Chrissi Schröder Unsterbliche Gefährten – das böse Blut

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Inhaltsangabe zu „Unsterbliche Gefährten – das böse Blut“ von Chrissi Schröder

Unsterbliche Gefährten – das böse Blut: Wie sieht es hinter der Hölle aus? Natascha, eine junge Vampirin, wird es schon bald wissen. Sie muss sich für eine Seite entscheiden. Wird sie dadurch alle ihre Monster besiegen? Irgendwann muss jeder den Preis für seine Entscheidungen bezahlen. Werden sie und Ansgar ihre Stadt aus den Fängen des Bösen befreien können? Wird sie auch diesmal nichts trennen können? Auch nicht der Tod? Wie weit müssen sie gehen, für die Rettung ihrer verfluchten Seelen...

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  • Rezension zu "Unsterbliche Gefährten – das böse Blut" von Chrissi Schröder

    Unsterbliche Gefährten – das böse Blut

    Die_Buecherfresser

    17. June 2011 um 19:02

    "Blutiger Debütroman" nhalt: Die Geschichte handelt von der Vampirin Natascha, dir ihr altes Leben zurücklässt, um ein neues für die Ewigkeit zu beginnen. Anfangs gehört sie noch einem Vampirclan an, doch als sie Justin unweigerlich verwandelt, weil sie ihre Liebe nicht sterben sehen will, ändert sich das Blatt urplötzlich, denn ihr wird bewusst, dass Frank, ihr Clanführer, keinen Aufwand scheut sie zu töten, da sie ihm zufolge als “Trägerin des bösen Blutes” eine schwere Gefahr für die Vampirwelt darstellt. Doch als alle Stricke reißen und Nataschas Aussicht auf ein freies Dasein minimal scheinen, trifft sie auf den attraktiven Ansgar, mit dem sie automatisch etwas verbindet, etwas, was viel weiter geht als nur bloße Schmetterlinge im Bauch, denn sie sind wahre Verbündete für die Ewigkeit. Allerdings ahnt Natascha nicht, welche wirkliche Bedrohung ihr bevor steht. Denn ihr droht mehr als sie ahnt. Meinung: “Unsterbliche Gefährten” ist ganz klar ein Vampirroman, der in der heutigen Zeit erzählt wird. Normalerweise gibt es diese Romane momentan haufenweise auf dem deutschen Buchmarkt, was meine Erwartungen natürlich hochgeschraubt hat und im Grunde, abgesehen von kleinen Makeln, wurde ich keineswegs enttäuscht. Die Geschichte beginnt mit einer kleinen Einleitung der Hauptprotagonistin, wodurch der Leser direkt ein wenig in Nataschas Welt eintauchen kann. Der Beginn ist spannend und lässt direkt vermuten, dass es sich bei Natscha überhaupt nicht um einen dieser typischen schwachen Frauen handelt. Sie wirkt durchweg stark und gefasst, auch wenn ihre Emotionen teilweise etwas mit ihr durchgehen, vor allem in blutiger Hinsicht. Ansonsten finde ich sie sehr sympathisch, abgesehen von der mir etwas zu kühlen Art, die sie ab und an mal an den Tag legt. Dadurch, dass die Autorin beinahe die gesamte Geschichte aus der Sicht von Natascha erzählt, gelangt der Leser auch an immer mehr Details aus Nataschas früheren Leben, das natürlich Fragen aufwirft. Bei diesen Stellen habe ich mich immer wieder gefragt, wieso sie eigentlich zum Vampir wurde, wenn sie doch Familie hatte, dass fand ich etwas skrupellos für einen Hauptprotagonisten, letztendlich hat es Natscha aber auch von diesen ganzen verweichlichten Hauptcharakteren abgehoben, denn sie ist nun einmal ein Vampir, der seine blutige Seite auslebt. Somit ist “Unsterbliche Gefährten” auch ein relativ blutiger Roman. Die Charaktere scheuen wirklich überhaupt nicht vor einem kleinen Snack zwischendurch zurück. Teilweise echt verwunderlich, dass die Vampire so ungestraft davon kommen, wenn sie ständig irgendwelche Frauen leer trinken — dennoch fand ich es ziemlich gut, dass die Menschen wirklich nur noch als Drink erscheinen, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Vampir, der hunderte von Jahre überdauert hat, noch ein anderes Interesse an einem Mensch hat, als seinen Durst zu stillen. Von daher Hut ab vor der Autorin wirklich diesen skrupellos mörderischen Weg einzuschlagen. Ansonsten ist die Geschichte an sich eigentlich ziemlich lang. Es passiert sehr viel auf den ganzen Seiten, sodass man schon sorgfältiger lesen muss, um wirklich jeden Zusammenhang mitzubekommen. Aber das macht dann auch das gewisse