Christa Bernuth

 3,7 Sterne bei 234 Bewertungen
Autorin von Das Falsche in mir, Damals warst du still und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christa Bernuth (© Astrid Eckert / Quelle: Autor)

Lebenslauf von Christa Bernuth

Christa Bernuth wurde 1961 in München geboren. Nachdem sie nach ihrem Abitur für längere Zeit durch Südamerika reiste, entschied sie sich, in ihre Heimat zurückzukehren, um dort Germanistik und Französisch zu studieren. Bevor ihr Debüt "Die Frau, die ihr Gewissen verlor" veröffentlicht wurde, war sie als Autorin für verschiedene Zeitschriften tätig. Heute lebt Christa Bernuth in München.

Alle Bücher von Christa Bernuth

Cover des Buches Das Falsche in mir (ISBN: 9783423216371)

Das Falsche in mir

 (92)
Erschienen am 27.05.2016
Cover des Buches Damals warst du still (ISBN: 9783442460625)

Damals warst du still

 (32)
Erschienen am 01.05.2005
Cover des Buches Tief in der Erde (ISBN: 9783442492671)

Tief in der Erde

 (21)
Erschienen am 20.06.2022
Cover des Buches Die Stimmen (ISBN: 9783442453832)

Die Stimmen

 (24)
Erschienen am 01.12.2002
Cover des Buches Die Nacht in dir (ISBN: 9783423261074)

Die Nacht in dir

 (14)
Erschienen am 24.06.2016
Cover des Buches Untreu (ISBN: 9783442457168)

Untreu

 (14)
Erschienen am 01.05.2004
Cover des Buches Spur 33 (ISBN: 9783442316731)

Spur 33

 (10)
Erschienen am 28.09.2022
Cover des Buches Innere Sicherheit (ISBN: 9783492263375)

Innere Sicherheit

 (9)
Erschienen am 01.10.2009

Neue Rezensionen zu Christa Bernuth

Cover des Buches Spur 33 (ISBN: 9783442316731)
zanis_book_storys avatar

Rezension zu "Spur 33" von Christa Bernuth

Guter Einstieg mit kleinen Schwächen
zanis_book_storyvor 2 Monaten

Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, sowohl auch das düstere Cover. Als ich mir die Leseprobe besorgt habe und diese mich auch eigentlich sehr neugierig auf dass Buch gemacht hat, habe ich mich danach in die Geschichte gestürzt. 

Ich habe keine Probleme damit, wenn Geschichten aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden, oder verschiedene Handlungsstränge miteinander verknüpft werden. Doch bei diesem Buch empfand ich es etwas mühselig.

Trotz meiner Euphorie am Anfang, habe ich mich ab der Mitte der Geschichte regelrecht gequält. Für meinen Geschmack kam zu wenig Spannung auf. Mehrere Seiten passierte eigentlich so gut wie nichts, nichts was mich animierte weiter zu lesen. Somit habe ich wirklich lange gebraucht, nach meiner Pause mich noch mal auf die Geschichte einzulassen. Kurz vor dem eigentlichen Ende, obwohl es klar war, wie es endet, wurde es dann doch noch mal ein wenig flotter... Aber im Endeffekt war das Buch für mich nichts.. 

Fazit: Der Klappentext verrät schon zu viel über die Geschichte aus, sodass es keine grossen Überraschungsmomente inhaltlich gab. Mir hat hier ganz klar die Spannung gefehlt. 

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Cover des Buches Spur 33 (ISBN: 9783442316731)
RenaMs avatar

Rezension zu "Spur 33" von Christa Bernuth

Christa von Bernut - Spur 33
RenaMvor 3 Monaten

Ein Krimi, der auf einem tatsächlichen Verbrechen beruht, aber seine ganz eigenen Schlüsse zieht, darum handelt es sich bei diesem Roman der Schriftstellerin und Journalistin. Eine schreckliche Tat, die weit über Bayern hinaus vor einigen Jahre viele Schlagzeilen machte, verarbeitet zu einer fiktiven Geschichte.

