Chris M. Wagner Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

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Inhaltsangabe zu „Social Network. Die Bibliothek des Schicksals“ von Chris M. Wagner

Das Netz kennt dich.
Es weiß, was du willst und es gibt dir, was du brauchst.
Es spielt mit dir, wie mit einer Marionette.
Und ohne dass du es bemerkst, spielt es auch mit deinem Leben.

Schicksal? Ein Leben besteht aus einer Kette von Ereignissen, ein einzelnes Ereignis aus Ursache und Wirkung. Alle Ereignisse dieser Welt können zu einem großen Flechtwerk zusammengefasst werden - Wirkung des einen ist die Ursache des Nächsten.
Was wäre, wenn man in dieses Netz eingreifen und es nach belieben formen könnte?

Rosemarie von Wards wird bewusstlos im Heizungskeller ihres Strandhauses aufgefunden. Trotz notärztlicher Behandlung verstirbt sie noch im Krankenhaus. Doch warum war der Keller verschlossen? Ist es Zufall, dass sich die lebensnotwendige Infusion lockerte?
Dies alles ist ein schwerer Schock für Rosemaries Verlobten, Daniel Lang. Er möchte das Erlebte am liebsten hinter sich lassen und beginnt ein neues Leben in München. Der Job bei einem Unternehmen mit dem Namen FaTec ist ihm so gut wie sicher.
Da holen ihn die Ereignisse ein. Er wird in einen Unfall verwickelt, der Taxifahrer wird erschossen, und niemand glaubt Daniel, als er von dem mysteriösen Priester mit dem schwarzen Kollarkragen spricht - bis auf seine scheinbar geistesgestörte Nachbarin Grace Owen aus dem dritten Stock.
Was Daniel nicht weiß: Zu diesem Zeitpunkt befindet er sich bereits in den Klauen der Hüter des Schicksals.

Diese düster-mysteriöse Stimmung reißt bestimmt jeden interessierten Leser mit...!

— Floh

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— Bücherlaube

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  • Zwei besonders intensive Facetten und Noten einen dieses Buch! Perfekter Lesestoff.

