Chris Weigel

 3.9 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf von Chris Weigel

Chris Weigel weiß nur zu genau, wie wichtig Geschichten sind. In Jena studierte er Germanistik, Kunstgeschichte und Filmwissenschaft und spielte Quidditch. Heute arbeitet er bei Elbenwald und veröffentlicht seine siebenbändige Schattenspiegel-Reihe um seine Hauptfigur Rose Falinn, die er über neun Jahre plante.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Chris Weigel

Cover des Buches Schattenspiegel (ISBN: 9783750402645)

Schattenspiegel

 (7)
Erschienen am 31.10.2019
Cover des Buches Schattenspiegel (ISBN: 9783750402546)

Schattenspiegel

 (0)
Erschienen am 31.10.2019

Neue Rezensionen zu Chris Weigel

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Rezension zu "Schattenspiegel" von Chris Weigel

Vielversprechend, aber nichts für mich
ViktoriaScarlettvor 2 Monaten

Was vielversprechend begann, war dann leider doch nichts für mich. Warum mir das Buch nicht gefallen hat, erfährst du spoilerfrei unten im Text.


Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ist für mich ein wahrer Eye-Catcher. Die drei Motive sind in stimmiger Manier mit der Farbgestaltung verwoben. Die Ratte und das Mädchen stechen gemeinsam mit dem Kettenanhänger hervor. Es hatte eine magische Wirkung auf mich. 


Meine Meinung zum Inhalt:
Nach dem Lesen des Klappentextes war ich sofort auf die Geschichte neugierig. Das Buch begann vielsprechend, denn das erste Kapitel barg schon ein gewisses Maß an Spannung. Doch schnell kam es anders. Ich kämpfte mit dem ungelenken Schreibstil und kam immer wieder ins Stocken. So manches Stilmittel erschwerte meinen Lesefluss. Plötzliche Sprünge zu anderen Szenen (z.B. bei Seite 62 auf 63) machten es mir ebenso schwer. 


Zudem war mir das Geschehen zu langatmig erzählt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl zu lesen und doch nicht voranzukommen. Zu Rose konnte ich keine Bindung aufbauen, weil sie so emotionskalt wirkt. Was die Schule angeht hat sie immer Angst. Doch alles andere nimmt sie ohne Reaktion hin. Nicht einmal als Marcus ihr einiges offenbart zeigt sie Gefühle. Das Ganze begann mich mehr und mehr zu nerven. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus, bei knapp 100 Seiten brach ich das Lesen ab, weil ich mich durch jede Seite kämpfen musste.


Dabei hätten die Geschichte, die Grundidee und die Erzählweise des Autors so viel Potenzial. Mir gefielen die Dinge, die Rose erfuhr, weil sie von coolen Hintergrundelementen kündeten. Marcus wäre ein Protagonist, mit dem ich mich anfreunden könnte. Ich konnte spüren, dass der Autor begeistert an seiner Welt gearbeitet hat und viel Herzblut hineinsteckte. 


Mein Fazit:
Dieses Buch hat mich leider sehr enttäuscht, weil ich mit mehr Spannung und weniger Langatmigkeit gerechnet hatte. Die Grundidee der Geschichte und die Erzählweise des Autors hätten viel Potenzial, doch leider ist der Stil noch sehr ungelenk und langatmig. Ich hatte sehr damit und dem kaum Vorschreiten des Geschehens zu kämpfen. Schlussendlich musste ich das Buch nach knapp 100 Seiten frustriert abbrechen. Das Cover ist ein wahrer und richtig cooler Eye-Catcher.


Da 2,5 Sterne nicht möglich sind, vergebe ich 3 von 5 Sternen!


Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Rezension zu "Schattenspiegel" von Chris Weigel

Cooles Fantasyabenteuer
Da_Ja_Navor 3 Monaten

Worum geht´s?

