Chris Pavone

 3.7 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor von Die Frau, die niemand kannte, Das Manuskript und weiteren Büchern.
Chris Pavone

Lebenslauf von Chris Pavone

Chris Pavone arbeitete im Lektorat bei Doubleday, Crown, Artisan und Clarkson Potter. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Luxemburg lebt Chris Pavone heute mit Familie und Hund in New York City. Das Debüt »Die Frau, die niemand kannte« erntete in den USA begeisterte Stimmen von Presse und Kollegen und erreichte Platz 9 der New-York-Times-Bestsellerliste.

Alle Bücher von Chris Pavone

Die Frau, die niemand kannte

Die Frau, die niemand kannte

 (33)
Erschienen am 12.11.2012
Das Manuskript

Das Manuskript

 (11)
Erschienen am 14.01.2016
Der Informant

Der Informant

 (8)
Erschienen am 10.07.2017
The Expats

The Expats

 (3)
Erschienen am 01.01.2013
Expats / druk 1

Expats / druk 1

 (0)
Erschienen am 14.10.2014
The Wine Log

The Wine Log

 (0)
Erschienen am 01.10.1999
The Accident

The Accident

 (0)
Erschienen am 06.01.2015
The Expats

The Expats

 (0)
Erschienen am 06.03.2012

Neue Rezensionen zu Chris Pavone

Neu
Herzensbuechers avatar

Rezension zu "Der Informant" von Chris Pavone

Solider Spionagethriller
Herzensbuechervor einem Jahr

Klappentext

Der amerikanische Journalist Will Rhodes reist im Auftrag eines renommierten Reisemagazins um die Welt. Doch dann wird er in Argentinien von einer Frau erpresst, die Ungeheuerliches behauptet. Sie unterbreitet ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann, und schon bald gerät er immer tiefer in ein Netz aus internationalen Intrigen und gefährlichen Geheimnissen. Auf der Suche nach der Wahrheit jagt Will um den halben Globus. Und noch ahnt er nicht, dass seine eigene Frau die größte Bedrohung für ihn darstellen könnte …

Meine Meinung

Ich liebe Thriller und finde Spionagethriller auch sehr spannend weshalb ich mich sehr auf dieses Buch gefreut habe, die Story hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht.

Leider habe ich dann relativ lange gebraucht um in das Buch reinzukommen, da mich die Charaktere nicht so richtig gepackt haben. Um von einem Buch gepackt zu werden, muss ich das Gefühl haben, dass die Protagonisten real sind und dann fiebere ich auch mit ihnen mit.

Die ist hier leider nicht so richtig gelungen, in der zweiten Hälfte wurde es dann spannender.

Fazit

Für mich war es ein solider Spionagethriller ohne größere Überraschungen. Ich wurde gut unterhalten, nicht mehr aber auch nicht weniger - ein bisschen wie Popcornkino zum Lesen -  von mir bekommt es  3 1/2 Sterne.

Kommentieren0
1
Teilen
Thoronriss avatar

Rezension zu "Der Informant" von Chris Pavone

Komplex, aber dennoch durchschaubar
Thoronrisvor einem Jahr

Ich bin ein großer Fan von guten, alten Spionage-Thrillern und so erschien mir dieses Buch als eine interessante Neuinterpretation eines alten Genre. Die Idee, dass ein einfacher Journalist auf der ganzen Welt als Sammler von Informationen eingesetzt wird, klang gut.
 
Ein etwas eigenwilliger Schreibstil
Tatsächlich ist dieser Thriller auch solide recherchiert. Die Hauptperson Will arbeitet als Journalist für ein Reisemagazin, weswegen er in viele ferne Länder reist, Wein trinkt und auserwählte Speisen kostet. Das Buch versteht es, Fernweh und Sehnsucht nach einem luxuriösen Leben zu wecken, eben genau so, wie man es sich von einer gehobenen Reiseagentur erwarten würde.
Der Schreibstil wiederum ist ein wenig eigenartig. Einerseits störe ich mich an dem Präsens, doch da ich den Zweck in diesem Buch erkenne, kann ich darüber hinweg schauen. Es wird nicht immer aus derselben Perspektive erzählt, doch leider wird nicht am Beginn eines jeden Absatzes klar, durch wessen Augen wir das Geschehen gerade wahrnehmen. Das hat bei mir manchmal für ein wenig Verwirrung gesorgt. Trotzdem ließ sich das Buch flüssig lesen und die Übersetzerin zeigt mal wieder, dass sie ihr Handwerk beherrscht.
 
