Chris Pavone Die Frau, die niemand kannte

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Inhaltsangabe zu „Die Frau, die niemand kannte“ von Chris Pavone

Die Amerikanerin Kate Moore zieht mit Mann und Kindern nach Luxemburg – sie freut sich auf ein entspanntes Leben als Mutter und Hausfrau.Endlich keine Geheimnisse mehr, endlich droht ihre zwielichtige Vergangenheit nicht mehr in ihr Privatleben einzudringen. Doch dann macht sie die Bekanntschaft des Exilantenpärchens Julia und Bill. Und die Gefahr, dass ihre wahre Identität ans Licht kommt, ist plötzlich größer denn je … Chris Pavones "Die Frau, die niemand kannte" hat 2013 den Edgar Award in der Kategorie "Bester Erstlingsroman eines amerikanischen Autors" gewonnen. Der Edgar Allen Poe Award ist der weltweit populärste und gleichzeitig bedeutendste Preis für kriminalliterarische Werke. Sein neuester Thriller ist bei Piper in Vorbereitung und erscheint im Herbst 2014 auf Deutsch.

Ganz nett, aber verwirrend und ein wenig überzogen

— Nachtschwärmer

Zu verworren. Oberflächliche Charaktere. Nee, das war so gar nicht mein Ding.

— MaariSkog

Lesenswert:-)

— HoDa

Fazit: Ein sehr komplexer Thriller, der gespickt ist mit kleinen Andeutungen, einen ständig in die Irre führt und trotz des sehr ruhigen Schreibstils zu jederzeit fesseln kann.

— Bellexr

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  • Wenn die Vergangenheit deine Familie bedroht, was würdest du tun?

    Die Frau, die niemand kannte

    ParadiseKiss1988

    29. March 2013 um 21:38

    Als Kates Mann Dexter kurzfristig ein lukratives Jobangebot aus Luxemburg erhält, kündigt Kate ihren Job von heute auf morgen und sie ziehen mit den beiden gemeinsamen Kindern nach Luxemburg.Kate Moore stellt sich der neuen Herausforderung als Hausfrau und Mutter.Sie freut sich auf ein neues Leben und muss endlich keine Angst mehr haben das die Geheimnisse, die ihr Beruf mit sich gebracht hat, in ihr privates Leben eindringen.Denn da gibt es ein dunkles Geheimnis, vom dem nicht mal ihr ehemaliger Arbeitgeber weiß.Sie trifft sich mit anderen Müttern und genießt mal mehr und mal weniger ihr neues, ruhiges Leben.Als sie aber eines Tages bei einer dieser Runden Julia kennenlernt, die auch erst vor kurzem mit ihrem Mann Bill aus Amerika nach Luxemburg hergezogen ist, ändert sich auf einmal alles.Sie fängt an Julia und auch Bill, der sich mit Dexter angefreundet hat, zu misstrauen und beginnt Nachforschungen anzustellen.Die Vergangenheit holt Kate ein und sie findet nicht nur nach und nach heraus was es mit Bill und Julia auf sich hat, sondern stellt erschrocken fest, dass auch ihr Mann Dexter nicht der ist, für den er sich auszugeben scheint.Wem kann sie jetzt noch trauen? Fazit:"Die Frau, die niemand kannte" ist auf jedenfall ein Thriller der von Geheimnissen lebt.Während der Kapitel wird zwischen Gegenwart und mehreren Teilen der Vergangenheit hin und her gesprungen.Diese verschiedenen Handlungsebenen machen die Geschichte interessant und man erfährt bruchstückhaft immer neue Details und Geheimnisse.Es ist fast wie ein Puzzle das man mit jedem Kapitel ein Stück mehr zusammen setzt.Im Laufe der Geschichte wird einem dadurch bewusst warum Kate so misstrauisch reagiert und warum auch Dexter das ein oder andere Geheimnis mit sich herum trägt.Am Anfang muss man sich vllt. erstmal an die Zeitsprünge gewöhnen, da man erst herausfinden muss zu welcher Zeit der jeweilige Teil der Geschichte gehört.Aber genau das macht dieses Buch einzigartig und spannend! Das Ende ist zwar überraschend aber wurde dem spannungsgeladenen Buch leider nicht ganz gerecht. Da es sich bei "Die Frau, die niemand kannte" um keinen Thriller handelt in dem Reihenweise Blut fließt, ist es auch für die etwas zarteren Gemüter gut geeignet :))

