Chris Pavone Das Manuskript

(11)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(3)
(3)
(4)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Manuskript“ von Chris Pavone

New York in den frühen Morgenstunden: Literaturagentin Isabel Reed beendet die Lektüre eines mysteriösen Manuskripts ohne Absender. Es enthält vernichtende Informationen über mächtige Leute, aber auch intime Details aus ihrer eigenen Vergangenheit. Unterdessen setzt in Kopenhagen Geheimagent Hayden Gray alles daran, die Veröffentlichung des Materials zu verhindern. Und in Zürich ist der Autor des Buchs auf der Flucht – denn wenn sein Bekenntnis ans Licht kommt, mit dem er sich von einer drückenden Schuld befreien will, schwebt nicht nur sein Leben in Gefahr ...

Spannender (Polit-)Thriller aus dem Verlagsmilieu mit einem gut inszenierten und kurzweiligen Katz & Maus-Spiel. Leider wenig überraschend.

— rakraliest

Stöbern in Krimi & Thriller

Stimme der Toten

Sehr gelungene Geschichte über das Ende der DDR, den Kapitalismus und was er mit den Menschen macht - und über Töchter und Väter.

soetom

Blindes Eis

Nette Unterhaltung für zwischendurch. Thrillerelemente fehlen leider gänzlich.

MelE

The Ending

Ein unheimlicher Psychothriller mit einem fantastischen Showdown!

xxAnonymousxxx

Winterdunkel

Eine Reihe von Kurzkrimis

birgitfaccioli

Die Einsamkeit des Todes

Mich hat dieses Buch begeistert! Vom ersten Moment an fesselnd und spannend. Mein Lesehighlight 2017!

CarenL

Zorn - Lodernder Hass

wieder mehr Zorn, was mich sehr gefreut hat, auch wenn ich Schröder mag.

harakiri

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Anregende und spannende Katz- und Maus Jagd

    Das Manuskript

    michael_lehmann-pape

    18. February 2016 um 11:29

    Anregende und spannende Katz- und Maus Jagd Da treffen für den Medienunternehmer Chris Wolfe ungünstige Dinge zusammen. Zeit seines Lebens machtbewusst und skrupellos, gerade auf dem Weg, sich in den Senat wählen zu lassen, da kann man keine Störungen gebrauchen. Zugleich taucht ein Manuskript in den Händen einer langsam alternden, nicht mehr ganz so erfolgreichen, dafür aber mutigen Literaturagentin auf. Die gebannt den Schlaf vergisst, als sie dieses das erste Mal liest. Die dies dem Lektor ihres Vertrauens anvertraut (ebenso auf dem eher absteigenden Ast), der wiederum an einen Verlag herantritt, dessen Vorsitzenden eher als honorig einstuft. So machen die Seiten dieses Manuskriptes mit seinen gefährlichen, schockierenden Enthüllungen (Enthüllungen, die mehr als eine Karriere vernichten können) ganz langsam die Runde. Und würde wohl umgehend für einen zweistelligen Millionenbetrag verkauft und gedruckt werden, wenn nicht auf der anderen Seite gewichtige Kräfte mit weitreichenden Beziehungen alles dafür in die Wege schon geleitet hätten, dass dieses Buch nie erscheint. Als die erste Tote zu beklagen ist, verstehen Isabell und ihr Lektor, dass ein Spiel auf Leben und Tod eingeläutet ist, das jeden vernichten will, der auch nur am Rande von den Enthüllungen weiß. Von New York nach Los Angeles, in die Hamptons hinein und wieder zurück nach New York, in Rückblenden zu dem, was wirklich damals passiert ist und ebenso in Rückblenden zu jenen, die „auf der Jagd“ ich befinden, lotet Pavone die „Mächte hinter den Mächten“ aus. Neben einem profunden Einblick in die Arbeitsweise der „Buch-Wirtschaft“, die Mühen der Verlage und Buchhandlungen, die oft schmierigen, auch harten mittel, in der Wirtschaft oder Politik nach oben zu kommen. Dabei entwirft Pavone einen verschachtelten Zusammenhang all seiner Personen und Ereignisse, der dem Leser erst im Lauf der Lektüre nach und nach klarer werden wird (was nicht die ein oder andere sehr überraschende Wendung zum Ende hin ausschließt). Temporeich geschrieben unterhält der Roman durchaus anregend, auch wenn die Verschachtelungen im Buch eher einfach gehalten sind und ob der begrenzten Zahl an wirklich wichtigen Charakteren keine vielfach verwickelten Verbindungen in den Raum stellen. Eine anregende Lektüre.

