Chris Wraight

 4,6 Sterne bei 15 Bewertungen

Alle Bücher von Chris Wraight

Cover des Buches Warhammer 40.000 - Blut von Asaheim (ISBN: 9781781931264)

Warhammer 40.000 - Blut von Asaheim

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Erschienen am 01.10.2015
Cover des Buches Warhammer 40.000 - Sturmrufer (ISBN: 9781781931363)

Warhammer 40.000 - Sturmrufer

 (2)
Erschienen am 14.01.2016
Cover des Buches Warhammer 40.000 - Der Leichenthron (ISBN: 9781781934630)

Warhammer 40.000 - Der Leichenthron

 (2)
Erschienen am 09.01.2020
Cover des Buches Warhammer 40.000 - Im Schatten des Regenten (ISBN: 9781781934548)

Warhammer 40.000 - Im Schatten des Regenten

 (2)
Erschienen am 05.03.2020
Cover des Buches Schwert der Gerechtigkeit (ISBN: 9783492268646)

Schwert der Gerechtigkeit

 (2)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Leman Russ - Der Große Wolf (ISBN: 9781781932162)

Leman Russ - Der Große Wolf

 (1)
Erschienen am 12.01.2017
Cover des Buches Luthor Huss (Warhammer) (ISBN: B06XDR9S35)

Luthor Huss (Warhammer)

 (1)
Erschienen am 25.03.2017
Cover des Buches Warhammer 40.000 - Das Helwinter - Tor (ISBN: 9781781935965)

Warhammer 40.000 - Das Helwinter - Tor

 (1)
Erschienen am 08.02.2022

Neue Rezensionen zu Chris Wraight

Cover des Buches Der Hammer und der Adler (ISBN: 9781781935453)Simone_Ps avatar

Rezension zu "Der Hammer und der Adler" von Dan Abnett

Schöne Auswahl an Kurzgeschichten aus den Welten von Warhammer
Simone_Pvor 10 Monaten

Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar


“Der Hammer und der Adler: Ikonen der Warhammer Welten” [4/5]


Vorweg: ich liebe Warhammer, vor allem Warhammer 40.000 und bin zumindest mit dem 40k Universum und seinen Romanen sehr vertraut, was auch bedeutet, dass ich manche dieser Kurzgeschichten bereits gelesen habe, weil sie bereits in Sammelbänden veröffentlicht wurden. Doch diese Geschichten bieten einen guten Einstieg in die verschiedenen Warhammer Universen an (auch wenn ein Großteil der Geschichten aus Warhammer 40.000, also dem Science Fiction Universum, stammt). Sie geben einen guten Überblick über verschiedene Konflikte und Fraktionen innerhalb dieser Welten und man muss nicht unbedingt ein umfangreiches Wissen über das Universum haben. Allerdings würde ich behaupten, dass eine ungefähre Idee, was Warhammer ist, durchaus bei dem Verständnis mancher Geschichten helfen kann. Ich finde alle der Geschichten durchaus gelungen, auch wenn mir jene mit einem weiblichen Hauptcharakter meistens nicht ganz so gut gefallen haben, wie die mit einem männlichen Hauptcharakter.


Meine liebsten Geschichten waren:


  • “Echo der Gruft” von Sandy Mitchell [Warhammer 40.000, Ciaphas Cain]

  • “Von ihrem Leben in den Ruinen ihrer Städte” von Dan Abnett [Warhammer 40.000, Ibram Gaunt]

  • “Dorn ruft Klaue” von Dan Abnett [Warhammer 40.000, Eisenhorn + Ravenor]*

  • “Befehlsketten” von Graham McNeill [Warhammer 40.000, Uriel Ventris]*

  • “Eklipse der Hoffnung” von David Annandale [Warhammer 40.000, Mephiston]

  • “Der Erlöser” von Guy Haley [Warhammer 40.000, Astorath]

  • “Schleier der Finsternis” von Nick Kyme [Warhammer 40.000, Cato Sicarius]

  • “Die Absolution der Schwerter” von John French [Warhammer 40.000, Covenant]

  • “Schattenritter” von Aaron Dembski-Bowden [Warhammer 40.000, Talos]*

  • “Deliverance” von Gav Thorpe [Warhammer 40.000, Kage]

  • “Die Geister von Domesnus” von Josh Reynolds [Warhammer: Age of Sigmar, Gardus Stahlseele]

  • “Callis & Toll: Die Alten Wege” von Nick Horth [Warhammer: Age of Sigmar, Callis & Toll]


*Geschichten kannte ich schon

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Cover des Buches Warhammer 40.000 - Der Leichenthron (ISBN: 9781781934630)Zsadistas avatar

Rezension zu "Warhammer 40.000 - Der Leichenthron" von Chris Wraight

Rezension zu "Der Leichenthron"
Zsadistavor 2 Jahren

Interrogatorin Luce Spinoza wird einem neuen Inquisitor zugeteilt. Erasmus Crowl vom gleichen Ordo Hereticus hält eigentlich nichts von Acolyten, trotzdem hat er ausgerechnet Spinoza angefordert. 

 

Irgendetwas stimmt in den unteren Makropolen von Terra nicht. 

 

Während Spinoza auf den Spuren einer Assassinin ist und in den schmutzigen, verseuchten Kanälen endet. Trifft Crowl auf den Custodes Navradaran und steigt in den Palast auf. 

 

Beide sind einer immensen Verschwörung auf der Spur, doch beide können sie nicht richtig greifen. Wer oder was steckt dahinter? 

