Chris Marten

 2.9 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Hydra und Todespfad.

Lebenslauf von Chris Marten

Chris Marten ist das Pseudonym unter dem eine Lehrerin (Birgit Biehl) und ihr ehemaliger Schüler ( Herbert Knorr) zusammen spannende Kriminalromane verfassen. Bisher spielten die Geschichten im fernen Afrika. Die beiden Autoren leben im Ruhrgebiet und am Niederrhein.

Alle Bücher von Chris Marten

Hydra

Hydra

 (12)
Erschienen am 01.01.2011
Todespfad

Todespfad

 (4)
Erschienen am 01.11.2012

Neue Rezensionen zu Chris Marten

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BlutsBuechers avatar

Rezension zu "Hydra" von Chris Marten

Eine interessante Geschichte. Hat mich gut unterhalten.
BlutsBuechervor 3 Jahren

Eine interessante Geschichte. Hat mich gut unterhalten. Aber mehr auch nicht. Es wahr teilweise spannend, aber auch oft sehr langweilig, dass ich meist nur noch Seiten überflogen habe. Es zog sich sehr lange.
Das Buch ist jetzt aber auch nicht schlecht :) es ist eben mittelmäßig :)

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Immasoldes avatar

Rezension zu "Hydra" von Chris Marten

Eine gute Idee, die allerdings sehr in die Länge gezogen wurde
Immasoldevor 5 Jahren

Eine schreckliche Mordserie beginnt in Deutschland und die Schriftstellerin Beate Rehbein erhällt eine Nachricht, dass sie über diese Serie berichten soll. Im Anhang sind sogar einige Bilder und ein Video. Der Mörder spricht in seinen Mails von einem Werk, dass er nach Schillers Vorgaben verrichtet.

Ich habe ein wenig gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Es hat ungefähr 50 Seiten gedauert, doch die Geschichte hat von Anfang an eine bestimmte Atmosphäre aufgebaut, die mich gebannt hat. Nach diesen 50 Seiten habe ich endlich in die Geschichte gefunden und fand sie unglaublich spannend. Der Schreibstil hatte was für sich, was mich anfangs noch einnehmen konnte. Doch ich muss sagen, dass es nach ungefähr der Hälfte schon ganz anders aussah. Da kam gerade eine der spannendsten Stellen, die einfach unnatürlich in die Länge gezogen wurde, so dass es mich kaum noch interessiert hat. Es hat mich nicht mehr gefesselt, denn der Spannungsbogen ist gerissen. Und so ging es auch den Rest der Geschichte. Ich hatte das Gefühl, dass alles einfach noch in die Länge gezogen wird. Außerdem war auch schon so ziemlich in der Mitte zu erahnen, wer der tatsächlich Mörder ist, so dass es keine Überraschung mehr war.

Das ist ziemlich schde, da sonst alles in der Geschichte ziemlich gut ausgearbeitet ist, vor allem die Charaktere. Der Täter war mal etwas ganz anderes, als man es sonst in Thrillern kennt. Er war äußerst intelligent und war fasziniert von der deutschen Literatur, vor allem von Schiller. Es war nicht so ein Katze-Maus-Spiel, dass die Polizisten über das ganze Buch hinweg versuchen den Täter zu fassen. Die richtige Polizei spielt erst ziemlich spät eine wichtige Rolle.

Zum Abschluss kann ich sagen, dass es zwar eine sehr gut Idee ist, die allerding viel zu dolle in die Länge gezogen wurde. Zwischendurch hat es mir noch nicht mal mehr wirklich Spaß gemacht diese Geschichte zu lesen. Ich wollte es einfach nur zu Ende bringen.

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martina_turbanischs avatar

Rezension zu "Todespfad" von Chris Marten

Rezension zu "Todespfad" von Chris Marten
martina_turbanischvor 7 Jahren

In Essen-Heisingen wird ein afrikanisches Mädchen von einem Jugendlichen in einen muffigen Keller verschleppt. Sein Versuch sie zu vergewaltigen, nachdem er sie brutal misshandelt hat, schlägt allerdings fehl, denn das Mädchen wurde nach einem afrikanischem Ritus beschnitten und anschließend waren ihre Schamlippen bis auf kleine Öffnung zusammengenäht worden (Infibulation).

