Escape Room

von Chris McGeorge 
3,7 Sterne bei25 Bewertungen
Escape Room
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Positiv (15):
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Den Aufbau der Geschichte empfand ich unterhaltsam und sorgsam durchdacht. Peu à peu wurden die Puzzlestücke enthüllt. Mir hat das gefallen.

Kritisch (2):
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Trotz großartige Ausgangssituation eine herbe Enttäuschung - schade, denn ich erhoffte ein Highlight

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Inhaltsangabe zu "Escape Room"

Chris McGeorges packender Locked-Room-Thriller: ein Hotelzimmer, eine Leiche, fünf Verdächtige, drei Stunden Zeit – ein tödliches Spiel beginnt

Im Alter von 11 Jahren erlangte Morgan Sheppard als 'Kinder-Detektiv' Berühmtheit, weil er den mysteriösen Tod seines Mathelehrers aufklärte.

Heute, 25 Jahre später, wacht er in einem ihm unbekannten Hotelzimmer auf, zusammen mit fünf Fremden. Keiner von ihnen weiß, wie er hierher geraten ist. Die Hotelzimmer-Tür ist verriegelt, und im Badezimmer liegt die Leiche von Simon Winter – Morgans langjährigem Psychiater.

Es beginnt ein Spiel der besonderen Art. Die Mitspieler: eine Kellnerin, ein Putzmann, eine Schauspielerin, ein Anwalt und eine Schülerin. Sie alle sind Verdächtige.
Morgan Sheppard hat drei Stunden Zeit, seine detektivischen Fähigkeiten erneut unter Beweis zu stellen. Denn eine der Personen im Hotelzimmer ist ein Mörder. Gelingt es Morgan nicht, den Mord aufzuklären, werden sie alle sterben.

Kann Morgan das tödliche Spiel gewinnen? Die Zeit rennt.

Chris McGeorges spannender Locked-Room-Thriller: für die Leser und Leserinnen von Ruth Ware, „Woman in Cabin 10“, und Sebastian Fitzek, „Flugangst 7A“

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426226773
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Knaur
Erscheinungsdatum:03.09.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.09.2018 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    SillyTs avatar
    SillyTvor einer Stunde
    Gute Grundidee

    Gerade hatte Morgan Sheppard, der berühmte Fernsehmoderator, noch ein Date mit einer schönen Französin, als er, gemeinsam mit fünf weiteren Personen, in einem Hotelzimmer aufwacht. Zunächst vermutet er noch, dass dies alles für eine Fernsehshow inszeniert wurde, doch dann kommt alles ganz anders, als sich der Mann mit der Pferdemaske zu Wort meldet. In dem Raum befinden sich sechs Menschen, im Bad ein Toter, einer von ihnen ist ein Mörder, doch wer? Morgan Sheppard bekommt genau drei Stunden Zeit, den Täter zu entlarven. Gelingt ihm dies nicht, müssen alle Personen in dem Raum sterben. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
    Meine Meinung
    Schon als ich das Cover bei den Neuerscheinungen entdeckte, wurde ich neugierig auf diesen Thriller, aber in Natura sieht das Cover noch einmal mehr genial aus.
    Der Anfang des Buches las sich auch noch sehr spannend, mit einem Prolog, der auf den ersten Blick noch zusammenhangslos wirkte, aber durchaus Interesse weckte und einen Einstieg in den Thriller, der mich gespannt auf die Reaktionen der im Raum befindlichen Personen warten ließ. Dabei schreibt Chris McGeorge sprachlich einfach, verständlich und flüssig, aber auch ein wenig emotionslos. Ich hätte hier eigentlich erwartet, dass die entführten Personen der Geschichte mit mehr Emotionen auf ihre Situation reagieren würden. Für meinen Geschmack ging mir das ein wenig zu leicht.
    Die Grundidee hinter diesem Thriller fand ich sehr genial und wie erwähnt, gefiel mir auch der Einstieg. Doch danach beginnt der Thriller sich zu sehr zu ziehen. Während der Moderator Morgan Sheppard, der einst als Kind berühmt wurde, weil er den Mörder seines Mathelehrers enttarnte, beginnt, die weiteren, im Raum befindlichen Personen zu befragen. Das alles brachte unnötige Längen, zwar erfuhr ich dadurch etwas über die unterschiedlichen Figuren, doch das alles wirkte noch zu oberflächlich. Ich habe hier einfach zu wenig mitfiebern und mitzittern können und auch wenn ich selbst im Dunkeln tappte, was den Täter betrifft, war ich doch nicht Feuer und Flamme, diesen zu enttarnen.
    Während also in dem Raum nach dem Täter gesucht wird, überkommen Morgan Sheppard immer wieder Blackouts, welche auch seiner Drogen- und Alkoholsucht geschuldet sind. Dabei erfährt der Leser aber wiederum mehr aus der Vergangenheit, denn Sheppard driftet bei diesen Blackouts in die Vergangenheit ab und diese Momente fand ich wiederum recht spannend. So blieb es eine immer auf und ab schwingende Spannungskurve, mit Momenten, die mich fesselten und Momenten, die mir zu langatmig waren.
    Ein personeller Erzähler in dritter Person erzählt die Geschichte und dabei verfolgt man das Geschehen wie ein Zuschauer, ohne tief in die Handlung gezogen zu werden. Ich fühlte beim Lesen eine Art Abstand zu den Personen im Raum und blieb einfach nur der Beobachter. Vielleicht wäre hier auch ein Perspektivenwechsel interessant gewesen, der mir tiefere Einblicke erlaubt hätte.
    Morgan Sheppard, der Protagonist, wurde mir nicht wirklich sympathisch. Er war sehr selbstbezogen dargestellt und nicht unbedingt der Sympathieträger der Geschichte. Vielleicht liegt es genau daran, dass ich nicht richtig mit der Handlung warm wurde. Auch wurde mir zu sehr auf sein Alkohohl- und Drogenproblem herumgeritten, was mich auch nicht so sehr überzeugen konnte, da es zwar immer wieder erwähnt wurde, aber eigentlich nur im Hinblick auf die Rückblicke relevant war.
    Außer Sheppard befanden sich ja auch noch fünf weitere Personen in dem Raum, doch ich muss zugeben, dass mir bis auf deren Berufe gar nicht so viel im Gedächtnis geblieben ist. Sie blieben zu farblos und brachten viel zu wenig Dynamik in den Thriller. Schade, denn genau hier hatte ich den Reiz in dieser Geschichte erwartet.
    Mein Fazit
    Ein Thriller mit einer sehr interessanten Grundidee, bei der es aber in der Umsetzung noch haperte. Mir fehlten hier einfach die Momente, die mich hätten mitfiebern, die den Adrenalinspiegel steigen lassen. So plätscherte ein großer Teil der Handlung eher vor sich hin und auch die Personen der Geschichte waren einfach zu blass. Ich glaube, dass dieses Buch als Film eher funktioniert hätte, da ich einfach zu sehr Beobachter blieb und zu wenig in die Handlung integriert wurde. Aber wie so vieles ist auch das eine reine Geschmackssache, also einfach mal reinschnuppern.

