Chris P. Rolls Shilsas - In den Nebeln: Gay Fantasy

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Inhaltsangabe zu „Shilsas - In den Nebeln: Gay Fantasy“ von Chris P. Rolls

Hoch über nebeligen Schluchten liegt die Stadt Shilsas, nur durch Seilbahnen zu erreichen. Stadt der Sünde und des Elends, in der einzig der Tod Gesetz ist. Navasirt Dadashian ist nur eine einfache Hure, der versucht, lange genug zu überleben, um die Ablösesumme und Passage über die Schlucht bezahlen und der Stadt entkommen zu können. Leichtsinn und Mut führen ihn zu dem gefürchtetsten Mann der Stadt: Matous Azatyan, genannt Hazar Maher, Herr der tausend Tode, den er wider Erwarten beeindruckt. Und auch Nava bekommt den geheimnisvollen Assassinen nicht mehr aus dem Kopf. Bald schon wird er hineingezogen in ein Chaos aus Argwohn, Fragen und Intrigen. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter Matous? Welcher mächtige Feind zieht die Fäden des Netzes, dass sich immer enger um Nava und Matous spinnt? Nava weiß nur eines: Traue niemandem in Shilsas. ca 170 tsd Wörter. Als Printbuch sind das ca 600 Seiten

Mischung aus gay-romance und dark fantasy, die mich überzeugen konnte

— annlu

3D Kino in brillianten Farben + spannende Story und tolle Protagonisten = Klasse Buch

— MaireBruening

Selten begeistert mich ein Buch so wie dieses.

— Pergamentfalter

Schlecht geschrieben: simpel, irgendwie krampfig, mit komischer Wortwahl, eigenartiger Grammatik und einem Artikel-Overkill. Nicht meins.

— JokersLaugh

[5/5] Unglaublich atmosphärisches Buch mit vielschichtigen Charakteren, komplexer, düsterer Welt, intensiven Gefühlen und viel Spannung!

— JenniferKrieger

Was für ein genialer Mix auf GayFantasy und Fantasy <3. TOP !!!

— Sternlein
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  • Buchverlosungen
  • Themen
  • ungewöhnliches Fantasy-Setting

