Scream

von Chris Mooney 
3,9 Sterne bei93 Bewertungen
Scream
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Positiv (61):
CorneliaPs avatar

spannende reihe

Kritisch (6):
Aglayas avatar

Die Logiklöcher sind riesig...

Alle 93 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Scream"

Flehe um dein Leben. Es wird dir nicht helfen. Der Mann ist gefesselt und geknebelt, die Wand gegenüber blutverschmiert. Er scheint gelähmt vor Angst, und doch versucht er, die Polizei zu warnen. Sekunden später explodiert eine Bombe. Jack Casey, ehemaliger FBI-Profiler, kennt die Handschrift dieses Täters nur zu genau: Vor Jahren quälte und tötete der „Sandmann“ Jacks Frau. Er selbst entkam nur knapp dem Tode. Und sucht seitdem den Killer. Doch nun gibt es eine Spur. Sie führt zu einem obskuren Forschungslabor. Einer brisanten Studie. Einem Geheimnis, das es um jeden Preis zu hüten gilt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499247217
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:523 Seiten
Verlag:Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.09.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    TheSilencers avatar
    TheSilencervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Großes Kawumm für's Kopfkino! Sehr gut!
    Anschnallen!

    Larry Roth liegt gefesselt auf einem Bett. Um ihn herum herrscht ein Schlachtfeld: seine Familie ist vor seinen Augen getötet worden.
    Bevor er seinen Verstand verliert, trifft die Polizei vor Ort ein. Roth weiß zwar nichts davon, aber er soll die Polizei gerufen haben.

    Allen voran ermittelt Jack Casey, ein ehemaliger FBI-Profiler, am Tatort. Während er versucht, Roth zu beruhigen, gibt dieser nur von sich, daß der Täter alles über ihn wußte. Als sich die verschweißten Handschellen nicht öffnen lassen, holt Casey aus seinem Auto einen Seitenschneider. Sein Glück, denn Sekunden später verschwindet der Tatort mit allen Anwesenden in einem Feuerball; mit dem Betreten des Hauses aktivierte die Polizei den Zeitzünder für eine Bombe.

    Und damit bläst der Autor in seinem Debüt-Roman das Halali zum explodierenden Kopfkino. Da wo andere Autoren nach dem ersten Bumm wortwörtlich ihr Pulver verschossen haben, fängt Mooney erst an.

    Zugegeben, der Held Jack Casey ist etwas abziehbildmäßig geraten. Familie tot, Job weg, Krise, Alkohol. Doch in diesem Buch läßt man sich das gefallen, weil er nicht wie Phönix aus der Asche steigt, sondern nachvollziehbare Blessuren behält.

    Spannung garantiert.

    Höchst merkwürdig mutet an, daß Cody McFadyen sechs Jahre später seine "Smokey Barett" in "Die Blutlinie" erfand, die wiederum ein Abziehbild von Jack Casey mit Geschlechtertausch ist.

    Nicht abschrecken lassen vom Umschlagtext: die dilettantischen Schreiberlinge haben alle Eckpunkte genommen und einmal kräftig durcheinander gebracht.

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    Aglayas avatar
    Aglayavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Logiklöcher sind riesig...
    Nicht mein Fall

    Ein Bombenleger scheint es auf Polizisten abgesehen zu haben. Der ehemalige FBI-Profiler Jack Casey ermittelt.

    Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt, dabei konzentriert sich der Erzähler in erster Linie auf Jack Casey und den hohen FBI-Agenten Alan Lynch, der früher Jacks Vorgesetzter war. Jack ist ein Klischee-Bulle, wie er in den letzten Jahren in gefühlt jedem zweiten Thriller ermittelt: traumatisiert von früheren Erlebnissen, kann er sich seiner Freundin gegenüber nicht öffnen und findet Trost im Alkohol. Nicht dass daran grundsätzlich etwas auszusetzen wäre, aber langsam ist dieser Typ Ermittler doch ausgelutscht… Über die anderen Figuren – und das sind verwirrend viele – erfährt der Leser wenig bis nichts. Da ausser Jack keine der Figuren irgendwelche nennenswerten Eigenschaften aufzuweisen schien, konnte ich sie meist nicht unterscheiden und musste mir bei jeder Namensnennung erneut überlegen, von wem nun hier die Rede ist.

    Die Handlung setzte zunächst sehr spannend ein, sodass ich während der ersten paar Kapitel der Meinung war, ein 4-Sterne-Buch in den Händen zu halten. Wie man an der Bewertung sieht, hat sich dieser Eindruck allerdings im Laufe der Lektüre geändert. Zunächst wurden die erwähnten blassen Personen zum Problem, die blosse Namen blieben, ohne irgendwelche Konturen anzunehmen. Dann begann mich der doch sehr einfach gehaltene Schreibstil mit seinen kurzen, abgehackten Sätzen zu stören. Die Handlung wurde immer wieder durch seitenlange Dialoge ausgebremst, bei denen ich schnell den Überblick verlor, wer nun genau mit wem spricht und wann zu Wort kommt. Da die beiden Protagonisten Jack und Alan getrennt arbeiten, war mir auch bald nicht mehr klar, wer was tut und welche Gruppe über welche Informationen verfügt.

    Ab etwa Buchmitte wurde die Handlung richtig wirr. Zu diesem Zeitpunkt findet Jack heraus, wer der Täter ist. Und was tut er? Nichts. Er versucht weder, den Mann ausfindig zu machen, noch seine Freundin vor ihm in Sicherheit zu bringen. Sein ganzes Verhalten wirkt unüberlegt und unlogisch. Auch die Logiklöcher wurden ab Buchmitte immer grösser. Als schlussendlich ein Computergenie, das in der Lage ist, Autos zu hacken und per Laptop fernzusteuern, aus allen Wolken fiel als er erfuhr, dass sein Anruf auf eine Hotline gespeichert und dabei auch die Telefonnummer registriert wurde, war ich kurz davor, das Buch an eine Wand zu werfen.

    Wie man merkt, hat mir „Scream“ wirklich nicht gefallen. Die Figuren sind fad, die Handlung wirr und die Logiklöcher riesig. Wieso verteile ich dann trotzdem noch 2 Sterne? Weil mir der Beginn richtig gut gefallen hat. Wenn der Autor Chris Mooney den Level der ersten rund 100 Seiten beibehalten hätte, so wäre daraus ein durchaus unterhaltsamer, wenn auch nicht aussergewöhnlicher oder origineller (ein nicht geringer Teil der Handlung ist aus „Das Schweigen der Lämmer“ abgekupfert) Thriller geworden.

     

    Mein Fazit

    Unlogisch, wirr, unsympathisch. Kann ich leider nicht weiterempfehlen.

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    simonfuns avatar
    simonfunvor 4 Jahren
    Bumm!

    Worte wie "nervenzerreissend" und "tiefgründig" meide ich in meines Rezis, aber hier treffen sie ausnahmsweise mal zu. Der Schreibstil schwank ständig zwischen den beiden extremen, der Böse heizt den Feds mächtig ein und und der Gute wird auf mehr als eine harte Probe gestellt. Laut Klappentext ist der Thriller das Debüt des Autors. Dazu kann ich nur noch sagen: Respekt und Daumen hoch!
    Wie auch immer - äußerst lesenswert! 

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    mandarinpeachs avatar
    mandarinpeachvor 7 Jahren
    Rezension zu "Scream" von Chris Mooney

    Ein bisher unbekannter Täter dringt in Häuser ein, fesselt seine Opfer und lässt immer eines von ihnen dabei zusehen, wie er die anderen tötet. Kurz darauf expodiert eine Bombe, die alle Beweise vernichtet. Ermittler und ehemaliger FBI-Profiler kennt die Handschrift des Täters, denn auf die selbe Weise wurde seine eigene Familie ausgelöscht, doch der Mörder sitzt hinter Gittern. Wieso also kennt der Sandmann, wie er sich selbst nennt, so viele Details? Nur eines ist sicher: der Sandmann will seine Taten öffentlich machen, denn er gibt Informationen an die Presse und lockt Polizisten in die Häsuer, bevor er die Bomben zündet. Als sich das FBI in den Fall einschaltet, ist klar, dass es sich nicht nur um einen Irren Pyromanen handelt, sondern mehr dahinter steckt.

    Dieses Buch teilt mein Gemüt. Einerseits war es wirklich spannend, actionsreich, blutig, brutal und schnell zu lesen. Andererseits war es unglaublich wirr! Jack Cassey führt Selbstgespräche und spricht mit den Geistern von Toten. Ob es nun tatsächlich Geister waren oder sie nur in seinem Kopf waren, wurde mich nicht ganz klar. Im Endeffekt war mir dieser Punkt jedoch zu esoterisch.
    Cassey als Protagonist war auch nicht ganz einfach, da er eine schwere Vergangenheit auf seinen Schultern trug, deren immer wiederkehrende Anspielungen mir das Gefühl gaben, dass das Buch eine Forsetzung ist und mir dadurch viele Informationen fehlen, was aber nicht der Fall war.
    Zusammenfassend hat es mir trotz der Mankos gut gefallen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Scream" von Chris Mooney

    Eine kranke Seelen versucht Erklärungen für sein Handeln zu finden und zu rechtfertigen. Jack Casey, ein ehemaliger FBI-Profiler, mußte selbst erfahren, einen geliebten Menschen auf grausame Art zu verlieren. Nun ist es an ihm, diesen gerissenen Killer zu jagen und zu stellen. Für mich einer der besten Thriller, die ich gelesen habe. Rasant, mit kaum zu überbietender Spannung.

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    Eternitys avatar
    Eternityvor 8 Jahren
    Rezension zu "Scream" von Chris Mooney

    Eigentlich ist es im Großen und Ganzen recht spannend. Eben so, wie es sich für einen guten Thriller gehört. Auf der anderen Seite sind da schon einige Punkte, die mich beim Lesen innerlich aufstöhnen ließen. Das Buch handelt von einem psychisch kranken Bombenleger, der sich an den Mensche rächen will, die ihm seine Kindheit zur Hölle gemacht haben. Als dann aber die Serie beginnt, hatte ich das Gefühl, dass ständig etwas explodiert und in die Luft geht. Einfach zu viel. Außerdem fand ich die "Vergangenheitsverarbeitung", die der Hauptcharakter Jack Casey durchleben muss, ziemlich anstrengend. Immer, immer wieder werden seine Gedanken und schlimmen Gefühle thematisiert, wobei ich das Gefühl hatte, dass es immer die Gleichen sind. Es ist ok, aber wirklich überzeugend ist das Buch dann doch nicht.

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    ginnykatzes avatar
    ginnykatzevor 8 Jahren
    Rezension zu "Scream" von Chris Mooney

    Inhalt: Flehe um dein Leben. Es wird dir nicht helfen. Der Mann ist gefesselt und geknebelt, die Wand gegenüber blutverschmiert. Er scheint gelähmt vor Angst, und doch versucht er, die Polizei zu warnen. Sekunden später explodiert eine Bombe. Jack Casey, ehemaliger FBI-Profiler, kennt die Handschrift dieses Täters nur zu genau: Vor Jahren quälte und tötete der „Sandmann“ Jacks Frau. Er selbst entkam nur knapp dem Tode. Und sucht seitdem den Killer. Doch nun gibt es eine Spur. Sie führt zu einem obskuren Forschungslabor. Einer brisanten Studie. Einem Geheimnis, das es um jeden Preis zu hüten gilt.

    Fazit: Dies ist mein erstes Mooney Buch gewesen und ich war von der ersten Seite an, total in den Bann gezogen. Es ist spannend von Anfang bis Ende. Es ist teilweise schon sehr brutal und auch einige Bomben weniger hätten der Spannung keinen Abbruch getan. Ich fand die Story sehr gut gelungen, vor allem, die Aufarbeitung von Jacks Trauma, seine Familie genau auf diese Art und Weise verloren zu haben. Den Täter hatte ich dann aber doch zügig entlarvt.
    Mir hat es gefallen, deshalb habe ich mir sofort weiteren Lesestoff besorgt.
    Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, aber Vorsicht, erst einmal angefangen, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Vor allem aber ist es nichts für schwache Nerven!

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    Aldonavor 9 Jahren
    Rezension zu "Scream" von Chris Mooney

    wie immer hat chris mooney seinem namen alle ehre gemacht, spannend bis zur letzten seite und mit einem schuss lovestory

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    sanna1311vor 9 Jahren
    Rezension zu "Scream" von Chris Mooney

    Genialer Roman voller Wendungen und Überraschungen! Der Autor schafft es, das man sogar Mitleid bzw Verständnis mit dem Serienkiller bekommt, da seine Taten nicht ohne Hintergrund geschehen!

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    Bellexrvor 9 Jahren
    Kurzmeinung: zwar sehr rasant erzählt, aber die Figuren bleiben blass und die Story ist stellenweise doch etwas haarsträubend
    Rezension zu "Scream" von Chris Mooney

    Jack Casey, Detective im beschaulichen Marblehead / Massachusetts und Ex-Profiler und Spezialist für Serienmörder beim FBI, wird zu einem Tatort gerufen. Dieser lässt ihn an einen lang zurückliegenden Serienmörder denken, der damals Jacks Frau vor seinen Augen getötet hatte. Kurz darauf ereignet sich ein ähnlicher Mord und der Mörder, der sich selbst „Der Sandmann“ nennt, nimmt mit Jack Kontakt auf. Die Jagd beginnt und immer mehr scheint sich heraus zu kristallisieren, dass ein ehemaliges Resozialisations-Zentrum für Jugendliche in Harvard etwas mit den Morden zu tun hat.
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    Auf sehr direkte und unverblümte Art erzählt Chris Mooney seinen Thriller um einen Serienmörder, der sich „Der Sandmann“ nennt und seine perfiden Spielchen mit Jack Casey spielt, von denen sich dieser allerdings nach außen hin selten aus der Reserve locken lässt. Tatkräftige Unterstützung erhält er von Malcolm Fletcher, einem ehemaligen FBI-Profiler, der sich mittlerweile im Ruhestand befindet und einige interessante Hinweise zu den Hintergründen der ganzen Geschichte einbringen kann und Jacks Schutzengel spielt.
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    Spannung ist praktisch von der ersten Seite an vorhanden und hält sich auch kontinuierlich bis zum Ende hin auf recht hohem Niveau. Das Motiv wie auch die Identität des Mörders bleiben lange im Dunkeln und einige unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass man durchweg an das Buch gefesselt ist.
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    Allerdings ist die Story stellenweise auch etwas übertrieben geschildert und zum Ende hin teilweise haarsträubend. Da wäre meiner Meinung nach etwas weniger eindeutig mehr gewesen. Und auch wenn Bombenexplosionen zum „Markenzeichen“ des Sandmanns gehören, nerven sie stellenweise schon ein wenig.
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    Seinen Protagonisten Jack beschreibt Chris Mooney als einen innerlich zerrissenen Mann, voller Schuldgefühle und sehr introvertiert, was seinen Gemütszustand angeht. Hier sind Probleme mit seiner Freundin Taylor zwangsläufig vorprogrammiert. Der eigenwillige Einzelgänger lässt sich auch durch gutgemeinte Ratschläge seines Freundes Mike nicht davon abbringen, verbissen den Sandmann zu jagen. Auch wenn dies ihn an seine psychische wie auch physische Belastungsgrenze bringt.
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    In Traumsequenzen erhält man einen Einblick in die Vergangenheit von Jack und lernt die Hintergründe kennen, die zu seinem heutigen Verhalten führten. So sind die verschiedenen Handlungen von ihm zwar besser verständlich, trotzdem erhält man aber doch schwerlich einen Bezug zu ihm. Irgendwie bleibt seine Figur für einen nicht greifbar.
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    Alle Charaktere sind zwar recht gut herausgearbeitet, allerdings etwas profillos, sodass sie austauschbar wirken und auch in jedem anderen Thriller gleichen Genres mitwirken könnten. Da fehlt es noch etwas an Originalität.
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    Fazit: Wer spannende, blutrünstige Thriller á la Cody McFadyen mag, liegt bei „Scream“ richtig. Allerdings erreicht Chris Mooney bei diesem Thriller (noch) nicht dessen Niveau, besonders in Bezug auf die Charakterbeschreibungen, aber der Debütroman lässt hoffen.

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