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    miissbuchs avatar
    miissbuchvor einem Tag
    Escape Room. Chris McGeorge

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Escape Room – Nur drei Stunden
    Autor: Chris McGeorge
    Seiten: 400
    Verlag: Knaur
    Handlungsort: London, England; Luskentyre, Schottland
    Erstveröffentlichung: 03.September 2018

    INFOS ZUM AUTOR

    „Chris McGeorge studierte Creative Writing an der City University London. Seinen ersten Kriminalroman, Dead Room, reichte er dort als Master-Arbeit ein. Schon als Kind erzählte und schrieb er mit Begeisterung Geschichten und zeichnete seine eigenen Comics. Er ist ein großer Bewunderer von Klassikern wie Agatha Christie oder Conan Doyle und legt seine Geschichte gerne als packende Mischung aus Alt und Neu an. Verwinkelte Plots mit überraschenden Wendungen sind seine Spezialität.“ (Quelle)

    REZENSION

    An erster Stelle möchte ich mich gerne beim Knaur-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken. Meine Meinung wurde dadurch aber auf keinster Weise beeinflusst und ist vollkommen ehrlich und subjektiv.

    Das Debüt Escape Room von Chris McGeorge ist im Großen und Ganzen sehr gelungen. Ein TV-Star, der als Ermittler berühmt wurde, wacht an ein Bett gefesselt in einem Hotelzimmer auf. Doch er ist nicht alleine, bei ihm sind scheinbar 5 wahllos gewählt Leute und er hat eine Aufgabe: Den Mörder in diesem Raum zu finden. Für diese durchaus schwierige Aufgabe bleiben ihm nur 3 Stunden, denn sonst werden alle sterben.

    Das Cover finde ich zwar sehr interessant gestaltet und auch schön, allerdings nicht unbedingt zum Inhalt passend. Der Blick aus dem Fenster des Hotels oder einen Teil des Hotelzimmers hätte ich passender gefunden. Der Titel hingegen gefällt mir, auch wenn es sich nicht um einen klassischen Escape Room handelt, so wie ich sie kenne, aber das Ziel ist doch das Gleiche.

    Der Einstieg ins Buch finde ich sehr gelungen gestaltet. Der kurze Prolog weist auf ein Ereignis in der Vergangenheit hin. Das erste Kapitel und die eigentliche Handlung spielen 25 Jahre später. Das Aufwachen von Morgan Sheppard, den TV-Star und Protagonisten, wird sehr detailliert und spannend beschrieben. Auch das Einbeziehen der anderen „Mitspieler“ erfolgt auf interessante Art und Weise. Der Pferdekopf, der der Drahtzieher der Entführung zu sein scheint befiehlt Morgan Sheppard herauszufinden, wer für die Leiche im Badezimmer und deren Tod verantwortlich ist. Doch der Tote ist nicht irgendwer – es ist sein langjähriger Psychiater Simon Winter. Die Schlussfolgerungen, die Sheppard zieht, scheinen durchaus sinnvoll zu sein und nach der ersten Befragung hält man als Leser jeden und keinen als Mörder für möglich.
    Gut umgesetzt wurde meiner Meinung nach die Beschreibung der Entzugserscheinungen von Sheppard, der nur mit Alkohol und Drogen funktionieren kann und somit auf Entzug ist. Während seiner Blackouts werden immer wieder Situationen aus der Vergangenheit beschrieben, die am Schluss zum Konstrukt des Falls gehören.

    Was mir wirklich gut gefallen hat, war die Grundidee. 5 Menschen, die eigentlich ein ganz normales Leben gelebt haben und ein Mann, dessen Kindheitstraum es schon war berühmt zu sein und der jetzt, mit Mitte 30 scheinbar alles erreicht hat. 