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    Floh

    In "Social Network - Die Bibliothek des Schicksals" vom Debütautor Chris M. Wagner kann man sich auf einen wirklich interessanten und komplexen Mystery-Thriller mit vielen verborgenen Schätzen und Facetten freuen. Viel Historie, Düsternis, die Untiefen der Netzwerke, Sagen und Mythen und die unglaubliche Skrupellosigkeit damaliger Vereinigungen. Ein Cocktail aus Horror, Mystery, Ciber-Kriminalität und dunkle Verstrickungen, ein absoluter Lesegenuß auf wackeligen Boden mit starker Härte... Erschienen im Acabus Verlag (http://www.acabus-verlag.de/#&panel1-1) Inhalt: "Das Netz kennt dich. Es weiß, was du willst und es gibt dir, was du brauchst. Es spielt mit dir, wie mit einer Marionette. Und ohne dass du es bemerkst, spielt es auch mit deinem Leben. Schicksal? Ein Leben besteht aus einer Kette von Ereignissen, ein einzelnes Ereignis aus Ursache und Wirkung. Alle Ereignisse dieser Welt können zu einem großen Flechtwerk zusammengefasst werden - Wirkung des einen ist die Ursache des Nächsten. Was wäre, wenn man in dieses Netz eingreifen und es nach belieben formen könnte? Rosemarie von Wards wird bewusstlos im Heizungskeller ihres Strandhauses aufgefunden. Trotz notärztlicher Behandlung verstirbt sie noch im Krankenhaus. Doch warum war der Keller verschlossen? Ist es Zufall, dass sich die lebensnotwendige Infusion lockerte? Dies alles ist ein schwerer Schock für Rosemaries Verlobten, Daniel Lang. Er möchte das Erlebte am liebsten hinter sich lassen und beginnt ein neues Leben in München. Der Job bei einem Unternehmen mit dem Namen FaTec ist ihm so gut wie sicher. Da holen ihn die Ereignisse ein. Er wird in einen Unfall verwickelt, der Taxifahrer wird erschossen, und niemand glaubt Daniel, als er von dem mysteriösen Priester mit dem schwarzen Kollarkragen spricht - bis auf seine scheinbar geistesgestörte Nachbarin Grace Owen aus dem dritten Stock. Was Daniel nicht weiß: Zu diesem Zeitpunkt befindet er sich bereits in den Klauen der Hüter des Schicksals." Zum Schreibstil: Mit dem bereits im Jahre 2011 erschienenen Debüt des Autors Chris M. Wagner "Social Network - Die Bibliothek des Schicksals" ebnet dieser den Weg in tiefe Abgründe und mörderische Verstrickungen. Trotz der fortlaufenden Medienwelt liest sich dieser Mystery-Thriller nach wie vor brandaktuell, wenn man über kleinere "Alterserscheinungen" hinwegsehen mag. Die Handlung spielt um den charismatischen Protagonisten Daniel Lang, der mit seinem neuen Job bei FaTec GmbH unglaubliche Entdeckungen und Machenschaften erlebt. Der Leser wird direkt in die Welt der einst neuesten Technik und Möglichkeiten katapultiert, vermisste Menschen, eine mysteriöse Handlung eines ominösen Priesters, eine gestörrte Nachbarin und und und.....Autor Chris M. Wagner hat ein Talent und eine Note, die den Leser direkt mit in das Geschehen nimmt. Spannend und schonungslos gibt der Autor hier seine Recherchen und Ideen für die Story wieder. Leider trifft der Autor meiner Meinung nach nicht immer das genaue Maß, das kann vielleicht auch an der Schnelllebigkeit des Medienzeitalters liegen. Autor Wagner weiß es für mystische Spannung, turbulente Abwechslung und düsteres Erstaunen zu sorgen. Er schreibt sehr gewählt und intelligent. Den Thriller habe ich wirklich durch seine besondere Atmosphäre, die entssteht, ganz intensiv gespürt. Dieses Flair wurde durch derben Horror und verworrener Mystery verstärkt. zudem bietet Chris M. Wagner eine stimmige und sehr intensive Recherche. Gekonnt jongliert der Autor in seinem Debüt mit der Vielfalt der Sprache und der einstigen Zeit der Technik, die jederzeit auch in unseren Stand der Entwicklung platz findet. Schauplätze: Großer Pluspunkt und unweigerlich auch der Schwerpunkt dieses Leseerlebnisses sind die Schauplätze. Zwei Handlungsstränge die von ihren Kulissen, bzw. der Ausformung und Darstellung der Seiten nicht unterschiedlicher sein können. Ein Gegensatz, der zu einem Nenner wird. Dem Autor Chris M. Wagner gelingt es durch seine reale und absolut lebhafte Darstellung der Schauplätze eine Welt des unsagbaren Grauen, Spannung und Gänsehaut zu schaffen. Wer hat nicht allein bei den Schlagwörtern Priester, Geisteskrank, Verschwörung, Hüter des Schicksals, Social Networt, Cyber, Herrscher, Reliquien oder Auftrag bereits eine Assoziation vor Augen? Autor Wagner verstärkt diese durch seine Recherchen für den Roman zu einem kompletten Bild der Zeit und Umstände. Sehr genau hat er die Eindrücke der Medienwelt und Epoche und der Gesellschaft eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Drehbuchhaft und absolut filmreif dringen unschlagbare Bilder in den Geist der Leserschaft. Ein Lesegefühl mit allen Sinnen. Der Fokus liegt auf viele Automatismen in Dingen Assoziationen. So beflügelt er die Phantasie der Leser und lässt auf weitere Werke aus seiner Feder hoffen. Charaktere: Auch bei der Wahl der Charaktere hat sich Chris M. Wagner ins Zeug gelegt, er hat sich sehr intensive Gedanken gemacht und nichts, rein gar nichts, dem Zufall überlassen. Ein gelungenes und starkes Bild der Protagonisten. Leider aber auch etwas zu sehr gewollt und daher manchmal etwas aufdringlich. Hier erscheint das Maß nicht immer sehr ausgewogen. Da steckt so viel mehr drin! Polarisierend, fesselnd und respekvoll, so sollen die Protagonisten aus Haupt- und Nebenrollen erscheinen. Wir erleben in diesem Auftakt Völkergrupen wie sie skrupelloser und gefährlicher nicht sein können, oder andere Gesellschaften aus Ermittlern, Mitarbeitern, Firmenmoguls und düsteren Gestalten. Einige von den vielen Akteuren wird man sofort lieben und einige wird man mit Abscheu begegnen. Viele sind im großen Finale, bzw. Showdown des ersten Teils gar nicht mehr am Leben, oder nicht mehr so anzutreffen, wie zuvor. Meinung: Dieses Buch könnte sogar noch etwas mehr bieten. Jedoch kann ich für ein Debütwerk schon von absolut gelungenen Lesevergnügen sprechen. In dem Autor steckt so viel Potential, jedoch wirkte einiges in diesen komplexen Genre-Mix etwas unkoordiniert und aufgesetzt. Hier dominieren sagenhafte und fesselnde Noten aus verschiedenen Genre, eine spannende und fesselnde Handlung aus zwei dominaten Handlungssträngen, grandiose und pompöse Kulissen und einzigartige Charaktere, der Thrill kristallisiert sich nicht so sehr heraus, eher die mystischen und verschwörerischen Umstände (vielleicht sind diese Thrill genug? Ja, mir hat es völlig gereicht!). Die Gratwanderung aus Informationen und Überladen gelingt dem Autor nicht immer geschickt und lenkt in einigen wenigen Passagen daher manchmal vom Kern ab, sodass das Lesen und Nachvollziehen schwer und anspruchsvoll erscheinen kann, vielleicht liegt es aber auch an der Zeit von mind. 5 Jahren, die seither im Stand der Technik vergangen sind. Der Autor: "Mystery ist sein Genre. Er liebt unfassbare Geschichten mit einem Hauch Unerklärlichem. Sein bisher wichtigstes Werk ist der Mysterythriller "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals". 'Sie behaupten also, Sie wissen, welchen Schmetterling Sie gegen die Wand klatschen müssen, damit im Karibischen Meer kein Hurrikan entsteht?' Wer sich traut, kommt beim Lesen dieses Romans seinem Schicksal einen gehörigen Schritt näher. Schreiben ist lügen mit Erlaubnis. Wie Chriz zum Schreiben kam ist ein Mysterium. Aber eins ist sicher: Während Du diese Zeilen liest, ist die nächste Lüge schon in Arbeit ... Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von München. http://chrismwagner.de/ " Zum Cover: Das Cover wirkt passend historisch, es zeigt eine dunkle Stimmung und ein Symbol, welches sich im Buche wiederfindet. Ein sehr hochwertiges Buch von guter Qualität und stimmigen Gesamteindruck. Tolle Farben, stimmiges Bild. Fazit: Das Buch besitzt sogar noch mehr Potential und Facette. Dennoch war es ein unschlagbarer und überaus beklemmender Lesegenuß. 4 sehr verdiente Sterne!

