Chris Tvedt

 4 Sterne bei 47 Bewertungen
Autor von Zu Staub sollst du zerfallen, Niedertracht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Chris Tvedt

Chris Tvedt wurde 1954 in Bergen geboren. Neben dem Jurastudium absolvierte er u.a. auch ein Studium der Literaturwissenschaft. Von 1998 bis 2007 praktizierte er als Rechtsanwalt. Seitdem widmet er sich nur noch seinen Romanen und lebt mit Frau und zwei Kindern in Bergen. 2011 erhielt Chris Tvedt für seinen Roman "Niedertracht" den renommierten norwegischen Riverton Preis, der jährlich für den besten norwegischen Spannungsroman vergeben wird. Damit reiht er sich in die Reihe illustrer Preisträger wie z.B. Jo Nesbø ein.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Chris Tvedt

Cover des Buches Auf eigene Gefahr (ISBN: 9783426500767)

Auf eigene Gefahr

 (9)
Erschienen am 01.09.2010
Cover des Buches Zu Staub sollst du zerfallen (ISBN: 9783426515389)

Zu Staub sollst du zerfallen

 (10)
Erschienen am 14.01.2015
Cover des Buches Frei von Schuld (ISBN: 9783426407110)

Frei von Schuld

 (9)
Erschienen am 15.05.2010
Cover des Buches Niedertracht (ISBN: 9783426409985)

Niedertracht

 (9)
Erschienen am 30.05.2011
Cover des Buches Tote Freunde (ISBN: 9783426504765)

Tote Freunde

 (6)
Erschienen am 13.12.2010
Cover des Buches Der vierte Kreis der Hölle (ISBN: 9783426518755)

Der vierte Kreis der Hölle

 (4)
Erschienen am 04.10.2016

Neue Rezensionen zu Chris Tvedt

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Rezension zu "Zu Staub sollst du zerfallen" von Chris Tvedt

Ein interessanter Auftakt, der meine Neugier auf die Fortsetzung weckt
HibiscusFlowervor 8 Monaten

Klappentext des Verlages:


Als Kommissar Edvard Matre gerade drei Mordfälle an Frauen aufklären will, wirft ihn eine unerwartete Nachricht völlig aus der Bahn: Edvard erfährt, dass seine vor Jahren tödlich verunglückten Eltern gar nicht seine leiblichen Eltern waren. Die Gebeine seiner wahren Mutter hat man durch Zufall in einem namenlosen Massengrab neben einer Klinik in Oslo gefunden. Offenbar hat man dort die Leichen verstorbener Patienten beiseitegeschafft. Aber wieso gehörte Edvards Mutter zu ihnen?


• ♦ Es handelt sich hierbei um Band 1 der Reihe "Edvard Matre" ♦ •


"Ein neuer Fall. Endlich Schluss mit der Sklaverei vor dem Bildschirm. Schluss mit einer Ermittlung, die nicht von Fleck kam, einem Fall, der vollkommen festgefahren war." (S. 26 - Edvard)


Als sich Edvard Matre und sein Team von Oslo nach Bergen begeben, um dort die Kollegen bei zwei Fällen zu unterstützen, die Ähnlichkeiten aufweisen und auf einen Serienmörder hindeuten, sind die hochmotiviert und in der Hoffnung, diesem schnell auf die Schliche zu kommen.


Jedoch müssen sie schon bald feststellen, dass die Gemeinsamkeiten eher dürftig sind, sich zunächst keine Verbindung zwischen den Opfern herstellen lässt, sich die Suche nach dem Täter, trotz mehr als einem Verdächtigen, im Kreis dreht und schon bald ein drittes Opfer hinzukommt.


Zeitgleich wird Edvard von einem alten Freund aufgesucht, der sich als Rechtsmediziner mit der Identifizierung alter Knochen aus einem Massengrab beschäftigt und durch DNA-Tests eine Verbindung zu Edvard herstellen konnte. Er lässt Edvard wissen, dass seine leibliche Mutter unter den Toten war und bringt somit dessen geglaubtes Familienbild ins Wanken.