    Shilsas - In den Nebeln: Gay Fantasy

    Koriko

    04. December 2017 um 08:32

    Story:Shilsas ist eine Stadt in der nur der Stärkste überleben kann. Hoch gelegen auf einer Plattform kann sie nur durch Seilbahnen erreicht werden und bietet daher Drogenhandel, Prostitution und dem florierenden Schwarzmarkt Platz. Navasirt Dadashian fristet sein Dasein in einem der Hurenhäuser und wie jede Hure versucht auch er genug Geld für die Ablöse und eine Passage auf die andere Seite der Schlucht zusammen zu bekommen. Als eines Tages einer seiner Kunden statt mit Grüntalern mit einer seltsamen Münze zahlt, kommt Nava erstmals Hazer Maher, dem gefürchtetsten Assassinen der Stadt, in Kontakt. Dieser ist nicht nur beeindruckt von Navas Mut, sondern wird auch dessen exklusiver Kunde, was Navasirts Leben auf den Kopf stellt und die junge Hure einen Einblick in die verborgenen Geheimnisse der Stadt gewährt …Eigene Meinung:Mit „Shilsas“ legt die bekannte Gay Romance Autorin Chris P. Rolls ein weiteres Fantasyepos vor, das auf knapp 600 Seiten die Geschichte von Navasirt und Matous/Hazer Maher und der Stadt in den Nebeln erzählt. Die Autorin hat bereits mehrere Gay Fantasy Romane veröffentlicht, ebenso romantische Alltagsgeschichten und historische Romane, und gehört zu den populärsten Vertreten des Genres.Mit „Shilsas“ hat Chris P. Rolls einmal mehr eine sehr komplexe Fantasywelt geschaffen, die durchaus mehr Platz zum Entfalten hätte haben können. So bekommt der Leser nur einen kleinen Einblick in die zugehörige Welt, denn die Geschichte spielt nahezu ausschließlich in den engen Straßen und Gassen von Shilsas. Dementsprechend gut lernt man die Stadt mit ihrem Elend, der Prostitution und ihren eigenen Regeln und Gesetze kennen, in denen nur der Stärkste überlebt. Aus diesem Grund ist „Shilsas“ düsterer als die anderen Fantasywerke der Autorin.Während zu Beginn die Handlung nur langsam voranschreitet und der Schwerpunkt eindeutig auf der sich langsam entwickelnden Beziehung zwischen Navar und Matou liegt, wird es im letzten Drittel sehr spannend und actionreich. Geheimnisse werden gelüftet, Zusammenhänge erklärt und eine große Finalschlacht vorbereitet, die alles von den Charakteren fordert. Somit bekommen sowohl Fans von ausufernden, sich langsam entwickelnden Beziehungsgeschichten mit einer ordentlichen Portion Erotik auf ihre Kosten, als auch Liebhaber von komplexeren Fantasy-Abenteuern. Auf jeden Fall vermag es Chris P Rolls zu fesseln und die Stadt und deren Bewohner sehr lebhaft und authentisch darzustellen. Größere Logiklücken findet man ebenfalls nicht – alles greift ineinander und auch die kleinsten Dinge werden im Laufe der Handlung erklärt. Dieses Mal erwartet den Leser übrigens kein Auftakt einer Reihe, sondern ein in sich abgeschlossener Roman, der problemfrei separat gelesen werden kann.Die Charaktere sind sympathisch und in sich schlüssig. Der Leser bekommt einen tiefen Einblick in Navasirt und seine Welt. Er ist in einem Leben gefangen, dem er nur zu gerne entfliehen will, dass er jedoch aus eigener Kraft hinter sich lassen will. Da er sehr stolz ist, akzeptiert er keinerlei Almosen, verachtet diese sogar. Matou ist im Gegensatz zu ihm wesentlich ruhiger und lässt sich nur schwer in die Karten sehen. Im Laufe der Geschichte erfährt man auch, warum er ist wie er ist und was ihn zu dem Mann hat heranreifen lassen, der er ist. Auch die Nebenfiguren sind toll und geben der Geschichte und den Figuren einen passenden Rahmen (zum ein oder anderen wünscht man sich sogar ein wenig mehr). Gerade die Gefährten und Krieger an Matous Seite sind spannend in Szene gesetzt und bieten durchaus Potenzial für Spin-Offs über diese außergewöhnliche Rasse.Stilistisch gibt es wenig zu beanstanden – Chris P. Rolls hat einen flüssigen, sehr sicheren Stil, der den Leser schnell in die Geschichte eintauchen lässt und dafür sorgt, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Die Autorin versteht sich auf Action- und Kampfszenen, romantischen und erotischen Szenen und interessanten Dialogen. Man begleitet Navasirt auf seinem Weg durch Shilsas und ist hautnah bei ihm, als er die Geheimnisse der Stadt erkundet – aufgrund seiner feinen Nase (eine Eigenschaft seines Volkes) bekommt man sogar eine weitere Ebene präsentiert: die des Geruchs (oder auch Gestanks, je nachdem). Es ist auf jeden Fall mal etwas anderes, da es sich von den typischen Fantasywerken abhebt.Fazit:„Shilsas“ ist ein gelungener Gay Fantasy, der durch eine einzigartige Hintergrundidee, eine komplexe Handlung und sehr sympathische, in sich schlüssige Charaktere besticht. Chris P. Rolls zeigt einmal mehr, dass ihr Fantasyromane liegen und sie problemlos 600 Seiten füllen kann. Wer schon immer mal in ein fantastisches Werk der Autorin schnuppern wollte, sollte zu „Shilsas“ greifen, da es in sich abgeschlossen ist und eine spannende, leicht düstere Geschichte erzählt. Zu empfehlen.

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  • Jeder in Shilsas ist käuflich