    Meiner Meinung nach unmöglich fand ich die Rechtschreibfehler im Buch, die irgendwie den Zusammenhang des Satzes nicht ganz deutlich machten und den Lesefluss extrem gestört haben. „Hat jemand irgendetwas einstecken?“ (S.59). Nach der Uhr hatten sie noch zwanzig Minuten, aber die Sitzung verkürzte enorm die wertvolle Zeit, die IHN zum Trinken blieb (S.194). Generell fand ich den Schreibstil nicht so flüssig, ich bin mit meinen Gedanken häufig abgeschweift und war nicht so gefesselt, wie ich es vorher erwartet/gehofft habe.

    Die Rückblende mitten im Buch hat mir etwas das Buch madig gemacht. Ich fand dieser Teil hat sehr viel Spannung raus genommen und mehr Spekulationen als nötig zugelassen. Im Anschluss an diesen Teil habe ich das Buch also eher gelangweilt gelesen. Dennoch habe ich das Buch mit Überzeugung beendet und fand das Ende auch noch relativ gut gestaltet – vielleicht etwas übertrieben. 

    Ich finde dieses Buch hat auf jeden Fall einen gutes Grundgerüst gehabt, an der Spannung hat es etwas gehapert, dennoch habe ich mich im Großen und Ganzen gut unterhalten gefühlt und vergebe 3 Sterne – insbesondere wegen der Rechtschreibfehler.

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    MoMes avatar
    MoMevor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Den Aufbau der Geschichte empfand ich unterhaltsam und sorgsam durchdacht. Peu à peu wurden die Puzzlestücke enthüllt. Mir hat das gefallen.
    Ein leichter, aber nicht minder spannender Thriller

    Sechs Menschen, die sich nicht kennen. Eingeschlossen in einem Hotelzimmer. Ein Toter. Ein Mörder. Nur drei Stunden Zeit den Mörder zu entlarven.
    Der Drogen- und alkoholabhängige TV Moderator Morgan Sheppard kann es nicht fassen. Gerade er soll herausfinden, wer der Mörder unten den fünf weiteren unfreiwilligen Gästen ist.
    Wenn er es nicht herausfindet, sterben sie alle.
    Wenn sie versuchen zu fliehen, sterben sie alle.
    Wenn er die falsche Person als Mörder nennt, sterben sie alle.
    Das Spiel hat längst begonnen und die Zeit tickt unaufhörlich dem Ende entgegen.

    Zu Beginn wurden mir alle Mitspieler kurz vorgestellt. Das war sehr interessant, denn ich hatte zu mindestens einen kleinen Wissensvorsprung vor Morgan Sheppard. Obwohl die Geschichte, mit Ausnahme des Anfanges, ausschließlich vom personalen Erzähler geschildert wurde, lag dessen Blickwinkel fast ausschließlich auf Morgan.
    Mich hat es zu keinem Zeitpunkt gelangweilt, man sollte jedoch offen für den Protagonisten sein. Denn diese Geschichte ist eng mit seinem Charakter verwoben worden, sodass sich dies auch im Erzählstil widerspiegelte. Den Einstieg empfand ich persönlich als sehr verwirrend, aber es zeigte sich hier schon die Verbindung zum Protagonisten. Denn dieser erwacht aus einer Bewusstlosigkeit und ist mit der neuen Situation erst einmal vollkommen überfordert. Mein Fokus war also nur vom Autor auf die Hauptfigur ausgerichtet worden. Seine Verwirrung war also plastisch für mich greifbar, dass ich ebenfalls nur Stirnrunzelnd durch die ersten Kapitel gezogen war.
    Hin und wieder ließ der personale Erzähler einen Blick auf Ereignisse vor der Situation im Hotelzimmer zu. Diese bekamen dann ein eigenes Kapitel und waren mal in der jüngeren und mal in der älteren Vergangenheit angesiedelt. Bezeichnet wurden diese besonderen Kapitel immer mit „Vorher…“ und auch hier lag der Fokus ausschließlich auf Morgan Sheppard.
    Durch die intensive Beleuchtung des Protagonisten wurden mir viele seiner Ecken und Kanten aufgezeigt. Mir war Morgen nicht durchweg sympathisch. Aber sein Charakter wurde glaubwürdig ausgearbeitet und machten ihn zu einer vielschichtigen Figur. Sehr oft hätte ich Morgan gerne mal geschüttelt und ihm gesagt was er mal machen soll. Seine Planlosigkeit ging mir manchmal ganz schön auf die Nerven, aber es beschrieb eindrucksvoll wie kaputt Morgan im Grunde genommen ist. Daher überraschten mich seine Überlegungen und Handlungen jedes Mal wieder. Was wiederum dazu führte, dass die Spannung immer da war und ich selber, anhand der Informationen, die ich mir mit der Hauptfigur teilte, rätselte wer der Mörder gewesen sein könnte. Dabei habe ich mich aber auch immer wieder von den Überlegungen Sheppards einwickeln lassen, was das Lesevergnügen nur gesteigert hat.
    Die fünf weiteren Personen blieben etwas im Schatten und waren für meinen Geschmack recht farblos. Zwar hatte jeder eine andere Charakterfärbung und schon allein durch ihr Verhalten konnte ich sie mit Leichtigkeit auseinanderhalten. Aber dennoch konnte ich kaum eine Verbindung zu ihnen herstellen.
    Der Schreibstil war durchweg flüssig und verständlich. Manchmal flossen in den Erzählstil Gedankenfragmente hinein, was mir sehr gut gefiel und auch wieder den Protagonisten stärker ins Licht rückte.
    Den Aufbau der Geschichte empfand ich unterhaltsam und sorgsam durchdacht. Peu à peu wurden die Puzzlestücke enthüllt. Mir hat das gefallen, denn so blieb die ganze Sachlage lange im Dunkeln. Meistens kam ich fast zeitgleich, manchmal auch ein bisschen eher als Morgan, auf die Lösung einzelner Fragmente.

