Chris von Rohr

 2,9 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll, Götterfunken und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Chris von Rohr

Chris von Rohr, Rocklegende und Kultfigur, geboren am 24.10.1951 in Solothurn. Mit 13 Mio. verkaufter Tonträger ist Chris von Rohr der erfolgreichste Rockmusiker, Produzent und Songwriter der Schweiz. Der Gründer und Bassist der Rockband Krokus wurde als Musiker sowie als Produzent der Rockgruppen Gotthard, Lovebugs und Patent Ochsner über 50 Mal mit Edelmetall, darunter auch Gold und Platin in USA und Kanada ausgezeichnet. Chris ist Ehrenbürger von Memphis Tennessee. Sein Slogan »Meh Dräck« wurde zum Wort des Jahres 2004 gekürt, ausgelöst durch seine Radio- und TV-Auftritte, u.a. in der Casting Show »Musicstar« ... Seine beiden autobiographischen Bücher »Hunde wollt ihr ewig rocken« und »Bananenflanke« sind Kultbestseller. Heute ist Chris, Vater einer Tochter, wieder mit Krokus weltweit erfolgreich unterwegs. Er ist derzeit auch regelmässig in der Sendung »Tonspur« in 3sat, ORF und Schweizer Fernsehen zu sehen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Chris von Rohr

Cover des Buches Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll (ISBN: 9783037631089)

Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll

 (7)
Erschienen am 26.11.2019
Cover des Buches Sternenstaub (ISBN: 9783905958133)

Sternenstaub

 (0)
Erschienen am 13.10.2011
Cover des Buches Götterfunken (ISBN: 9783905958676)

Götterfunken

 (0)
Erschienen am 01.10.2015

Neue Rezensionen zu Chris von Rohr

Cover des Buches Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll (ISBN: 9783037631089)Briggss avatar

Rezension zu "Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll" von Chris von Rohr

Ein großes Ego und wenig Achtung
Briggsvor einem Jahr

Als Rockmusikfan habe ich mich auf Chris von Rohrs Buch wirklich gefreut. Einblicke von innen!
Was mich als Leserin erwartete: 

Eine Menge "Ich war arm dran und habs doch geschafft", 

eine Menge "Liebe findet man nicht auf der Straße", 

eine Menge "Groupies nimmt man halt mit aufs Zimmer", 

eine Menge "Rockmusik rockt. Chris von Rohr rockt besonders!"


Mein Widerwille, das Buch aufzuschlagen, wurde täglich größer. 

Die - durchaus vorhandenen und mitreißenden - Einblicke ins Rockbusiness werden von menschenverachtenden Sätzen begraben (Bsp. S. 48  "Yvonne hieß die Pflanze" - Er spricht von einem Mädchen, das er toll fand. ) (Bsp. S.57 "Mein Englischlehrer in Neuenburg, ein original frustriertes, autoritäres Brüllmonster mit dem Humor eines Zentralfriedhofs[...]" )(Bsp. S. 107 "Da erschien doch tatsächlich ein Farmergirl aus Österreich mit riesigen Hängebeuteln und krummen Beinen" )

Ich hab es mir nicht leicht gemacht, aber ich möchte dieses Buch nicht weiterlesen und breche deshalb ab.
Den Goodwill-Pluspunkt macht aus, dass das Buch grammatikalisch und orthographisch fehlerfrei geschrieben ist. Noch dazu, obwohl der Autor Schweizer ist, in der Rechtschreibung, die in Deutschland gültig ist (heißt, es gibt nicht nur ss, sondern nach langen Vokalen auch ß).

Möglicherweise lese ich das Buch auch irgendwann aus.
Aber die Verachtung - vor allem die Frauenverachtung - darin lässt mir zur Zeit keine Wahl. Ich will meinen Geist mit solcher Gülle nicht belasten.

Kommentare: 2
4
Teilen
Cover des Buches Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll (ISBN: 9783037631089)Red-Snappers avatar

Rezension zu "Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll" von Chris von Rohr

Gepflegte Langeweile
Red-Snappervor einem Jahr

Die Biographie eines Mitglieds der Hardrock-Band "Krokus". Wie war ich als Fan derselben gespannt, als ich dieses gewaltige Werk von 600 Seiten in Händen hielt: hochwertige Aufmachung, drei tolle Bilderstrecken mit Aufnahmen, bei denen man beim Betrachten ins Schwärmen kommt und die einen in die Zeit zurückversetzen, als die Schweizer Version von "AC/DC" so richtig abräumte. Voller Vorfreude begann ich zu lesen - und dann diese Ernüchterung! Der Schreibtstil ist im ersten Drittel des Buches vollkommen überdreht - voller (teils künstlicher) Anglizismen und regelrecht bemüht auf humorvoll getrimmt. Dabei teilt einem der Autor teilweise mehr mit, als man wissen möchte. Die Länge seines Geschlechtsteils interessiert mich genauso wenig wie die Häufigkeit seiner Bettgeschichten. Gerade sein Frauenbild erschüttert mich immer wieder und stößt mich geradezu ab. Hinzu kommt seine Distanzlosigkeit hinsichtlich Drogen jeglicher Art - aber das wird man wohl klischeehaft unter "Rock'n'Roll" abheften müssen. Absolut unmöglich empfinde ich allerdings die Tatsache, dass er jeden Weggefährten, der ihm nicht in den Kram passt, nach Belieben wüst beschimpft und mitunter mit übelsten Begriffen der Fäkalsprache belegt. Das ist alles andere als guter Stil. Das zweite Drittel wird im Schreibtstil etwas ruhiger, nun wird aber jede Person in seinem Umfeld mit langatmigen und mäßig originellen Spitznamen belegt - das nervt schon nach wenigen Seiten. Das letzte Drittel ist am angenehmsten zu lesen, ist vom Inhalt her allerdings vollkommen belanglos. Von Rohr hat sich mittlerweile aus der großen Hektik der Musikwelt weitgehend zurückgezogen und meint nun, den Leser mit seinen Lebensweisheiten, politischen und kulturellen Ansichten sowie seiner allgemeinen Weltsicht langweilen zu müssen. Dieses Geseiere lässt einen so manche Seite umblättern bevor man sie zu Ende gelesen hat.

Zum Positiven: Überall dort, wo es um Musik geht, fesselt das Buch. Wie von Rohr als Jugendlicher die Musik für sich entdeckt, die Verweise auf legendäre Bands, Alben, Titel, das ruft schnell eigene Erinnerungen wach und man teilt seine Begeisterung für die Welt des Rock'n'Roll. Die Tourberichte sind temporeich und bunt geschildert, was tiefe Einblicke in das Leben einer Band "on the road" vermittelt. Das macht Spaß und erfüllt die Erwartungen, die man an eine Musikerbiographie stellt. Natürlich will man auch etwas über den Menschen "dahinter" erfahren, aber dieser Autor ist in einer narzistischen, selbstgefälligen und vollkommen unkritischen Sicht sich selbst gegenüber gefangen. Das macht das Buch anstrengend und teilweise einfach nur ärgerlich. Hätte man dieses Werk auf 150 - 200 Seiten zusammengestrichen, könnte es vermutlich rundum überzeugen. In DIESER Form habe ich mich über die vertane Zeit geärgert, die mich das Studium dieser 600 Seiten gekostet hat - daher nur ein Stern!      

Kommentieren0
1
Teilen
Cover des Buches Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll (ISBN: 9783037631089)kingofmusics avatar

Rezension zu "Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll" von Chris von Rohr

Zwiespältig
kingofmusicvor einem Jahr

Chris von Rohr, seines Zeichens Bassist der legendären Schweizer Hardrocker Krokus sowie (ehemaliger) Produzent von Gotthard, Autor usw., legt mit „Himmel, Hölle, Rock´n´Roll“ seine umfangreiche (fast 600 Seiten) Autobiografie vor. Da ich gerne (Auto-)Biografien von Musikern lese, habe ich mich gefreut, als ich die Möglichkeit bekam bei einer Leserunde vom Wörterseh-Verlag dabei zu sein. Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Nun, jetzt – einige Wochen später – mit ein paar Tagen Abstand zu den letzten gelesenen Seiten, muss ich (leider) sagen, dass ich geringfügig enttäuscht bin von dem Buch.

Zuerst das Negative:

  • Habe ich mir am Anfang noch nicht viel dabei gedacht bzw. darüber hinweggesehen, gingen mir die inflationär gebrauchten Anglizismen zusehends auf die Nerven. Entweder schreibe ich auf Deutsch oder auf Englisch.


  • Das äußerst fragwürdige Frauenbild des Herrn von Rohr mit seiner „Ich bin ein Rockstar, ich darf und kann mir alles nehmen was ich will“-Attitüde – auch das ist etwas, auf dass ich getrost verzichten kann. Mich interessiert auch nicht, wie lang die „Männlichkeit“ von Chris ist.


  • Mit zunehmender Lektüre hatte ich das Gefühl, dass Chris gerne austeilt, aber Schwierigkeiten mit dem „Einstecken“ hat. Er darf über alles und jeden herziehen, aber wehe, es kritisiert ihn mal jemand – au Backe.


  • Der inflationäre Gebrauch von teilweise wirklich strunzdoofen Namenszusätzen zwischen Vor- und Nachname – was soll das???

Da es mir fernliegt, diese Autobiografie komplett zu „verdammen“ und schlecht zu machen, hier noch ein paar positive Aspekte:

  • Seine (Chris) Liebe zu (alter) Musik (Beatles, Rolling Stones, Grateful Dead etcpp.) kommt authentisch rüber und hat mich darin bestärkt, (wieder) vermehrt auf die Dinosaurier des Rock (Led Zeppelin, Cream, Jimi Hendrix usw.) zurückzugreifen. Außerdem darf ich meinem „Soundtrack des Lebens“ mit „While my guitar gently weeps“ von den Beatles einen Hochkaräter hinzufügen. Hier wäre ich (wenn Chris den Song nicht so vehement vergöttern würde) nie oder sehr spät drauf gestoßen.


  • Ebenso authentisch wirkt seine Verehrung für Hermann Hesse, dessen Gesamtwerk er während seiner Gelbsucht im Krankenhaus gelesen hat.


  • Die Passagen, in denen es WIRKLICH um Krokus geht, um die Anfänge, die Schwierigkeiten mit Marc Storace, den Problemen mit dem Management, den ersten Touren, den Erfolgen, den Misserfolgen – ja, da kommt Rock´n´Roll-Feeling auf – das ist interessant; davon hätte ich gerne noch mehr gehabt.


  • Auch die ein oder andere (philosophische) und (politische) Aussage zeigen den intelligenten „Menschen“ Chris von Rohr. Allerdings gab es davon eindeutig zu wenig auf die Gesamtheit gesehen.


  • Die drei im Buch enthaltenen Fotostrecken sind wirklich äußerst sehenswert und bringen immer wieder ein bisschen „Auflockerung“.


Alles in allem bleibt am Ende aber die Erkenntnis, dass ein guter Musiker (der Chris ohne Zweifel ist) nicht zwangsläufig ein Mensch ist, dessen Leben man episch ausgebreitet vor sich liegen haben muss.


Ich kann also leider nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen und gebe 2,5*, die ich wohlwollend (und mit einem Auge zu) auf 3 aufrunde.

©kingofmusic

Kommentare: 7
16
Teilen

Gespräche aus der Community

Dieses Buch ist eine eindrückliche Liebeserklärung an das Leben, an die Musik, an die Liebe, die Frauen, die Freundschaft, an das Streunertum und das Kindbleiben. So witzig, unterhaltsam und so gnadenlos ehrlich und bestechend kompromisslos wurde die eigene Geschichte noch selten festgehalten. 

There's no limit!

Diese Autobiografie ist eine Liebeserklärung an fünf Jahrzehnte Rock ’n’ Roll, an die Musik, an ein Lebensgefühl, an die Frauen, das Kindbleiben und an die Freundschaft. Chris von Rohr wirft sein ganzes Leben in die Waagschale. »Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll« ist ein Buch, das bleiben wird. Birgit Fuß, Rolling Stone


Wir verlosen hier 15 Exemplare - beantwortet dafür die Frage.

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden.

Wir freuen uns auf Euch!

PS: Über Rezensionen auf Lovelybooks, Amazon, Weltbild, Thalia etc. würden wir uns sehr freuen!


PPS: Aktuelles über den Wörterseh findet ihr auf unserer Facebook Seite.



165 BeiträgeVerlosung beendet

Community-Statistik

in 12 Bibliotheken

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Worüber schreibt Chris von Rohr?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks