Chris Priestley Dead Eyes - Der Fluch der Maske

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Dead Eyes - Der Fluch der Maske“ von Chris Priestley

Im neuen Roman des Meisters düsterer Szenarien, Chris Priestley, ist Thrill von der ersten Seite an garantiert. Alex, Sohn eines englischen Schriftstellers, reist mit seinem Vater nach Amsterdam und beginnt mit der hübschen Studentin Angelién die Stadt zu entdecken. Auf einem Fohmarkt stößt er auf eine alte Maske, die er erwirbt und wenig später - allein in seinem Hotelzimmer- aufsetzt. Plötzlich verändert sich die Welt um ihn, denn er beginnt seine Umgebung mit den Augen der früheren Maskenträgerin wahrzunehmen. Während Alex mehr und mehr über dieses Mädchen mit der Maske erfährt, begibt er sich gleichzeitig auf einen schmalen Pfad zwischen Gefahr und Faszination.

Im Blick darauf, dass es ein Jugendbuch sein soll reicht es auf jeden Fall. Ich würde es meinem Kind als Leseanfänger mit 12 Jahren empfehle

— Buchwesen
Buchwesen

ganz nett

— Adora
Adora

Habe mir viel mehr erhofft!

— Mogrylu
Mogrylu

Nicht ganz so gut wie erhofft

— LisaButterflyMoment
LisaButterflyMoment

Dieses Buch fand ich sehr langweilig. Es konnte mich wirklich nicht überzeugen.

— samea
samea

Leider gar nicht das, was ich erwartet hatte. Eher Sight-Seeing durch Amsterdam mit ein bisschen Familiendrama, als schauriges Szenario.

— Somaya
Somaya

Ich hab etwas mehr erwartet, nachdem ich seine Schauergeschichten gelesen habe.

— Dryade
Dryade

Für Jüngere geeignet

— SandraMia
SandraMia

Tolle Geschichte in Amsterdam !!! Spannungsgeladen und gruselig!

— Federzauber
Federzauber

Mehr ein Reisebericht über Amsterdam und eine allg. Geschichte über Beziehungen, als ein Thriller. Wenig Atmosphäre und Spannung.

— Buecherheldt
Buecherheldt

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  • Nettes Jugendbuch, aber leider ohne Spannung

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    Buchwesen

    Buchwesen

    07. March 2016 um 20:58

    Zu Beginn wird eine gruselige Atmosphäre geschaffen, als Alex das alte Amsterdamer Hotel erblickt, in dem er und sein Vater wohnen werden. Es läuft einem eine Gänsehaut über den Rücken, eine gut gelungene Szene. Leider wir diese Spannung nicht aufrecht erhalten und das Buch läuft in Erzählungen weiter, die wenig bis gar keine relevante Bedeutung für die weitere Handlung haben. Die im Titel erwähnte „Maske“ steht nicht im Mittelpunkt der Geschichte, diese wird zwischendurch nur kurz erwähnt, bringt kleine gruselige Momente, die aber genauso schnell wieder vorbei sind wie sie auftauchen. Die größte Rolle in diesem Buch nimmt die Beschreibung des alten Amsterdam und seine Geschichte ein, die recht langweilige Passagen in dem Buch schafft. Am Ende nimmt die Maske dann doch noch mal die Handlung in ihre Hand, was aber viel zu spät ist, denn das Buch ist schon zu Ende, es kommt noch mal eine aufwirbelnde Szene, die aber den Rest des Buches auch nicht retten kann. Zum Ende hin wirkte alles sehr konstruiert und zu schnell zu einem Ende gebracht. Durch Titel, Untertitel und den Klappentext hatte ich anderes von diesem Buch erwartet, was ich sehr schade finde. Die Geschichte hat potential, auch der Schreibstill des Autors ist sehr flüssig, es liest sich sehr gut. Aber trotz der Altersangabe von 12-15 Jahre könnte das Buch mehr Spannung vertragen. Im Blick darauf, dass es ein Jugendbuch sein soll reicht es auf jeden Fall. Ich würde es meinem Kind als Leseanfänger mit 12 Jahren empfehlen. Für mich als Leser, der neben Thrillern auch gerne mal ein Jugendbuch liest, war es mir nicht anspruchsvoll genug.

