Chris Van Allsburg

 4.6 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Der Polarexpress, Der Hexenbesen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Chris Van Allsburg

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Der Polarexpress

Der Polarexpress

 (5)
Erschienen am 01.09.2001
Die Geheimnisse von Harris Burdick

Die Geheimnisse von Harris Burdick

 (1)
Erschienen am 01.11.2012
Die süßeste Feige

Die süßeste Feige

 (1)
Erschienen am 01.03.1999
Probuditi!

Probuditi!

 (1)
Erschienen am 04.10.2007
Two Bad Ants

Two Bad Ants

 (1)
Erschienen am 24.10.1988
Das Wrack der Zephyr

Das Wrack der Zephyr

 (1)
Erschienen am 01.06.1992
The Chronicles of Harris Burdick

The Chronicles of Harris Burdick

 (1)
Erschienen am 25.10.2011

Neue Rezensionen zu Chris Van Allsburg

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Rezension zu "Die Geheimnisse von Harris Burdick" von Chris Van Allsburg

Rezension zu "Die Geheimnisse von Harris Burdick" von Chris van Allsburg
Clarivor 6 Jahren

Surreales in geheimnisvollen Bildergeschichten....

Mit diesen Bildern hat es seine geheime Bewandtnis. Sie wurden eines Tages dem amerikanischen Verleger Peter Wenders von einem Mann überreicht, der sich Harris Burdick nannte. Er versprach, ihm zu jeder Zeichnung eine Geschichte einzureichen. Doch Burdick tauchte nie wieder auf. So blieben die Zeichnungen liegen, und zuweilen schrieben Kinder ausgedachte Geschichten dazu.

Chris Van Allsburg sah die Zeichnungen und war so fasziniert, dass er sie zur Veröffentlichung an sich nahm. Der besondere Reiz der Darstellungen liegt in den Titeln, mit denen Burdick jede Zeichnung versehen hatte. Allsburg fühlte sich unwillkürlich animiert, sich die passenden Geschichten zu den Bildüberschriften auszudenken. Das geht am Ende jedem Betrachter und auch mir so.

Die Zeichnungen sind von einer merkwürdigen Magie. Sie sind grau in grau gehalten. Teilweise wirken sie surreal und teilweise gruselig, insgesamt aber entseelt. Man kann sich keine Stimme, keinen Atem und keinen Laut zu den Bildern vorstellen.

Da liegt ein Junge im Schlaf. Die Überschrift zu dieser Zeichnung lautet“ Archie Smith im Schlaf“ und darunter „eine flüsternde Stimme fragte: ist er das?“

Nun mag man sich die wunderlichsten Geschichten dazu ausdenken.

In einem Raum fliegen hunderte von Vögeln herum und der Text lautet: „Alles begann, als jemand vergass, das Fenster zu schließen.“

Ein weiteres Bild zeigt eine Nonne, die auf einem Stuhl durch die Kirche fliegt.

Ein schlafendes Mädchen wird gezeigt. Auf ihrem Am liegt ein Buch mit Kräutern darüber verstreut. „Er hatte sie vor diesem Buch gewarnt. Nun war es zu spät.“

Chris Van Allsburg gilt das Verdienst, die geheimnisvollen Zeichnungen der deutschen Leserschaft 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung in Amerika vorzustellen. Harris Burdick aber blieb verschollen.

Ein seltenes Kleinod hat der Carlsen Verlag damit unter die bibliophilen Leseratten gebracht!

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Nicole_Rensmanns avatar

Rezension zu "The Chronicles of Harris Burdick" von Chris Van Allsburg

Rezension zu "The Chronicles of Harris Burdick" von Chris Van Allsburg
Nicole_Rensmannvor 7 Jahren

Als begeisterte Leserin von Stephen King und Chris van Allsburgs Werken liegt es auf der Hand, dass ich mir »The Mysteries of Harris Burdick« zulegen musste. Aber was hat es auf sich, mit diesem Buch? Welche Verbindung besteht zwischen diesen beiden Autoren und Harris Burdick?

Nun, Chris van Allsburg erzählt in seinem Vorwort, dass er die Bilder, die dieses Buch präsentiert, bei einem Mann namens Peter Wenders sah. Vor seinem Ruhestand arbeitete Mr. Wenders bei einem Kinderbuchverlag. Chris van Allsburg fragte, was es mit den Bildern auf sich hätte und von wem sie stammten. Und Mr. Wenders erzählte, dass vor über dreißig Jahren ein Mann zu ihm kam, der ihm diese Bilder zeigte. Dieser Mann hieß Harris Burdick. Mr. Wenders war begeistert von den Bildern und fragte ihn, ob es Geschichten zu den Bildern gäbe und Mr. Burdick bejahte, er wollte die Geschichten am nächsten Tag vorbeibringen. Doch Mr. Burdick kam nicht – nicht am nächsten und auch nicht am übernächsten Tag. Mr. Burdick blieb verschollen und Mr. Wenders hatte nun 14 Bilder, die er nicht verwenden konnte. Chris van Allsburg bot sich darum an, diese Bilder noch einmal in seiner Art zu zeichnen. Geschichten aber schrieb auch er nicht dazu. In »The Mysteries of Harris Burdick« befinden sich somit 14 mysteriöse, teils bedrohliche und kuriose Bilder, nur mit einer Überschrift und einem einzigen Satz versehen, die jeden Autor dazu animieren, ja aufrufen, eigene Geschichten zu schreiben.

Stephen King erhielt diesen Band von seinem Freund, dem Filmproduzenten Richard Rubinstein geschenkt. Seine Frau Tabitha King war es dann, die vorschlug jeder aus der Familie solle zu einem Bild seiner Wahl eine Geschichte schreiben. Stephen King nahm sich das Bild »The House on the Maple Street« vor und schrieb dazu die gleichnamige Story, die in seinem Kurzgeschichtenband »Nigthmares & Dreamscapes« erschien. Und da er jeder Geschichte ein Vorwort verpasste, erzählte er von »The Mysteries of Harris Burdick« und wie es somit zu seiner Geschichte kam, die er mit freundlicher Genehmigung von Chris van Allsburg veröffentlichte.

So fließen die Dinge zusammen, so entstehen Mysterien … und Geschichten.

Sollte ich jemals keine Ideen mehr haben oder noch einmal einen Schreibkurs leiten, weiß ich, welches Buch ich mir unter das Kopfkissen oder den Arm klemmen werde.

14 Storys plus eine könnte ich schreiben, denn was passierte mit Harris Burdick, nachdem er seine Bilder bei Peter Wenders gelassen hatte? Er verschwand auf mysteriöse Weise … vielleicht in einem seiner Bilder? Wer weiß …

http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=2403 (von 2008)

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Nicole_Rensmanns avatar

Rezension zu "Die süßeste Feige" von Chris Van Allsburg

Rezension zu "Die süßeste Feige" von Chris Van Allsburg
Nicole_Rensmannvor 9 Jahren

Eine bissige Geschichte über Bibot, einen Zahnarzt, der gern schnelles Geld verdient, von Reichtum träumt, dabei Hund und Mitmenschen tritt und die Magie der »Süßesten Feige« zuerst missversteht, dann benutzt und später auf dumme Art und Weise dieser verfällt.

Herrlich illustriert vom Autor selbst, der hier wieder einmal auf humorvolle und tiefsinnige Weise den Zeigefinger erhebt. Aber genau diese kleine Mahnung ist es, die seine Bücher – für Groß und Klein – ausmacht!

Mehr zu Chris van Allsburg
http://www.blog.nicole-rensmann.de/?cat=30

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