Chris Priestley , Beatrice Howeg Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels

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Inhaltsangabe zu „Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels“ von Chris Priestley

Robert ist nicht gerade traurig, dass die Ferien zu Ende sind und er das Haus seines Vaters und seiner unsympathischen Stiefmutter hinter sich lassen und wieder in sein Internat fahren kann. Doch er hatte nicht damit gerechnet, dass die erste Zugfahrt seines Lebens, die er ganz alleine unternimmt, so schnell so unheimlich werden würde. Denn plötzlich bleibt der Zug vor einem dunklen Tunnel stehen. Die anderen Reisenden in seinem Abteil scheinen alle merkwürdig tief zu schlafen. Nur eine Dame in Weiß ist wach. Um sich und Robert die Wartezeit zu verkürzen, fängt sie an, Geschichten zu erzählen. Aber es sind keine Geschichten, die man normalerweise Kindern erzählen würde.

Leider hat die Reihe für mich etwas von ihrer ursprünglichen Faszination eingebüßt, aber ein bisschen gegruselt habe ich mich immer noch.

— Darcy
Darcy

Schöne Gruselgeschichten für eine spannende Abendlektüre.

— Lagunenfee
Lagunenfee

Leider nicht ganz so überzeugend wie die beiden Vorgänger, aber trotzdem noch super.

— Taschi1020
Taschi1020

Ich liebe diese Reihe einfach!!!

— Catniss
Catniss

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— Evan
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  • Nicht mehr ganz so atmosphärisch wie die Vorgänger.

    Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    02. January 2016 um 17:51

    Meinung: Den letzte Band der Schauergeschichten Trilogie las ich innerhalb weniger Stunden aus. Der junge Robert ist unendlich froh, dass er endlich wieder zurück ins Internat kann. Nach den Ferien fährt er mit dem Zug zur Schule. Aber ihm gegenüber setzt sich eine junge Frau, die ihm nicht ganz geheuer erscheint. Während die anderen Fahrgäste schlafen beginnt sie, ihm Geschichten zu erzählen. Geschichten, die niemals wahr sein können und doch spürt Robert, dass die Frau ihm keine Lügenmärchen auftischt. Leider waren die Geschichten nicht mehr so dicht und atmosphärisch erzählt wie die Vorgänger. Natürlich sind sie schaurig und gruselig, aber es fehlt die Stimmung. Das mag auch daran liegen, dass die Protagonsten der einzelnen Stories sehr unsymphatisch sind. Untermalt werden die Geschichten durch zahlreiche Illustrationen, die dem Leser das Blut gefrieren lässt. Die Rahmenhandlung selbst ist sehr vorhersehbar und zwischen den Erzählungen wiederholen sich die Geschehnisse zwischen Robert und der Frau. Fazit: Nicht mehr ganz so atmosphärisch wie die Vorgänger.

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  • Besser nicht in einem Tunnel stecken bleiben...

    Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels
    Traeumeline

    Traeumeline

    26. December 2015 um 13:55

    Eine erneute Kurzgeschichtensammlung von Chris Priestley, bei der man sich angenehm gruselt, sie vom Anspruch her aber eher für Erwachsene sind, als so manch' andere Kurzgeschichtensammlung (Süßes oder Saures! z.B.) Zudem sind die Illustrationen auf Cover und im Buch meines Erachtens wieder mal wunderbar skurril. Diesmal begleiten wir Robert auf den Weg zurück ins Internat. Er ist froh, denn er war in den Ferien die ganze Zeit bei seiner Stiefmutter, die er überhaupt nicht leiden kann. Im Zug sitzt er in einem Abteil mit einer Dame ganz in weiß. Er kennt sie nicht, dennoch geht von ihr eine schaurige Aura aus. Es passieren auch merkwürdige Dinge während diese Zugfahrt... welche, das müsst ihr selbst herausfinden! Dies ist das aktuell letzte Buch von ihm aus dieser Reihe. Ich hoffe das bleibt nicht so! :)