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  • Rezension zu "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" von Chris M. Wagner

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    08. March 2013 um 12:59

    Inhalt Nach dem mysteriösen Tod seiner Freundin Rose, passieren Daniel Lang ziemlich viele seltsame Vorfälle. Er vergisst seinen Vorstellungstermin bei der Firma FaTec, welche aber davon nicht verärgert sind, sondern in nochmals sehen wollen. Er wird in einen Unfall verwickelt, dabei wird der Taxifahrer erschossen, aber niemand will im glauben. Eines Tages spricht in ein komischer Mann mit schwarzen Kollarkragen an, welcher noch mehr Fragen nach sich zieht. Einzig und allein seine vermutlich geistesgestörte Nachbarin Grace aus dem dritten Stock, hält zu ihm. Was hat das alles auf sich? Und besteht das Leben wirklich nur aus dem Schicksal und wie kann man ihm entfliehen? Meinung Irgendwie weiß ich noch gar nicht genau, was ich überhaupt schreiben soll. Ich hatte am Anfang ziemlich Schwierigkeiten, mit dem Buch klar zu kommen und es einfach zu verstehen. Ich habe nicht kapiert, das es das Schicksal nicht geben sollte und das alles über unseren Kopf hinweg entschieden wird. Social Network ist sehr tiefgründig geschrieben, es ist sehr anstrengend zu lesen und man muß sich sehr gut konzentrieren, um auch wirklich alles genau zu verstehen. Der Schreibstil ist eigentlich flüssig und nicht so schwer, aber die knapp 285 Seiten zogen sich doch etwas in die Länge. Sehr detailgerecht hat der Autor alles beschrieben, vorallem die Sachen mit Computer und deren ganzen Technologie. Teilweise war dies etwas verwirrend für mich. Die Personen wurden sehr gut und tiefgründig erklärt, man konnte sich perfekt in sie hineinversetzen. Die ganze Geschichte handelt von sechs unterschiedlichen Personen, welche immer abschnittsweise beschrieben werden, aber trotzdem alle zusammen hängen. Am Ende klärt sich alles auf, wobei ich nicht so darauf gekommen wäre. Trotzdem hat mich dieser Thriller einige Stunden gefesselt, auch wenn ich mich viel konzentrieren mußte. Der Spaß am Buch lesen blieb da manchmal etwas auf der Strecke. Das Buch wurde in vier Teile, mehrere Kapitel und dann nochmals in Unterkapitel eingeteilt, was es einem doch etwas leichter machte, alles zu kapieren. Auch die Schriftgröße fand ich normal. Cover Das Cover sieht mystisch aus, und verhofft auf ein spannendes Buch. Es ist etwas auf alt gemacht und die Brauntöne passen sehr gut dazu. Fazit Socia Network ist ein nicht allzu leichter, aber trotzdem spannender Mystery-Thriller mit viel Muße zum Nachdenken. Als leichtes Zwischendurch Lektüre allerdings nicht geeignet, da er sehr tiefgründig geht. Trotzdem erhält er von mir eine Leseempfehlung und 3,5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" von Chris M. Wagner

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    Kerry

    03. August 2012 um 21:08

    Daniel Langs Leben ist nur noch ein Scherbenhaufen. Nach dem mysteriösen Tod seiner Freundin Rosemarie von Wards, der ihm angelastet wird, ist er in München untergetaucht. Doch es muss weiter gehen, dass weiß auch Daniel und er sieht eine neue Chance gekommen, als ihm ein Job bei FaTec angeboten wird. Er ist Computerfachmann und dieses Unternehmen beschäftigt sich mit einem Social Network. Doch auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch wird sein Taxifahrer erschossen und er selbst landet im Krankenhaus, ohne konkrete Erinnerungen, denn den Tod des Taxifahrers will ihm niemand glauben. Auch den Priester, den er gesehen haben will, scheint es nicht zu geben. Ohne irgendeinen konkreten Hinweis, zieht er sich erst einmal in seine Wohnung schutzsuchend zurück, denn noch immer lastet man ihm den Tod Rosemaries an und er wird noch immer gesucht. Dann lernt er in seinem Haus eine der anderen Mieter kennen. Es handelt sich um Grace Owen, eine überaus attraktive junge Frau, die jedoch der Meinung ist, dass sie verfolgt wird. Von daher befindet sie sich immer auf der Flucht. Das sie auch noch eine Stimme in ihrem Kopf hört, verschweigt sei Daniel zum Glück. Doch Daniel ist sich nicht sicher, was er von Grace halten soll und beschließt, aufgrund seines ehe schon belasteten Lebens, lieber Abstand von ihr zu halten. Als jedoch Richard von Wards, Rosemaries Bruder, bei Daniel auftaucht, um den Tod seiner Schwester zu rächen, gelingt es Grace, Daniel zu Hilfe zu eilen und mit ihm zu fliehen. Nach und nach muss Daniel erkennen, dass irgendetwas versucht, ihn in eine bestimmte Richtung seines Lebens zu drängen. Sind es die selben Leute, von denen Grace der Meinung ist, dass sie verfolgt wird? Doch dann macht Daniel eine erschreckende Entdeckung. So etwas wie "Schicksal" scheint es nicht zu geben. FaTec scheint über das Leben und die Entscheidungen aller Menschen um ihn herum zu bestimmen und er ist sich sicher. FaTec muss zerstört werden, damit die Menschen wieder ihr eigenes Schicksal in die Hand nehmen können. Doch wie soll es gelingen, in dieses sehr gut kontrollierte Unternehmen einzudringen und es zu sabotieren? Was für eine erschreckende Vorstellung, dass es so etwas wie Schicksal nicht geben sollte und alles über der Menschen Kopf entschieden würde. Der Plot des Buches wurde sehr detailliert und mit viel Tiefgang erarbeitet, allerdings hatte ich anfangs einige Schwierigkeiten, mich in die Geschichte voll einzufinden, da ich technologisch und auch computertechnisch nicht wirklich versiert bin. Die Figuren, allen voran Protagonist Daniel lang, wurden mir sehr viel Tiefe in Szene gesetzt. Besonders gut hat mir hier gefallen, dass der Autor den Leser immer wieder in den Kopf der Figuren hineinschauen lässt, sodass die jeweiligen Handlungen für jeden ersichtlich sind. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat - und ich glaube dennoch an das Schicksal und nicht an ein Unternehmen, das alles lenkt!

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  • Rezension zu "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" von Chris M. Wagner

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    Wir-Lesen

    13. May 2012 um 14:25

    Schicksal? Was ist das? Beeinflusst mich das? Bestimmt hat sich auch Daniel mal gefragt, ob das Schicksal ihn beeinflusst. Aber was dann in seinem Leben passierte, konnte er sich nicht vorstellen. Rosemarie wird bewusstlos aufgefunden. Sie stirbt. Warum ist es passiert? Zufall? Schicksal? Daniel will nur vergessen und beginnt ein neues Leben. Zuerst scheint alles normal, doch dann beginnt sich die Welt erneut um ihn zu drehen. Er gerät in einen Unfall, der nie passiert ist, verbrüdert sich mit Menschen, die verrückt sind oder auch nicht und weiß bald nicht mehr, wer da, wo die Fäden zieht .... Verworren, komplex, schwierig – solche Wörter fallen mir zuerst ein, wenn ich das Buch beschrieben soll. Zunächst ist es nichts schlechtes, wenn ein Buch verwirrend ist, so kann es spannend bleiben. Komplex ist auch in Ordnung, darauf kann ich mich einstellen. Auch schwierig bedeutet: Lieber Leser pass beim Lesen auf! Sechs Personen, sechs Orte – vieles muss ich mir merken. Wie heißt dieser und wie diese? Ich bin etwas überfordert und verstehe manches nicht auf Anhieb. Ein lockerer Infusionsschlauch? Okay, ein Taxifahrer, der nicht immer alles versteht, was ihm gesagt wird. Alles noch völlig in Ordnung wären da manchmal nicht diese abgehakten Sätze, die mich nicht wirklich in den Lesefluss rein kommen lassen. Außerdem ist mir Grace ein bisschen zu verrückt und dann soll es alles nur Schicksal sein. Vermute ich jetzt auch hinter allem Schicksal? Es ist tatsächlich ein Thriller in dem viel passiert. Nicht immer ist alles sofort nachvollziehbar und realitätsnah, aber annehmbar arrangiert. Zuviel verraten darf man allerdings nicht. Es könnte das falsche Puzzelteil sein und so bleibe ich bewusst vage und vergebe auf Grund meiner Verwirrung und den viele Orten nebst Personen, drei Sterne. Bücherchaos aus dem Team von Wir Lesen

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  • Rezension zu "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" von Chris M. Wagner

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    fantastic-book-blog

    24. March 2012 um 15:54

    Social Network-Die Bibliothek des Schicksals von Chris M. Wagner, bekommt von mir 3 von 5 möglichen Ahornblättern- und das nur knapp. Ihr fragt euch woran es lag? Nun ja, hauptsächlich lag es daran, dass ich zunächst überhaupt nicht in die Geschichte herein gekommen bin. Der Autor hatte es sicher nur gut gemeint, als er am Anfang aus mehreren Sichtweisen erzählte und viele unterschiedliche Handlungsstränge eröffnete. Meiner Meinung nach, hat er sich selbst damit aber keinen Gefallen getan. Und mir auch nicht. Mir fiel es wirklich schwer, mich in die verschiedenen Situationen rein zu denken, geschweige denn, ein Gefühl für die Story zu entwickeln. Mir war es am Anfang einfach zu sprunghaft. Nach ungefähr der Hälfte des Buches, habe ich mich dann immer besser zurecht gefunden und konnte auch die Geschichte nachvollziehen. Die Idee, die hinter alldem steckt finde ich spannend und neu.Was mir noch gut gefallen hat war, dass die verschiedenen Handlungsstränge letzten Endes alle zu einer Geschichte verwoben wurden. Durch den holprigen Start, fiel es mir auch schwer eine Beziehung zu den verschiedenen Protagonisten aufzubauen. Daniel Lang, der Hauptprotagonist,gefiel mir an sich recht gut, nur bin ich nicht richtig mit ihm warm geworden. Wirklich schade! An manchen Stellen, gefielen mir seine Reaktionen auch einfach nicht-ob es jetzt zu überzogenes Gehabe, in Form von dramatischen Zusammenbrüchen, oder zu leichtsinniges, bis hin zu fast kindlichem Verhalten war. In diesem Buch waren es zum ersten Mal die Bösen, die, die Bewertung wieder hoch gerissen haben. Die unheimlichen Priester mit dem schwarzen Kollarkragen, die immer wieder auftauchen und für Verwirrug im positivem Sinne sorgten, gefielen mir mit am Besten. Zum Ende des Buches hin wird es auch richtig spannend und die Geschichte bekommt einige gute und unerwartete Wendungen. Abschließend will ich sagen, dass dieses Buch vielleicht nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat, dennoch würde ich allen von euch empfehlen, die auf Mystery und Verschwörungstheorien stehen, euch eure eigene Meinung zu bilden;) Fazit: Gute Idee- verbesserungswürde Umsetzung!

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  • Rezension zu "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" von Chris M. Wagner

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    Simkin

    15. March 2012 um 23:29

    „Social Network“ von Chris M. Wagner verspricht eine spannende Handlung, schneidet eine Menge interessanter Themen an, vermag aber leider keinen vollends geglückten Gesamteindruck zu vermitteln. Zu verwirrend und sprunghaft ist die Handlung, zu wenig überzeugend die Charaktere. Insofern ist das Werk leider nur unterdurchschnittlich gelungen und nur eingeschränkt empfehlenswert. Ganze Rezension unter: http://www.janetts-meinung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1818

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  • Rezension zu "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" von Chris M. Wagner

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    TheBloggingBooks

    08. January 2012 um 19:10

    Klappentext: Das Netz kennt dich. Es weiß, was du willst und es gibt dir, was du brauchst. Es spielt mit dir, wie mit einer Marionette. Und ohne dass du es bemerkst, spielt es auch mit deinem Leben. Schicksal ? Ein Leben besteht aus einer Kette von Ereignissen, ein einzelnes Ereignis aus Ursache und Wirkung. Alle Ereignisse dieser Welt können zu einem großen Flechtwerk zusammengefasst werden - Wirkung des einen ist die Ursache des Nächsten. Was wäre, wenn man in dieses Netz eingreifen und es nach belieben formen könnte? Autor: Chris M. Wagner, Jahrgang 1972, versinkt gerne in Büchern über unheimliche Gegebenheiten an fantastischen Orten. Vielleicht fing er aus diesem Grund mit 33 Jahren an, selbst solche Texte zu verfassen. In ruhigen Momenten zeichnet er Bleistiftskizzen. Und gelegentlich spielt er ein Stück auf seiner verstaubten Gitarre. Er lebt mit seiner Ehefrau und zwei bezaubernden Töchtern in einem Vorort von München, wo er bereits an dem nächsten mystischen Roman arbeitet. "Social Network - Die Bibliothek des Schicksals" ist seine erste Veröffentlichung. Handlung: Rosemarie von Wards, die Freundin von Daniel Lang, wird im verschlossenen Heizungskeller aufgefunden. Sie wird ins Krankenhaus gebracht, wo sie jedoch stirbt. Daniel Lang wird wegen Mordes beschuldigt und versucht unterzutauchen. Als er in München einen neuen Job in der Firma FaTec bekommt, kommt es zum Tod eines Taxifahrers und als plötzlich Priester mit schwarzen Rollkragen, ist Daniel überfordert. Niemand will ihm das mit den Priestern glauben. Doch es gibt Grace Owen aus dem dritten Stock, die auch die schwarzen Priester sieht. Cover: Das ganze Cover hat eine bräunliche Farbe. Es sieht so aus, als sei das Cover ein abgenutztes Blatt Papier. Man sieht, dass es eingerahmt ist und in den jeweiligen Kanten mit Verschnörkelungen vorhanden sind. In der Mitte ist eine Pupille abgebildet, welche mit dunkelbraunen und geschwungenen Linien umrandet wird. Über dem Bild steht der Name des Autors und unter dem Bild der Titel des Buches Die Pupille hebt sich aus dem Cover heraus und fällt einem sofort ins Auge. Es spiegelt die Geschichte des Buches wieder, weil die Pupille wahrscheinlich „Das Auge“ darstellen soll. Außerdem hat es eine geheimnisvolle und mysteriöse Atmosphäre. Charaktere: Da das Buch aus mehreren Sichtweisen geschrieben wird, ist nicht ganze klar, wer die Protagonisten sind. Die Figuren sind alle relativ real. Man sieht, dass sie nicht nur oberflächlich behandelt wurden und sind sehr schön ausgearbeitet. Die Gefühlstiefen bekommt man gut zu spüren und die spannenden Szenen waren sehr interessant mitzulesen. Man konnte nach einer Weile heraus schließen, dass Daniel Lang der Protagonist ist, da sich die Geschichte größtenteils um ihn dreht. Nach dem Tod seiner Freundin, wird er beschuldigt sie umgebracht zu haben, obwohl er unschuldig ist. Er versucht ein neues Leben zu beginnen. Als erster Schritt kommt sein neuer Job bei der Firma FaTec, bei der ihm aber immer verwirrendere Sachen auffallen. Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen. Jedoch sollte man sich Zeit mit dem Buch lassen, da es eine anspruchsvolle Geschichte ist. Am Anfangs gibt es viele Sichtwechsel, die einen verwirren können. Doch es wird von Seite zu Seite immer spannender, sodass man immer interessierter wird. Ich wurde immer wärmer mit der Geschichte. Das Buch ist außerdem in 4 Teile aufgeteilt. Diese Aufteilung passt gut und macht das ganze übersichtlicher. Fazit: Da ich meistens nur Jugendbücher lese, wollte ich mich mal an etwas anderes heran setzen, was ich auch nicht bereue. Am Anfang dachte ich, ich werde nie in das Buch reinkommen können, da es zu vielen Sichtwechseln am Anfang gekommen sind. Nach der Zeit hat sich dies aber abgelegt und das was ich gelesen habe, hat mir gefallen. Es wurde spannender und mysteriöser. Ich habe mitgefiebert und mich gefragt, wie die Geschichte weiter geht. Was passiert jetzt? Wie geht es weiter ? Die Fragen die am Anfang vorhanden waren, werden langsam beantwortet und alles macht seinen Sinn. Da es jedoch am Anfang zu Einstiegsschwierigkeiten kam und das Thema sehr komplex ist, gebe ich dem Buch 4 Sterne www.thebloggingbooks.blogspot.com

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  • Rezension zu "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" von Chris M. Wagner

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. January 2012 um 17:19

    Unglaublich guter Mystery-Thriller. Nach dem Lesen der ersten Seiten war ich noch etwas verwirrt, doch dann ging es richtig los. Diese Story hat mich auch beschäftigt, wenn ich das Buch nicht las und das haben bisher nur wenige Autoren geschafft. Klasse Stil, ungewöhnliche Protagonisten, tolle Auflösung, erstklassiges Ende. (Und ein wunderschönes Cover; es sieht aus wie Leder). Ein richtig guter Thriller abseits des Mainstream. Sehr anspruchsvoll. Lesen und begeistert sein. Ich bin es immer noch.

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  • Rezension zu "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" von Chris M. Wagner

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    Tialda

    02. January 2012 um 20:59

    x Autor: Chris M. Wagner x Titel: Social Network. Die Bibliothek des Schicksals x Genre: Mysterythriller x Erscheinungsdatum: November 2011 x 285 Seiten x Acabus Verlag x ISBN: 3862820157 x Erste Sätze: „Taxi.“ „Hallo, ist das jemand?“ „Si, Taxi.“ „Ich bräuchte ein Fahrzeug zur Amalien…“ „Si, Taxi.“ „Taxi?“, quakte die Stimme unsicher aus dem Hörer des Mobiltelefons. „Si, Taxi. Taxi wohin?“ „Mein – Na – me – ist – Lang.“ „Si, Lang, wohin Taxi? … Straße?“ „Am – ma – li – en – stra – ße – Num – mer – Drei. Hören Sie? Bitte kommen Sie schnell.“ „Taxi kommen.“ Der Taxifahrer drückte eine Taste seines Handys und zuckelte gemütlich zum Fahrzeug. Klappentext: Das Netz kennt dich. Es weiß, was du willst und es gibt dir, was du brauchst. Es spielt mit dir, wie mit einer Marionette. Und ohne dass du es bemerkst, spielt es auch mit deinem Leben. Schicksal? Ein Leben besteht aus einer Kette von Ereignissen, ein einzelnes Ereignis aus Ursache und Wirkung. Alle Ereignisse der Welt können zu einem großen Feuerwerk zusammengefasst werden – Wirkung des einen ist die Ursache des Nächsten. Was wäre, wenn man in dieses Netz eingreifen und es nach Belieben formen könnte? Rosemarie von Wards wird bewusstlos aufgefunden. Trotz notärztlicher Behandlung verstirbt sie noch im Krankenhaus. Ist es Zufall, dass sich die lebensnotwendige Infusion lockerte? Daniel Lang, ihr Verlobter, möchte das Erlebte hinter sich lassen und beginnt einen Job beim Münchener Unternehmen FaTec. Da holen ihn die Ereignisse ein. Er wird in einen Unfall verwickelt, der Taxifahrer wird erschossen, und niemand glaubt Daniel, als er von dem mysteriösen Priester mit dem schwarzen Kollarkragen spricht – bis auf seine scheinbar geistesgestörte Nachbarin Grace Owen aus dem dritten Stock. Was Daniel nicht weiß: Zu diesem Zeitpunkt befindet er sich bereits in den Klauen der Hüter des Schicksals. Rezension: Genauso unendlich und übergangslos wie der keltische Knoten auf dem Cover von „Social Network. Die Bibliothek des Schicksals“ ist, gestaltet sich auch die Story im Buch. Das Auge im Knoten symbolisiert dann noch die ständige Überwachung – ein besseres Symbol hätte man für diese Geschichte nicht wählen können. Der Schreibstil des Autors ist im Grunde genommen ganz gut zu lesen, allerdings muss ich sagen, dass das ganze Buch etwas wirr wirkt. Die Aufteilung ist seltsam umständlich – 4 grobe Unterteilungen, insgesamt 16 Kapitel, die jeweils wieder in Nummern aufgeteilt sind. Dazu noch Prolog und Epilog. Erzählt wird in der dritten Person und in Vergangenheitsform, Gedanken der Protagonisten werden aber so geschrieben, als würden sie wirklich gerade in diesem Augenblick gedacht und sind an der kursiven Schrift zu erkennen. Allerdings sind auch zusätzlich noch andere Satzfetzen und Worte kursiv, die nicht direkt zur Erzählung gehören, sondern eher wie unheilvolle Feststellungen wirken. Wie gesagt – alles ist irgendwie wirr, was aber nicht unbedingt fehl am Platz wirkt. Denn die Protagonisten des Buches, allen voran Daniel Lang, haben anfangs ebenso wenig Durchblick wie der Leser selbst und sind dabei erst nach und nach hinter die verwirrenden Tatsachen zu kommen. Ich finde allerdings, dass man deswegen alle Sinne zusammen haben und sich konzentrieren können sollte, wenn man dieses Buch liest, da man sonst sehr leicht den Faden verliert und dann nur noch Bahnhof versteht. Als gemütliche Lektüre, um zum Beispiel den Tag ausklingen zu lassen, ist dieser Mysterythriller nicht geeignet. Außerdem sollte man zumindest ein gewisses Interesse an Themen wie z.B. Verschwörungstherorien mitbringen, um sich auf das Buch einlassen zu können. Mir persönlich war die Geschichte zu verwirrend – es gelang mir nicht, mich hineinfallen zu lassen und so dümpelte ich, sinnbildlich gesprochen, immer nur oberflächlich über dem Text und musste mich oftmals regelrecht dazu zwingen weiterzulesen. Fazit: Eine Geschichte, die Konzentration erfordert um den Durchblick zu behalten. Nicht schlecht, aber trotzdem bleibt der Spaß am Lesen dabei irgendwie auf der Strecke.