Viele undurchschaubare Charaktere
Wie es in einem solchen Thriller üblich ist, haben wir viele verschiedene Charaktere vor uns. Die Hauptperson ist ganz klar Will, doch auch seine Ehefrau, sein Chef und diverse andere Menschen treten auf, bei denen man lange nicht weiß, auf welcher Seite sie stehen und welche Motivation sie haben. Sie werden alle absichtlich undurchschaubar gehalten. Es gibt auch viele Szenen auf der ganzen Welt, die kaum eine Seite lang sind, bei der man einzelne Personen bei ihrer Arbeit beobachtet, ohne dass man Kontext geliefert bekommt. Gerade bei Spionage-Thrillern ist das durchaus üblich, hier jedoch wurde ich dieses Tricks schnell müde, weil er ein wenig zu oft eingesetzt wurde.
Auch geschah es ein wenig zu oft, dass Personen mit falschen Namen („sie nannte sich XY“) vorgestellt oder nur bei Attributen beschrieben werden („die Blondine“), um die Identität für den Leser zu vertuschen. Mir zumindest war jedoch fast immer klar, mit wem wir es zu tun haben, zumindest in solchen Szenen, bei denen die Hauptpersonen als unerkennbar vorgestellt werden. Das führt tatsächlich dazu, dass die wichtigsten Figuren als Charaktere schwer greifbar werden, da ihre Charakterisierung in den Momenten, in denen ihre Identität geheim gehalten werden soll, ein wenig zu stark abweicht.
 
Komplexe Story, die trotzdem leicht zu durchschauen ist
Der Plot ist komplex und gut durchdacht, leider war mir jedoch nach etwa 100 Seiten glasklar, was läuft, und nach weiteren 200 Seiten war ich mir ziemlich sicher, dass ich die Intrigen durchschaut und die eigentlichen Motivationen der einzelnen Charaktere erkannt habe. Dass ich am Ende Recht behalten sollte, hat mich gleichzeitig gefreut – man hat schließlich gerne das Gefühl, klug zu sein – aber auch enttäuscht, denn bei einem über 500 Seiten starken Buch ist es schade, wenn nach 100 Seiten das Konzept schon mehr oder minder klar ist.
Trotzdem finde ich das Buch nicht schlecht. Ich hatte Spaß beim Lesen, konnte in der Geschichte versinken und auch die vielen Ortswechsel haben mich nicht gestört. Die Geheimniskrämerei des Autors war leider übertrieben und ich habe das Gefühl, dass er nicht recht wusste, ob er seinen Lesern nun Brotkrumen hinstreuen soll, damit sie den Plot selbst lösen können, oder nicht. Am Ende hat er sich nicht wirklich entschieden und trotzdem zu viel verraten. Das ist schade. Vielleicht hätte eine dichtere Erzählweise es ermöglicht, den Plot länger geheim zu halten und so den Leser länger gespannt mit raten zu lassen.

FAZIT:
Der Thriller „Der Informant“ von Chris Pavone ist eine solide recherchierte Spionage-Geschichte, die mit ausführlichen Landesbeschreibungen und der Darstellung von Speisen und Getränken Fernweh zu wecken weiß. Die vielen Charaktere sind zwar durchaus gut dargestellt, doch manchmal zu ambivalent, um echt zu wirken. Auch das Verwirrspiel, das der Autor mit seinen Lesern treiben will, ist nicht vollständig gelungen, da einerseits schnell klar ist, wie der Hase läuft, und andererseits zu oft Szenen eingebaut sind, die ohne Kontext dastehen. Trotzdem ist das Buch unterhaltsam, liest sich flüssig und ist ein solider Roman. Wer Spionage-Geschichten mag, kann hier ruhig zugreifen.

Kommentieren0
0
Teilen
MargareteRosens avatar

Rezension zu "Der Informant" von Chris Pavone

Langatmig und spannungsarm
MargareteRosenvor einem Jahr

Ich mag Spionage-Geschichten. Die meisten sind ruhig und haben doch einen großen Spannungsbogen. Die Protagonisten sind mehr als in einem Krimi und doch überschaubar. Vor allem kann man sie identifizieren, manche recht schnell, andere bleiben geheimnisvoll.

Deshalb habe ich bei "Der Informant" von Chris Pavone auch zugegriffen. Der Klappentext verspricht eine Jagd um die Welt und Gefahr von der eigenen Frau.

Puh, auf Seite 238 habe ich aufgegeben. Die restlichen Seiten bis zum Ende (566 Seiten) habe ich nur noch quer gelesen und das Ende dann ganz. Nein. Diese Geschichte konnte mich nicht überzeugen.

Die Handlung bleibt flach. Die Akteure werden oftmals "der Mann" "die Frau" genannt. Bei einem Film ist das ja noch ok, doch habe ich hier kein Bild und konnte nicht erkennen, um welche Person es geht. Und CIA ist nicht gleich CIA. Und ein anderes Unternehmen sammelt ... und wird unterlaufen von ... ???? -wie bitte? Ich halte mich für intelligent genug um einer verwobenen Geschichte zu folgen. Doch dieser konnte und wollte ich dann auch nicht mehr folgen.
Sehr schade.

Fazit: Für mich kein Buch. Wer langatmige Szenen, unklare Beschreibungen und verwickelte bis verwirrte Abläufe mag, für den ist das Buch bestimmt interessant.

Kommentieren0
23
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
silkedbs avatar

In meinem Blog gibt es jede Woche eine Verlosung zu einem anderen Buch.