    Shilsas - In den Nebeln: Gay Fantasy

    annlu

    07. June 2017 um 20:31

    Er wusste nicht, welche Empfindung ihm derzeit lieber war: Angst oder die zittrige Erregung, wenn er Matous ansah, ihn erschnupperte. Dieser Mann war in mehr als einer Hinsicht gefährlich für ihn. Shilsas, die gesetzlose Stadt der Sünde liegt hoch über drei Schluchten. Gefangen in ihrem eigenen Dreck, den krankheitsbringenden Nebeln, beherrscht von kriminellen Banden gelingt es selten, ihr zu entrinnen. Auch Navasirt befindet sich in ihren Fängen. Geboren als Sohn einer Hure geht er dem gleichen Geschäft nach – in dem Bestreben seine Ablösesumme zu erreichen und der Stadt endlich den Rücken zu kehren. Als ihn ein Freier mit einer seltsamen Münze bezahlt, fühlt er sich betrogen. All seinen Mut zusammennehmend tritt er dem Herren der Schatten gegenüber, um sein Geld zu erhalten. Matous Azatyan, der Herr der Tausend Tode, scheint Gefallen an seinem Mut zu finden und erkauft sich das Vorrecht an seinen Diensten. Nava ist erst nicht sonderlich glücklich darüber, findet sich aber immer mehr in der Situation wieder, die Begegnungen mit Matous zu genießen. Allerdings kann er sich Gefühle in seiner Lage nicht erlauben. Die Geschichte wird mit Fokus auf Nava erzählt. Seine Rolle als Hure passt zu dem Bild, das von der Stadt gezeichnet wird. Dunkel, düster und gefährlich – oft auch ekelerregend – ist nicht nur die Umgebung, in der er aufgewachsen ist, sondern öfters auch seine Arbeit. Dabei plagt ihn selten ein schlechtes Gefühl, wenn er seine Freier bedient. Er genießt es zwar nicht, ist sich aber bewusst, dass es seine einzige Möglichkeit ist, in dieser Stadt zu überleben. Gerade dieses Abfinden mit seiner Situation und das Fehlen von Selbstzweifeln hat die Beschreibung realistischer erscheinen lassen. Von Matous erfährt man lange Zeit wenig, da sich das Wissen über ihn auf das bezieht, was Nava in Erfahrung bringen kann und was großteils aus Gerüchten besteht. So bleiben nicht nur seine kriminellen Machenschaften, seine Vergangenheit, sondern auch seine Motivationen lange verborgen. Immer wieder denkt auch Nava daran, was Matous in Wirklichkeit ist und dass man niemanden in Shilsas vertrauen kann. Dadurch war auch ich mir nicht sicher, ob er nicht doch eine Quelle der Gefahr sein kann. Im Laufe der Geschichte gelingt es Nava mehr und mehr, die Geheimnisse um Matous zu lüften. Einerseits war ich auch darauf gespannt, andererseits hatte ich mich so an Nava im Mittelpunkt der Geschichte gewöhnt, dass die plötzlich auftauchenden Kapitel, die sich Matous Geschichte widmen, mich eher gestört haben und ich diese lieber in die aktuellen Geschehnisse eingeflochten gesehen hätte. Dennoch bildeten sie den Grundstein dafür, Matous Charakter über den des Liebhabers und geheimnisumwitterten Mächtigen zu heben und ihm neue Facetten zu geben. Fazit: Eine Mischung aus gay-romance und dark fantasy, die zwei Seiten an sich zeigt – einerseits die nettere, bravere, die sich auf die Liebesgeschichte der beiden Männer bezieht, andererseits die dunklere, die immer dann auftaucht, wenn es um die Verhältnisse in Shilsas und die Gefahren der Stadt geht. Insgesamt eine angenehme Mischung, die mir gut gefallen hat.

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  • Shilsas - In den Nebeln

    Shilsas - In den Nebeln: Gay Fantasy

    MaireBruening

    07. June 2017 um 14:01

    Ich bin nicht unbedingt die typische Gay Fantasy Leserin, aber bei diesem Buch sprachen mich Cover und Lesehäppchen so sehr an, dass ich das Buch gerne lesen wollte.Ein gutes Buch muss mich schon mit den ersten Absätzen packen, Das ist Shilsas - In den Nebeln mühelos gelungen. Mit gut ausgewählten Beschreibungen erweckt die Autorin das Setting zum Leben.  Vom ersten Moment an war das 3D Kino mit brillianten Farben und ich hatte mehr als einmal das Gefühl mir die Nebelfeuchtigkeit von der Haut wischen zu müssen. Mit Nava bekam ich dann obendrein noch einen Protagonisten, der mir sehr schnell ans Herz gewachsen ist. Seine Motivation konnte man wunderbar nachvollziehen. Hach, und Matou - genau mein Ding. Geheimnisvoll und gefährlich, mit spannender Vergangenheit.Die spannende Handlung zog mich unaufhaltsam in die Geschichte hinein und ab einem gewissen Punkt musste ich die Story einfach am Stück "verschlingen".  Sehr gut gefallen haben mir auch die prickelnden, dabei immer so wunderbar gefühlvollen Liebesszenen.Shilsas ist ein Buch, dass ich nach dem Lesen  mit dem Gefühl absoluter Zufriedenheit   und dem Gedanken "Hach war das schön" beiseite gelegt habe.  5 Sterne + Leseempfehlung von mir!