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  • Gänsehaut - Feeling

    Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels
    Lagunenfee

    Lagunenfee

    31. August 2015 um 02:36

    Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels Autor: Chris Priestley Genre: Grusel Verlag: Büchergilde Gutenberg, ca. 250 Seiten Veröffentlicht: 2009 ISBN: 978-3-7632-6526-8 Robert Harper soll zum ersten Mal alleine mit dem Zug ins Internat fahren. Er ist froh darüber endlich wieder von seiner nervigen Stiefmutter weg zu kommen. Diese hat auf dem Bahnhof eine böse Vorahnung was die Reise angeht, aber Robert tut das mit einem Lächeln ab, da sie diese in einem Traum hatte, als sie beim Warten auf dem Bahnsteig eingeschlafen war. Im Abteil, im dem schon ein Mann sitzt, den Robert den Major nennt, setzen sich noch ein Bischof, ein Landwirt und ein Arzt dazu. Kurz nachdem der Zug den Bahnhof verlässt schläft Robert ein. Als er wieder wach wird, schlafen alle anderen Mitreisenden und ihm gegenüber sitzt plötzlich eine Frau, die ganz in weiß gekleidet ist. Robert merkt, dass der Zug vor einem Tunnel zum Stillstand gekommen ist und wundert sich warum niemand die Fahrgäste über den außerplanmäßigen Stopp aufklärt. Die Frau in Weiß und Robert kommen ins Gespräch und sie will Robert ein paar Geschichten erzählen, um ihnen die Zeit zu vertreiben. Es sind aber keine Geschichten die eine Frau einem Kind normalerweise erzählen würde. Es sind Gruselgeschichten. Geschichten wie „Das Gewächshaus“, in der es eine seltene, mörderische Pflanze gibt. „Die neue Gouvernante“, die einen Geist sieht oder „Ein Riss in der Wand“, in der ein böses Etwas oder Jemand lauert. Robert erlebt die Erzählungen als lebendige Bilder vor seinen Augen. Jedes Mal wenn eine Geschichte endet braucht er in wenig Zeit um diese Bilder abzuschütteln. Er fühlt in den Geschichten immer auch noch etwas anderes. Etwas, das da ist, das er aber weder sehen noch ausmachen kann. Es fällt ihm zunehmend schwerer sich wach zu halten. Nur wegen der Warnung seiner Stiefmutter wehrt er sich dagegen einzuschlafen. Die Frau in weiß ist ihm unheimlich. Sie möchte dass er sich ausruht und schläft. Sie weicht seinen Fragen aus und nennt ihm weder ihren Namen, noch die Uhrzeit, nach der er immer wieder fragt. Die junge Frau verhält sich merkwürdig und Robert versucht aus dem Abteil zu entfliehen. Es sind Stunden vergangen seit er wach geworden ist und die Geschichten angefangen haben. Die Frau nähert sich ihm plötzlich und unerwartet und sagt ihm, dass es Zeit für ihn ist und greift nach ihm. In diesem Moment wird Robert plötzlich wach und findet sich in einer Situation wieder, die er erst nach und nach begreift. Ich finde es toll, wie die einzelnen Geschichten in eine große Geschichte eingebunden wurden. Das Geschehen hat mich sehr gefesselt und ich konnte gut mitfiebern und habe mich zwischendurch auch ein wenig gegruselt. Chris Priestley versteht es mit der Spannung in den einzelnen Geschichten zu spielen und beschreibt die Umgebung, die Charaktere und die Emotionen sehr gut.  Wer Lust auf Gruselgeschichten hat, der ist hier genau richtig. Mit 250 Seiten ist das Buch super für kurze Reisen, aber auch für spannende Abende geeignet. Ich bin von dem Buch auf jeden Fall so angetan, dass ich mir auch den ersten und den zweiten Band dieser Reihe besorgen werde. Sehr empfehlenswert! Spannung: 4/5 Grusel: 5/5 Charaktere: 4/5 Story: 5/5 Gesamt: 4,5/5

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  • Ein Trilogie-Abschluss der zu begeistern weiß

    Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels
    Taschi1020

    Taschi1020

    11. August 2014 um 19:08

    Nachdem ich am Samstag Onkel Montagues Schauergeschichten und Schauergeschichten vom schwarzen Schiff gelesen habe, habe ich mich Sonntag den Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels gewidmet. Wie erwartet waren die Geschichten kurzweilig und zum Ende hin offen gehalten, was die Fantasie besonders anregt. Bei einer Geschichte (Schwester Veronica) ist es mir eiskalt den Rücken runter gelaufen. Ansonsten richtet sich das Buch eben an Kinder und kann nicht wirklich gruseln, aber schön die Zeit vertreiben. Auch hier ist der Schreibstil wie gewohnt flüssig und die Kapitel sehr kurz. Einziger Kritikpunkt ist hier die Geschichte, die um die anderen Geschichten rum erzählt wird. Diese hat mich kaum berührt und interessiert, woran es lag, kann ich nicht sagen. Das ist aber wirklich nur ein winziger Punkt, denn das Ende, dass zu dieser Mantelgeschichte gehört hat mich sehr überrascht und wieder mit dem Buch versöhnt. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels auch wieder sehr nett sind, aber nicht ganz an ihre beiden Vorgänger ran kommt. Trotzdem ein Highlight in meinem Regal, das mir viel Freude gemacht hat.

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  • Der Schauer der Erwartung

    Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels
    AntjeHerden

    AntjeHerden

    09. October 2013 um 19:35

    Mir gefiel der Titel des Buches so sehr, dass ich es ganz gespannt öffnete.Es bietet 10 schaurige Geschichten, die in Roberts eigener Geschichte eingebettet sind. Sie werden ihm nämlich von einer geheimnisvollen „weißen Frau“ im Zugabteil erzählt, als dieser vor einem Tunnel zum Stehen kommt.Die Geschichten sind sehr unterschiedlich und vielseitig. Darum wird jeder Leser auch zwei oder drei finden, die ihm tatsächlich einen Schauer über den Rücken jagen werden. Mir erging es so mit den Geschichten „Das Gewächshaus“, „Der flüsternde Junge“ und „Ein Riss in der Wand“.Die einzelnen Geschichten bauen sich sehr langsam und ausführlich beschreibend auf. Weil ich ja weiß, dass eine jede eine Gruselgeschichte ist, erlebte ich dies als schaurig-schöne Gruselvorfreude. Und diese ist – meiner Meinung nach – auch der Kern der Geschichten. Denn der eigentliche Horror, quasi der jeweilige Höhepunkt jeder Geschichte, erhält dann nur noch wenige Sätze. Das mag manchen ein wenig enttäuschen. Darum glaube ich, dass dieses Buch ein wunderbares Vorlesebuch zum gemeinsamen Gruseln ab 10 Jahren ist. Zum Selbstlesen (empfohlen ab 12 Jahren) könnte es einigen Teenies zu wenig „action“ haben, während es anderen und vor allem Erwachsenen, die sich gern an fremde Orte und zu seltsamen Begebenheiten entführen lassen, bestimmt sehr gut gefällt.Etwas irritierend ist es, dass die jeweiligen Protagonisten / Hauptdarsteller echt unsympathisch sind. Vielleicht damit man es nicht so schlimm findet, wenn und wie sie alle zu Tode kommen.

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  • Leserunde zu "Im Herzen die Rache" von Elizabeth Miles

    Im Herzen die Rache
    Daniliesing

    Daniliesing

    In dieser Leserunde erwartet euch eine bitterböse Geschichte in 3 Akten! "Im Herzen die Rache" ist der Auftakt einer mitreißenden Trilogie von Elizabeth Miles. Der Jugendroman sorgt durch seine düstere Atmosphäre dafür, dass man ihn vor nervenkitzelnder Spannung nicht zur Seite legen kann. Lasst euch von diesem aufregenden Thriller gefangen nehmen und macht die Bekanntschaft dreier geheimnisvoller Mädchen - sie sind Rachegöttinnen und entscheiden darüber, wer für seine Taten büßen muss! Mehr zum Inhalt: Es ist Winter in Ascension, einer Kleinstadt in Maine. Die Seen sind zu Eis erstarrt, der makellose Schnee fällt in dicken Flocken vom Himmel. Aber der friedliche Schein trügt – denn in Ascension haben Fehler tödliche Folgen. Drei geheimnisvolle Mädchen sind in die Stadt gekommen, um darüber zu urteilen, wer für seine Taten büßen muss. Und die Wahl ist auf Em und Chase gefallen. Emily ist glücklich. Zach, in den sie seit Monaten verliebt ist, zeigt endlich Zuneigung zu ihr. Doch Em weiß: Wenn sie etwas mit ihm anfängt, gibt es kein Zurück mehr. Denn Zach ist bereits mit Gabby zusammen – Ems bester Freundin. Chase hat nicht nur Probleme zu Hause, auch seine Freunde lassen ihn links liegen. Aber es ist etwas anderes, was ihm den Schlaf raubt. Chase hat etwas unfassbar Grausames getan. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es ans Licht kommen wird. --> Leseprobe zum Buch Ab sofort suchen wir 30 Testleser für diesen fesselnd geschriebenen und fantastisch aufgemachten Roman aus dem Loewe Verlag. Bewerbt euch gleich, wenn ihr ein Exemplar gewinnen und dann zeitnah beim Austausch in der Leserunde mitmachen sowie eine Rezension schreiben möchtet. Für die Chance auf eines der Bücher beantwortet bitte bis spätestens 13. Januar 2013 die folgende Frage: Stellt euch vor, dass ihr eine der Rachegöttinnen seid - welche Arten von Fehlern würdet ihr am ehesten bestrafen? Gibt es Fehler, die nicht entschuldbar sind?