Als die Polizei sie findet, ist das Mädchen tot, durch rituellen Schnittzeichen verstümmelt und die Kette mit ihrem Amulett, eine Kauri-Schnecke, ist spurlos verschwunden.

Zur gleichen Zeit wird in einem Dogon-Dorf in Mali ein anderes Mädchen entführt. Sechs Brüder, jeder mit einem speziellen Amulett aus einer Kaurischnecke ausgerüstet, jagen ihr nach. Jeder auf einem anderen Weg, einem anderen Todespfad.

Aber jeder der Brüder wird auf seiner Suche verfolgt und hingerichtet.

Die engagierte Journalistin Beate Rehberg wird während eines Aufenthalt in Cran Canaria und später in Paris in diese Mordserie an den sechs Brüdern verwickelt. Während ihr Freund Bethke in Essen-Heising sich durch einen Sumpf aus Sexsklavenhandel, afrikanischen Traditionen und latentem Fremdenhass kämpfen muss, gerät Beate selber in Verdacht etwas mit der Ermordung der Brüder zu tun zu haben.

Aber welche spielt Millionär und Frauenheld Bo, der diverse Hilfsorganisation unterstützt? Oder der EuroPol-Ermittler Mendoza? Das Bundesministerium des Innern? Die Adoptionsagentur H.A.W.A.I?
Mein Fazit

Aufbau und Schreibstil sind, wie man es von einem Duo aus Literaturwissenschaftler und Deutschlehrerin erwarten darf, wirklich gut.

Das Buch ist in mehrere große und reichlich kleine Kapitel unterteilt. Die kleinen Kapitel sind, wie ein Tagebuch oder eine Reportage, mit Datum und Ort des Geschehens betitelt. Der Schreibstil ist flüssig, sehr eindringlich und die Wortwahl oft sehr deutlich.

Die Titel der kleinen Kapitel waren für mich auch sehr notwendig, um mich im ständigen Szenenwechsel nicht zu verirren, trotzdem habe ich oft genug den Überblick darüber, wer jetzt gerade wo und wieso agiert verloren.

Mir hat das den Lesespaß ein bisschen getrübt und vor allem gelang es mir nicht, mich wirklich in dieses Buch, in die geschilderten Geschehnisse und die handelnden Personen zu vertiefen oder eine Beziehung dazu aufzubauen.

Weder die Brüder die auf ihrem Weg begleitet wurden, noch das ermordete Mädchen zu Beginn des Buches, die Ermittler oder die recht engagierte Journalistin haben mich sonderlich berührt, was wirklich schade ist – gerade bei den Themen die hier angesprochen werden.

Die Grundthemen des Buches sind die oft unmenschlich Einwanderungspolitik der EU, die Korruption vieler daran beteiligter Politiker (ob nun aktiv oder passiv durch schlichtes Wegsehen) und nicht immer wirklich hilfreiche Hilfsorganisationen, dem modernen Sklavenhandel der daraus resultiert und die Missstände in den Herkunftsländern der Migranten und den dort herrschenden, aus unserer Sicht, oft unmenschlichen Traditionen.

Alles wirklich wichtige Themen und ich kann mir durchaus vorstellen(auch wenn ich mir das lieber nicht vorstellen möchte), dass viele Dinge sich genauso abspielen, wie sie in diesem Buch geschildert werden und als Reportage hätte ich das alles sicherlich auch interessant und spannend gefunden, aber für einen Thriller, der mir angekündigt war, war es mir eindeutig nicht spannend genug geschildert.

Mir war es zuviel Reportage, zu viele gleichzeitig behandelte Themen und zu viele Figuren, die ich beim Umblättern auf die nächste Seite auch schon wieder vergessen hatte. Mir fehlten Figuren, die bei mir eine gewisse Sympathie oder eben Antipathie weckten und eine durchgehende Handlung die genug Spannung erzeugt um mich wirklich Neugierig auf das Ende werden zu lassen.

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