Chris Priestley

 4,1 Sterne bei 478 Bewertungen

Lebenslauf von Chris Priestley

Gruselgeschichten für Junge Erwachsene: Der englische Autor, Illustrator und Künstler Chris Priestley wurde 1958 in Hull geboren. Er studierte an der Universität von Manchester Polytechnik. Er arbeitete als Karikaturist für verschiedenen Zeitschiften, wie The Economist und zeichnete Illustrationen unter anderem für The Times und The Independent. Seit seiner Kindheit ist Chris Priestley fasziniert von Gruselgeschichten und verfasst diese auch seit 1998 selber. Mit seiner "Schauergeschichten" Reihe begeistert er junge Erwachsene für seine gruseligen Erzählungen. Neben dem Schreiben ist sein größtes Hobby das Malen. Chris Priestley lebt mit seiner Familie in Cambridge.

Alle Bücher von Chris Priestley

Cover des Buches Onkel Montagues Schauergeschichten 1 (ISBN: 9783841502834)

Onkel Montagues Schauergeschichten 1

 (198)
Erschienen am 01.10.2014
Cover des Buches Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff (ISBN: 9783841503442)

Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff

 (82)
Erschienen am 01.03.2015
Cover des Buches Dead Eyes - Der Fluch der Maske (ISBN: 9783845803753)

Dead Eyes - Der Fluch der Maske

 (72)
Erschienen am 28.02.2014
Cover des Buches Mister Creecher (ISBN: 9783760799285)

Mister Creecher

 (4)
Erschienen am 05.02.2013
Cover des Buches Onkel Montagues Schauergeschichten (ISBN: 9783867371001)

Onkel Montagues Schauergeschichten

 (15)
Erschienen am 01.10.2010

Neue Rezensionen zu Chris Priestley

Cover des Buches Onkel Montagues Schauergeschichten 1 (ISBN: 9783841502834)Yukiomishimas avatar

Rezension zu "Onkel Montagues Schauergeschichten 1" von Chris Priestley

Grusel auch für Ältere
Yukiomishimavor einem Monat

Horror Fans kommen mit Onkel Montagues Schauergeschichten definitiv auf ihre Kosten. Die Illustrationen im Buch passen perfekt und unterstreichen die Erzählungen. Das Buch ist nichts für Kinder, eher für Jugendliche. 

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Cover des Buches Onkel Montagues Schauergeschichten 1 (ISBN: 9783841502834)Buchperlenblogs avatar

Rezension zu "Onkel Montagues Schauergeschichten 1" von Chris Priestley

Ganz schön schaurig!
Buchperlenblogvor einem Jahr

Inhalt

Edgar hat es sich zur Aufgabe gemacht, in den Ferien seinen Onkel Montague regelmäßig zu besuchen. Der Weg zu ihm führt durch einen finsteren Wald, einen finsteren Pfad entlang, und ist man einmal bei dem herrschaftlichen Haus angekommen, liegt auch dieses in finsterer Abgeschiedenheit. Aber Onkel Montague kennt die gruseligsten Geschichten, und allein für die lohnt sich ein Besuch allemal. 

Schön schaurig

Ich wünschte, ich hätte einen Onkel Montague! Einen Geschichtenerzähler, der mich an verregneten Nachmittagen mit allerhand gruseligen Geschichten unterhalten kann, bei denen ich glauben möchte, dass sie nicht wahr sind und bei denen mir doch die Haare zu Berge stehen. Nun, ich habe keinen solchen Onkel, aber ich habe dieses Buch. Und es hat mich köstlich gegruselt!

Während Edgar einen weiteren Nachmittag im Herrenhaus seines Onkels verbringt, fallen ihm nach und nach immer neue Gegenstände auf, die scheinbar willkürlich irgendwo platziert wurden. Und Onkel Montague kennt zu allen eine Geschichte, die er bereitwillig erzählt. Da hätten wir zum Beispiel einen goldenen Bilderrahmen, den die Mutter zweier Schwestern von einer Auktion mit nach Hause gebracht hat. Die Fotografie eines Mädchens verspricht der einen Schwester drei Wünsche, doch diese verhalten sich wie bei einer Affenpfote – man wünscht sich Glück und fordert damit ein böses Schicksal heraus. In manchen Geschichten sterben die Kinder, in manchen verfallen sie einem Wahn, der sie nie wieder normal werden lässt. 

Am beeindruckendsten empfand ich die Geschichte über ein Fernrohr. Der Junge, der mit diesem Fernrohr auszog, um die weite Welt zu erkunden, fand am Ende sein eigenes Ich, ihm gegenüberstehend, gezeichnet vom Tod und ihm denselben bringend. Die eingefügten Illustrationen untermalen die Atmosphäre zusätzlich und heizen die (kindliche) Fantasie an. 

Alle Geschichten handeln von Kindern und ihren Schicksalen und erst am Ende wird Edgar hinter das Geheimnis kommen, wieso sein Onkel alle diese Geschichten kennt. Ein großes Gruselvergnügen! Dabei empfand ich die Art der Erzählungen als sehr angenehm, denn über allem schien ein sepiafarbener Schleier zu liegen, der den Geschichten einen etwas antiquierten Hauch verlieh.

Fazit

Eine Kurzgeschichtensammlung mit einem übergreifenden Handlungsrahmen, die uns in all die kleinen und großen gruseligen Abenteuer mitnimmt, die einem Kind so widerfahren könnten. Geeignet für regnerische Nachmittage mit Tee und einer Zuckerdose, die sich immer wieder fast von allein wieder auffüllt.

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Cover des Buches Onkel Montagues Schauergeschichten (ISBN: 9783827053718)juergenalberss avatar

Rezension zu "Onkel Montagues Schauergeschichten" von Chris Priestley

Unnötig grausam
juergenalbersvor 2 Jahren

Ich hatte mich auf dieses Buch sehr gefreut. Zur Abwechslung lese ich gern gut gemachte Jugendliteratur, wurde von diesem Buch jedoch negativ überrascht. Grundsätzlich ist gegen den gruseligen Ansatz nichts zu sagen. Der Anfang gefiel mir auch gut, ein Junge besucht seinen etwas merkwürdigen Onkel in dessen noch merkwürdigeren Haus. Nach und nach erzählt der Onkel seinem Neffen mehr oder weniger gruselige Geschichten. Bis zur vierten Geschichte war auch alles okay, der Text lässt sich gut lesen und die Stimmung war wirklich perfekt, schön angemessen gruselig. Wir denken noch einmal daran: dieses Buch ist für Kinder ab 12 Jahren empfohlen. Dann jedoch wurde es überraschend und für mich unnötig blutig. (Achtung Spolier!) Denn da zerhackte ein Jugendlicher mal eben im Wahnsinn seine Katze und die Geschichte endet damit, dass er mit dem Beil loszieht und weiter zu morden. Nun muss ich gestehen, dass Gewalt gegen Kinder und Tiere ohnehin nicht mein Ding ist, aber das empfand ich einfach als too much. Die Geschichte brach dann aber mehr oder weniger ab und der Erzähler schwenkte zur nächsten Erzählung. Hier ging es aber sogleich munter weiter, ein Junge beginnt, wohl unter dem Einfluss eines Geistes ebenfalls Tiere zu quälen, in dem er sie lebendig auf ein Brett nagelt. Da war für mich Schluss und ich habe das Buch abgebrochen. Ich will hier gar nicht die große Nachahmungswarnung abschießen, aber allein die Darstellung solcher Gewalt brauche ich in einem Kinderbuch für 12-jährige nicht. Sehr schade, dass der Autor es nicht geschafft hat, die Spannung auch ohne derartiges Blutvergießen aufrecht zu halten. In den ersten drei Geschichten hat er es ja auch geschafft. 

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Gespräche aus der Community

+++Leserunde Dead Eyes+++

Vor wenigen Wochen ist "Dead Eyes", das neue Buch von Christ Priestley, erschienen. Wir möchten das Buch gerne gemeinsam mit euch lesen und über den Inhalt sprechen.

Und darum geht's:

Alex reist mit seinem Vater in die Stadt der Grachten. Mit der hübschen Studentin Angelién beginnt er Amsterdam zu entdecken. Auf einem Flohmarkt stößt er auf eine alte Maske, die er erwirbt und wenig später - allein in seinem Hotelzimmer - aufsetzt. Plötzlich verändert sich die Welt um ihn, denn er beginnt seine Umgebung mit den Augen der früheren Maskenträgerin wahrzunehmen.
Während Alex mehr und mehr über dieses Mädchen mit der Maske erfährt, begibt er sich gleichzeitig auf einen schmalen Pfad zwischen Faszination und Gefahr.

Autor Chris Priestley – Meister düsterer Erzählungen – entführt nach Amsterdam in ein altes Hotel mit dunkler Geschichte.

Wir vergeben 25 Leseexemplare.

Sagt uns doch bis Montag, den 07. April, warum ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet und was euch beim Lesen des Inhalts besonders angesprochen hat.
Natürlich könnt ihr auch mitdiskutieren, wenn ihr nicht zu den 25 glücklichen Gewinnern gehört und euch das Buch im nächsten Buchladen besorgt. Wir freuen uns über jeden einzelnen Teilnehmer.

Wir sind gespannt auf eure Posts.
Euer bloomoon-Team
310 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Chris Priestley wurde am 25. August 1958 in Hull (Großbritannien) geboren.

Chris Priestley im Netz:

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