    Fazit: Ein leichter, aber nicht minder spannender Thriller. Er kommt ohne großen Blutverlust und Gewalt aus. Hier geht es um die Taten hinter den Taten.


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    TamiraSs avatar
    TamiraSvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Trotz großartige Ausgangssituation eine herbe Enttäuschung - schade, denn ich erhoffte ein Highlight
    Escape Room

    Warnung: Diese Rezension enthält kleinere Spoiler.

     „Er war schon immer gern im Freien gewesen – er brauchte die Freiheit. Wahrscheinlich hielt er sich immer gern einen Fluchtweg offen.“

     

    Morgan Sheppard hat es geschafft und sich seinen Kindheitstraum erfüllt: er ist eine Berühmtheit. Montag bis Freitag löst er im vormittäglichen, britischen Fernsehen Kriminal-, Betrugs- und Pressefälle – alles nach dem Skript der Produzenten.

    Er wird von seinen Fans gefeiert, doch scheint ihm etwas zu fehlen. Er sucht seine Erfüllung in Drogen, Alkohol und flüchtigen Affären.

    Als er – mit Handschelle ans Bett gefesselt und ohne Erinnerungen – erwacht, befürchtet man eine weitere Drogeneskapade. Doch als nach und nach fünf weitere Personen in dem Hotelzimmer erwachen, wird Sheppard immer nervöser. Als sich keines der Fenster oder die Zimmertür öffnen lässt und sie einen Toten im Badezimmer finden, meldet sich ein Mann mit einer Maske aus dem Fernseher und stellt Sheppard vor den wichtigsten Fall seines Lebens. Und dieser weiß, dass dieses Mal sein Leben davon abhängt, nach dem Skript eines Produzenten zu handeln.

     

    Thriller und ich – das ist eine lange Geschichte. Einerseits will ich sie lieben (wirklich lieben), andererseits gibt es in diesem Genre sehr wenig, dass sich über den schablonenhaften Einheitsbrei heraushebt. Ich erhoffte mir hier, dank dem sehr an Saw erinnernden, spannenden Setting, einen echten Pageturner, der vielleicht sogar in den Horrorbereich (der meiner Meinung nach stilistisch und dramaturgisch um einiges mehr zu bieten hat als der der Thriller *duck*), erhielt jedoch wieder nur das, was ich gefühlt schon unzählige Male gelesen oder im Fernsehen gesehen habe, zudem leider sogar noch verpackt in einem unausgegorenen Schreibstil und irritierender Charaktere.

    Sheppard als Protagonist könnte – was seine Eigenschaften und Laster angeht – eindeutig aus einem Stephen King Roman stammen. Er ist innerlich gebrochen, er frönt den Drogen und dem Alkohol gleichermaßen und hat dadurch alles, was ihn zu einem Underdog machen könnte. Der Gegenspieler – der Mann mit der Maske – könnte ein Jigsaw sein, der wie ein Puppenspieler die sechs Personen manipuliert, die in dem Escape Room eingesperrt sind. Leider jedoch schafft es der Autor mit absoluter Präzision jeden der Charaktere – sei es unser Protagonist oder die Bauernopfer, die sich mit diesem im Hotelzimmer befinden – absolut hanebüchen handeln zu lassen. Die Charaktere spielen ein Art Bäumchen wechsle dich: Gedanken und Handlungen widersprechen sich nicht nur und sind für einen – natürlich, sich in Sicherheit befindenden, aber – rational denkenden Leser nicht nachvollziehbar, die Gedanken wiederholen sich auch pausenlos. Zudem scheint der Autor das Gefühl gehabt zu haben, dem Leser Dinge zu erklären und zu erläutern, die sich selbst erklären. Ich gehe so weit zu sagen, dass, hätte man auf die andauernden Wiederholungen und unnötigen Erläuterungen verzichtet, gut und gerne mehr als hundert Seiten dieses Buchs hätte kürzen können.

    Trotzdem: Eine gewisse Spannung hält das Buch aufrecht. Von Anfang an wollte ich wissen, auf welchem Fall aus seiner Kindheit seine Berühmtheit aufbaute. Dadurch quälte ich mich augenrollend durch die seltsamen Hotelzimmerszenen – um zu erfahren, was vorausgehend passiert ist. Dadurch – und aufgrund der Tatsache, dass mich das Buch zumindest nicht wütend machte – verdient es einen zweiten Stern.

    Aber natürlich ist es nur meine Meinung.

     

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, wofür ich mich noch einmal bedanken möchte. Dass ich nichts besseres dazu zu sagen habe, bedaure ich dadurch noch mehr.


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    Taluzis avatar
    Taluzivor 3 Tagen
    Kurzmeinung: ein interessanter Thriller, der sich flüssig Lesen lässt mit einer guten Grundstory.
    Wer wird den Raum lebend verlassen?

