Chris Svartbeck Falkenkrieger

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Inhaltsangabe zu „Falkenkrieger“ von Chris Svartbeck

Ihre königliche Schwiegermutter hält sie für einen halbwilden Bergtrampel. Ihr königlicher Schwiegervater nimmt sie kaum zur Kenntnis. Und was ihren Gatten Tolioro angeht, wäre Sirit heilfroh, würde er dem Beispiel seines Vaters folgen. Zu allem Überfluss scheint sie unfähig zu sein, dem Land den heißersehnten Thronfolger zu schenken. Alles, was Sirit gebärt, sind Töchter. Unerwünschte Töchter. Ioro, der einzige in der königlichen Familie, der ein gutes Wort für sie erübrigt hat, ist weit weg und führt das Heer Karapaks gegen die Wüstenstämme. Wie kann eine kleine, schwache Frau, die noch dazu im Harem eingesperrt ist, in dieser Lage einen Krieg verhindern – oder entfachen?

Eine Saga, die bis dato spannend, wendungs- und temporeich ist und mich auf eine Gefühlsachterbahnfahrt mitnimmt – ich bin begeistert.

— Julia_Kathrin_Matos

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  • Temporeiche, spannende und emotionale Weiterentwicklung

    Falkenkrieger

    Julia_Kathrin_Matos

    24. September 2017 um 18:21

    Wir begleiten im Band 2 die jungen Erwachsenenjahre von Jokon, Ioro und Tolioro. Der Schwerpunkt liegt diesmal mehr auf den Geschehnissen rund um den Thron und weniger auf den Zauberern, obwohl diese natürlich im Hintergrund weiterhin eine gewichtige Rolle spielen. Mit Sirit kommt eine weitere bedeutende Erzählperspektive hinzu. Es geht erneut unmoralisch zu. Wir erhalten kurze Inneneinblicke in noch mehr Personen. Auch sind die Perspektivwechsel noch enger getaktet als bei Band 1.Erzählweise: Ein häufiger Kritikpunkt von mir bei anderen Fantasyromanen sind Längen aufgrund von Beschreibungen wiederkehrender oder unwichtiger Geschehnisse oder aufgrund ausschweifender Beschreibungen von Städten, Landschaften usw. - fand ich selbst bei Bestsellern wie Herr der Ringe, Pentamuria oder Der Ewige Krieg zu viel. Bei der Spiegelmagie-Saga sind solche Elemente angenehm kurz. Da wird auch mal ein Schnitt gemacht, wenn man sich den Fortgang denken kann. Alle Beschreibungen sind für mich völlig ausreichend, um einen brauchbaren Eindruck für’s Kopfkino zu vermitteln, aber eben ohne den Spannungsbogen zu stören.Positiv aufgefallen sind mir auch die Zeitangaben, die gut in die Szenerie passen und gleichzeitig keinen Zweifel an ihrer Bedeutung lassen. Durch Hinweise auf die Dauer einer Wanderschaft lassen sich auch Entfernungen besser einschätzen und man erhält hierdurch eine komplexere Vorstellung. Und es gibt im Anhang eine Landkarte.Figuren: Bei Jokon, Ioro und Sirit, die aufgrund ihrer Erfahrungen spannende Personlichkeitsentwicklungen durchmachen und die Leserschaft an ihren Gefühlen teilhaben lassen, hätte ich manchmal gern noch länger verweilt, um mich mehr in die Szenerie hineinfallen zu lassen und mehr Nähe aufzubauen. Auf der anderen Seite bin ich aber auch froh, dass sich auf Highlights im Leben beschränkt und ein hohes Erzähltempo gehalten wird, welches nie Langeweile aufkommen lässt.Die Szenen, in denen Tolioro im Mittelpunkt stand, waren inhaltlich bedeutsam, hier war ich aber meist dankbar um kurze Abschnitte, weil diese regelmäßig von körperlichen und seelischen Grausamkeiten geprägt waren, wo ich schon mal schlucken musste. So zeigt sich Tolioro nur an persönlicher Bereicherung, Mord, der Zeugung eines männlichen Erben und seines - vorrangig sexuell ausgelebten - Sadismus interessiert.Sirit verkörpert eine intelligente, selbständig denkende Frau mit vielfältigen kulturellen Hintergründen, deren Vorgehen ich nicht immer nachvollziehen konnte, aber deren Erlebnisse (insbesondere in der zweiten Hälfte) ich definitiv faszinierend fand. Eine glaubwürdige starke weibliche Figur, die Sympathie- und Identifikationspotenzial bietet, sehr schön. Auch hat Chris Svartbeck hier erneut gute Grundsteine für Überraschungen und eine interessante Weiterentwicklung gelegt.Fantasiewelt: Band 1 legte den Schwerpunkt auf das intensive Kennenlernen des Königreiches Karapak. Es hat mir gefallen, im Band 2 tiefere einprägsame Einblicke in kulturelle Besonderheiten und Wertvorstellungen des Königreiches Tolor und des Volkes Kirsitan in den Drachenbergen sowie erste Eindrücke zum Wüstenvolk zu erhalten. Erfreut und erleichtert habe ich dabei festgestellt, dass das im Band 1 zum Ausdruck gekommene niedere Ansehen von Frauen und Töchtern nicht für die ganze Fantasiewelt gilt. Insgesamt erhält die Leserschaft ganz nebenbei vielfältige Eindrücke von der Lebenswirklichkeit der ganzen Gesellschaft, von allen Schichten und allen Völkern - auch das gelingt in vergleichbaren Werken, wo der Fokus zu eng auf Schlüsselfiguren liegt, häufig nicht.

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