Young World - Die Clans von New York

von Chris Weitz 
3,7 Sterne bei157 Bewertungen
Young World - Die Clans von New York
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (98):
B

Mitreißende, spannende Endzeitgeschichte! Mega!

Kritisch (21):
LovetheSunKisstheRains avatar

Konnte mich leider nicht wirklich überzeugen...

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Inhaltsangabe zu "Young World - Die Clans von New York"

Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein
Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in
Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die
er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos
aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung
der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt
jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten
und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller
Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423761215
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:22.09.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    StrassenPrinzessins avatar
    StrassenPrinzessinvor einem Monat
    Kurzmeinung: YW ist wie ein Polaroid. Es braucht ewig um sich zu entwickeln & wird am Ende nicht immer gut.
    YW ist wie ein Polaroid

    *Nach und nach, wie ein Polaroid, das erst allmählich zum Vorschein kommt, stellen wir fest, dass ...* (YW – Seite223)

    ...diese Geschichte, ähnlich wie ein Polaroid, ewig Zeit braucht um sich zu entwickeln!

    YW ist kein schlechtes Buch aber so richtig überzeugen konnte es mich auch nicht.

    Die Charaktere, die Story, der Erzählstil, irgendwas hat mich immer genervt, obwohl ich Dystopien eigentlich super gerne lese.Als Leser/in lernt man in abwechselnden Kapiteln, bei fortlaufender Story, Jefferson und Donna kennen. Beide leben im selben Clan, kennen sich allerdings schon aus ihrer Kindheit, als die Welt für sie noch in Ordnung war. Nach dem großen sterben, welches nur die Teenager übrig ließ und lässt, versuchen sie mit einem Haufen anderer Kids in Clans zu überleben. Dabei sind die Clans so vielfältig wie die Menschen. Es gibt schlechte und bessere, doch in allen ist der Mangel zu finden.
    Der Mangel an Sicherheit.
    Der Mangel an Nahrung.
    Der Mangel an Menschlichkeit und Hoffnung.
    Und in all diesem Chaos versuchen Jefferson, Donna und einige andere Clanmitglieder die Welt mal eben zu retten und von der Seuche zu befreien. Dabei finde ich den Versuch und die Herangehensweise genauso naiv, wie den weiteren Verlauf der Geschichte. Sie mogeln sich von einer Situation zur nächsten und müssen kaum Konsequenzen für ihr handeln erfahren. Alles flutscht so vor sich hin und so schnell wie eine Situation spannend wird, so schnell flaut sie auch wieder ab. Für mich ist das eigentlich der größte Minuspunkt, weil so viel Potenzial verschenkt wurde. Seitenlang muss man sich durch das -mein-Handy-ist-unbrauchbar- Gejammer schlagen und Situationen, die es in sich haben könnten, werden in ein paar Sätze gepresst die mit dem -wir-sind-alle-müde-und-müssen-schlafen- Szenario enden. Vor allem bei Jefferson fand ich es unerträglich. Ihn konnte ich wirklich schlecht einschätzen. Auf der einen Seite ist er Clananführer wider willen, knallharter Kämpfer, Held & Retter der letzten Überlebenden und auf der anderen Seite ist er ein verliebter Jammerlappen, der mir leider viel zu oft überheblich über andere gerichtet hat. Ich fand ihn die meiste Zeit ziemlich unsympathisch und war froh über jedes Kapitel, welches aus Donnas Sicht geschildert wurde. Donna ist eigentlich die einzige Person die ich auf Dauer mochte. Nicht nur die Art wie sie die Geschichte erzählt hat, hat mir besser gefallen, sondern auch ihre manchmal recht zynische und unsichere sarkastische Haltung. Dennoch bleibt auch Donna manchmal viel zu eintönig. Beide lernt man nur von ihrer Apokalypsen – Seite kennen und die wenigen Momente aus ihrer Vergangenheit sind viel zu kurz und gleich um sie mal etwas besserer kennenzulernen. Über Brainbox und Co. sollten wir lieber erst gar nicht reden. Die Infos, die man über alle Nebencharaktere erfährt, kann man an einer Hand abzählen. Ich hatte das Gefühl, dass sie einfach nur Figuren waren, die für einen besseren Übergang zur nächsten Situation gesorgt haben. Gute Ansätze waren ja da, aber irgendwie sind sie meiner Meinung nach viel zu oft im Sand verlaufen. Obwohl es zum Ende hin schon wesentlich besser wurde. Auch der Schreibstil hat mir teilweise gut gefallen und dann gab es wieder Momente die meinen Lesefluss mies unterbrochen haben. Ich mochte die Geschichte am meisten, wenn sie aus der Sicht von Jefferson und Donna erzählt wurde. Der spontane Wechsel zur Ich – Perspektive war auch noch ok, aber mit Ich: xx Jefferson: xxx Brainbox: xx, oder wer auch immer, konnte ich mich absolut gar nicht anfreunden.
    Ebenfalls genervt hat mich die Weltuntergangsbezeichnung -Es Passiert Ist-. Irgendwie ist mir diese Bezeichnung für die Apokalypse zu langweilig und nach der 10. Wiederholung hat es mich persönlich einfach nur noch übelst genervt. Vielleicht auch, weil man als Leser/in von -Es Passiert Ist- super wenig erfährt. Ich hätte es mir ein bisschen Detailreicher gewünscht, einfach ein paar mehr Hintergrundinformationen rund um die Ausbruchstage, um intensiver in die Geschichte eintauchen zu können. So war es dann doch einfach nur sehr oft ziemlich Oberflächlich und das, obwohl Cover und Klappentext so gut aussahen und klangen. Auch die unterschiedlichen Schriftarten zwischen Jeffersons und Donnas Kapiteln fand ich toll. Ebenso gab es hin und wieder kleine gedankliche Textperlen von Jeff und Donna, die mir sehr gut gefallen haben.
    *Bücher dagegen … Bücher sind einfach praktisch. Auf Papier gedruckte oder geschriebene Ideen überdauern Jahrhunderte. Und wenn man etwas nachschauen will, ist es da. Man muss es nicht aus der Luft fischen, aus irgendeinem Datenzentrum in New Jersey oder sonst wo abrufen. Also lachen die Bücher am längsten.* (YW, Seite 92)
    Und doch ist YW am Ende ein Buch, von dem ich nicht sagen kann, ob es mir gefallen hat oder nicht. Ich werde dem 2. Teil auf jeden Fall eine Chance geben und hoffe einfach mal das beste. ;-)

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Young World ist kein schlechter Trilogie-Auftakt, nervt aber irgendwann durch ständige Angriffe und das Kämpfen und die Angst und das Blut.
    7 quotes why: Young World - Die Clans von New York

    Vorwort: Ich schreibe Rezensionen, weil es mir Spaß macht, mich auch im Nachhinein noch einmal mit einem Buch zu beschäftigen und zu reflektieren. Allerdings merke ich immer mehr, dass mir das nicht mehr so gelingt, deshalb versuche ich jetzt erst einmal was Neues: Ich möchte meine favorsierten Zitate aus dem Buch aufschreiben. So lese ich aufmerksamer und genauer und ich bin gespannt, wie das mein Lesevergnügen beeinflussen wird.

    1. Er reißt sich zusammen, damit er unterwegs nicht heult. Warum? Was haben die Jungs bloß immer? Sie müssen doch innerlich schon bis an die Schädeldecke voller Tränen seon. Blöde Idioten. Ich heule gern. Heulen schwemmt das Gift raus. [Seite 44]

    2. Die Leute haben immer noch den Drang SMS zu schreiben, ihre Mails zu checken, im Netz zu surfen, irgendwas anderes zu tun, als einfach nur uneingeschränkt da zu sein. Echt erbärmlich. [Seite 88]

    3. Schon komisch, dass man in jemanden verliebt sein kann und einen trotzdem vieles an derselben Person entsetztlich nervt. [Seite 96]

    4. Es steckt keine böse Absicht dahinter. Die Menschen sind einfach so. Sie erzählen dummes Zeug. Sie können nichts dafür. Sie verdrehen ihre Erinnerungen, damit sie besser zu der Geschichte passen, die sie von sich selbst erzählen, zu der Geschichte, in der sie immer im Mittelpunkt des Geschehens stehen und die übrige Welt um sie herumarrangiert ist wie in einem Videospiel. Es ist schon schwer genug, sich daran zu erinnern, was sich vor einer Sekunde in deinem Kopf abgespielt hat. Die Wahrheit zu erkennen, nachdem sie durch Entfernung, Gerüchte, Fantasie und Missverständnisse gefiltert wurde? Ausgeschlossen. [Seite 157]

    5. Viele Leute schaffen es nicht, ihre innersten Gefühle auszudrücken. Zu sagen, was ihnen das Liebste ist. Und das ist tragisch, finde ich. [Seite 158]

    6. Schon komisch, ihn so selbstsicher zu sehen, wo er sonst eher mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. So in der Art: Ist die rechte Tür womöglich beleidigt, wenn ich durch die linke gehe? [Seite 274]

    7. Dabei ist es so langweilig, Angst zu haben! Man kann nur begrenzte Zeit Panik schieben, dann verwandlet sie sich in Niedergeschöagenheit oder sonst was.

    Fazit: Das Motiv „Eine Welt ohne Erwachsene“ ist altbekannt. Entsprechend gelingt es dem Autor nicht wirklich, etwas Neues aus der Geschichte zu machen. Jugendliche, die versuchen eine neue Welt aufzubauen und sich dabei gegenseitig bekämpfen. Darunter dann natürlich eine Art Elite-Truppe, die die Welt retten und alles besser machen will. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive zweier dieser Teenager. Ein durchaus solider Trilogie-Auftakt, aber eben auch nicht mehr. Es ist anstrengend zu verfolgen, wie die Teenies sich immer und immer wieder in brenzlige Situationen begeben, andere dabei auch noch großeren Gefahren aussetzen und sich keineswegs schlecht fühlen, wenn ihretwegen Menschen sterben müssen. Denn sie sind ja auf einer Mission und somit etwas besseres. Alles in allem hätte man mehr daraus machen können, von mir gibt es drei Sterne.

    Kurzmeinung: Young World ist kein schlechter Trilogie-Auftakt, nervt aber irgendwann durch ständige Angriffe und das Kämpfen und die Angst und das Blut.

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

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    Miias avatar
    Miiavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Dystopie, die leider nicht an andere heran kommt. Es war zwar spannend, aber es gibt auch einige Logikfehler und offene Fragen.
    Kommt nicht ganz an andere Dystopien heran

    Achtung! 1. Teil einer Reihe!


    Inhalt: 

    Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.


    Meine Meinung: 

    Ich bin ein riesengroßer Dystopiefan, weil ich die meisten Szenarien einfach nicht unwahrscheinlich finde. Natürlich ist die Idee, dass ein Virus oder eine Biowaffe unsere Welt verändert, absolut nicht neu, aber ich lese solche Bücher einfach immer gerne und finde es daher nicht schlimm, wenn die Ideen sich gleichen. Es geht ja schließlich eher um die Umsetzung und die Charaktere. 

    Leider ist aber genau diese Umsetzung Mr. Weitz nicht wirklich gelungen. Seine Idee und auch seine Charaktere sind ziemlich gut, aber vieles wirkt einfach etwas unausgereift und auch nicht wirklich authentisch. Wir lernen hier die kleine Gruppe aus Jefferson, Donna, Peter, SeeTrough und Brainbox kennen, die sich auf die Reise zur Rettung der Menschheit machen. Die Gruppe ist gut gelungen, aber eben auch unausgereift. Die Geschichte ist mal aus Jeffersons, mal aus Donnas Sicht geschrieben. Dadurch bleiben aber die anderen Charaktere etwas blass. Ich hätte hier noch mehr wechselnde Sichten viel passender gefunden, auch wenn dann vielleicht viele gemeckert hätten, dass die Geschichte zu komplex wird (aber ich mag komplexe Geschichten :D). Die einzelnen Szenen in der Geschichte, die Wendungen und Ereignisse, sind actionreich, ziemlich blutig und meiner Meinung nach auch wirklich spannend, daher hatte ich nie das Bedürfnis das Buch an die Seite zu legen. Es gibt aber auch einige negative Seiten an der Geschichte, die das Buch eben nicht zu einem der besten Endzeitromane macht.

    Besonders schlimm fand ich einerseits, dass Donna und Jefferson eigentlich nur über ihre Gefühle zueinander nachdenken. Das ist ein riesiges Hin und Her und hat meiner Meinung nach den Verlauf der Story total gestört und immer wieder unterbrochen. Ich hätte hier absolut keinen kitschigen Gefühlskram gebraucht - zumal der Autor es auch absolut nicht schafft, dass man die Liebe zwischen den beiden ernst nimmt. Man hat immer ein bisschen das Gefühl als würden zwei Kindergartenkinder ihre Spielehochzeit planen. Das ist übrigens generell so das Ding mit den Emotionen in dieser Geschichte. Die Charaktere zeigen zwar Gefühle, diese kommen beim Leser aber nicht an.
    Andererseits strotzt die Geschichte meiner Meinung nach vor Logikfehlern bzw. unerklärlichen Phänomenen. Ich will nicht zu viel verraten, aber an einer Stelle der Geschichte landet die Gruppe auf einem Basar. Da sind etliche Menschen, die relativ friedlich einkaufen und ihr Leben leben. Die Gruppe hat vorher, gar nicht so weit weg von diesem Basar, ihren Clan aufgebaut und dort die ganze Zeit gelebt. Und die wollen mir erzählen, dass sie nie die einzige Idee davon hatten, dass quasi um die Ecke das pulsierende Leben vonstatten geht? Das passt für mich einfach nicht zusammen. Zwei Straßen weiter schießen sich die Menschen dann wieder über den Haufen, wenn sie sich gegenseitig nicht kennen. Das ist für mich zu willkürlich - und es ist eben auch nicht die einzige Szene, die so ein bisschen unlogisch erscheint.
    Dazu wird mich persönlich auch dieser Virus zu wenig erklärt. Zwischendurch wird mal eingeworfen, dass niemand mehr Kinder kriegen kann. Aber warum das so ist, das wird einfach verschwiegen. Sowas finde ich immer schade, weil das so ein Gefühl der Unausgereifheit beim Leser hervorruft. 

