Christa Bernuth Wer schuld war

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Inhaltsangabe zu „Wer schuld war“ von Christa Bernuth

Paul, Mitte dreißig, ist tot – gestorben an einem Schlaganfall. Doch eine unerklärliche Schädelfraktur wirft Fragen auf. War es ein gewaltsamer Tod oder eine Verkettung tragischer Umstände? Die Ermittlungen beginnen im Freundeskreis des Toten. Alle sind in den Dreißigern und mit dem eigenen Leben, dem oft vergeblichen Streben nach Glück und Zufriedenheit beschäftigt. Pauls Tod erschüttert das Geflecht aus Liebe und Lüge, Betrug und Verrat, das ihre Beziehungen umgibt. Unbequeme Wahrheiten kommen ans Licht – und Paul bleibt nicht der einzige Tote.

Ein guter Beziehungsroman mit einer Krimigeschichte.

— Moni 3007

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  • War mir leider zu kurz und abgehackt

    Wer schuld war

    KatharinaJ

    12. April 2015 um 17:22

    Paul wird mit Mitte Dreißig von einem Schlaganfall aus dem Leben gerissen. Doch beim genaueren Hinsehen entdeckt die Gerichtsmedizin eine Fraktur des Schädels, welche der Auslöser für den Schlaganfall gewesen sein könnte. Wer trägt nun mit Schuld an Pauls Tod? Paul war verstrickt in ein Geflecht aus Liebe, Freundschaft und Verrat. Eigentlich ist „Wer schuld war“ ein ganz interessanter Roman. Kapitelweise werden die unterschiedlichen Freunde von Paul beleuchtet und der Leser erfährt in wie weit jeder Einzelne mit Pauls Tod in Verbindung steht. Mir war das Ganze leider viel zu kurz und abgehackt. Ein gutes, kurzes Buch zu schreiben ist meiner Meinung nach wesentlich schwieriger als einen dicken Wälzer.

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  • Rezension zu "Wer schuld war" von Christa Bernuth

    Wer schuld war

    Moni 3007

    Paul ist Mitte dreißig und ist tot .Er ist gestorben an einem plötzlichen Schlaganfall. Allerdings wirft eine unerklärliche Schädelfraktur Fragen auf. War es ein gewaltsamer Tod oder eine Verkettung tragischer Umstände? Die Ermittlungen beginnen im Freundeskreis des Toten. Unbequeme Wahrheiten kommen ans Licht und Paul bleibt nicht der einzige Tote. Der erste Satz lautet: "Der Hass, der kommt, wenn die Liebe sich verzogen hat, aber kein Ersatz da ist." Man wird gleich mitten ins Geschehen geworfen und man muss sich erst einmal etwas orientieren, was allerdings wirklich leicht und schnell geht. Es werden kapitelweise Personen eingeführt, die alle zum Freundeskreis des Paul gehörten. Natürlich kommt auch noch der leitende Ermittler Klaus Kreitmeier dazu. Dies hat sie sehr geschickt und raffiniert, spannenden und überaus gut geschrieben, so das ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Es ist nicht nur ein Krimi, sondern auch ein sehr guter Beziehungsroman und ich war ehrlich von dem Buch sehr beeindruckt. Ich werde sicherlich noch weitere Bücher von Christa Bernuth gelesen. Dies war mein erstes sehr empfehlenswerte gute Buch von ihr! Die Art, wie sie das Buch geschrieben hat, ist super!

