Christa Bernuth

 3,7 Sterne bei 222 Bewertungen
Autorin von Das Falsche in mir, Damals warst du still und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christa Bernuth (© Astrid Eckert / Quelle: Autor)

Lebenslauf von Christa Bernuth

Christa Bernuth wurde 1961 in München geboren. Nachdem sie nach ihrem Abitur für längere Zeit durch Südamerika reiste, entschied sie sich, in ihre Heimat zurückzukehren, um dort Germanistik und Französisch zu studieren. Bevor ihr Debüt "Die Frau, die ihr Gewissen verlor" veröffentlicht wurde, war sie als Autorin für verschiedene Zeitschriften tätig. Heute lebt Christa Bernuth in München.

Alle Bücher von Christa Bernuth

Cover des Buches Das Falsche in mir (ISBN: 9783423216371)

Das Falsche in mir

 (92)
Erschienen am 27.05.2016
Cover des Buches Damals warst du still (ISBN: 9783442460625)

Damals warst du still

 (32)
Erschienen am 01.05.2005
Cover des Buches Tief in der Erde (ISBN: 9783442315734)

Tief in der Erde

 (19)
Erschienen am 15.03.2021
Cover des Buches Die Stimmen (ISBN: 9783442453832)

Die Stimmen

 (24)
Erschienen am 01.12.2002
Cover des Buches Die Nacht in dir (ISBN: 9783423261074)

Die Nacht in dir

 (14)
Erschienen am 24.06.2016
Cover des Buches Untreu (ISBN: 9783442457168)

Untreu

 (15)
Erschienen am 01.05.2004
Cover des Buches Innere Sicherheit (ISBN: 9783492263375)

Innere Sicherheit

 (9)
Erschienen am 01.10.2009
Cover des Buches Wer schuld war (ISBN: 9783423248136)

Wer schuld war

 (5)
Erschienen am 01.11.2010

Neue Rezensionen zu Christa Bernuth

Cover des Buches Tief in der Erde (ISBN: 9783442315734)Tina_book_and_styles avatar

Rezension zu "Tief in der Erde" von Christa Bernuth

Fantastisch geschrieben
Tina_book_and_stylevor 2 Monaten

INHALT: Annika Schöhn ist ein zehn Jähriges Mädchen, dass von ihrer Freundin mit dem Fahrrad nach Hause fährt. Sie fährt am Abend durch einen Wald. Leider kommt sie nie zu Hause an. Ihr Bruder und Varer suchen vergebens nach ihr. Sie wenden sich an die Polizei. Erpresser Briefe werden analysiert und rund um die Uhr wird ermittelt. MEINUNG: Dieses Buch berichtet nach einem Wahren Fall. Dabei hat die Autorin Fikion und Realität sehr gut gemischt. Ich habe nach dem Buch, nach Ursula Hermann recherchiert und ich fand es gut das die Autorin alle Relevanten Fakten so belassen hat wie sie tatsächlich geschehen sind. Mir war der Fall vorher nicht bekannt. Sie hat den Fall echt gut nacherzählt. Ich bin echt erschüttert von den Behörden und der Polizei wie sie gearbeitet haben, so schlampig, muss ich schon sagen. Aber wieder zum Buch. Danke an die Autorin das sie dieses Buch geschieden hat. Es war spannend und sehr angenehm zu lesen. Das Buch ist in drei Teile geteilt, wobei für mich der zweite Teil am schwächsten waren. Die Recherche Arbeiten waren echt super beschrieben. Und auch der Part in der Schule war sehr gut. Kann eigentlich nichts aussetzen. Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Es war alles stimmig. Ich liebe ja True crime und das Buch gehört zu meinen Lieblings Büchern. Absolut zu empfehlen!

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Cover des Buches Tief in der Erde. Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit (ISBN: 9783742419804)Claudias-Buecherregals avatar

Rezension zu "Tief in der Erde. Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit" von Christa Bernuth

Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit
Claudias-Buecherregalvor 5 Monaten

Ein kleines Mädchen verschwindet Anfang der 80er in einem Dorf in Oberbayern spurlos. Die Ermittlungen ergeben keine brauchbare Spur und trotz Lösegeldforderung wird das Mädchen später in einer Kiste, die im Wald vergraben war, tot gefunden. Sie ist erstickt. Die Ermittlungen gehen weiter, aber die Polizei tappt im Dunklen. Jahrzehnte später wird ein Mann für diesen Mord verurteilt, aber er bestreitet auch heute noch, die Tat begangen zu haben. Ein Kriminalfall, der wohl nie ganz aufgeklärt werden wird.