    Das Ende ist dann etwas wirr und man versteht es als Leser auch nicht wirklich. Das liegt, wie gerade eben schon gesagt, genau daran, dass man den Virus gar nicht verstehen konnte. Daher kann man sich das Ende auch nicht wirklich erklären. Ich werde mir dennoch irgendwann den zweiten Teil besorgen, weil ich, wie gesagt, Dystopien einfach mag und wissen will, wie es endet :)


    Fazit:

    Eine Dystopie, die von der Idee her zwar einigen anderen Dystopien gleicht, aber von der Umsetzung her doch etwas schlechter gelungen ist. Die Ereignisse überschlagen sich zwar und die Geschichte wird nie langweilig, aber es gibt doch zu viele unerklärliche Phänomene, die dann ein bisschen zu willkürlich und unlogisch erscheinen. Alles wirkt irgendwie etwas unausgereift und teilweise auch nicht authentisch. Ich hätte mir zwischendurch einfach ein paar mehr Emotionen und irgendwie ein tiefergehendes Verständnis gewünscht, insbesondere was den Virus angeht. Ich lande daher bei mittleren 3 Sternen, da das Buch gute und schlechte Seiten zu bieten hat.

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    Buecherseele79s avatar
    Buecherseele79vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Welt am Abgrund, nur die Jugendlichen sind noch da. Aussergewöhnlich intensiv geschrieben, ich freue mich auf mehr!
    Gibt es eine Zukunft?!

    Plötzlich war er da- der Virus der die Erwachsenen und die kleinen Kinder getötet hat und die ganze Welt steht am Abgrund, überlebt haben nur die Jugendlichen.
    So auch ein Clan am Washington Square mit ihrem Anführer Wash der leider mit 18 Jahren ebenfalls an der Krankheit verstirbt.
    Umgehend wird Jefferson, sein Bruder, zu seinem Nachfolger bestimmt und auch wenn er sich der Situation nicht gewachsen sieht nimmt er die Führung an.
    Dann sagt ihm Brainbox- das Genie im Clan, dass er glaubt die Heilung gefunden zu haben...und Jefferson wird klar- man muss einen Versuch starten.
    Somit brechen nicht nur er und Brainbox auf sondern auch Peter und Donna, die ebenfalls ihrem Clan angehören.
    Somit zieht der Trupp los um ein Gegenmittel zu finden und sie merken ganz schnell- die anderen Clans sind ihnen nicht wohlgesinnt, einer hat ein grosses Monopol auf einem Markt und macht Jagd auf die Truppe...sie begegnen Kannibalen und müssen eigentlich ständig um ihr Leben kämpfen... doch sie kommen ihrem Ziel immer näher... und auch der Hoffnung...dann gesteht Jefferson noch Donna seine Liebe und sie  nehmen ein paar Leute in ihren Trupp auf die dem Tod geweiht ist...

    Der Anfang von der Geschichte zieht sich etwas und ich hatte meine Probleme in das Buch reinzufinden.
    Aber dass ging dann doch so schnell dass ich es gar nicht mehr weglegen konnte.
    Der Autor beschreibt die Stimmung ganz klar, man kommt gut mit und er baut einen grossen Spannungsbogen auf.
    Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich was ich unheimlich gelungen finde da sie alle anders mit ihren Verlusten und Ängsten umgehen.
    Jefferson ist eher der ruhige Typ der trotz der "Keine Regelgesellschaft" freundlich und fair bleibt, Donna merkt man ihre Wut auf das alles an und dann kommt noch Jefferson und meint er liebt sie...aber was bedeutet Liebe wenn man mit 18 Jahren eh stirbt?!
    Für mich ein unheimlich gelungenes Buch und ich freue mich schon auf den zweiten Teil, ich spreche ganz klar eine Leseempfehlung aus! :)

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    Kendalls avatar
    Kendallvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe mir viel mehr von diesem Buch erwartet! Leider eher enttäuschend...
    Viel Wind um nichts...

    Mitten in einer Welt, in der ein geheimnisvoller Virus alle Erwachsenen getötet hat, versuchen die Clans von New York sich durchzuschlagen so gut es geht. Donna, Jefferson, Peter und Brainbox gehören zum Clan am Washington Square. Als es Brainbox eines Tages für möglich hält auf Plum Island ein Gegenmittel gegen das Virus zu finden, machen sich die Freunde auf eine gefährliche Reise durch Midtown, Harlem und den New Yorker Untergrund.

    Das Cover hat etwas von "The day after tommorow". Die düstere Stimmung und der Verfall spiegeln den Inhalt des Buches allerdings sehr gut wieder. 

