Chris Moriarty Der Schattenjäger

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Inhaltsangabe zu „Der Schattenjäger“ von Chris Moriarty

Sascha Kessler – der junge Polizei-Lehrling, der Magie sieht, aber nicht erlernen will – ermittelt in "Der Seelenfänger" in seinem zweiten Mordfall. Diesmal ist er persönlich betroffen, denn der Tatverdächtige ist ein Junge aus seinem Viertel und er kennt das Geheimnis um Saschas heraufbeschworenes Seelenwesen. Im Zuge der Recherchen erscheinen die Umstände des Mordes zunehmend verworren. Womöglich hat der Teufel selbst seine Hände im Spiel?

Spannende Fortsetzung zu ,,Seelenfänger" im zauberhaften New York von Sascha Kessler, dem Jungen mit dem Schattendämonen und der Magie sieht

— Sardonyx

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  • ein etwas anderes Jugendbuch

    Der Schattenjäger

    Waldschrat

    06. July 2014 um 10:26

    Inhaltsangabe: Der dreizehnjährige Polizeilehrling Sascha wird in einen neuen magischen Fall gezogen. Die Ermittlungen führen Inquisitor Wolf, Sascha und Lily Astral quer durch die Stadt … und in Saschas Viertel. Nach und nach kommen ihnen die seltsamsten Gerüchte zu Ohren: Der Tote soll seine Seele an den Teufel verkauft haben – im Austausch für Ruhm und Reichtum. Doch je näher sie der elektrisierenden Auflösung des Mordfalls kommen, desto größer wird Saschas Angst, dass sein schattenhafter Dibbuk zurück und hinter seiner Seele her ist… Bald hält ein verworrenes Spiel um Magie und Macht Sascha gefangen – hat am Ende tatsächlich der Teufel die Fäden in der Hand? Mein Leseeindruck: Tja, der Teufel hält auf jeden Fall die Fäden in der Hand – es fragt sich lediglich, wer der Teufel ist ;-) “Schattenjäger” ist der zweite Roman von Chris Moriarty über den jüdischen Jungen Sascha Kessler, der Magie sehen kann und bei der Polizei eine Ausbildung zum Inquisitor begonnen hat. Wie auch der erste Roman handelt es sich um ein etwas anderes Jugendbuch mit Fantasy- und Steampunkt-Elementen – gemixt mit einer schaurig-düsteren Atmosphäre und einen Blick in die jüdische Kulturgeschichte. Es handelt sich um eine Art Parallelwelt, in der es zwar Magie gibt, diese aber als überholt gilt. Die Inquisitoren dienen quasi dazu, magische Verbrechen aufzuspüren bzw. zu verhindern, doch leider ist die Inquisition gar nicht so rechtschaffen, wie man vielleicht denken mag, denn wo es um Geld und Macht geht, da herrscht auch Korruption. In New York treibt ein Dibbuk (= ein Dämon, der in den Körper eines Lebenden eintritt) sein Unwesen und die Stadt wird außerdem bedroht durch den machtgierigen Industriemogul Morgaunt. Man könnte sagen, dass Morgaunt die Fäden der Stadt in der Hand hält – und so auch die Polizei. Wenn da nicht der unverwüstliche Inquisitor Wolf wäre, der mit seinen Auszubildenden Sascha und Lily versucht den Mord aufzuklären, den Dibbuk aufzuhalten und Morgaunts Pläne zu sabotieren. Kein leichtes Spiel, denn letzterer spielt mit gezinkten Karten. Ich fand Sascha und Lily in diesen Band noch sympathischer, als in “Der Seelenfänge” und auch Wolf, eine Mischung aus Sherlock Holmes und Fox Mulder, ist nach wie vor eine wunderbar schlaue und geheimnisvolle Gestalt. “Schattenjäger” verbreitet eine angenehm düstere Atmosphäre, die an den Nebel über der Themse  und einen starken heißen Tee denken lässt. Einfach wunderbar! Einen Punkt habe ich abgezogen, weil ich es wie in Band 1 schwierig fand, mich in der jüdischen Kultur und den ganzen Zusammenhängen von Kabbala und Magie zurechtzufinden. Alles in Allem ein düsterer Fantasy-Roman für verregnete Nachmittage mit einer kuscheligen Decke und etlichen Heißgetränken!