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    Sternenstaubfee

    13. February 2013 um 22:02

    Klappentext: Die Amerikanerin Kate Moore zieht mit Mann und Kindern nach Luxemburg - sie freut sich auf ein entspanntes Leben als Mutter und Hausfrau. Endlich keine Geheimnisse mehr, endlich droht ihre zwielichtige Vergangenheit nicht mehr in ihr Privatleben einzudringen. Doch dann macht sie die Bekanntschaft des Exilantenpärchens Julia und Bill. Und die Gefahr, dass ihre wahre Identität ans Licht kommt, ist plötzlich größer denn je ... * Meine Meinung * Dieses Buch ist wieder eines der Bücher, bei denen es mir schwerfällt, eine Rezension zu schreiben. Ich weiß selbst nicht wirklich, was ich von der Geschichte halten soll. Einerseits war das Buch durchaus interessant, aber als wirklich spannend habe ich es nicht empfunden. Dann waren mir die Zeitsprünge oft zu unstrukturiert. Eigentlich mag ich Zeitsprünge, aber hier haben mich die Wechsel oftmals eher verwirrt. Die Figuren waren mir irgendwann alle unsympathisch (bis auf die Kinder) und blieben mir außerdem auch seltsam fremd. Ich konnte keine wirkliche Beziehung zu dem Buch aufbauen, es konnte mich einfach nicht wirklich fesseln. Dennoch war es auch nicht unbedingt langweilig. Für mich ist es ein gutes Buch, das man durchaus gerne lesen kann, aber man verpasst auch nichts, wenn man es nicht liest.

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    HoDa

    05. February 2013 um 20:54

    Ein Thriller der so viel verspricht, der auch sehr abwechslungsreich ist, nur dem es am Ende echt an dem gewissen etwas mangelt.... Ein Ehepaar, zwei Kinder, alles könnte perfekt sein, wenn es da nicht die geheimen Vergangenheiten der beiden gibt. Die Familie lebt in Amerika, und der Umzug in eine geordneteres und entspannterem Leben soll in Luxemburg sein. Doch mit ihnen ziehen auch ihre neuen etwas unheimlichen bekannten Julia und Bill mit in die Stadt, die Kate und Dextor regelrecht beschatten. Sie tauchen überall auf, wo das Ehepaar ist, und man merkt deutlich, das da was im Busch ist. Von Seite zu Seite erfährt man mehr über Dextor und Kate, und schnell wird klar, das Beide etwas zu verheimlichen haben. Sogar die etwas naiv wirkende Kate, hat es in ihrer Agenten Zeit geschafft, sich ein paar Feinde zu machen.... Abr ich möchte nicht zu viel verraten, denn man sollte das Buch schon selber lesen, um sich ein Urteil zu bilden. Und ich kann sagen, es lohnt sich auf jeden Fall. Nur beim Ende, sollte man getrost nicht allzu viel erraten, denn der große Showdown bleibt leider aus. Auch wenn alles plausibel und anschaulich aufgeklärt wird. Ansonsten sehr lesenswert!

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. February 2013 um 11:17

    Wer ist "Die Frau, die niemand kannte"? Man weiß es nicht, der Titel ist wohl eine unglückliche Übersetzung des englischen Originaltitels "The Expats". Der ist wesentlich treffender. Der Thriller handelt von der Amerikanerin Kate Moore, die eine geheimnisvolle Vergangenheit oder besser: einen bis dahin geheimen Job hatte. Als sie mit Mann und Kindern nach Luxemburg zieht, kündigt sie bei ihrem Arbeitgeber, der "Firma". Soviel zu ihren geheimen Job. Allerdings hat sie einmal Mist gebaut, was genau, erfhrt man erst später. Dexter, Kates Mann arbeitet als Experte für Bankensicherheit im Internet. Beide haben zwei Kinder und reden so gut wie nie miteinander und schon gar nicht über ihre jeweiligen Berufe. In Luxemburg freunden sie sich mit dem Pärchen Julia und Bill an. Die beiden haben allerdings eigene Ziele und Pläne, die gar nicht so freundschaftlich sind. Mehr soll nicht verraten werden, sonst macht das Lesen nachher gar keinen Spaß mehr. Die Story ist leider ziemlich vorhersehbar und soo spannend auch nicht. Es gibt viele Zeitsprünge, an die man sich beim Lesen erstmal gewöhnen muss. Danach ist das Buch schnell und flüssig zu lesen. Fazit: Ein vorhersehbarer Thriller mit seltsamen Protagonisten. Schnell zu lesen, abe rnicht sonderlich spannend.