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  • Wahnsinn, wie man so bildhaft schreiben kann...

    Shilsas - In den Nebeln: Gay Fantasy

    BlackPeaches

    13. April 2017 um 14:56

    Die Stadt Shilsas liegt auf einem Hochplateau und ist nur durch Seilbahnen zu erreichen. Kaum einer lebt freiwillig dort, denn die Stadt ist gezeichnet von Gewalt, Elend und Tod. So ist es auch der einzige Wunsch von Navasirt Dadashian diese Stadt so schnell wie möglich zu verlassen. Leichter gesagt als getan, denn er wurde an ein Freudenhaus verkauft und versucht nun als Hure seine Ablöse und die Seilbahnfahrt in die Freiheit zu verdienen. Erschwert wird ihm dieses Unterfangen durch brutale Freier und Zechpreller. So gerät er eines Tages an einen Kunden, der ihn lediglich mit einer vermeintlich wertlosen Silbermünze bezahlt. Obwohl dieser zum Kreis von Matous Azatyan gehört - der gefährlichste Mann ganz Shilsas' - ergreift Navasirt die zufällige Gelegenheit und fordert von Matous den Umtausch dieser Münze in reguläre Zahlungsmittel. Die Faszination schlägt bei beiden gewaltig zu, doch eigentlich darf man in Shilsas niemandem vertrauen...Meine Meinung:Ich war völlig fasziniert von diesem Buch und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Autorin gelingt es fabelhaft, die Bilder dieser Stadt heraufzubeschwören. Man hat das Gefühl, man sieht die dreckigen Gassen vor sich, man riecht den Schmutz und die Verwesung, man leidet regelrecht mit der feinen Nase von Nava mit. Auch die Charaktere sind wunderbar gezeichnet, man fiebert und leidet mit ihnen und hofft ständig, dass ihnen doch etwas von dem ganzen Elend erspart bleibt. Auch gelingt es der Autorin bestens, die Spannung aufrecht zu erhalten und nicht nur einmal wünscht man sich endlich die Geheimnisse von Matous aufzudecken.Ich bin immer noch vollkommen überwältigt, wie man allein mit sprachlichen Mitteln eine solch komplexe und faszinierende Welt und einzigartigen Protagonisten aufs Papier zaubern kann. Großes Kompliment dafür! Es war ein unglaublicher Ausflug in eine Fantasywelt und einzig zwei Dinge habe ich am Ende bedauert: dass es "schon" vorbei ist und dass ich an manchen Stellen auch gerne die Sicht von Matous gelesen hätte (z.B. wie er Nava bei der ersten Begegnung erlebt hat, etc.).

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  • Rezension zu "Shilsas - In den Nebeln"

