Chris Marten Todespfad

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(0)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Todespfad“ von Chris Marten

Morde an jungen Afrikanern ziehen ihre blutige Spur quer durch Europa. Bei den Leichen werden Masken und Amulette mit arabischen Schriftzeichen gefunden. Fasziniert von den rituellen Symbolen stellt eine deutsche Journalistin Nachforschungen an und kommt einem grauenvollen Geheimnis auf die Spur ...

Stöbern in Krimi & Thriller

13 Stufen

Eines der wichtigsten Bücher des Jahres! Ohne zu bewerten erzählt Takano aus verschiedenen Blickwinkeln eine Geschichte über die Todesstrafe

DieLeserin

Die Prater-Morde

Machtspiele und Korruption, Drogen und Spekulation - die dunkle Seite Wiens

Bellis-Perennis

The Ending

Nach ruhigem ersten Drittel wird es gruselig und der Schluss beeinhaltet den Wow-Effekt, den ich so mag in Büchern !

Igela

Die Stunde des Wolfs

Teilweise etwas anstrengend

Langeweile

Stimme der Toten

Sehr gelungene Geschichte über das Ende der DDR, den Kapitalismus und was er mit den Menschen macht - und über Töchter und Väter.

soetom

Blindes Eis

Nette Unterhaltung für zwischendurch. Thrillerelemente fehlen leider gänzlich.

MelE

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Todespfad" von Chris Marten

    Todespfad

    martina_turbanisch

    24. January 2012 um 09:38

    In Essen-Heisingen wird ein afrikanisches Mädchen von einem Jugendlichen in einen muffigen Keller verschleppt. Sein Versuch sie zu vergewaltigen, nachdem er sie brutal misshandelt hat, schlägt allerdings fehl, denn das Mädchen wurde nach einem afrikanischem Ritus beschnitten und anschließend waren ihre Schamlippen bis auf kleine Öffnung zusammengenäht worden (Infibulation). Als die Polizei sie findet, ist das Mädchen tot, durch rituellen Schnittzeichen verstümmelt und die Kette mit ihrem Amulett, eine Kauri-Schnecke, ist spurlos verschwunden. Zur gleichen Zeit wird in einem Dogon-Dorf in Mali ein anderes Mädchen entführt. Sechs Brüder, jeder mit einem speziellen Amulett aus einer Kaurischnecke ausgerüstet, jagen ihr nach. Jeder auf einem anderen Weg, einem anderen Todespfad. Aber jeder der Brüder wird auf seiner Suche verfolgt und hingerichtet. Die engagierte Journalistin Beate Rehberg wird während eines Aufenthalt in Cran Canaria und später in Paris in diese Mordserie an den sechs Brüdern verwickelt. Während ihr Freund Bethke in Essen-Heising sich durch einen Sumpf aus Sexsklavenhandel, afrikanischen Traditionen und latentem Fremdenhass kämpfen muss, gerät Beate selber in Verdacht etwas mit der Ermordung der Brüder zu tun zu haben. Aber welche spielt Millionär und Frauenheld Bo, der diverse Hilfsorganisation unterstützt? Oder der EuroPol-Ermittler Mendoza? Das Bundesministerium des Innern? Die Adoptionsagentur H.A.W.A.I? Mein Fazit Aufbau und Schreibstil sind, wie man es von einem Duo aus Literaturwissenschaftler und Deutschlehrerin erwarten darf, wirklich gut. Das Buch ist in mehrere große und reichlich kleine Kapitel unterteilt. Die kleinen Kapitel sind, wie ein Tagebuch oder eine Reportage, mit Datum und Ort des Geschehens betitelt. Der Schreibstil ist flüssig, sehr eindringlich und die Wortwahl oft sehr deutlich. Die Titel der kleinen Kapitel waren für mich auch sehr notwendig, um mich im ständigen Szenenwechsel nicht zu verirren, trotzdem habe ich oft genug den Überblick darüber, wer jetzt gerade wo und wieso agiert verloren. Mir hat das den Lesespaß ein bisschen getrübt und vor allem gelang es mir nicht, mich wirklich in dieses Buch, in die geschilderten Geschehnisse und die handelnden Personen zu vertiefen oder eine Beziehung dazu aufzubauen. Weder die Brüder die auf ihrem Weg begleitet wurden, noch das ermordete Mädchen zu Beginn des Buches, die Ermittler oder die recht engagierte Journalistin haben mich sonderlich berührt, was wirklich schade ist – gerade bei den Themen die hier angesprochen werden. Die Grundthemen des Buches sind die oft unmenschlich Einwanderungspolitik der EU, die Korruption vieler daran beteiligter Politiker (ob nun aktiv oder passiv durch schlichtes Wegsehen) und nicht immer wirklich hilfreiche Hilfsorganisationen, dem modernen Sklavenhandel der daraus resultiert und die Missstände in den Herkunftsländern der Migranten und den dort herrschenden, aus unserer Sicht, oft unmenschlichen Traditionen. Alles wirklich wichtige Themen und ich kann mir durchaus vorstellen(auch wenn ich mir das lieber nicht vorstellen möchte), dass viele Dinge sich genauso abspielen, wie sie in diesem Buch geschildert werden und als Reportage hätte ich das alles sicherlich auch interessant und spannend gefunden, aber für einen Thriller, der mir angekündigt war, war es mir eindeutig nicht spannend genug geschildert. Mir war es zuviel Reportage, zu viele gleichzeitig behandelte Themen und zu viele Figuren, die ich beim Umblättern auf die nächste Seite auch schon wieder vergessen hatte. Mir fehlten Figuren, die bei mir eine gewisse Sympathie oder eben Antipathie weckten und eine durchgehende Handlung die genug Spannung erzeugt um mich wirklich Neugierig auf das Ende werden zu lassen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks