Chris Priestley

 4.1 Sterne bei 442 Bewertungen

Lebenslauf von Chris Priestley

Gruselgeschichten für Junge Erwachsene: Der englische Autor, Illustrator und Künstler Chris Priestley wurde 1958 in Hull geboren. Er studierte an der Universität von Manchester Polytechnik. Er arbeitete als Karikaturist für verschiedenen Zeitschiften, wie The Economist und zeichnete Illustrationen unter anderem für The Times und The Independent. Seit seiner Kindheit ist Chris Priestley fasziniert von Gruselgeschichten und verfasst diese auch seit 1998 selber. Mit seiner "Schauergeschichten" Reihe begeistert er junge Erwachsene für seine gruseligen Erzählungen. Neben dem Schreiben ist sein größtes Hobby das Malen. Chris Priestley lebt mit seiner Familie in Cambridge.

Neue Bücher

Modermoor Castle 2 – Die Retter des vergessenen Schatzes

Erscheint am 22.05.2019 als Hardcover bei FISCHER Sauerländer.

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Onkel Montagues Schauergeschichten

Onkel Montagues Schauergeschichten

 (183)
Erschienen am 01.10.2014
Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff

Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff

 (78)
Erschienen am 01.03.2015
Dead Eyes - Der Fluch der Maske

Dead Eyes - Der Fluch der Maske

 (71)
Erschienen am 28.02.2014
Mister Creecher

Mister Creecher

 (4)
Erschienen am 05.02.2013
Onkel Montagues Schauergeschichten

Onkel Montagues Schauergeschichten

 (10)
Erschienen am 01.10.2010

Neue Rezensionen zu Chris Priestley

Neu

Rezension zu "Modermoor Castle – Die Jagd nach dem verschwundenen Löffel" von Chris Priestley

Vom Schauergeschichtenmeister Chris Priestley
pantaubooksvor 15 Tagen

Chris Priestley ist für mich der Meister der Schauergeschichten. Ich habe seine drei Kurzgeschichtenbände Onkel Montagues Schauergeschichten, Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels und Schauergeschichten vom schwarzen Schiff verschlungen und mich so sehr gegruselt, wie es oft kein Thriller bei mir auszulösen vermag. Die Geschichten richten sich an Kinder, bilden also harmlose Schauergeschichten und trotzdem haben sie den nötigen Gruseleffekt, den auch Erwachsene nicht kalt lässt. Klar, dass ich mir etwas von diesem Grusel auch in der neuen Reihe rund um Modermoor Castle erhofft hatte. Doch eins muss man ganz klar sagen: Wer den schaurigen Effekt sucht, den Chris Priestleys Kurzgeschichtenbände noch beinhaltet haben, sucht bei diesem Reihenauftakt vergeblich danach. Ich fand es zu Beginn schade, auf Chris Priestleys bizarre und abgefahrene Geschichten verzichten zu müssen, doch hatte mich die Geschichte trotzdem schnell in ihren Bann gezogen.

Mufford und Sponge sind die Hauptfiguren der Geschichte und haben gleichermaßen Anteil an ihr. Sie sind Schüler auf Modermoor Castle, nicht gerade die hellsten Köpfe, dafür aber die besten Freunde. Toll ist, dass das Buch mit einer kurzen Vorstellung aller beteiligten Personen beginnt, sodass man durch die witzigen Illustrationen des Autors direkt ein Bild der Figuren vor Augen hat. Mufford und Sponge könnten vom Aussehen her nicht unterschiedlicher sein und auch ihre Namen haben eine ganz besondere Herkunft. Mufford ist der Spross der alten Familie Muffords, aber nicht so muffig wie der Rest seiner Sippe. Sponge ist der Spross der Spongely-Partworks und öfter ein bisschen schwammig im Kopf. Jede Figur in der Geschichte hat zwar englische, dafür aber sprechende Namen, wodurch oft schon der einzigartige und witzige Charakter der Figur verdeutlicht wird. Trotzdem fand ich es schade, dass die Namen nicht übersetzt wurden, denn Kindern ab 10 Jahren ist in meinen Augen nicht zuzumuten, den Witz hinter den englischen Namen auf Anhieb zu verstehen.

