Team Key

von Chris River 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Team Key
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Diese Buch hat so viel Action und Emition. Ich liebe es

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Inhaltsangabe zu "Team Key"

»Leute, die einen Anzug tragen, wollen nicht nur dein Geld – sie wollen auch gleich noch deine Seele und dein Leben.«

Eine Leiche, ein Serienkiller und ein Team …

Die Tochter eines Softwareentwicklers wird tot auf dem Gelände des Glastonbury Festivals aufgefunden. Mit ihr einige Diamanten und die Mitbringsel eines Serienkillers, der vor über 5 Jahren das letzte Mal gemordet hat.

Für die Londoner Polizei ein Worst-Case-Szenario …

Für Jacky Fisher und ihr Untergrundteam eine persönliche Angelegenheit …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946446668
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:412 Seiten
Verlag:SadWolf Verlag
Erscheinungsdatum:20.03.2018

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    OffenSchreibenvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Diese Buch hat so viel Action und Emition. Ich liebe es
    Klingenmörder in London

    Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht vieler Charaktere geschildert. Man bekommt dadurch wundervolle Einblicke in die Charaktere, ohne, dass es langweilig wird. Das Ganze ist so gut umgesetzt, dass man zeitweise schon am ersten Satz erkennt „Ah, das ist ein Mick-Kapitel“. Denn Wortwahl und Ausdruck ändern sich mit den erzählenden Charakteren.

    Der Schreibstil ist flüssig, nicht ausufernd und alles in allem spannend. Hier wird sich aus Details gestützt, die wichtig sind, ohne weit auszuholen. Mit wenigen Worten wird genug gesagt, um dem Geschehen zu folgen und Spannung aufzubauen. Als Schreiberling konnte ich in diesem Buch definitiv die eine oder andere Sache für mich mitnehmen. Der Schreibstil fesselt vom ersten Moment an. Ich begann das Buch in der Badewanne zu lesen und musste mehrfach warmes Wasser nachfüllen und war am nächsten Morgen doch etwas müde auf der Arbeit. Ganz einfach, weil ich immer wissen wollte, wie es weiter geht.

    Die Kapitel an sich sind noch einmal in unterschiedliche Stränge unterteilt, mit denen meist auch der Erzähler wechselt, aber wenigstens Zeit und/oder Ort. Insgesamt war die Struktur des Buches super. Kurze Passagen, die es einem ermöglichen, das Buch zu unterbrechen, um vielleicht kurz über den Klingenmörder, die Diamant, Camelot oder oder oder nachzudenken. Kleine Atempausen, die geholfen haben, sich selbst eine Theorie zurechtzulegen, was jetzt eigentlich genau vonstattengeht.

    Und es geht viel vonstatten. Das kann ich euch sagen. Was anfänglich beginnt, wie ein gewöhnlicher Thriller/Krimi, wächst und wächst und wächst. Da sind diese Diamanten und die Mission, von der man nicht mehr weiß, als das sie existiert und wofür sind diese Diamanten? Dann taucht auch noch diese Software mit Namen Camelot auf, die eine riesige Rolle spielt. Und plötzlich sind schon wieder zwei Leute tot. Und inmitten von Blut, CD´s, Funkelsteinen und Spielwürfeln explodiert dann auch noch ein Kondomautomat. Und wer hat eigentlich die beiden Jungs entführt? Und wieso ist Henry jetzt verschwunden? Es passiert viel. Sehr viel. Zu jeder Zeit hat man als Leser entweder Action, die einen an den Rand des Stuhls treibt oder einen emotionalen Konflikt, der einem keine Ruhe lässt. Die Autorin versteht sich darauf, dass es nie langweilig wird. In irgendeiner Weise passiert immer etwas, von dem man will, das es aufgelöst wird. Und über allem stehen die Morde.

    Das Ganze spielt in dem heutigen London und wird aus der Sicht von einigen Ortsansässigen geschildert. Was dazu führt, dass die Beschreibungen eher kurz ausfallen, weil die Charaktere es schon öfter gesehen haben. Das gibt dem Leser das Gefühl mit einem guten Freund in dem Stammpub zu sitzen. Es ist nicht so geschrieben, als würde man davon ausgehen, dass der Leser noch nie in London war. Es ist ein wenig, wie hinter die Kulissen gucken.

    Die Charaktere sind rund und einfach wundervoll ausgearbeitet. Sie haben ihre eigene Persönlichkeit und sie sind aufgrund dieser gute Freunde oder eben nicht. Sie agieren vollkommen natürlich. Vor allem Mick ist mir ans Herz gewachsen. Er hat seine Fehler und ist auf seine Weise ganz fantastisch. Wie er sich in den Fall festgebissen hat und seine Familie schützen will, das wärmt einfach mein Herz. Auch, dass er seinen Sturkopf hat wird super umgesetzt. Und so ergeht es dem Leser mit allen Charakteren. Sie sind individuell, anders und haben jeder ihre Sorgen und Nöte, die meist abseits vom Mainstream liegen. Die Autorin scheut sich nicht davor Probleme anzusprechen, die sonst nicht so präsent sind. Und ich liebe das. Auch, wie sie es immer wieder schafft die Dialoge hinzubekommen.

    „Er will mich aus dem Weg räumen, weil er mich damals nicht gekriegt hat. Wenn ich euer Köder bin, könnt ihr ihn vielleicht auf frischer Tat schnappen.“ –Seite 82

    Jacky rollte dezent mit den Augen. Manchmal waren die Chaoten schlimmer, als ein Kindergarten. -Seite 102

    Und damit hat Jacky auch vollkommen recht. Denn neben allem ist Team Key eins: Eine Ansammlung an Chaoten. Vollkommen egal, was sie dazu macht. Jeder hat seine Aufgabe und seinen Reibunspunkt. So passiert es auch, dass es Streitigkeiten innerhalb des Teams gibt und Jacky sich manchmal mehr als eine Art Mutter sieht, die auf ihr Team aufpasst. Was sie unglaublich sympathisch macht.

    Diese Geschichte ist einfach ein tolles Gesamtwerk. Schlicht, aber auch reich. Sie verzichtet auf zu viel Drumherum und schafft dadurch einen breiten Raum. Sie ist schnell, angefüllt von Action und so viel Hintergrund, dass ich mehr will und mich auf die nächsten Teile freue. Ich muss einfach wissen, was da noch auf mich zukommt.

    Einziges Manko, das ich entdecken konnte waren die vielen kleinen Fehler. Immer wieder sind Vertipper oder Setzfehler in der 1. Auflage geblieben. Dazu hat sich die Autorin bereits auf Twitter geäußert und es wird an einer 2. Auflage gearbeitet. Trotzdem kann ich leider nur bewerten, was vor mir liegt.

    Fazit:

    Ich hatte eine Zeit, in der ich Thriller und auch Krimis geliebt habe und so unglaubliche viele davon las, dass es eigentlich schon gar nicht mehr wahr sein Dürfte. Irgendwann hatte ich einfach das Gefühl immer wieder dasselbe Buch zu lesen. Alles lief nach demselben Schema ab und es gab nichts überraschendes mehr in dem Genre.

    Team Key ist da ganz anders. Dieses Buch hat meine Liebe zu dem Genre neu entflammt und ich werde definitiv am Ball bleiben. Immerhin muss ich doch aufpassen, wie es mit Mick weitergeht. 

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