"Sie waren die Familie Matre...Eine ganz normale, norwegische Familie, mit demselben Hintergrund, einer gemeinsamen Geschichte...Das Alles stimmte plötzlich nicht mehr. Edvard wusste plötzlich nicht mehr, wer er war." (S. 100)


Der Autor beschäftigt seine LeserInnen mit brutalen Morden und den damit verbundenen Ermittlungsarbeiten sowie Edvards aus den Fugen geratenen Familienbild und seinen Bemühungen, den Geheimnissen der Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Dabei wirft er einen intensiven Blick auf die Opfer, den Täter, die Verbliebenen und die Ermittler, lässt an ihren Gedanken teilhaben, wirft dabei Fragen auf, bei denen sich die Suche nach den Antworten etwas Tempo in das Geschehen bringt, auch wenn man so manches Mal wie Edvard das Gefühl hat, auf der Stelle zu treten.


Ein interessanter Auftakt, der meine Neugier auf die Fortsetzung weckt, da ich darauf hoffe, dass neben einem neuen Fall das eine oder andere Detail dort nochmals aufgegriffen und zum Ende gebracht wird.

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Rezension zu "Niedertracht" von Chris Tvedt

Faszinierend
eskimo81vor 2 Jahren

Mikael Brenne wird im Gerichtssaal verhaftet, Begründung: Er habe einen Zeugen im aktuellen Verfahren ausschalten lassen. Unmöglich, Brenne hat so etwas doch nicht nötig. Aber die Beweislast wird immer erdrückender.

Ich liebe den Schreibstil von Chris Tvedt. Es ist von der ersten Seite her spannend und fesselnd, dass man gleich süchtig wird, nichts anderes mehr kann als lesen und einfach fasziniert durch die Geschichte fliegt. Auch dieses mal ist es sehr knapp an der Grenze zu "normal". Ich finde halt, so viel Skrupellosigkeit ist nicht realistisch, aber der enorm hohe Spannungsbogen macht alles wett. Es ist einfach eine Kunst.

Fazit: Christ Tvedt ist einfach grandios. Sein Schreibstil, seine Spannung ist eine Kunst und ein Muss für Krimiliebhaber, die nicht gerne durchatmen möchten. 

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Rezension zu "Frei von Schuld" von Chris Tvedt

Aus dem Dunkeln ins Licht
eskimo81vor 2 Jahren

Was muss passieren, damit ein Strafverteidiger seine ethischen Prinzipien über Bord wirft? Mikael Brenne wird sich diese Frage stellen jedoch viel zu spät. Als er endlich merkt, wie weit er gehen muss ist er schon zu sehr in die Machenschaften seines ausländischen Mandanten verstrickt. Gesetzesübertretungen werden notwendig, damit er leben kann. Aber eines Nachts überschreitet Brenne eine Grenze im alkoholrausch, die sein Kopf kosten könnte...

Chris Tvedt ist wirklich Garant für Suchtfaktor. Obwohl ich mich bei jedem Buch frage, ob er ethisch und moralisch mit beiden Beinen im Leben steht (er hat selber Jura studiert). Mikael Brenne ist ein Strafverteidiger, der aus meiner Sicht keine Ehre hat. Genau das ist ein Punkt, wo mich immer wieder stört. Seine Ermittler sind Menschen, ja, aber zu sehr korrupt und skrupellos. Trotz allem ist der Spannungsfaktor so hoch, dass man gar nicht mehr aufhören kann. Man muss lesen, lesen, lesen bis man am Schluss endlich weiss, wie es ausgeht.

Fazit: Suchtfaktor pur. Einfach fesselnd, spannend und packend. Jedoch habe ich etwas mühe mit solch skrupellosen "Ermittlern" - aber das ist sicherlich Geschmackssache. Für mich ein genialer Thriller weil er mich zu keinem Moment los gelassen hat. Dann wird der kleine Kritikpunkt auf einmal zur Nebensache. 

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