    Morgan Sheppard wacht in einem Hotelzimmer auf. Wie er dahin gekommen ist, weiß er nicht. Er ist nicht allein. 5 andere Personen befinden sich mit ihm in dem verschlossenen Raum. Kein Entkommen ist möglich. Im Bad liegt die Leiche von Simon Winter – Morgans langjährigem Psychiater.

    Morgan soll den Mörder innerhalb 3 Stunden finden und seine detektivischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, sonst kommen alle im dem Hotelzimmer um. Ein mörderisches Spiel beginnt. Seine Mitspieler: eine Kellnerin, ein Putzmann, eine Schauspielerin, ein Anwalt und eine Schülerin.

    Welche Verbindung besteht zwischen den Unbekannten zueinander? Werden sie die Tür ihres ganz persönlichen Escaperooms öffnen können?


    „Escaperoom“ von Chris McGeorge ist ein Thriller, der eine spannende Grundstory enthält, aber nicht so richtig aus sich rauskommt. Vor 25 Jahren glaubten Morgan und sein Kinderfreund Eren nicht an den Selbstmord ihres Mathelehrers Mr Jefferson und sie machten sich als Kinder-Detektive auf die Spurensuche. Was sie entdecken gefiel ihnen ganz und gar nicht.

    Diese interessanten Rückblicke sind in die Geschichte eingewoben und bringen den Protagonisten Morgan dem Leser näher. Denn um ihn dreht sich alles in dem geschlossenen Hotelzimmer.

    Morgan ist TV-Star einer Serie, die Kriminalfälle aufklärt. Nun soll er sein Talent unter Beweis stellen und den Mörder finden.

    Allerdings erhält der Leser schon auf Seite 107 den entscheidenden Hinweis auf die Hintergründe und somit auf die Person, die hinter allem steckt. Das ist schade. So nimmt das doch gewaltig was von der Spannung, die das Grundgerüst versprochen hat.

    5 Personen gefangen in einem abgeschlossenen Raum mit einer Leiche, da erwartet der Leser schon mehr als einen geschlossenen Lüftungsschaft und eine kleine Botschaft. Es hätten mehr Verwickelungen und Rätsel vorhanden sein dürfen, um die Spannung zu erhöhen.

    Leider konnte das Ende auch nicht überzeugen.

    Trotz dieser Kritiken ist es ein interessanter Thriller, der sich flüssig Lesen lässt mit einer guten Grundstory.

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    B
    Buecherwurm5896vor 4 Tagen
    Escape Room - Chris McGeorge

    Inhalt

    Morgan Sheppard erwacht mit 5 anderen in einem Hotelzimmer. Sie entdecken eine Leiche im Badezimmer und erhalten kurz darauf eine Nachricht von ihrem "Entführer". Morgan soll innerhalb von drei Stunden herausfinden, wer den Mann umgebracht hat, sonst werden sie alle sterben. Wird er es schaffen, sie alle zu retten?

    Meinung
    Das Buch lässt sich flüssig lesen, Nicht immer ist es voller "Spannung", trotzdem will man unbedingt wissen, was hinter all dem steckt. 
    Bei diesem Buch fällt es mir aus irgendwelchen Gründen besonders schwer es zu bewerten. An sich hat es mir echt gut gefallen. Vor allem auch das Ende ist auf jeden Fall sehr unvorhersehbar und ein "Wow-Effekt" bleibt definitiv nicht aus. 
    Auch die Sprünge in die Vergangenheit, die während des Verlaufs des Buches eingebracht werden, sind interessant und verhelfen zum "Verstehen" der Geschichte. Manchmal sind diese allerdings etwas zu lang geraten. 
    Trotz allem hatte ich es mir irgendwie anders vorgestellt. Aber nur weil das Buch anders verläuft als ich es erwartet habe, heißt das ja nicht unbedingt, dass es schlecht ist. 

    Cover
    Das Cover ist einfach atemberaubend. Ich persönlich finde es sehr ansprechend und für einen Thriller sehr gelungen. Auch die fühlbaren Erhebungen am Buch machen es zu etwas ganz besonderem. 

    Fazit
    An sich ein tolles Buch mit überraschendem Ende. Aber eben auch ganz anders als man erwartet. 3,5 Sterne!

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    Ewerk92s avatar
    Ewerk92vor 6 Tagen
    Kurzmeinung: gute Spannung an der man konzentriert dran bleiben sollte
    Escape Room ohne Aussicht auf Entkommen

    Klappentext:
    Ein Hotelzimmer, fünf Verdächtige, eine Leiche,  - und nur drei Stunden Zeit, um den Mörder zu finden

    TV-Star Morgan Sheppard erwacht gefesselt in einem fremden Hotelzimmer und muss ein Spiel der besonderen Art spielen.

    Die Mitspieler: eine Kellnerin, ein Putzmann, eine Schauspielerin, ein Anwalt und eine Schülerin. Sie alle sind Verdächtige.

    Das Ziel: herauszufinden, wer den in der Badewanne liegenden Toten auf dem Gewissen hat.

    Die Regeln: drei Stunden Zeit, um den Mörder zu entlarven. Sonst werden alle sterben.

    Kann Morgan Sheppard das Spiel gewinnen?