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  • Rezension zu "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" von Chris M. Wagner

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    09. December 2011 um 19:16

    Das Netz kennt dich. Es weiß, was du willst und es gibt dir, was du brauchst. Es spielt mit dir, wie mit einer Marionette. Und ohne dass du es bemerkst, spielt es auch mit deinem Leben. Inhalt: (Klappentext) Schicksal? Ein Leben besteht aus einer Kette von Ereignissen, ein einzelnes Ereignis aus Ursache und Wirkung. Alle Ereignisse dieser Welt können zu einem großen Flechtwerk zusammengefasst werden - Wirkung des einen ist die Ursache des Nächsten. Was wäre, wenn man in dieses Netz eingreifen und es nach belieben formen könnte? Rosemarie von Wards wird bewusstlos im Heizungskeller ihres Strandhauses aufgefunden. Trotz notärztlicher Behandlung verstirbt sie noch im Krankenhaus. Doch warum war der Keller verschlossen? Ist es Zufall, dass sich die lebensnotwendige Infusion lockerte? Dies alles ist ein schwerer Schock für Rosemaries Verlobten, Daniel Lang. Er möchte das Erlebte am liebsten hinter sich lassen und beginnt ein neues Leben in München. Der Job bei einem Unternehmen mit dem Namen FaTec ist ihm so gut wie sicher. Da holen ihn die Ereignisse ein. Er wird in einen Unfall verwickelt, der Taxifahrer wird erschossen, und niemand glaubt Daniel, als er von dem mysteriösen Priester mit dem schwarzen Kollarkragen spricht - bis auf seine scheinbar geistesgestörte Nachbarin Grace Owen aus dem dritten Stock. Was Daniel nicht weiß: Zu diesem Zeitpunkt befindet er sich bereits in den Klauen der Hüter des Schicksals. Handlung / Charaktere: Chris M. Wagner legt mit diesem Mysterythriller "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" sein Debüt als Autor vor. Das Thema ist sehr interessant und natürlich in gewissem Sinne auch sehr modern, da wir ja in der heutigen Zeit sehr viel Zeit in und mit den social networks verbringen. Es kommt einen dann auch hin und wieder der Gedanke, was man eigentlich über sich selbst in den networks preisgibt, spätestens als Ingo die Struktur des "trees" bei FaTec erklärt. Im ersten Teil des Buches baut sich die Geschichte auf, man macht Sprünge von einer Szene - oder besser: von einem Schicksalsschlag - zur nächsten. Dies ist zuerst etwas verwirrend und man weiß nicht so recht, wo das hinführen soll. In jedem Kapile geht es um eine andere Person, die aber doch irgendwie mit einer Person aus einem vorigen Kapitel verknüpft ist. Erst im zweiten Teil werden einem aber die Zusammenhänge erst richtig bewusst und man versteht die Geschichte besser. Sprachlich ist es sehr schön geschrieben, die Gedanken der einzelnen Charaktere werden oft als Zwischensegmente mit eingeworfen (in Form von Satzunterbrechungen, immer in kursiv geschrieben). Diese Gedanken sind auch oft in einer eher umgangssprachlichen Form geschrieben, so wie man es tatsächlich auch im Kopf hat. Denn ehrlich: Keiner achtet in seinem Kopf auf eine gute Form :-) Ein Beispiel: Wenn Daniel sich über Grace ärgert, erscheint einem dies in erster Linie etwas plump und hart ausgedrückt. Aber so erscheint es realistischer. Die Schreibweise und die vielen Sprünge zwischen den einzelnen Szenen / Schicksalshandlungen sorgen dafür, dass man schon genauer aufpassen muß. man braucht Ruhe und auch Zeit zum Lesen, um sich auf die Geschichte konzentrieren zu können. Ich habe teilweise sogar die Musik abgeschalten, die ich gerne mal leise im Hintergrund laufen habe. Es ist daher auch definitiv kein Buch für die Handtasche, um unterwegs zu lesen (ich spreche aus Erfahrung...) Die Charaktere Daniel ist meines Erachtens etwas zu flach dargestellt, ich konnte zu ihm keine richtigen Draht finden. Grace hingegen ist sehr schön dargestellt, ihre Gedanken und die Stimme, die ihr Leben beherrscht. Und die Veränderungen, die Daniel in ihr hervorruft. Die Bibliothekare sind interessant gestaltet. Mir gefällt, wie sie genannt werden (EINER VON IHNEN, JEDER VON IHNEN...), denn eigentlich sind sie nichts manifestiertes, sie erscheinen einem jedem anders, jeder sieht sie anders. Ob als Priester oder als schwarzer Mann oder als Marionettenspieler... Cover Das Buchcover ist wirklich gut gelungen. Auf den schnellen Blick könnte man glauben, es ein Ledergebunden. Als Hardcover mit strukturierter Oberfläche wäre es perfekt :-) Das Auge, umschlungen mit dem endlosen Seil sieht sehr gut aus. Einen großen Pluspunkt gibt es, weil die Gestaltung des Buches hervorragend in die Geschichte passt, wie man im vor allem in den letzten Kapiteln feststellen wird. Fazit: Ein schon gut gelungener Mysteryroman mit noch kleinen Kanten und Ecken. Nicht die leichteste Kost, aber auch aufgrund des interessanten Themas zu empfehlen. Die Geschichte regt zum Nach- und Mitdenken an. Ein bisschen mehr Spannung hätte es noch sein dürfen, aber trotzdem lesens- und empfehlenswert! Kein Buch für Zwischendurch, aber toll für den Schlechtwetter-Tag, wenn man viel Zeit zum lesen hat!