Die 12-jährige Rose lebt mit ihrem Vater, einem wenig erfolgreichem Autor, im kleinen, spießigen Hallowing. Sie hat es nicht leicht, denn mit ihren roten Haaren, ihrer Vorliebe für Bücher und Horrorfilmen und ihrem untypischen Familienbild, ist sie nicht wie die anderen und wird ausgegrenzt. Als plötzlich Marcus in ihre Klasse kommt, steht alles Kopf, vor ihr eröffnet sich eine Welt voller Magie, aber auch voller Gefahren und Schrecken. Ihr Vater ist spurlos verschwunden und auch sie wird gejagt, wird sie sich und ihren Vater retten können?

Setting und Geschichte

Ich habe mich sofort in die Atmosphäre dieser Geschichte verliebt. Chris Weigel versteht es eine Welt lebendig werden zu lassen, sei es die spießige Kleinstadt, der versteckte magische Unterschlupf in Irland oder der verschrobene osteuropäische Zirkus – mit seinen detailreichen und authentischen Beschreibungen katapultiert er uns mittenhinein. Das liegt nicht nur daran, dass die Beschreibung der Landschaften so ausführlich ist, auch die Charaktere sind egal, in welchem Setting einfach authentisch. Da wir uns mit den Protagonisten auf eine kleine Weltreise begeben, gehört da einiges an Recherche der Bräuche und besonderen Merkmale von bestimmten Bevölkerungsgruppen dazu. Aber als wäre dies nicht genug, fließen natürlich noch unzählige magische Elemente mit in die Geschichte ein. Ein Feuerwerk an Ideen und diese sind alle wunderbar aufeinander abgestimmt.

Der Handlungsverlauf wechselt immer wieder zwischen Spannenden Höhepunkten, zu ruhigeren Passagen. Die Reisenden unternehmen auf der Suche nach ihren Eltern eine Reise um die Welt, bei der sie immer wieder Zwischenstopps einlegen und dort auch kleine Teilabenteuer, erleben, die in sich abgeschlossen sind. Manchmal wirkt es, als hätte der Autor viele eigenständige Ideen gehabt, die er alle versucht hat in die Geschichte einzubinden. Ein roter Faden zieht sich trotzdem durch die Handlung, an manchen Stellen hätte die Verbindung oder der Übergang jedoch besser klappen können.

Charaktere

Nicht nur die Hauptakteure der Geschichte sind liebevoll ausgearbeitet, wir treffen immer wieder neue, spannende Nebencharaktere. Einige werden zu Freunden, andere sind Widersacher.

Die Gestaltung der Charaktere ist genauso ideenreich, wie die Welt, in der sie leben. Auf unserer Reise begleitet uns z.B eine Horrorpuppenspielerin. Sie ist von Kopf bis Fuß Mausgrau und hat immer ihre 3 Puppen dabei, die sie mit Magie befehligen kann. Aber auch aus dem Genre bekannte Kreaturen treffen wir, Drachen, geflügelte Pferde, Werwölfe, Vampire…

Sehr interessant finde ich den Ansatz, dass unsere Protagonistin Rose, nicht wie vielleicht vermutet „die Auserwählte“ ist und Fähigkeiten hat, mit denen sie die Welt vor dem bösen retten muss. Eigentlich ist sie nur Rose und irgendwie in den Schlamassel hineingeraten.

Schreibstil

Ich hatte wirklich unfassbar viel Spaß beim Lesen. Besonders prägnant am Stil ist der herrliche Humor, den der Autor hier einfließen lässt. Seien es komische Begebenheiten oder die Gedanken der Akteure, ich habe so oft vor mich hin schmunzeln müssen. Als kleiner Fantasynerd sind mir auch zahlreiche Anspielungen auf Werke anderer Autoren oder Filme aufgefallen.

Für eine Altersempfehlung ab 10 Jahre muss ich sagen, ist die Geschichte an einigen Stellen recht brutal und auch die Themen, mit denen sich Rose auseinandersetzten muss, sind nicht immer einfach.