    Rezension:
    Zunächst wusste ich nicht was ich von der Idee eines Escape Room Buches halten soll. Wie soll Spannung aufkommen beim lesen wie verschiedene Menschen einen Raum durchsuchen? Aber so war es dann überhaupt nicht. Hier ging es durchgehend um das Zwischenmenschliche. Die Menschen selbst sind die Puzzlestücke, die zu interpretieren und lösen es gilt.

    Anfangs hatte ich leichte Schwierigkeiten in das Buch zu steigen, weswegen ich empfehle wirklich Zeit mitzubringen. Für zwischendrin würde ich das Buch daher nicht empfehlen.

    Es gibt einige Zeitsprünge, die meiner Meinung nach die Spannung eher steigern als diese fallen zu lassen. Man möchte einfach unbedingt wissen wie es weitergeht. Außerdem erfährt man so Stück für Stück die Zusammenhänge. Das zeichnet für mich immer einen guten Thriller aus.

    Ich bin nicht so schnell auf die Lösung gekommen und konnte daher der Spannung komplett folgen. Mich hat das Buch nie abgehängt, aber ich selbst es auch nicht.

    Die einzige Kritik die ich äußern würde ist das Ende. Die Auflösung zog sich stellenweise doch in die Länge, endete dann aber recht abrupt. Da hätte ich lieber die letzten 5-10 Seiten mehr ausgeschmückt und davor den Teil gekürzt. Dem Lesespaß hat es bei mir allerdings keinen Abbruch getan.

    Fazit:
    Ich kann und werde das Buch weiterempfehlen. Auf jeden Fall solltet ihr Zeitsprünge so mögen wie ich. Ansonsten bleibt mir nur viel Spaß zu wünschen. Und immer dran denken: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu ;)

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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 6 Tagen
    Nur drei Stunden für die Wahrheit ...

    Schreibstil


    Die Idee rund um sogenannte "Escape Rooms" finde ich schon lange spannend. Mithilfe von Rätseln versuchen die Teilnehmer aus einem Raum zu fliehen. Diese Grundidee hat der englische Autor Chris McGeorge aufgegriffen und lässt hier 6 Fremde in einem verschlossenen Hotelzimmer aufeinandertreffen und dort das Rätsel um einen Mord zu lösen. Schaffen sie es nicht, wird der Raum nach drei Stunden in die Luft gesprengt.


    Klingt erst einmal nach einem spannenden Ausgangsplot? Ist es auch, allerdings verliert sich der Autor dann auf gut 100 Seiten doch in den doch sehr laienhaften"Ermittlungen" unseres idiotischen Protagonisten, die hier erst einmal das Spannungsniveau sinken lassen ...


    Insgesamt war das Buch gut zu lesen, aber für einen Thriller hatte ich hier doch mehr erwartet. Die Personen, mit denen Sheppard eingesperrt ist, bleiben recht blass, teilweise fiel es mir schwer, die Leute auseinanderzuhalten beziehungsweise ihre Rolle in dem Ganzen überhaupt zu begreifen.


    Protagonisten


    Morgan Sheppard


    Leider habe ich mich an dieser Stelle auch mit dem Protagonisten sehr schwer getan. Er ist einfach ein recht unsympathischer TV-Ermittler, der in Wahrheit eigentlich überhaupt nichts auf dem Kasten hat. Bei ihm ist alles nur Schein und Trug, er wollte einfach nur berühmt werden - ganz ohne eine echte Leistung zu erbringen ...


    Da er ein absoluter Blender war und seine "Ermittlungen" doch recht lächerlich abliefen, musste ich beim Lesen immer wieder die Augen verdrehen. Er hat keinerlei kriminalistischen Spürsinn, er lässt sich viel zu schnell von seinem "Bauchgefühl" leiten und er agiert stellenweise doch sehr unlogisch ...


    Allerdings muss ich dem Autoren hier auch loben, denn genau so wollte er seinen Protagonisten hier darstellen. Leider empfand ich ihn als Hauptcharakter allerdings viel zu nervig, viel zu überheblich und ja, leider auch viel zu ätzend. Ich hatte leider keine Möglichkeit, mit ihm mitzufiebern, obwohl das Buch bis zum Ablaufen des Countdowns genau das gebraucht hätte ...


    Meine Meinung


    Während mich die Grundidee von "Escape Room" noch begeistern konnte, fand ich die nervtötenden Ermittlungen, die beinahe ein Drittel des Buches ausmachen und die eigentlich kaum Ergebnisse bringen, doch recht eintönig. Klar, Sheppard selbst sollte als Blender dastehen, aber muss der Leser dann tatsächlich über hundert Seiten mit seinen lächerlichen Ermittler-Fähigkeiten genervt werden? Hat der Leser es nicht eigentlich schon früh verstanden, was für ein Idiot Sheppard ist?


    Warum ich doch noch durchgehalten habe? Weil der Schreibstil doch recht angenehm war und ich gehofft habe, dass es noch den großen Knall gibt. Den gibt es auch tatsächlich, als endlich die Zeit abläuft und Sheppard den Mörder präsentieren soll ...


    Bis zu diesem Punkt war ich nicht gefesselt, ich habe sogar daran gedacht, das Buch abzubrechen. Innerhalb des Hotelzimmers gab es kaum Atmosphäre und kaum Platz zum Mitfiebern, obwohl der Countdown gnadenlos abläuft. Sheppard war hier einfach zu unsympathisch, ich konnte nicht mit ihm mitfiebern, ja hab ihn teilweise sogar verabscheut.