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    • 1020
  • Rezension zu "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels" von Chris Priestley

    Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels
    leselurch

    leselurch

    23. July 2012 um 14:15

    Worum geht's? Die Sommerferien sind vorbei und Robert muss wieder zur Schule gehen. Statt sich darüber zu ärgern, kann er es jedoch kaum abwarten, denn dann ist er endlich seine lästige Stiefmutter los! Als er zusammen mit ihr am Bahnhof auf den Zug wartet, der ihn zur Schule bringen soll, bringt sie Robert mit einem hysterischen Schrei und einer lächerlichen Vorausahnung vor den anderen Wartenden in Verlegenheit. Kein Wunder also, dass Robert unverzüglich in den Waggon springt, als sein Zug einfährt - ohne dabei weiter über die narrenhaften Worte seiner Stiefmutter nachzudenken. Erst als er während der Fahrt einer merkwürdigen Frau begegnet, kommen sie ihm wieder in den Sinn: der Tod, ein Kuss und ein langer, schwarzer Tunnel. Die seltsame schöne Frau möchte sich und Robert die Zeit vertreiben, als die Lok mitten auf der Strecke stehen bleibt, und erzählt ihm einige schaurige Gruselgeschichten - direkt vor dem schwarzen Schlund des Tunnels... . Kaufgrund: Chris Priestleys "Schauergeschichten" gehören zu meinen allerliebsten Büchern, die einen Platz ganz vorne in meinem Bücherregal sicher haben. . Meine Meinung: "Eine Zugfahrt, die ist lustig, eine Zugfahrt, die ist schön"! Nun ja, für Robert, den jungen Protagonisten der Hauptgeschichte, trifft dies nicht ganz zu. Er wird während seiner Zugfahrt mit den unheimlichsten Dingen konfrontiert. Eigentlich ist er ein kluger, vorsichtiger Junge, der nur selten Leuten sein Vertrauen schenkt. Als Pragmatiker braucht er stets auf jede Frage eine realistische Antwort. An Magie, Vorausahnungen und anderen Humbug glaubt er nicht - zumindest nicht, bis er die seltsame, wunderschöne Frau in Weiß trifft, die mit ihren gruseligen Geschichten Zweifel in ihm sät... . Auch im dritten Teil der Schauergeschichten bleibt Chris Priestley seinem Aufbau treu: Er schildert die Geschichte eines Kindes, das durch besondere Umstände einen seltsamen Erwachsenen trifft, der ihm einige Gruselgeschichten erzählt. Diesmal ist es die Geschichte um den jungen Robert, der während einer Zugfahrt mit der Frau in Weiß in ein Gespräch verwickelt wird. Sie berichtet ihm von sonderbaren Pflanzen, von bestialischen Wesen, einem merkwürdigen Jungen, einer Parallelwelt und anderen seltsamen Kuriositäten. Nach jeder Kurzgeschichte gibt es eine kurze Rückmeldung von Robert und der Frau in Weiß, wodurch die Rahmen gebende Haupthandlung weitergeführt wird. . Bereits die erste Kurzgeschichte legt den Gruselmaßstab für die folgenden Erzählungen enorm hoch. Sie ist extrem gruselig, brutal und sogar ein klein wenig verstörend. Diese Horrorgeschichte verwandelt die zu Beginn noch milde, mulmige Atmosphäre sofort in eine eiskalte, die einem einen Schauer über den Rücken jagt. An dieser Stelle möchte ich noch einmal ausdrücklich betonen, dass die Altersempfehlung ab 12 Jahren definitiv nicht zu hoch angesetzt ist. Sanfte Gemüter sollten die "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels" selbst mit 12 Jahren nicht lesen! . Die Auflösung der Geschichte und des Rätsels um die Frau in Weiß hat Chris Priestley großartig gestaltet. Er webt dabei alle scheinbar unwichtigen Erlebnisse und Erinnerungen Roberts ein und zeigt damit, wie wichtig es bei seinen Geschichten ist, auf die unauffälligen Kleinigkeiten zu achten. Obwohl ich von dem Ausgang des Buches begeistert bin, hat mich das Ende der "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels" nicht