habe und dann schafft nicht jedes Buch, denn oft ist man fertig, legt es weg und hat es schnell vergessen. Für mich persönlich wollte der Autor etwas zu viel und hat deshalb ein Ende geschaffen was für mich eher unbefriedigend war. Ich hätte mich sehr gut damit anfreunden können, wenn am Schluss klar gewesen wäre, das alles nur aus Sicht des Psychiaters geschrieben wurde, aber nein da wurde dann doch noch das nächste und nächste draufgesetzt, das war mir zu viel des Guten. Auch die Mafia hat für mich in Büchern immer etwas klischeehaftes und ich finde es hätte dieses Buch nicht gebraucht. Positiv hervorheben möchte ich den wahnsinnig guten Schreibstil des Autors. Er hat es geschafft uns bildhaft in die Situation von Linda hinein zu versetzen und ich fühlte mich oft sehr eng mit ihr verbunden. Ich kann insgesamt dieses Buch empfehlen zu lesen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

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  • Sie wissen Bescheid. Jemand ist unterwegs. Es ist unvergessen.

    Unvergolten

    Sick

    15. November 2014 um 08:44

    Als Linda Förster nach dreizehn Tagen im Krankenhaus aus dem Koma erwacht, ist in ihrem Leben nichts mehr so wie früher. Da sie sich nicht an den Tag vor ihrem Autounfall erinnern kann, teilt man ihr mit, dass ihr Mann Mark auf dem Beifahrersitz ums Leben gekommen ist. Linda mag das nicht glauben und zermartert sich das Hirn, bis die Erinnerungen Stück für Stück zurück kommen. Und sie ist sich absolut sicher, dass sie allein im Wagen saß, als der Unfall passiert ist. Sie teilt ihren Verdacht der Polizei mit, doch die Ermittlungen sind in all der Zeit, in der Linda bewusstlos war, im Sande verlaufen. Als sie dann auch noch den Mann in ihrem Krankenhauszimmer sieht, der sie als Neunjährige entführt und gefangen gehalten hat, zweifelt Linda an ihrem Verstand. Spielt ihr Gehirn ihr nach den schweren Kopfverletzungen einen Streich oder ist sie wirklich in Gefahr?   Bei diesem Psychothriller stellt man sich hauptsächlich drei Fragen: Was ist wahr, was ist Einbildung und was hat der Mann aus dem Prolog mit der restlichen Handlung zu tun? Die Antworten darauf lassen einige Zeit lang auf sich warten und immer wenn man denkt, man hätte endlich die Wahrheit herausgefunden, passt ein entscheidendes Detail nicht oder es tritt eine unerwartete Wendung ein. Man ist irgendwann genauso verwirrt, wie Linda es ist, man will ihr glauben, aber zweifelt gleichzeitig an ihrem Verstand. Denn Linda ist in einer Extremsituation, die (zum Glück!) nur wenige Leute erleben dürften. Sie ist immer neuen nervlichen Belastungen ausgesetzt, sodass ich mich schon beinahe wundere, dass sie nicht irgendwann vollends zusammengebrochen ist. Ihre Amnesie verschwindet nur stückchenweise, sie fühlt sich verfolgt und sehr alleine in ihrem Zuhause. In nur kurzer Zeit hat sie sich extrem verändert, von einer lebenslustigen und beliebten Grundschullehrerin in eine verschrecktes psychisches Wrack. Obwohl die Geschichte aus der Dritten Person geschrieben ist, bleibt die Spannung beinahe durchgängig erhalten, weil der Leser fast ausschließlich Lindas Sicht mitbekommt. Lediglich der Prolog und die letzten Kapitel erzählen aus einer anderen Perspektive, was der Neugierde auf das Buch und der Auflösung der Ereignisse dient. Die bedrohlichen Situationen sind eindringlich beschrieben, mit Linda hätte ich da nicht tauschen wollen. Manche Wendungen könnte der geneigte Thrillerleser jedoch eventuell vorhersehen, trotzdem gibt es öfter mal Überraschungen, die das Interesse an der Handlung nie abebben lassen.   Ich bin mit Linda zusammen fast verzweifelt und kann "Unvergolten" reinen Gewissens an Thriller-Freunde weiterempfehlen.