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  • Besser als Band 1 - ein Blick lohnt sich

    Der Schattenjäger

    Aer1th

    06. December 2013 um 17:56

    Bei “Der Schattenjäger” handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe. Ich setze daher den ersten Band als bekannt voraus, anderenfalls könnten Spoiler enthalten sein. Worum geht’s? Für Sascha, Lily und Inquisitor Wolf geht die Arbeit im magischen Melting Pot New York weiter. Die drei werden zu einem Tatort gerufen, der auf den ersten Blick kein Tatort zu sein scheint. Der Klezmerkönig, der berühmteste Schlagermusiker in ganz New York ist tot. Zunächst scheint klar zu sein, dass dieser durch einen Kurzschluss seiner mit elektrischen Lichtern ausgestatteten Jacke gestorben ist, doch Inquisitor Wolf möchte nicht so recht daran glauben. Zusammen mit seinen beiden Lehrlingen macht er sich auf die Suche nach dem einzigen Zeugen und gleichzeitig Hauptverdächtigen des vermeintlichen Unfalls. Auf der Suche nach diesem begegnen sie erneut dem Schattenjäger – wer steckt dahinter und wieso ist ausgerechnet Saschas Leben auch in Gefahr? Meine Meinung Die Geschichte um Sascha, Lily und Wolf geht weiter und dieses Mal hat sie mir sogar besser gefallen als das letzte Mal. Während ich mich in Band 1 (“Der Seelenfänger”) noch mit der Eindimensionalität der Charaktere schwer getan habe, schafft es die Autorin dieses Mal die Charaktere lebendiger wirken zu lassen. Ihnen ein wenig mehr Tiefe und Konturen zu geben. Die Charaktere sind hier im zweiten Band zwar besser ausgearbeitet als im ersten Teil, besitzen allerdings immer noch nicht die Tiefe, die ich mir gewünscht hätte. Chris Moriarty geizt beispielsweise mit den Informationen über Inquisitor Wolf und streut sie nur häppchenweise ein. Sicherlich macht diese Vorgehensweise Wolf interessanter und als Leser möchte ich unbedingt mehr über ihn erfahren, aber leider führt es auch dazu, dass ich kaum eine Möglichkeit habe mich mit diesem Charakter zu identifizieren, da ich zu wenig über ihn weiß. Im Vergleich zu Band 1 hat sie allerdings einen großen Sprung nach vorne geschafft, was Charaktere und auch Tempo betrifft. Insgesamt ist “Der Schattenjäger” rasanter und auch spannender als der erste Band. Fängt das Buch noch sehr gemächlich an, entwickelt es schon bald ein angenehmes Tempo, so dass ich recht schnell mit dem Buch durch war. Im Vergleich zu anderen Büchern ist “Der Schattenjäger” immer noch langsam und weniger spannend, doch lässt man sich auf die tolle herrschende Atmosphäre und das Drumherum ein, erwartet einen eine interessante und teils kritische Geschichte, die einem gleichzeitig auch Wissen über das Judentum vermittelt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen, ist aber alles andere als anspruchslos. Ich persönlich würde auf Grund des Schreibstils (oder vielleicht auch nur der Übersetzung) die empfohlene Altersempfehlung ein wenig nach oben korrigieren. Das ein oder andere (nicht jüdische) Fremdwort hat auch mich Erwachsene kurz nachdenken lassen. Wie auch im ersten Band gefällt mir die Mischung aus Magie und Historie sehr gut und würde mir sogar noch besser gefallen, würde die Magie noch mehr Raum einnehmen. So wie sich dieser Band bis zum Ende hin entwickelt hat, hoffe ich im dritten Teil auf mehr Magie und ein paar mehr Antworten. Mein Fazit Moriartys Idee ihren Kindern ihre Herkunft in Form einer niedergeschriebenen Geschichte näher zu bringen, gefällt mir immer noch äußerst gut. Im Vergleich zu Band 1 entwickelt “Der Schattenjäger” mehr Tempo, ist spannender und die Charaktere greifbarer. Ich bin froh auch den zweiten Band gelesen haben zu dürfen und bin sehr gespannt auf den dritten Teil, der hoffentlich auch noch erscheinen wird. Da ich immer noch Luft nach oben sehe, vergebe ich gute 4 von 5 Sternen.