so sehr überzeugt wie das der zwei Vorgänger. Diesmal fiel der Überraschungseffekt vergleichsweise niedrig aus, denn das Geheimnis der Frau in Weiß war durchaus vorhersehbar. . Als kleinen Leckerbissen für Zwischendurch hat Chris Priestley an einer Stelle ein bekanntes Gesicht in die Handlung mit einfließen lassen: Onkel Montague, den Fans bereits aus dem ersten Band kennen dürften, findet auch in den "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels" Platz für einen kleinen Auftritt. . Obwohl ein Charakter aus einem der Vorgängerbände Erwähnung findet, braucht man weder "Onkel Montagues Schauergeschichten" noch die "Schauergeschichten vom schwarzen Schiff" gelesen haben. Für das Verständnis der gruseligen Kurzgeschichten sind die ersten zwei Bücher nicht von Bedeutung. Neueinsteiger in Priestleys Serie können also auch problemlos mit dem dritten Buch beginnen und erst danach die anderen Schauergeschichten verschlingen. . Die Illustrationen von David Roberts passen mal wieder perfekt zu Priestleys Schauergeschichten. Der Zeichner ist schon seit dem ersten Band der Reihe ein fester Bestandteil der gruseligen Kurzgeschichtensammlung und seither nicht wegzudenken. Ohne ihn und seine unheimlichen Bilder, in denen er Szenen aus den Geschichten auf skurrile Weise darstellt, wären die "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels" nur halb so schaurig! Ich habe mich sogar selbst dabei ertappt, wie ich nach einer Illustration Angst hatte, umzublättern und weiterzulesen... . Cover: Schaurig-schön und wieder einmal perfekt! Erneut ist es der Illustrator David Roberts, der für die Schauergeschichten das Coverbild zeichnete, und damit die Leseatmosphäre grandios einfing. Allein für das Cover hätten die "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels" einen vorderen Platz im Regal verdient. . Fazit: "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels", der mittlerweile dritte Band der Schauergeschichten, ist mal wieder ein toller Schocker für die jungen Gruselfans ab 12 Jahren. Chris Priestley macht seinem Namen weiterhin alle Ehre und schafft es mit neuen unheimlichen Kurzgeschichten seinen Lesern einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen - egal, ob jung oder alt! Für schaurig-schönen Gruselspaß gibt es sehr gute 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels" von Chris Priestley

    Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. July 2012 um 13:27

    Wer englische Grusel-Kurzgeschichten liebt, kommt an den bisher drei verlegten Bändchen von Chris Priesley (Text) und David Roberts (Illustrationen) nicht vorbei: Onkel Montagues Schauergeschichten, Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff und nun "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels". Auch diesmal sind die schaurigen Erzählungen wieder eingebunden in eine Rahmenhandlung mit zunächst noch ungewissem Ausgang. Waren uns die Stories vom Schiff für die angegebene Leserzielgruppe ab 12 Jahren deutlich zu blutrünstig, halte wir die aus dem Tunnel für die gelungensten bisher. Auch sie sind deftig und wer im Zweifel ist, ob dem beschenkte Kind nicht womöglich ein "traumatisierendes Leseerlebnis" beschert wird, sollte zuvor selbst einen Blick hinein werfen (möglicherweise wird man auch selber nicht mehr aufhören können zu lesen?). Rund zweihundertundfünfzig sehr abwechslungsreiche, spannende Seiten mit zahlreichen Federzeichnungen, die den wohligen Schauer noch verstärken. Nette Idee war das kleine "Erinnerdich" an Onkel Montague! Da wir diesmal auch sprachlich nichts auszusetzen habe, vergebe wir mit Freude 5 von 5 Sterne. Schaurig schöne Grüße, Eure Buchpiraten Page und Turner