Mitmachen kann man per Kommentar (nur im Blogeintrag zur Verlosung) in meinem Blog "S.D. blogt und Limes rockt" (S.D. blogt Buch und Test): http://esdeh.blogspot.de/

Diese Woche gibt es "Das Manuskript" von Chris Pavone als großformatiges Taschenbuch aus dem Piper Verlag zu gewinnen.


Hier eine kurze Inhaltsangabe:
"New York in den frühen Morgenstunden: Literaturagentin Isabel Reed beendet die Lektüre eines mysteriösen Manuskripts ohne Absender. Es enthält vernichtende Informationen über mächtige Leute, aber auch intime Details aus ihrer eigenen Vergangenheit. Unterdessen setzt in Kopenhagen Geheimagent Hayden Gray alles daran, die Veröffentlichung des Materials zu verhindern. Und in Zürich ist der Autor des Buchs auf der Flucht - denn wenn sein Bekenntnis ans Licht kommt, mit dem er sich von einer drückenden Schuld befreien will, schwebt nicht nur sein Leben in Gefahr ..."

Es handelt sich natürlich um ein neues und ungelesenes Buch.

 

Hat Euch das neugierig gemacht? Dann versucht Euer Glück und springt in den Lostopf (Bitte oben nochmal nachlesen, wie ihr mitmachen könnt!). Wichtig ist noch, dass der Einsendeschluss am letzten Tag jeweils schon um 20 Uhr ist und nicht erst um Mitternacht! Der Gewinner wird im Laufe des Wochenendes bekannt gegeben.
Wer seine E-Mail Adresse nicht mit angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost.
Teilnehmen können aus Kostengründen leider nur Personen mit einer Adresse in Deutschland.

Zur Buchverlosung
C
Hello! My name is Chris Pavone, and I’ve written a crime novel called The Expats, which takes place in Luxembourg. (Mostly in Luxembourg. But also in Washington, and New York City, and Paris and Amsterdam and Munich and Berlin and Geneva, as well as a ski resort in the French Alps). The book is about an American woman who moves with her family to Luxembourg, and discovers that no one in her new life is who they’re pretending to be. (And neither is she.) The book is being translated into fifteen languages, including the cinematic one in Hollywood, and the German publisher Piper is giving away twenty copies. So if anyone would like to receive a free copy and read the book here with us together, please let me know.

--

Übersetzung von Doceten:

Hallo! Mein Name ist Chris Pavone und ich habe den Kriminalroman "Die Frau, die niemand kannte" geschrieben, dessen Handlung zumeist in Luxemburg spielt, aber auch in Washington, New York City, Paris, Amsterdam, München, Berlin, Genf und außerdem in einem Ski Resort in den französischen Alpen. Das Buch handelt von einer amerikanischen Frau, die mit ihrer Familie nach Luxemburg zieht und dort entdeckt, dass niemand in ihrem neuen Leben derjenige ist, der er vorgibt zu sein (sie übrigens auch nicht...). Das Buch wurde in 14 Sprachen übersetzt und außerdem von Hollywood verfilmt. Mein deutscher Verlag Piper spendiert uns für diese Leserunde 20 Exemplare von "Die Frau, die niemand kannte". 
Lass es mich wissen, wenn du ein Freiexemplar haben und das Buch gemeinsam mit uns lesen möchtest!

--

Zusatzinformationen zur Leserunde:

Ihr könnt euch für eins der 20 Exemplare von "Die Frau, die niemand kannte" bis einschließlich 15.01. hier bewerben. Wenn ihr gewinnt, macht ihr hier bei der Leserunde mit und tauscht euch über das Buch in den Leseabschnitten (die noch kommen) aus. Abschließend schreibt ihr eine Rezension. Verratet hier einfach, wieso ihr gern mitlesen würdet und ihr kommt automatisch in die Auslosung.

Chris Pavone steht auch gern für Fragen zur Verfügung - diese müsstet ihr aber bitte auf Englisch stellen (kleine Fehler sind bestimmt kein Problem!) oder eine Nachricht an Doceten mit der deutschen Frage schicken und dann gibt es Übersetzungshilfe! :-)

Für die Teilnahme an der Leserunde ist es natürlich kein Problem, wenn ihr nur auf Deutsch mitdiskutieren möchtet. 


Inhaltsangabe:

Die Amerikanerin Kate Moore zieht mit Mann und Kindern nach Luxemburg - sie freut sich auf ein entspanntes Leben als Mutter und Hausfrau. Endlich keine Geheimnisse mehr, endlich droht ihre zwielichtige Vergangenheit nicht mehr in ihr Privatleben einzudringen. Doch dann macht sie die Bekanntschaft des Exilantenpärchens Julia und Bill. Und die Gefahr, dass ihre wahre Identität ans Licht kommt, ist plötzlich größer denn je...

Hier geht's zur Leseprobe


Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Chris Pavone wurde am 23. Juli 1963 in USA geboren.

Chris Pavone im Netz:

Community-Statistik

in 99 Bibliotheken

auf 8 Wunschlisten

von 5 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks