Chris Petit The Butchers of Berlin

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Inhaltsangabe zu „The Butchers of Berlin“ von Chris Petit

‘Conjuring a wartime Berlin where atrocities get lost against a ground of escalating Holocaust and crumbling rationales, Chris Petit’s nerve-wracking S.S. procedural nurses a dread that penetrates right to the marrow' Alan Moore Berlin 1943. August Schlegel lives in a world full of questions with no easy answers. Why is he being called out on a homicide case when he works in financial crimes? Why did the old Jewish soldier with an Iron Cross shoot the block warden in the eye then put a bullet through his own head? Why does Schlegel persist with the case when no one cares because the Jews are all being shipped out anyway? And why should Eiko Morgen, wearing the dreaded black uniform of the SS, turn up and say he has been assigned to work with him? Corpses, dressed with fake money, bodies flayed beyond recognition: are these routine murders committed out of rage or is someone trying to tell them something ... 'Powerful evocation of a city living in terror' Sunday Times Crime Club 'Ambitious, darkly atmospheric' The Times
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  • Schaurig-gruselig und historisch akkurat

    The Butchers of Berlin

    Robin_Armstrong

    19. August 2017 um 12:12

    Wie der Titel schon sagt, geht es um Metzger - in diesem Fall das Schlachten von Menschen und Tieren. Der Roman ist historisch sehr gut recherchiert, und man lernt noch eine Menge Dinge über die Nazis und ihre Schreckensherrschaft, die man eigentlich gar nicht wissen wollte. Es ist einfach unglaublich, was Menschen einander antun können. Homo hominis lupus est. Auch wenn es einem den Magen umdreht - mit Blick darauf, was sich gerade in Amerika abspielt (Charlottesville) umsp wichtiger, sich damit auseinander zu setzen, was passiert, wenn Menschen mit einer kranken Ideologie an die Macht kommen.Was die Geschichte selbst anging, hatte ich echte Mühe hineinzukommen, das Buch hält den Leser sehr auf Distanz (Brecht wäre stolz auf Chris Petit), was aber leider auch dazu führt, dass man Schwierigkeiten hat, sich mit den Charakteren zu identifizieren.Wenn man aber dran bleibt, will man irgendwann schon wissen, wie es weitergeht, und die Auflösung des Krimis (denn das ist es eigentlich) ist eine, auf die ich jedenfalls nicht gekommen wäre.Fazit: als "Geschichtsbuch" (history) besser als als "Geschichte" (story), aber es lohnt sich zu lesen.

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