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  • Gruselfaktor fehlte mir

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    Somaya

    Somaya

    09. July 2015 um 19:48

    Ich hatte mir wirklich recht viel von diesem Buch versprochen. Besonders aufgrund der Kürze hatte ich vermutet, dass die Ereignisse hier wirklich Schlag auf Schlag folgen, dass eine enorme Spannung entsteht und dass allgemein eine eher schaurige Atmosphäre herrscht. Was ich dann bekam, war allerdings so ganz anders als erhofft. Aber zunächst einmal sei gesagt, dass ich die Idee sehr gut finde (wenn damit nun auch nicht das Rad neu erfunden wurde) und die Geschichte, die der Autor daraus entwickelt mir auch gut gefallen hat. Das "Was" hat mir also zugesagt.  Das "Wie" hingegen war so gar nicht das, was ich erwartet hätte. Obwohl das Buch nur knapp über 200 Seiten hat, braucht die Geschichte erst einmal sehr lange um zu beginnen. Mit beginnen meine ich in diesem Fall, dass Alex die Maske erhält. Um die 50 Seiten konnte man dafür schon einmal streichen. Blieben also noch ca. 175 Seiten, um die Geschichte der Maske zu erzählen. Schade nur, dass es dann nochmal um die 75 Seiten (alles geschätzte Zahlen) brauchte, bis es dann thematisch auch wirklich um die Maske ging. Doch auch von den restlichen 100 Seiten war der Großteil eher Sight-Seeing durch Amsterdam, Probleme in der Familie/Freundeskreis und ausschweifende Erzählungen über die Vergangenheit. Was ja an sich nicht schlecht sein muss, aber eben gar nicht das war, was ich mir vorgestellt hatte.  Dazu kommt dann noch, dass der Schreibstil wirklich sehr einfach war und ich oft das Gefühl hatte, dass die Handlungen  gar nicht richtig aufeinander aufbauen. Aber zumindest ließ es sich sehr schnell lesen. Auch zu den Personen konnte ich nicht wirklich eine Beziehung aufbauen, was mich auch irgendwie immer "außen vor" bleiben ließ. Einzig das Ende, genauer gesagt die letzten zwei Seiten und vor allem der letzte Satz, haben mir dann richtig gut gefallen. Genau davon hätte ich mir das ganze Buch über viel mehr gewünscht.

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  • enttäuschend

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    Yagmur

    Yagmur

    10. December 2014 um 19:46

    Inhalt Alex begleitet seinen Vater auf eine Geschäftsreise nach Amsterdam. Das alte Hotel kommt ihm schon beim Betreten merkwürdig vor. Und als er dann in einem Antoquitätenmarkt eine Maske kauft, beginnt das dunkle Spiel. Meinung Diese Geschichte hat mich leider enttäuscht. Obwohl die Kurzbeschreibung interessant klingt und das Thema an sich auch vielversprechend ist, ist die Umsetzung dem Autor nicht gut gelungen. Ich habe gehofft, dass ich auf Gruselmomenten begegnen würde, aber so ist es kaum gewesen. Es gibt ein paar Stellen, die etwas gruselig erzählt werden, aber dabei bleibt es auch. Die Stellen sind oberflächlich geschrieben und mit ein paar Seiten abgeschlossen. So habe ich auch Probleme gehabt, die Geschichte mir bildlich vorzustellen. Der eigentlichen Handlung fehlt die Tiefe, da Alex' Privatleben zu viel Raum in der Geschichte einnimmt. Demzufolge geht die eigentliche Handlung ziemlich unter. Sie hätte detaillierter erzählt werden sollen. Außerdem hätte ich auch nichts dagegen gehabt, wenn die Geschichte etwas länger ausgeführt wäre, da neben der kleinen Seitenanzahl die Schriftgröße recht groß ist und somit die Geschichte an sich zu kurz ist. Alex als Charakter hat mir gefallen, da er das Bild eines Jugendlichen gut darstellt und in seiner Rolle authentisch gewirkt hat. Trotzdessen konnte ich mich nicht mit ihm sympathisieren. Für sehr junge Leser wäre die Geschichte vielleicht zu empfehlen, wenn die gerne schaurige Geschichten lesen, aber meine Erwartungen hat sie nicht erfüllen können. Fazit Eine Geschichte mit interessanter Thematik und nicht zufriedenstellender Umsetzung.

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  • Tolle Idee - Schwacher Protagonist

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    SandraMia

    SandraMia

    17. August 2014 um 23:08

    Alex reist mit seinem Vater nach Amsterdam, welcher dort beruflich zu tun hat. In der Stadt findet er auf einem Markt eine alte Maske, auf der ein Fluch zu liegen scheint und seltsame Dinge geschehen.... Meine Meinung Die Inhaltszusammenfassung hat mich im ersten Moment etwas an den Film "Gänsehaut - die Geistermaske" erinnert (vielleicht kennt auch ihr ihn ;), den ich als Kind gesehen hatte und den ich damals auch sehr spannend fand. Vielleicht hatte ich daher zu hohe Erwartungen an das Buch, vielleicht hätte es mir auch, hätte ich es vor 10 Jahren gelesen, besser gefallen. Es gibt einige Kritikpunkte, die ich an dem Buch auszusetzen habe - leider, denn Potential hätte die Geschichte durchaus gehabt. Den Protagonisten Alex fand ich leider als Figur sehr schwach - gut, er hatte in der Vergangenheit einiges durchgemacht, hätte aber trotzdem mehr Tatendrang an den Tag legen können, denn davon war nichts vorhanden. Anstatt aktiv zu werden, ließ er die Dinge einfach Geschehen. An etlichen Stellen hätte meiner Meinung nach gern gekürzt werden dürfen, nicht nur bei Ortsbeschreibungen, sondern auch bei Dialogen. Zudem fehlte es mir, besonders im Mittelteil, an Spannung - hier hätten durchaus noch ein paar "gruselige" Elemente Platz finden dürfen - selbst wenn sich das Buch an "Jüngere" richtet. Gut gefallen hat mir dagegen die "Grundidee" der Geschichte, die bildhaften Beschreibungen der Umgebung, die Lösung des Rätsels nach und nach und vor allem die Hintergrundinformationen zu Amsterdam, von denen genau die richtige Dosis verwendet und eingestreut wurde :) das macht Lust, selbst die Stadt zu besuchen!

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  • Leserunde zu "Dead Eyes - Der Fluch der Maske" von Chris Priestley

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    +++Leserunde Dead Eyes+++ Vor wenigen Wochen ist "Dead Eyes", das neue Buch von Christ Priestley, erschienen. Wir möchten das Buch gerne gemeinsam mit euch lesen und über den Inhalt sprechen. Und darum geht's: Alex reist mit seinem Vater in die Stadt der Grachten. Mit der hübschen Studentin Angelién beginnt er Amsterdam zu entdecken. Auf einem Flohmarkt stößt er auf eine alte Maske, die er erwirbt und wenig später - allein in seinem Hotelzimmer - aufsetzt. Plötzlich verändert sich die Welt um ihn, denn er beginnt seine Umgebung mit den Augen der früheren Maskenträgerin wahrzunehmen. Während Alex mehr und mehr über dieses Mädchen mit der Maske erfährt, begibt er sich gleichzeitig auf einen schmalen Pfad zwischen Faszination und Gefahr. Autor Chris Priestley – Meister düsterer Erzählungen – entführt nach Amsterdam in ein altes Hotel mit dunkler Geschichte. Wir vergeben 25 Leseexemplare. Sagt uns doch bis Montag, den 07. April, warum ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet und was euch beim Lesen des Inhalts besonders angesprochen hat. Natürlich könnt ihr auch mitdiskutieren, wenn ihr nicht zu den 25 glücklichen Gewinnern gehört und euch das Buch im nächsten Buchladen besorgt. Wir freuen uns über jeden einzelnen Teilnehmer. Wir sind gespannt auf eure Posts. Euer bloomoon-Team

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    • 311
  • Aus anderen Augen..

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    14. May 2014 um 12:28

    Alex reist mit seinem Vater nach Amsterdam - zunächst ist er nicht allzu begeistert davon, seine Zeit anstatt mit seinem Vater, der beruflich zu tun hat, mit der Tochter seiner Kollegin, Angelien, zu verbringen. Doch die beiden finden schnell einen Draht zueinander. Nur einige seltsame Ereignisse überschatten die schöne Zeit. Was hat es mit der alten Maske auf sich, die Alex sofort in ihren Bann gezogen hat? Das Buch beginnt sehr entspannt, der Leser wird gemächlich in die Geschichte, zu den Charakteren und nach Amsterdam entführt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, einzig mit Alex hatte ich so meine Probleme. Ihn konnte ich mir das ganze Buch über nicht wirklich vorstellen, selbst sein Alter blieb für mich etwas unbestimmtes. Die Atmosphäre Amsterdams hat der Autor gut eingefangen, fast ein bisschen Urlaub für die Fantasie. Die Geschichte um die Maske kam mir persönlich etwas zu kurz, die Verstrickungen zwischen den einzelnen Protagonisten nahmen deutlich mehr Raum ein, waren allerdings auch sehr angenehm und spannend zu lesen. Insgesamt hätte das Buch einfach ein paar Seiten mehr gut vertragen können. Überzeugt hat mich allerdings eine für mich unerwartete Wendung - mit dem Ende hatte ich SO definitiv nicht gerechnet. Bevor man mit dem Lesen beginnt sollte man bedenken, dass man hier ein Jugendbuch in den Händen hält. Ich wusste das zunächst nicht, der Grusel blieb für mich also auf der Strecke. Dennoch hatte ich einige angenehme Lesestunden und kann dieses Buch jüngeren Thrillereinsteigern guten Gewissens empfehlen.

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  • Mehr Potential vorhanden