 

„Der Leichenthron“ ist der erste Teil „Der Schattenchronik von Terra“ aus der Feder des Autors Chris Wraight. 

 

Das Cover ist fantastisch, wobei es mich etwas verwirrt hat. Irgendwo im Buch wird erwähnt, dass Spinoza eine goldene Rüstung anhat. Ich dachte erst, die Person in der goldenen Rüstung wäre Spinoza. Wobei mir ihr Crozius auf dem Bild fehlte. Später habe ich erst gemerkt, dass die Person auf dem Bild Custodes Navradaran darstellt. Mir hat das nicht gefallen, da er zwar ein Custodes ist, aber nur eine Nebenrolle hat. Spinoza, die eine Hauptrolle darstellt geht auf dem Cover völlig unter. Schade eigentlich. 

 

Ich mochte auch nicht, dass Spinoza ständig als „Fräulein“ angesprochen wurde. So etwas dürfen nur noch ältere Menschen benutzen. Es redet ja auch keiner Männer mit „Männlein“ an. Ich fand es absolut nicht passend. Wobei ich es am Anfang lustig fand, weil ich noch dachte, diese unheimlich große Person in der goldenen Rüstung wäre das Fräulein. 

 

Das sind jetzt zwei Punkte, die mir nicht so gefallen haben, aber in der Wertung absolut nichts ausmachen. Bei Facebook und meinem Blog werde ich extra noch ein Bild von Spinoza beifügen, weil es einfach sein muss. 

 

Die Story selbst hat mich von Anfang an gefesselt. Auch die Figuren fand ich super dargestellt. Es war keiner unsympathisch oder ging einem auf die Nerven. Spinoza und Crowl empfand ich als ein gutes Team, wenn man es so nennen darf. 

 

Die Umgebung wurde wirklich gut geschildert. Ich konnte mir den Dreck und das Elend richtig vorstellen. Keine schöne „Zeit“ um dort zu leben. Das Leben der „normalen“ Leute ist weniger als nichts wert. 

 

Ich bin begeistert von dem Schreibstil des Autors. „Der Leichenthron“ ist nicht das erste Buch, das ich von Chris Wraight gelesen habe und mit Sicherheit auch nicht das letzte. Zumindest muss ich den zweiten Teil „Der Hohle Berg“ auch noch lesen, in dem die Geschichte des Inquisitors und der Interrogatorin weiter geht. 

 

Ich für meinen Teil kann das Buch nur empfehlen. Es war wirklich richtig gut und macht Hunger auf mehr. Es gibt absolut nichts daran zu „Nurgle“n. 

 

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Cover des Buches Warhammer 40.000 - Der Leichenthron (ISBN: 9781781934630)annlus avatar

Rezension zu "Warhammer 40.000 - Der Leichenthron" von Chris Wraight

Terra: Wo eine Hand gibt und die andere nimmt
annluvor 2 Jahren

*Es gibt Hexer auf Terra, aber um sie zu hören, müsst Ihr den Lärm ausblenden. Achtet nicht auf die Stimmen, die ihr hört, sondern auf jene, die Ihr nicht hört.*


Im 41. Jahrtausend sitzt der Imperator reglos auf dem Goldenen Thron von Terra, während um ihn herum Menschenleben nichts wert sind. Unterdrückt vom Glauben herrschen strikte Regeln. Wer sich nicht daran hält, fällt in die Hände der Inquisitoren. Einer davon ist Erasmus Crowl, der die junge Interrogatorin Luce Spinoza anfordert. Ihre erstes Mal auf Terra widmet sie nun der Suche nach den „Tränen des Engels“, eine Rebellentruppe im Untergrund. 



Erst langsam ist es mir gelungen, in die Geschichte einzusteigen und all die Hintergründe zu durchschauen. Die Welt – nicht nur Terra, aber diese insbesondere – ist eine sehr düstere. Die meisten Menschen leben unterdrückt und nur um zu dienen. Die Gesetze des Glaubens dienen dazu, das System aufrecht zu erhalten. So kam ich nicht umhin, die Motivation der Rebellen zu verstehen, schließlich haben sie nichts zu verlieren. 


Die Rollen, die sowohl Crowl als auch Spinoza in dieser Welt einnehmen, waren nicht immer leicht zu durchschauen. Besonders auch deswegen, weil das System und die Welt sehr komplex sind. Interessant an Crowl waren seine unkonventionellen Methoden und der Servoschädel, der ihn begleitet und in abgehakten, teils lateinischen Formulierungen mit ihm spricht. 


Da es sich bei Crowl um einen bekannten Foltermeister handelt und das Buch auch direkt mit einer aus der Folter erhaltenen Information einsteigt, ist es nicht verwunderlich, dass die Geschichte mit einigen blutigen Szenen einhergeht. Die Rebellen bleiben nicht die einzige Spur, die der Inquisitor und seine neue Gehilfin verfolgen. Dabei misstrauen sie sich scheinbar gegenseitig. Allerdings macht das Licht, das auf Terra geworfen wird, auch keinen vertrauensseeligen Eindruck. Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Spuren weisen immer mehr auf Intrigen und Machtspiele hin. Dadurch wird die Stimmung des Buches immer düsterer. 


Fazit: Nicht ganz leicht bin ich in die Geschichte gekommen. Die düstere Stimmung im Verbund mit der futuristischen Welt hat mir aber zugesagt, wenn auch nicht alles für mich durchschaubar war. 

Kommentare: 5
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