Mufford und Sponge haben nicht nur einen Grund, um dem Rätsel des verschwundenen Löffels auf die Spur zu kommen, sondern gleich mehrere. Sie wollen zwar verhindern, dass die Weihnachtsferien ausfallen, doch sie wollen auch herausfinden, warum in der Schule plötzlich Gespenster gesichtet werden und ihr Geschichtslehrer Mr Luckless auf einmal aufblüht und seine Schüler für sein Fach begeistern kann. All dem gehen Mufford und Sponge nach. Auch wenn sich ihre Wege oftmals trennen, ist doch jedes Erlebnis der beiden Teil einer Kette von vorherbestimmten Ereignissen. Um hier nicht mehr verraten zu wollen, kann ich nur eins sagen: Mufford und Sponges Ermittlungen führen zum puren Chaos, dass nur sehr schwer wieder entwirrt werden kann. Als Leser macht es einfach Spaß, die beiden dabei zu beobachten, heillose Verwirrung zu stiften, um dann letztlich natürlich dem großen Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Ganz klar ist dieses Buch keine zeitgenössische Internatsgeschichte, sondern eine ins fantastische abdriftende Erzählung, die skurrile und realistische Elemente miteinander mixt. Oft hätte ich mir gewünscht, dass das Fantastische mehr dominiert, um dadurch vielleicht den Gruseleffekt zu erhöhen, denn so war ich mir oft unsicher, ob die Schüler sich vieles nur einbilden oder gar träumen, oder ob es der Wirklichkeit entspricht. Doch auch so hat mich die Geschichte mit einem soliden und spannenden Handlungsbogen überzeugt: Schule, Mystery und Freundschaft machen das Buch zu einem spannenden Abenteuer, sodass auf jeden Fall auch die kommenden Bände noch viel Spaß versprechen werden.

Dass die Schüler von Modermoor Castle allesamt nicht besonders helle sind, wird schon im Klappentext angedeutet. Vielmehr besitzt jede Figur für sich seine eigene, besondere Art von Intelligenz. Nicht selten haben mich mache Aussagen und Sprüche von Mufford und Sponge zum Schmunzeln gebracht, denn sie waren tiefgründiger als auf dem ersten Blick gedacht. Generell kann man sagen, dass der Autor Chris Priestley seine Figuren einen ganz eigenen Charakter gibt, der wiedererkennbar und einprägsam ist. Diese Züge einer jeden Figur zeigen sich auch in den herrlichen Illustrationen des Autors, die das gesamte Buch durchziehen. Ich liebe seinen Zeichenstil und würde mir wünschen, dass Chris Priestley in naher Zukunft mal ein ganzes Bilderbuch illustriert. Ein gruseliges, bitte sehr.

Fazit & Bewertung

Die Jagd nach dem verschwundenen Löffel von Chris Priestley ist der unterhaltsame und nette Auftakt der Kinderbuchreihe, in welcher das gruselige Internat Modermoor Castle und seine ganz besonderen Schüler im Mittelpunkt stehen. Obwohl meine Erwartungen auf eine schaurig skurrile Geschichte, ähnlich der Kurzgeschichten von Chris Priestley, nicht erfüllt wurden, habe ich die Geschichte genossen, sodass ich auf jeden Fall auch sehr gerne die Fortsetzung lesen werde (die übrigens am 22. Mai 2019 erscheint, s.u.).
https://pantaubooks.wordpress.com/

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Rezension zu "Onkel Montagues Schauergeschichten" von Chris Priestley

Licht an heute Nacht
grulevor einem Monat

Edgar besucht seinen Onkel regelmäßig in dem alten Haus im Wald. Denn dieser erzählt die besten Schauergeschichten, die alle mit Gegenständen im Raum verbunden sind. Währenddessen wird der Nebel draußen immer dichter....

Dieses Buch war ein zufälliger Fund, weshalb ich mich umso mehr freue, wie gut es mir gefallen hat.
In dieser Geschichte, sind mehrer Einzelne eingewoben. Die, die Edgar erzählt bekommt. Sie alle handeln von Kindern und enden eher tragisch und jagen dem Leser Schauer über den Rücken.
Der Erzählstil ist wunderbar altmodisch gehalten, wodurch das Buch noch mehr an Persönlichkeit gewonnen hat.

Auf jeden Fall ist es eine fantastische Geschichte für alle, die sich gerne gruselen.

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Rezension zu "Dead Eyes - Der Fluch der Maske" von Chris Priestley

In der Kürze liegt die Würze
TanteGhostvor 2 Monaten

Ein kurzer, aber guter Ausflug in die fantastische Welt von Amsterdam. Die goldenen Zeiten waren gar nicht so golden.

Der erste Satz:
„Das Flugzeug tauchte aus strahlendem Sonnenschein in dichte graue Wolken.“

Der letzte Satz:
„Er riss ihn auf, und dort, unbeschadet, mit starrem Blick, lag die Maske und sah ihn an.“

Fazit:
Wenn man so will, dann war dieses Büchlein ein kleiner, aber doch sehr unterhaltsamer Happen zwischendurch. Mit gerade mal 123 Seiten habe ich nicht mal einen Tag gebraucht, um alles gelesen zu haben. Aber dafür war die Story auch unheimlich fesselnd. Mystik, Rätsel, Geschichte und viel Wissenswertes über Amsterdam. 
Vom Cover her, hatte ich etwas mit Vampiren oder Dämonen erwartet. Auch der Titel verspricht ja erst einmal so etwas in der Richtung. Am Ende war es dann aber ein Jugendbuch. Ein sehr gut geschriebenes Jugendbuch. Zwar leicht Kost, weil einfach geschrieben, aber dafür unheimlich interessant. Der Autor hat es gekonnt geschafft, tatsächliche geschichtliche Begebenheiten mit Fantastik zu mixen. Und so schnell wird aus einer überteuert erscheinenden Maske, vom Trödel, plötzlich ein magisch angehauchter Gegenstand, der seinen jungen Käufer ganz schön durcheinander bringt. Selbst ich konnte dann irgendwann gar nicht mehr unterscheiden, ob das denn möglich war, oder auch nicht. - Fest steht jedenfalls, dass das Schicksal, dieses kleinen Mädchens durchaus möglich sein kann. 
Ich hatte jedenfalls ein fantastisches Kopfkino vor Augen. Die Figuren waren über die komplette Story bei mir. Ich habe den Protagonisten gesehen, den ich anfangs für ein Mädchen gehalten habe, bis das Geschlecht gelüftet war. Dann hatte ich den Vater vor Augen, der geschäftlich voran kommen wollte, auf der anderen Seite aber auch seinen Sohn nicht im Stich lassen konnte. Und dann diesen Dirk, diesen Fiesling. Eine linke Bazille, der ich im wahren Leben auch nicht begegnen wollte. Das ist so eine Sorte Mensch, die die Welt mal echt nicht braucht. - Kurz gesagt, ich war begeistert.
Ja, ein Jugendbuch. Das merkt man schon irgendwie am Schreibstil. Es war halt eben alles einfach gehalten, leicht erklärt und insgesamt eine recht leichte Kost. Aber das hat das Buch eben auch zu einer super Feierabendlektüre gemacht. Und trotzdem habe ich eine ganze Menge über Amsterdam gelernt. Ok, das ist wahrscheinlich Wissen, das ich wohl nie brauchen werde, aber das macht doch ein gutes Buch aus. Man fühlt sich unterhalten und hat noch einen gewissen Lerneffekt. - Das hat geklappt, würde ich mal sagen.
Doch, eine kurze und knackige, aber sehr lesenswerte Story. Hat mir super gefallen!!!

Jap, auf jeden Fall spreche ich hier eine Lese Empfehlung aus. Es ist vollkommen egal, für welche Zielgruppe das Buch mal gedacht war. Die Story ist einfach nur super. Ich habe mich jedenfalls super gut unterhalten gefühlt und hatte es dem entsprechend schnell durch. Es ist leichte Unterhaltung für zwischendurch. Tut euch das ruhig mal an. Einen Fehler macht ihr nicht. 

(Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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Gespräche aus der Community

Neu
+++Leserunde Dead Eyes+++

Vor wenigen Wochen ist "Dead Eyes", das neue Buch von Christ Priestley, erschienen. Wir möchten das Buch gerne gemeinsam mit euch lesen und über den Inhalt sprechen.

Und darum geht's:

Alex reist mit seinem Vater in die Stadt der Grachten. Mit der hübschen Studentin Angelién beginnt er Amsterdam zu entdecken. Auf einem Flohmarkt stößt er auf eine alte Maske, die er erwirbt und wenig später - allein in seinem Hotelzimmer - aufsetzt. Plötzlich verändert sich die Welt um ihn, denn er beginnt seine Umgebung mit den Augen der früheren Maskenträgerin wahrzunehmen.
Während Alex mehr und mehr über dieses Mädchen mit der Maske erfährt, begibt er sich gleichzeitig auf einen schmalen Pfad zwischen Faszination und Gefahr.

Autor Chris Priestley – Meister düsterer Erzählungen – entführt nach Amsterdam in ein altes Hotel mit dunkler Geschichte.

Wir vergeben 25 Leseexemplare.

Sagt uns doch bis Montag, den 07. April, warum ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet und was euch beim Lesen des Inhalts besonders angesprochen hat.
Natürlich könnt ihr auch mitdiskutieren, wenn ihr nicht zu den 25 glücklichen Gewinnern gehört und euch das Buch im nächsten Buchladen besorgt. Wir freuen uns über jeden einzelnen Teilnehmer.

Wir sind gespannt auf eure Posts.
Euer bloomoon-Team
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Chris Priestley wurde am 25. August 1958 in Hull (Großbritannien) geboren.

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