    Die einzigen spannenden Elementen befanden sich für mich in den Rückblenden. Hier wird nach und die Wahrheit offenbart und der Leser kann sich die Geschichte selbst zusammenreimen.


    Dieses Miträtseln hat für mich am Ball bleiben lassen und die Wendung, die allerdings schon frühzeitig die ganze Wahrheit über den "Escape Room" offenbart, fand ich ganz gut konstruiert. Leider hat der Autor die Bombe aber viel zu früh platzen lassen. So wirkt auch leider das Ende etwas in die Länge gezogen, denn hier ahnt der Leser nicht nur, was dahinter steckt, nein, er weiß es einfach schon lange, bevor es Sheppard so wirklich checkt ...


    Fazit


    "Escape Room - Nur drei Stunden" von Chris McGeorge hat einen interessanten Plot, verschießt sein Pulver aber leider viel früh. Für mich war das Buch kein echter Thriller, mehr ein Krimi mit einem leider sehr unsympathischen Protagonisten, den ich beim Lesen am liebsten öfter mal einen Denkanstoß gegeben hätte ...


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    M
    michael_lehmann-papevor 6 Tagen
    Gute Mischung aus traditionellem Kriminalroman und modernem Thriller

    Gute Mischung aus traditionellem Kriminalroman und modernem Thriller

    Klar und deutlich ist dem Roman die Wertschätzung McGeorges für den klassischen Kriminalroman a la Agatha Christie und anderen anzumerken.

    Was schon beim klassischen Setting beginnt. 6 Personen in einem, scheinbar hermetisch abgeriegelten, Hotelzimmer. Eine Leiche im Badezimmer und ein Unbekannter, der über den Fernseher das ganze Ensemble zu steuern scheint. Zumindest hat er all diese Personen ohne deren Wissen betäubt und in dieses Zimmer gebracht.

    Unter den Personen findet sich Morgan Sheppard. Moderator einer Reality-Serie (wohl eher dem Trash zuzuordnen) und darin sich als „Detektiv“ gerierend. Sheppard zehrt von seinem „Kinderruhm“, denn offizielle Lesart ist, dass er einen Mord an einem seine Lehrer damals aufgeklärt hat.

    Und nun wieder gefragt ist. Denn, das teilt der Unbekannte den versammelten Personen mit, der Mörder oder die Mörderin der Leiche im Badzimmer ist jemand von Ihnen. Und wenn Sheppard, der „Fernsehdetektiv“, nicht in drei Stunden das Rätsel gelöst hat, werden alle sterben. So die Drohung.

    Ein klassisches Setting im Rahmen eines Kammerspiels, dass von Hercule Poirot und anderen bestens bekannt und doch immer wieder spannend ist.

    Vor allem, als klar wird, dass jener Unbekannte den Moderator fest im Blick hat und das nicht mit freundlichen Gefühlen. Und als klar wird, dass der Tote im Badezimmer für Morgan Sheppard kein Unbekannter ist. Und als klar wird, dass dieser Tote nicht der letzte im Hotel sein wird.

    Wobei die Ursachen für die gesamte Inszenierung wohl in der dunklen, verdrängten Vergangenheit des haltlosen Fernseh-Stars zu finden sein könnte. Der in der Gegenwart ohne Alkohol und Tabletten fast nur ein Schatten seiner selbst ist, nun aber mit aller Energie sich gegen den drohenden Tod und andere Gefahren stellen muss.

    Eine Gratwanderung, in der die Thrilleranteile gekonnt im Roman eingesetzt werden und den Leser einerseits in hohe Spannung über die Vorgänge im Zimmer versetzt und andererseits durch Rückblenden und Perspektivwechsel die Zusammenhänge dieses Komplotts bestens vor Augen führt.

    So dass am Ende der Lektüre eine spannende, auch sprachlich ansprechende und mit Tempo versehene anregende Unterhaltung im Raum verbleibt. Auch wenn, ab einem bestimmten Punkt der Lektüre, doch eine gewisse Vorhersehbarkeit vorhanden ist.

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    Lilith79s avatar
    Lilith79vor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer Krimi für Zwischendurch der etwas raffinierter hätte sein können
    Unterhaltsamer Krimi für Zwischendurch der etwas raffinierter hätte sein können

    Die Hauptperson in "Escape Room" von Chris McGeorge ist Morgan Sheppard, ein bekannter Fernsehmoderator, der es als Kind zu Berühmtheit brachte als er den angeblichen Selbstmord
    seines Mathelehrers als Mord enttarnte und den Mörder entlarvte. Aktuell läuft es für Sheppard aber nicht mehr so gut, seine TV-Sendung ist ziemlich trashig, er hat ein Problem mit Drogen und Alkohol und führt ein ziemlich rücksichtsloses Jet Set Leben.
    Im Urlaub in Paris lernt er eine attraktive Frau kennen, doch anstatt mit ihr in Paris erwacht er ohne Erinnerung daran was passiert ist in einem Hotelzimmer in London, ans Bett gefesselt und ziemlich verwirrt. Mit ihm im Zimmer noch eine Handvoll anderer Personen und im Badezimmer eine Leiche.
    Schnell wird klar, dass ein Unbekannter mit Sheppard ein perfides Spiel spielt. Innerhalb weniger Stunden soll er den Mörder ermitteln, nur dann werden er und seine Mitstreiter frei gelassen. Gelingt ihm das nicht, wird der Unbekannte das Hotel in die Luft sprengen.