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    • 3

    Moni 3007

    01. December 2010 um 21:09
  • Rezension zu "Wer schuld war" von Christa Bernuth

    Wer schuld war

    michael_lehmann-pape

    28. November 2010 um 13:46

    Unentrinnbare Beziehungen Paul, Mitte Dreißig, Psychotherapeut, nicht unmaßgeblicher Teil eines Geflechtes von Beziehungen, ist tot. Vordergründig ereilte ihn ein Schlaganfall, bei genauerem Hinsehen allerdings entdeckt die Gerichtsmedizin eine Fraktur des Schädels, die durchaus der Auslöser des Schlaganfalls gewesen sein könnte. Woher stammt die Verletzung? Das ist die Frage, der der leitende Ermittler, Kommissar Klaus Kreitmeier, nachgeht. Was allerdings auf den ersten Blick wie das klassische Sujet eines Krimis daherkommt, wendet sich schnell zu einer Betrachtung von Persönlichkeiten und Beziehungen untereinander in einem ganz andrem als dem gewohnten Stil. Christa Bernuth erzählt die Geschichte des Todes und der Verletzung aus beständig wechselnder Perspektive und, in diesen, fast ausnehmend aus der Innensicht der verschiedenen Protagonisten her. Protagonisten, die alle in der ein- oder anderen Form mit Paul und untereinander vernetzt waren und sind. Beziehungen, die unter der Oberfläche ebenso brodeln, wie es in den Personen selbst brodelt. Gina, vorgeblich rein platonische, beste Freundin von Paul, zerrissen in ihrem eigenen Leben als durchaus erfolgreiche Malerin, trägt schwer an der Last ihrer langweiligen Vergangenheit und ihrer Sucht zur Intrige. Pilar, Geliebte Pauls, seit langem wartete sie auf einen Antrag von seiner Seite und spürt eine um sich greifende Ermattung im Leben wie in ihrem Beruf als Lehrerin. Zudem entgleist ihr 16jährigen Sohn mehr und mehr. Barbara, gerade von Manuel verlassen, schleicht wie ein Gespenst ihrer selbst durch die Seiten des Buches und hat dennoch ungeahnte Tiefen in sich, nicht erst seit Neuestem, schon als Kind hatte sie eine ungeahnte Nähe zum Feuer. Manuel, erleichtert und wie befreit sich fühlend, kann doch seiner schwierigen Beziehung zum Vater nicht entfliehen und auch mit Paul gibt es ein Verbindung, die aber lange im ungefähren verbleibt. Alex, der außerordentlich betont, dass er Paul eigentlich gar nicht kannte, so sehr betont, dass mehr Fragen entstehen als beantwortet werden, versinkt in seinen spirituellen und spiritistischen Gedanken und Seminaren. Manuels Mutter, Martha, wiederum, erlebt hilflos die Auflösung der Ehe Manuels mit und wir heimgesucht von Erinnerungen an Kriegszeiten, Flucht und die vielen Verstorbenen Ihres Lebens. Innere Betrachtungen von Figuren, die an Intensität nichts zu wünschen übrig lassen. Selbst der ermittelnde Kommissar wird von dieser Art der Betrachtung nicht ausgneommen. Sie alle stehen in Beziehungen zueinander und sie alle kannten Paul, in der ein- oder anderen Weise. Alle Figuren sind von widersprüchlichen Gefühlen durchzogen, Liebe und Hass liegen nah beieinander und irgendwo zwischen all dem liegt das Motiv für die Schädelverletzung Pauls, ein Motiv und ein Hergang der Tat, die lang im unklaren bleiben. Eine Tat, an der allerdings alle Figuren ihren Teil an Beteiligung und Schuld zu tragen haben. Christa Bernuth schreibt mehr ein Psychogramm denn einen Krimi, über weite Strecken des Buches verbleibt der Tod Pauls weit im Nebenbei. Die einzelnen Personen aber sind in ihrer Geschichte, ihrer inneren Zerrissenheit und Ermattung und in ihrer gegenseitigen Beziehung minutiös und hautnah dargestellt. Durch den ständigen Wechsel der Perspektive entsteht ein umfassendes Puzzle, dessen einzelne Teile erst langsam und immer auf der inneren Ebene der Protagonisten beschreiben zusammenfallen. Ein Buch, das seine Stärken in der intensiven Schilderung der Figuren besitzt und in der Form anregende, überraschende Wege in der Darstellung der Geschichte geht. Ein Wehrmutstropfen ist der Verlust von Spannung im Blick auf den eigentlichen Todesfall im Buch, die Auflösung dieses Falles steht letztendlich nicht im Vordergrund. So muss man wissen, worauf man sich einlässt, wird aber in der inneren Darstellung von tiefgreifenden, emotionalen Zuständen durchaus gut bedient. Ein Krimi oder Thriller im eigentlichen Sinne ist dieses Buch allerdings nicht, auch wenn der Hergang der Tat letztendlich aufgelöst werden wird.

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