Dabei legt die Autorin Wert darauf, dass sie keine Schuldzuweisung begeht, sondern nur eine mögliche Version der Ereignisse erzählt. Diese beginnen mit dem Mord an einer Familie, Mutter, Vater und Sohn werden tot aufgefunden in ihrer Villa am See. Schnell gehen die Ermittler wie auch alle anderen Beobachter und Beteiligten davon aus, dass der Sohn der Täter war.

Leon, ein schwieriger Junge, psychisch krank, verstört und seltsam. Ein Waffennarr, der dazu noch eine Ausbildung als Büchsenmacher macht. Auch seine Schwester, die Tochter der Mutter aus erster Ehe, glaubt an seine Täterschaft. Erst hat er, so die Annahme, seine Eltern getötet und dann sich selbst.

In Rückblicken schildert die Autorin die Familie, die Verhältnisse der Mitglieder zueinander, das schwierige Umgehen mit dem gestörten Sohn. Die Mutter, die ihm nicht gewachsen ist und ihm irgendwann auch keine Grenzen mehr setzt, der Vater, der sich oft nur noch durch Gewalt zu helfen weiß und die verzweifelte Schwester, die nicht helfen kann und es doch so sehr möchte.

Leider verzettelt sich der Roman in zu vielen Aspekten, zu vielen Perspektiven. Mal folgen wir den Ereignissen aus der Sicht eines Ermittlers, mal erleben wir die Gefühle und Gedanken der Schwester, dann wieder wechselt der Blickwinkel zu einem früheren Freund und einer Freundin Leons. Und leider gibt es noch weitere Perspektiven. Das macht es zum einen schwer, dem Handlungsablauf zu folgen, es gelingt nicht, Empathie für die Figuren zu entwickeln und Spannung kam für mich in diesem Roman auch nicht auf. Zu viel Nebenstränge, zu viele Psychogramme Unbeteiligter, die von der Handlung ablenken.

Mein Fazit: ein Roman, der mehr will als er kann.

Christa von Bernut - Spur 33
Goldmann, September 2022
 Taschenbuch, 447 Seiten, 17,00 €                                  

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Cover des Buches Spur 33 (ISBN: 9783442316731)
mimitati_555s avatar

Rezension zu "Spur 33" von Christa Bernuth

Die Ausrede
mimitati_555vor 3 Monaten

Den als erste am Tatort eintreffenden Polizeibeamten bietet sich ein grausames Bild, drei Leichen befinden sich im Haus, dem ersten Anschein nach hat der Sohn des Paares erst Mutter und Vater erschossen und dann sich selbst; erweiterter Suizid lautet der Fachbegriff für diese unvorstellbare Tat. Erst nach und nach kommt bei den Ermittlungen heraus, dass der mutmaßliche Täter kein einfacher Mensch war, der junge Mann war aggressiv, nahm Drogen, liebte Waffen aller Art und haderte mit sich und seiner Umwelt. Die Schwester des Verdächtigen indes ist davon überzeugt, dass ihr Bruder der gemeinsamen Mutter niemals Leid angetan hätte, egal was die Indizien sagen. Als auffällt, dass Leons Handy fehlt, kommen den ermittelnden Beamten ebenfalls erste Zweifel am Tathergang.

Zuerst einmal möchte ich dringend davon abraten, den Text im Innenumschlag des Buches zu lesen. Dieser Auszug aus dem Buch spoilert ungemein, was mich sehr geärgert hat, denn diese Information, die erst im letzten Drittel auftaucht, hätte ich gerne selbst erfahren. Ich verstehe nicht, warum man diesen Text gerade dort angebracht hat. Nun aber zum Buch selbst. Der Kriminalroman basiert auf einer wahren Begebenheit, an die ich mich zwar erinnert habe, allerdings nicht mehr an alle Einzelheiten, was die Auflösung angeht. Die Autorin versteht es meisterhaft, die bekannten Fakten zu einer unglaublich spannenden Geschichte zusammenzufassen und die fehlenden so zu ersetzen, dass man das Gefühl hat, dass es genau so passiert sein könnte. Aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet sie die Geschehnisse, kommentiert, ergänzt, fragt nach. So entsteht ein Gesamtbild, das mich entsetzt, erschüttert und angewidert zurücklässt. Bemängeln möchte ich hierbei lediglich, dass ich durch die vielen Zeitsprünge oft etwas irritiert war,  weil diese nicht kenntlich gemacht sind und ich dadurch manchmal nicht wusste, um welchen Zeitraum es geht. Dies ist aber meckern auf hohem Niveau, denn ansonsten war das Buch perfekt. Natürlich gibt es dafür die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung. Für True Crime-LeserInnen ist dieses Buch sowieso ein Muss.

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Gespräche aus der Community

Vielleicht ist euch der spannende Thriller "Das Falsche in mir" in letzter Zeit schon öfter begegnet, denn die Leser sind begeistert von diesem beklemmenden Buch, das man nicht mehr weglegen kann, wenn man erstmal angefangen hat. Wollt ihr mal hinter die Motive eines Triebtäters blicken? Dann habt ihr bei unserem Fragefreitag die Chance, Christa Bernuth zu dem Buch und ihr als Autorin eure Fragen zu stellen.

Mehr zum Buch:
Lukas Salfeld, 50, führt ein ganz normales Leben. Niemand ahnt, dass er als Jugendlicher im Gefängnis saß, weil er seiner damaligen Freundin Marion die Kehle durchgeschnitten und ihr post mortem tiefe Messerstiche beigebracht hatte. Viele Jahre gelingt es ihm, seinen kranken Trieb zu bekämpfen. Eines Tages begegnet er einem Mädchen, das seiner toten Freundin auf fatale Weise ähnlich sieht. Seine gefährlichen Fantasien gewinnen immer mehr die Oberhand. Zeitgleich wird ein totes Mädchen aufgefunden, das auf dieselbe Weise wie damals Marion ermordet wurde. Die ermittelnden Kommissare entdecken schnell die Parallelen zum früheren Mordfall. Um einer Verhaftung zu entgehen, taucht Salfeld unter - mit dem kühnen Plan, als Gejagter selbst zum Jäger zu werden, um die Spur des Mörders aufzunehmen. Doch was, wenn er dabei sich selbst überführt? Denn an die Mordnacht hat Salfeld keinerlei Erinnerung... Leseprobe

In dem folgenden Trailer zum Buch könnt ihr schonmal einen ersten Eindruck gewinnen.

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Christa Bernuth arbeitete nach dem Studium an der Deutschen Journalistenschule in München viele Jahre als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen und Magazine. Ihre Kriminalromane wurden in mehrere Sprachen übersetzt und drei davon verfilmt. 2010 erschien ihr Roman "Wer schuld war". Christa Bernuth lebt mit ihrem Mann in München.

Für alle fleißigen Fragesteller gibt es die Möglichkeit, eins von 5 Exemplaren dieses blutigen und gnadenlosen Thrillers aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag zu gewinnen. Viel Spaß beim Austausch mit der Autorin!

Auf die Fragen, fertig, los!


117 Beiträge
FlipFlopLady007s avatar
Letzter Beitrag von  FlipFlopLady007vor 9 Jahren
Mein Buch ist auch gestern angekommen. Vielen, vielen Dank dafür :)
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Christa Bernuth im Netz:

Community-Statistik

in 385 Bibliotheken

auf 42 Merkzettel

von 3 Leser*innen aktuell gelesen

von 2 Leser*innen gefolgt

Reihen der Autorin

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