Chris Wraight

 4,6 Sterne bei 12 Bewertungen

Neue Bücher

Cover des Buches Blutsbande (ISBN: 9781781935521)

Blutsbande

Neu erschienen am 05.05.2021 als Taschenbuch bei Black Library.
Cover des Buches Kriegsfalke (ISBN: 9781781935774)

Kriegsfalke

Erscheint am 01.09.2021 als Taschenbuch bei Black Library.

Alle Bücher von Chris Wraight

Cover des Buches Warhammer 40.000 - Sturmrufer (ISBN: 9781781931363)

Warhammer 40.000 - Sturmrufer

 (2)
Erschienen am 14.01.2016
Cover des Buches Warhammer 40.000 - Blut von Asaheim (ISBN: 9781781931264)

Warhammer 40.000 - Blut von Asaheim

 (2)
Erschienen am 01.10.2015
Cover des Buches Warhammer 40.000 - Der Leichenthron (ISBN: 9781781934630)

Warhammer 40.000 - Der Leichenthron

 (2)
Erschienen am 09.01.2020
Cover des Buches Schwert der Gerechtigkeit (ISBN: 9783492268646)

Schwert der Gerechtigkeit

 (2)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Luthor Huss (Warhammer) (ISBN: B06XDR9S35)

Luthor Huss (Warhammer)

 (1)
Erschienen am 25.03.2017
Cover des Buches Leman Russ - Der Große Wolf (ISBN: 9781781932162)

Leman Russ - Der Große Wolf

 (1)
Erschienen am 12.01.2017
Cover des Buches Warhammer 40.000 - Im Schatten des Regenten (ISBN: 9781781934548)

Warhammer 40.000 - Im Schatten des Regenten

 (1)
Erschienen am 05.03.2020

Neue Rezensionen zu Chris Wraight

Cover des Buches Warhammer 40.000 - Der Leichenthron (ISBN: 9781781934630)Zsadistas avatar

Rezension zu "Warhammer 40.000 - Der Leichenthron" von Chris Wraight

Rezension zu "Der Leichenthron"
Zsadistavor einem Jahr

Interrogatorin Luce Spinoza wird einem neuen Inquisitor zugeteilt. Erasmus Crowl vom gleichen Ordo Hereticus hält eigentlich nichts von Acolyten, trotzdem hat er ausgerechnet Spinoza angefordert. 

 

Irgendetwas stimmt in den unteren Makropolen von Terra nicht. 

 

Während Spinoza auf den Spuren einer Assassinin ist und in den schmutzigen, verseuchten Kanälen endet. Trifft Crowl auf den Custodes Navradaran und steigt in den Palast auf. 

 

Beide sind einer immensen Verschwörung auf der Spur, doch beide können sie nicht richtig greifen. Wer oder was steckt dahinter? 

 

„Der Leichenthron“ ist der erste Teil „Der Schattenchronik von Terra“ aus der Feder des Autors Chris Wraight. 

 

Das Cover ist fantastisch, wobei es mich etwas verwirrt hat. Irgendwo im Buch wird erwähnt, dass Spinoza eine goldene Rüstung anhat. Ich dachte erst, die Person in der goldenen Rüstung wäre Spinoza. Wobei mir ihr Crozius auf dem Bild fehlte. Später habe ich erst gemerkt, dass die Person auf dem Bild Custodes Navradaran darstellt. Mir hat das nicht gefallen, da er zwar ein Custodes ist, aber nur eine Nebenrolle hat. Spinoza, die eine Hauptrolle darstellt geht auf dem Cover völlig unter. Schade eigentlich. 

 

Ich mochte auch nicht, dass Spinoza ständig als „Fräulein“ angesprochen wurde. So etwas dürfen nur noch ältere Menschen benutzen. Es redet ja auch keiner Männer mit „Männlein“ an. Ich fand es absolut nicht passend. Wobei ich es am Anfang lustig fand, weil ich noch dachte, diese unheimlich große Person in der goldenen Rüstung wäre das Fräulein. 

