Chris P. Rolls Die Sache mit Jo und Mo

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Inhaltsangabe zu „Die Sache mit Jo und Mo“ von Chris P. Rolls

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  • Rezension zu "Die Sache mit Jo und Mo" von Chris P. Rolls

    Die Sache mit Jo und Mo

    kleeblatt2012

    27. August 2012 um 16:04

    Jo ist ein verwöhnter, reicher, gut aussehender 18jähriger Schüler, der genau weiß, mit seinem Aussehen und seinem Reichtum jedwedes Herz zu brechen. Und das nutzt er auch schamlos aus, ob weiblich oder männlich. Denn Jo ist bi und geht sehr offen mit seiner Sexualität um. Als er eines Tages auf Monty trifft, weiß er genau: denn muss ich haben! Aber so leicht macht es ihm Monty nicht und lässt dies Jo mit allen Mitteln spüren. Mit ihrem homoerotischen Roman schreibt die Autorin in einem Tabuthema, das von vielen noch nicht richtig angenommen wird. Gerade „Sex unter Männern“ steht noch in den Startlöchern und wird von vielen nicht akzeptiert oder totgeschwiegen. Mit einem sehr offenen Schreibstil wird hier die Geschichte von Jo(achim) und Mo(nty) erzählt. Zwei Jugendlichen, die dabei sind, ihre Sexualität auszuleben und zu entdecken. Dabei steht Jo im Vordergrund und dieser ist mir zu Anfang mal so richtig unsympathisch. Er hat eine arrogante Art und lässt das reiche, gutaussehende Kerlchen raushängen. Das er umwerfend aussieht, weiß er und spielt diese Karte bei jedem aus, der ihm gefällt. Gerade diese Art ist mir zuwider. Aber ich konnte mir auch sehr gut vorstellen, wie er reihenweise die Mädchen und Jungs „in die Kiste“ kriegt und mit ihnen spielt. Mo ist das genaue Gegenteil. Schüchtern, zart, zurückhaltend. Mit ihm konnte ich mich besser identifizieren und ihn verstehen. Mit ihm konnte ich fühlen und leiden. Gerade der Umstand, dass er gerne liest, hat ihm noch mehr Pluspunkte eingebracht. Es ist eine schöne Geschichte entstanden, um die erste Liebe und das Darum-Kämpfen. Auch wenn mir der Kampf seitens Jo nicht sehr gut gefallen hat, da Jo doch in seiner Hartnäckigkeit sehr verletzend sein konnte. Doch gegen Mitte des Buches merkt man eine deutliche Wandlung bei Jo. Dadurch wurde er mir aber nicht sympathischer. Mit Mo hatte ich die meiste Zeit einfach nur Mitleid, weil er von Jo so bedrängt wurde. Und ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, was genau Mo an Jo denn so gut findet. Aber das ist ja zum Glück Geschmackssache, sonst würden wir alle nur Jo wollen ;-). Ich habe mir sehr gut unterhalten gefühlt. Die Story ist kurzweilig und lässt sich flott lesen. Die geschilderten Erotikszenen sind gefühlvoll und detailreich beschrieben. Auch wenn ich mit mit dem Charakter Jo nicht ganz zurechtkam (was aber mehr an der Art lag und nicht am Schreiben), hat mir die Story sehr gut gefallen. Fazit: Mein erstes Buch von Chris P. Rolls und bestimmt nicht mein Letztes.

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