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    Dreamworx

    02. February 2013 um 20:59

    .Kate und ihr Ehemann Dexter siedeln mit ihren Kindern von Amerika nach Luxemburg aufgrund einer Versetzung ihres Mannes. Kate hofft darauf, nun ihren (auch vor der Familie) geheimen Job als CIA-Agentin aufzugeben und mehr Zeit für Kinder und Mann zu haben. Kaum in der neuen Heimat angekommen, verändert sich IT-Spezialist Dexter, nun hat er Geheimnisse. Dann lernen sie das Ehepaar Bill und Julia kennen. Sie verbringen viel Zeit miteinander, doch Kate ist den beiden gegenüber misstrauisch eingestellt, denn ihr Bauchgefühl sagt ihr, dass die beiden nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Als sie Nachforschungen anstellt, tritt sie eine Lawine los und die Ereignisse nehmen ihren Lauf. Der Autor Chris Pavone hat mit seinem Debutroman „Die Frau, die niemand kannte“ einen Krimi vorgelegt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man kommt sofort in das Buch rein. Der Spannungsbogen startet auch recht früh, allerdings kann der Autor diesen nicht aufrechterhalten. Das Tempo lässt recht schnell nach und damit auch die Spannung. Durch die vielen Drehungen und Wendungen wird der Leser auch noch ziemlich verwirrt. Wenn man hofft, dass alle losen Enden am Schluss zusammengeführt werden, wird leider enttäuscht. Mir war das Buch am Ende zu seicht, von einem guten Krimi weit entfernt. Die Spannung löst sich schon viel zu früh auf, dafür weiß man nicht, was man von dem Ende halten soll. Das Buch hat mehr versprochen als gehalten und war nicht glaubwürdig. Da hat mir leider doch einiges gefehlt. Aber ein Flop war es nicht.

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    Thala

    02. February 2013 um 19:44

    Inhalt: Kate Moores Mann Dexter hat eine neue Stelle gefunden. In Luxemburg. Ab wann? Am liebsten schon gestern. Nur zu gern kündigt Kate ihren Job, um mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern nach Luxemburg zu ziehen. Schon bald treffen sie andere Expats, wie die beiden Amerikaner Julia und Bill.Doch ist es nicht merkwürdig, dass beide immer zufällig am gleichen Ort zu sein scheinen wie Kate und Dexter? Verfolgen sie etwa Kate? Oder doch Dexter? Kate lernt, dass sie niemandem trauen kann. Erzählstil: Was erwarte ich von einem Buch, welches ein Lektor selbst geschrieben hat? Natürlich exzellente Unterhaltung. Die Spannung wird in erster Linie durch die abwechselnden Erzählsequenzen erreicht, mal erfährt man etwas über die Kate in der Gegenwart und mal etwas über die Zeit vor 1,5 Jahren. Daraus entsteht die meiste Spannung, ich möchte das Puzzle zusammen setzen und komme mit jedem Kapitel der Lösung einen Schritt näher. Der Plot an sich ist relativ voraussehbar, außerdem hilft der allwissende Erzähler mit ergänzenden Erläuterungen. Fazit: Hochspannend und es regt zum Nachdenken an- sind die Menschen in meiner näheren Umgebung wirklich das, was sie vorgeben zu sein? Was ist, wenn wir nur das sehen, was wir sehen möchten? Ich bin auf weitere Werke des Autors gespannt.

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    SmilingKatinka

    02. February 2013 um 18:06

    Wir alle haben unsere Geheimnisse. Die einen größere, die anderen kleinere. Trotz unserer eigener Geheimnisse erwarten wir aber komischerweise, dass unsere Mitmenschen ehrlich sind und nichts vor uns verbergen. Was passiert aber, wenn nicht nur wir ein großes Geheimnis hüten, sondern auch unsere Freunde und sogar der eigene Partner nicht der ist, für den wir ihn halten? Als Kates Mann ein Jobangebot in Luxemburg annimmt, ist Kate froh, ihr bis dahin doppeltes Leben aufgeben zu können und ein neues Leben zu starten. Ein neues Leben mit Mann und ihren Kindern und ohne Geheimnisse. Alles scheint perfekt und sie findet in Luxemburg sogar schnell eine Freundin, Julia, deren Mann Bill sich gut mit ihrem Dexter versteht. Ist das Kates Chance, endlich ein normales Leben zu führen? Nein, denn dann würde es dieses Buch nicht geben. Nichts und niemand ist so, wie es scheint und Kate lernt schnell, dass sie nicht die einzige ist, die Geheimnisse hat. Chris Pavone schafft es, den Leser durchgehend mit seiner Geschichte zu fesseln. Sein Schreibstil ist flüssig und man merkt kaum, wie beim Lesen die Zeit verrinnt. Etwas gewöhnungsbedürftig sind die ständigen zeitsprünge im Buch. Ich selbst bin kein Fan von Zeitsprüngen, da sie, meiner Meinung nach, immer viel von der Spannung nehmen, aber in diesem Fall fand ich sie überhaupt nicht schlimm, denn es waren Sprünge und keine Einschübe. Das Buch kam mir wie ein Puzzle vor. Immer wieder wurden Teile aufgedeckt, man wusste, man hat etwas Wichtiges gelesen, konnte es aber noch nicht einordnen. Das letzte Teil hat mir jedoch nicht so gut gefallen, was jedoch die Freude, die ich mit dem Buch hatte, kein bisschen mindert. Ich ertappe mich seit der Lektüre immer mal wieder dabei, wie ich hinterfrage, ob meine Freunde auch wirklich die sind, die sie vorgeben. Kein Buch für Fans blutiger Thriller, denn Blut muss man hier wirklich suchen, jedoch ein Buch, dass auch ohne pure Gewalt und Blut fesseln kann. Denn was gibt es spannenderes als zu entdecken, dass nichts so ist, wie es scheint?