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    cybersyssy

    cybersyssy

    *** Inhalt *** Alex, Sohn eines englischen Schriftstellers, reist mit seinem Vater nach Amsterdam und beginnt mit der hübschen Studentin Angelien die Stadt zu entdecken. Auf einem Flohmarkt stößt er auf eine alte Maske, die er erwirbt und wenig später - allein in seinem Hotelzimmer- aufsetzt. Plötzlich verändert sich die Welt um ihn, denn er beginnt seine Umgebung mit den Augen der früheren Maskenträgerin wahrzunehmen. Während Alex mehr und mehr über dieses Mädchen mit der Maske erfährt, begibt er sich gleichzeitig auf einen schmalen Pfad zwischen Gefahr und Faszination. *** Meine Meinung *** Das Buch beginnt ganz entspannt und allmählich baut sich die Spannung auf. Zuerst beruht sie auf den Interaktionen der Figuren, doch dann nimmt die Maske immer mehr Raum ein. Nach und nach erfährt der Leser die Hintergründe und was geschah. Diese Beschreibungen waren schön mystisch dargestellt, doch leider kam die Realität ein wenig eindimensional daher. Ich hätte mir auch da mehr Hintergrund zum Beispiel zu Angelien gewünscht. Die Charaktere wurden auch recht flott eingeführt und dann gab es wenig Drumherum. Sie agierten, doch ihre Intentionen blieben mir häufig verborgen. Da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Alex und sein Vater haben ein typisches Teenager-Vater-Verhältnis und die Reaktionen des Vaters fand ich auch teilweise seltsam, was ich einfach der Konstellation zuschreibe. Es ist nicht einfach einen Teenager loszulassen und in ihm nicht mehr das Kind, sondern den heranwachsenden jungen Mann zu sehen. Die Idee ist auf jeden Fall sehr gut, nur die Umsetzung war ein wenig einfach, zu platt. Da ist meiner Meinung nach Potential verschenkt worden. Der Schreibstil ist locker-flockig lesbar und würde das Buch als Jugend-Mystery-Thriller bezeichnen. Wegen meiner Meckerpunkte vergebe ich 4 Sterne.

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    • 4
    Sabine17

    Sabine17

    09. May 2014 um 17:53
  • Mysteriöse Verbindung in die Vergangenheit

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    Smberge

    Smberge

    07. May 2014 um 11:08

    Alex begleitet seinen Vater auf eine Dienstreise nach Amsterdam. Jeremy, sein Vater ist Autor und hat einige Besprechungen mit seiner Jugendfreundin Saskia wegen eines neuen Buchprojekts. In dieser Zeit erkundet Alex zusammen mit Angelien, Saskias Tochter, die Stadt. Auf einem Trödelmarkt kauft Alex eine alte Maske, die auf ihn eine magische Anziehungskraft ausübt. Gemeinsam mit Angelien erkundet er das Geheimnis der alten Maske, das weit in der Vergangenheit Amsterdams liegt und gerät dabei selber in beinahe tödliche Gefahr.  Die Geschichte ist geschickt konstruiert und entwickelt eine angenehme Spannung. Mit der Maske als Verbindungsglied werden die Geschichten von Alex und von Hanna, dem Mädchen, das die Maske im Goldenen Zeitalter getragen hat, verknüpft. Schritt um Schritt erkundet Alex die Geheimnisse der Maske und einige Ereignisse lassen richtiges Gänsehautfeeling aufkommen. Grade für Leute wie mich, auf die eine gewisse Übersinnlichkeit eine sehr unheimlich Wirkung hat, reicht das Mass vollkommen aus.  Gut hat mir der Kontrast aus dem alltäglichen Leben von Alex, mit den Beschreibungen Amsterdams und der kleine Verliebtheit mit Angelien,  im Kontrast zu der Geschichte Hannas gefallen. Insbesondere die unterschiedlichen Stimmungen zwischen dem unbeschwerten Erleben Amsterdams und den Schatten und der unheimlichen Stimmung, die sich in die Handlung einschleicht, sobald die Maske ins Spiel kommt, erzeugt eine gruselige Stimmung.  Die Auflösung der Geschichte hat mir gut gefallen, sie war stimmig und logisch entwickelt. Leider wurde dieses Ende durch ein neues Aufleben der Maske etwas aufgebrochen und hat mich als Leser etwas unzufrieden zurückgelassen.   Die Charaktere sind eher einfach beschrieben, aber ich denke mal für ein Jugendbuch vollkommend ausreichend. Als erwachsener Leser hätte ich mir hier etwas mehr Tiefgang erhofft.  Die Idee hinter der Geschichte ist sehr gut, sie hätte es aber verdient, dass mehr Seiten auf sie investiert werden. Die Erzählung macht an einigen Stellen ein hektischen Eindruck, als ob das Buch bei einer bestimmten Seitenzahl beendet sein muss.  Also, insgesamt eine gute Geschichte, die mehr Raum verdient hätte. Das Buch ist wahrscheinlich für ängstlich Jugendliche weniger geeignet, ansonsten aber ein spannendes Leseabenteuer mit einer guten Portion Gänsehaut. 

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  • Wahre dein Gesicht... Alles Schein und Sein? Ein Jugendthriller, der leider einige Schwächen hat.

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    Floh

    Floh

    Autor Chris Priestley sorgt in seinem Jugendthriller "Dead Eyes - Fluch der Maske" für eine packende und unglaubliche Story und begibt sich mit den Lesern an sagenhafte Schauplätze. Britisch, düster und verworren.  "Dead Eyes" zog mit seinem Cover und Klapptext meine ganze Aufmerksamkeit an. Das Thema birgt viel Potential und verspricht eine lange nachwirkende Botschaft aus dem Buch. Ein Buch für schlaflose Nächte? Zum Inhalt: "Im neuen Roman des Meisters düsterer Szenarien, Chris Priestley, ist Thrill von der ersten Seite an garantiert. Alex, Sohn eines englischen Schriftstellers, reist mit seinem Vater nach Amsterdam und beginnt mit der hübschen Studentin Angelién die Stadt zu entdecken. Auf einem Fohmarkt stößt er auf eine alte Maske, die er erwirbt und wenig später - allein in seinem Hotelzimmer- aufsetzt. Plötzlich verändert sich die Welt um ihn, denn er beginnt seine Umgebung mit den Augen der früheren Maskenträgerin wahrzunehmen. Während Alex mehr und mehr über dieses Mädchen mit der Maske erfährt, begibt er sich gleichzeitig auf einen schmalen Pfad zwischen Gefahr und Faszination." Schreibstil: Der Schreibstil des Autors besitzt einen ganz besonderen Stil. Er beschreibt das Geschehen von unterschiedlichen Standpunkten, er wechselt geschickt die Perspektiven und lässt den Leser das Abenteuer um Alex und der mysteriösen Maske in seinen Anfängen miterleben. Der Autor schreibt mit Herzblut und Verbundenheit, er glänzt mit Können und Erfahrung. Der Autor blüht vor Ideenreichtum und Phantasie. Leider findet er nicht immer die notwendige Tiefe, um für Spannung und fesselnde Ereignisse zu sorgen. So kommen leider viele Längen auf und die Handlung zieht sich sehr. Autor Chris Priestley überzeugt jedoch mit einem sagenhaft bildhaften Schreibstil und sorgt für erstaunen. Er schreibt frisch und jugendlich, dennoch fehlen hier Nervenkitzel und Thrill. Da es sich um ein Jugendthriller handelt, merkt man, dass sich der Autor doch stark zusammengerissen hat. Leider wirkt maches dann doch etwas zensiert. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang und die Wortwahl angenehm und flüssig. Keine schwere oder anspruchsvolle Kost, dennoch sehr mysteriös und abenteuerlich. Charaktere: Der Autor Priestley hat sich bei der Auswahl der Charaktere und Figuren sehr viel Mühe gegeben, er beweist hier sein Können und Geschick, indem er die Protagonisten detailliert und authentisch formt. Wir erleben hier sympathische und aber auch zwielichtige Gestalten. Wir lernen Alex und seinen Vater, bzw. die neue Familie kennen, Alex wird unfreiwillig das Zentrum eines bösen Komplotts und einer gefährlichen und verhängnisvollen Aktion. Auch angelien wird einen großen und wichtigen Part im Geschehen einnehmen. Sie wird uns noch in einigen Situationen um den Verstand bringen. Der Autor Chris Priestley hat eine Auswahl an abwechslungsreichen Rollen und Nebenrollen geschaffen, die sein Gesamtkonzept abrunden. Schauplätze: Hier glänzt der Autor mit gutem Geschick, denn er konzentriert sich auf das Geschehen an sich und definiert die Schauplätze auf ein für die Handlung richtiges und wichtiges Maß. Hier erleben wir die entspannende Atmosphäre des lebhaften Amsterdam. Gleich hatte ich das Gefühl, wieder in die Stadt der Grachten zu reisen. Mit britischer Note präsentiert der Autor hier ein Wechselspiel aus Alltag und spannenden Recherchen. Ein Wechselbad aus Alltag und Traum. Die Passagen, die in Zusammenhang der Maske stehen, werden dem Leser die Augen öffnen und eine atemberaubende Sicht ermöglichen. Meinung: Dieser (Jugend-)Roman konnte mich leider nicht in allen Punkten überzeugen. Der Klapptext legte die Messlatte sehr hoch und meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Aber die Umsetzung gefällt mir nicht. Schnell hatte ich mich durch etliche Längen quwälen müssen und hangelte mich von einem Kapitel zum nächsten. Wobei ich die Thematik, die Figuren und das Ideenreichtum mit samt der Botschaft immer noch sehr faszinierend finde. Nun möchte ich natürlich auch die Stärken nennen, die dieses Buch besitzt und mir große Freude bereitet hat und das Lesen für mich zu einem kleinen Erlebnis gemacht hat. Autor Priestley hat mit seinem tollen und sehr angenehmen Schreibstil überzeugt und mich manchmal begeistert. Zudem hat er tolle Schauplätze und sehr schön geformte Charaktere erschaffen. Eine Mischung aus Sympathie, Unverständnis, Überraschungen und Verständnis. Sehr wunderbar abgestimmt. Zudem ist der Beginn des Buches ganz besonders, auch das Ende wird den Leser sehr überraschen. Cover / Buch: Das Cover, so besonders wie speziell. Das Cover zog direkt meine Blicke an. Der Titel macht neugierig und der Klapptext verspricht einen ganz besonderen Roman mit Thrill. Der Autor: "Chris Priestley, der "Grusel-Experte", lebt in Cambridge und vereint viele Talente in einer Person: Er ist der gefeierte Autor von Onkel Montagues Schauergeschichten. Außerdem ist er Illustrator, Maler und Cartoonist." Fazit: Dieser Roman endtäuscht und überrascht positiv zugleich! Es ist eine Geschmackssache!

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    • 2
  • Verrückt oder verflucht?

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    AffeL

    AffeL

    Alex ist froh von zu Hause aus England wegzukommen und mit seinem Vater eine Geschäftsreise nach Amsterdam anzutreten, weil er so auch die Probleme, die er zu Hause hat vergessen kann. In der Schule läuft alles nicht so rund, weil er ein Mädchen nach dem er verrückt war mit E-Mails belästigt hat und dann kommt dazu noch die Scheidung seiner Eltern. Die hübsche Studentin Angelien soll ihm die Stadt zeigen und als sie an einem Flohmarkt vorbeikommen hat Alex so einen merkwürdigen Drang eine Maske, die dort ausliegt, zu kaufen. Doch wenn er mit der Maske aus dem Fenster in seinem Hotelzimmer blickt, sieht er das Amsterdam  von früher, zurzeit des Goldenen Zeitalters, mit den Augen des Mädchens, dass die Maske damals trug. Er findet mit Angeliens Hilfe immer mehr über das Mädchen heraus und schon bald glaubt ihm keiner mehr was er durch die Maske sieht: Die Geister der Kinder die damals an der Pest gestorben sind. Alle, sogar sein Vater, halten ihn für verrückt, doch für Alex wird die Maske immer gefährlicher und sie zieht ihn immer weiter in ihren Bann bis Alex nicht mehr loslassen kann. Dann überschlagen sich die Ereignisse… Das war meine erste Begegnung mit einer wirklichen Geistergeschichte und sie hat wirklich ein paar heftige Eindrücke bei mir hinterlassen. Ich hab die Geschichte nur einmal kurz vor dem Schlafengehen gelesen, aber das hat schon gereicht, denn schlafen konnte ich danach vorerst nicht. Es war superspannend geschrieben, allerdings an einigen Stellen sehr gefühlsarm, dafür traten aber an anderen Stellen Gefühle zu Hauf auf. Aber dennoch ließ es sich gut lesen und war spektakulär.

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    • 8
  • Verspricht mehr, als es geben kann...

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    Nicky15

    Nicky15

    03. May 2014 um 15:08

    Alex darf seinen Vater nach Amsterdam begleitet. Dort entdeckt er die Maske eines jungen Mädchens, welches vor vielen Jahren in dem Haus lebte, welches nun das Hotel ist, in dem Alex während seiner Zeit in Amsterdam wohnt. Gemeinsam mit Angelien, der Tochter einer Freundin seines Vaters besichtigt er die geheimnisvolle Stadt und begibt sich auf die Spur des Maskenmädchens. Dabei stößt er auf eine mysteriöse Vergangenheit und begibt sich am Ende sogar in eine tödliche Gefahr.  Der Schreibstil des Autors ist wirklich sehr angenehm und der Roman liest sich wirklich sehr flüssig und gut. Die Beschreibungen Amsterdams sind sehr detailliert und schön gemacht. Der Leser wird teilweise fast in die Stadt hineingezogen, so genau sind die Beschreibungen. Der Protagonist Alex ist sehr sympatisch. Man mag ihn sofort und kann sich direkt in seine Lage hinein versetzen.  Leider dreht sich die Story viel mehr um das Verhältnis zwischen Vater und Sohn, sowie der Schwärmereien von Alex für Angelien (was in einem geringen Maße auch wichtig ist!), als um die Maske. Die Maske geht förmlich in den "Zwischenmenschlichen Beziehungen" unter!!! Ungefähr ein viertel des Buches behandelt den Hintergrund der Maske, der Rest ist einfach Rest und "Herumgeplenkel".  Das ist wirklich schade, denn meiner Meinung nach ist die Idee des Buches wirklich sehr originell und gefällt mir auch sehr gut. Die paar Ausschnitte, in denen Alex in die Welt des Maskenmädchens gezogen wird sind nämlich wirklich spannend und interessant. Leider gibt es jedoch viel zu wenig von diesen Szenen. Abschließend kann ich sagen, dass mir"Dead Eyes" gut gefallen hat, mir jedoch eindeutig die versprochene Spannung und die umfassendere Handlung um die Maske gefehlt hat. Ich gebe hierfür dreieinhalb Sterne. 

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  • Geheimnis und Grusel für Jugendliche

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    joleta

    joleta

    Klappentext: Alex, Sohn eines englischen Schriftstellers, reist mit seinem Vater nach Amsterdam und beginnt mit der hübschen Studentin Angelien die Stadt zu entdecken. Auf einem Fohmarkt stößt er auf eine alte Maske, die er erwirbt und wenig später - allein in seinem Hotelzimmer- aufsetzt. Plötzlich verändert sich die Welt um ihn, denn er beginnt seine Umgebung mit den Augen der früheren Maskenträgerin wahrzunehmen. Während Alex mehr und mehr über dieses Mädchen mit der Maske erfährt, begibt er sich gleichzeitig auf einen schmalen Pfad zwischen Gefahr und Faszination. Ich meine dazu: Wow – was für ein Ende...!! Alex` Vater hat beruflich in Amsterdam zu tun. Während er seine geschäftlichen Besprechungen mit der Verlagschefin führt, kümmert sich deren Tochter Angelien um Alex und zeigt ihm (und uns) ein wenig die Stadt. Alex kauft sich nun also die Maske und versucht mit Hilfe Angeliens` geschichtelichem Hintergrundwissen hinter das Geheimnis zu kommen, das diese Maske und ihre frühere Besitzerin umgibt. Im Laden fiel mir sofort das Cover ins Auge und mein Sohn und ich griffen uns zeitgleich ein Exemplar, um den Klappentext zu lesen. Dieser versprach eine spannende Geschichte in Amsterdam. Tatsächlich ist es dem Autor gelungen, mir eine schillernde, lebendige Stadt nahe zu bringen. Es war fast so, als würde ich mit die Straße entlang laufen und mir den Fluß und die schönen Häuserfassaden ansehen. Das brachte mich tatsächlich dazu, in der Google Bildersuche Amsterdam einzugeben und zu meinem Erstaunen war das erste Bild, was ich sah, genau die Häuserfront, die auf dem Cover zu sehen ist. Doch jedes Mal, wenn Alex das Hotel betrat und vor allem in sein Zimmer ging, wechselte die Stimmung schlagartig. Sie wurde düster und geheimnisvoll. Alex und Angelien leisten nun also ein wenig geschichtliche Detektivarbeit, die durchaus nicht immer reibungslos abgeht, und es scheint, daß Alex so langsam das Geheimnis um die Maske lüften kann und erlebt... Jaaa... Das verrate ich natürlich nicht... ;) Der Autor hat einen sehr flüssigen Schreibstil und machte aus diesem Buch einen echten Pageturner. Ich habe mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt, die Geschichte konnte mich gut in ihren Bann ziehen. Wer allerdings einen absoluten Horror Roman erwartet, wird vielleicht etwas enttäuscht sein. Aber man sollte hier auch nicht vergessen, daß es sich um ein Jugendbuch handelt. Obwohl... Das Ende für sich alleine genommen empfand ich schon so, wie man es aus so manchem guten Geisterfilm kennt... Ich fand´s toll! - Na, und dann dieses Cover...

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    • 7
  • Leichte Grusel-Kost

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    Traeumeline

    Traeumeline

    02. May 2014 um 12:21

    Alex reist mit seinem Vater nach Amsterdam, da dieser für einen Verlag dort dienstlich unterwegs ist. Während sein Vater mit der Verlags-Kollegin Saskia Termine wahrnehmen muss, kümmert sich ihre Tochter Angelien um Alex und zeigt ihm Amsterdam. Während sie durch Amsterdam schlendern, erzählt Angelien ihm viele historische Aspekte von Amsterdam, vor allem über das Hotel, in dem er beherbergt ist, denn es trägt eine jahrhundertealte Geschichte mit sich. Auf einem Antikmarkt findet er zwischen Kisten eine Maske. Sie ist nicht schön, eher abschreckend und dennoch hat er das Bedürfnis, sie zu kaufen. Dass die Maske ihm eine ganz andere Sicht der Geschichte offenbaren wird, ist ihm noch nicht klar.   Man merkt schon, dass dieses Buch an eine junge Zielgruppe gerichtet ist. Viele Wortwiederholungen, Alex ist ein sehr launischer Teenager, was ihn mir nicht unbedingt sympathisch gemacht hat - aber ich denke, Leser im Alter von 12-15 Jahren werden seine Handlungen besser verstehen, als ich es tat. Spannung wird sehr langsam aufgebaut, hatte ich das Gefühl. Aber es kann durchaus sein, dass die Zielgruppe das anders sehen wird. Ich will das Buch hier keinesfalls verschmähen.   Fazit: an die oben genannte Zielgruppe ist es sicher ein gutes Buch, mit der richtigen Portion Grusel und man erfährt einige interessante Sachen über Amsterdam selbst.

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  • Ja, ganz nett, aber ...