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  • Rezension zu "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels" von Chris Priestley

    Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels
    Kikki

    Kikki

    11. July 2012 um 13:26

    Robert ist nicht gerade traurig, dass die Ferien zu Ende sind und er das Haus seines Vaters und seiner unsympathischen Stiefmutter hinter sich lassen und wieder ins Internat fahren kann. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass die erste Zugfahrt seines Lebens, die er ganz alleine unternimmt, schnell so unheimlich werden kann. Denn plötzlich bleibt der Zug vor einem dunklen Tunnel stehen. Die anderen Reisenden in seinem Abteil scheinen alle merkwürdig tief zu schlafen. Nur eine Dame in Weiß ist wach. Um sich un Robert die Wartezeit zu verkürzen, fängt sie an zu erzählen. Aber es sind keine Geschichten, die man normalerweise Kindern erzählen würde. Auch der dritte Band von Chris Priestleys' Schauergeschichten hat mich total überzeugt. Diese eher altmodisch gehaltenen Geschichten gruseln einen nicht auf die subtile Weise, sondern spielt eher mit den kindlichen Urängsten. Jede kleine Geschichte birgt ein unerwartetes Ende und es unglaublich toll zu sehen wie alles am Ende zu einem spannenden Ganzen zusammen läuft. Dieses Buch ist eine wirklich tolle Grusellektüre für Klein und Groß im Tim-Burton-Stil, welche ich nur jedem empfehlen kann. 1. Teil: Onkel Montagues Schauergeschichten 2. Teil: Schauergeschichten vom schwarzen Schiff 3. Teil: Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels

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  • Rezension zu "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels" von Chris Priestley

    Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels
    Marakkaram

    Marakkaram

    20. May 2012 um 14:32

    >>Kleine, aber feine Schauergeschichten>> ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Der erste Band "Onkel Montagues Schauergeschichten" war gut, aber mit "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels" legt der Autor noch mal ordentlich ne Schüppe drauf. Beim Lesen fühlte ich mich an die gesammelten Gruselgeschichten aus den 70igern von Lothar Sauer (Die Geisterkogge, Der Todesbote etc.) erinnert. Chris Priestley macht in genau dieser Tradition weiter und steht ihr mit diesem Band in nichts nach. Wie lange habe ich darauf gewartet. Natürlich darf man nicht vergessen, dass es sich um ein Kinderbuch handelt, aber auch ich hatte an dem meist schleichendem Grusel meinen Spass! Abgerundet wird das Ganze mit z.T. sehr einfachen, aber genauso dusteren schwarz/weiss Zeichnungen, die jeder Geschichte noch das I-Tüpfelchen aufsetzen. Was hat es z.B. mit dem >Riss in der Wand> auf sich, der sich partout nicht zuspachteln lässt oder mit >Den kleinen Menschen>, mit denen die verhasste Stiefschwester angeblich spricht und ist wirklich "Der flüsternde Junge" für die Morde auf dem Dorf verantwortlich???

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  • Rezension zu "Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels" von Chris Priestley

    Schauergeschichten aus dem Schlund des Tunnels
    Zenobi

    Zenobi

    08. May 2012 um 19:17

    Fantastisch!! Ich liebe die in unglaublich fesselnder Sprache geschriebenen kleinen Gruselgeschichten des englischen Autoren! Er hat wirklich einen grandiosen Schreibstil und kein Wort ist zu viel. Ich lese seine Geschichten in einem Ratsch durch, da ich sie zwischendurch einfach gar nicht weg legen kann! Dieser Band ist der dritte Teil dieser schaurig schönen Geschichten und ich hoffe inständig das es nicht der Letzte sein wird!!! Achtung - diese Geschichten machen süchtig! ;)

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