Tempo aus, das das Buch gekonnt vorantreibt und nicht langweilig werden lässt. Manche Stellen sind vielleicht unwichtig und hätten gekürzt werden können, aber im wesentlichen werden keine unwichtigen Szenen, Details oder Handlunge beschrieben, sondern nur was die Geschichte vorantreibt. Ebenso wie Natascha hat mir auch der männliche Hauptcharakter Ansgar gefallen. Zu Anfang habe ich den Klappentext überhaupt nicht verstanden, denn Ansgar kommt erst nach einigen Seiten vor, da Natscha vorher noch ihre Geschichte mit Justin erzählt, der das knallharte Gegenteil zu Ansgar ist, denn Justin ist böse, was auch an der prompten Verwandlung von Natascha und ihrem Blut liegt. Manchmal fand ich diese Boshaftigkeit etwas unglaubwürdig, weil sie ein paar Seiten davor beinahe vor Lust übereinander hergefallen wären und er sich einfach so plötzlich verändert. Aber schließlich muss es ja auch einen bösen Gegenspieler geben und letztendlich wertet Ansgar die Geschichte wieder auf, denn ihn fand ich wirklich interessant. Uralt, attraktiv, intelligent und mörderisch. Wer will denn nicht so einen Mann an seiner Seite haben? Auch die Unterhaltungen zwischen ihm und Natscha waren sehr angenehm zu lesen, da beide sich überwiegend per Gedanken unterhalten, denn Ansgar ist ein etwas anderer Vampir, als es alle anderen sind. Was mich jedoch gestört hat, war das fehlende i-Tüpfelchen. Die Story ist spannend und beinhaltet Kämpfe, Gefühle und auch traurige Szenen, sowie Geschichten und Rückblicke, aber irgendwie fehlt in der Story der gewissen Knackpunkt. Zu lesen hat sich das Buch auf jeden Fall gelohnt, aber am Ende war ich etwas verwirrt, weil ich nicht so ganz verstanden habe ob nun Schluss ist oder nicht, wieso genau der stärkste Vampir vernichtet wurde und wieso Ansgar und Natscha wirklich bis über den Tod hinaus zusammen gehören. Diese Fragen können jedoch auch einfach erst in dem zweiten Teil beantworten werden, denn anscheinend gibt es bald eine Fortsetzung von “Unsterbliche Gefährten”, die dann wohl mehr Klarheit bringen wird. Allerdings finde ich die Grundidee gelungen, denn die Autorin bezieht sich bei ihren Vampiren vor allem auf die Augenfarbe und deren Blut, denn Natascha ist die Trägerin des bösen Blutes, womit nicht nur dieses typische Vampirklischee thematisiert wird, sondern viel mehr, da es zwischen den Vampiren wirklich auch noch Unterschiede gibt. Zum Schreibstil der Autorin möchte ich mich etwas zurückhalten, denn ich bin nun einmal äußerst kritisch und mache wenig halt zwischen Bestseller und Neuautor. Der Schreibstil ist auf jeden Fall angenehm zu lesen, aber an manchen Stellen stolpert die Autorin ein klein wenig, denn die Sätze sind teilweise zwar sehr schön formuliert, aber etwas kurz und holprig, zumindest was Übergänge betrifft. Das liegt vielleicht auch einfach nur daran, dass die Autorin richtig viele Bindestriche verwendet und diese ab einem gewissen Maß einfach nur noch stören beim Lesen. Dazu kommen Wortwiederholung, die dem Laien wenig auffallen werden, nur mir relativ schnell ins Auge fielen. Jedoch ändert dies nichts daran, dass die Geschichte lesenswert ist. Leider, was typisch selbstverlegtes Buch ist, schaut das Cover wenig einladend aus. Hier muss ich auch ganz ehrlich den Verlag bemängeln, denn wenn gute Gestalter am Werk sind weiß man, dass diese Farb- und Schriftwahl wenig stimmig miteinander sind. Das Gelb beißt sich mit dem Rot und Natscha als Charakter habe ich auch ganz anders in Erinnerung, viel moderner und unauffälliger, um auch auf die Jagd gehen zu können. Das finde ich wirklich sehr schade, denn ein gutes Cover macht schon ziemlich viel wett und lädt förmlich zum Einkaufen ein. Fazit: Ein blutiger Vampirroman, mit einer mörderischen Hauptprotagonistin, die keine Ängste scheut und trotzdem auch ihre wahre Liebe findet. Die Story ist spannend und erzählt eine Geschichte mit Verlusten, Kämpfen und Gefühlen einer noch recht jungen Vampirin. Das Buch ist lesenswert und vielleicht sollte man es als Vampirliebhaber einfach mal wagen und sich nicht vom Cover abschrecken lassen.

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