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    LiebesLeseohr

    01. February 2013 um 19:42

    Kate und Dexter sind kein gewöhnliches Ehepaar. Sie ist CIA Agentin, natürlich weiß er davon nichts, und diese Heimlichtuerei schlägt ihr ganz schön auf's Gemüt. Umso besser, als Dexter einen neuen Job findet, und dafür ein Umzug von Amerika nach Luxemburg notwendig ist. Kate freut sich, denn sie haben dann mehr Zeit, mehr Geld und ihren Job kann sie nun getrost beenden. Doch der Schein trügt, denn nun ist es Dexter der etwas zu verheimlichen hat. Und die gemeinsame Zeit gibt es auch nicht! Sie lernen das Pärchen Julia und Bill kennen. Aber auch die beiden scheinen etwas zu verheimlichen, doch zunächst bleibt das im Unklaren. Nur das die beiden immer genau da sind, wo Dexter und Kate auch sind.... Das Buch beginnt spannend, wird einzig davon etwas gestoppt, das es extrem viele Zeitsprünge und Handlungsstränge gibt. Anfangs noch hilfreich, nahmen sie am Ende so extrem zu, das man manches nochmal lesen musste, um den Faden nicht zu verlieren. Alle Geschehnisse jedoch sind bildlich beschrieben, und man kann sich ein gutes Bild von allem machen. Das Ende, bei dem ich vergeblich auf das absolute Finale gehofft habe, blieb jedoch aus. Sehr seicht und verweicht, so würde ich es nennen. Da wäre doch mehr drin gewesen! Aber es hat mich so gefesselt, das ich es an einem Nachmittag beendet habe. Es fehlte dann halt nur das Highlight zum Schluss!

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    silkedb

    01. February 2013 um 15:45

    Kate und Dexter Moore leben mit ihren beiden Kindern in Washington D.C.. Als Dexter ein lukratives Angebot erhält für einige Zeit in Luxemburg als Experte für Internetsicherheit einer Bank zu arbeiten, beschließt die Familie ihre Zelte in den USA abzubrechen und gemeinsam nach Luxemburg zu ziehen. Für Kate ist dies ein ganz besonderer Neubeginn, denn was ihr Mann nicht wusste ist, dass sie für die CIA gearbeitet hat und nun mehr als nur einen Bürojob hinter sich lässt. Das Leben in einem europäischen Kleinstaat bringt ganz neue Herausforderungen, aber Kate findet schnell Anschluss. Nicht gewöhnen kann sich Kate jedoch daran, dass Dexter nicht wie versprochen mehr Zeit für die Familie hat und sie weder weiß welchen Arbeitgeber er hat, noch womit und wo er seine Arbeitstage genau verbringt ... - "Die Frau, die niemand kannte" ist der Debütroman von Autor Chris Pavone. Er hat hier eigene Erfahrungen nach einem Auslandsaufenthalt in Luxemburg zu einem Kriminalroman/Thriller verarbeitet. Geschrieben ist der Roman ist zwei Zeitebenen, zum einen in der Gegenwart und zum anderen in der Vergangenheit, wobei Kate Moore hier die Erzählerin ist. Solange innerhalb dieser Zeitebenen chronologisch vorgegangen wurde, fand ich diesen Stil auch sehr angenehm. Etwas verwirrend wurde es jedoch, als dann noch nachträglich Ereignisse dazwischen geschoben wurden und man doch sehr genau auf die Datums- und Uhrzeitanzeige achten musste. Woran es meiner Meinung nach bei "Die Frau, die niemand kannte" mangelt, ist die Glaubwürdigkeit der Handlung. Zu Anfang und über große Strecken des Thrillers hinweg fühlte ich mich gut unterhalten und meine Neugier auf die Lösung war geweckt. Je mehr davon an die Oberfläche kam, desto unbefriedigender empfand ich dies jedoch. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Kontakte etc. einer ehemaligen CIA Agentin so arbeiten würden wie hier beschrieben. Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen, um nicht zu viel der Handlung zu verraten. Aber gegen Ende wurde es für mich immer unglaubwürdiger, wie hier die Auflösung präsentiert wurde. Unabhängig davon, kann "Die Frau, die niemand kannte" jedoch gut unterhalten und für ein Debüt ist das auch ganz sicher eine gute Leistung des Autors. Wem konstruierte Handlungen nichts ausmachen, dem kann ich diesen Thriller auch ganz sicher empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    tweedledee

    29. January 2013 um 18:23

    Kate Moore zieht zusammen mit ihrem Mann Dexter und ihren beiden kleinen Söhnen aus den USA nach Luxemburg, da ihr Mann einen neuen Job bei einer Bank antreten wird. Kate freut sich auf ihr neues Leben, da die kleine Familie endlich etwas mehr Geld zur Verfügung haben wird und sie selbst ihren alten, inzwischen ungeliebten Job bei der CIA aufgeben kann. Bisher führte sie ein Leben voller Geheimnisse, nicht mal ihr Mann wußte über ihren Job Bescheid. In Luxemburg lernt Kate Julia und Bill aus Chicago kennen, die auch erst vor kurzem nach Luxemburg gezogen sind. Sie freunden sich an, verabreden sich, zufällig sind Julia und Bill immer da, wo sich Kate und Dexter aufhalten, sie treffen sich sogar ganz zufällig im Urlaub.Kate macht sich über die vielen Zufälle Gedanken, sie beginnt zu zweifeln, ob die beiden das sind, was sie vorgeben zu sein. Doch auch Dexter umgibt ein Geheimnis.... "Die Frau die niemand kannte "von Chris Pavone ist ein spannungsgeladener, intelligent konstruierter Thriller, der von den Geheimnissen lebt, die jeder der Protagonisten zu verbergen sucht. Kate, die Dexter über ihren Job belogen hat. Dexter, der Geheimnisse hat, die Kate aufzudecken versucht. Und Julia und Bill, die selbst etwas zu verbergen haben. Ein Gespinst aus Lügen und Verwicklungen gilt es für Kate zu entwirren. Immer neue Fragen stellen sich und Kate weiß nicht, wem sie noch trauen kann. Die verschiedenen Handlungsebenen und Rückblenden machen die Story interessant, weil man immer nur häppchenweise neue Details erfährt. Allerdings ist es anfangs auch etwas gewöhnungsbedürftig in die Story zu kommen und die Begebenheiten zuzuordnen. Hat man sich einmal in die Geschichte hineingefunden, geht es temporeich weiter, immer neue Wendungen sorgen für Spannung. Der Schreibstil ist fesselnd, flüssig und durchweg spannend. Allein der Schluss konnte mich nicht ganz überzeugen, war für mich nicht ganz glaubwürdig. Das ändert aber nichts daran, dass die Story wirklich packend ist und es einfach spaß macht, die Geschichte über Kate und Dexter zu verfolgen, Vermutungen anzustellen und zu rätseln.

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. January 2013 um 14:11

    „Die Frau, die niemand kannte“ ist ein Thriller von Chris Pavone. Es ist beim Piper Verlag am 12. November 2012 erschienen. ☼ ☼ ☼ Inhalt ☼ ☼ ☼ Kate Moore zieht mit ihrem Mann und den beiden Söhnen von Amerika nach Europa ins kleine Luxemburg. Sie will dort ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen und freut sich darauf, endlich ein normales Leben führen zu können – ohne Lügen und Geheimnisse. Doch als sie auf das Pärchen Bill und Julia trifft, schrillen bei ihr alle Alarmglocken und sie führt ihre eigenen Recherchen, wobei sie nicht nur Informationen über das Pärchen findet, sondern auch Geheimnisse ihres eigenen Mannes aufdeckt, von denen sie nichts wusste. ☼ ☼ ☼ Meinung ☼ ☼ ☼ Dieses Buch war mein erster richtiger Thriller, den ich gelesen habe und ich bin sehr begeistert gewesen. Chris Pavone schreibt seine Geschichte so gut, dass selbst die normalsten Alltagsszenen spannend sind. Während der Kapitel wird zwischen der Gegenwart und zwei Teilen der Vergangenheit Hin und Her gesprungen, die auf den ersten Seiten für Verwirrung bei mir gesorgt haben. Nach dem ersten Kapitel wusste ich aber, welche Szene zu welcher Zeit gehört und dieser Wechsel steigerte die Spannung enorm. In jedem Abschnitt wurden neue Informationen rund um das Leben von Kate Moore preisgegeben, die sich zu einem großen Puzzle zusammensetzen ließen und mich dadurch sehr fesselten. Die Charaktere sind zu Beginn noch sehr von den Geheimnissen beherrscht, werden aber im Laufe der Geschichte immer genauer beschrieben und überzeugen meiner Meinung nach sehr mit ihren persönlichen Eigenheiten, die zum Teil bis zum Ende des Buches überwiegen. Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich jetzt Bescheid weiß, kam eine neue Information ans Licht, die alles umwarf und das Problem wieder ins Rollen brachte. Selbst zum Ende des Buches wusste ich noch immer nicht alles, was aber daran lag, dass ich zu wenig Erfahrung mit Thrillern habe und irgendwie nicht logisch genug gedacht hatte. ☼ ☼ ☼ Fazit ☼ ☼ ☼ „Die Frau, die niemand kannte“ hat mich persönlich sehr überzeugt und mir gezeigt, dass auch Thriller ein Genre für mich werden könnte. Die 500 Seiten des Buches habe ich regelrecht verschlungen und war bis zur letzten Seite gefesselt. Ein Muss für jeden Thriller-Fan.

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    buecherbiene72

    29. January 2013 um 09:52

    Kate Moore ist verheiratet, Mutter von zwei Söhnen und Hausfrau. Als ihr Mann Dexter einen lukrativen Job angeboten bekommt, zieht die Familie nach Luxemburg und sie sieht die Möglichkeit gekommen, endlich ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Dieses war von Geheimnissen geprägt. Geheimnissen, die sie selbst mit Dexter nicht teilen konnte. Doch hat die Vergangenheit sie eingeholt, als sie auf das Expat-Pärchen Julia und Bill trifft? Und ist ihr Mann wirklich der unscheinbare ITler, als den sie ihn seit Jahren kennt? Das Debüt von Chris Pavone ist atemberaubend spannend geschrieben und lässt den Leser nicht mehr los, sobald er das Buch in die Hand genommen hat. War ich anfangs noch ein wenig erschrocken über die mehr als 500 Seiten, so war ich ebenso erstaunt, wie schnell sie sich lesen lassen, was nicht zuletzt an dem Schreibstil des Autors liegt, aber auch an den kurzen Kapiteln, die meist mit einem Cliffhanger enden und dazu geführt haben, dass ich einfach weiter lesen musste. Geschickt werden mehrere Handlungsstränge und Zeitebenen miteinander verwoben und dadurch die Spannung aufgebaut. Besonders bemerkenswert finde ich, dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam. Ganz im Gegenteil gelang es dem Buch durchgehend zu fesseln. Was ich von dem Titel halten soll, was ich nicht so genau. Wer soll denn die Frau sein, die niemand kannte? Kate oder Julia? Ich finde, dass der Titel so gar nicht zu dem Buch passt und eher verwirrend ist. Im Gegensatz dazu gefällt mir das Cover umso mehr, welches schon fast etwas von einem Filmplakat hat. Nicht gefallen haben mir einige unglaubwürdige Passagen in dem Buch, die zu erläutern eine große Spoilergefahr in sich hätte. Auch das Ende fand ich enttäuschend und zu Hollywood-mäßig insziniert, was ich sehr schade finde, weil ich ansonsten sehr von dem Buch angetan war und gerne 5 Sterne vergeben hätte. So sind es jedoch trotz allem 4 Sterne geworden, die das Buch auf Grund des hohen Spannungsbogens und dem großen Unterhaltungswert auch verdient hat.

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    mecedora

    28. January 2013 um 20:57

    Was ist Wahrheit, was ist Lüge? Kate Moore zieht mit ihrem Mann Dexter und den beiden Kindern nach Luxemburg. Ziemlich kurzfristig läuft das Ganze ab, Kate kündigt ihren Job und stellt sich den Herausforderungen des für sie ganz neuen Lebens als Hausfrau und Mutter - und das in einem völlig fremden Land, in dem es wichtig ist, sich in die Gemeinde der Expats (so auch der Originaltitel) einzupassen. Endlich muss Kate keine Angst mehr haben, dass zu viel aus ihrem Berufsleben in ihren privaten Alltag eindringt, dass ihre Geheimnisse an den Tag kommen, dass sie enttarnt wird. Sie freut sich auf ein entspanntes Leben und viele neue Bekanntschaften. Doch dann lernt sie ein frisch aus den USA übersiedeltes Paar kennen, Julia und ihren Mann Bill und plötzlich ist ihre Situation alles andere als entspannt. Ihre Vergangenheit holt sie ein - und ihr Mann Dexter scheint auch so einiges zu verbergen... Chris Pavone schreibt mit "Die Frau, die niemand kannte" (meiner Meinung nach nicht ganz passend für den viel treffenderen Originaltitel "The Expats") einen spannenden und raffiniert konstruierten Roman, der die Genrebezeichnung "Thriller" trägt, die Genreerwartungen allerdings nicht vollständig erfüllt. "Die Frau, die niemand kannte" ist kein Thriller mit ständiger Todesgefahr und atemlosem Tempo, sondern vielmehr ein psychologisch gut ausgestalteter Roman in thrillertypischem Setting, der vor allem durch die wirklich gelungene Konstruktion und die vielen Wendungen besticht. Flüssig und fesselnd erzählt Chris Pavone die Geschichte von Expats im Bankenparadies Luxemburg - Expats mit durchaus ungewöhnlichen Berufen. Und vor allem Expats mit vielen Geheimnissen. In mehreren Erzählsträngen und auf mehreren Zeitebenen ver- und entwirren sich die Geschehnisse ganz allmählich, wobei der Wechsel zwischen den verschiedenen Ebenen die Spannung stetig ansteigen lässt. Ab und an ist es ein wenig schwierig, sich bei den vielen Einzelsträngen zurechtzufinden, nach einigen Sätzen aber ist es immer klar, wo und wann man sich gerade wiederfindet. Das Buch wartet mit einigen überraschenden Wendungen und wohlkonstruierten Enthüllungen auf und hält den Leser bis zum Ende bei der Stange, wenn auch einige der Wendungen vorhersehbar sind. Chris Pavones Figuren sind vielschichtig, geheimnisvoll und psychologisch interessant, jedoch in einigen Facetten ein wenig stereotyp und klischeehaft. Alles in allem ein fesselndes Buch und gelungenes Debüt des langjährigen Verlagslektors Chris Pavone, das einige spannende, nicht aber unbedingt atemlose Lesestunden garantiert. Freund blutiger, brutaler oder psychologisch abgründiger Thriller muss man für dieses Buch nicht sein, in der Beziehung ist es recht harmlos und auch für solch zartbesaitete Leser wie mich gut zu lesen. Die zwischenmenschlichen Verwicklungen und persönlichen Geheimnisse aus der Vergangenheit der Figuren stehen im Mittelpunkt der zwar kriminellen, aber nur marginal thrillerartigen Handlung. Vier Sterne bekommt "Die Frau, die niemand kannte" von mir.

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    bookgirl

    28. January 2013 um 12:20

    Inhalt Kate Moore zieht mit ihrem Mann Dexter von Washington nach Luxemburg. Ihm ist ein gut bezahlter IT-Job angeboten worden, der ihm auch noch viel Freizeit mit der Familie bescheren soll. Kaum in Luxemburg angekommen, muss Kate feststellen, dass ihre Vergangenheit immer noch Bestandteil ihres Lebens ist. Eine Vergangenheit, die sie eigentlich abschließen wollte. Dexter ist beruflich ständig unterwegs und verschweigt ihr sogar, was er beruflich genau macht. Und dann lernt sie auch noch Julia und deren Ehemann Bill kennen, die ihr suspekt vorkommen und hinter ihr her spionieren. Wem kann sie noch trauen? Und wer spielt ein falsches Spiel? Meine Meinung Chris Pavone hat einen unglaublich guten Thriller geschrieben. Einmal angefangen, kann man das Buch nur schwerlich aus der Hand legen. Ihm gelingt es äußerst geschickt den Leser immer wieder vor Fragen zu stellen. Wer sagt die Wahrheit und wer lügt? Wer ist Freund und wer ist Feind? Ist der Ehemann, mit dem Mann schon viele Jahre zusammen lebt, der, den man wirklich kennt oder spielt er ein perfides Spiel? Wem kann man überhaupt noch trauen? Und was ist in der Vergangenheit geschehen, was das Geheimnis um Kate ausmacht? All diese Fragen haben dazu geführt, dass man nach jedem Kapitel mit weiteren Fragen zurück blieb und unbedingt wissen musste, wie das Verwirrspiel endet. Der Autor schreibt in kurzen Kapiteln, sehr fesselnd, mit viel Tempo und unterschiedlichen Zeitebenen, die zunächst verwirrend sein können, weil man sich jedes Mal neu einfinden muss. Wenn man jedoch weiß, zu welcher Zeit welche Geschichte gehört, dann treiben genau die diversen Handlungsstränge die Spannung in die Höhe. Besonders erwähnenswert finde ich, dass die Spannung durchgehend aufrecht gehalten wird und es keinen Moment gab, wo diese einbricht und man sich langweilt. Soweit so gut. Bis hierhin würde man meinen, dass die Bewertung glatte 5 Sterne umfasst. Aber leider muss ich wenigstens einen abziehen, weil mich an der Geschichte gestört hat, dass es einige unglaubwürdige Szenen gab. Nur ein Beispiel: dass ein Ehepaar jahrelang zusammenlebt und noch nicht mal weiß, was der andere beruflich macht, kann ich nicht nachvollziehen. Dann hat Kate durch ihren vorherigen "Job" einen riesen Fehler gemacht und kommt ungeschoren davon. All das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Es gab noch einige andere Ungereimtheiten, aber diese kann ich hier nicht erwähnen ohne zu Spoilern. Auch das Ende war mir zu weichgespült und hat mich ziemlich enttäuscht. Bei einer durch und durch spannenden Geschichte, hätte ich wirklich mehr erwartet. Ich komme dennoch nicht umhin, dem Buch 4 Sterne zu geben, weil es nur selten Krimis gibt, die mich so an die Handlung fesseln, wie dieses es geschafft hat. Da das Buch verfilmt wird, bin ich sehr gespannt auf die filmische Umsetzung und kann mir gut vorstellen, dass es ein Hollywood-Blockbuster wird. Fazit "Die Frau, die niemand kannte" ist ein wahnsinnig spannendes Buch, mit ein paar Abzügen in Punkto Glaubwürdigkeit, die - so komisch es auch klingen mag - den Lesegenuss jedoch nicht schmälern. Wer also Lust hat, mal wieder einen richtig guten Krimi zu lesen, sollte hier zugreifen.