    Ich habe schon so viel Gutes über dieses Buch gehört und habe mich deswegen wie ein kleines Kind an Weihnachten darauf gefreut es zu lesen! 
    Leider habe ich schon auf den ersten Seiten gemerkt, dass das Buch nicht mein Liebstes wird. Ich habe Mühe gehabt in die Story hinein zu finden und mich dafür zu begeistern. Ziemlich schade, denn ich finde die Idee dahinter wahnsinnig gut. 
    Anfangs lief alles sehr schleppend und irgendwie ist nicht wirklich viel passiert; man wurde aber dennoch mit Informationen beschossen, die ich nicht so richtig einordnen konnte. 
    Ich habe gehofft, dass das Buch an Fahrt gewinnt, als Jeff, Donna und Brainbox sich auf den Weg in die Bibliothek machen. Und natürlich ist viel passiert, es gab viel Action, Kampfszenen, gefühlvolle Szenen und Dinge die nachdenklich stimmen, dennoch hat mich keine dieser Passagen erreicht, 
    Ich habe das Geschehen eher gleichgültig verfolgt, das wirkte mir alles zu erzwungen und künstlich hochgepusht.
    Die Charaktere an sich waren Ok, aber auch nichts überragendes. Donna hat mich ziemlich genervt mit ihrer Unentschlossenheit und dem ständigen hin und her ihrer Gefühle. 
    Jeff war mir dagegen am sympathischsten, denn er hat meistens einfach nach gesundem Menschenverstand gehandelt und wirkte dadurch einfach authentisch. 
    Die Weltuntergangsstimmung dagegen hat mir sehr gut gefallen, beziehungsweise die Art, wie sie beschrieben wurde. Das hat es mir ein wenig leichter gemacht mich in der Geschichte zurecht zu finden, wenn ich mich schon nicht mit den Charakteren oder der Handlung anfreunden konnte. 
    Ich habe in der ein oder anderen Rezension gelesen, dass es teilweise zu brutal wird, aber genau das macht für mich dieses Postapokalyptische Feeling aus, ohne das wäre es eine x-beliebige Teenager High- School Geschichte. 
    Sprachlich war das Buch leider auch keine allzu große Bereicherung. Es ließt sich zwar flüssig und angenehm, anspruchsvoll ist es dagegen nicht. Allerdings ist das vielleicht bei den brutalen Geschehnissen auch nicht so schlimm. 
    Lediglich das Ende hat mich richtig gut gefallen, was diesem Buch auch den dritten Stern beschert und weshalb ich auch darüber nachdenke mir die Fortsetzung anzuschaffen. 

    Fazit:
    Ein gehyptes Buch, das meine großen Erwartungen überhaupt nicht erfüllen konnte. Ich habe schnell das Interesse verloren und musste deshalb oft unterbrechen. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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    shari77s avatar
    shari77vor 2 Jahren
    Gelungener Jugendroman - spannend & fesselnd


    Die Clans von New York ist ein gelungener Jugendroman der fesselnd und fasziniert zugleich. Die Idee, dass es nur noch Teenager bis zum 18. Lebensjahr gibt, haben mich neugierig auf das Buch gemacht.

    Für mich war es spannend zu erfahren, wie sich Jugendliche organisieren, überleben und ohne Erwachsene auskommen. Es geht um die Bildung von Clans, die verschiedene Ausrichtungen haben.
    Durch einen menschlich herbeigeführten Virus haben auf der Welt nur die Teens überlebt, es gibt weder Kinder noch Erwachsene. Strom gibt es nicht mehr, somit scheidet auch all die Technik aus, die genau diese Zielgruppe in unserer Welt liebt. Ressourcen werden knapp und so kommt es zu einem Kampf mit eigener Währung um Brennstoffe und Nahrung. Selbsternannte Anführer und selbst gemachte Regeln.

    Die "Hauptdarsteller" in diesem Buch sind Jefferson und Donna. Donna hat meiner Meinung nach die neue Welt begriffen und sieht auch keinen Sinn darin, Gefühle an sich ran zu lassen, denn sie sind ja alle irgendwie bald dem Tode geweiht. Jefferson dagegen ist ein liebenswerter junger Mann, der auch Gefühle zeigt. Er gibt die Hoffnung nicht auf, ein Gegenmittel zu finden.

    Auf der Suche nach diesem, erlebt die Gruppe um Jefferson & Donna eine actionreiche Geschichte, mit Kampf und Gewalt, Gefühl und Freundschaft.....

    Der Schreibstil, der an ein Drehbuch erinnert, war anfangs gewöhnungsbedürftig. Schnell kam ich aber mit dem lockeren und unkomplizierten Schreibstil zurecht.

    Ich bin gespannt, wie die Geschichte um Donna & Jefferson weiter geht.

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    MosquitoDiaos avatar
    MosquitoDiaovor 2 Jahren
    Young World. Die Clans von New York / Chris Weitz

    Es ist so: Wenn man Hunger hat, denkt man mit dem Magen. Es ist wirklich so, dass dein Magen denkt. Ich hab irgendwo gelesen, dass der Magen genauso viele Serotoninrezeptoren hat wie das Gehirn. Also sind wir wie die Dinosaurier mit ihren zwei Gehirnen. Wir sind auch in anderer Hinsicht wie die Dinosaurier.
    Zum Beispiel sind wir auch bald ausgestorben.


    Inhalt

    Jefferson gehört zum Washington Square Clan. Jeder, der schlau ist, hat sich einem Clan angeschlossen, denn als Einzelgänger bist du Freiwild.
    Ein unbekanntes Virus hat alle Erwachsenen und kleine Kinder auf der Welt ausgelöscht. Somit gehören die Jugendlichen zu den letzten Überlebenden, doch auch ihre Zeit läuft ab, spätestens wenn sie 18 werden. Um einen Weg daraus zu finden, macht sich Jefferson mit seinen Freunden auf den Weg, um den Ursprung dieser Apokalypse auf den Kern zu fühlen. Doch erweist sich dieser Trip als lebensgefährlich, denn nicht alle Clans haben sich so zivilisiert organisiert, wie ihr eigener. Und um zu überleben, sind die Menschen zu allem bereit.

    Meinung

    Viel zu lange hat dieses Schmuckstück auf meinem SUB verweilt, allerdings ist es ja auch nicht so, dass man keinen anderen Lesestoff zur Verfügung hat, und so habe ich einfach gewartet, bis jetzt der zweite Band erscheinen ist, um beide hintereinander lesen zu können.
    In dieser dystopischen Geschichte geht es um das nackte Überleben, ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Buch wirklich jemandem von zarten 12 Jahren in die Hand drücken würde.
    Von der ersten Seite an Spannung pur, die sich bis zur letzten Seite hält. Mit Entsetzen wird einem wieder vor Augen geführt, wie grausam Menschen sich in solch einer Situation verhalten würden. Ich persönlich empfinde dieses Werk als eine tolle Leistung, hat man doch schon vieles in diesem Genre gelesen und freut sich immer wieder über etwas Frisches!
    Jedem Endzeit-Fan kann ich diese Lektüre nur ans Herz legen! Und empfehlen den zweiten Band schon griffbereit zu haben ;)


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    M
    michael_lehmann-papevor 2 Jahren
    Sehr flüssig und fesselnd

    Sehr flüssig und fesselnd

    Natürlich ist das Schema, das Weitz seinem ersten Roman um Jefferson und Donna, jugendliche Überlebende einer apokalyptischen Seuche, allseits und sattsam bekannt.

    Ein dramatisches Ereignis, alle Erwachsenen und kleineren Kinder einem Virus zum Opfer gefallen, Organisation in jugendlichen Gruppen, die sich selbst als „Clans“ bezeichnen, eine gefährliche Welt im Kampf um die knapper werdenden Ressourcen an Nahrung und Brennstoff.

    Und dann der „Funke Hoffnung“ auf ein Gegenmittel. Denn die Seuche ist nicht ausgerottet, wer „erwachsen“ wird, so um den 18. Geburtstag herum, stirbt umgehend an den Folgen des Virus. Doch es scheint, als wäre dieser Virus nicht vom Himmel gefallen, sondern gemacht worden und als wäre der Ort, an dem alles seinen Anfang nahm, nicht unerreichbar weit entfernt.

    So schließt sich eine kleine Gruppe des Clans zusammen, um Licht ins Dunkle der tödlichen Krankheit zu bringen und macht sich auf den Weg durch die nun hochgradig gefahrvolle Reise durch die „Wüste der Metropole“.

    Als Motiv somit alles bereits bekannt, auch in den einzelnen Ereignissen, Gefährdungen und Kämpfen, sogar darin, dass harte Opfer gebracht werden müssen und die Gruppe durchaus auch dezimiert werden wird. Inklusive natürlich auch der wie immer stattfindenden Romanze.

    Doch dieses starke Wiedererkennungsgefühl führt nun bei der Lektüre nicht zur Langeweile, sondern durch den sehr flüssigen und temporeichen Stil den Leser zunehmend in den Bann zieht und mühelos in der Lektüre verhaftet hält.

    Das zudem, jugendgerecht einerseits, aber auch für die Augen von erwachsenen Lesers nicht platt oder zu simplifiziert, eine gehörige Portion Kritik an der breiten Oberflächlichkeit des modernen Lebens, an der Orientierung an kleinen „Gadgets“ alleine ihren Platz findet, gehärt dabei ebenso zu den Stärken des Buches, wie die Aufnahme auch komplexerer Emotionen (wenn man sich mehreren gegenüber sieht, welche die Hormone in Wallung bringen und Gefühle hervorrufen). Was die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind und das der Weg dahin nicht immer gerade und einfach ist, das lässt Weitz mühelos in den Ablauf der Ereignisse mit einfließen.

    So mischt er gekonnt Gefahr, Action, Abenteuer, Sinnsuche, erwachsen werden und Gesellschaftskritik und bietet in all dem eine sehr unterhaltsame und anregend zu lesende Lektüre. Sicher in erster Linie für Jugendliche verfasst, die sich im Alter der Protagonisten (16, 17 Jahre) befinden, aber auch für erwachsene Leser ein flüssiges Leseerlebnis.

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    EueuJacksons avatar
    EueuJacksonvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr empfehlenswert, eine schöne Dystopie, mal etwas anders :)
    Die Clans von New York

    Inhalt:

    Nach der Seuche bleiben nur die Teenager. Es beginnt ein Überlebenskampf nach eigenen Regeln.Jefferson, Führer des Washington Square Clans und Donna, in der er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als das Genie ihres Clans eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits des Clans.Feindliche Clans. Eine komplett andere Welt. Die Teenager müssen sich allem stellen.  Doch trotz allem glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit..


    Meinung:
    Mir hat die Geschichte und die Handlung sehr gut gefallen und ich habe es schnell durchbekommen. Der Schreibstil war sehr flüssig geschrieben. man kam gut voran. 
    Das Besondere war, dass die Handlung in der typischen Jugendsprache geschrieben war. Dadurch hat man sich besser in Donnas und Jeffs Lage versetzen können. Die Kapitel haben immer zwischen den beiden Hauptfiguren gewechselt, was ziemlich angenehm war. Es war interessant zu erfahren, wie beide Geschlechter zu der Krankheit und der Apokalypse standen.

    Neben Jeff und Donna - die mir beide gefallen haben - gab es auch noch andere Charaktere, die eine gewisse Rolle in dieser Geschichte gespielt haben. Jeder Charakter war einzigartig. Peter war der dunkelhäutige, Brainbox das Genie. " Wangenknochen " vom Clan der Uptowner war zuerst Clansfeind Nr. 1.
    Ich möchte jetzt nicht sagen, dass es in diesem Buch keine unschönen Stellen gibt. Und das ist auch gut so. Vieles ist ziemlich realistisch dargestellt, viele Details, wie eine mögliche Welt ohne Erwachsene aussehen könnte. Auch wenn es viele grausame Dinge wie Kannibalismus, Hungersnot, Abschlachtung .. ( und weiteres ) gibt, ist es für mich zumindest spannend zu erfahren, was alles los war.
    All diese Szenen vermitteln dem Leser ein derartiges Gefühl der Neugierde, dass man einfach weiterlesen muss. So war es jedenfalls bei mir. 
    Eins steht fest - Langweilig wird es nicht.
    Wenn die Bande mal nicht mit anderen Clans kämpft, so kommt es zu der Beziehung zwischen Jeff und Donna, die offensichtlich was füreinander empfinden, sich aber nicht trauen.
    Und natürlich ist Donna dann eifersüchtig auf ein neues weibliches Mitglied der Truppe und Jeff ist natürlich ganz verwirrt. Also fest steht, dass Liebesdramen immer eine Rolle spielen werden, selbst wenn es der Weltuntergang ist. Man wollte auch ziemlich genau wissen, was es mit dieser mysteriösen Krankheit auf sich hat.

    Auch die vielen Clans in der Geschichte waren interessant für mich, da jeder Clan irgendwie seine eigene Macke hatte. Da war mir der Washington Square Clan wirklich am liebsten. Wenn ich mich zum Beispiel  zwischen Kannibalismus, Prostitution und Armut entscheiden müsste, würde ich ganz gewiss die Armut wählen.


    Leider gibt es am Schluss einen Cliffhanger - so wie ich das sehe, fängt es mit den Rätseln erst an. Bei mir ist es zumindest so, dass ich das Ende nicht wirklich verstanden habe, hoffe aber, dass es sich im zweiten Teil erklären wird. 
    Es ist ziemlich klar, wie ich zu dem Buch stehe und bin sehr gespannt auf den nächsten Teil. 


    Fazit: 

    Erfolgreiche Dystopie - auch mal etwas anders. Und sehr empfehlenswert :)

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    elohweihs avatar
    elohweihvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gut geschrieben und flüssig zu lesen, vom Inhalt her jedoch absolut nichts Neues.
    Young World: Die Clans von New York

    Die Welt in der nahen Zukunft: eine Krankheit tötete alle Kleinkinder und Erwachsene. Nur die Jugendlichen überlebten aufgrund eines Hormons, das sie immun dagegen macht und das nur während der Pubertät gebildet wird.
    Die Jugendlichen finden sich in Clans zusammen, die sich gegenseitig rivalisieren. 
    Jefferson ist der neue Anführer des Washington Square Clans. Als Brainbox, das Genie und der Wissenschaftler des Clans, Hinweise auf eine mögliche Heilung der Krankheit findet, wollen sie zusammen losziehen, um danach zu suchen. Zu fünft machen sich Jefferson, Brainbox und ihre Freunde auf den Weg durch New York, wobei die gegen andere Clans ankämpfen müssen und versuchen, sich am Leben zu halten, denn Essen und Trinken ist knapp. Trotz aller Ausweglosigkeit glaubt Jefferson an die Heilung der mysteriösen Krankeit und somit die Rettung der Menschheit...

    Ich habe das Buch mit 4 Sternen bewertet, da ich den Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen fand. Auch die Charaktere waren sehr sympathisch und gut beschrieben.

    Vom Inhalt her war ich jedoch etwas enttäuscht. Die Grundidee war dieselbe, wie in fast allen Dystopie-Young Adult Büchern heutzutage. Mich erinnerte Young World zum Beispiel stellenweise sehr an "Die 5. Welle" oder an "Die Bestimmung" inhaltlich gesehen. Der Protagonist Jefferson erinnerte mich auch sehr an Thomas aus "Maze Runner".

    Ehrlich gesagt finde ich auch, dass die kurze Inhaltsangabe hinten auf dem Buch etwas übertrieben ist. Sie verspricht meiner Meinung nach zu viel Spannung.

    Das Buch ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben, die sich kapitelweise abwechseln. Einmal aus Jeffersons Sicht und einmal aus Donnas Sicht. Donna ist ebenfalls eine der Clanmitglieder, die Jefferson und Brainbox begleiten und in die Jefferson verliebt ist.
    Diese zwei Perspektiven haben mir gefallen, vor allem da die Kapitel nicht zu kurz waren, dass man sich kaum in eine der beiden Personen hineinversetzen konnte, aber auch nicht zu lang. 

    Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne Dystopien und Young Adult- bzw. Jugendbücher lesen und die Thematik spannend finden.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Tasmetus avatar

    Eine düstere und gefährliche Welt - nur von Jugendlichen bevölkert


    Es ist eine dunkle Welt in der Jefferson und Donna leben. Chris Weitz fesselt uns in seiner neuen Dystopie "Young World" mit seinen Charakteren und einer Story, die es in sich hat.
    Eine packende Geschichte voller Spannung, Überlebenskämpfen, aber auch voller Hoffnung. Denn obwohl alles hoffnungslos erscheint, haben sie noch eine letzte Chance. Eine Chance auf Heilung. Eine Chance auf ein neues Leben.

    Mehr zum Buch:
    Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.

    Leseprobe | Blog zum Buch

    Mehr zum Autor:
    Chris Weitz wurde 1969 in New York geboren. Der US-Amerikaner studierte Englische Literatur am Trinity College in Cambridge und wurde Drehbuchautor, Regisseur und Produzent für zahlreiche international erfolgreiche Filme. So schrieb Chris Weitz unter anderem die Drehbücher für "About a Boy", "Cinderella" und "Der Goldene Kompass". Unter seiner Regie entstand mit "New Moon" die Verfilmung von Stephenie Meyers "Bis(s) zur Mittagsstunde". 2014 veröffentlichte Chris Weitz sein erstes Jugendbuch. "Young World - Die Clans von New York" ist im September 2015 in Deutschland erschienen und ist der erste Band einer dystopischen Jugendbuch-Reihe.

    Wir vergeben zusammen mit dtv 25 Exemplare von "Young World" von Chris Weitz an alle Bewerber* die uns bis zum 04.10.  folgende Frage beantworten:

    Könnt ihr euch vorstellen, dass Teenager in einer Welt ohne Erwachsene überleben könnten? Wie würde es euch dabei gehen?

    Wir freuen uns auf eure Antworten und auf die gemeinsame Leserunde mit euch!

    * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

    Haihappen_Uhahas avatar
    Letzter Beitrag von  Haihappen_Uhahavor 3 Jahren
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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Heute startet unsere Blogtour zu diesem wirklich erschreckenden Buch! Ihr könnt eines von 5 Büchern oder eines von 5 Hörbüchern gewinnen! Wir würden uns freuen, wenn ihr bei uns auf den Blogs kommentiert! LG Verena Hier geht es los! http://www.bornfromthesky.de/2015/10/special-blogtour-chris-weitz-young.html BITTE unbedingt dem Link folgen! Das ist eine Blogtour! Das bedeutet, die Bewerbungen laufen NUR auf den Blogs, nicht aber hier bei lovelybooks! Viel Glück!
    Normal-ist-langweiligs avatar
    Letzter Beitrag von  Normal-ist-langweiligvor 3 Jahren
    Perfekt!
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