    Shilsas - In den Nebeln: Gay Fantasy

    Pergamentfalter

    11. February 2017 um 11:35

    Eine Stadt hoch über nebligen Schluchten, einzig zu erreichen über Seilbahnen. Eine Stadt, in der Armut, Gewalt und Tod herrschen. Eine Stadt, in der eigene Regeln das Leben regieren. All das ist Shilsas. Hier versucht Navasirt "Nava" Dadashian als Hure zu überleben und gleichzeitig genügend Geld zusammen zu bekommen, um seine Ablösesumme und die Passage über die Schlucht bezahlen zu können. Fort aus Shilsas, ein Ziel, das ihn immer wieder antreibt. Bis ihn eines Tages ein Kunde um seinen Lohn betrügt und er sich in die Schatten wagt, um seinen gerechten Lohn einzufordern. Von dem gefürchtetsten Mann in Shilsas, Matous Azatyan, auch genannt Hazer Maher, Herr der tausend Tode. Die Begegnung soll sein gesamtes Leben auf den Kopf stellen. Oft genug beklage ich mich in Rezensionen über zu flache Charaktere. Bei diesem Buch habe ich mich dagegen regelmäßig gefragt, wie derart runde Charaktere auf Buchseiten gebannt werden können. Von der ersten Seite an sind Nava und Matous lebendig, voller Eigenheiten und Geheimnissen und insgesamt einer faszinierenden Persönlichkeit. Die beiden erscheinen grundverschieden und gerade dadurch entspinnt sich zwischen ihnen eine faszinierende Beziehung, die sich im Laufe der Geschichte immer weiter entwickelt. Einige wenige Male ließ mich die Sprache der beiden zwar die Stirn runzeln, da sie etwas gestelzt wirkte, angesichts der fantastischen Geschichte fällt das jedoch kaum ins Gewicht und war für mich mit den nächsten Sätzen schon fast wieder vergessen. Neben den beiden Protagonisten gibt es eine ganze Reihe von Nebenfiguren, die nicht minder lebendig dargestellt sind. Viele von ihnen waren mir sympathisch, auch wenn sich der erste Eindruck nicht immer bestätigt hat - ob zum Besseren oder Schlechteren, sei dahingestellt. Ihre Namen haben mich anfangs etwas verwirrt - typisch Fantasy sind sie alles andere als die Namen der Nachbarn von Nebenan. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hatte ich mich jedoch daran gewöhnt und es viel nicht mehr allzu schwer, sich die Namen zu merken. Die Handlung ist geprägt von Misstrauen, Verrat und einem von Hass geprägten Kampf, dessen Ursprung in der Vergangenheit liegt. Wie viel darf Nava glauben - und mit ihm der Leser? Wo endet die Wahrheit, wo beginnt die Lüge? Wer ist Matous wirklich, der Mann, der sich Hazer Maher nennt? Wem darf man vertrauen, ohne mit dem Leben dafür bezahlen zu müssen? Wie viel Vertrauen ist in einer Stadt wie Shilsas überhaupt möglich? Die Spannung ist allgegenwärtig und ließ mich den Ebook-Reader kaum aus der Hand legen. Die über 50 Kapitel sind zwar vergleichsweise kurz, feuern die Spannung und das Lesetempo aber immer wieder an: "Nur noch ein Kapitel! ... Ach, komm, nur noch eines! ... Nur noch..." Die Geschichte ist ein emotionales Feuerwerk und raste beim Lesen trotzdem dahin, fast ohne mir eine Pause zum Durchatmen zu gönnen. Ich hab mit den Charakteren geliebt, gehasst, getrauert und gelacht - und war gleichzeitig immer wieder überrascht, was für eine lebendige Welt Chris P. Rolls mit Shilsas geschaffen hat. Ihr Schreibstil ist ausdrucksstark und vielfältig, ohne dabei überladen zu wirken. Ein Balanceakt, der nicht vielen Autoren gelingt. Fazit Es gibt nicht viele Bücher, die mich ohne Wenn und Aber begeistern. "Shilsas" ist eines davon. Ausdrucksstark, lebendig, mit tollen Charakteren und einer Geschichte, bei der man angesichts der Spannung mitunter das Atmen vergessen könnte. Klare Leseempfehlung!

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  • [Rezension] Shilsas: In den Nebeln – Chris P. Rolls