    Mehr
  • Thriller im Verlagsmilieu

    Das Manuskript

    PrinceXL

    27. November 2015 um 14:03

    Chris Pavone setzt die Handlung seines zweiten Buchs in die Literaturszene. Ich habe seine plastische und detaillierte Schreibweise genossen, sein Stil ist auffallend gut. Allerdings sind mir die Beschreibungen der Abläufe im Verlagswesen insgesamt etwas zu ausführlich geworden. Die Zusammenhänge sind durchaus interessant, bremsen die Story jedoch auch etwas. Ähnlich sehe ich das bei den Protagonisten: sie werden gut und ausführlich charakterisiert, jedoch nimmt mich keiner so richtig emotional mit. Weder Sympathie noch Antipathie werden bei mir geweckt. Grundsätzlich finde ich es ja richtig, die Personen nicht nur schwarz und weiß zu zeichnen. Aber die Ecken und Kanten sind mir hier etwas zu rund. Eine schöne Idee ist, dass man zwischendurch immer mal wieder Ausschnitte aus dem Manuskript, um das es ja geht, lesen kann. Diese Abschnitte sind in einer anderen Schriftart gedruckt und lassen uns Lesern immer wieder einen Blick in die Vergangenheit werfen. Den Plot finde ich sehr gut. Die Wendungen, die die Geschichte vor allem gegen Ende nimmt, sind einfallsreich und die Fäden, die dann zusammenlaufen, sind gut gesponnen. Für mich ist das wesentliche bei einem Thriller die Spannung. Die kommt für meinen Geschmack leider zu kurz. Wenn nach 300 Seiten noch keine Dramatik reinkommt, ist mir das zu wenig. Erst gegen Ende nimmt die Story Fahrt auf und macht dann richtig Spaß. Mein Fazit: Ein gut geschriebener Thriller mit detailliertem Schreibstil. Allerdings fehlt es mir über lange Zeit an Spannung, erst als es auf den Schluss zugeht dreht die an für sich einfallsreiche Story richtig auf. © Marcus, buecherkaffee.de

    Mehr
  • Mittelmäßig spannend, ein wenig vorhersehbar und etwas verwirrend

    Das Manuskript

    R_Manthey

    12. August 2015 um 14:51

    Die Geschichte klingt einfach, erweist sich aber als recht undurchsichtig. Irgendein anonymer Autor hat eine nicht autorisierte Biografie über einen einflussreichen Machtmenschen verfasst und sie der bekannten Literaturagentin Isabel Reed nicht nachverfolgbar zustellen lassen. Nun hofft er, dass es ohne sein weiteres Zutun zu einer Veröffentlichung kommt. Zunächst scheint er recht zu behalten, denn Leute, die mit Reed zusammenarbeiten, kopieren das Material zum Teil ohne ihr Wissen, andere erhalten es von ihr. Das Manuskript scheint sich unaufhaltsam seinen Weg in die Öffentlichkeit zu bahnen. Doch das ist gewissen Kreisen eine Horrorvorstellung. Dieses Manuskript soll aus der Welt verschwinden. Und so bilden sich drei Erzählstränge: die Schicksale aller derjenigen, die dieses Manuskript kennen, die konsequenten Versuche einer dunklen und bestens ausgestatteten Gegenseite, die einzelnen Exemplare zurückzuholen und die Versuche des anonymen Verfassers, seine Lebensspuren zu tilgen. Chris Pavone verbindet diese drei Stränge zu einer komplexen Geschichte, bei der man allerdings gelegentlich die Vermutung nicht unterdrücken kann, er hätte an einigen Stellen wohl selbst etwas den Überblick verloren. Nicht nur dass er zwischen diesen drei Strängen schnell hin und her wechselt, er blickt auch oft in ihnen zurück. Und diese Zeitsprünge fördern weder den Lesefluss, noch den Durchblick des Lesers. Vielleicht ist das ja auch Absicht. Obwohl etwa nach zwei Dritteln der Handlung der weitere Verlauf eine gewisse Vorhersehbarkeit zu erreichen scheint, bleibt dieser Thriller auch weiterhin spannend. Schließlich möchte man doch zu gerne wissen, wie die Sache ausgeht. Da es nach Lage der Dinge aber nur zwei mögliche Endpunkte gibt, wartet man auf die unerwartete Pointe. Sie kommt auch. Doch wirklich erschlossen hat sie sich mir jedenfalls nicht. Mein Eindruck war eher, dass der Autor sich bis zu einer bestimmten Stelle vorgeschrieben hatte und dann irgendwie genau zu dem Punkt kam, wo er eine dritte und nicht offensichtliche Variante des Endes brauchte, die konsistent in die bisherige Handlung und das Verhalten der Personen passt. Sein Trick, der Hauptfigur ein Geheimnis anzudichten, das dem Leser verborgen blieb, war sicher kein schlechter Einfall. Dazu hätte er jedoch dieser Figur ein etwas anderes Verhalten zuschreiben müssen, das für den Leser erst mit dem Ende verständlich wird. Doch in diesem Thriller ist es genau anders herum: Das Ende passt an einigen Stellen nicht zum Verhalten der Isabel Reed an jenem Tag, von dem dieses Buch erzählt. Was bleibt, ist eine spannend erzählte, aber ein wenig inkonsistente Geschichte, die auch etwas über die Abläufe im Literaturbetrieb Amerikas preisgibt.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Das Manuskript" von Chris Pavone