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  • Rezension zu "Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

    Bellexr

    28. January 2013 um 10:01

    Das geheime Leben der Moores . Aus heiterem Himmel schlägt Kates Mann Dexter vor, von Amerika nach Luxemburg zu ziehen. Dem Experten für IT-Sicherheit sei in dem Großherzogtum ein lukrativer Job bei einer Bank angeboten worden. Kate Moore begrüßt diese Entscheidung, bedeutet es doch für sie, dass sie ihr geheimes Leben aufgeben und endlich Mutter und Hausfrau sein kann. Kurz nach der Ankunft in Luxemburg lernen Kate und Dexter das amerikanische Ehepaar Julia und Bill kennen und schon bald kommt Kate deren Verhalten etwas merkwürdig vor. Sie forscht in deren Vergangenheit, stellt immer mehr Ungereimtheiten fest und muss bald erkennen, dass sie Gefahr läuft, ihre wahre Identität preiszugeben. . Chris Pavone erzählt seinen Thriller, der völlig unblutig daher kommt, auf mehreren Zeitebenen. Dies ist anfangs etwas verwirrend, da die Wechsel stellenweise recht schnell geschehen und man erst nach wenigen Sätzen weiß, in welchem Lebensabschnitt von Kates Leben man sich nun befindet. Diese Irritationen lassen aber rasch nach und man taucht ein in eine Geschichte, die spannender und interessanter kaum erzählt werden kann. . Das Kate ein berufliches Geheimnis vor ihrem Mann Dexter verbirgt, ist fast sofort klar, doch um was es sich hierbei handelt offenbart der Autor einem erst nach einiger Zeit. Die Story ist gespickt von rätselhaften Andeutungen, lange Zeit weiß man absolut nicht, wer Julia und Ben sind, noch woher ihr großes Interesse an Kate und Dexter herrührt. Die verschiedenen Zeitebenen führen ganz langsam die vielen offenen Enden zusammen und doch werden ständig wieder neue Fragen aufgeworfen, bevor auch nur annährend mal einige geklärt werden. Diese Ungewissheit, auf was der Thriller nun hinauslaufen wird und die häufigen unerwarteten Wendungen sorgen für eine stetige Spannung, obwohl Chris Pavone seinen Thriller wirklich sehr ruhig erzählt, ihn atmosphärisch dicht umgesetzt hat, vollkommen auf reißerische Szenen verzichtet und sein Hauptaugenmerk komplett auf seine Protagonistin legt. . Auch die Ausarbeitung der mitwirkenden Personen ist perfekt gelungen. Allen voran Kate Moore. Obwohl die 40-jährige froh über den Umzug nach Luxemburg ist, vermisst sie doch ihr altes Leben, die Tage als Mutter und Hausfrau füllen sie bald nicht mehr aus, ihr Mann ist entgegen seiner anfänglichen Versprechungen ständig auf Dienstreise oder bis spät abends im Büro und so recht angekommen ist Kate im Großherzogtum auch nicht wirklich. Obwohl schnell klar ist, welche berufliche Vergangenheit Kate hatte, tritt sie nicht als kalte, berechnende Überfrau auf. Sie liebt ihren Mann, ist eine liebevolle Mutter und ihr schlechtes Gewissen Dexter gegenüber, da sie ihm bis heute nicht erzählt hat, was ihr Geheimnis ist, plagen sie fast täglich. So kommen ihr die Nachforschungen über den Background von Julia und Bill genau recht, endlich fühlt sie sich wieder gefordert. Dexter ist eher der unscheinbare Typ, grundsolide und ehrlich und doch stellt man mit der Zeit fest, dass der Vorbild-Ehemann ebenfalls einiges vor seiner Frau verheimlicht. Bill und Julia geben praktisch von Anfang an Rätsel auf, so recht mag man nicht glauben, dass die Beiden wirklich verheiratet sind, und dass sich ihre Wohnung genau gegenüber des großherzoglichen Palasts befindet, ist auch ein wenig merkwürdig. . Fazit: Ein sehr komplexer Thriller, der gespickt ist mit kleinen Andeutungen, einen ständig in die Irre führt und trotz des sehr ruhigen Schreibstils zu jederzeit fesseln kann.

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