    Shilsas - In den Nebeln: Gay Fantasy

    JenniferKrieger

    12. October 2016 um 13:13

    Klappentext: Hoch über nebeligen Schluchten liegt die Stadt Shilsas, nur durch Seilbahnen zu erreichen. Stadt der Sünde und des Elends, in der einzig der Tod Gesetz ist. Navasirt Dadashian ist nur eine einfache Hure, versucht indes lange genug zu überleben, um die Ablösesumme und Passage über die Schlucht bezahlen und der Stadt entkommen zu können. Leichtsinn und Mut führen ihn zu dem gefürchtetsten Mann der Stadt: Matous Azatyan, genannt Hazar Maher, Herr der tausend Tode, den er wider Erwarten beeindruckt. Und auch Nava bekommt den geheimnisvollen Assassinen nicht mehr aus dem Kopf. Bald schon wird er hineingezogen in ein Chaos aus Argwohn, Fragen und Intrigen. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter Matous? Welcher mächtige Feind zieht die Fäden des Netzes, das sich immer enger um Nava und Matous spinnt? Nava weiß nur eines: Traue niemandem in Shilsas. Einordnung: Das Buch ist kein Teil einer Reihe. Rezension: Mein Gott, ist das ein gutes Buch. Ich muss nur daran zurückdenken und schon spüre ich mein Herz rasen und meine Nerven kribbeln. Die Geschichte ist von der ersten Seite an unglaublich spannend. Nava, der Protagonist, wird gleich zu Beginn des Buches um seinen Lohn betrogen. Obwohl er selbst weiß, wie verrückt und leichtsinnig es ist, macht er sich auf den Weg zum gefürchteten Herrn der tausend Tode, um sein Geld einzutreiben. Statt auf dieser Szene eine rasante Abfolge von Ereignissen aufbauen zu lassen, nimmt sich die Autorin im Anschluss die Zeit, die Stadt Shilsas, ihre Bevölkerung, die Lebensbedingungen und Navas Arbeitskollegen näher zu beschreiben. Dabei flacht die Spannung jedoch nicht ab, sondern baut sich Dank der atemberaubenden Atmosphäre immer weiter auf. Dieses Warten, während im Grunde nichts passiert, ist unglaublich nervenaufreibend. Als die Handlung dann Fahrt aufnimmt, verschafft das jedoch auch keine Erleichterung, denn aus dem nervösen Warten wird mitreißende Spannung. Der Autorin ist es gelungen, eine solch aufgeladene Atmosphäre zu entwickeln, dass mein Puls nie zur Ruhe kam, völlig unabhängig davon, was in dem Buch gerade beschrieben wurde. Begeistert hat mich auch die Welt, die die Autorin sich ausgedacht hat. Die Stadt Shilsas liegt auf einem Hochplateau und kann daher nur über Seilbahnen erreicht oder verlassen werden. Schon daraus entsteht ein Gefühl der Bedrängnis, denn die Preise für die Überfahrt sind horrend. Den meisten Menschen ist es niemals möglich, Shilsas zu verlassen. Sie sind ihr Leben lang gefangen in einer Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren gilt. Damit ist Shilsas ein Paradies für Kriminelle jeglicher Art. Kinder, Alte und Kranke haben kaum eine Überlebenschance, in den Straßen liegen verwesende Leichen, es riecht nach Schweiß, Blut und Urin, viele Gebäude und architektonische Gebilde sind halb zerstört oder verfallen und es gibt ganze Viertel, in die die meisten Menschen niemals einen Fuß setzen würde. Diese düstere Stimmung hat mich von Anfang an in ihren Bann geschlagen. Und über allem liegt das Grauen, wenn sich die Nebel über der Stadt ausbreiten, die Sicht auf wenige Meter beschränken, jede Ritze durchdringen, alles klamm und feucht werden lassen und tödliche Krankheiten mit sich bringen. Das Buch ist so atmosphärisch, dass ich mich dem einfach nicht entziehen konnte. Zugleich haben die Vielschichtigkeit der Welt und die Komplexität der Handlungsstränge mich immer mehr eingewickelt und diese abstoßende, entsetzliche Stadt hat mich so in ihren Bann gezogen, sodass ich die beiden wichtigsten Grundsätze vergessen habe: „Traue niemandem in Shilsas“ und „Jeder ist käuflich in Shilsas“. Es sind jedoch nicht nur Spannung und Atmosphäre, die mich begeistert haben. Der Aufbau der gesamten Welt und der Handlung ist unglaublich komplex, aber trotzdem finden sich nie Logikfehler und irgendwer werden auch die unterschiedlichsten Handlungsstränge überraschend sinnvoll zusammengeführt. Es steckt so viel in diesem Buch, explizit wie implizit, dass ich noch immer nicht aufhören konnte, darüber nachzudenken. Gleiches gilt auch für die Charaktere. Selbst in den letzten Kapiteln konnten sie mich mit neuen Offenbarungen noch immer überraschen, die sich so perfekt in den Charakter einfügen, dass ich mich frage, wieso ich da nicht vorher schon drüber nachgedacht habe. Durch diese Vielschichtigkeit der Charaktere wird auch eine Fülle von Emotionen vermittelt. Diese sind so mitreißend, dass ich mich nicht dagegen wehren konnte, ebenso zu empfinden wie die Figuren, auch wenn ich das manchmal gar nicht wollte. Die Intensität der Gefühle ist wirklich beeindruckend. In dem Zusammenhang hat mir am meisten gefallen, dass der Fokus sehr viel auf der Geschichte und den daraus entstehenden Emotionen liegt und weniger auf der Beschreibung von expliziten, leidenschaftlichen Sexszenen. Natürlich gibt es einige solcher Szenen, aber dass die Handlung hier deutlich mehr Raum einnimmt, finde ich auf jeden Fall positiv erwähnenswert. Dasselbe gilt für das Ende des Buches, das rund und zufriedenstellend ist, ohne eine offensichtliche Hintertür für einen möglichen Folgeteil offen zu lassen. Die Geschichte ist perfekt, wenngleich auch irgendwie erschreckend abgeschlossen. Fazit: Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Die Atmosphäre ist gigantisch. Selbst wenn in der Geschichte eigentlich überhaupt nichts passiert, ist die Spannung nervenaufreibend. Die Beschreibungen der Stadt Shilsas, der dort lebenden Menschen und der düster aus dem Abgrund heraufziehenden Nebeln verbreiten immer wieder entsetzliches Grauen. Hinzu kommen ein Protagonist mit einem packenden Erzählstil und eine enorme Intensität der Gefühle, die absolut mitreißend ist. Welt und Handlung sind vielschichtig und komplex, aber perfekt ineinander integriert. Mir geht es nach Abschluss des Buches wie den meisten Menschen in Shilsas: Ich kann der Stadt für eine ganze Weile nicht mehr entkommen. Für „Shilsas – In den Nebeln“, das Meisterwerk der Autorin, vergebe ich mit fünf Schreibfedern alles, was ich habe.

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  • Shilsas - Eine Stadt die einen in ihren Bann zieht

    Shilsas - In den Nebeln: Gay Fantasy

    Anni81

    02. October 2016 um 19:57

    Klappentext:Hoch über nebeligen Schluchten liegt die Stadt Shilsas, nur durch Seilbahnen zu erreichen. Stadt der Sünde und des Elends, in der einzig der Tod Gesetz ist.Navasirt Dadashian ist nur eine einfache Hure, versucht indes lange genug zu überleben, um die Ablösesumme und Passage über die Schlucht bezahlen und der Stadt entkommen zu können. Leichtsinn und Mut führen ihn zu dem gefürchtetsten Mann der Stadt: Matous Azatyan, genannt Hazar Maher, Herr der tausend Tode, den er wider Erwarten beeindruckt. Und auch Nava bekommt den geheimnisvollen Assassinen nicht mehr aus dem Kopf. Bald schon wird er hineingezogen in ein Chaos aus Argwohn, Fragen und Intrigen. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter Matous? Welcher mächtige Feind zieht die Fäden des Netzes, das sich immer enger um Nava und Matous spinnt? Nava weiß nur eines: Traue niemandem in Shilsas.Meine Meinung:Schon bevor ich das Buch gelesen habe hat mich das Cover fasziniert. Es passt wunderbar zur Geschichte und vermittelt einem einen kleinen Eindruck von der Düsternis von Shilsas.Der flüssige, bildhafte und spannende Schreistil zieht einen sofort in seinen Bann. Man kann das Buch kaum zur Seite legen, denn man möchte wissen wie es weitergeht. Chris P. Rolls hat eine Welt erschaffen, die unfassbar grausam und dreckig ist, die so sehr stinkt, das man glaubt es riechen zu können, deren Charaktere unglaublich lebendig und einnehmend sind. Man sieht vor dem inneren Auge die Nebel die aufsteigen und Shilsas zu verschlingen scheinen und man spürt die lauernden Gefahren in den dunklen Gassen im Nacken. Von der ersten Seite an ist man dort und möchte, so wie alle die dort leben, einfach nur so schnell wie möglich weg. Shilsas ist kein Ort an dem man sich gerne aufhält, niemandem ist zu trauen und oft genug bezahlt man sein Vertrauen mit dem Leben.Und so ist es nicht verwunderlich, das Navasirt, genannt Nava, nur ein Ziel vor Augen hat, nämlich genug zu verdienen um endlich die Ablösesumme bezahlen und aus Shilsas verschwinden zu können. Er nimmt seinen Mut zusammen und geht zu Matous Azatyan um seinen Lohn einzufordern, um den ihn einer von Matous Männern betrogen hat. Das ihn das sein Leben kosten könnte weiß er, aber Nava, der hartnäckige mutige Nava, geht trotzdem zu ihm. Und widererwartend gibt ihm Matous sein Geld...er ist beeindruckt von dem Mut der Rotspitze. Von diesem Augenblick an geht Nava Matous nicht mehr aus dem Kopf.Das es Matous, dem Herrn der tausend Tode, ebenso gehen könnte hätte Nava niemals erwartet. Sein Leben verändert sich von grundauf als er in eine Welt aus Misstrauen, Verrat und Hass hineingezogen wird. Nur langsam wird einem klar, wer Matous ist und wieso er voller Argwohn und Misstrauen ist. Haben die zarten Gefühle der beiden eine Chance gegen all die Widrigkeiten die Shilsas zu bieten hat?Neben Nava und Matous lernt der Leser noch viele weitere Charaktere kennen, einige wachsen einem ans Herz, andere möchte man gern eigenhändig in den Abgrund von Shilsas werfen. Oft weiß man nicht wem man trauen kann, wer zu einem steht oder einem gleich ein Messer in den Rücken stoßen wird. Für den Leser bietet dieses Buch eine Achterbahn der Gefühle, die einen mitnimmt, einen lachen, weinen, hassen und lieben lässt, einen in diese spannende, vielseitige und oft düstere Welt entführt, in der man oft nicht weiß woran man ist, was Lüge und was Wahrheit ist. Die Autorin hat mit Shilsas - In den Nebeln eine Geschichte geschaffen, die mich von Anfang bis Ende begeistert hat. Ihre Charaktere sind so vielseitig und lebendig, ebenso wie die Welt in der sie leben. Spannung von der ersten bis zu letzten Seite.Von mir gibt es daher verdiente 5 Sterne (ich würde mehr geben, aber leider gibt es nur fünf).Eine klare Kaufempfehlung...diese Geschichte sollte sich keiner entgehen lassen!

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  • Ein genialer Mix auf GayRomance und Fantasy. TOP!!!!!

    Shilsas - In den Nebeln: Gay Fantasy

    Sternlein

    01. October 2016 um 08:04

    Kann es gut gehen wenn man Fantasy und GayRomance mischt? Es kann. Der Beweis ist Shilsas, ein Buch das ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich konnte es einfach nicht aus den Händen legen. Ihr sollt auch erfahren warum.Es beginnt schon bei den beiden Hauptcharkteren. Nava arbeitet als Hure und will so schnell wie möglich aus Shilsas fort. Dafür nimmt der Junge Mann so einiges auf sich. Als er schließlich eines Tages für seien Dienste nur eine Art Münze erhält, macht er sich auf den Weg in die Schatten. Dort trifft er zum ersten mal auf Matous, den gefürchteten Herren der Schatten. Das knistern zwischen beiden ist deutlich spürbar und genial umgesetzt. Man fiebert mit und kann gar nicht anders als weiter zu lesen,Nava war mir gleich sympatisch, sein Beruf ist für ihn nur Mittel zum Zweck, ein Sprungbrett in ein besseres Leben. Was ich an ihm mochte war sein teilweises freches Mundwerk und der dazugehörende Mut. Er ist kein Duckmäuser und zu keiner Zeit ein Schwächling. und sein Aussehen erst, mhhh lecker. Ich weiß nicht wie Chris das immer wieder schafft, aber ich liebe Hauptcharaktere immer.Matou ist auch nicht zu verachten. Stark, männlich und geheimnisvoll. Er hat vertraut niemandem und versucht seine Gefühle zu unterdrücken. Immer. Ich sollte ja eigentlich keinen Menschen mögen der andere locker und lässig aus dem Weg räumt, aber mein Herz schlug auch für den Assassinen. Da kann ich einfach nichts machen. Die Charaktere kommen mir immer so real vor, das ich ziemlich schnell auf ihrer Seite bin.Dann die Stadt, oh ja ich konnte mir Shilsas so gut vorstellen. Es ist keine Stadt in der man sich ein Haus bauen würde, aber trotzdem auch eine mit einen ganz eigenwilligen Charme und Charakter. Das Leben dort ist hart aber genau das ließ Shilsas für mich "lebendig" werden. Die Gassen, das Bordell ect. all das wurde für mich auf den Seiten lebendig. Ich wusste ja schon lange das Chris P. Rolls super schreiben kann, aber das hat mich dann noch zusätzlich mitgerissen. Wenn es jemand schafft meine beiden Lieblingsgenre miteinander zu verschmelzen, dann sie.Ich bin mit der Erwartung ein tolles Fantasybuch mit klasse Figuren, einer tollen und sehr spannenden Handlung und heißen Szenen zu lesen, herangegangen und wurde nicht enttäuscht.Schon immer habe ich mir gewünscht mal etwas längeres von Chris P. Rolls zu lesen und auch dieser Wunsch wurde erfüllt. Für mich ein Topbuch und mein Lese Highlight 2016. 

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