    Das Manuskript

    silkedb

    13. March 2015 um 09:52

    In meinem Blog gibt es jede Woche eine Verlosung zu einem anderen Buch. Mitmachen kann man per Kommentar (nur im Blogeintrag zur Verlosung) in meinem Blog "S.D. blogt und Limes rockt" (S.D. blogt Buch und Test): http://esdeh.blogspot.de/ Diese Woche gibt es "Das Manuskript" von Chris Pavone als großformatiges Taschenbuch aus dem Piper Verlag zu gewinnen. Hier eine kurze Inhaltsangabe: "New York in den frühen Morgenstunden: Literaturagentin Isabel Reed beendet die Lektüre eines mysteriösen Manuskripts ohne Absender. Es enthält vernichtende Informationen über mächtige Leute, aber auch intime Details aus ihrer eigenen Vergangenheit. Unterdessen setzt in Kopenhagen Geheimagent Hayden Gray alles daran, die Veröffentlichung des Materials zu verhindern. Und in Zürich ist der Autor des Buchs auf der Flucht - denn wenn sein Bekenntnis ans Licht kommt, mit dem er sich von einer drückenden Schuld befreien will, schwebt nicht nur sein Leben in Gefahr ..." Es handelt sich natürlich um ein neues und ungelesenes Buch.   Hat Euch das neugierig gemacht? Dann versucht Euer Glück und springt in den Lostopf (Bitte oben nochmal nachlesen, wie ihr mitmachen könnt!). Wichtig ist noch, dass der Einsendeschluss am letzten Tag jeweils schon um 20 Uhr ist und nicht erst um Mitternacht! Der Gewinner wird im Laufe des Wochenendes bekannt gegeben. Wer seine E-Mail Adresse nicht mit angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost. Teilnehmen können aus Kostengründen leider nur Personen mit einer Adresse in Deutschland.

    Mehr
  • eine mörderische Autobiographie

    Das Manuskript

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2014 um 18:08

    Als der New Yorker Literaturagentin Isabelle Reed das Manuskript zur Biographie eines angesehenen und erfolgreichen Medien Moguls in die Hände fällt ahnt sie sehr schnell wie brisant und hochgefährlich jenes Schriftstück für alle die um es wissen sein wird und werden kann … Hier beginnt der vielfach hochgelobte und angepriesene Spionage Thriller von Chris Pavone, der vom Stil her schon mit den großen Schreibern seines Genre verglichen werden kann. Die Figuren sind realistisch wie liebevoll gezeichnet und helfen mir als Leser den Einstieg in die Geschichte zu finden. Das es aber zunehmend mehr Personen werden die es als Leser im Auge zu behalten und zu beachten gibt je weiter man in die Geschichte eindringt überfordert mich an manchen Stellen und ich verliere kurzfristig schon mal den Überblick. Das trübt aber meine Freude an der Geschichte keineswegs da die Handlung durchweg spannend und gut gestaltet ist. Gerade die Auszüge aus dem Manuskript lassen die Neugier in meinem Leserherz brennen und ich hasche Seite um Seite nach mehr Informationen, Das mir die Informationen teils in verschiedenen Zeitebenen präsentiert werden ist auch ein Detail das dieses Buch anderes macht und den Leser in angenehme Erwartung versetzt. Die eine oder andere Wendung überraschte mich zusätzlich auch wenn ich schon im Verlauf des Buches eine Ahnung hatte wer der Autor des Manuskripts sein könnte. Das Ende sollte jeder für sich selbst beurteilen- ich habe mich durchgängig gut unterhalten wenn auch manchmal ob der Fülle der Personen überfordert gefühlt. Für Fans von gängigen und spannenden Thriller sicherlich eine Überlegung wert , ein klassischer Spionage Thriller sehe ich hier aber nicht.

    Mehr
  • Nicht meins.....

    Das Manuskript

    IraWira

    20. October 2014 um 12:18

    Uff, wo fange ich an? Eigentlich ist die Geschichte ja gar nicht so schlecht, aber irgendwie fand alles ohne mich statt. Sprich, egal wie sehr ich mich bemüht habe, ich kam einfach nicht in die Story rein. Mir war es viel zu distanziert geschrieben, es gab Tote - ups, wie schade- , die Protagonisten hatten Angst um ihr Leben -oh, das ist ja wiiiiirklich tragisch- , egal was passierte, es kam einfach nicht bei mir an und berührte mich nicht. Insgesamt fiel es mir irgendwann auch sehr schwer, überhaupt am Ball zu bleiben und das Buch nicht einfach in die Ecke zu pfeffern, weil ich das Gefühl hatte, meine Zeit doch irgendwie mit wesentlich interessanteren Dingen und vor Allem auch interessanteren Büchern verbringen zu können. Bis zum Ende gelang es dem Buch nicht, mich irgendwie für sich einzunehmen, lediglich das Ende veröhnte mich dann wieder etwas. Warum es trotzdem zwei Sterne sind? Nun, ganz einfach - mir gefällt die Grundidee und sie ist sprachlich korrekt umgesetzt. Mich spricht der Stil zwar nicht an, aber das ist ja zum Glück auch immer Geschmacksache, mein Mann zum Beispiel wird dieses Buch trotz meiner Kritik auch selber noch einmal lesen und sich sein eigenes Urteil bilden, in der Hoffnung, dass es ihm besser gefällt.

    Mehr
  • Was ist das schlimmste Verbrechen?

    Das Manuskript

    misswinniepooh

    01. October 2014 um 21:24

    Was ist das schlimmste Verbrechen? Der New Yorker Literaturagentin Isabel Reed wird das Manuskript der unautorisierten Autobiographie des Medienmoguls Charlie Wolf zugespielt. Nach der durchgelesenen Nacht ist Isabel klar, dass die Veröffentlichung dieses Buches ein mediales und politisches Erdbeben nach sich ziehen wird, den der Inhalt ist hochbrisant und gefährlich. Offensichtlich spielt auch Isabels eigene Vergangenheit darin eine nicht unwesentliche Rolle. Isabel schwebt somit auch in Gefahr, wie gefährlich merkt sie, als sie ihre Assistentin ermordet in deren Wohnung findet. Anscheinend schrecken diese Leute um die Veröffentlichung des Buches zu verhindern nicht einmal vor Mord zurück. Doch wer steckt dahinter? Isabel und ihr Kollege Jeff müssen aus New York flüchten. Aber lassen sich die Killer so schnell abschütteln?   Diese rasante Geschichte erzählt der Autor in modernem Schreibstil und in subtiler ruhiger Sprache, und genau dadurch kann sich der Spannungsbogen sehr gut bis zum Finale aufbauen. Der Autor hat erzählerisches Talent und durch den eindringlichen Erzählstil werden die Protagonisten glaubhaft wenn auch etwas schemenhaft dargestellt. Trotzdem hat mir die Lektüre sehr großen Spaß gemacht, wobei man bemerken muss, dass es sich hierbei in meinen Augen um keinen Thriller im eigentlichen Sinne handelt. Dazu schreibt der Autor viel zu unaufgeregt, und dennoch fließt das Buch bekömmlich wie ein gutes Glas Whiskey den Gaumen hinunter. Wer also einen guten soliden Krimi mit überraschenden Wendungen sucht ist hier genau richtig.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks