Chris Lind

 4.1 Sterne bei 20 Bewertungen

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Kein Gott wie jeder andere

Kein Gott wie jeder andere

 (20)
Erschienen am 01.04.2014

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Rezension zu "Kein Gott wie jeder andere" von Chris Lind

Mir blieben die Protagonisten fern
Buchbahnhofvor 4 Jahren

Mich konnte das Buch nicht begeistern. Es wurde in meinen Augen zu viel nur durch Cassandra erzählt, und zu wenig waren wir bei den Taten der Götter dabei. Immer wieder war sie genervt davon, was die Götter anstellen, aber fast nichts davon habe ich als Leser live miterlebt. Irgendwie waren die Götter für mich fast alle nicht greifbar. Dies ändert sich ein bisschen in der zweiten Hälfte des Buches. Ab dem Zeitpunkt, ab dem Lennart eine größere Rolle spielt wird die Geschichte für mich flüssiger und spannender. Leider konnte dies für mich das Buch aber nicht rumreißen, denn auch hier ist viel zu schnell ein Glauben, ein Verstehen, eine Einigkeit da. Lennart wäre durchaus in der Lage gewesen, Cassandra deutlich mehr Stolpersteine in den Weg zu werfen und die Geschichte damit nochmal richtig spannend zu machen.

Nicht gefallen hat mir, dass Cassandra eigentlich von Anfang an überhaupt keine Zweifel hat, dass es wirklich Götter sind, die da vor ihrem Schreibtisch sitzen. Klar… griechische Götter kommen ja quasi auch jeden Tag zu einem ins Büro… Etwas mehr Skepsis wäre in meinen Augen durchaus angebracht gewesen, um Cassandra dem Leser glaubhaft zu machen. Auch erfährt man sehr wenig darüber, wie Cassandra es schafft, die Götter in ihren neuen Jobs unterzubringen. Zuerst sagt sie, dass es nicht so einfach sei, eine der Göttinnen als neue Familienministerin unterzubringen, was ja auch stimmt. Aber schwups, ein paar Seiten weiter, klappt es dann doch. Kein Wort dazu, wie das abgelaufen ist. Man bekommt dabei immer mehr das Gefühl, dass die Götter Cassandra eigentlich gar nicht brauchen, denn man erfährt einfach nicht, was sie für diese tut.

Insgesamt bin ich mit Cassandra überhaupt nicht warm geworden. Alleine schon, wieviel Angst sie bis zum Ende davor hat in einen Busch, einen Stein oder sonstwas verwandelt zu werden. Für mich passt dieses Verhalten nicht damit zusammen, dass sie für die Götter relativ schnell nach dem Kennenlernen Regeln aufstellt und ihnen Vorschriften macht. Hätte sie dazu dann wirklich den Mut gefunden?

Alles in allem muss ich gestehen, dass ich mit dem Schreibstil von Chris Lind nicht klar komme. Nach der Hälfte des Buches habe ich schon überlegt aufzugeben. Aber da ich das Buch als Wichtelgeschenk auf eigenen Wunsch bekommen habe, habe ich durchgehalten. Mich konnte das Buch leider nicht packen, da die Figuren und ihre Erlebnisse zu wenig greifbar waren. Ich fühlte mich als neutraler Beobachter, aber weder erreichten mich der Humor, noch die Emotionen.

Für die gute Recherche, was die Götter des alten Griechenland angeht und die Stimmigkeit dieser Fakten vergebe ich 2 Sterne, aber für die Geschichte selbst kann ich keine Empfehlung aussprechen. Für mich war es das erste und auch letzte Buch dieser Autorin, da mir ihre Art zu schreiben leider nicht liegt.

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Tialdas avatar

Rezension zu "Kein Gott wie jeder andere" von Chris Lind

Witziger Zeitvertreib mit Kitschfaktor
Tialdavor 4 Jahren

Rezension:

Da ich schon andere Bücher der Autorin gelesen habe und gut fand, ließ ich mich dazu hinreißen, auch Chris Linds “Kein Gott wie jeder andere” auszuprobieren, mit dem sie eine ungewöhnliche Mischung aus Fantasy- und humorvollem Frauenroman gewagt hat.

Der Schreibstil hat mir auch bei dieser Geschichte wieder zu gesagt. Wie gewohnt schreibt Chris Lind (nur eines von mehreren Pseudonymen) flüssig, und so, dass man das Gefühlt hat, regelrecht durch den Text zu fliegen - perfekt, um in die Story einzutauchen.

Es geht darum, dass die griechischen Götter nach 2.000 Jahren Tiefschlaf wieder erwachen und feststellen, dass sie fast komplett in Vergessenheit geraten sind. Ein neuer Aufenthaltsort und eine Marketingstrategie müssen her. Da der neue Wohnort Deutschland wird, fällt die Götterbande kurzerhand in die schlechtlaufende PR-Firma von Cassandra “Cassie” Leda ein. Anhand der Einzelgespräche mit den verschiedenen Göttern zeigt sich für Cassie später, dass es gar nicht so leicht wird, jedem Gott einer geeigneten Aufgabe zuzuführen, um sich einen Namen zu machen – besonders bei uneinsichtigen Exemplaren.

Während sich Cassie mit dem stattlichen Apollon ‘anbandelt’, war mein Held der Geschichte eindeutig Dionysos, der Herr des Weines und der Extase, der absolut nicht einsieht, wieso er sich zusammenreißen sollte. Betrunken taumelt er durch die Gegend und sorgt für peinliche Katastrophen am laufenden Band – einfach wunderbar.

Im Anhang des Buches findet der Leser übrigens noch verschiedene Listen und Ausführungen, um tiefer in die griechische Mythologie einzutauchen und um verschiedene Anspielungen in der Story besser verstehen zu können.

Fazit:

Witziger Zeitvertreib mit Kitschfaktor – wer drauf steht, wird diese Geschichte lieben.

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Fenja1987s avatar

Rezension zu "Kein Gott wie jeder andere" von Chris Lind

Leichte und witzige Sommerlektüre
Fenja1987vor 4 Jahren

Was wäre wenn die "Griechischen Götter" plötzlich nach 2000 Jahren Tiefschlaf plötzlich wieder aufwachen würden? Richtig, die Welt wie sie sie kannten gibt es nicht mehr. Also was tun? genau es wird ausgewandert und zwar nach Deutschland. Drt so scheint es gibt es die Chance, die verlorene Macht wiederzuerlangen. Doch so einfach wie gedacht ist es dann doch nicht und eine PR Agentin muss her und so stoßen sie auf Dr. Cassandra Leda, die sich erst vor kurzem Selbstständig gemacht hat.

Als Cassie begreift wer da ihre neuen Kunden sind, fällt sie zunächst aus allen Wolken. "Götter" hier bei ihr im Büro, die um Integration in Deutschland bitten? Das kann doch nicht sein. Nachdem sie sich an den Gedanken gewöhnt hat, stürzt sie sich voller Elan in die Arbeit, doch so einfach ist es dann doch nicht, denn Götter können sehr engstiernig sein. Und wenn es noch nicht genug wäre macht ihr nicht nur Appolon schöne Augen, auch der Journalist Lennart geht ihr nicht mehr aus dem Kopf...

"Kein Gott wie jeder andere" hat mich überrascht, hatte ich doch eigentlich eine nette Liebesgeschichte erwartet. Zwar kommt eine darin vor, dennoch ist sie eigentlich nur eine Nebensache. Denn in Wirklichkeit sind ganz klar die Götter hier die Haupdarsteller. Cassie hift ihnen zwar wo sie nur kann, doch ist sie eher Bindeglied zwischen den Göttern und der Moderne.

Und das die Götter hier wahrlich hilfe benötigen ist nicht zu übersehen. Nach 2000 Jahren schlaf kann man es ihnen auch nicht wirkich verdenken. Alles hat sich verändert, dass sie sogar nach Deutschland auswandern mussten. Missverständnisse und mittlere Katastrophen sind da vorprogramiert. Nur gut das sie Cassie haben, die oft der Verzweiflung nah, alles versucht um die Götter in Deutschland zu integrieren.

Cassies mochte ich wirklich sehr gerne. Man bangt und leidet mit ihr mit, wenn sich mal wieder eine neue Katastrophe anbahnt. Ihre Gedankengänge sind ofmals sehr komisch und strotzen nur so vor Sarkasmuss und Selbsironie. Einzig und allein hab ich nie verstanden was an Apollon nun so toll sein soll, das sie ihn mehr als anhimmelt ;)

Die Götter selbst könnte man als arrogant und Selbsverliebt betrachten, sind sie doch in Wirklichkeit doch genau
wie wir Menschen, mit ihren Sorgen und Nöten. Schön war es deshalb wie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickeln.

Fazit: "Kein Gott wie jeder andere" würde ich als gelungene Lektüre bezeichnen, mit der richtigen portion Humor und sympathischen Charakteren, perfekt für zwischendurch. Und dank dem Epilog ist schon jetzt die Neugier auf eine mögliche fortsetzung geweckt. 4 von 5 Punkte von mir

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Gespräche aus der Community

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Göttliche Herausforderungen - Segen oder Fluch?

Hades als Nachbarn, oder doch lieber Hermes?

Taucht ein in den neuen Roman von Chris Lind, die den grichischen Göttern neue Wege vorher bestimmt!

Cassie, Dr. Cassandra Leda, steht vor den Trümmern ihres Lebens. Ihr Ehemann hat sie für seine Sekretärin verlassen, ihre PR-Firma dümpelt vor sich hin und ihre Familie überzieht sie mit klugen Ratschlägen.
Als vier neue Kunden ihr Büro aufsuchen, scheint sich das Blatt zu wenden. Bis sich herausstellt, dass es sich um Zeus, Hades, Poseidon und Hermes persönlich handelt. Die griechischen Götter möchten sich in der Bundesrepublik ansiedeln und benötigen Cassies Beratung. Was zunächst eine nervenzehrende Herausforderung scheint, erweist sich bald als Segen und ihre Firma floriert. Doch während der fantastisch aussehende Apollon Cassie den Kopf verdreht, ahnt der attraktive Journalist Lennart, dass seltsame Dinge in der PR-Agentur vor sich gehen und lässt Cassie nicht mehr aus den Augen ...


Leseprobe

Zur Autorin


Chris Lind liebt Bücher, seitdem ihre Oma ihr „Peterchens Mondfahrt“ vorgelesen hat. Ihre ersten Leseerinnerungen sind die griechischen Heldensagen, russische Märchen, Karl May und Jules Verne, was ihre Vorliebe für Phantastik in den unterschiedlichsten Spielarten erklärt.
Die Idee, nicht nur zu lesen, sondern Geschichten zu erzählen, kam Chris passend zur Jahrtausendwende. Inzwischen hat sie vier Romane unter Pseudonym veröffentlicht.
Mit ihrer Heldin Cassandra Leda teilt sie die Anfangsbuchstaben des Namens und die Suche nach einem Job, der zu ihr passt. Nicht zu vergessen: das Zusammenleben mit Katzen und den Wohnort Kassel.
Im Unterschied zu Cassandra hat Chris jedoch bisher noch keinen griechischen Gott kennengelernt, aber dafür den besten Ehemann von allen.
Chris hat ein wunderbares Gedächtnis für abstruse Fakten, aber kann sich weder Namen noch Telefonnummern merken.
Wenn sie nicht liest oder schreibt, spielt Chris Doppelkopf, joggt, sieht US-amerikanische Serien und sammelt Comics oder verbringt Zeit mit ihren fünf Katern, die darauf bestehen, Nebenrollen in ihren Büchern zu spielen.
Ihre Liebe zu Büchern hätte sie fast zur Germanistin werden lassen, aber letztlich hat sie sich für Sozialwissenschaften entschieden und verdient ihr Geld als freiberufliche Forscherin.

Weitere Informationen auf der Autorenhomepage:
http://www.christianelind.de
http://www.lauraantoni.de


Wenn ihr nun Lust auf gemeinsames Lesen in der Leserunde habt und anschließend das Buch rezensieren wollt, dann 
bewerbt euch für eines der insgesamt 6 Rezensionsexemplaren (3x Print & 3x Ebook) für die Leserunde. Bitte gebt an ob ihr auch ein Ebook lesen könnt.

Verratet uns doch einfach als Bewerbung, mit welchem Gott ihr sympathisieren würdet :-)


Als Start der Leserunde ist der 14.5.2014 vorgesehen

Und auch wir freuen uns auf euren Besuch auf unserer Homepage

Wir sind gespannt auf eure Eindrücke und wünschen
viel Glück!

 Eure Katja

*** Wichtig ***

Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind.
Nehmt doch einfach eurer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber.
Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ .

Bewerber mit Null Rezensionen werden nicht berücksichtigt!
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auf 3 Wunschlisten

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