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    progue

    progue

    ...  nett ist der kleine Bruder von langweilig. Und an langweilig schrammte das Buch gelegentlich nur vorbei, weil es so kurz war. Alex ist ein Teenager, der seinen als Schriftsteller erfolgreichen Vater nach Amsterdam begleitet. Es ist mitten im Schuljahr, und er darf nur mit, weil in der Schule etwas vorgefallen ist, was es günstig erscheinen lässt, dass er eine Zeitlang abtaucht. Amsterdam, die Stadt der Grachten und Geheimnisse, empfängt sie dann auch mit Dunkelheit und Regen. Zum Glück sind da Saskia, die Lektorin des Vaters, und ihre Tochter, deren Willkommen herzlicher ausfallen. Oder sagen wir, zumindest Saskias Empfang ist wärmer, Angelien, die etwa 20jährige Tochter, ist nicht ganz so begeistert über die englischen Gäste. Immerhin lässt sie sich überreden, Alex in Amsterdam herumzuführen und ihm etwas zur Geschichte zu erzählen, während sein Vater damit beschäftigt ist, zu tun, was erfolgreiche Schriftsteller so mit ihren Lektorinnen, die gleichzeitig auch Verlegerinnen sind, so tun. Angelien ist prädestiniert dafür, denn sie studiert Geschichte, und so kann sie Alex immerhin recht interessante Sachen über das Hotel erzählen, in dem er und sein Vater untergebracht sind. Auf einem ihrer Streifzüge erwirbt Alex auf einem Flohmarkt eine alte, geheimnisvolle Maske, und wird sein langweiliger Trip nach Holland zu einer gefährlichen Geschichte, denn diese Maske zieht ihn nicht nur in ihren Bann, sondern ist auch fähig, ihn auf gewisse Weise ins 17. Jahrhundert zu katapultieren und das Leben der Maskenträgerin Hanna zu erfahren. Warum trug Hanna diese Maske? Warum hat sie ihr Vater geschlagen? Warum hat sie keine Mutter mehr? Alex versinkt tief und tiefer in die Sache und plötzlich ist nicht nur Hannas Leben in Gefahr, sondern auch sein eigenes ... Wie ich eingangs erwähnte, ist das Buch recht kurz, und eher ein kleiner Grusel für Kinder und Teenager, die nicht immer nur Thomas Brezina lesen möchten. Für Erwachsene gibt's eher keine wohligen Schauer, dazu ist die Geschichte nicht ausgereift genug. Immer, wenn es spannend werden konnte, schweifte der Autor zu recht belanglosen Dingen über und er wiederholte sich gern. Im Prinzip war es immer die gleiche Abfolge: unruhige Nacht von Alex, Herumziehen mit Anglien, neueste Erkenntnisse in Bezug auf die Maske und dann Abendessen mit seinem Vater, Saskia und Angelien. Dass das auf Dauer nicht zu fesseln vermag, ist klar. Klar ist auch, dass einige Reaktionen der Erwachsenen nicht nachvollziehbar und die Dialoge gelegentlich hölzern und verkrampft wirkten. Von zweieinhalb auf drei Punkte hochgeschoben hat sich das Buch lediglich durch den Ansatz von Spannung im letzten Abschnitt und das offene Ende, das Raum für Interpretationen ließ. Fazit: netter Kindergrusel, nicht mehr, nicht weniger.

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    • 5
  • Nicht spannend

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske
    Nadine1307

    Nadine1307

    26. April 2014 um 23:53

    Teenager Alex begleitet seinen Vater auf eine. Geschäftsreise nach Amsterdam. Dort angekommen freundet er sich mit der jungen Geschichtsstudentin Angelien an, die die Tochter der Geschäftspartnerin seines Vaters ist. Als die beiden auf einem Flohmarkt eine alte Maske finden, nimmt die Handlung um die Maske und ihre Vergangenheit ihren Lauf. Chris Priestley erzählt die Geschichte in der dritten Person, wobei Protagonist Alex durchgehend im Mittelpunkt steht. Der Schreibstil ist flüssig, wobei er sich manchmal, meiner Meinung nach, in Beschreibungen ein wenig verliert - zumindest merkte ich, wie meine Aufmerksamkeit ab und an schwand. Ein Großteil des Romans handelt von der Beschreibung Amsterdams, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Für einen Jugendroman, besonders mit diesem Titel und diesem Cover, fehlt der Geschichte Spannung und Grusel an allen Ecken und Enden. Die Handlung verliert sich in Nebenhandlungen, die mal einen Einfluss auf die Handlung haben, mal aber auch nicht. Mich hat besonders gestört, dass Aktionen und Reaktionen der Figuren nicht nachvollziehbar waren und die Geschichte dadurch äußerst konstruiert wirkte. Die Haupt- und Nebenfiguren bleiben blass und zumeist emotionslos. Die im Untertitel erwähnte Maske hatte ich als ein zentraleres Thema erwartet und erhofft. Leider bleibt sie, wie so viele andere Themen auch, anfangs nur erwähnt, bekommt dann ein wenig Raum, um zum Abschluss doch ein wenig für Aufruhr zu sorgen - allerdings bleibt es für mich bei einem Sturm im Wasserglas. Mich konnte die Geschichte nicht packen, ich fand es nicht spannend, meine Aufmerksamkeit wurde teils auf eine harte Probe gestellt. Vergleiche ich dieses (Jugend-) Buch mit anderen, kann ich nicht umhin lediglich 2 Sterne zu vergeben - da hat jede Folge von den "3 Fragezeichen" mehr Action und Gruselmomente.

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