 

Christa von Bernuth hat für ihren Kriminalfall eine wahre Begebenheit als Grundlage gewählt. 1981 wurde die 10-jährige Ursula Hermann entführt und starb tief in der Erde. Ich selbst war damals noch nicht geboren, kannte daher weder den Fall noch den Tathergang oder den Ausgang dieses Mordes. Die Geschichte ist, nicht nur aufgrund der wahren Begebenheit, interessant. Jedoch gibt es ein paar Dinge, die undetailliert bleiben - vermutlich, weil kein Wissen darüber vorhanden ist und die Autorin die Realität nicht zu sehr mit Fiktion aufweichen wollte. Auch, dass man den Fall gefühlt nicht abschließen kann, weil man irgendwie spürt, dass der Verurteilte evtl., nicht der Entführer sein könnte, passt zur Realität, war aber etwas unbefriedigend. Wie gesagt kannte ich diesen Mordfall und seinen Ausgang vorab nicht.

 

Die Autorin zeigt auf, dass es scheinbar viele Ermittlungspannen gab, was absolut erschreckend ist, besonders unter Anbetracht der Tatsache, dass es eben keine erdachte Handlung ist. Die Mischung von Realität und Fiktion ergibt eine hörenswerte Geschichte, wobei mir die Sprecherin Gergana Muskalla sehr gut gefallen hat.

 

Fazit: Ein wahrer Kriminalfall, der durch diesen Roman sicherlich wieder etwas Aufmerksamkeit bekommt. Gut gelesen von Gergana Muskalla und interessante aufgebaut von Christa von Bernuth, die Realität mit etwas Fiktion vermischt hat.

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Cover des Buches Tief in der Erde (ISBN: 9783442315734)schillerbuchs avatar

Rezension zu "Tief in der Erde" von Christa Bernuth

Wenn eine Entführung schief geht
schillerbuchvor 5 Monaten

Vielen Dank dem Goldmann Verlag, der mir ein kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte!

Der Inhalt

1981, ein Dorf in Oberbayern. Die zehnjährige Annika Schön ist mit dem Fahrrad auf dem Heimweg von einer Freundin, doch sie kommt nie zu Hause an. Tage des qualvollen Wartens verstreichen, bis die Polizei einen erschütternden Fund macht – eine Kiste, vergraben im Wald, darin die Leiche des Mädchens, das dort erstickt ist. Eine mögliche Spur in das nahe gelegene Internat wird nur halbherzig verfolgt. Jahre später verurteilt man einen Verdächtigen, doch es bestehen Zweifel an seiner Täterschaft. (© Goldmann Verlag)

Meine Meinung

Dem Roman vorangestellt ist ein Zitat von Scott Fitzgerald: „Rück mir den Stuhl heran bis an den Rand des Abgrunds. Dann erzähl ich die meine Geschichte.“ In Abgründe blickt man beim Lesen in der Tat: Nicht nur in das schreckliche Grab eines Mädchens, sondern auch in die Abgründe schlampiger Polizeiarbeit, in die zweifelhaften Motive einer Prozessführung und in die seelischen Abgründe zweier Täter.

Christa von Bernuth hat die Handlung auf zwei Ebenen angelegt: In der Gegenwart hat die Journalistin Julia Neubacher die Berichterstattung über den Prozess übernommen, der knapp 30 Jahre nach der Entführung mit Todesfolge einen Täter hinter Gitter bringen soll, der die Tat vehement bestreitet. Entführung mit Todesfolge verjährt nach 30 Jahren (im Gegensatz zu Mord) und deshalb ist Eile geboten. Nebenkläger ist Martin Schön, der Bruder des Opfers, der bezweifelt, daß der richtige Täter vor Gericht steht. Mit ihm trifft sich Julia einige Male für Hintergrundgespräche und erfährt von ihm wichtige Details. Aber ihr Interesse ist nicht nur ein professionelles, sondern auch ein sehr persönliches, das sich uns LeserInnen erst gegen Ende des Buches enthüllen wird.