    Der Autor ist laut eigenen Angaben bzw. Klappentext ein Fan von klassischen Krimis wie z.B. von Agatha Christie und möchte diese stilistisch gerne gemischt mit modernen Elementen
    wiederbeleben. Ersichtlich wird dies sicher daran, dass der Roman ein ziemlich konstruiert wirkendes Szenario als Prämisse benutzt, was in altmodischen Krimis ja als Stilmittel oft vorkam (und "Der Mörder ist immer der Gärtner"), aber in modernen Krimis und Thrillern eher aus der Mode gekommen ist.
    Ich fand diese Idee eigentlich sehr nett, allerdings weicht der Autor in der Umsetzung von dem "geschlossenen System" des Hotelzimmers mit einer Reihe verdächtiger Charaktere doch wieder ab, da ein Teil der Geschichte in der Vergangenheit spielt und in Rückblenden aus der jüngeren Vergangenheit von Sheppard und den anderen Charakteren erzählt. Außerdem gibt es intensive Rückblicke in die Kindheitsgeschichte von Sheppard , diese haben mir aber gut gefallen und sind auch wichtig um die Auflösung des Romans zu verstehen.
    Insgesamt weicht das das Konzept halt sehr auf, so dass die eigentlichen Ermittlungsgespräche von Sheppard mit den verdächtigen Personen und auch das verschlossene Hotelzimmer im Endeffekt für die Auflösung gar nicht wirklich wichtig sind, was ich ein bisschen schade fand.
    Trotzdem ist die Geschichte unterhaltsam, wenn auch vom Schreibstil keine literarische Hochleistung (2-3 Schreibfehler habe ich auch entdeckt, was für eine mäßige Lektoratsleistung spricht).
    Für mich war das Buch eine nette Unterhaltung für zwischendurch von einem talentierten Autor, der in Zukunft aber sicher noch etwas
    Feinschliff in seine Arbeit und in seinen Schreibstil bringen kann.

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    Der "Escape Room" von Chris McGeorge verlangt euch einiges ab ... Könnt ihr gemeinsam mit Morgan Sheppard das Hotelzimmer rechtzeitig verlassen, bevor euch der Tod droht?

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    Chris McGeorges packender Locked-Room-Thriller: ein Hotelzimmer, eine Leiche, fünf Verdächtige, drei Stunden Zeit – ein tödliches Spiel beginnt

    Im Alter von 11 Jahren erlangte Morgan Sheppard als 'Kinder-Detektiv' Berühmtheit, weil er den mysteriösen Tod seines Mathelehrers aufklärte.

    Heute, 25 Jahre später, wacht er in einem ihm unbekannten Hotelzimmer auf, zusammen mit fünf Fremden. Keiner von ihnen weiß, wie er hierher geraten ist. Die Hotelzimmer-Tür ist verriegelt, und im Badezimmer liegt die Leiche von Simon Winter – Morgans langjährigem Psychiater.

    Es beginnt ein Spiel der besonderen Art. Die Mitspieler: eine Kellnerin, ein Putzmann, eine Schauspielerin, ein Anwalt und eine Schülerin. Sie alle sind Verdächtige.
    Morgan Sheppard hat drei Stunden Zeit, seine detektivischen Fähigkeiten erneut unter Beweis zu stellen. Denn eine der Personen im Hotelzimmer ist ein Mörder. Gelingt es Morgan nicht, den Mord aufzuklären, werden sie alle sterben.

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Cora19s avatar
    Cora19vor einem Monat
    Ein sensationelles Cover mit vielversprechendem Klappentext.
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    L
    LanaBronwynvor einem Monat
    Ich freue mich,da ich Mal wieder einen richtigen Thriller brauche bei dem ich wirklich gefesselt bin.Und unbedingt wissen will wer der Mörder ist.Auserdem liebe ich Thriller in dem Leute auf engem Raum eingesperrt sind.
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    SaintGermains avatar
    SaintGermainvor einem Monat
    total das richtige für mich
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    Büchermäuschens avatar
    Büchermäuschenvor einem Monat
    Dieses Thema verspricht ein spannendes leseerlebnis
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    Cirillas avatar
    Cirillavor einem Monat
    Klingt megaspannend!
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    cupofearlgreys avatar
    cupofearlgreyvor einem Monat
    Da alles unter Zeitdruck, sowie auf engem Raum mit einem Mörder, zudem einem Mörder einer vertrauten Person des Protagonists passiert und man als Leser zusätzlich auch noch Symphatie für die 'Falschen' entwickeln könnte, verspreche ich mir viel Nervenkitzel sowie schnell arbeitende graue Zellen vom Buch.
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    Emys_bunte_Welts avatar
    Emys_bunte_Weltvor einem Monat
    Weil allein der Titel gruselig spannend klingt und ich es mag gansehaut bei lesen zu bekommen.
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    Leseratz_8s avatar
    Leseratz_8vor einem Monat
    Klingt interessant, sollte ich mal anlesen
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    buecherwuermlis avatar
    buecherwuermlivor einem Monat
    Ich freue mich auf das Buch, weil es eine gute Geschichte und viel Spannung verspricht.
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    Doreen_Klauss avatar
    Doreen_Klausvor einem Monat
    Escape Rooms sind ja ein Trend. Klingt auch als Buch spannend.
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