 

Das sind jetzt zwei Punkte, die mir nicht so gefallen haben, aber in der Wertung absolut nichts ausmachen. Bei Facebook und meinem Blog werde ich extra noch ein Bild von Spinoza beifügen, weil es einfach sein muss. 

 

Die Story selbst hat mich von Anfang an gefesselt. Auch die Figuren fand ich super dargestellt. Es war keiner unsympathisch oder ging einem auf die Nerven. Spinoza und Crowl empfand ich als ein gutes Team, wenn man es so nennen darf. 

 

Die Umgebung wurde wirklich gut geschildert. Ich konnte mir den Dreck und das Elend richtig vorstellen. Keine schöne „Zeit“ um dort zu leben. Das Leben der „normalen“ Leute ist weniger als nichts wert. 

 

Ich bin begeistert von dem Schreibstil des Autors. „Der Leichenthron“ ist nicht das erste Buch, das ich von Chris Wraight gelesen habe und mit Sicherheit auch nicht das letzte. Zumindest muss ich den zweiten Teil „Der Hohle Berg“ auch noch lesen, in dem die Geschichte des Inquisitors und der Interrogatorin weiter geht. 

 

Ich für meinen Teil kann das Buch nur empfehlen. Es war wirklich richtig gut und macht Hunger auf mehr. Es gibt absolut nichts daran zu „Nurgle“n. 

 

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Cover des Buches Warhammer 40.000 - Der Leichenthron (ISBN: 9781781934630)annlus avatar

Rezension zu "Warhammer 40.000 - Der Leichenthron" von Chris Wraight

Terra: Wo eine Hand gibt und die andere nimmt
annluvor einem Jahr

*Es gibt Hexer auf Terra, aber um sie zu hören, müsst Ihr den Lärm ausblenden. Achtet nicht auf die Stimmen, die ihr hört, sondern auf jene, die Ihr nicht hört.*


Im 41. Jahrtausend sitzt der Imperator reglos auf dem Goldenen Thron von Terra, während um ihn herum Menschenleben nichts wert sind. Unterdrückt vom Glauben herrschen strikte Regeln. Wer sich nicht daran hält, fällt in die Hände der Inquisitoren. Einer davon ist Erasmus Crowl, der die junge Interrogatorin Luce Spinoza anfordert. Ihre erstes Mal auf Terra widmet sie nun der Suche nach den „Tränen des Engels“, eine Rebellentruppe im Untergrund. 



Erst langsam ist es mir gelungen, in die Geschichte einzusteigen und all die Hintergründe zu durchschauen. Die Welt – nicht nur Terra, aber diese insbesondere – ist eine sehr düstere. Die meisten Menschen leben unterdrückt und nur um zu dienen. Die Gesetze des Glaubens dienen dazu, das System aufrecht zu erhalten. So kam ich nicht umhin, die Motivation der Rebellen zu verstehen, schließlich haben sie nichts zu verlieren. 


Die Rollen, die sowohl Crowl als auch Spinoza in dieser Welt einnehmen, waren nicht immer leicht zu durchschauen. Besonders auch deswegen, weil das System und die Welt sehr komplex sind. Interessant an Crowl waren seine unkonventionellen Methoden und der Servoschädel, der ihn begleitet und in abgehakten, teils lateinischen Formulierungen mit ihm spricht. 


Da es sich bei Crowl um einen bekannten Foltermeister handelt und das Buch auch direkt mit einer aus der Folter erhaltenen Information einsteigt, ist es nicht verwunderlich, dass die Geschichte mit einigen blutigen Szenen einhergeht. Die Rebellen bleiben nicht die einzige Spur, die der Inquisitor und seine neue Gehilfin verfolgen. Dabei misstrauen sie sich scheinbar gegenseitig. Allerdings macht das Licht, das auf Terra geworfen wird, auch keinen vertrauensseeligen Eindruck. Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Spuren weisen immer mehr auf Intrigen und Machtspiele hin. Dadurch wird die Stimmung des Buches immer düsterer. 


Fazit: Nicht ganz leicht bin ich in die Geschichte gekommen. Die düstere Stimmung im Verbund mit der futuristischen Welt hat mir aber zugesagt, wenn auch nicht alles für mich durchschaubar war. 

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Cover des Buches Warhammer 40.000 - Im Schatten des Regenten (ISBN: 9781781934548)Zsadistas avatar

Rezension zu "Warhammer 40.000 - Im Schatten des Regenten" von Chris Wraight

Rezension zu "Im Schatten des Regenten"
Zsadistavor einem Jahr

Roboute Guilliman, der neue Regent von Terra muss wieder auf Kreuzzug gehen. Zurück lässt er eine unruhige Welt. Kanzelrin Anna-Murza Jek bittet um Hilfe zum Aufbau und Beruhigung von Terra, doch Guilliman kann nicht helfen. 

 

Die verletzte und aus dem Krieg zurück kehrende Sister of Silence Aleya wird mit Ehren überschüttet. Eigentlich will sie diese Ehren überhaupt nicht, doch sie lässt es über sich ergehen. Zur Ehre wird ihr von Guilliman ein altes Schwert übergeben. Dazu wird ihr aufgetragen, dass sie zurück nach Luna soll um die Festung wieder aufzubauen. Aleya will nicht, doch sie ist gehorsam und geht. 

 

Valerian hingegen bekommt einen ganz besonderen Auftrag, den er erfüllen soll. Doch auch ihm ist dies nicht Recht. 

 

Und dann schwärt von innen heraus Verrat und Intrige. Der Angriff auf die Festung der Sisters of Silence ist erst der Anfang. 

 

„Im Schatten des Regenten“ ist ein Roman aus dem Warhammer Universum aus der Feder des Autors Chris Wraight. 

 

Das Cover mit Aleya und Valerian ist sehr gelungen. Valerian mit seiner goldenen Rüstung und Aleya in Kampfstellung sind echt der Hingucker. 

 

Der Inhalt ist für mich teilweise etwas schwierig zu lesen. Es gibt drei verschiedene Kapitel, Jek, Valerian und Aleya. Alle drei Varianten sind in der Egoperspektive geschrieben. Ich bin nicht schizophren, also kann ich persönlich nur eine Person sein. Dadurch, dass ich ein ebook gelesen habe, war es so auch schwierig, wenn ich mitten in einem Kapitel eine Pause machte. Wer war ich jetzt noch einmal? Ich kann sogar sagen, dass ich es hasse, wenn ein Buch in mehrere Egoperspektiven gehalten ist. 

 

Teilweise war der Inhalt auch recht langezogen. Manchmal bin ich bei Valerian nur schnell über den Text geflogen. Es war für mich etwas zu ausschweifend geschrieben. 

 

Die Teile von Aleya hingegen fand ich absolut spannend. Ihren Part hab ich regelrecht gefressen. 

 

Bei Jek waren teilweise auch etwas langatmige Abschnitte dabei, aber trotzdem noch spannend. 

 

Im Gesamten war die Story natürlich rund und es passte alles zusammen. Ich war begeistert von der Verschwörung und wer am Ende alles dahinter steckte. Wie alle zusammenarbeiteten und alles aufgeklärt wurde. Gerade das Zusammenspiel von Aleya und Valerian fand ich sehr gelungen. 

 

Was ich an dieser Stelle auch noch einmal bemängeln muss ist, dass man bitte nicht alles übersetzen soll. Sisters of Silence ist ein bekannter und fester Begriff im Warhammer Universum. Daher habe ich den Namen auch in meiner Rezension benutzt. Bitte lasst es, solche Begriffe ins Deutsche zu übersetzen. Schwestern der Stille hört sich furchtbar an. Die Imperial Fists wurden auch nicht in Imperiale Fäuste übersetzt. Daher die Bitte an den Verlag, nicht die festen Namen ins Deutsche übersetzen, es ist völlig sinnlos und unnötig!

 

Ansonsten hat mir „Im Schatten des Regenten“ sehr gut gefallen und kann das Buch wirklich weiter empfehlen. Ein kleiner Abzug von mir für die schizophrene Art des Buches. 

 

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