Den größeren Teil des Buches macht jedoch die Vergangenheit aus: Wir erleben die verzweifelte Suche und das bange Warten der Eltern  mit, begleiten aber auch zwei Täter, die das perfekte Verbrechen geplant haben, das in einem Desaster endet: Der Tod von Annika war nämlich nie vorgesehen, ja, eigentlich war es gar nicht Annika, die entführt werden sollte. Bei den Ermittlungen läuft manches schief, fehlende Kommunikation, Flüchtigkeitsfehler und Eitelkeiten lassen die Ermittlungen im Sande verlaufen. Bei diesen Passagen stellten sich mir manchmal die Haare zu Berge. Im letzten Drittel des Buches führt uns die Autorin dann auf Spuren, die von der Polizei nie verfolgt wurden und die auch in die Vergangenheit von Julia Neubacher führen.

Das alles ist spannend geschrieben, Christa von Bernuth hat sich intensiv mit dem Prozessstoff befasst und sehr geschickt Spekulation und Tatsachen miteinander verknüpft. Manches war mir zu deatilliert, aber vor allem der Stil des Buches verhinderte, daß mir die Personen wirklich nahe kamen: Es ist sehr sachlich und distanziert geschrieben, ich hatte eher das Gefühl, einen Bericht zu lesen und keinen Roman. Im Zweifelsfall, das habe ich dabei gemerkt, lese ich dann doch lieber einen Roman und irgendwie hatte ich ein wenig das Gefühl, als ob sich Autorin selbst nicht so recht entscheiden konnte, was ihr wichtiger ist.

Mein Fazit: Ein Kriminalfall, der unter die Haut geht und aufzeigt, wie schwierig Polizeiarbeit sein kann und wie wesentlich Kleinigkeiten für Erfolg oder Misserfolg bei der Aufklärung sein können. Es wird aber auch gezeigt, wie schwierig es ist, nach Jahrzehnten einen Fall noch einmal aufzurollen, wie trügerisch Erinnerungen sein können und natürlich, was ein Verbrechen mit denen, die damit weiterleben müssen, macht.

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Gespräche aus der Community

Vielleicht ist euch der spannende Thriller "Das Falsche in mir" in letzter Zeit schon öfter begegnet, denn die Leser sind begeistert von diesem beklemmenden Buch, das man nicht mehr weglegen kann, wenn man erstmal angefangen hat. Wollt ihr mal hinter die Motive eines Triebtäters blicken? Dann habt ihr bei unserem Fragefreitag die Chance, Christa Bernuth zu dem Buch und ihr als Autorin eure Fragen zu stellen.

Mehr zum Buch:
Lukas Salfeld, 50, führt ein ganz normales Leben. Niemand ahnt, dass er als Jugendlicher im Gefängnis saß, weil er seiner damaligen Freundin Marion die Kehle durchgeschnitten und ihr post mortem tiefe Messerstiche beigebracht hatte. Viele Jahre gelingt es ihm, seinen kranken Trieb zu bekämpfen. Eines Tages begegnet er einem Mädchen, das seiner toten Freundin auf fatale Weise ähnlich sieht. Seine gefährlichen Fantasien gewinnen immer mehr die Oberhand. Zeitgleich wird ein totes Mädchen aufgefunden, das auf dieselbe Weise wie damals Marion ermordet wurde. Die ermittelnden Kommissare entdecken schnell die Parallelen zum früheren Mordfall. Um einer Verhaftung zu entgehen, taucht Salfeld unter - mit dem kühnen Plan, als Gejagter selbst zum Jäger zu werden, um die Spur des Mörders aufzunehmen. Doch was, wenn er dabei sich selbst überführt? Denn an die Mordnacht hat Salfeld keinerlei Erinnerung... Leseprobe

In dem folgenden Trailer zum Buch könnt ihr schonmal einen ersten Eindruck gewinnen.

###YOUTUBE-ID=J2472oo3wOU###

Christa Bernuth arbeitete nach dem Studium an der Deutschen Journalistenschule in München viele Jahre als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen und Magazine. Ihre Kriminalromane wurden in mehrere Sprachen übersetzt und drei davon verfilmt. 2010 erschien ihr Roman "Wer schuld war". Christa Bernuth lebt mit ihrem Mann in München.

Für alle fleißigen Fragesteller gibt es die Möglichkeit, eins von 5 Exemplaren dieses blutigen und gnadenlosen Thrillers aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag zu gewinnen. Viel Spaß beim Austausch mit der Autorin!

Auf die Fragen, fertig, los!


117 Beiträge
FlipFlopLady007s avatar
Letzter Beitrag von  FlipFlopLady007vor 8 Jahren
Mein Buch ist auch gestern angekommen. Vielen, vielen Dank dafür :)
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Zusätzliche Informationen

Christa Bernuth im Netz:

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von 52 Lesern aktuell gelesen

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