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  • Rezension zu "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" von Chris M. Wagner

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    dark_angel

    07. December 2011 um 15:11

    Rosemarie von Wards wird bewusstlos im Keller ihres Hauses gefunden. Trotz Behandlung im Krankenhaus verstirbt die junge Frau. Ein Unfall? Aber wieso war der Keller abgeschlossen? Daniel Lang, ihr Verlobter, will die Tragödie so schnell wie möglich hinter sich lassen und zieht nach München, um bei der IT-Firma FaTec anzufangen. Doch schon bald holt ihn die Vergangenheit ein. Nur knapp überlebt er einen Autounfall, bei dem der Taxifahrer erschossen wird. Als er eine Aussage bei der Polizei macht, glaubt ihm keiner. Es gibt auch keinen toten Taxifahrer. Ist Daniel verrückt oder zieht jemand im Hintergrund die Fäden seines Lebens? Mit "Social Network" legt Chris M. Wagner sein Debüt als Autor vor. Hauptsächlich dreht sich der Mystery-Thriller um das Schicksal. Ist dieses bereits vorgegeben oder hat man vielleicht doch selbst in der Hand? Hinzu kommen eine Prise Verschwörungstheorien, Liebe und spannende Unterhaltung. Leider fiel mir der Einstieg in die Lektüre nicht so leicht. Die ersten 40-50 Seiten waren fast schon eine Qual. Die ersten Kapiteln werden von verschiedenen Charakteren eingeleitet und man wird gleich mit mehreren offenen Handlungssträngen konfrontiert. An sich ist das nichts Schlechtes, doch die einzelnen Kapitel waren mir zu sprunghaft. Dadurch fiel es mir schwer, mit den vorkommenden Charakteren warm zu werden - einzige Ausnahme blieb der "schwarze Mann". Erst nach und nach ergaben sich die Zusammenhänge und ich hab so langsam in die Geschichte reingefunden. Durch die Komplexität der Handlung ist jedoch klar ersichtlich, dass sich der Autor intensiv mit seinen Charakteren und deren Geschichte auseinander gesetzt hat. Alles wirkt bis zum Ende durchdacht. Da sich der Einstieg in die Geschichte etwas holprig gestaltet und die Handlung etwas komplex konstruiert ist, sollte man sich etwas Zeit nehmen, bevor man daran denkt, das Buch aufzugeben. Es lässt sich flüssig lesen, doch Konzentration ist gefragt, um die verschiedenen Zusammenhänge nicht aus den Augen zu verlieren. Insgesamt wird man mit interessanten Denkanstössen und einer spannenden Geschichte belohnt.

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  • Rezension zu "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" von Chris M. Wagner

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    Hanna86

    02. December 2011 um 22:31

    Meine Meinung: Manchmal kommt es einem so vor als würde das Leben, das man lebt, von jemand anderen beeinflusst vorher bestimmt und gelenkt, so kommt es zumindest der Daniel Lang vor. Als seine Verlobte Rosemarie von Wards, die eine Schneiderin ist, im Keller eingeschlossen wird und erst ein paar Tage später aufgefunden wird und kurz danach im Krankenhaus stirbt, obwohl sie ärztlich behandelt worden ist, stürzt Daniels bisheriges Leben in den Abgrund. Warum wurde es nicht bemerkt, das sich die Infusion an ihrem Arm gelockert hat? Zufall oder Schicksal? Für Daniel ist es aufjedenfall eine sehr schmerzhafte Erfahrung und um sich ab zu lenken, nimmt er die angebotene Stelle in München an. Was Daniel zu dem Zeitpunkt nicht weiß, ist das er dadurch seinem Schicksal wie Blind folgt und in eine Kettenreaktion von Ereignissen hineingerät, aus der er nur sehr schwer wieder herauskommt! Den mit seinem Schicksal sind auch noch andere Personen miteinander verknüpft, wie ein Netz, das für Knoten für Knoten zusammengebunden wird. Und alle Verbindungen sind nicht immer sehr angenehm. Den plötzlich steht Daniel unter Mordverdacht und wird polizeilich gesucht! Zudem taucht ständig ein schwarz gekleideter Mann auf, der wie ein Priester aussieht und bei dem sich Daniel stets unwohl fühlt und in ihm Ängste auslöst. Auf der Flucht vor dem schwarzen Mann und der Polizei, bekommt Daniel unerwartet Hilfe, von seiner etwas verrückten liebevollen Nachbarin Grace Owen. Grace weckt in ihm Gefühle, die er permanent zu widersetzen versucht... Wenn man dieses Buch liest, sollte man sich sehr viel Zeit lassen, denn die Story besteht aus komplexen Handlung, die sich nach und nach aufklären und bis zum Schluss doch wieder mit einem offen Ende den Leser, verzweifelt da stehen lässt >..

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  • Rezension zu "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals" von Chris M. Wagner

    Social Network. Die Bibliothek des Schicksals

    samea

    01. December 2011 um 21:47

    Ein außergewöhnliches Buch, so würde ich dieses Buch in einem einzigen Satz zusammenfassen. Auf eine Inhaltsangabe verzichte ich, da ich zu viel verraten würde, wenn ich eine schiebe. Grob lässt sich das Buch in zwei Hauptteile einteilen. Im ersten werden schlaglichthaft verschiedene Szenen aus dem Leben unterschiedlicher Menschen beschrieben. Der Zusammenhang der einzelnen Episoden, ist jedoch nicht zu erkennen. Das ist in diesem Fall aber kein schlechter Schreibstil, sondern diese Zerrisenheit, dieses fragmenthafte ist ein wichtiges und unverzichtbares Element für den weiteren Handlungsverlauf. Im zweiten Teil fügen sich die Handlungsstränge zusammen und der Leser versteht, warum der Anfang auf diese ungewöhnliche Weise geschrieben wurde. Dieser Teil ist deutlich einfacher zu lesen, da die segmenthafte Schreibweise nicht mehr verwendet wurde. Die Sprache des Autors ist angenehm zu lesen und das Buch liest sich flüssig. Dennoch ist es keines, das man schnell durchgelesen hat. Dazu ist es viel zu komplex und der Leser muss sich sehr konzentrieren.. Es ist ein Buch, bei dem ich viel über die Handlung nachgedacht habe und mir den weiteren Verlauf des Buches absolut nicht vorstellen konnte. Es passieren Dinge mit denen ich in keinster Weise gerechnet habe. Obwohl ich viel lese, hab ich ein solches Buch noch nie gelesen. Keine leichte Kost, aber absolut lesenswert.

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