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  • Ist der Dibbuk zurück?

    Der Schattenjäger

    Nirena

    01. December 2013 um 13:33

    "Der Schattenjäger" ist nach "Der Seelenfänger" der zweite Teil um den Polizeilehrling Sascha, seine Kollegin Lily Astral und den charismatischen Inquisitor Maximilian Wolf. Zum Verständnis dieses zweiten Teils sollte man auf jeden Fall die Vorgeschichte kennen, denn ansonsten dürfte einiges unklar bleiben. Ein neuer Fall bringt Sascha und Wolf mit alten Bekannten zusammen: unser Lieblingsbösewicht J. P. Morgaunt scheint, wie üblich, seine Finger im Spiel zu haben und natürlich ist ihm nichts nachzuweisen - hat er dafür gesorgt, dass "der Klezmerkönig" auf der Bühne starb? Auch privat ist, wie bei Saschas quirliger jüdischer Familie nicht anders zu erwarten, wieder einiges los und dann steht auch noch ein Streik der Fabrikarbeiter an - es geht hoch her. Auch in diesem zweiten Teil steht Sascha im Fokus der Erzählung, er verbringt aber deutlich mehr Zeit mit Wolf und so bekommt auch der Leser von seinen Handlungen mehr mit. War "Der Seelenfänger" eher ruhig, darf man hier mit einiger Action mehr rechnen - wenn auch viel Zeit damit zugebracht wird, durch New York zu laufen. Wie bereits der erste Teil hat mich auch dieser gut unterhalten und man sympathisiert als Leser einfach automatisch mit der Familie Kessler. Ein Kritikpunkt meinerseits ist, dass man zwar mehr mitbekommt, was Wolf tut - aber seine Beweggründe, seine Vergangenheit, seine Motive und Gedanken, die behält die Autorin weiterhin für sich, was ich sehr schade finde, da es dem Buch einiges mehr an Tiefe verleihen würde.

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  • Fantasybuch, durch das der Hauch der Geschichte weht

    Der Schattenjäger

    MikkaG

    28. October 2013 um 15:36

    Pro: Fangen wir mal beim Oberflächlichen an: das Cover hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Stadt im Hintergrund, die Zahnräder und das Luftschiff in der oberen Ecke... Das passt wunderbar zu der Mischung aus Historie und Magie, die das Besondere dieser Bücher ausmacht. Wie schon im ersten Band hat genau diese Mischung mich wieder völlig in den Bann gezogen. Es vergeht kaum ein Kapitel, in dem sich nichts Magisches, Fantastisches ereignet, und dennoch hat man den Eindruck, dass einem der Hauch der Geschichte aus den Seiten entgegenweht! Denn es gibt Vieles, was durchaus unserer Realität entspricht, wie z.B. die Lebensweise der jüdischen Einwanderer im New York des frühen 20. Jahrhunderts. Aber wer den ersten Band gelesen hat, wird das ja schon erlebt haben, genauso wie die dichte Atmosphäre und den Schreibstil, der alle Sinne anspricht. Auch in diesem Band werden wieder ganz nebenher soziale Themen wie Rassismus und Klassismus angesprochen, mit denen sich nicht nur die russischen Juden, sondern auch andere Einwanderer wie die Iren oder Italiener herumschlagen müssen. Das ist historische Fantasy mit echtem Tiefgang! Allerdings muss man sich darauf einlassen, dass das Tempo eher ein ruhiges ist und die Spannung sich langsam aufbaut. Seit dem letzten Band sind ein paar Monate vergangen, und so ist in den Alltag von Sacha und Lily, der anderen Auszubildenden von Inspektor Wolf, eine gewisse Routine eingekehrt - insofern man bei der Ermittlung magischer Verbrechen von Routine sprechen kann. Sacha war mir wieder ebenso sympathisch wie im ersten Band, auch wenn er nach wie vor schlechte Entscheidungen trifft und den falschen Leuten vertraut beziehungsweise nicht vertraut... Manchmal musste ich mir wirklich auf die Lippen beißen, um ihm nicht lautstark von irgendwas abzuraten! Was ich der Autorin sehr zugute halte ist die Tatsache, dass Sascha die Konsequenzen seiner Handlungen wirklich tragen muss, auch wenn es manchmal sehr traurig war. Hier gibt es keine magische Lösung, die wundersamerweise alles heilt und wiederherstellt, aber gerade das führt dazu, dass Sascha sich Schritt für Schritt weiterentwickelt, und Charakterentwicklung ist mir in Büchern immer sehr wichtig. Lily kommt mir manchmal ein wenig vor wie Hermine Granger aus Harry Potter - sie ist wissbegierig, oft etwas altklug und besserwisserisch, mutig und entschlossen... Aber sie ist die Tochter reicher Eltern aus den höchsten sozialen Kreisen, und so sind einige Dinge anscheinend doch noch in ihr verwurzelt, wie zum Beispiel eine gewisse unterschwellige Überheblichkeit gegenüber weniger priviligierten Menschen. Da konnte ich manchmal nur mit dem Kopf schütteln, aber auch Lily wächst im Laufe des Buches an den Ereignissen. Inspektor Wolf ist und bleibt schwer zu durchschauen. Man erfährt in diesem Buch immer mal wieder ein bisschen über sein Leben und seine Überzeugungen, aber dennoch ist das Bild, dass ich von ihm im Kopf habe, immer noch das eines Mannes, der seine Gefühle hinter einem unverbindlichen Lächeln versteckt. Und dennoch mag ich Wolf, irgendwie, und er ist wahrscheinlich der Charakter, über den ich am meisten nachdenke. Von den Nebencharakteren habe ich dieses Mal ausgerechnet die Gangster ins Herz geschlossen - die ihre Geschäfte im Hinterzimmer eines Süßwarenladens abwickeln und dabei ein erstaunliches Maß an Ehrgefühl an den Tag legen! Auch die Rückkehr von Rosie, die mir schon im ersten Band sehr sympathisch war, hat mich sehr gefreut - und ich musste darüber lachen, dass sie mal eben so die Filmkamera erfindet, und zwar mit Farbe und Ton! Ansonsten spielt Saschas Familie wieder eine große Rolle. Und natürlich kommt auch Morgaunt wieder vor, der skrupellose Drahtzieher hinter vielen der Geschehnisse in New York. Morgaunt kommt mir manchmal so vor wie Moriarty in den Geschichten um Sherlock Holmes... Die stets präsente Nemesis im Hintergrund. Kontra: Wie schon erwähnt, baut sich die Spannung eher langsam auf und man muss sich als Leser auf das Tempo einlassen, was sicher nicht jedermanns Sache sein wird. Was mich etwas enttäuscht hat: Saschas Gabe, die Magie anderer Menschen sehen zu können, spielt so gut wie gar keine Rolle. Kein Wunder, dass er selber sie nur für einen dummen Trick hält! Aber ich bin sicher, dass da mehr dahinterstecken muss, schließlich will nicht nur Wolf Sascha Magie beibringen, auch Morgaunt scheint der Meinung zu sein, dass er ein mächtiger Magier werden wird... Aber bisher erfährt man fast nichts darüber, was das zu bedeuten hat. Ich hatte öfter das Gefühl: jetzt wird es aber mal Zeit, dass das näher erklärt wird - genau wie ich öfter das Gefühl hatte: jetzt könnte dir Autorin aber mal aufhören, so geheimnisvoll zu sein, und uns mehr über Wolf erzählen. Zusammenfassung: Trotz des eher langsamen Tempos und kleinerer Schwächen hat mich das Buch durchaus überzeugt, besonders wegen der historischen Atmosphäre, die jede Seite durchdringt. Ich werde definitiv auch den nächsten Band lesen (wenn es denn einen gibt)!

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