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  • Am Rande des Wahnsinns

    Unvergolten

    Krimine

    11. November 2014 um 20:34

    Fiktion oder Realität? Eine Frage, die sich die Grundschullehrerin Linda Förster stellt, als sie nach einem schweren Unfall aus dem Koma erwacht und mit merkwürdigen Vorkommnissen klarkommen muss. Denn egal, an welche Ereignisse sie sich aus der Zeit vor dem Unfall erinnert oder mit wem sie nach ihrem Aufwachen spricht. Immer wieder scheinen ihre Erinnerung und Wahrnehmungen nur zum Teil richtig zu sein. So ist sie sich sicher, allein im Unfallauto gesessen zu haben, obwohl ihr Mann Mark nach Aussagen der Rettungskräfte noch am Unfallort verstarb, oder hat mit dem Neurologen Dr. Feister ein Gespräch geführt, den im Krankenhaus niemand kennt. Und plötzlich soll sie einen Mord begangen haben und wieder lässt sie ihr Gedächtnis im Stich. „Unvergolten“ ist ein spannender Psychothriller, der gekonnt mit den Gedanken seiner Leser spielt und diese immer wieder infrage stellt. Denn genau wie Linda Förster wird ihm eine Begebenheit nach der anderen suggeriert, die nach genauer Prüfung gar nicht wahr sein kann, um dann wiederum vielleicht doch so stattgefunden zu haben. Ein albtraumhaftes Geschehen, das für den Leser unheimlich fesselnd ist, die Grundschullehrerin Linda Förster aber an den Rand des Wahnsinns bugsiert. Wenn da nicht die heimliche Hoffnung wäre, dass ihr Mann Mark doch noch lebt. Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen, immer wieder neue Vermutungen anzustellen, zu bemerken, dass sie nicht stimmen können, um sich letztendlich von einer ganz anderen Wahrheit überraschen zu lassen. Ein Auf und Ab der Gefühle, das beste Unterhaltung verspricht und scheinbar nie ein Ende nimmt. Deshalb seien die Leser, die eine glasklare Auflösung erwarten, schon im Voraus gewarnt. Diese gibt es hier nicht. Denn je nachdem, auf welche Art und Weise er die Ereignisse in einen Zusammenhang bringt, wird er auch deren Ende unterschiedlich interpretieren.

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  • Realität oder Wahnsinn

    Unvergolten

    buecherwurm1310

    09. November 2014 um 08:54

    Nach einem Autounfall fiel Linda Förster ins Koma. Als sie wieder erwacht, erfährt sie, dass ihr Mann bei dem Unfall ums Leben kam. Aber sie weiß, dass er gar nicht im Auto war. Spielt ihr Gedächtnis ihr einen Streich? Als sie auch noch Menschen sieht, die es nicht gibt und die sie verfolgen, zweifelt sie sogar selbst an ihrem Verstand. Was entspricht der Realität? Was gaukelt ihr Gehirn ihr vor? Mit Linda zusammen wird der Leser einem Wechselbad der Gefühle ausgesetzt. Immer wenn man glaubt zu wissen, was Wirklichkeit ist, wird man wieder ins Ungewisse gestoßen. Bis zum Ende wird man durch die Geschichte gejagt, will einfach wissen, was Sache ist und wird doch lange im Ungewissen gelassen. Erst ganz zum Schluss klärt sich alles – nachvollziehbar und logisch. Der Schreibstil ist ungemein fesselnd. Die Charaktere sind so vielschichtig beschrieben, dass sich die Gefühle ihnen gegenüber auch immer wieder ändern. Selbst bei Linda wechseln sie zwischen Unduldsamkeit und Mitgefühl. Ein spannender Psychothriller voller unverhoffter Wendungen.

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