Ein paar kleine Kritikpunkte muss ich an dieser Stelle nach all der Schwärmerei doch noch anbringen. Ab und zu wurde mir die Handlung zu schnell vorangetrieben oder verlief plötzlich im Sand. Eine kurze Szene wurde regelrecht mittedrin abgebrochen und damit abgetan, dass man momentan nicht darüber reden wolle und man redete nie wieder darüber. Bis zum Ende habe ich mich gefragt, was das zu bedeuten hatte, aber es schien nicht weiter wichtig gewesen zu sein. Außerdem hätte ich mir mehr Dialoge gewünscht, die tiefe in die Beziehungen bringen. Meistens dienten die Dialoge dazu, den Handlungsablauf zu erklären. Ein wenig Geplänkel hätte die Charaktere noch etwas lebendiger gemacht. Auch an Emotionen hat es mir etwas gefehlt. Die Geschichte hat sehr viel Potential, den Leser Emotionen, wie Trauer, Angst, Verzweiflung spüren zu lassen, aber so wirklich rübergekommen ist es leider nicht.

Fazit:

Ich habe mich in die Geschichte verliebt und werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.  Die kleinen Kritikpunkte haben meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan und ich bin gespannt, wie sich die Geschichte und vielleicht auch der Autor mit ihr entwickelt.

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Rezension zu "Schattenspiegel" von Chris Weigel

Eher für Zwischendurch
gletscherwoelfchenvor 3 Monaten

Das Einzige, was Rose noch in Hallowing hält, ist ihr Vater Aban. Zu viel Schlechtes musste sie schon in dem kleinen Dorf erfahren, zu oft wurde sie bereits enttäuscht.
Doch als Aban plötzlich verschwindet und Rose ihr kleines Häuschen in Schutt und Asche gelegt vorfindet, bleibt ihr nichts anderes übrig, als Hallowing gemeinsam mit dem Schattenbändiger Marcus und der Horrorpuppenspielerin Samara zu verlassen und sich auf die gefährliche Suche nach ihrem Vater zu begeben...

Direkt zu Beginn des Buches ist mir der sehr angenehme Schreibstil des Autors ins Auge gesprungen. Chris Weigel schreibt zwar flüssig und humorvoll, baut aber häufig dennoch eine gewisse Komplexität mit ein. So bin ich in der Geschichte recht schnell vorangekommen.
Negativ anmerken muss ich an dieser Stelle allerdings, dass mir oft ein wirklicher roter Faden gefehlt hat. Es passiert unheimlich viel während der Reise von Rose, Marcus und Samara, allerdings hätte ich mir gerne eine stärkere Verknüpfung der einzelnen Ereignisse gewünscht. Leider hat das Beschriebene dazu geführt, dass ich immer wieder aus der Geschichte rausgekommen bin und "Schattenspiegel" so eher ein Buch für zwischendurch für mich wurde.

Die Charaktere konnten das nur zum Teil wieder rausreißen.
Rose war mir zwar überaus sympathisch - sie wurde total toll ausgearbeitet und ich fand es toll, dass sie keine vollkommen runde und langweilige, sondern eine Figur mit ihren ganz eigenen Ecken und Kanten war.
Die anderen Charaktere waren mir auch sympathisch und vor allem authentisch - keine Frage -, dennoch hat mir oftmals das gewisse Extra gefehlt. Ich hätte gerne einen noch weitreichenderen Einblick in ihre Gedanken, Gefühle und vor allem Motive erhalten.

"Schattenspiegel" war für mich ein nettes Buch für Zwischendurch, mehr leider aber nicht. Schade eigentlich, denn dieses Buch hätte definitiv Potenzial und auch zahlreiche vielversprechende Passagen gehabt. Vor allem für echte Halloweenliebhaber!
3/5 Sterne

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